So findest Du nach einem Umzug schnell neue Freunde

Viele Menschen haben Angst vor einem Umzug. Schließlich lässt man nicht nur die alte Stadt oder den bisherigen Job hinter sich, sondern häufig auch Familie und Freunde. Und so aufregend das neue Zuhause auch sein mag, zu Beginn ist es meist vor allem eines: einsam. Ich verrate Dir deshalb heute, wie Du nach einem Umzug schnell neue Kontakte knüpfen kannst, aus welchen mit der Zeit vielleicht echte Freundschaften werden – damit Du Dich in Deiner neuen Umgebung fix einleben und wohlfühlen kannst.

Halte Kontakt zu Deinen alten Freunden

Dass Du Dich nun auf die Suche nach neuen Freunden begibst, bedeutet andersherum natürlich nicht, dass Du Deine bisherigen Freundschaften aufgeben sollst. Im Gegenteil: Möglichst engen Kontakt zu Deinen bisherigen Freunden zu halten hilft Dir Phasen der Einsamkeit zu überwinden. Rufe am Abend nach einem schwierigen Tag Deine beste Freundin an, fahre am Wochenende Deine Clique besuchen oder lade Deinen Kumpel für eine Woche zu Dir ein. Selbst wenn Ihr nur selten oder lediglich am Telefon sprechen könnt: Deine neuen Erfahrungen, Ängste oder auch Erlebnisse nach dem Umzug mit Freunden zu teilen, stellt eine große Erleichterung dar.

Mein Tipp: Das Internet macht heute vieles einfacher, als es noch vor einigen Jahren war! Mit Diensten wie skype, twitter oder facebook ist es relativ einfach (und vor allem kostenlos) möglich mit alten Freunden in Kontakt zu bleiben und mitzukriegen, was in deren Leben gerade so passiert … Wenn du hier noch kein Konto hast, solltest du zu einem Umzug in eine fremde Stadt unbedingt darüber nachdenken, ob dir diese Dienste nicht helfen können!

Dennoch: Auf Dauer möchtest Du natürlich auch einen zusätzlichen Freundeskreis in Deiner neuen Stadt aufbauen. Aber wie?

In eine WG oder ein Wohnheim ziehen

Wenn Du hinsichtlich der Wahl Deiner Wohnung am neuen Wohnort flexibel bist, sind Wohngemeinschaften oder Wohnheime eine super Möglichkeit, um direkt neue Kontakte zu knüpfen. Gerade bei Studenten sind diese Varianten sehr beliebt (da zudem sehr günstig), doch vor allem in Großstädten bilden sich auch immer mehr Berufstätigen-WGs. Kommt dies für Dich nicht infrage, so kannst Du trotzdem auf die Nachbarschaft achten: Wohnen in Deinem Mehrfamilienhaus oder in der direkten Umgebung eher junge Menschen, Paare, Familien mit Kindern oder Senioren? Suche Dir wenn möglich ein soziales Umfeld, das zu Deinem Alter und Deiner familiären Situation passt.

Eine Einweihungsparty schmeißen

Nach den Strapazen des Umzugs ist es nun erst einmal an der Zeit kräftig zu feiern. Mit einer großen Einweihungsparty sagst Du einerseits Deinen fleißigen Umzugshelfern Danke, kannst die Gelegenheit nutzen, um Deine Familie und alten Freunde einzuladen und kannst andererseits auch direkt neue Kontakte knüpfen. Lade all Deine Bekanntschaften am neuen Wohnort ein und ermutige sie, ihre Freunde oder Partner mitzubringen. Dies können Deine neuen Arbeitskollegen sein, Deine Nachbarn oder Kommilitonen. Je nachdem, wie groß Du feiern möchtest, solltest Du auf den passenden Rahmen achten. Wenn Du nicht so viele und vor allem fremde Menschen in Deiner nagelneuen und privaten Wohnung haben möchtest – was durchaus verständlich ist – organisiere doch vielleicht eine Grillparty im Garten oder im öffentlichen Park um die Ecke.

Mache Dir einen konkreten Plan

Natürlich kannst Du nicht planen, wann Du wen kennenlernen wirst oder mit wem Du befreundet sein möchtest. Im Gegenteil: Versuchst Du zur sehr Dich mit jemandem anzufreunden, wirkt das schnell verzweifelt und schreckt Dein Gegenüber ab. Was Du aber planen kannst, sind konkrete Aktivitäten, bei welchen Du Kontakte knüpfen könntest. Dein größter Feind ist hier meist die Überwindung: Am Abend bist Du vielleicht müde und der Fernseher wirkt so viel verlockender als der Sportverein. Oder im Endeffekt bleibst Du doch lieber für einen gemütlichen Kuschelabend mit dem Freund beziehungsweise Deiner Freundin auf dem Sofa. Doch selbst wenn Du in der neuen Stadt eine/n Partner/in hast: Eine Beziehung kann keine Freundschaften ersetzen. Lege Dir deshalb einen Schlachtplan zurecht, der aus Aktivitäten besteht, die Dir sowohl Spaß machen als auch das Potenzial für neue Kontakte bergen. Du musst natürlich nicht jeden Tag auf der Suche nach Freunden VHS-Kurse oder Fitnessstunden absolvieren, doch peile zumindest zwei bis drei Aktivitäten pro Woche an.

Ideen für Aktivitäten, um Freunde zu finden

Wer für Dich als Freund beziehungsweise Freundin geeignet ist, hängt natürlich stark von Dir selbst, Deinem Alter, Deinen Hobbys und Deinem Charakter ab. Und davon abhängig ist wiederum, wo Du diese zu Dir passenden Menschen finden könntest. Achte daher bei der Auswahl Deiner Aktivitäten ein wenig auf den „Typ Mensch“, auf welchen Du hier wahrscheinlich treffen wirst. Hierzu ein kleines Beispiel: Als 25-Jährige Berufseinsteigerin bist Du im Karatekurs voraussichtlich fast nur von Männern umgeben und im Häkelkurs von Frauen, die deutlich älter sind als Du. Als Mann um die 40 wiederum, findest Du potenzielle Freunde eher beim Fußballtraining als in der Teenie-Disco um die Ecke. Ich habe nun ein paar Ideen für Dich gesammelt, wo Du in einer neuen Stadt nach dem Umzug Freunde finden könntest. Wähle doch passende Aktivitäten für Dich aus oder lass Dich inspirieren und finde Deine eigenen Interessen:

  • Hast Du Hunde oder ein Pferd? Dann besuche einen entsprechenden Kurs, eine Hundeschule, ein Westernturnier o.ä., wo Du Menschen mit denselben Interessen kennenlernen könntest.
  • Kinder sind die wohl einfachste Art, schnell neue Freunde zu finden. Engagiere Dich als Elternbeirat in der Schule Deines Sohnes, besuche mit Deiner Tochter eine Krabbelgruppe oder belege während der Schwangerschaft spezielle Schwangerenkurse, zum Beispiel Yoga oder einen Schwimmkurs. Verabrede Dich dann auch außerhalb mit den Eltern auf einen Kaffee, während die Kinder miteinander spielen können.
  • Berufliche und soziale Netzwerke im Internet bieten zahlreiche Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen. Leider tummeln sich hier aber auch viele schwarze Schafe.
  • Verbanne Deine Fitnessgeräte aus dem Wohnzimmer und trete lieber einem Sportverein, dem VHS-Sportkurs oder einem Fitnessstudio bei.
  • Apropos VHS-Kurs: Auch in Sprachkursen, Gitarrenkursen, Tanzkursen uvm. in der VHS oder einer ähnlichen Institution kannst Du schnell neue Freunde finden.
  • Du spielst ein Instrument oder singst gerne? Vielleicht wären dann ein Chor oder Orchester die richtige Wahl für Dich?
  • Engagiere Dich ehrenamtlich in einem Bereich Deiner Wahl. Dies kann im Tierschutzverein sein, bei der Altenpflege oder in der Kirche.
  • Spielt der Glauben eine Rolle in Deinem Leben? Gerade die Kirche oder andere Glaubensgemeinschaften bieten Dir nämlich zahlreiche Möglichkeiten, Dich einzubringen und neue Kontakte zu knüpfen.
  • Du bist eher in der Politik bewandert? Dann wäre es jetzt an der Zeit einmal über den Eintritt in eine Partei nachzudenken.
  • Weiter- und Fortbildungen bringen Dich übrigens nicht nur beruflich voran, sondern können auch tolle private Kontakte bereithalten.
  • Zwar möchten viele Menschen den Kontakt mit den Kollegen auf der Arbeit bewusst professionell halten, gegen einen Plausch beim Kaffee oder die Teilnahme an der Weihnachtsfeier spricht aber trotzdem nichts.

Das richtige Auftreten führt zum Erfolg

Wofür auch immer Du Dich schlussendlich entscheidest: Erfolgreich Freunde finden wirst Du nur mit dem richtigen Auftreten. So fällt es manchen Menschen scheinbar spielend leicht, sich schnell ein neues soziales Umfeld zu erschaffen, während andere auch nach vielen Jahren noch unter der Einsamkeit leiden. Gehörst Du zu dem Typ Mensch, der eher introvertiert ist und dem es schwerfällt, offen auf andere zuzugehen? Dann hast Du eine echte Herausforderung vor Dir. Doch jede Herausforderung ist schließlich auch eine Chance. Versuche doch einfach einmal freundlich, lächelnd und offen auf Menschen zuzugehen. Suche ein passendes Gesprächsthema und beginne einfach mit etwas Smalltalk. Wenn Ihr Euch gerade beim Fußballspiel, im Kochkurs oder bei der IT-Weiterbildung befindet, habt Ihr ja bereits ein Thema gefunden, das Euch beide interessiert. Erwähne zudem bei jeder Gelegenheit, dass Du neu in der Stadt bist. Viele Menschen bieten sich dann automatisch als Stadtführer an oder laden Dich zur dienstäglichen Skat-Runde mit den Kumpels ein. Sei also offen für Neues: Jemand lädt Dich in die Kletterhalle ein? Super, dann ist es jetzt an der Zeit das einmal auszuprobieren!

Auch wenn nicht jeder Kontakt zu einer engen Freundschaft wird: Jeder Mensch befindet sich in einem Netzwerk. Und auch wenn dieser erste Kontakt nicht zur neuen besten Freundin taugt, so vielleicht die Schwester, Schwägerin oder Cousine. Nimm deshalb jede Gelegenheit wahr, in neue „Netzwerke“ aufgenommen zu werden. Ich jedenfalls wünsche Dir viel Erfolg und zahlreiche neue Freundschaften.

Pferd anmelden – Ja oder nein?

Pferde müssen prinzipiell nicht als Haustiere gemeldet und daher bei einem Umzug auch nicht umgemeldet werden. Da für sie keine Steuer bezahlt werden muss, wie zum Beispiel für einen Hund, interessieren sich die Behörden bislang nicht groß für den Besitz von Pferden. Allerdings musst Du trotzdem Ummeldungen vornehmen, wenn Du Deinen Wohnort wechselst – auch wenn Dein Pferd im bisherigen Stall stehen bleibt.

Deine Adresse ändern lassen

Auf jeden Fall musst Du bei wichtigen Vertragspartnern Deine neue Adresse angeben. Dazu gehören zum Beispiel die Pferdehaftpflicht- oder Tierarztversicherung. Hinzu kommen die Tierseuchenkasse und eventuelle Turnier- oder Zuchtverbände. Sieh am besten einmal in Deinen Unterlagen nach, wo Du und Dein Pferd gemeldet sind und informiere diese Stellen jeweils über Deinen oder Euren Umzug.

Wo muss das Pferd gemeldet werden?

Dass sich die städtischen Behörden nicht groß für Dein Pferd interessieren, bedeutet aber nicht, dass Du es nirgendwo anmelden musst. Im Gegenteil: An- und umgemeldet werden muss Dein Pferd bei

  • einer Pferdehaftpflichtversicherung,
  • der Tierseuchenkasse,
  • dem Zuchtverband (nur Züchter) und
  • der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (nur Turnierreiter).

Möchtest Du in Deiner Stadt zudem ausreiten, musst Du eine entsprechende Reitplakette beantragen. Diese erhältst Du bei der jeweils zuständigen Behörde in Deinem Wohnort, meist beim Landschaftsamt.

Ummeldung bei der Tierseuchenkasse

Neben der Haftpflichtversicherung, ist die Tierseuchenkasse die wichtigste Meldestelle für Dein Pferd. Auch wenn Du kein Züchter oder Turnierreiter bist, musst Du Dein Tier hier an- und bei einem Umzug ummelden (egal ob Du selbst, nur das Pferd oder Ihr beide umzieht). Aber wieso eigentlich?

Was hat das Pferd mit der Tierseuchenkasse zu tun?

Ganz einfach: Nach §1 und 2 des Tiergesundheitsgesetzes müssen Pferde zur Bekämpfung folgender Krankheiten und Seuchen gemeldet werden, um eine Gesundheitsgefährdung anderer Tiere sowie auch der Menschen auszuschließen:

  • Pferdeenzephalomyelitis
  • Afrikanische Pferdepest
  • Tollwut
  • Rotz
  • Beschälseuche
  • Ansteckende Blutarmut

Da diese durch die erfolgreiche Seuchenbekämpfung aber mittlerweile äußerst selten geworden sind, ist auch das Wissen um die Meldepflicht bei der Tierseuchenkasse unter den Pferdebesitzern immer weiter in Vergessenheit geraten. Tatsächlich musst Du Dein Pferd aber selbständig bei der Tierseuchenkasse an- und ummelden. Sie ist nicht dazu verpflichtet, Dich darauf hinzuweisen. Tust Du dies nicht, erhältst Du im Krankheitsfall keinerlei Unterstützung von der Tierseuchenkasse. Es werden also weder die Kosten zur Bekämpfung der Seuche noch diejenigen für den Tierarzt, zur Desinfektion oder Beseitigung der Tierkörper übernommen. Für gemeldete Pferde hingegen, musst Du lediglich eine 25-prozentige Kostenbeteiligung selbst tragen.

So meldest Du Dein Pferd bei der Tierseuchenkasse

Für die An- und Ummeldung Deines Pferdes bei der Tierseuchenkasse gehst Du am besten auf die Webseite tierseuchenkasse.de und suchst abhängig von Deinem Bundesland die Kontaktdaten der zuständigen Tierseuchenkasse heraus. Als Erstanmeldung kannst Du nun formlos schriftlich oder telefonisch Kontakt aufnehmen. Die Tierseuchenkasse wird Dich dann kontaktieren, um fehlende Daten oder Formulare zu erfragen. In der Regel gehören dazu:

  • Deine (neue) Adresse
  • Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
  • (neue) Adresse des Tierstandortes (z.B. Reitstall)
  • Anzahl der Tiere
  • ggf. Registriernummer nach Vierverkehrsordnung (bei Stallbetreiber oder Veterinäramt erfragen)

Durch die An- und Ummeldung hilfst Du der Tierseuchenkasse zugleich, wichtige Daten zur Pferdhaltung und -anzahl in Deutschland zu erheben. Dadurch können auftretende Seuchen schneller bekämpft werden und Du schützt nicht nur Dein Pferd, sondern auch Deine eigene Gesundheit. Vergiss deshalb bei einem Umzug nicht, Dich bei der Tierseuchenkasse umzumelden.

Hund ummelden leicht gemacht

Bei einem Umzug musst Du viele Ummeldungen vornehmen: Beim Einwohnermeldeamt, bei der KFZ-Meldestelle und eben auch für Deinen Hund. Denn für diesen gilt, ebenso wie für Dich, eine Meldepflicht, damit die jeweils zu entrichtende Hundesteuer festgelegt werden kann. Wie Du Deinen Hund ummeldest und was es mit der Hundesteuer auf sich hat, möchte ich Dir verraten:

Wo kannst Du Deinen Hund ummelden?

Deinen Hund meldest bei derjenigen Behörde um, die für den Einzug der Hundesteuer zuständig ist. In der Regel handelt es sich dabei um eine Unterabteilung des örtlichen Ordnungsamtes. Ziehst Du innerhalb der gleichen Gemeinde um, kannst Du hierfür einfach auf deinem letzten Hundesteuerbescheid nachsehen. Ansonsten kannst Du Deinen Hund mancherorts direkt beim Einwohnermeldeamt mit ummelden oder zumindest die zuständige Behörde erfragen.

Wie meldest Du Deinen Hund um?

Die Ummeldung Deines Hundes ist eigentlich recht simpel. Du musst keine komplizierten Formulare ausfüllen oder Nachweise mitbringen. Es reicht, wenn Du eine formlose, schriftliche Mitteilung an die zuständige Behörde sendest. Da die Hundesteuer unter das Ortsrecht fällt, gibt es aber keine einheitliche Regelung. Es kann also durchaus sein, dass sich das Vorgehen je nach Gemeinde ein wenig unterscheidet.

Weshalb musst Du einen Hund überhaupt anmelden?

Du musst Deinen Hund an- beziehungsweise ummelden, damit der jeweilige Ort die entsprechende Hundesteuer erheben kann. Ob und in welcher Höhe Du Steuern für Dein Haustier bezahlen musst, ist aber auch hier sehr unterschiedlich. Sie kann je nach Region und Hunderasse zwischen Null und mehreren hundert Euro pro Jahr schwanken. Festgeschrieben ist die jeweilige Höhe der Hundesteuer in der sogenannten Hundesteuersatzung. Die Kommunen zielen mancherorts durch besonders hohe Steuersätze darauf ab, die Zahl aller gehaltenen Hunde im Ort zu begrenzen. Dabei ist es völlig egal, ob der Hund privat oder gewerblich gehalten wird. Zudem muss die Hundesteuer nicht unbedingt von Dir bezahlt werden. Sie gilt pro Hund und kann daher auch von Deinen Eltern, Freunden oder dem Arbeitgeber übernommen werden. Wenn Du allerdings als Hundehalter eingetragen bist, richtet sich die Hundesteuer nach dem Steuersatz, der für Deinen Hauptwohnsitz gilt.

Was, wenn Du zur Mitte des Monats umziehst?

Die Hundesteuer wird prinzipiell pro Jahr erhoben. Ziehst Du aber um, wird sie auf den Monat umgerechnet. Doch was ist eigentlich, wenn Du in der Mitte eines Monats umziehst? Ganz einfach: Für den Umzugsmonat musst Du die Hundesteuer dann noch an Deinen alten Wohnort entrichten. Die Pflicht zur Zahlung der Hundesteuer für die neue Adresse beginnt dann mit dem Ersten des Folgemonats. Die Hundesteuerpflicht in diesem Ort endet wiederum entweder mit Ablauf des Monats, in welchem Du wegziehst, oder wenn Du den Hund weggibst beziehungsweise er verstirbt.

Übrigens, allgemeine Informationen und Tipps zum Umzug mit Hunden findest du in diesem Artikel.

Das muss in Deinem Mietvertrag stehen

Dank meiner Tipps im Artikel „Wohnungssuche: So findest du eine Wohnung!“ und meinen Ratschlägen dazu, wie du einen Markler oder Vermieter von dir überzeugst, hast Du hoffentlich nun den Mietvertrag für Deine Traumwohnung vorliegen. Doch Vorsicht: Du solltest diesen unbedingt gründlich durchlesen, bevor Du ihn unterschreibst. Denn während einige Klauseln bestenfalls in Deinem Mietvertrag stehen sollten, sind andere unfair oder gar illegal. Was also muss und darf nun alles in Deinen Mietvertrag? Ich verrate es Dir…

Ein Mietvertrag muss nicht immer schriftlich sein

Tatsächlich gelten auch mündliche Abmachungen als Mietvertrag oder können diesen um wichtige Zusätze erweitern. Das Problem ist allerdings, dass Du in diesem Fall die Beweislast trägst und die mündliche Abmachung nachweisen musst. Hierfür könntest Du entweder Zeugen heranziehen oder eben die Vereinbarungen schriftlich festhalten und Dir per Unterschrift von Deinem Vermieter bestätigen lassen. Fertig ist der Mietvertrag! Allerdings solltest Du dennoch einen schriftlichen und rechtlich einwandfreien Mietvertrag von Deinem zukünftigen Vermieter verlangen. Hier werden nämlich wichtige Regelungen und Verpflichtungen festgehalten, die ansonsten eventuell zu einem Rechtsstreit führen könnten, beispielsweise bezüglich der sogenannten „Schönheitsreparaturen“.

Welche Arten von Mietverträgen gibt es?

Doch auch schriftlich verfasste Mietverträge können ganz unterschiedlich gestaltet sein. Grundlegend gibt es fünf verschieden Arten von Verträgen:

  1. unbefristeter Mietvertrag
  2. zeitlich befristeter Mietvertrag über eine bereits im Voraus festgelegte Dauer, dieser muss allerdings eine Begründung für die Befristung enthalten
  3. Indexmietvertrag mit Mietsteigerungen von jährlich zwei bis drei Prozent
  4. Staffelmietvertrag mit einer jährlichen Erhöhung der Miete (Steigerung ist als Summe angegeben)

Egal, ob komplexer Staffel- oder schlichter unbefristeter Mietvertrag: Du solltest diesen stets gründlich durchlesen und notfalls einen Sachverständigen darum bitte, Dir die juristischen Formulierungen zu erklären. Nur so kannst Du nämlich noch vor dem Zustandekommen des Mietvertrages Änderungen verlangen oder sogenannte „Individualvereinbarungen“ festhalten, zum Beispiel bezüglich der Nebenkosten, dem Winterdienst oder der Schönheitsreparaturen. Ist der Vertrag erst einmal unterschrieben, ist er auch in dieser Form gültig und nur noch schwer anzufechten, eine Ausnahme sind lediglich illegale Klauseln.

Welche Vertragsklauseln sind unzulässig?

Das Mietrecht legt fest, welche Klauseln in einem Mietvertrag rechtlich zulässig sind und welche nicht. Ungültige oder gar illegale Vertragsinhalte sind demnach:

Befristete Mietverträge nur mit ausreichender Begründung

Ein Mietvertrag wird stets auf unbestimmte Zeit geschlossen. Demnach darf dieser kein Enddatum enthalten, es sei denn, es handelt sich um die Sonderform eines befristeten Mietverhältnisses. In diesem Fall muss der Vertrag aber einen triftigen Grund enthalten, weshalb er zu dem angegebenen Zeitpunkt endet. Berechtigte Gründe sind zum Beispiel, wenn der Vermieter selbst oder Angehörige anschließend die Wohnung beziehen möchten (Eigenbedarf) oder eine so umfassende Renovierung notwendig wird, dass der Mieter in diesem Zeitraum die vermieteten Räume nicht weiter bewohnen kann. Wenn Du einen Grund aber als unzureichend empfindest, kannst Du ihn dennoch anfechten. Viele Gerichte entscheiden im Einzelfall zugunsten des Mieters.

Der Vermieter hat kein unbegrenztes Besuchsrecht

Der Vermieter darf nicht jederzeit und unangekündigt Deine Wohnung betreten, egal aus welchen Gründen. Er muss die Besuche stets vorher mit Dir vereinbaren. Ein eigener Schlüssel zu Deiner Wohnung steht ihm nicht zu. Entsprechende Klauseln in Deinem Mietvertrag sind daher ungültig.

Kündigungsgründe müssen definiert sein

Der Vermieter darf Dir nicht jederzeit, ohne Frist oder ohne gültigen Grund kündigen. Auch solche Klauseln sind rechtlich nicht zulässig. Die möglichen Gründe für eine Kündigung sind im Mietrecht festgesetzt.

Du bist der alleinige Mieter

Mit dem Mietvertrag erwirbst Du das alleinige Recht, die Wohnung in Anspruch zu nehmen. Der Vermieter darf sie nicht weiter- oder untervermieten.

Haustiere dürfen nicht generell verboten sein

Haustierklauseln gibt es in quasi jedem Mietvertrag. Allerdings dürfen diese nicht generell verboten werden. Während Kleintiere in Käfigen, einem Terrarium oder Aquarien prinzipiell erlaubt sind, gilt bei Katzen und Hunden die Einzelfallentscheidung. So dürfen diese im Mietvertrag zwar nicht mehr generell verboten werden, durchaus aber nach der Prüfung des Einzelfalls durch den Vermieter. Dieser muss dafür aber eine plausible und nachvollziehbare Begründung vorlegen können.

Das muss unbedingt in Deinem Mietvertrag stehen

Allerdings musst Du bei Deinem Mietvertrag nicht nur darauf achten, dass keine unzulässigen Klauseln enthalten sind, sondern auch welche anderen Informationen unbedingt festgehalten werden sollten. Der Vertrag muss strenge Regeln hinsichtlich Form und Inhalt einhalten, damit er im Notfall vor Gericht bestehen kann. Zwar kannst Du auch formlose Vereinbarungen oder, wie bereits erwähnt, mündliche Absprachen vor Gericht geltend machen, allerdings benötigst Du dann handfeste Beweise. Da ist es doch besser, direkt einen wasserdichten Mietvertrag vorlegen zu können, oder? Hierfür muss er wie folgt gestaltet sein:

  • Der Vertrag muss den vollständigen Namen des Mieters und Vermieters enthalten, da es sich um ein nicht übertragbares Schriftstück handelt.
  • Die Adresse des Objektes sowie seine genaue Lage, zum Beispiel 4. OG rechts, müssen erkennbar sein.
  • Genannt werden müssen zudem die Kosten, aufgeschlüsselt nach Kaltmiete, Sonderkosten, beispielsweise für einen Parkplatz oder die Gartenbenutzung, und die Betriebskosten.

Diese drei Mindestangaben sind notwendig, dass ein Mietverhältnis zustande kommt. Allerdings gehören in einen guten und gerichtlich ausreichend formulierten Mietvertrag noch zahlreiche weitere Informationen. In jedem Mietvertrag sollten daher weiterhin folgende Punkte festgehalten sein:

  • Der Mietbeginn, bei befristeten Mietverträgen die Mietdauer sowie der Grund für die Befristung.
  • Zusätzlich müssen alle Mieträume mit ihrer jeweiligen Quadratmeterzahl exakt aufgeführt werden. Hierunter fallen auch Garagen, Kellerräume, Terrassen, der Garten o.ä.
  • Alle Vereinbarungen zur Zahlung einer Kaution sollten niedergeschrieben werden. Zahlst Du eine Kaution an Deinen Vermieter (höchstens drei Monatskaltmieten), ist dieser gesetzlich dazu verpflichtet diese auf einem zinsbringenden Konto anzulegen. Dieses kann er entweder selbst eröffnen oder Dich als Mieter mit der Eröffnung eines Kautionskontos beauftragen. Zum Ende des Mietverhältnisses erhältst Du dann Deine Kaution inklusive Zinsen in einem angemessenen Zeitraum zurück. Diese kann lediglich für ausstehende Mietzahlungen oder den letzten Betriebskostenausgleich vorläufig einbehalten werden.
  • Um Streit zu vermeiden, sollten auch Klauseln zu den Schönheitsreparaturen enthalten sein. Starre Klauseln, wie „Der Mieter trägt alle Kosten der Schönheitsreparaturen bei seinem Auszug“ oder „Nach drei Jahren ist die Küche zu streichen“, sind nicht zulässig. Stattdessen können Hinweise gegeben werden, zum Beispiel dass die Küche in der Regel alle drei, das Wohnzimmer alle fünf Jahre gestrichen wird. Die tatsächlichen Fristen allerdings, sind dann nach dem jeweiligen Abnutzungsgrad zu beurteilen.
  • Eine weitere sinnvolle Ergänzung für den Mietvertrag sind die sogenannten „Kleinreparaturen“. Hierbei geht es beispielsweise um defekte Heizungsthermostate, Beschädigungen an Türen o.ä. Hierbei gilt die gesetzliche Regelung: Den Handwerker muss stets der Vermieter bestellen. Die Rechnung allerdings, muss der Mieter begleichen, solange diese nicht mehr als 100 Euro kostet. Ab dem 101. Euro hingegen, ist der Vermieter für das Begleichen der Handwerkerrechnungen zuständig. Insgesamt muss der Mieter pro Jahr nicht mehr für Handwerker bezahlen als acht Prozent seiner Jahresmiete.
  • Die Kündigungsfristen sind gesetzlich vorgeschrieben, solange Du im Mietvertrag keine abweichenden Regelungen triffst. Demnach kannst Du als Mieter mit einer Frist von drei Monaten kündigen und musst hierfür keine Gründe angeben. Der Vermieter hingegen, darf nur aus einem triftigen Grund heraus kündigen und hat strengere Kündigungsfristen zu beachten: In den ersten fünf Jahren gilt auch hier der Zeitraum von drei Monaten, nach fünf Jahren Mietdauer sind es sechs, nach acht Jahren gar neun Monate Kündigungsfrist. Kündigen darf er stets nur aufgrund eines schweren Vertragsbruches des Mieters (eventuell fristlos) oder wegen der Anmeldung von Eigenbedarf. Solltest Du aber nicht rechtzeitig eine angemessene neue Wohnung finden, kannst Du häufig die Verlängerung der Kündigungsfrist verlangen. Zu solchen Sonderfällen kannst Du Dich jederzeit vom Mieterschutzbund beraten lassen.

Von schlechten Mietverträgen profitierst Du als Mieter

Prinzipiell gilt aber: Je weniger im Mietvertrag steht, desto besser ist das meistens für Dich als Mieter. Dank strengen Gesetzen bist Du nämlich nicht zu Schönheitsreparaturen verpflichtet, darfst unter gewissen Bedingungen Haustiere halten oder genießt hohen Kündigungsschutz, wenn keine abweichenden Regelungen im Mietvertrag stehen. Du solltest daher vor allem einen Blick auf unzulässige oder unfaire Regelungen haben und eventuelle Sondervereinbarungen mit Deinem Vermieter schriftlich festhalten. Ansonsten kannst Du entspannt unterschreiben und guten Gewissens in Deine neue Traumwohnung ziehen…

Tipp: Für den Fall, dass es doch einmal zum gerichtlichen Streit aufgrund eines Mietvertrags kommen sollte, empfehle ich Dir eine spezielle Rechtsschutzversicherung für Mieter. Diese ist häufig schon für wenige Euro im Jahr zu haben und bietet Dir ausreichend Schutz im Streitfall.

Checkliste für die Wohnungsbesichtigung: Worauf musst Du achten?

In meinem Artikel „Wohnungssuche: So findest du eine Wohnung?“ hast Du bereits erfahren, wo Du nach einer für Dich passenden Wohnung suchen kannst. Du hast gewiss eine oder mehrere Wohnungen gefunden, die Dir gefallen und den Vermieter kontaktiert. Mit etwas Glück wirst Du nun zu einer Wohnungsbesichtigung eingeladen. Einerseits hast Du so die Chance den Vermieter kennen zu lernen und von Dir zu überzeugen, andererseits musst Du natürlich auch für Dich prüfen, ob diese die für Dich richtige Wohnung ist. Hierfür habe ich Dir eine praktische Checkliste zusammengestellt:

1. Vier Augen sehen mehr als zwei:

Wenn möglich, nimm eine Begleitperson mit zur Besichtigung. Dies können Dein/e Partner/in sein, Deine Eltern, Deine zukünftigen WG-Mitbewohner, Onkel, Freunde o.ä. Am besten wäre es natürlich, wenn sich Deine Begleitperson sogar mit Wohnungen auskennt, also vielleicht ein Makler, Handwerker oder Architekt ist. Hauptsache ist jedoch, dass Du nicht alleine gehst. Denn auch bei Laien gilt: Vier Augen sehen mehr als zwei und so macht Dich Deine Begleitperson gewiss noch auf den ein oder anderen Vor- und Nachteil der Wohnung aufmerksam oder stellt Fragen, auf welche Du selbst nie gekommen wärst.

2. Eine Wohnungsbesichtigung nur bei Tageslicht…

…und bestenfalls wochentags durchführen. Denn bei Nacht sind nicht nur Mängel schwieriger zu entdecken, es ist in der Regel auch leiser. Ebenso sonn- und feiertags, wenn keine Lastwagen fahren dürfen. Du solltest Dir die Wohnung deshalb zu einem alltäglichen Zeitpunkt ansehen, zum Beispiel Mittwochs um 16 Uhr. So kannst sehen, wie hell die Wohnung ist, wo ihre Makel liegen und lauschen, ob und wie laut der Verkehr zu hören ist.

3. Nein zur Massenbesichtigung!

Gerade in Gegenden, in welchen Mietwohnungen Mangelware sind, wollen sich viele Vermieter Zeit sparen und laden einfach mehrere Interessenten zugleich ein. Eine solche Massenbesichtigung bietet jedoch nur Nachteile: Einerseits lernst Du den Vermieter nur flüchtig kennen und es wird schwer, ihn von Dir zu überzeugen. Andererseits hat er nicht ausreichend Zeit für Fragen. Vereinbare deshalb stets eine Einzelbesichtigung mit ihm. Hierdurch bekundigst Du zugleich ein erstes Interesse und kannst Dich als Bewerber von den anderen potenziellen Mietern absetzen.

4. Unterschreibe niemals direkt vor Ort

Mache nicht den Fehler, direkt bei der Besichtigung verbindlich zuzusagen oder gar bereits einen Vertrag zu unterschreiben. Verlangt der Vermieter dies von Dir, hat er etwas zu verbergen. Ansonsten gibt er Dir gewiss gerne ein oder zwei Nächte, um über die Entscheidung zu schlafen.

5. Nimm eine Kamera mit…

…und fotografiere die Wohnungen, welche Du besichtigst. So kannst Du dir die Bilder am Abend noch einmal in Ruhe ansehen, die unterschiedlichen Objekte vergleichen und überprüfen, ob es sich auch auf den zweiten Blick noch um Deine Traumwohnung handelt.

6. Weitere Besichtigungstermine vereinbaren

Du hast Dich entschieden? Dann vereinbare noch einmal zwei bis drei weitere Besichtigungstermine zu verschiedenen Tages- und Uhrzeiten, bevor Du den Mietvertrag unterschreibst. So kannst Du Dich besser gegen unerwartete Makel absichern, zum Beispiel einen erhöhten Lärmpegel zur Feierabendzeit.

7. Umgebung besichtigen

Anschließend solltest Du nicht nur die Wohnung, sondern auch die neue Wohngegend ausführlich besichtigen. Ist vielleicht ein stinkendes Klärwerk in der Nähe oder liegt das Viertel in einer Einflugschneise des Flughafens? Informiere Dich auch über das Internet, zum Beispiel via Google Maps, über Unternehmen, mögliche Lärm-, Geruchs- oder sonstige Belästigungsfaktoren in der Nähe.

8. Mit den Nachbarn sprechen

Sinnvoll ist es auch, einmal kurz mit den Nachbarn zu sprechen. Vielleicht sind sie im Sommer sowieso im Garten oder Du klingelst einfach am Nachmittag kurz an ihrer Tür, bringst leckere Kekse mit und stellst Dich vor. Hier kannst Du noch einmal wichtige Informationen über Dein Wohnhaus in Erfahrung bringen, zum Beispiel ob zwischen den Wohnparteien Streit herrscht, dass es im Wäschekeller schimmelt oder dass der Nachbarhund ständig bellt.

9. Fragen stellen

Schlussendlich kannst Du auch Deinen Vermieter noch einmal ins Kreuzverhör nehmen oder gar mit ihm über den Mietvertrag verhandeln, wenn Du Makel in der Wohnung entdeckt hast. Doch Vorsicht: Bei begehrten Wohnungen kannst Du nicht maßlos Forderungen stellen, sonst entscheidet er sich kurzerhand für einen anderen Bewerber. Auf die Beseitigung eines Schimmelflecks, einen neuen Bodenbelag in der Küche oder den Austausch des 20 Jahre alten Boilers jedoch, lässt er sich eventuell ein.

10. Die richtige Mischung aus Verstand und Bauchgefühl…

…sollte Dir am Ende die optimale Entscheidung bringen. Einerseits hilft es, eine Checkliste anzulegen, diese abzuhaken, eine Pro- und Contra-Liste zu führen und Dir fachmännischen Rat bei Deinen Bekannten einzuholen. Andererseits wird Dir schlussendlich aber Dein Bauchgefühl sagen, welche die für Dich richtige Wohnung ist. Und wenn Du Dich wohlfühlst, kannst Du auch über den ein oder anderen Makel hinwegsehen…

Muster für eine Checkliste bei der Wohnungsbesichtigung:

  • Sind Haustiere erlaubt?
  • Wieso ist der Vormieter ausgezogen?
  • Wie laut ist die Wohnung?
  • Gibt es Lärmfaktoren in der Nähe, wie eine Einflugschneise, Industrie, Bahngleise etc.?
  • Wie hell ist die Wohnung?
  • Welches Baujahr hat sie?
  • Wann und was wurde zuletzt renoviert?
  • Wie wird geheizt?
  • Wie alt sind Gemäuer, Rohre und Kabel?
  • Sind genügend Steckdosen vorhanden?
  • Wie einfach lassen sich Fenster und Türen öffnen? Zieht es?
  • Gehören ein Keller und/oder Garage zu der Wohnung?
  • Wo befindet sich der Waschmaschinenanschluss?
  • Kannst Du Geräusche aus der Nachbarwohnung hören?
  • Wie weit sind öffentliche Verkehrsmittel und Einkaufsmöglichkeiten entfernt?
  • Wo liegen Schule oder Kindergarten für Deine Kinder?
  • Sind die Schulwege sicher oder an einer großen Hauptstraße gelegen?
  • Zieht es an Türen und Fenstern?
  • Kannst Du Schimmel oder Wasserflecken entdecken?
  • In welchem Zustand sind die Flure und Außenanlagen?
  • Welche Nebenkosten sind inbegriffen, welche müssen extra übernommen werden?
  • Wie hoch sind die Nebenkosten? Ist der Nebenkostenabschlag realistisch?

Wohnungssuche: So findest du eine Wohnung!

3 Zimmer, Erdgeschoss mit eigenem Garten, gute Lage, Haustiere erlaubt und nur 700 Euro warm? Ja, die Traumwohnung ist schwer zu finden. Während die Mietpreise in Großstädten wie München, Hamburg oder Köln häufig unkontrolliert in die Höhe schießen, fehlt es auf dem Land schlichtweg an der Angebotsvielfalt. Das Grundproblem, das es also immer zu lösen gilt, ist schlichtweg: Wo kannst Du nach Wohnungen suchen? Ich möchte Dir deshalb jetzt wichtige Tipps und nützliche Links zur Wohnungssuche mit auf den Weg geben:

1. Zahlreiche Wohnungen gehen unter der Hand weg…

…das bedeutet, sie werden gar nicht erst öffentlich ausgeschrieben. Du solltest daher unbedingt bei all Deinen Bekannten, Verwandten, Freunden, Kommilitonen, Arbeitskollegen usw. nachfragen, ob sie denn von einer leer stehenden Mietwohnung wissen. So kannst Du eine echte Traumwohnung erhalten und musst Dich nicht einmal gegen zahlreiche, in Großstädten manchmal hunderte Mitbewerber durchsetzen. Wenn Du allerdings neu in einen Ort ziehst, kennst Du häufig noch niemanden.

2. Online Netzwerke nutzen

In diesem Fall kannst Du auch online einmal nach praktischen Kontakten suchen. Schreibe Dein Anliegen zum Beispiel auf Facebook in entsprechenden Gruppen aus. Manchmal gibt es auch direkt von Deinem Arbeitgeber interne Netzwerke, in welche Wohnungsannoncen für Mitarbeiter eingestellt werden.

3. Die klassische Zeitungsanzeige…

…ist immer noch sehr erfolgversprechend. So kannst Du einerseits nach Ausschreibungen für eine passende Wohnung suchen, andererseits aber auch direkt selbst ein Gesuch einstellen. Dies kostet nur wenige Euro und viele Vermieter sind froh, wenn sie sich die massenhaften E-Mails und unzähligen Wohnungsbesichtigungen ersparen können, weshalb sie lieber direkt auf Gesuche reagieren. Ein Gesuch in der Zeitung könnte in etwa so aussehen:

Junger Lehrer (Beamter) sucht für sich und seine Lebensgefährtin eine 3-4 Zimmer Wohnung in ruhiger Lage. Kosten bis 800 Euro kalt in München Mitte, Isarvorstadt oder Maxvorstadt. Unsere Wohnungskatze Linus freut sich zudem auf sein neues Zuhause. Rufen Sie uns an unter XXX.

4. Immobilienscout, Immonet und Immowelt

War Deine Suche bislang nicht von Erfolg gekrönt, so kannst Du in entsprechenden Wohnungsbörsen im Internet stöbern. Die wohl bekannteste ist hierbei Immobilienscout. Du kannst Deine Suchkriterien sekundenschnell eingeben und anschließend direkt den jeweiligen Vermieter oder Makler kontaktieren. Eine ähnliche Funktionsweise bieten zudem Immonet und Immowelt. Achte aber unbedingt darauf, einen freundlichen und zugleich seriösen Text für Deine Nachricht zu wählen. Ein simples „Ich hätte Interesse“ oder gar eine Nachricht voller Rechtschreibfehler werden die jeweiligen Vermieter eher abschrecken. Nenne zudem direkt

  • Deinen Namen,
  • wie viele Personen einziehen werden,
  • ob Du Haustiere besitzt,
  • ob Du Raucher bist,
  • welches Instrument Du spielst,
  • weshalb Du umziehst,
  • als was und wo Du arbeitest und
  • welche Deine persönlichen Hobbys und Interessen sind.

Weshalb? Versetze Dich einmal in die Lage eines Vermieters: Einerseits möchtest Du gewiss sofort die für Dich wichtigsten Informationen erfahren, zum Beispiel ob der Mieter ein sicheres Einkommen hat und ob mit einer Lärmbelästigung der Nachbarn zu rechnen ist. Zum anderen ist der ausschlaggebende Punkt einem Mieter die Wohnung zu überlassen oder eben nicht die Sympathie. Der Vermieter möchte daher gewiss auch wissen, welche Person hinter der anonymen Nachricht steckt.

Muster für das Anschreiben an den Vermieter auf eine Wohnungsannonce:

Eine ansprechende Nachricht, auf die Du gewiss auch eine freundliche Antwort erhältst, wäre:

Ein herzliches Hallo aus Nürnberg,ich bin Simon, 29 Jahre alt, und frisch gebackener verbeamteter Lehrer im XXX Gymnasium in Maxvorstadt. Aus diesem Grund bin ich derzeit auf der Suche nach einer langfristigen Bleibe zum Wohlfühlen für meine Lebensgefährtin Paula, meinen Kater Linus und mich. Wir drei leben nun seit fünf Jahren zusammen und würden gerne bald eine kleine Familie gründen. Linus ist eine reine Wohnungskatze, eher zu faul als zu ungestüm und ein echter Schmusekater.

Ihre Wohnungsanzeige hat uns sehr begeistert, da die große Terrasse, die hellen Räume sowie das extra Kinderzimmer alles vereinen, was wir uns für unsere Traumwohnung wünschen könnten. Zudem wäre sie nur 10 Fahrradminuten von meiner Arbeitsstelle entfernt.

Zu uns: Wir sind Nichtraucher, spielen keinerlei Instrumente und waren bislang stets tadellose Mieter. Gerne können wir Ihnen für Rückfragen die Telefonnummer unseres derzeitigen Vermieters zukommen lassen. In unserer Freizeit verbringen wir sehr gerne viel Zeit in der Natur oder toben uns beim Basketball so richtig aus. Am Abend entspannen wir dann zu einer lustigen Komödie auf dem gemütlichen Sofa.

Wir würden uns sehr freuen, von Ihnen zu hören und diese tolle Wohnung zu besichtigen. Gerne stehen wir auch jederzeit unter der Telefonnummer XXX für Ihre Rückfragen bereit.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen erst einmal einen schönen Abend und freuen uns auf Ihre Nachricht,

Simon, Paula und Linus

5. Ebay Kleinanzeigen

Ein echter Geheimtipp für die Wohnungssuche sind zudem die Ebay Kleinanzeigen. Diese sind zwar alles andere als unbekannt, dennoch werden sie für Immobilien noch verhältnismäßig selten genutzt. Hier findest Du häufig tolle Wohnungen zu günstigen Preisen und hast zudem weniger Konkurrenz als auf Immobilienscout & Co. Da es sich ausschließlich um Privatvermietungen ohne Makler handelt, ist auch hier eine persönlich gestaltete und freundliche Nachricht besonders wichtig.

6. Einen Makler beauftragen

Wenn alles nichts hilft und Du einfach keine Wohnung finden kannst, die Deinen Vorstellungen entspricht, kannst Du auch einen Makler beauftragen. Allerdings musst Du auch hier häufig zu sogenannten „Massenbesichtigungen“ und bist nicht der einzige Interessent auf eine Wohnung. Verhandle daher bereits im Voraus mit Deinem Makler, ob Du als Einzelkunde betreut wirst oder nur als genereller Interessent. Da Du allerdings einen seriösen Makler sowieso erst bezahlen musst, wenn ein Mietvertrag zustande kommt, kannst Du getrost gleich mehrere beauftragen und profitierst dadurch von einem riesigen Portfolio. Worauf Du bei der Beauftragung eines Maklers sowie in seinem Vertrag achten musst, erfährt Du in meinem Artikel „Immobilienmakler beauftragen? Wann, wofür und vor allem: wen?“. Ich wünsche Dir viel Erfolg und eine echte Traumwohnung…

Umzug mit Haustieren Teil 5: Vorsicht bei Fischen und Wasserpflanzen

Wie Du mit Fell- und Federtieren umziehst, habe ich Dir bereits in den ersten vier Teilen der Reihe „Umzug mit Haustieren“ erläutert. Bei Wasserbewohnern hingegen, wird der Umzug schnell zur echten Herausforderung. Gerade Fische und Wasserpflanzen sind oft sehr sensibel, reagieren auf Wasserveränderungen, Kälte, Hitze, den Sauerstoffgehalt im Wasser und vieles mehr. Es gibt daher einige sehr wichtige Grundregeln, an welche Du Dich unbedingt halten musst. Ein Risiko jedoch, wird es leider dennoch bleiben. Ich möchte Dir aber helfen, dieses so weit wie möglich zu reduzieren.

Auf die richtige Planung kommt es an

Ein Aquarium kannst Du nicht einfach schnell ins Auto laden und damit zur neuen Wohnung fahren. Im Gegenteil: Den Ab- und Aufbau des Aquariums sowie den Transport der Fische und Wasserpflanzen musst Du ausführlich planen:

1. Den richtigen Termin finden

Kälte oder Hitze sind die größten Gefahren für die Bewohner eines Aquariums. Wenn möglich, solltest den Umzug deshalb auf einen Tag mit gemäßigten Temperaturen legen. Im Sommer ist es zudem eine gute Möglichkeit, am Morgen oder Abend umzuziehen, wenn die Luft noch beziehungsweise wieder etwas kühler ist. Ansonsten musst Du mit dem richtigen Transportbehälter die Außentemperatur von den Fischen und Wasserpflanzen fernhalten.

2. Passende Transportbehältnisse besorgen

Direkte Sonneneinstrahlung, Hitze, Kälte oder gar Frost: All das sind für Deine Fische und Wasserpflanzen lebensbedrohliche Faktoren, welchen Du mit dem richtigen Transportbehälter unbedingt entgegenwirken musst. Eventuell passt Dein kleines Aquarium ja komplett in eine Kühltasche? Diese hält direkte Sonneneinstrahlung ab und hat eine gemäßigte Innentemperatur (elektrische Kühlbehältnisse natürlich im ausgeschalteten Zustand verwenden).

Ansonsten bleibt Dir nichts anderes übrig, als die Fische und Pflanzen einzeln in Plastikbeuteln zu transportieren. Diese erhältst Du im Zoofachgeschäft. Kaufe zudem passende Gummiringe, um die einzelnen Beutel zu verschließen. Zum einfacheren Transport und gegen Temperaturschwankungen solltest Du die Plastikbeutel ebenso in Kühlbehältnisse oder Styroporboxen legen. Letztere erhältst Du auch im Zoofachhandel.

3. Vor dem Umzug

Um die Fische auf den Umzug vorzubereiten, gilt es, ihr Immunsystem zu stärken. Du solltest sie daher schon mehrere Wochen vor dem Umzug ausreichend und abwechslungsreich füttern. Mit einem stärkeren Immunsystem können sie nämlich nicht nur den äußeren Einflüssen vermehrt widerstehen, sie bewältigen auch den Stress besser. Ein bis zwei Tage vor dem Umzug wird es dann Zeit für die letzte große Mahlzeit der Wasserbewohner. Anschließend stellst Du die Fütterung ein, um das Wasser während der Fahrt nicht zusätzlich zu belasten.

4. Die Fische richtig transportieren

Lasse Dir entweder im Zoogeschäft zeigen, wie Du das Wasser mit Sauerstoff anreicherst, oder der Fachmann übernimmt das direkt vor Ort für Dich. Nun befüllst Du jeden der Plastikbeutel zu einem Drittel mit diesem angereicherten Wasser, die anderen zwei Drittel bestehen aus Luft. Das Wasser muss unbedingt die gleiche Qualität haben wie im Aquarium, um die Umstellung für die Tiere so gering wie möglich zu halten. Zudem sollte der Umzug schnell gehen. Das bedeutet: Du nimmst die Fische und Wasserpflanzen erst am Ende des Umzugstages heraus, baust das Aquarium als letztes ab und als erstes in der neuen Wohnung wieder auf.

Wenn möglich, verteilst Du die Fische auf einzelne Beutel, notfalls kannst Du auch zwei bis drei Fische gemeinsam transportieren. Aber nur wenn Du Dir sicher bist, dass diese sich gut verstehen und dass das Transportbehältnis ausreichend groß ist. Es sollten jedoch auch bei kleinen Fischen niemals mehr als sechs pro Beutel sein. Wichtig ist, dass Du die Fische unbedingt stressfrei fängst. Die einzelnen Beutel in der Styropor- oder Kühlbox kannst Du dann durch Füllmaterial, zum Beispiel Stroh, fixieren. Verstaue die Transportbehälter und Styroporboxen schnell und sicher im Fahrzeug und klimatisiere dieses von Anfang an auf eine angenehme Raumtemperatur.

Achtung: Meide unbedingt sogenannte „Sauerstofftabletten“, denn diese können die Kiemen der Fische verkleben.

5. Transport der Wasserpflanzen

Die Wasserpflanzen kannst Du auch, musst Du aber nicht unbedingt, in einem solchen mit Wasser befüllten Plastikbeutel transportieren. Je nach Art reicht es aus, sie während der Fahrt feucht zu halten. Auch der Transport in einem gut verschließbaren Eimer ist möglich. Verstaue auch diese Transportbehälter dann schnell und sicher im klimatisierten Fahrzeug.

6. Das Aquarium ab- und wieder aufbauen

Sind alle Tiere und Pflanzen aus dem Aquarium entfernt, kannst Du den Filter entnehmen. Wichtig ist, dass Du diesen unbedingt ungereinigt und feucht verpackst. Nur so kann er in der neuen Wohnung mit den enthaltenen Filterbakterien sofort wieder seine Arbeit aufnehmen. Lasse nun das Wasser ab, bis es nur noch etwa eine Fingerbreite hoch steht. Das alte Wasser kommt aber nicht einfach in die Toilette oder Badewanne. Es ist der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen und gesunden Umzug. Fülle es deshalb in saubere Kanister ab und nimm es mit ins neue Zuhause.

Schütze Dein Aquarium während des Transportes vor Beschädigungen und entferne gegebenenfalls Steine oder Einrichtungsgegenstände, welche kippen und das Glas beschädigen könnten. Um es zu tragen, stellst Du das Aquarium übrigens am besten auf eine dicke Holzplatte. Die Abdeckung sollte zwar drauf bleiben, doch Aufsteckleuchten, Abdeckscheiben o.ä. werden vor dem Transport abmontiert.

Nun kann die Fahrt losgehen.

7. Nach dem Transport im neuen Zuhause

Im neuen Zuhause angekommen, prüfst Du das Aquarium auf eine mögliche Instabilität durch Schäden, wie Haarrisse oder Steinschläge.

Alles gut? Dann baue das Aquarium schnell wieder auf, befreie es von eventuellen Algen oder Verschmutzungen, platziere die Deko wieder an der gewohnten Stelle und die Pflanzen im noch feuchten Grund. Fülle nun das Wasser ein. Dies sollte mindestens zur Hälfte aus dem alten, mitgebrachten Wasser bestehen, bestenfalls sogar ganz. Nun kannst Du den Filter einsetzen und eventuell einen Bakterienstarter einsetzen. Als letztes kommen dann die Fische wieder ins Aquarium.

8. Die wichtige Eingewöhnungsphase

Jetzt kannst Du die Fische und Wasserpflanzen langsam an das andere Wasser im neuen Zuhause gewöhnen. Gib nach und nach in kleinen Rationen das neue zu dem alten Wasser. Lasse es aber vorher unbedingt mindestens einen Tag abstehen, um eventuelle Bakterien, Viren oder Schädlinge abzutöten. So gewöhnen sich die Tiere und Pflanzen langsam und schonend an die neue Wasserbeschaffenheit.

Auch mit dem Füttern solltest Du noch vorsichtig sein. Am ersten Tag nach dem Umzug fütterst Du am besten noch gar nicht, anschließend beginnst Du vorsichtig und in kleinen Rationen. Dass die Fische zu Beginn noch nicht oder nur wenig essen, ist übrigens normal. Dennoch musst Du sie die nächsten Tage genau beobachten und für den Notfall die Nummer eines kompetenten Tierarztes in der neuen Umgebung heraussuchen.
Wenn Du die acht genannten Grundregeln aber beachtest, solltest Du diese hoffentlich nicht brauchen. Ich jedenfalls wünsche Dir viel Erfolg, ausreichend Geduld und gemäßigte Temperaturen am großen Umzugstag…

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Umzug mit Haustieren Teil 4: Ein Hoch auf die treuen Hunde

Im dritten Teil der Reihe „Umzug mit Haustieren“ hast Du erfahren, weshalb Katzen nicht gerne umziehen und die ersten drei bis vier Wochen nicht einmal die neue Wohnung verlassen dürfen. Für alle Hundebesitzer unter Euch kommt deshalb jetzt die gute Nachricht: Mit einem Hund ist ein Umzug absolut unkompliziert. Die treuen Seelen sind auf ihren Besitzer fixiert und solange Du bei ihm bist, macht ihm in der Regel auch eine neue Umgebung nicht allzu viel aus. Wer da meistens schon eher Probleme macht, sind der Vermieter oder die Nachbarn…

Hundehaltung mit dem Vermieter klären

Du möchtest gewiss nur in eine Wohnung oder ein Haus umziehen, wenn Du Deinen vierbeinigen Freund mitnehmen darfst. Daher solltest Du die Frage der Hundehaltung unbedingt vorher mit Deinem Vermieter klären. Ein generelles Verbot von Haustieren oder Hunden darf vom Vermieter nicht mehr in den Vertrag gesetzt werden. Er muss gemäß der aktuellen Rechtsprechung hingegen stets im Einzelfall entscheiden und dies ausreichend begründen können. Ist die Hundehaltung aber rechtswirksam untersagt, musst Du Dich auch daran halten. Ansonsten musst Du entweder das Tier abgeben oder wieder ausziehen. Zudem kann Dir die Genehmigung zur Hundehaltung entzogen werden, wenn dies eine Belastung für die Nachbarn darstellt, zum Beispiel durch ständiges Bellen. All das sind deshalb wichtige Formalien, die Du dringend vor dem Umzug regeln musst.

Den Hund in die Vorbereitungen einbeziehen

Das klingt nun erst einmal seltsam, denn der Hund kann ja schlecht den Karton tragen oder das Umzugsfahrzeug steuern. Was ich stattdessen meine ist: Nimm den Hund bei der Wohnungsbesichtigung mit. Dies hat gleich zwei Vorteile: Der Vermieter lernt den Hund kennen und kann sich mit dem Gedanken an die Tierhaltung in der Wohnung anfreunden. Hierfür sollte der Hund natürlich gut erzogen sein und weder bellen noch aggressiv oder unkontrolliert durch die Wohnung stürmen. Ich gehe aber in diesem Artikel einfach mal davon aus, dass Du einen lieben und gut erzogenen Hund besitzt. Ansonsten wird es dringend Zeit für die Hundeschule oder einen spezialisierten Hundetrainer. Der zweite Vorteil, wenn Du Deinen Hund zur Wohnungsbesichtigung mitnimmst, liegt darin, dass er die neue Wohnung, eventuell den Garten und die Umgebung bereits kennenlernt und diese später für ihn weniger fremd und bedrohlich erscheinen. Nimm Dir ausreichend Zeit, damit der Hund die neue Umgebung erkunden kann, und mache einen oder mehrere Spaziergänge in der neuen Wohngegend mit ihm.

An das Autofahren gewöhnen

Die meisten Hunde kennen das Autofahren bereits. Sollte dies bei Deinem Tier nicht der Fall sein, solltest Du schon einige Wochen vor dem Umzug damit beginnen, es sanft an den Transport zu gewöhnen. Hierfür gibt es spezielle Käfige für den Kofferraum oder Du spannst ein Sicherheitsnetz zwischen Koffer- und Passagierraum. Bei Fahrzeugen mit kleinem Kofferraum kannst Du den Hund auch auf die Rückbank setzen. Bringe das Sicherheitsnetz dann zwischen Rück- und Vorderbank an, sodass der Hund während der Fahrt nicht nach vorne springen und Dich behindern kann. Bei langen Fahrten musst Du zudem ausreichend Pausen einlegen, sodass Dein Tier sein Geschäft erledigen sowie etwas Essen und Trinken kann. Nimm den Hund in Straßennähe unbedingt an die Leine und lasse ihn nicht zu lange alleine im Auto. Bei einer großen Hitze musst Du unbedingt ein oder mehrere Fenster öffnen (rund 5-10 Zentimeter), sodass kühle Luft hereinströmen kann. Öffne es allerdings nur so weit, dass der Hund nicht versucht hindurch zu klettern und sich dabei lebensgefährlich verkeilt oder entwischt. Im Winter muss das Auto ausreichend warm aufgeheizt werden. Am besten, Du fährst einfach so schnell wie möglich weiter. Ist die Temperatur für Dich angenehm, so ist sie dies normalerweise auch für den Hund.

Nimm Dir Zeit für Deinen Hund

Am Umzugstag selbst hast Du gewiss viel zu tun. Dennoch solltest Du Dir entweder ausreichend Zeit für Deinen Hund nehmen, oder diesen bei einer vertrauten Person in Betreuung geben. Der Stress und die Hektik gehen nämlich auch an den sensiblen Tieren nicht spurlos vorbei und eine Bezugsperson ist heute besonders wichtig. Am besten ist es, wenn Du den Hund als erstes in sein neues Heim bringst, seine gewohnten Spielsachen sowie Futter und Trinken aufbaust und ihn dann zur Betreuung bei einer ihm bekannten Vertrauensperson lässt. So kannst Du Dich in Ruhe um den Umzug kümmern, hältst den Hund von eventuellen Gefahren fern und er kann sich langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Die gewohnten Spielsachen und Gerüche, beispielsweise seines Körbchens oder seiner Lieblingsdecke, helfen dabei.

Apropos Gefahren…

Hast Du keine Möglichkeit, Deinen Hund vom Umzugstrubel fern zu halten, so baue ihm ein gemütliches Nest in erhöhter Position, zum Beispiel auf dem Sofa, damit er die Situation überblicken und beobachten kann. Nimm Dir ausreichend Zeit und bringe viel Ruhe in den Umzug, denn Hunde spüren sofort den Stress bei ihrer Bezugsperson. Achte zudem jederzeit darauf, dass der Hund von möglichen Gefahrenquellen fernbleibt. Bewahre zum Beispiel Lösungsmittelbehälter, Farbtöpfe oder Werkzeuge in einem separaten, verschlossenen Raum auf. Achte zudem darauf, dass viele Zimmerpflanzen für Hunde hochgiftig sind. In der ungewohnten Situation kann es durchaus passieren, dass das Tier bislang ungewohnte Gepflogenheiten an den Tag legt und plötzlich am giftigen Grünzeug knabbert. Auch die Pflanzen sollten deshalb stets außerhalb seiner Reichweite zwischengelagert werden. Für den Notfall hast Du am besten die Nummer des Tierarztes in der Hosentasche oder speicherst sie im Handy ein.

Nach dem Umzug: Eingewöhnung und Organisation

Es ist geschafft: Der Umzug ist gemeistert, Dein Hund und Du sind wohlbehalten im neuen Zuhause angekommen. Nun wird es Zeit, dass Du den Hund in der neuen Gemeinde anmeldest. Zudem solltest Du Dir bestenfalls ein paar Tage frei nehmen und Dich intensiv mit Deinem Hund beschäftigen, in Ruhe die Wohnung einräumen und zur gewohnten Tagesordnung übergehen. Halte wieder die Gassi-, Essens- und Spielzeiten ein, sodass für den Hund alles so gewohnt wie möglich weiterläuft. Einer eurer Spaziergänge kann dann vielleicht auf das örtliche Umzugsamt stattfinden, denn nach dem Umzug muss dein Hund umgemeldet werden, damit auch steuerlich alles okay ist. Muss das Tier bald für einige Stunden in der neuen Wohnung alleine bleiben, so musst Du dies langsam mit ihm trainieren, und zwar auch dann, wenn dies früher immer reibungslos geklappt hat. Neue Umgebung, neue Gewohnheiten – das kann jedenfalls passieren, muss es aber nicht. Jetzt sind deshalb vor allem Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt. Ein Umzug ist damit aber auch eine tolle Chance, seinen Hund noch einmal ganz neu kennenzulernen, zu trainieren und eine noch engere Bindung aufzubauen. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und Freude…

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Umzug mit Haustieren Teil 3: Katzen als echte Herausforderung

Im ersten Teil der Reihe „Umzug mit Haustieren“ habe ich Dir bereits wichtige Tipps für den Umzugstag mitgegeben. Während Kleintiere und auch Hunde meist recht unkompliziert sind, kann der Umzug mit einer Katze zur echten Herausforderung werden. Wieso? Weil Katzen ein festes Revier haben, welches sie sich erkämpfen müssen und an welchem sie sich orientieren. Und dieses Revier ändert sich bei einem Umzug grundlegend. Wie kannst Du die Katze also am besten eingewöhnen und worauf musst Du unbedingt achten? Ich verrate es Dir…

Katzen am Umzugstag

Wie bei allen anderen Haustieren auch, gilt für Katzen: Versuche sie so gut wie möglich vom Trubel des Umzugs zu verschonen. Richte daher in Deiner neuen Wohnung als erstes ein gemütliches Zimmer für Deine Katze ein und bringe sie so früh wie möglich in ihr neues Zuhause. Das Zimmer sollte verschließbar sein, damit die Katze darin ihre Ruhe hat, während Du den Rest der Bude einrichtest. Ein Katzenklo sowie ausreichend Essen und Trinken sollten ebenfalls schon bereit stehen. Beseitige außerdem alle potenziellen Gefahren, wie freiliegende Stromkabel oder offene Fenster. Auch auf laute Musik oder strenge Gerüche, zum Beispiel durch frische Wandfarben, solltest Du wenn möglich verzichten.

Die Katze richtig transportieren

Für Katzen gibt es spezielle Transportboxen, welche Du im Tierfachhandel kaufen kannst. Im Gegensatz zu Hunden, sind Katzen solche Transporte aber in der Regel nicht gewohnt. Wenn überhaupt, geht es in der Box hin und wieder einmal zum Tierarzt. Viele Katzen haben deshalb schlechte Erinnerungen an die Transportbox oder kennen diese überhaupt nicht. Damit sie keine Angst mehr vor ihr hat, solltest Du mit Deiner Katze deshalb regelmäßig den Gang in die Transportbox üben. Lege sie am besten mit einer kuscheligen Decke aus und stelle sie schon einige Wochen vorher in das Katzenzimmer. So kann sich Deine Katze an die Transportbox gewöhnen, ihren Geruch bereits darin verteilen und die Angst vor ihr verlieren. Übe zudem bewusst den Gang in die Box sowie das Verschließen des Gitters. Je gewohnter dieser Vorgang ist, desto weniger Stress bedeutet der Umzug für Deine Katze. Und ein positiver Nebeneffekt ist, dass wohl auch die nächste Fahrt zum Tierarzt für alle Beteiligten einfacher wird. Sichere die Transportbox dann ausreichend mit Gurten im Fahrzeug und halte bei langen Strecken regelmäßig an, um dem Tier ein wenig Wasser und etwas zu Essen zu offerieren.

Eine gewohnte Umgebung schaffen

Natürlich kann es sein, dass der Kratzbaum Deiner Katze sowieso schon total zerfetzt ist und die Gelegenheit für eine Neuanschaffung optimal wäre. Zudem ist der Transport bei großen Modellen manchmal alles andere als einfach. Dennoch: Deinem Haustier zuliebe, solltest Du unbedingt seine alten Möbel, Spielsachen, das Körbchen oder den Kratzbaum mit in die neue Wohnung nehmen. Denn die gewohnten Objekte und der heimische Geruch geben der Katze Orientierung und Sicherheit. Dies vereinfacht ihr die Eingewöhnung. Tausche alte Spielsachen oder Kratzbäume deshalb entweder lange genug vor dem Umzug oder Stück für Stück einige Wochen danach aus. Dies ist auch deshalb besonders wichtig, weil die Katze zu Beginn die Wohnung nicht verlassen darf. Das Körbchen oder der Kratzbaum stellen dann oft den wichtigsten Rückzugsort im neuen Heim dar. Aber wieso darf die Katze zu Beginn eigentlich nicht ins Freie?

Auch Freigänger müssen vorübergehend in der Wohnung bleiben

In der Zeit nach dem Umzug muss Deine Katze unbedingt in der Wohnung bleiben, auch wenn sie normalerweise Freigänger ist. Denn sie muss sich zuerst an ihr neues Zuhause gewöhnen und dieses als solches akzeptieren. Wenn Du sie zu früh rauslässt und sie noch die alte Wohnung als Heimat empfindet, kann es nämlich passieren, dass sich Deine Katze auf den Weg in ihr altes Revier macht, sich verläuft oder große Straßen überquert. Sie darf deshalb erst dann wieder ins Freie, wenn sie Euer neues Zuhause als Heimat und damit als Orientierungspunkt akzeptiert hat. Dies ist in der Regel nach frühestens drei bis vier Wochen der Fall. Katzen sind zwar nicht wie Hunde auf ihren Besitzer fixiert, doch Du stellst eine bekannte Person dar und gibst ihr deshalb Sicherheit. Verbringe also viel Zeit mit Deiner Katze und beobachte sie genau. Dass sie zu Beginn in all der Aufregung nicht frisst, ist übrigens normal. Allerdings sollte das nicht länger als 48 Stunden der Fall sein. Sie muss aber unbedingt ausreichend trinken und regelmäßig das Katzenklo aufsuchen. Tut sie das auch nach 24 Stunden im neuen Zuhause noch nicht, suche besser einen Tierarzt auf. Sicher ist sicher…

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Umzug mit Haustieren Teil 2: Ortswechsel mit Klein- und Nagetieren im Käfig

Im ersten Teil der Reihe „Umzug mit Haustieren“ hast Du erfahren, worauf Du allgemein bei einem Umzug mit Deinen tierischen Familienmitgliedern achten musst, wo eventuelle Gefahren lauern und wie wichtig die Eingewöhnung im neuen Zuhause ist. Nun möchte ich Dir erklären, was Du besonders bei Klein- und Nagetieren in Käfighaltung beachten musst.

Grundsätzlich unkompliziert

An sich verkraften Klein- und Nagetiere, die in einem Käfig gehalten werden, einen Umzug eigentlich sehr gut. Kein Wunder, an ihrem „wirklichen Zuhause“, dem Käfig, ändert sich ja schließlich nichts. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Tierarten. Hamster zum Beispiel, sind nachtaktiv und leiden deshalb besonders unter dem Baulärm und Trubel eines Umzugs. Vögel geraten während dem Transport schnell in Panik, was bei den sensiblen Federtieren bekanntlich lebensbedrohlich werden kann. Wenn Du aber die folgenden Tipps bei Deinem Umzug berücksichtigst, hast Du die Gefahren zumindest schon einmal deutlich minimiert:

Kaninchen, Meerschweinchen & Co am besten im Käfig transportieren

Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Hamster und weitere Nagetiere in Käfighaltung sollten, wenn möglich, auch in diesem transportiert werden. So müssen sie ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen, bei mehreren Tieren haben sie ihre Artgenossen zur Beruhigung und während der Fahrt sind ausreichend Futter und Wasser vorhanden. Dafür musst Du diese natürlich vor dem Transport noch einmal frisch befüllen. Nachtaktive Tiere kannst Du auch tagsüber transportieren, mit etwas Glück verschlafen sie den ganzen Trubel sogar. Halte sie aber unbedingt vom Lärm der Renovierungsarbeiten fern, denn davon könnten sie aufwachen und der Wach- Schlafrhythmus wird gestört. Allgemein gilt aber: Richte in der neuen Wohnung eine ruhige Ecke ein und transportiere die Tiere so früh wie möglich. Halte sie von Lärm, Gerüchen und gefährlichen chemischen Stoffen fern und versuche sie auch während der Fahrt zu schonen. Lege hierfür eine Decke über den Käfig. Dies verringert die Gefahr von Panik, vor allem bei Vögeln. Gleichzeitig hält sie kalte Zugluft ab und verhindert damit eine Erkältung. Achte aber unbedingt darauf, dass genügend frische Luft ins Innere des Käfigs gelangt.

Der Käfig ist zu groß für das Fahrzeug?

Der Käfig ist aber so groß, dass er nicht in Dein Auto passt? Dann setze die Klein- und Nagetiere in spezielle Transportboxen oder notfalls in einen stabilen Pappkarton mit ausreichend vielen und großen Luftlöchern. Lege hierfür passende Streu hinein, am besten bereits verwendete aus dem Käfig, denn dies verbreitet einen gewohnten und beruhigenden Geruch. Nimm aber natürlich nur trockene und saubere Streu. Gerne kannst Du auch frische Streu verwenden und als oberste Schicht einfach noch ein paar Krümel aus dem Käfig hinzugeben. Du kannst gerne auch ein wenig Futter oder Heu in der Transportbox deponieren, manche Tiere lassen sich dadurch beruhigen, viele werden dieses aber nicht anrühren. Bei längeren Fahrten musst Du etwa alle zwei Stunden Pause machen, um den Tieren in einer ruhigen Minute etwas Wasser zum Trinken anzubieten.

Transportmaterial richtig fixieren

Eine schnelle Bremsung oder eine scharfe Kurve, für die Menschen ist das im Auto kein Problem. Wenn der Käfig oder die Transportbox aber kippen, kann das für die Klein- und Nagetiere tödlich enden. Fixiere sie deshalb unbedingt ausreichend im Auto. Verwende hierfür Gurte und notfalls ein wenig Füllmaterial, zum Beispiel ein Kissen zwischen Käfig und Autositzen. Hauptsache, er ist fest. Achte aber darauf, dass die Tiere durch die Gitterstäbe nichts anknabbern können, was für sie giftig wäre. Transportboxen sind oft zu klein für Gurte. Halte diese notfalls während der Fahrt in der Hand. Bei einem richtigen Unfall wird das aber leider auch nicht ausreichend sein, also unbedingt vorsichtig fahren!

Vor Unterkühlung und Überhitzung schützen

Eine Decke reicht leider nicht immer aus, um die Tiere im Winter vor der eisigen Kälte zu schützen. Sind Deine Tiere die Außentemperaturen nicht gewohnt, so packe den Transportbehälter oder Käfig unbedingt ausreichend in Decken ein, achte aber zugleich darauf, dass genügend Luft in das Innere gelangt. Heize das Fahrzeug auf Raumtemperatur vor, ebenso das neue Zuhause, und überwinde die kalten Stellen so schnell wie möglich. Im Sommer hingegen, kann es den Tieren zu heiß werden. Stelle sie deshalb im Auto niemals direkt vor das Fenster, durch welches die Sonne knallt. Achte darauf, dass sich die Tiere im Schatten aufhalten, klimatisiere das Fahrzeug ausreichend und schütze sie durch eine Decke vor direkter Sonneneinstrahlung. Lasse sie zudem niemals alleine im Auto, um beispielsweise an der Tankstelle einen Snack einzunehmen. Denn im Auto wird es schnell einmal 60 oder auch 80 Grad heiß.

Einleben im neuen Zuhause

Ist der Transport gut überstanden, hast Du die größte Hürde erfolgreich genommen. Käfigtiere leben sich in neuen Umgebungen meist sehr schnell und gut ein. Achte aber darauf, dass sie in ähnlichen Bedingungen leben können, wie zuvor. Waren Deine Hasen zum Beispiel in einem Außenstall oder die Meerschweinchen hatten Auslauf auf dem Balkon, so sollte dies nun auch wieder möglich sein. Natürlich geht das nicht immer. Gewöhne dann deine Haustiere schon früh, langsam und schonend um. Hole sie zum Beispiel immer wieder für ein bis zwei Stunden in die Wohnung, dann für eine Nacht, dann für einen Tag mit zwei Stunden Auslauf etc. Der Übergang sollte so harmonisch wie möglich ablaufen. Natürlich müssen die Tiere auch im neuen Zuhause in einer angemessenen Temperatur sowie geschützt vor Zugluft, Lärm und Gerüchen wohnen können. Übrigens: Nicht in jeder Wohnung sind Haustiere erlaubt. Käfigtiere sollten zwar grundsätzlich kein Problem darstellen, bespreche dies aber unbedingt im Voraus mit Deinem neuen Vermieter.

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