Checkliste für den Umzug: Diese Dinge können online erledigt werden

Checkliste für den Umzug: Diese Dinge können online erledigt werden

Wer umzieht, der muss an unzählige Sachen denken – es geht letztlich nicht nur darum, dass man Versicherungsgesellschaften die neue Adresse mitteilt, sondern auch um einzuhaltende Fristen. Wichtig ist, dass man heutzutage auch das World Wide Web nutzt – einige Wege kann man nämlich schon online erledigen. Und das spart sehr wohl Zeit.

Entrümpeln: CDs, Bücher und Dekorationsartikel zum Verkauf anbieten

Der Umzug stellt den perfekten Zeitpunkt dar, wenn es darum geht, seine eigenen vier Wände zu entrümpeln. Denn wer im Zuge der Übersiedlung ausmistet, der spart nicht nur ein paar Umzugskartons, sondern auch Muskelkraft – man darf gar nicht unterschätzen, wie schwer die eine oder andere Kisten werden kann. Vor allem dann, wenn man Bücher übersiedeln muss. Man muss die Dekorationsgegenstände, Bücher und CDs, die man nicht mehr benötigt, aber nicht sofort in den Mülleimer werfen, sondern kann diese in weiterer Folge zum Verkauf anbieten.

Hat man sich vor ein paar Jahren noch am Wochenende auf einen Flohmarkt gestellt und versucht, seine alten Sachen günstig loszuwerden, so kann man heute mit entsprechenden Apps arbeiten – das heißt, die Sachen werden zum Verkauf angeboten, ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Das spart Zeit und das Risiko eines Verlusts, denn dem Flohmarktbetreiber ist es egal, ob man etwas verkauft hat. Hier interessiert man sich nur für die Standgebühr.

Und wenn man nach ein paar Wochen bemerkt, es interessiert sich keiner für die angebotenen Sachen, so kann man sie noch immer in den Müll werfen.

Siehe dazu auch:
» Umzug in eine kleinere Wohnung – so klappt‘s
» Haushaltsauflösungen richtig organisiert

Online-Dienste nutzen und Zeit sparen

Bevor der Umzug erfolgt, sind die Zählerstände zu protokollieren. In diesem Fall ist der Energieversorger noch vor der Übersiedlung zu kontaktieren. Dieser bekommt die aktuellen Zählerstände von Wasser, Strom wie Gas übermittelt. In der Regel können die Zählerstände online durchgegeben werden – entweder direkt auf der Homepage des Versorgers oder per E-Mail.

Jeder Bürger ist in Deutschland dazu verpflichtet, innerhalb von sieben Tagen dem Einwohnermeldeamt mitzuteilen, dass sich der Wohnsitz geändert hat. Wer hier erst nach ein paar Wochen Kontakt aufnimmt, der riskiert eine Bußgeldstrafe. Zu beachten ist, dass alle erforderlichen Unterlagen im Netz zur Verfügung stehen und jederzeit runtergeladen werden können. Jedoch ist es aus datenschutzrechtlichen Gründen notwendig, dass man selbst im Amt erscheint – mitunter kann auch ein Bevollmächtigter die Meldung abgeben.

Neben dem Einwohnermeldeamt sind beispielsweise auch Banken, Versicherungsunternehmen wie Ärzte zu informieren. Man muss hier aber nicht mit jeder Stelle persönlich Kontakt aufnehmen, sondern kann etwa online die kostenlose Umzugsmitteilung der Post beantragen. Dabei handelt es sich um eine umweltfreundliche wie bequeme Möglichkeit.

Dazu mehr:
» Umzug? Stromanbieter wechseln! Das musst du beachten.»
» Sonderkündigung: Kannst Du bei einem Umzug den Stromanbieter wechseln?
» Sonderkündigung: Kannst Du bei einem Umzug Deinen Gasvertrag wechseln?

Auf der Suche nach einem Umzugsunternehmen?


Aufgrund der Tatsache, dass immer wieder von Cyberkriminellen zu lesen ist, die oft einen enormen finanziellen Schaden anrichten, ist es ratsam, seinen Rechner wie die darauf vorhandene Dokumente zu schützen – beispielsweise mit einem Passwort Manager. Mit einem entsprechenden Passwort Manager Vergleich bekommt einen Überblick, welche Anbieter hier besonders überzeugen können.

Wichtig ist, dass man sich die Passwörter immer an einem sicheren Ort notiert, da es durchaus einmal der Fall sein kann, dass man einmal etwas durcheinanderbringt oder das Passwort vergisst, wenn man es nicht Tag für Tag benötigt. Auf die Passwortliste ist besonders Acht zu geben, wenn ein Umzugsunternehmen beauftragt wird. Denn immer wieder verschwinden ein paar lose Zettel – somit ist es wichtig, persönliche Dokumente wie Schreiben immer bei sich zu haben und selbst zu übersiedeln.

Tipp: Da es viele Umzugsunternehmen gibt, sollte man im Vorfeld Kostenvoranschläge einholen – das funktioniert auch online. Einfach eine standardisierte E-Mail an mehrere Unternehmen verfassen und sodann die unterschiedlichen Kostenvoranschläge sammeln und miteinander vergleichen.

Wer übrigens selbst den Umzug organisiert, der braucht ein paar helfende Hände. Hier können beispielsweise ein paar Freunde aushelfen. Doch wie findet man hier einen passenden Termin, an dem gleich zwei oder drei Kumpel Zeit haben?

Im Idealfall erstellt man sodann eine WhatsApp-Gruppe. Somit kann man gleichzeitig mit all seinen helfenden Freunden Kontakt aufnehmen – man muss also nicht jeden einzelnen Kumpel anrufen und nachfragen.

Auch hierzu habe ich weitere spannende Beiträge geschrieben:

» Das richtige Umzugsunternehmen finden
» Umzugsunternehmen – Einmal mit Profis arbeiten
» Bei Umzugsunternehmen richtig sparen – aber wie?

FAQ Einbauküche in der Mietwohnung – deine Rechte und Pflichten

Eine Einbauküche ist eine praktische Sache. Sie bietet viel Stauraum. In kleinen und großen Schubladen, Schränken und Fächern werden Kleinteile, Geschirr und große Küchengeräte hinter einem harmonischen Design aus einem Guss verstaut. Kein Wunder, das viele Menschen schon aus ästhetischen Gründen eine Einbauküche bevorzugen. Doch nicht selten wird die Einbauküche auch zum Streitpunkt. Meist dann, wenn sie in einer Mietwohnung steht. Damit es dazu gar nicht erst kommt, verraten wir dir in unseren Einbauküchen FAQ, welche Rechte und Pflichten auf Seiten von Mieter und Vermieter bestehen.

Welche Küchenmöbel und -geräte muss der Vermieter stellen?

Kein Vermieter ist verpflichtet, dem Mieter eine Einbauküche oder bestimmte Küchengeräte oder Möbel zur Verfügung zu stellen. Nicht einmal eine Spüle muss vorhanden sein, damit ein Vermieter einen Raum als Küche ausweisen darf – auch wenn sich dieses Gerücht hartnäckig hält. Es genügt, wenn in einem Raum Wasseranschlüsse und Stromanschlüsse sowie eventuell ein Gasanschluss vorhanden sind, damit der Vermieter diesen als Küche bezeichnen darf.

Wie viel Miete darf der Vermieter für eine Einbauküche verlangen?

Wurde die Einbauküche in deiner Mietwohnung vom Vermieter angeschafft oder durch den Vermieter von deinem Vormieter abgelöst, dann wird der Vermieter in der Regel einen im Mietvertrag festgelegten Mietpreis für die Küchennutzung veranschlagen. Dieser darf allerdings nicht beliebig hoch sein. Der Mietpreis für eine vom Vermieter gestellte Einbauküche errechnet sich aus dem Zeitwert der Küche:

Anschaffungswert : Nutzungsdauer + Kapitalzinsen = Mietaufschlag für die Einbauküche

Die Summe, die sich aus dieser Formel ergibt, kann der Vermieter auf den Mietpreis aufschlagen. Oftmals wird die Miete für die Küche jedoch gar nicht gesondert im Mietvertrag aufgeführt.

Abhängig vom Anschaffungswert der Küche gilt diese nach etwa zehn bis 25 Jahren als „wertlos“. Nach Ablauf dieser Zeit darf der Vermieter keine Miete mehr für die Einbauküche verlangen und hat auch keinen Anspruch mehr auf einen Schadensersatz, wenn du die Küche in der Mietwohnung beschädigst.

Wer ist für Reparaturen der Einbauküche zuständig?

Für die Einbauküche gilt hier Ähnliches wie im Rest der Mietwohnung. Bei Schönheitsreparaturen musst du als Mieter für die Kosten aufkommen. Größere Reparaturen und defekte Geräte muss der Vermieter ersetzen – dies natürlich nur, solange der Mieter den Schaden nicht selbst verursacht hat. Normale Verschleißerscheinungen und Abnutzungen an der Küche muss der Vermieter hinnehmen und darf diese bei einem Auszug nicht von den Kautionskosten abziehen.

Darf ich eine vorhandene Einbauküche ersetzen?

Die Einbauküche in Orange- und Brauntönen sieht vielleicht retro aus, ist aber nicht wirklich dein Geschmack? Du magst es dann doch moderner und fragst dich, ob du nicht stattdessen diese schicke Küche mit den weißen Blenden und den schönen Metallgriffen einbauen kannst? Auf jeden Fall solltest du dein Vorhaben mit dem Vermieter besprechen. In den meisten Fällen wird er nichts einzuwenden haben, dennoch bist du für die ungeliebte angemietete Einbauküche von Rechts wegen weiterhin verantwortlich. Das bedeutet nicht nur, dass du die Einbauküche des Vermieters weiterhin pfleglich behandeln bzw. gut und sicher einlagern und bei deinem Auszug wieder einbauen musst, sondern auch, dass du weiterhin Miete für die Einbauküche des Vermieters zahlen musst, es sei denn, dein Vermieter lässt sich hier auf andere Absprachen ein.

Wie gehe ich beim Verkauf meiner Einbauküche bei einem Auszug vor?

Ein Nachteil bei einer Einbauküche ist, dass sie bei einem Umzug oft nur schwer in eine neue Wohnung integrierbar ist. Hast du für eine Mietwohnung deine eigene Einbauküche angeschafft, stellt dich das vor die Herausforderung, sie beim Auszug zu einem angemessenen Preis wieder loszuwerden. Du hast die Möglichkeit, die Küche direkt an den Vermieter zu verkaufen oder du bietest sie deinem Nachmieter zum Kauf an. Einen fairen Preis kannst du auch hier mithilfe des Zeitwerts errechnen. In jedem Fall solltest du einen rechtskräftigen Kaufvertrag aufsetzen, um eine Haftung auszuschließen und um sicher zu gehen, dass sich dein Käufer nicht kurzfristig umentscheidet und du doch noch in einer Nacht- und Nebelaktion die Küche vor deinem Auszug ausbauen musst.

Wohnungsübernahme – wer ist für die Beseitigung von Mängeln zuständig?

Wohnungsübernahme - wer ist für die Beseitigung von Mängeln zuständig?

Der Einzug in die neue Wohnung ist ein besonderer Tag. Falls bei der Wohnungsübergabe jedoch Schäden festgestellt werden, muss dies dem Vermieter unverzüglich mitgeteilt werden. Sofern keine Regelung zur Mängelbeseitigung getroffen wird, ist eine spätere zur Mängelbehebung nicht mehr möglich.

Die Pflicht zur Mangelbeseitigung

Häufig wird bei der Wohnungsbesichtigung nicht auf Mängel geachtet oder kleinere Schäden werden einfach übersehen. Offensichtlich erkennbare Mängel, die erst beim Einzug entdeckt werden, müssen jedoch nicht hingenommen werden. Grundsätzlich ist der Vermieter zur Reparatur verpflichtet, vorausgesetzt, dieser wird umgehend über die Missstände informiert. Falls dies versäumt wird, kann eine Mietminderung dafür nicht mehr durchgesetzt werden. Die einzige Alternative besteht dann darin, die Schäden selbst zu beseitigen oder damit zu leben. Zu den unwesentlichen Mängeln, die beim Einzug leicht selbst behoben werden können, zählen beispielsweise Flecken auf dem Teppichboden, Kratzer auf den Fliesen sowie einzelne gesprungene Boden- oder Wandfliesen. Für die Reparatur wesentlicher Mängel ist immer der Vermieter zuständig, unabhängig davon, ob es sich um feuchte Wände, Risse in den Wänden oder undichte Fenster handelt. Die Pflicht zur Mangelbeseitigung besteht auch dann, wenn diese Schäden erst beim Einzug entdeckt werden. Alte Fenster sind häufig undicht, sodass sich schnell Luftfeuchtigkeit absetzt und das Risiko für Schimmelbildung erhöht. Darüber hinaus ist es in Fensternähe im Winter meist kalt und ungemütlich. Veraltete, schlecht schließende Fenster sind große Energieverschwender, die entscheidend zu einer hohen Heizkostenrechnung beitragen. Es ist deshalb sinnvoll, schon bei der Wohnungsbesichtigung auf den Zustand von Fenstern und Balkontüren zu achten. Beim Rundgang durch die Räume bietet es sich an, das Baujahr der Fenster zu kontrollieren, um daraus Rückschlüsse auf die Qualität der Wärmedämmung zu ziehen.

Wann müssen Fenster erneuert werden?

Eine wesentliche Orientierungsmöglichkeit ist das Typenschild des Fensters, das sich normalerweise auf dem Distanzhalter zwischen den Scheiben oder auf der oberen Seite der Fensterkante befindet. In der Regel ist bei Fenstern mit einem Baujahr vor 1995 nicht damit zu rechnen, dass diese über eine Wärmeschutzverglasung verfügen. Deshalb sollte in solchen Fällen eine Erneuerung der Fenster gefordert werden. Beim Fensteraustausch kommt es auf Energieeffizienz, Wärmedämmung, Sicherheit und Einbruchschutz an. Im Fachhandel wie beim Fensterversand besteht die Möglichkeit, Fenster anhand verschiedener Formen und Öffnungsarten zu konfigurieren. Individuelle Fenster, Balkontüren und Terrassentüren sind auch online erhältlich. Fensterrahmen bestehen meist aus Holz, Aluminium oder Kunststoff. Außerdem gibt es Fenster in verschiedenen Werkstoffkombinationen, beispielsweise mit Holz-Alu-Rahmen. Jedes Rahmenmaterial zeichnet sich durch spezifische Eigenschaften aus. Meist bestehen Holzrahmen aus weichen Nadelhölzern wie Kiefern- und Fichtenholz oder sind aus hartem Eichenholz gefertigt. Als nachwachsender Rohstoff besitzt Holz eine natürliche Wärmedämmung und eine gute Ökobilanz. Da Fensterrahmen aus Holz außenseitig Wind und Wetter ausgesetzt sind, sollten mechanisch vorbehandelte Holzrahmen bevorzugt werden, da diese extrem witterungsbeständig sind. Kunststoffrahmen sind pflege- und wartungsarm und können mit lauwarmem Spülwasser schnell gereinigt werden. Neben herkömmlichen weißen Kunststoffrahmen sind mittlerweile auch farbige und sogar lackierte Kunststoffrahmen erhältlich. Zur Verbesserung der Wärmedämmung besitzen moderne Kunststoffrahmen häufig Luftkammern. Aufgrund dieser speziellen Konstruktion wirken die Rahmen aus Kunststoff jedoch teilweise breiter. Aluminium-Fensterrahmen sind äußerst stabil und langlebig. Alurahmen passen optisch zu jedem Gebäudestil und fügen sich harmonisch in die Fassadenansicht ein.

Umzug am Sonntag

Umzug am Sonntag

Ein Umzug kostet Zeit. Und einen Urlaubstag kann und will man sich auch nicht unbedingt zum Kistenpacken und Möbelschleppen nehmen. Daher wird der Umzug gerne auf das Wochenende verlegt. Samstags schnell noch die restlichen Kisten vollstopfen und Sonntags geht es dann ans Möbel schleppen. Ist auch praktisch, weil die meisten anderen am Sonntag auch nicht arbeiten müssen und somit viele fleißige Helfer bereitstehen. Aber darf man das überhaupt? Darf man an Sonn- und Feiertagen umziehen? Die klare Antwort hierauf lautet jein. Unter bestimmten Bedingungen darfst du deinen Umzug auch an einem Sonn- oder Feiertag erledigen. Doch hierfür gibt es ein paar Regelungen zu beachten.

Ein bundesweites Gesetz gegen Umzüge an Sonn- und Feiertagen gibt es nicht. Allerdings gibt es das Feiertagsgesetz. Dies ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und regelt unter Paragraph 4, welche Arbeiten an Sonn- und Feiertagen ausgeführt werden dürfen. Ein Blick in das Feiertagsgesetz des Bundeslandes bzw. der Bundesländer in denen der Umzug stattfindet, kann sich daher lohnen. Meist sind nach dem Feiertagsgesetz unaufschiebbare Arbeiten, die zur Befriedigung dringlicher häuslicher oder landwirtschaftlicher Bedürfnisse erforderlich sind erlaubt. Ein Umzug kann durchaus eine unaufschiebbare Arbeit sein, zum Beispiel, wenn er zu einem bestimmten Stichtag stattfinden muss. Allerdings greifen bezüglich eines Umzugs am Sonntag neben dem Feiertagsgesetz noch weitere Regelungen.

Umzug am Sonntag – Regelungen und Gesetze

Wenn du mit einem sehr großen Haushalt umziehst, kann für dich auch das Sonn- und Feiertagsfahrverbot, das für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gilt, relevant werden. Nur mit einer Sondergenehmigung darfst du an Sonn- und Feiertagen mit einem solchen Schwergewicht unterwegs sein. Kleinere Transporter dürfen auch an Sonn- und Feiertagen bewegt werden. Allerdings nur ohne zusätzlichen Anhänger. Wer das Fahrverbot ohne Sondergenehmigung umgeht, riskiert hohe Bußgeldstrafen.

Außerdem gilt es das Bundes-Immissionsschutzgesetz zu berücksichtigen. Bei diesem Gesetz geht es um die Einschränkung von Lärm. Es ordnet eine Sonn- und Feiertagsruhe an.

Wenn du in ein Mietshaus umziehst, solltest du zudem die Hausordnung beachten. So gilt das Urteil des Bundesgerichtshofs, dass an Sonn- und Feiertagen Hausruhe herrschen soll. Das bedeutet, dass du keine Geräusche über Zimmerlautstärke verursachen darfst. Genauer gesagt: Wenn du am Sonntag mit schweren Schränken durch das Treppenhaus polterst, haben neue und alte Nachbarn bei Beschwerden den Gesetzgeber hinter sich.

An Feiertagen wie dem Totensonntag und Karfreitag ist ein Umzug schon aus Pietätsgründen unangemessen. Zudem greift hier ein allgemeines Verbot für Umzüge.

Zusammenfassend kann man sagen, wenn dir der Umzug an keinem anderen Tag möglich ist, du entweder eine Sondergenehmigung hast oder mit einem kleineren als einem 7,5 Tonnen schweren LKW dein Hab und Gut umziehst, dieses dann ganz leise durch das Treppenhaus des alten und des neuen Hauses schleppst, dann darfst du auch am Sonntag umziehen.

Rücksicht auf die Nachbarn

Man kann auch sagen, dass ein Umzug am Sonntag vor allem etwas mit Rücksicht auf die Nachbarn, die neuen wie die alten zu tun hat. Wenn du an einem Sonn- oder Feiertag umziehen möchtest oder musst, solltest du in jedem Fall die anderen Hausbewohner vorab informieren. Am besten machst du das persönlich, dann können deine Nachbarn dir eventuelle Einwände oder Wünsche („Umzug am Sonntag? Kein Problem, aber bitte nicht um sechs Uhr in der Früh!“) mitteilen und bei deinen neuen Nachbarn kannst du die Anfrage gleich mit einer Vorstellungsrunde verbinden. Wenn du höflich fragst, werden die wenigsten Menschen etwas gegen deinen Umzug am Sonntag einzuwenden haben. Ist es dir nicht möglich, die Nachbarn der neuen Wohnung persönlich aufzusuchen, z.B. weil du in eine andere Stadt ziehst, kannst du auch deinen neuen Vermieter oder die Hausverwaltung bitten, zu vermitteln.

Mieterverein und Mieterbund – für wen lohnt sich die Mitgliedschaft?

Mieterverein und Mieterbund

Du hast dich in deiner alten Mietwohnung wahnsinnig oft über die Hausverwaltung geärgert? Die Kaution hast du auch noch nicht wiederbekommen? Vom neuen Vermieter willst du dich nicht über den Tisch ziehen lassen. Doch du hast nicht immer das nötige rechtliche Knowhow. Wer hilft da schnell und kostengünstig? Schließlich will man ja nicht immer gleich zum Anwalt rennen. Eine Alternative kann ein Mieterverein sein. Wir sagen dir, ob sich die Mitgliedschaft im Mieterbund lohnt.

Mieter ärgern sich über Vermieter seit es Mietwohnungen gibt. So ist es kaum verwunderlich, dass der erste Mieterverein in Deutschland bereits vor über 150 Jahren – genauer gesagt 1868 – ins Leben gerufen wurde. Doch lohnt sich eine Mitgliedschaft? Immerhin ist ein jährlicher Beitrag fällig. Und wie und wann springt ein Mieterbund helfend ein?

Was macht ein Mieterverein?

Ein Mieterverein berät dich in allen Fragen rund um das Mietrecht.  Was sind deine Rechte und Pflichten als Mieter? Was darf der Vermieter, was darf er nicht? Wann auch immer du in solchen belangen unsicher bist, steht dir der Mieterverein mit Rat und Tat zur Seite. Zudem hilft er dir beim Schriftverkehr mit dem Vermieter. Ist die Mieterhöhung nicht angemessen? Der Mieterverein gibt dir die passenden Argumente für deinen Einspruch und hilft dir, diese schriftlich und in korrekter Form zu formulieren. Die Fachleute vom Mieterverein setzen auch gerne das Schreiben für dich auf. Diese Leistung ist allerdings oft nicht im Jahresbeitrag enthalten und abhängig vom Aufwand für das Schreiben wird eine zusätzliche Gebühr fällig.

Auf Wunsch und gegen eine geringe Gebühr hilft der Mieterverein auch bei der Wohnungsübergabe. So besichtigt ein Wohnungsabnehmer vom Mieterverein die zu übergebenden Wohnräume und erstellt ein Übergabeprotokoll.

Mietervereine setzen sich übrigens nicht nur für die persönlichen Belange einzelner Mieter ein. Sie engagieren sich auch in der (kommunalen) Wohnungspolitik im Sinne der Mieter – beispielsweise bei Wohnungsbaumaßnahmen. Der Deutsche Mieterbund setzt sich mit seinen Landesverbänden auch auf Bundes- und Landesebene für die Interessen der Mieter ein.

Zudem informieren viele Mietvereine und der Deutsche Mieterbund ihre Mitglieder regelmäßig über Broschüren und Mitgliederzeitschriften über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf das Mietrecht und auf dem Wohnungsmarkt. So kann man sich als Mitglied in einem Mieterverein auch selbst nach und nach wichtiges Wissen aneignen.

Für den Mieterverein sind übrigens meist auf Mietrecht spezialisierte Juristen tätig – also Fachleute, bei denen du ohne Mitgliedschaft im Mieterverein viel Geld für eine Beratung zahlen würdest.

Was kostet die Mitgliedschaft?

Die Kosten für einen Mieterverein sind von Ort zu Ort und von Verein zu Verein verschieden. In der Regel beträgt der Jahresbeitrag zwischen 40 und 100 €. Der genaue Betrag hängt auch davon ab, ob der Verein ein „Gesamtpaket“ mit Mietrechtsschutzversicherung bietet oder ob du nur die Beratung für den Verein „buchst“. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags ist auch von den fachlichen Qualifikationen der Berater abhängig. Ein Mieterverein, der einen oder mehrere Anwälte beschäftigt, ist teurer als ein Verein, in dem die Beratung nicht von Juristen durchgeführt wird.

Die Beratung durch die Fachleute vom Mieterverein ist immer im Mitgliedschaftsbeitrag enthalten. Für das Aufsetzen von Schriftsätzen oder Vororttermine wie Protokollerstellung bei der Wohnungsübergabe fallen in der Regel zusätzliche Gebühren an, die jedoch deutlich unter den Beträgen liegen, die man einem Anwalt hierfür zahlen würde.

Welches ist der richtige Mieterverein für mich?

Im Vergleich zu anderen Ländern leben in Deutschland verhältnismäßig viele Menschen zur Miete. Über die Hälfte der Bevölkerung leben nicht im Eigenheim und sehen sich damit immer einmal wieder mit Fragen des Mietrechts konfrontiert. So erklärt sich sicher auch die große Anzahl an Mietervereinen, die es hierzulande gibt. Bekannteste Anlaufstelle und zentrale Organisation rund um den Mieterschutz ist der DMB, der Deutsche Mieterbund. Ihm sind 16 Landesverbände untergeordnet zu denen wiederum zahlreiche kommunale Vereine gehören. Zudem gibt es vom DMB unabhängige Mietvereine, so dass in vielen Städten und Kommunen eine Auswahl an Mietervereinen zu finden ist. Welcher davon der richtige für dich ist, musst du letztendlich selbst herausfinden. Überlege dir, welche Dinge dir bei deinem Mietverein wichtig sind und entscheide anhand deiner Kriterien. Wir haben hier ein paar Vorschläge, welche das sein könnten:

  • Soll der Verein vor Ort sein?
  • Wie qualifiziert ist das Personal – sind Anwälte für den Verein tätig?
  • Möchtest du immer persönlich jemanden erreichen können?
  • Soll der Verein auch eine Mietrechtsschutzversicherung anbieten?
  • Wie wichtig ist dir der Kostenfaktor?

Vergleiche im besten Fall verschiedene Mietervereine, informiere dich über die genauen Satzungen und triff dann deine Entscheidung.

Achtung: Manche Mietervereine haben eine lange Kündigungsfrist! Es kann passieren, dass du nach der Kündigung noch zwei Jahre Mitglied bleiben musst.

Mietrecht

Mieterverein und Mietrechtsschutzversicherung

Viele Mietervereine bieten ihren Mitgliedern zusätzlich zur Mitgliedschaft eine Mietrechtsschutzversicherung an. Während der Mieterverein auch und vor allem „vorbeugend“ berät, greift die Versicherung im Ernstfall – wenn ein Konflikt mit Vermieter oder Hausverwaltung nur noch vor Gericht beizulegen ist. Für alle die sich also fragen, wo der Unterschied zwischen Mieterverein und Rechtsschutzversicherung mit Mietschutz liegt: Damit die Versicherung zahlt, muss ein tatsächlicher oder behaupteter Rechtsverstoß wie eine ungerechtfertigte Kündigung oder Mieterhöhung vorliegen. Den Mieterverein kann man – salopp gesagt – wegen jeder Kleinigkeit in Anspruch nehmen. Meist arbeiten die Vereine dabei mit Versicherungen zusammen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Mietrechtsschutzversicherung in der Regel nicht bei bereits laufenden Fällen greift. Steckst du beispielsweise bereits mitten in einem Streit mit deinem Vermieter und möchtest diesen vor Gericht klären, hilft es meist nicht, schnell noch eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Diese wird die Kosten für einen Rechtsstreit bei einem bereits bestehenden Konflikt nicht übernehmen und greift erst nach einer Frist von einigen Monaten nach Abschluss der Versicherung (meist drei Monate nach Abschluss). Über die genauen Bedingungen der vom Mieterverein angebotenen Versicherung solltest du dich vorab im Detail informieren – ein wichtiges Stichwort ist hier auch die Selbstbeteiligung. Prüfe vor Abschluss der Versicherung genau, welche Leistungen inklusive sind und wie hoch eine etwaige Selbstbeteiligung ausfällt.

Unser Fazit

Ist deine Vermieterin nicht gerade deine Lieblings-Oma, dann kannst du dir nie sicher sein, was auf dich zukommt – selbst mit dem nettesten Vermieter kann es zu Konflikten kommen. Und das kann sehr teuer werden… Dennoch ist die Entscheidung für oder gegen eine Mitgliedschaft im Mieterverein sehr individuell und die Erfahrungen gehen hier weit auseinander. Von „lohnt sich auf jeden Fall“ bis hin zu „reine Abzocke“ ist da jede Meinung vertreten. Meine persönliche Erfahrung mit einem Mieterverein ist sehr gut und da ich mit Hilfe einer kompetenten Anwältin des Vereins eine ungerechtfertigte Mieterhöhung schnell und unkompliziert abwenden konnte, hat sich die Mitgliedschaft im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt gemacht. Doch hört man auch immer wieder von Fällen, in denen Mietervereine nicht gut beraten haben oder versuchen, bei jeder Kleinigkeit zusätzliche Gebühren für ihre Arbeit herauszuschlagen.

Unser Fazit zum Thema Mieterverein lautet daher: „Drum prüfe, wer sich ewig binde…“. Vergleiche die Mietervereine in deiner Nähe. Sieh dir die Satzungen der Vereine genau an. Prüfe auch die von den Vereinen angebotene Rechtsschutzversicherung. Nimm dich in Acht vor Knebelverträgen. Frage Freunde und Bekannte nach ihren Erfahrungen. Für viele ist es eine Alternative, nur eine gute und umfassende Rechtsschutzversicherung mit Mietrechtsklausel oder auch einen Mietrechtsschutz als Einzelpolice abzuschließen. Ob Mieterverein und / oder Rechtsschutzversicherung – in jedem Fall ist es eine Erleichterung, wenn man im Konfliktfall nicht erst darüber nachdenken muss, ob man sich einen Konter überhaupt leisten kann und sich nicht erst selbst auf die Schnelle gefährliches Halbwissen aus dem Internet zusammensuchen muss.

Duschkabinen in Mietwohnungen – brauche ich eine Genehmigung?

Duschkabine in dier Mietwohnung, was sagt Vermieter?

Du wohnst in einer Mietwohnung und wünschst dir eine neue Duschkabine oder eine Duschwand für die Badewanne? Dann fragst du dich sicher, ob du hierfür eine Genehmigung benötigst oder den Einbau einfach selbst erledigen darfst.

Grundsätzlich solltest du dir für die Renovierung deines Duschbereichs eine schriftliche Erlaubnis deines Vermieters einholen. Dies wird dir auf lange Sicht möglichen Ärger und Aufwand ersparen, denn wenn du eine Wohnung anmietest, gibst du dich mit dem Zustand dieser bei Vertragsunterzeichnung zufrieden und bestätigst, dass du die Räumlichkeiten bei Auszug auch in ebendiesem ursprünglichen Zustand zurückgibst. Solltest du also einen Umbau von der Größe einer Badezimmerrenovierung durchführen wollen, verändert dieser den Ursprungszustand so weit, dass der Vermieter bei Ihrem Auszug fordern kann, die Renovierung rückgängig zu machen.

Kostendeckung und Verantwortung für Duschkabinen in Mietwohnungen

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die dein Vermieter hinsichtlich des Einbaus einer neuen Duschkabine genehmigen kann:

  • Du erhältst die Erlaubnis, ein neues Duschkonzept zu installieren. Die Kosten für dieses musst du jedoch selbst tragen. In diesem Fall ist die Duschabtrennung dein Eigentum; jegliche Instandhaltungsarbeiten obliegen deiner eigenen Verantwortung und im Falle deines Auszugs kannst du das Produkt ausbauen und mitnehmen.
  • Dein Vermieter stimmt dem Einbau einer neuen Duschkabine zu und trägt die Kosten für die Renovierung. In einer solchen Situation obliegt jedoch auch die Entscheidungsgewalt über das Modell, sprich über Design, Größe und Preisklasse, dem Vermieter. Bei deinem Auszug hast du kein Recht das Produkt mitzunehmen. Da die Duschkabine zum Inventar der Mietwohnung zählt, musst du allerdings auch keinerlei Kosten für deren Instandhaltung und Wartung zahlen.

Duschabtrennungen vom Qualitätshersteller werden deinen Vermieter überzeugen

Um eine Genehmigung für die Renovierung deines Badezimmers zu erhalten, ist es sinnvoll, vorbereitet in das Gespräch zu starten: Präsentiere deinem Vermieter eine Idee, die er nicht ausschlagen kann. Insbesondere, wenn du hoffst, die Kosten nicht selbst tragen zu müssen, solltest du Produkte mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis vorstellen.

Passende Angebote findest du etwa bei Schulte – der Qualitätsmarke für Duschkabinen Made in Germany. Zahlreiche Modelle mit verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten und für unterschiedliche Einbausituationen halten für jeden Geschmack und für jegliche Gegebenheit das passende Produkt bereit.

Wenn du also in das Gespräch mit deinem Vermieter einsteigst, solltest du dir zum einen genau überlegt haben, was dein Ziel ist: Möchtest du dir eine eigene Duschkabine aussuchen (und kaufen) oder möchtest du bloß eine neue Duschabtrennung in deiner Mietwohnung, deren Optik dir weitestgehend egal ist und die bestenfalls von deinem Vermieter finanziert wird?

Zum anderen solltest du dich über das aktuelle Angebot möglicher Duschkabinen informiert haben.

Eine fundierte Argumentation, warum du den Einbau eines neuen Duschbereichs für nötig hältst und wie du dir die Neugestaltung von diesem vorstellst, erhöhen deine Chancen auf einen erfolgreichen Ausgang des Gesprächs. Häufig ist die gesteigerte Attraktivität der Wohnung ein gutes Argument, da der Vermieter natürlich ein Interesse daran hat, die Wohnung schnell weiterzuvermieten, wenn du einmal ausziehst.

Was kann ich tun, wenn ich in meiner Mietwohnung trotzdem keine feste Duschkabine montieren darf?

Sollte dein Vermieter den Einbau einer neuen Duschabtrennung dennoch gänzlich ablehnen, da er zum Beispiel keine Bohrungen in den Wänden genehmigt, bleibt dir noch eine andere Möglichkeit: Oftmals werden Duschwände angeboten, die einfach ohne Bohren angebracht werden können. Hierbei handelt es sich häufig um Badewannenaufsätze.

Hast du eine Badewanne in der Wohnung? Dann solltest du dir die Möglichkeit einer Badewannenfaltwand unbedingt einmal näher ansehen. In der Regel erfolgt die Befestigung mittels eines speziellen Klebers. Der Vorteil hierbei ist, dass die angeklebten Adapter bei Bedarf unkompliziert und rückstandslos entfernt werden können und du daher keine Einverständniserklärung deines Vermieters benötigst.

Tipp: Hier gibts jede Menge Tipps zur Reinigung des Bades bei einem Umzug.

Umzug? Stromanbieter wechseln! Das musst du beachten.

Umzug? Stromanbieter wechseln! Das musst du beachten

Wer umzieht, der sollte in auf prüfen, ob er bei seinem Stromanbieter nicht die Chance zur Sonderkündigung nutzen kann. Auch wenn eine Sonderkündigung nicht besteht, bei vielen Menschen ist der Vertrag beim bestehenden Stromanbieter oft schon Jahre alt und kann entsprechend gekündigt werden.

Die Kündigung des Stromanbieters in regelmäßigen Abständen ist sehr sinnvoll, denn das gibt die Chance sich einen neuen Anbieter zu suchen und beim Vertragsabschluss viel Geld zu sparen. Der Anbieterwechsel ist meist problemlos möglich und da viele Anbieter mit einem Neukunden-Bonus oder anderen Prämien werben, ist er nicht selten auch finanziell sehr reizvoll. Oft lassen sich so einige hundert Euro sparen! In diesem Artikel erkläre ich euch das wichtigste zum Thema Stromanbieterwechsel (beim Umzug, oder auch so).

Stromanbieterwechsel – das brauchst du

Der Wechsel des Stromanbieters ist eigentlich relativ unkompliziert. Du brauchst nur eine Hand voll Informationen, die du zur Wahl des neuen Stromanbieters bereithalten solltest. Dazu gehören:

  • Deine Adresse (vor allem Postleitzahl und Ort)
  • Deine Zählernummer
  • Dein Zählerstand
  • Aktueller Stromanbieter und Kundennummer
  • Deine letzte Abrechnung bzw. Aussage über monatlichen/jährlichen Verbrauch
  • Und natürlich den Wechselzeitpunkt.

Du solltest zudem prüfen, ob dein Anbieter eine Kündigungsfrist (oft ein Monat) vorgesehen hat. Außerdem ist es praktisch die letzte Stromabrechnung von deinem (alten) Anbieter in der Hand zu haben. Hieraus erfährst du nämlich, was du im letzten Jahr verbraucht hast und weißt was du dafür bezahlt hast (das ist natürlich wichtig um einen günstigeren Anbieter zu finden).

Da die Stromanbieter meist eine Vielzahl von Tarifen haben, ist es wichtig zu wissen was du im Jahr an Strom verbrauchst. Der Stromverbrauch ist dabei in Kilowattstunden (abgekürzt mit kwh) angegeben. Deine Kosten setzen sich dann aus einem Verbrauch (bewertet mit dem Kilowattstunden-Preis) und ggf. aus einer monatlichen Grundgebühr zusammen (die aber auch entfallen kann).

Stromanbieterwechseln geht einfach

Ganz ehrlich: Ich habe mich auch jahrelang vor einem Stromanbieterwechsel gescheut. Die Angst ohne Strom da zustehen oder etwas falsch zu machen war einfach zu groß. Mit der Angst stehe ich nicht alleine da, der überwiegende Teil der Deutschen denkt da ähnlich wie ich.

Doch, vor einigen Monaten habe ich es (auf Drängen meiner Kollegen) das erste Mal probiert und es ist tatsächlich total einfach und unkompliziert gewesen und ich habe über 150 Euro für meine Familie und mich fürs nächste Jahr an Ersparnissen herausgeholt.

Der Wechsel des Stromanbieters ist vor allem deswegen so einfach, weil du dich um nichts kümmern musst. Das macht alles der neue Anbieter für dich. Das Ganze geht komplett online und dauert oft nur Minuten (ich habe mit verschiedenen Vergleichen ungefähr 45 Minuten gebraucht, habe mir aber auch viel Zeit gelassen). Außerdem ist auch bei einem Anbieterwechsel eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet, der neue Stromanbieter kündigt in der Regel sogar deinen alten Tarif.

Anpassungen an der Hardware sind übrigens in der Regel nicht notwendig. Es muss also kein Servicemitarbeiter vom neuen Stromanbieter herauskommen und deinen Zähler wechseln oder ähnliches.

Und: Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt vor, dass der Anbieterwechsel nur 3 Wochen dauern darf. Das heißt ein Anbieterwechsel geht dann auch relativ schnell über die Bühne.

Um herauszufinden, welche Anbieter der Richtige für dich ist, kannst du eines der zahlreichen Vergleichsportale (check24, verivox und wie sie nicht alle heißen) nutzen. Diese Dienstleister vergleichen verschiedene Stromanbieter miteinander und suchen den günstigsten Tarif für dich heraus. In der Regel geht das im ersten Schritt anonym und du brauchst nur wenige Informationen (jährlicher Verbrauch, Postleitzahl, Ort).

Da die Vergleichsdienste aber für die Vermittlung von Neukunden eine Provision vom Stromanbieter erhalten (die ja irgendwie vom Anbieter aus deinen monatlichen Zahlungen refinanziert werden muss), macht es unter Umständen Sinn direkt mit einem Stromanbieter Kontakt aufzunehmen und um ein Angebot zu bitten. Das könnte unter Umständen besser ausfallen. Einer der bekanntesten Anbieter ist lifestrom, für weitere Informationen kannst du deren Webseite zum Stromanbieterwechsel bei lifestrom aufrufen und dir mal einen passenden Tarif anzeigen lassen.

Darauf solltest du beim Wechsel achten

Sonderkündigung des Stromanbieters bei UmzugDie Stromanbieter kämpfen mit attraktiven Prämien und Neukunden-Boni um die Wechselwilligen Stromkunden am Markt. Das machen Sie vor allem deshalb, weil Neuverträge in der Regel mit einer entsprechenden Vertragslaufzeit versehen sind. Das heißt beim Wechsel zu einem neuen Stromanbieter unterzeichnest du einen verbindlichen Vertrag, der dann für z.B. 12 oder 24 Monate gilt. Du bindest dich also an den neuen Anbieter. Niedrige Vertragslaufzeiten sind natürlich für dich gut, denn je schneller du aus dem Vertrag herauskommst, desto eher kannst du erneut wechseln und wieder sparen.

Auch die Kündigungsfrist ist wichtig. Du solltest also gucken, mit wieviel zeitlichem Vorlauf man einen Vertrag kündigen kann (oft ist das ein Monat). Kurze Kündigungsfristen sind natürlich besser als lange Kündigungsfristen.

Bevor du wechselst solltest du überlegen, was du von deinem neuen Stromanbieter erwartest. Für viele Menschen ist es wichtig „grünen Strom“ zu bekommen. Also Strom, der z.B. aus Solar-, Wind- oder Wasserkraft gewonnen wird. Andere Menschen bevorzugen einen regionalen Anbieter oder sie gehen sogar noch weiter – mittlerweile gibt es sogar Anbieter die Strom aus der „Nachbarschaft“ (z.B. von Kleinst-PV-Anlagen) vermitteln. Darüber solltest du dir vorab Gedanken machen, dich aber nicht von Mogelpackungen z.B. beim Ökostrom blenden lassen. Wenn dir grüner Strom wichtig ist, achte also immer auf entsprechende Siegel und Zertifikate um sicherzustellen, dass du auch wirklich echten Ökostrom bekommst.

Beim Abschließen des neuen Vertrages solltest du immer drauf achten, dass der neue Anbieter seine Preise möglichst lange (am besten über die komplette Mindestvertragslaufzeit) festschreibt. So kannst du genau kalkulieren und weißt was dich an Kosten erwartet. Die Sorge von Preiserhöhungen und ähnlichem ist dann unberechtigt.

Zum Schluss solltest du dir genau ansehen, welche Abrechnungsmodalitäten der Stromanbieter vorsieht. Vorsicht ist bei Anbietern geboten, die Vorkasse oder Kautionstarife anbieten. Das heißt, du zahlst einen Abschlag an den Anbieter noch bevor dieser deinen Strom bereitstellt. Im Falle einer Insolvenz oder ähnlichen Dingen kann es also passieren, dass du für eine Leistung bezahlt hast, die dein Anbieter nicht mehr leisten kann.

Übrigens, ich persönlich fand die umfangreichen FAQs von stromauskunft.de sehr informativ und hilfreich.

Stromanbieter und Umzug: Ein Gedankenspiel zum Schluss

Das Ganze ist nur ein Gedankenspiel, es kann aber von dem Einen oder anderen vielleicht weitergesponnen werden. Wenn ihr damit Erfahrungen gemacht habt, gebt doch mal Bescheid ob es klappt ;-).

Wenn du weißt, dass du in einiger Zeit umziehen wirst (z.B. in 4 oder 5 Monaten) und gerade dabei bist einen neuen Stromanbieter zu suchen, dann kannst du natürlich strategisch planen und dir einen neuen, regionalen Stromanbieter zulegen (sofern dieser preislich sich nicht gravierend abhebt, aber z.B. einen Sofortbonus auslobt). Mit deinem Umzug kann der neue, regionale Anbieter dich dann ggf. nicht mehr versorgen und dir steht ein Sonderkündigungsrecht zu. Das ist die Chance zum erneuten Anbieterwechsel und die Möglichkeit erneut einen Bonus „abzustauben“.

Alles Wichtige zur Mitnahme und Kündigung des DSL-Anschlusses beim Umzug

Alles Wichtige zur Mitnahme und Kündigung des DSL-Anschlusses beim Umzug

Ob Wohnort- oder Wohnungswechsel – ein Umzug ist mit vielseitigen Vorbereitungen verbunden. Sowohl das Einpacken und Verstauen der Einrichtung als auch der Transport des Mobiliars sowie die Herrichtung der neuen Unterkunft zählen zu den wichtigsten To-dos auf der Liste und bedürfen langfristiger Planung. Ein weiteres Thema, das heutzutage mindestens genauso wichtig ist, um am neuen Wohnort sofort wieder erreichbar zu sein, ist der DSL-Anschluss. In der Regel zieht der Anschluss ebenfalls mit zur neuen Adresse. Im Einzelfall kann es jedoch auch sein, dass in der neuen Region nicht die gleichen Möglichkeiten bestehen wie am alten Wohnort. Damit dein DSL-Umzug stressfrei funktioniert, gibt es im Folgenden ein paar Tipps und Tricks.

Erste Schritte: Anbieter kontaktieren und DSL-Verfügbarkeit prüfen

Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.
Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.
Bei einem Umzug kommt es darauf an, ob zukünftig weiterhin allein in einer Wohnung gelebt wird oder ob der Umzug in eine WG ansteht. Bei Letzterem kann es unter Umständen der Fall sein, dass bereits ein Anschluss vorhanden ist. Dies ist im Vorfeld unbedingt zuerst zu prüfen. Anschließend ist es wichtig, die DSL-Verfügbarkeit am neuen Wohnort zu checken. Geschuldet ist dies der Tatsache, dass sich die Vernetzungen leider noch nicht überall auf dem gleichen Stand befinden. Steht der bislang genutzte Anschluss in der neuen Wohnung nicht mehr zur Verfügung, sollte der Anbieter kontaktiert werden. Dieser prüft die neue Adresse noch einmal gründlicher, um festzustellen, ob wirklich keine Möglichkeit besteht, den aktuellen DSL- und Telefonanschluss mitzunehmen. Wer dann auf der Suche nach einer Alternative ist, kann die besten Tarife direkt bei Verivox vergleichen.

Hier bekommen Interessierte verschiedenste Angebote unterschiedlicher Anbieter, um schnelles Internet nach Bedarf am neuen Wohnort zu erhalten. Insbesondere hinsichtlich des vielseitigen Marktes ist ein Tarif- und Anbietervergleich bei einem Online-Portal wie Verivox ratsam. Denn schon lange sind die monatlichen Kosten eines DSL-Anschlusses nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium. Weiterhin sind ebenfalls das Tempo der Leitung, die Laufzeit des Vertrages sowie Extraleistungen essenzielle Merkmale der heutigen Angebote.

Empfehlenswert: Checkliste anlegen

Empfehlenswert ist das Gespräch mit dem bisherigen Anbieter übrigens in jedem Fall, um beispielsweise grundlegende Fragen vorab zu klären und daraus eine Checkliste für den DSL-Umzug zu erstellen. Dazu zählen unter anderem folgende Fragen:

  • Funktioniert eine Rufnummer-Mitnahme bei Umzug?
  • Welche Zusatzkosten kommen bei einem Umzug des DSL-Anschlusses auf den Kunden zu?
  • Verändern sich die Vertragsdaten?
  • Ist am neuen Wohnort die gleiche Geschwindigkeit wie vorher möglich?
  • Gibt es die Möglichkeit, die Vertragslaufzeit zu ändern?
  • Besteht die Chance, dass der alte Vertrag von einem Nachmieter genutzt werden kann, wenn der DSL-Anschluss nicht mit umzieht?

Ein Anbieterwechsel ist vor allem dann interessant, wenn besondere Neukundenvorteile zum Angebot gehören. Dies gilt es im Zusammenhang mit dem Tarifvergleich ebenfalls zu prüfen.

Hat der Umzug Auswirkungen auf den DSL-Vertrag?

Grundsätzlich ist diese Frage mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Der Wechsel des Wohnortes oder der Wohnung hat im Regelfall keine Auswirkungen auf den bestehenden Anschluss. Dies gilt sowohl für die Vertragslaufzeit als auch für die genutzten Leistungen. Dennoch sollte geprüft werden ob nicht ein Sonderkündigungsrecht besteht.

Wie funktioniert der DSL-Anschluss-Umzug?

Normalerweise ist der Umzug eines DSL-Anschlusses mit einer Schaltung eines neuen Anschlusses vergleichbar, da hier die gleichen Prozesse eingeleitet werden müssen. Der Anbieter kümmert sich dabei um alle wichtigen Schritte, damit der Anschluss am neuen Wohnort zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass der Nutzer mit ausreichend Zeit im Vorfeld den Umzug anmeldet und alle wichtigen Details mit dem Dienstleister bespricht, um Internet und Telefon am neuen Zielort ohne Einschränkungen direkt nutzen zu können. Am besten ist es, den Anbieter sofort zu kontaktieren, wenn der Umzugstermin feststeht, dann ist in der Regel genügend Vorlaufzeit gegeben. Normalerweise benötigen die Anbieter ungefähr vier Wochen vor dem Umzugstermin einen sogenannten „Umzugsantrag“ vom Kunden, damit alles reibungslos funktioniert.

Wann lohnt sich die Kündigung des Vertrages?

Wie bereits erwähnt, kann sich die Kündigung des DSL-Vertrages lohnen, wenn beispielsweise ein besseres Angebot entscheidende Vorteile für den neuen Wohnort offeriert. Allerdings ist es nicht so einfach, den vorhandenen Vertrag beim Anbieter zu kündigen. Hier sind verschiedene Faktoren entscheidend, die beispielsweise ein außerordentliches Kündigungsrecht ermöglichen.

Wann besteht außerordentliches Kündigungsrecht?

Das außerordentliche Kündigungsrecht oder auch Sonderkündigungsrecht besteht, wenn der Anbieter nicht imstande ist, ist den aktuellen Vertrag mit allen Eigenschaften an der neuen Adresse zu gewährleisten. Dann ist es möglich, den DSL-Anschluss ohne weitere Zuzahlungen oder Probleme zu beenden. Das gilt übrigens nicht nur für die allgemeine DSL-Verfügbarkeit, sondern ebenso für die Geschwindigkeit. Wenn Letztere durch den Umzug immens verringert ist, darf der Vertrag aufgrund von nicht erbrachter Leistung gekündigt werden.
Eine weitere Möglichkeit, die den Einsatz der außerordentlichen Kündigung erlaubt, ist der Umzug ins Ausland. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang wichtig, diesbezüglich einen Beleg – also die Abmeldung in Deutschland und die Neuanmeldung im Ausland – beim Anbieter vorzuweisen.

Rechtliche Lage beim Umzug mit DSL-Anschluss

Sonderkündigung, Vertrag Telefon und Internet bei UmzugIm Mai 2012 wurde das Telekommunikationsgesetz erneuert. Dadurch ergaben sich viele Vorteile für alle Nutzer von Internet und Telefon, die unter anderem besagen, dass sich ein Vertrag durch den Umzug nicht automatisch verlängern darf. Außerdem sind die Anbieter dazu verpflichtet, dem Kunden bei Umzug an eine neue Adresse die gleichen Leistungen zur Verfügung zu stellen – ohne Änderung der Vertragsdaten. Das gilt jedenfalls, sofern die technischen Gegebenheiten und Leitungen vor Ort dies zulassen.

Außerdem sind die Kosten bei einer DSL-Mitnahme zu einer neuen Adresse festgelegt worden. Laut der Bundesnetzagentur dürfen die Entgelte für einen DSL-Umzug nicht die Kosten für eine Neuschaltung eines Anschlusses überschreiten. Alle, die beispielsweise Probleme beim Umzug mit dem DSL-Anschluss haben oder mehr über die eigenen Rechte in diesem Zusammenhang erfahren wollen, finden bei der Bundesnetzagentur verschiedene Formulare.

Die erste eigene Studentenwohnung – Finanztipps für den Start

Die erste eigene Studentenwohnung - Finanztipps für den Start

Für Studenten, jedoch auch für Auszubildende, ist die erste eigene Wohnung natürlich ein Traum und der erste selbst erfundene Schritt ins Erwachsenenleben. Doch fällt den Wenigsten die Finanzierung der Wohnung leicht. Miete, Kaution und der spätere Unterhalt belastet das oft magere Budget und können durchaus zu Problemen führen. Dieser Artikel gibt einige Tipps, wie die Hürden überwunden werden können.

Die Mietkaution

Sie reißt ein großes Loch in das Budget, doch an ihr kommt niemand vorbei. Die Kaution trifft Studenten oder Auszubildende noch härter, denn in der Regel müssen sie sich gleichzeitig noch einrichten, was natürlich bedeutet, dass in beiden Bereichen Geld fehlt. Die Höhe der Kaution beläuft sich in der Regel auf drei Monatsmieten, manchmal verlangen Vermieter jedoch auch weniger. Gleichfalls gibt es Genossenschaften, die überhaupt keine Mietkaution verlangen, sondern einen Genossenschaftsanteil, der aber oft niedriger ist, als übliche Kautionen. Dennoch bleibt die Finanzierung. Um das Geld wie vereinbart pünktlich aufzubringen, gibt es jedoch Lösungen:

  • Finanzspritze – eventuell ist es den Eltern oder anderen Familienangehörigen möglich, zumindest einen Teil der Kaution zu zahlen. Ist das Geld in der Familie knapp, können sich auch mehrere Personen zusammenschließen.
  • Kredit – wer als Student arbeitet, kann eventuell von der Hausbank einen kleinen Kredit erhalten. Dieser sollte jedoch höchstens 2.000 Euro betragen und auf eine längere Zeitdauer angelegt sein. Für Studenten ist es sinnvoller, aufgrund der Dauer höhere Zinskosten zu tragen, dafür aber monatlich nur 50,00 oder 80,00 Euro an Raten zu zahlen. Hier findest du übrigens noch ein paar Informationen und Ratschläge zur Null-Prozent-Finanzierung.
  • Kautionsanbieter – es gibt Unternehmen und Anbieter, die sich auf die Stellung von Kautionen spezialisiert haben und diese auch für Studenten übernehmen. Bei diesen Anbietern wird eine Kautionsbürgschaft abgeschlossen, die Kaution wird daher nicht bar dem Vermieter übergeben. Für die Bürgschaft zahlt der Kunde nun monatlich oder jährlich einen Betrag, der auf den Monat umgelegt jedoch bei um die fünf Euro liegt. Der Vermieter erhält die Bürgschaftsurkunde und kann im Notfall darauf zurückgreifen.

Wer die Finanzierung der ersten eigenen Wohnung möglichst selbst übernehmen möchte, ist mit einer Kautionsbürgschaft im Regelfall bessergestellt. Oftmals ermöglichen die Anbieter, dass der Jahresbetrag monatlich gezahlt werden darf, was bei einem knappen Budget natürlich angenehm ist. Weitere Informationen zum Thema Mietkaution findest du übrigens auch in meinen Artikeln:

Die Einrichtung

Ein weiterer großer Kostenpunkt bei der ersten eigenen Wohnung sind die Möbel. Je nach Größe der Wohnung kommt hier einiges zusammen. Was benötigt wird, hängt auch von der Wohnung an sich ab:

  • Küche – in manchen Wohngegenden sind Küchen bereits mit in den Wohnungen integriert. Oftmals handelt es sich zwar um Standardküchen, diese reichen jedoch auch.
  • Schränke – mit etwas Glück beinhaltet die Wohnung sogar den einen oder anderen Schrank. Das trifft gerade auf private Wohnungen zu, in denen vorab mal ein Wandschrank eingebaut wurde.

Oftmals können Studenten und Auszubildende auch einen Teil ihrer Jugendmöbel mitnehmen, sofern diese noch in Ordnung sind. Dennoch muss vieles angeschafft werden. Und da gibt es Sparpotenzial:

  • Vergleichen – die meisten Studenten sind bereits wahre Meister im Vergleichen und Sparen. Auch beim Möbelkauf sollte nach Angeboten geschaut werden. Doch Vorsicht: Bei bestimmten Möbelstücken lohnt es sich, ein wenig mehr zu zahlen. Gerade Polstermöbel sollten eine gute Qualität aufweisen, damit sie einige Jahre halten.
  • Kleinanzeigen – in den Kleinanzeigen von Portalen oder Wochenzeitungen lassen sich oft echte Schnäppchen finden. Gerade die Möbel eines gewissen Möbelhauses werden hier oft in gutem Zustand zu sehr kleinen Kursen oder gar kostenlos abgegeben.
  • Second-Hand-Kaufhäuser – wer speziellere Dinge sucht, kann sich in einem Second-Hand-Kaufhaus in der Stadt umsehen. Hier finden sich oft wirklich schöne Dinge. Gerade für das Rundherum wie Geschirr, Besteck und ein paar Dekorationen sind diese Läden ideal.
  • Wohnungsauflösungen – gerade für Küchen und Küchenmöbel sind Wohnungsauflösungen interessant. Sicher, die wenigsten Küchen von älteren Menschen entsprechen dem Geschmack eines jungen Studenten, doch wurde bei deren Anschaffung oft auf Wertigkeit und Qualität gesetzt. Zudem sind die meisten Angehörigen glücklich, wenn sie die Möbelstücke loswerden, was sich deutlich auf den Preis auswirkt.

Grundsätzlich sollten Studenten vermeiden, für die Möbel einen Kredit aufzunehmen. Ist das nicht möglich, dann ist eine lange Laufzeit bei sehr niedrigen Raten die beste Lösung. Da Studenten selten wissen, wie sich die finanziellen Verhältnisse in der nächsten Zeit entwickeln, müssen die Raten so gewählt werden, dass sie selbst im schlimmsten Fall noch gezahlt werden können. Wer einzelne Geräte, wie beispielsweise die Waschmaschine, auf Raten kauft, verfährt nach einem ähnlichen Prinzip. Es sollten aber nur wenige Gerätschaften auf diese Weise angeschafft werden, da sich die Raten sonst summieren und zu einem echten Problem werden können.

Weitere Tipps

Fast jeder, der in seine erste Wohnung zieht, stutzt über die Kosten, die wirklich anfallen. Oft wird geglaubt, dass es die Möbel sind, die wirklich ins Geld gehen. Nein, vielmehr kosten die kleinen Dinge wie Geschirr und Wäsche, aber auch Haushaltsgegenstände richtig Geld. Findige Studenten können hier natürlich Sparpotenzial finden und die Kosten für die Haushaltsführung insgesamt minimieren:

  • Vorräte – generell ist es günstiger, seltener einkaufen zu gehen und dabei vernünftig vorzuplanen. Das gilt übrigens auch für Putz- und Waschmittel. Die Mittel kosten eigentlich nicht viel Geld, doch gehen die Flaschen immer dann zuneige, wenn im Geldbeutel Ebbe herrscht.
  • Anbieterwechsel – Studenten sollten regelmäßig prüfen, ob ihre Strom- und Telefonanbieter noch günstig sind. Der Vergleich kostet nichts, der Wechsel hingegen kann deutlich Geld im Jahr sparen. Gerade beim Umzug kann man unter Umständen von Sonderkündigungsrechten gebrauch machen. Hier erfährst du alles über die Sonderkündigung des Stromanbieters beim Umzug, hier alles über die Kündigung des Gasanbieters beim Umzug und hier habe ich alle Tipps zur Sonderkündigung von Telefon / Internet beim Umzug zusammengefasst.
  • Stromverbrauch – um allgemein mehr Geld im Geldbeutel zu haben, kann mitunter der Stromverbrauch reduziert werden, was sich im nächsten Jahr natürlich auszahlt.

Fazit – aller Anfang ist schwer

Die erste Wohnung selbst zu finanzieren, ist schwer. Es kommt alles zusammen und in der Finanzplanung treten bei den meisten Personen Lücken auf, weil plötzlich Sachen benötigt werden, an die zuvor gar nicht gedacht wurde. Trotzdem gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, die Mietkaution und auch die Möbelanschaffung finanziell günstig zu stemmen, ohne sich selbst zu übernehmen.

Umzug in die Großstadt: So startest du günstig

Umzug in die Großstadt

Es gibt viele Gründe, warum ein Umzug in eine neue Stadt notwendig ist. Und manchmal ist es die pure Lust auf etwas Neues, die junge Menschen aus ihren Dörfern und Kleinstädten in die Großstadt zieht. Großstädte sind teuer, so lautet das verallgemeinernde Urteil derjenigen, die dich nicht gehen lassen wollen. Doch das ist so nicht richtig. Tatsächlich bieten Großstädte eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten und das gilt auch für diejenigen, die einen schmalen Geldbeutel haben. Am Beispiel der größten deutschen Stadt, nämlich Berlin, liefern wir dir Tipps, wie du günstig in dein neues Leben startest.

Tipp 1: Günstige Energieversorger suchen

Fixkosten gering halten, so lautet das Credo für alle, die günstig leben wollen. In einer Großstadt heißt das, dass du für deine hoffentlich preiswerte Wohnung auch günstige Anbieter für Strom und Heizenergie wählst. Der Stromanbieterwechsel auf stromvergleich.de ist simpel und liefert dir schnell die günstigsten Anbieter in der Region. Gibst du zum Beispiel die Postleitzahl 10965 für Berlin-Kreuzberg ein und wählst einen Einpersonenhaushalt aus, dann generiert sich eine Liste der günstigsten Anbieter, die du in diesem Postleitzahlenbereich beauftragen kannst. Du musst dich nur entscheiden, wer den Auftrag erhalten soll. Alles andere läuft praktisch automatisch ab. Du informierst den neuen Anbieter über den gewünschten Bezugstermin, nennst die Adresse und gibst weitere persönliche Daten an, die für die Beauftragung relevant sind. Und wenn du dann in der neuen Wohnung startest, beziehst du pünktlich Strom zum günstigsten Preis.

Dasselbe Prinzip gilt auch für den Gaslieferanten. Voraussetzung ist, dass du den Gaslieferanten selber auswählen kannst, denn das ist in manchen Mehrparteienhäusern nicht möglich. Das solltest du vorab mit dem Vermieter klären.

Übrigens, hier habe ich Tipps zum Thema Sonderkündigung bei Strom und Gas.

Tipp 2: Günstigen Anbieter für Internet und Telefon beauftragen

Sind Strom- und Gaslieferant gewählt, geht es daran, den besten Anbieter für Telefon und Internet zu finden. Auch für diesen Bereich gibt es praktische Vergleichsrechner, die dir für deine Zwecke den günstigsten Anbieter vorschlagen. Wenn du keine Vorstellung davon hast, welcher Tarif für dich geeignet ist, weil du dein neues Telefon- und Surfverhalten in der neuen Stadt nicht abschätzen kannst, solltest du dich nicht auf einen Vertrag mit langer Laufzeit einlassen. Cleverer ist es, wenn du in den ersten Monaten einen günstigen Prepaid-Tarif nutzt. Sobald dir klar geworden ist, wie viel Datenvolumen, Telefonminuten oder SMS du monatlich brauchst, kannst du dich immer noch für einen Vertrag entscheiden. Übrigens: In Zeiten von WhattsApp und Viber kannst du Nachrichten kostenlos schicken und auch das Telefonieren ist über diese Anbieter gratis.

Hier auch noch ein Tipp zur Sonderkündigung des Telefon- und/oder Internetanbieters.

Tipp 3: Welcome Pakete nutzen

Viele Städte bieten für neue Bürger attraktive Welcome Pakete an. In Berlin sind die Angebote breit gefächert. Es gibt zum Beispiel die Berlin Welcome Card, zu haben unter berlin-welcomecard.de. Sie wird in unterschiedlichen Tarifen angeboten. Die Karte selber berechtigt zur Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und gewährt zudem ermäßigten Eintritt in viele Museen, Shows und Attraktionen. Wer gar nichts ausgeben will, informiert sich unter gratis-in-berlin.de, was es wann und wo zu sehen gibt.

Welcome-Package Berlin
Millionen Menschen nutzen täglich die öffentlichen Nahverkehrsmittel. Sie sind schnell und günstig.

Tipp 4: Tarife für den öffentlichen Nahverkehr checken und clever auswählen

Fährst du Rad oder Auto? Letzteres ist in Berlin einfach überflüssig, zumindest dann, wenn du mitten in der Stadt und nicht weitab in den Außenbezirken lebst. Das öffentliche Nahverkehrsnetz ist enorm gut ausgebaut und du kommst schnell von einem Ort zum anderen. Um Geld zu sparen, solltest du dir unter bvg.de die Tarifangebote genau ansehen und auch die Abo-Varianten durchrechnen. Wenn du zum Beispiel ein ganzes Jahr durch ganz Berlin (Zonen A, B und C) fahren willst, kannst du das für rund 80 € monatlich tun. Bist du nur in den Zonen A und B unterwegs, zahlst du nur rund 60 € monatlich. Die Kosten für ein Auto liegen weit darüber. Das, was für Berlin gilt, gilt auch für die meisten anderen Großstädte. Es ist kostengünstiger, den ÖPNV zu nutzen und komplett auf ein Auto zu verzichten. Doch es ist auch immer eine Einzelfallentscheidung, denn abhängig davon, wo deine neue Wohnung und deine neue Arbeitsstelle liegen, musst du individuell prüfen, was die beste Option für dich ist. Übrigens: Oft ist Fahrradfahren in Kombination mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die cleverste Lösung, die nicht nur ganz viel Geld spart, sondern auch für Flexibilität sorgt.

Tipp 5: Foodsharing Angebote unterstützen und nutzen

Im Foodsharing steckt nicht nur eine Menge Sparpotenzial für dich und andere. Es unterstützt auch nachhaltigen Konsum. Kennst du das auch? In deinem Kühlschrank liegt ein leicht verwelkter Salat, der Apfel ist nicht mehr taufrisch und das Knäckebrot nicht ganz so knackig. Beim Foodsharing bringst du deine Lebensmittel, die eigentlich zu schade zum Wegschmeißen sind, zu einer Sammelstelle. Das Besondere daran ist, dass du dich auch an anderen Lebensmitteln bedienen kannst. Brot, Obst, Gemüse oder Süßes – hier ist alles umsonst. In vielen Großstädten macht das Konzept Schule und rettet Lebensmittel vor dem Müll. Profitieren darf jeder. In Berlin stehen an ausgewählten Orten Kühlschränke, andere Städte organisieren sich in Jugendheimen, Studentenwohnheimen oder anderswo. Die offizielle Foodsharing Organisation fährt Supermärkte, Hotels und Cafés ab, um Lebensmittel abzuholen und sie an Bedürftige weiterzugeben. Eine gute Sache, die nicht nur Geld spart, sondern zudem wirklich Gutes bewirkt.

Fazit: Augen auf in der neuen Stadt

Es gibt in jeder Großstadt individuelle Angebote, die sich günstig auf deinen Geldbeutel auswirken. Wenn du beim Umzug in die neue Stadt sparen willst, dann fängst du am besten bereits mit kostenlosen oder sehr günstigen Umzugskartons an, spannst deine Freunde als Umzugshelfer ein und bittest deine Mutter, für die Verpflegung zu sorgen – gratis, versteht sich. Du kannst bereits vor dem Umzug checken, wie du in der neuen Stadt am besten sparen kannst, damit du von Tag 1 an nicht zu viel Geld ausgibst. Fest steht, dass Großstädte nicht teuer sein müssen. Es kommt darauf an, welche Angebote du nutzt.

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