Checkliste: Verpackungsmaterial für den Umzug

Wer umzieht, hat viel zu organisieren und es stellen sich viele Fragen. An welchem Tag soll der Umzug sein? Wer hilft beim Umzug? Braucht es eine Parkerlaubnis für den Möbelwagen? Wie groß muss der Möbelwagen überhaupt sein und wie viele Umzugskartons sind nötig?

Umzugskartons günstig oder gratisAbhängig von diesen und von anderen Fragen errechnen sich die gesamten Umzugskosten. Eine wichtige Größe ist dabei die Anzahl der Umzugskartons und der benötigte Stauraum für die Möbel. Diese beiden Werte ergeben zusammengenommen das Volumen, das in die neue Wohnung zu transportieren ist. Je mehr Volumen, desto teurer der Umzug, wenn ein Umzugsunternehmen beauftragt wird. Doch auch für den selbst durchgeführten Umzug gibt das benötigte Volumen den Kostenrahmen vor. Das Volumen bestimmt zum Beispiel die Menge des Verpackungsmaterials sowie die Größe des Möbelwagens bzw. die Anzahl der Fahrten mit einem Transportfahrzeug zwischen alter und neuer Wohnung.

Du solltest immer darauf achten, deinen Besitz sicher zu verpacken, damit dieser keinen Schaden nimmt. Diese Checkliste hilft dabei, das richtige Verpackungsmaterial für den Umzug zusammen zu stellen.

Zeitungen oder Packpapier

Zeitungen und Packpapier dienen zum Schutz zerbrechliche Gegenstände wie Gläser, Teller und Tassen. Praktisch umsonst gibt es Zeitungspapier, dass jeder von uns Tag für Tag im Briefkasten hat. Es ist ratsam, einige Wochen vor dem Umzugstermin die Zeitungen zur Seite zu legen und nach und nach mit dem Einpacken zu beginnen. Hochglanzwerbung im Mehrfarbendruck ist ungeeignet, denn mitunter hinterlassen die Farben hartnäckige Rückstände. Je nach Qualität des Zeitungsdrucks hinterlässt aber auch die normale Druckerschwärze einer Tageszeitung sichtbare Spuren. Wer es besonders sauber haben will, entscheidet sich für professionelles Packpapier. Dieses hat den Vorteil, dass es nicht staubt, nicht fusselt und nicht abfärbt. Außerdem sind das Geschirr und die Gläser praktisch sofort nach dem Auspacken einsatzbereit. Lästige Spülen und Reinigen fällt damit weg.

Packpapier oder Zeitungspapier eignet sich dazu, Hohlräume in Umzugskartons oder anderen Behältern auszustopfen, damit die darin enthaltenen Dinge nicht gegeneinanderschlagen und beschädigt werden.

Luftpolsterfolie

Besitzt du feines Kristallglas oder hochempfindliche Gegenstände, die besonders sorgfältig vor Erschütterungen und Beschädigungen geschützt werden sollen, ist Luftpolsterfolie eine gute Option. Die empfindlichen Gegenstände werden großzügig mit der Luftpolsterfolie eingewickelt und so verstaut, dass nichts wackelt oder klappert. Luftpolsterfolie ist zum Beispiel auch für Bilder/Bilderrahmen nützlich, wobei ein besonderer Kantenschutz aus stabilem Karton für Bilder empfehlenswert ist.

Umzugskartons

Die Anzahl der Umzugskartons richtet sich nach der Menge der zu verstauenden Gegenstände. Auf die Frage „Wie viele Umzugskartons brauche ich?“ gibt es keine pauschale Antwort, aber einige gängige Faustregeln:

Mein Tipp: Benutze den Umzugskartonrechner, damit du eine ungefähre Vorstellung der benötigten Menge bekommst.

Bevor du Umzugskartons bestellst, solltest du dir über die Qualität Gedanken machen. Natürlich ist es möglich, die billigsten Kartons im Baumarkt zu kaufen, doch bei Umzugskartons solltest du nicht auf das billigste Produkt setzen. Zu groß ist die Gefahr, dass die Böden durchreißen, die Stabilität zu gering ist oder die Griffe nicht für das Gewicht des Kartons ausgelegt sind. Empfehlenswert ist der Umzugskarton „Kartonara“. Der Boden ist nach dem Schmetterlingsprinzip konzipiert, sodass bis zu 45 kg Gewicht untergebracht werden können. Falls es dir nicht gelingt, 45 kg zu heben, kannst du den Karton auch schieben oder ziehen, denn die Griffe sind vierfach verstärkt. Falls die Kartons für eine Weile zwischengelagert werden, können die Griffe mit Staubstopfen verschlossen werden. So bleibt der Inhalt staubfrei und auch kleine Tiere wie Spinnen oder Käfer werden abgehalten.

Umzug: Umzugskartons richtig packenBesonders wichtig ist es, einen Umzugskartons richtig zu packen. Die Lastenverteilung sollte gleichmäßig sein und der Inhalt nicht über das zumutbare Gewicht hinausgehen. Es ist sinnvoller, einige Kartons mehr zu kaufen, statt die Kartons zu voll zu beladen. Werden die Kartons später aufeinandergestapelt, solltest du die vollen, schweren Kartons nach unten stellen, und die leichteren Kartons nach oben, um die Kartonagen nicht über Gebühr zu belasten.

Umzugsfolie und Klebeband

Unverzichtbar bei jedem Umzug sind Klebeband und Umzugsfolie. Die Umzugsfolie dient dazu, Möbel zu schützen, damit beispielsweise Schubladen verschlossen bleiben und sich Schranktüren nicht öffnen. Als Alternative sind Klebestreifen geeignet, doch nur, wenn die Oberfläche unempfindlich ist. Bei empfindlichen Materialien könnte der Kleber die Oberfläche beschädigen, in offenporigen Oberflächen bleibt der Kleber hängen und ist nur mit großem Aufwand wieder zu entfernen. Wenn nötig, können die Umzugskartons mit Klebestreifen verschlossen werden.

Die Extras: Füllmaterial, Kantenschutz und Umzugsdecken

Wie oben bereits erwähnt, können Packpapier und Zeitungspapier als Füllmaterial dienen. Eine Alternative dazu stellen Schaumstoff oder Styroporgranulat dar. Das Füllmaterial gibt es in unterschiedlichen Größen. Es lässt sich nachträglich einfüllen, falls Gegenstände in einem Karton zu große Hohlräume bilden und der Transport ohne zusätzlichen Puffer zu risikoreich erscheint.

Kantenschutz ist nicht allein für Bilderrahmen geeignet, dieser kann auch empfindliche Möbel, eine Duschtrennwand aus Glas, Schranktüren und andere Gegenstände schützen. Umzugsdecken sorgen im Umzugswagen dafür, dass die Kartons und das Mobiliar noch besser gepuffert und geschützt werden. Auch als Unterlage unter Möbeln dienen Umzugsdecken als Schmutzabweiser.

Zum Schluss: Sauber und sicher verpacken, clever transportieren

Sind Möbel und Gegenstände verpackt, müssen sie von der Wohnung in den Umzugswagen und vom Umzugswagen in die neue Wohnung gebracht werden. Richtiges Heben und Tragen schützt dich vor Schmerzen und Unfällen, hier findest du Tipps zum richtigen Beladen des Transporters und eine Anregung zum Low-Budget-Umzug mit dem Transporter aus dem Baumarkt. Abgesehen davon ist es hilfreich, zum Transport von Kartons und Möbeln spezielle Rollwagen oder Sackkarren zu benutzen. Rollwagen sind im Prinzip stabile Bretter auf vier Rollen. Diese sind dazu geeignet, schwere Möbel, Schränke oder Sofas mit wenig Kraftaufwand über ebene Flächen zu bewegen. Sackkarren sind in erster Linie für den Transport gestapelter Kartons sowie von verpackten Gegenständen oder von Gegenständen mit unempfindlicher Oberfläche geeignet.

Du solltest dir diese Utensilien vorab besorgen und auch die Spanngurte nicht vergessen. Falls du Spanngurte ausleihst, überprüfe sie auf ihrer Zugkraft und Sauberkeit, wenn die Spanngurte direkt mit deinen Möbeln in Kontakt kommen. So vermeidest du unschöne Verunreinigungen am Mobiliar.

Die häufigsten Fehler beim Umzug vermeiden – so klappt’s mit der richtigen Organisation

Leider geht kaum ein Umzug vollkommen problemlos über die Bühne. Meistens kommt es zumindest zu einer Menge Stress oder zu Uneinigkeiten zwischen denen, die am Umzug beteiligt sind. Das ist menschlich und gehört nun einmal dazu. Werden zusätzlich aber noch Fehler beim Umzug gemacht, die sich eigentlich hätten vermeiden lassen, kann der Ärger während und nach dem Umzug manchmal ganz schön groß sein. Wer die häufigsten Umzugsfehler immer im Hinterkopf behält und sich bemüht, sie zu vermeiden, tut sich und dem ganzen Ablauf daher einen großen Gefallen.

Die Zeit für den Umzug wird falsch kalkuliert

Einer der gefährlichsten Fehler, die immer wieder bei Umzügen passieren, ist der, die Zeit falsch einzukalkulieren. Es behindert in jeder Hinsicht den gesamten Ablauf des Umzugs, wenn etwa die Umzugskisten nicht rechtzeitig genug gepackt werden und plötzlich die Freunde oder gar externe Umzugshelfer vor der Tür stehen. Zum einen kann dann einfach nicht sofort eingeladen und gestartet werden, zum anderen freuen sich Deine Helfer darüber mit Sicherheit nicht – außer, sie sind dazu bestellt worden, beim Kistenpacken zu helfen.
Das ganze Hab und Gut eines Haushaltes sorgsam in Kisten zu verpacken dauert in der Regel immer länger, als man denkt. Das Zeitfenster alleine für das Entrümpeln, Sortieren, Verpacken und Transportieren sollte also eher großzügig geplant werden.

Es werden zu wenige oder ungeeignete Umzugskartons besorgt

Nicht nur die Zeit, die Du für das Verpacken Deiner Sachen in Umzugskartons benötigst, unterschätzt Du mitunter, auch die Menge jener Sachen ist Dir vielleicht nicht wirklich bewusst. Alleine ein kleines Bücherregal bedarf oftmals schon mehrere Kartons, da Bücher zum einen schwer sind und in Kartons untergebracht dann doch mehr Platz wegnehmen, als Du vielleicht denkst. Du solltest daher die Faustregel: für jeden Quadratmeter des Zimmers ein Umzugskarton im Kopf behalten – selbst, wenn das für Dich erst einmal übertrieben klingen mag.

Neben der Menge der Kartons, spielt auch deren Qualität eine entscheidende Rolle. Nichts ist fataler, als während des Tragens durch das Treppenhaus plötzlich den Inhalt eines Kartons zu verlieren, weil er Dir aus den Händen rutscht oder weil gar der Boden durchbricht.

Zunächst kann es zwar helfen, sich bei Bekannten oder Nachbarn oder an sonstiger Stelle nach kostenlosen alten Kartons umzuhören, wer aber sichergehen will, dass es stabile und hochwertige Kartons sind, sollte diese im Baumarkt kaufen oder im Internet recherchieren. Beim Karton online bestellen, solltest Du auch hier vor allem auf die Stabilität und die Griffmöglichkeiten achten. Sie sind das A und O jedes guten Umzugskartons. Die Größe dagegen ist erst einmal gar nicht so entscheidend.

Beim Packen wird nicht sortiert

Bei den ersten Umzugskisten mag es noch weniger schlimm sein, wenn diese ohne System eingeräumt werden und die Gegenstände in den Kisten nicht entsprechend diverser Kategorien sortiert werden. Spätestens nach der fünften Kiste allerdings stellt sich dann oft schon Verwirrung ein, die in der neuen Wohnung schnell in Chaos überschlägt. Wo waren jetzt wieder die Kosmetikartikel, die man dringend braucht? Wo die Regenjacke, die für das Kistenschleppen durch das Ekelwetter jetzt mehr als praktisch wäre?

Um derartige Situationen zu vermeiden sollten alle Kartons sortiert gepackt und anschließend in Stichworten beschriftet werden. Am besten gehst Du beim Packen von Raum zu Raum vor und kombinierst ganz bestimmte Dinge miteinander. Bücher sollten nie bis zum Rand in einen Karton gefüllt werden, da dieser sich dann oft kaum tragen lässt, bzw. im schlimmsten Fall durchbricht. Dennoch gehören schwere Gegenstände an den Boden einer Kiste und leichte Sachen nach oben. Wer Geschirr und Textilien kombiniert verpackt, vermeidet einerseits, dass die Kartons zu schwer werden und kann die Stoffe gleichzeitig als Schutz vor Erschütterungen um das anfällige Porzellan wickeln. Insgesamt solltest Du immer daran denken, Dinge, die Du erst einmal nicht wirklich brauchst, eher nach unten und dringliche Gegenstände logischerweise nach oben in den Karton zu packen.

Diverses Organisatorisches wird vernachlässigt

Zu den Dingen, deren man sich zwar vor und während des Umzugs bewusst ist, die man aus Faulheit oder aufgrund mangelnder Disziplin vernachlässigt, kommen außerdem einige organisatorische Dinge hinzu, an die viele Menschen ganz einfach nicht denken:

  • Dazu gehört beispielsweise, daran zu denken, die Provider für das Internet, das Telefon und Co. fristgerecht zu kündigen, falls Du diese nicht für den neuen Wohnort übernehmen kannst. Auch für Strom- und Gasversorger gilt, dass diese Dir in der Regel gerne bei der Kündigung und Ummeldung helfen. Wenn Du Altverträge weiterführen willst, solltest Du diese zügig umstellen, damit Du die Anschlüsse auch direkt nach dem Einzug schon wieder nutzen kannst.
  • Du solltest Dir vorher genau Gedanken darüber machen, welche Aufgaben beim Umzug Du wirklich selbst übernehmen kannst und welche vielleicht eher von Profis erledigt werden sollten. Gerade Dinge, wie Renovierungsarbeiten in der neuen Wohnung, die vielleicht noch besser vor dem Einzug abgehakt werden sollten, müssen eventuell handwerklich begabte Bekannte und Verwandte oder eben Profis übernehmen. Um deren Anwesenheit und Verfügbarkeit ist sich rechtzeitig zu kümmern.
  • Wer umzieht, ist verpflichtet, alle möglichen Institutionen über seinen neuen Hauptwohnsitz aufzuklären. Dazu gehört vor allem das Einwohnermeldeamt, aber auch die Hausbank, Versicherungsgesellschaften, Vereine und sonstige Stellen. Wer die Post zu spät oder falsch zustellt, sieht sich nicht selten unnötigen Kosten ausgesetzt.
  • Aus finanzieller Sicht besonders wichtig ist es, den Mietvertrag rechtzeitig zu kündigen. Läuft der alte Vertrag noch eine Weile weiter, zahlst Du im schlimmsten Fall mehr als einen Monat lang unnötigerweise die doppelte Miete.
  • Selbst schwer machst Du es Dir, wenn Du vergisst, an Deinem neuen Wohnsitz eine Art Halteverbotszone einzurichten, in welcher Du mit dem Umzugswagen gut parken kannst. Die Kosten und der Aufwand dafür sind gering, Du musst aber eben einfach daran denken – bereuen wirst Du es mit Sicherheit nicht.

Umzugskartons günstig oder gratis

Während Du auch Bananenkisten, Müllsäcke oder Koffer für Deinen Umzug nutzen kannst, sind Umzugskartons einfach die bessere Wahl. Denn sie lassen sich im Transporter oder Auto leichter und sicherer stapeln, sodass Du Deinen Umzugswagen effizienter packen und den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen kannst. Allerdings sind Umzugskartons nicht gerade günstig und Du wirst wahrscheinlich eine große Vielzahl an Kartons benötigen, um Dein Hab und Gut sicher zu verpacken. Was also tun, wenn Du nicht auf Umzugskartons verzichten, aber trotzdem Geld sparen möchtest? Ich werde Dir nun zeigen, wie Du Dir alle für Deinen Umzug benötigten Umzugskartons billig oder gratis sichern kannst, wobei Du ausreichend Zeit mitbringen solltest, um alle Deine Umzugskartons zu sammeln.

Umzugskartons im Internet gratis oder günstig ergattern

Wenn Du bisher nur bei den verschiedenen Kleinanzeigenportalen nach Umzugskartons geschaut hast, dann ist dies gerade einmal der Anfang. Denn während die Kleinanzeigenseiten im Internet und in der Zeitung in der Tat immer mal wieder kostenlose Umzugskartons zur Abholung anbieten, lohnt es sich auf jeden Fall auch, bei Facebook nach kostenlosen oder günstigen Umzugskartons zu schauen. Bestimmt gibt es auch für Deine Stadt eine „Zu Verkaufen“- beziehungsweise Flohmarktgruppe oder ein entsprechendes Netzwerk. Bei diesen Seiten auf Facebook sind meist unzählige andere Mitglieder aus Deiner Region angemeldet, bei denen Umzugskartons nur ungenutzt herumstehen und einfach zu viel Platz wegnehmen. Wenn dem so ist, posten sie vielleicht sogar selbst eine Anzeige, um ihre Umzugskartons günstig oder sogar gratis anzubieten. Andererseits kannst Du mit einer entsprechenden Anzeige auch selbst nach gebrauchten Umzugskartons schauen. Selbst beim Online-Auktionshaus eBay kannst Du Umzugskartons inzwischen ersteigern. Hierbei ist es natürlich sinnvoll, wenn der Anbieter aus Deiner Region stammt, damit Du die Kartons einfach abholen und die Kosten für den Versand einsparen kannst. Auch bei Yahoo gibt es kostenlose Gruppen, die sich Freecycle nennen, und bei denen Du immer wieder kostenlose Umzugskartons erhalten kannst. Du musst Dich also nur online auf die Suche machen!

Umzugskartons günstig oder kostenlos von Umzugsunternehmen

Mit ein wenig Glück kannst Du aber auch mit Deinem Umzugsunternehmen einen Deal aushandeln. Gerade bei größeren Umzügen, welche entsprechend ins Geld gehen, kannst du vielleicht sogar kostenlose Umzugskartons heraushandeln, wenn Du Dein Verhandlungsgeschick entsprechend einsetzt. Bei immer mehr Umzugsunternehmen kannst Du Umzugskartons zudem günstig mieten. Wenn Dir das immer noch zu teuer ist, kannst Du aber auch bei einigen Umzugsunternehmen in Deiner Stadt anfragen, ob diese vielleicht Umzugskartons aus ihrem Mietbestand zu verschenken haben. Denn wenn die Umzugskartons bereits mehrere Male vermietet wurden, kann das Umzugsunternehmen diese Kartons aufgrund ihres stark gebrauchten Zustands irgendwann nicht mehr verwenden, sodass Du vielleicht Glück mit deiner Anfrage hast. Nimm also Deinen Mut zusammen und probiere es einfach aus!

Alle Tipps im Überblick

Zum Schluss möchte ich die wichtigsten Tipps, wie Du Dir Umzugskartons nahezu kostenlos sichern kannst, noch einmal für Dich zusammenfassen und Dir noch ein paar echte Geheimtipps für die effiziente Nutzung dieser Kartons geben:

  • Angehörige, Freunde, Bekannte, Arbeits- oder Studienkollegen unbedingt nach Umzugskartons fragen, die Du Dir ausleihen oder sogar geschenkt haben kannst
  • Kleinanzeigen online und in der Zeitung studieren, um kostenlos Umzugskartons zu bekommen
  • bei eBay gebrauchte Umzugskartons günstig von Privatanbietern ersteigern
  • beim Kauf von Umzugskartons einen Preisvergleich im Internet machen
  • auch bei Yahoo, Google+ und anderen sozialen Netzwerken nach gebrauchten Umzugskartons suchen
  • verschiedene Facebook-Gruppen auf der Suche nach günstigen oder gratis Umzugskartons durchstöbern
  • Aufkleber kaufen, um bereits benutzte Umzugskartons dennoch gut sichtbar beschriften zu können
  • bei Umzugsunternehmen nach gratis Umzugskartons aus dem Mietbestand fragen
  • einen Rabatt auf Umzugskartons beim Umzugsunternehmen aushandeln
  • Umzugskartons günstig mieten
  • leicht beschädigte Umzugskartons mit ein bisschen Tape einfach wieder reparieren, um sie wieder einsatzfähig zu machen
  • ausreichend Zeit mitbringen, um genügend günstige oder kostenlose Umzugskartons zusammenzusammeln

Übrigens: Wer seine Umzugskartons effizient packt, der braucht am Ende weniger Kartons und kann so ebenfalls sparen. Um dich zu informieren, wieivele Kartons du überhaupt brauchst, kannst du meinen Umzugskartonrechner nutzen oder dich in diesem Artikel darüber informieren, mit wieviel Kartons du kalkulieren solltest.

Umzug während der Schwangerschaft – Hilfreiche Tipps

Ein Umzug während der Schwangerschaft ist alles andere als ein gewöhnlicher Umzug. Dennoch suchen viele Paare sofort nach einer größeren Wohnung oder einem Haus, wenn sie erfahren, dass sie Nachwuchs erwarten. Schließlich soll die junge Familie ausreichend Platz haben. Dabei solltest du gut überlegen, ob du dir einen Umzug während der Schwangerschaft wirklich zumuten möchtest. Denn selbst dann, wenn du ein Umzugsunternehmen mit einem Komplettumzug beauftragst und dich nicht einmal um das Kistenpacken selbst kümmern musst, ist ein Umzug immer noch mit viel Stress verbunden. Schließlich kann ein Umzug nicht nur körperlich, sondern auch emotional belastend sein. Wie ein stressfreier Umzug in der Schwangerschaft dennoch gelingen kann, möchte ich dir jetzt verraten.

Mute dir nicht zu viel zu

Unabhängig davon, in welchem Stadium deiner Schwangerschaft du dich gerade befindest, solltest du keine schweren Gegenstände heben oder tragen. Ein Umzugskarton, der meist um die 15 Kilogramm wiegt, ist also definitiv viel zu schwer für dich. Auch wenn du dich eigentlich noch fit fühlst und gerade am Anfang deiner Schwangerschaft noch sehr ehrgeizig bist, solltest du lieber die Finger von den Umzugskartons lassen. Die Aufgabe des Packens darfst du also getrost an die folgenden Personen abgeben:

Kartons schonend packen

Wenn du deine Kisten unbedingt selbst packen möchtest, solltest du dich dabei nicht zu tief bücken müssen. Stelle die Kartons zudem an einem Ort auf, von dem du sie später nicht mehr wegbewegen musst. So kannst du eine Kiste nach der anderen langsam mit deinem Hab und Gut befüllen, ohne die Kisten selbst schleppen zu müssen. Wenn du mit einem Umzugskarton fertig bist, verschließt du diesen einfach und stellst den nächsten Karton auf die bereits gefüllte Kiste. Nun kannst du zumindest leichte Sachen munter weiter in deine Umzugskartons packen. Allerdings solltest du dir auch hierbei nicht zu viel vornehmen und regelmäßige Pausen einliegen. Das kann auch bedeuten, dass du dir eine Liegepause gönnst. Wahrscheinlich wirst du schnell merken, dass dir das Strecken und Bücken als Schwangere doch etwas schwerer fällt. Während du die Kisten befüllst, solltest du diese oben und seitlich beschriften, damit sie in der neuen Wohnung gleich dem richtigen Raum zugeordnet werden können. Denn während du dich auf dein Baby vorbereitest, gibt es ohnehin viel zu bedenken, sodass es sinnvoll ist, jegliche unnötige Zusatzarbeit von Anfang zu vermeiden.

Diese Aufgaben solltest du besser anderen überlassen

Doch mit dem Packen der Umzugskartons allein ist es bei deinem Umzug nicht getan. Schließlich will die alte Wohnung vor der Wohnungsübergabe geputzt und renoviert werden und in der neuen Wohnung willst du vielleicht auch noch tapezieren oder einen neuen Boden verlegen. Vor allem die Renovierungsarbeiten solltest du allerdings jemand anderem überlassen. Denn gefährliche Kletterpartien auf einer Leiter sind ebenso wenig etwas für Schwangere wie die chemischen Dämpfe, die ein frisch gestrichenes Zimmer verströmt. Natürlich kannst du die Wandfarbe, Tapeten oder den neuen Boden aussuchen, aber die praktische Umsetzung der Renovierungsmaßnahmen darfst du dann gerne dem werdenden Papa, euren Freunden, der Familie oder professionellen Handwerkern überlassen. Auch der Großputz der alten Wohnung nach dem Auszug kann sehr anstrengend für dich als Schwangere sein und viele Putzmittel sind für werdende Mamas alles andere als ungefährlich.

Unterstützung beim Putzen

Zum Glück gibt es im Internet inzwischen aber viele professionelle Anbieter, sodass du dir einen Putztrupp kinderleicht auch nur für ein paar Stunden ins Haus kommen lassen kannst. Auch wenn dein Umzug in der Schwangerschaft unter Umständen etwas teurer werden könnte, da du wahrscheinlich auf mehr professionelle Hilfe angewiesen sein wirst, ist dies für dich und dein Kind die bessere Wahl. Im Übrigen kannst du diese haushaltsnahen Dienstleistungen dann im kommenden Jahr bei der Steuer geltend machen, sodass die Ausgabe nicht ganz so stark auf dein Haushaltsbudget schlägt.

Weitere Tipps für einen stressfreien Umzug während der Schwangerschaft

Damit ein Umzug während der Schwangerschaft für dich möglichst stressfrei verläuft, sollte dieser so früh wie möglich erfolgen. Denn sonst überkommt dich am Ende vielleicht die blanke Panik, weil du fürchtest, dass du vor der Geburt deines Kindes eventuell nicht mit allem fertig werden könntest. Diesen Stress solltest du dir und deinem Baby besser ersparen. Außerdem kann es sinnvoll sein, wenn du eine Prioritäten- und Aufgabenliste erstellst. So kannst du sichergehen, dass du nichts vergisst und alle Aufgaben entsprechend im Freundes- und Bekanntenkreis oder an professionelle Helfer verteilen. Allerdings solltest du auch wissen, dass du wahrscheinlich einige Abstriche machen musst. Wenn du dich gleich darauf einstellst, dass du eben nicht alle Kisten sofort auspacken und nicht alle Bilder sofort aufhängen wirst, ersparst du dir viel Stress. Konzentriere dich lieber darauf, dass du vor allem das Kinderzimmer zuerst herrichtest, während andere Dinge auch liegenbleiben können.

Nach Hilfe fragen kostet nichts

Denn selbst wenn dein Nestbautrieb um sich greift und du gerne alles schön haben möchtest, bevor das Baby kommt, ist es doch wichtiger, dass es dir und deinem Baby gut geht. Nimm dir also besser nicht zu viel in einer zu kurzen Zeit vor. Bei deiner Planung, wann welche Schritte erledigt sein sollen, kannst du eben nicht davon ausgehen, dass du den gleichen Einsatz erbringen kannst, wie das vor deiner Schwangerschaft noch möglich gewesen wäre. Während des Umzugs bist du also vor allem für die Planung zuständig und ansonsten lautet die Devise: So viel wie möglich delegieren. Wichtig ist dabei vor allem, dass du dich nicht stressen lässt und lieber ein Mal zu viel um Hilfe bittest als ein Mal zu wenig. Dein Körper und dein noch ungeborenes Kind werden es dir mit Sicherheit danken.

Einrichtungsplan erstellen: Erleichterung vor und während Deinem Umzug

Endlich hast Du Deine Traumwohnung gefunden und malst Dir bestimmt bereits im Kopf aus, wie sie schlussendlich eingerichtet aussehen wird. Doch wieso nur im Kopf? Ich verrate Dir heute, wie Du einen Einrichtungsplan zu Papier bringst. So kannst Du nämlich nicht nur besser planen wie die Räume später aussehen sollen, sondern Du kannst auch direkt am Umzugstag dafür sorgen, dass alle Umzugshelfer die jeweiligen Möbel und Kartons an den richtigen Platz bringen. Ein Einrichtungsplan stellt deshalb vor und während Deinem Umzug eine große Erleichterung für alle Beteiligten dar – vor allem für Dich als Koordinator/in.

Schritt 1: Den Grundriss skizzieren

Bevor Du planst, welche Möbel wo hinsollen, brauchst Du natürlich erst einmal einen Grundriss Deiner neuen Wohnung. Dieser muss unbedingt maßstabsgetreu sein, damit Du später beim Einrichten keine bösen Überraschungen erlebst. Frage daher entweder den Vermieter beziehungsweise Verkäufer der neuen Wohnung, ob er Dir einen Grundriss als Kopie aushändigen kann. Oder aber Du machst Dich selbst mit Zollstock, Stift und Papier ans Werk und skizzierst einen eigenen Grundriss. Wichtig dabei ist, dass Du auch alle Türen, Fenster, Heizungen, Rohre, Anschlüsse, Antennen usw. maßstabsgetreu vermerkst. So weißt Du nämlich später, wo die Waschmaschine hin muss oder wie weit das Bett aufgrund des Heizkörpers vom Fenster entfernt platziert werden sollte. Bei Fenstern und Türen musst Du unbedingt auch vermerken, in welche Richtung sich diese öffnen. Am einfachsten lässt sich die Skizze eines Grundrisses übrigens auf Millimeterpapier anfertigen. Wähle dafür einen Maßstab von 1:20, also entspricht ein Meter in der Wohnung fünf Zentimetern auf dem Papier. So hast Du ausreichend Platz, um später die Möbel, Teppiche, Lampen etc. einzukleben. Falls nötig, kannst Du einen größeren Papierbogen kaufen oder einfach mehrere DIN-A4-Blätter aneinanderkleben.

Schritt 2: Die fixen Möbel einzeichnen

Fixe Möbel? Was soll denn das sein? Mit fixen Möbel meine ich jene Möbelstücke und elektronischen Geräte, deren Platz Du nicht frei wählen kannst. Entweder, weil diese einen entsprechenden Anschluss benötigen, wie zum Beispiel der Herd oder die Waschmaschine, oder aber weil nur an dieser einen Stelle ausreichend Platz für das Ecksofa ist.

Schritt 3: Die variablen Möbel platzieren

Nun kannst Du alle weiteren Möbel frei nach Belieben in Deinem Grundriss platzieren. Am besten geht das, wenn Du diese aus einem weiteren Stück Papier maßstabsgetreu ausschneidest und beschriftest. Nun kannst Du diese auf den Grundriss legen und so lange hin- und herschieben, bis Du mit der Einrichtung zufrieden bist. Außerdem kannst Du jetzt optimal Möbel übereinanderlegen, zum Beispiel den Couchtisch auf den Wohnzimmerteppich. Beachte unbedingt, dass zwischen den Möbeln ausreichend Platz für Durchgänge sein muss. In der Regel werden dafür mindestens 75 Zentimeter veranschlagt. Hast Du die optimale Stelle gefunden, klebst Du die Möbel entsprechend fest. Umrande jetzt die ausgeschnittenen Möbel mit einem dicken Filzstift, sodass sie sich noch besser vom Grundriss abheben.

Schritt 4: Einrichtungsplan kopieren und an Umzugshelfer verteilen

Nun hast Du den fertigen Einrichtungsplan und kannst diesen in beliebiger Anzahl kopieren. Wofür? Ganz einfach: Jeder Deiner Umzugshelfer und Möbelpacker sollte am Umzugstag einen solchen Einrichtungsplan von Dir erhalten. So können diese alle Möbel direkt an den späteren Standort bringen. Je verständlicher der Einrichtungsplan gestaltet ist, desto weniger Aufwand hast Du während des Umzugs mit der Koordination der Umzugshelfer.

Schritt 5: Kartons richtig packen und beschriften

Zuletzt bietet es sich auch an, die Umzugskartons so zu packen, dass diese eindeutig einem der Räume zugeordnet werden können. Beschrifte sie dann entsprechend mit denselben Raumbezeichnungen, welche Du auch auf dem Einrichtungsplan vermerkt hast. So wissen auch hier alle Umzugshelfer direkt, wo welcher Karton am Ende stehen sollte. Mehr Tipps dazu findest du übrigens im Artikel: Umzugskartons richtig packen.

Extra-Tipp: Online-Einrichtungsplaner verwenden

Zuletzt habe ich noch einen praktischen Extra-Tipp für Dich im Gepäck: Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die Dir die Erstellung eines Einrichtungsplans direkt online ermöglichen. Einige davon gibt es sogar bereits in 3D. Nach einer kurzen Einarbeitung hast Du so einen einfachen und schnellen Weg gefunden, einen besonders realistischen Einrichtungsplan zu erstellen. Ein solches Angebot findest Du zum Beispiel unter www.everyday-feng-shui.de. Planen, ausdrucken, fertig!

Außerdem ….

… sollte dein Einrichtungsplan natürlich beim Ein- und Ausladen des Umzugs-LKW Berücksichtigung finden (was es da ansonsten zu beachten gilt, dass verrate ich dir hier). Jeder deiner Helfer sollte den Einrichtungsplan verinnerlichen. So vermeidest du die zahlreichen Fragen á la „Wo kommt das denn hin?“ beim Entladen des Transporters oder Umzugs-LKWs. Außerdem kann man das Fahrzeug natürlich entsprechend des Einrichtungsplans geschickt beladen.

Mein Tipp: Stapel die Kartons so, dass beim Entladen Kartons für unterschiedliche Räume nacheinander abgeladen werden. So erhält der erste Helfer bspw. einen Karton fürs Schlafzimmer, der zweite Helfer einen Karton für die Küche und der dritte Helfer einen Umzugskarton fürs Wohnzimmer. In deinen neuen Räumen verläuft sich der Umzugs-Traffic dann ein bisschen und deine Helfer stehen sich nicht auf den Füßen herum! Außerdem solltest du den Helfern den Rücken frei halten, die noch etwas aufzubauen haben. Gibt es bspw. einen großen Schrank der zu aller erst im Wohnzimmer aufgebaut werden soll und der daher vorne im LKW steht, dann solltest du beim Entladen andere Sachen für das Wohnzimmer eher auf der anderen Seite des LKWs stapeln um deinen Helfern möglichst lange, möglichst viel Freiraum zum Aufbauen zu geben!

Zu viele Möbel? So kannst Du sie beim Umzug zwischenlagern oder einlagern

Kennst Du das Problem? Du hast einfach zu viel Zeug, aber nicht genug Platz in der Wohnung, Garage oder im Keller, um es zu lagern? Und was machst Du eigentlich mit Möbeln, wenn Du in eine kleinere Wohnung ziehst und für diese schlichtweg kein Raum mehr ist? Verkaufen? Verschenken? Auf den Sperrmüll bringen? Nein, Du musst Dich nicht immer gleich von dem Besitz verabschieden, für den momentan kein Platz ist. Dies kann sich schließlich in einigen Monaten oder Jahren wieder ändern und vielleicht freust Du dich beim nächsten Umzug in eine größere Wohnung umso mehr, die Kommode von Großmutti wieder ins Schlafzimmer stellen zu können. Ich verrate Dir deshalb jetzt, wie Du Deine Möbel am besten kurz- oder langfristig einlagern kannst.

Worauf musst Du beim Einlagern der Möbel achten?

Jedes Möbelstück oder sonstige Objekt, das Du zwischen- oder einlagern möchtest, solltest Du ordentlich verpacken. Und zwar so, dass es vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist. Empfindliche (Elektro-) Geräte solltest Du am besten in Luftpolsterfolie einwickeln. Kühlschränke, Waschmaschinen o.ä. müssen unbedingt vor dem Einlagern getrocknet und einmal ordentlich geputzt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Aus Polstermöbeln sind Verschmutzungen oder Staub besonders schwierig zu entfernen. Diese sollten deshalb besonders sorgfältig mit Folien abgedeckt werden. Auch Kleidung oder Kleinteile kannst Du durchaus langfristig einlagern. Hierfür gibt es spezielle Kleiderkisten. Edle Anzüge oder Ballkleider kannst Du zudem in einen entsprechenden Kleiderschutz geben und an einer Stange aufhängen. Bettzeug, Vorhänge oder Kleinkram kannst Du in Koffern oder Schubladen der eingelagerten Möbel verstauen. Greife zudem lieber zu Plastikkisten als zu Umzugskartons, da diese einen besseren Schutz gegen Feuchtigkeit oder Nagetiere bieten.

Wo kannst Du Deine Möbel zwischenlagern?

Möchtest Du also Möbel und weiteren Besitz einlagern, stehen Dir verschiedene Möglichkeiten offen:

Möbel in Einzelcontainern einlagern

Eine erste Variante ist die Zwischenlagerung der Möbel in Einzelcontainern. Diese umfassen in der Regel eine Menge von bis zu 40 Kubikmetern und können flexibel in der jeweils benötigten Anzahl gemietet werden. Alle Einzelcontainer werden dann vom Anbieter in einer großen Lagerhalle aufbewahrt. Bei guten Anbietern ist diese klimatisiert, vor Feuchtigkeit geschützt und alarmgesichert. Du erhältst einen eigenen Schlüssel für Deine Container. Der Zutritt wird zudem streng kontrolliert. Immer mehr Umzugsfirmen bieten einen solchen Service selbstständig oder in Kooperation an. Frag deshalb am besten einfach bei mehreren Umzugsunternehmen aus Deiner Region nach und hol Dir entsprechende Angebote ein.

Self-Storage und Abstellräume

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Anmietung von Abstellräumen. Solche Angebote findest Du unter den Namen Self-Storage, Mietlager oder Miet-Box. Prinzipiell verbirgt sich dahinter nichts anderes als ein Lagerraum, über welchen Du während des Mietzeitraums frei verfügen kannst, ähnlich einer Garage oder einem Kellerraum. Diese Abstellräume werden wiederum nach vier verschiedenen Varianten unterschieden:

  • Outdoor-Lageräume sind besonders günstig, da sie lediglich aus unbeheizten Blech- oder Betonverschlägen bestehen. Sie bieten sich daher als kostengünstige Alternative für unempfindlichen Besitz an.
  • Driveup-Lager können mit einer Garage verglichen werden. Du lieferst die einzulagernden Möbel beziehungsweise Objekte direkt ans Rolltor, wo Du je nach Anbieter selbst ausladen kannst oder der Service das für Dich übernimmt.
  • Indoor-Lager sind – ähnlich den Einzelcontainern – in der Regel bewacht sowie klimatisiert. Wichtig ist es hierbei auf einen ausreichenden Brandschutz zu achten.
  • Paketdienste übernehmen die Abholung und Rücklieferung Deines einzulagernden Besitzes, wodurch Du den geringsten Aufwand hast. Allerdings lassen diese sich das auch entsprechend entlohnen.

Welche Art der Einlagerung für Dich die am besten geeignete ist, hängt also sowohl von der Art des Mobiliars oder Besitzes ab, den Du zwischenlagern möchtest, als auch von Deiner finanziellen Situation.

Verträge stets im Voraus prüfen

Egal, für welche Art der Zwischenlagerung Du dich schlussendlich entscheidest: Du solltest stets im Voraus die Preise und Konditionen der unterschiedlichen Anbieter vergleichen. Wichtig sind hierbei

  • Kosten
  • inbegriffene Leistungen
  • Lagervolumen
  • Kündigungsfristen
  • Bewachung der Lagerräume
  • Lastenaufzüge für Sperrgut
  • Versicherungsschutz des Anbieters
  • Brandschutzeinrichtungen

Zudem solltest Du einen Lagerraum stets besichtigen, bevor Du einen Vertrag unterschreibst. Achte hierbei vor allem auf Warnzeichen, wie Feuchtigkeit, einen muffigen Geruch oder Schimmelflecken an Wänden und Böden. Zudem empfiehlt sich ein Lagerraum, der möglichst nah an Deiner Wohnung liegt. So kannst Du nicht nur Transportkosten und -zeit sparen, sondern auch flexibel jederzeit Mobiliar oder Gegenstände aus dem Lagerraum holen beziehungsweise zum Zwischenlagern bringen.

Möbel kostengünstig Zwischenlagern oder einlagern

Doch, es muss nicht immer das all-inclusive Dienstleistungsangebot sein, wenn es darum geht überzählige Möbel irgendwo zwischen zu lagern! Hör dich doch mal im Freundeskreis oder bei Verwandten um. Bestimmt hat jemand einen großen Dachboden und kann dir hier ein Plätzchen zur Verfügung stellen oder kann in seiner Garage einen Platz für deine Sachen frei machen.

Mein Tipp dabei lautet allerdings: Bedenke, dass derjenige Zugriff auf deine Sachen hat (insbesondere wenn Du Dokumente oder wertvolle Stücke unterstellen willst, solltest du also ausreichend Vertrauen haben)! Außerdem solltest du natürlich das Entgegenkommen von Freunden oder Verwandten nicht überreizen. Lagere nur solange zwischen, wie unbedingt möglich und gib bereits im Vorfeld einen gut passenden zeitlichen Horizont für deinen Lagerbedarf bekannt. Ein freundschaftliches Verhältnis kann sonst schnell unnötig strapaziert werden, wenn deine Sachen Platz wegnehmen und der Bereitstellende diesen auf einmal irgendwann für sich selber braucht!

Kurzer Hinweis, weil ich auf das Bild oben angesprochen worden bin. Dies zeigt einen Teil des Garagenparks in Duisburg des Anbieters maxi-garagen.de.

Umzug mit Haustieren Teil 2: Ortswechsel mit Klein- und Nagetieren im Käfig

Im ersten Teil der Reihe „Umzug mit Haustieren“ hast Du erfahren, worauf Du allgemein bei einem Umzug mit Deinen tierischen Familienmitgliedern achten musst, wo eventuelle Gefahren lauern und wie wichtig die Eingewöhnung im neuen Zuhause ist. Nun möchte ich Dir erklären, was Du besonders bei Klein- und Nagetieren in Käfighaltung beachten musst.

Grundsätzlich unkompliziert

An sich verkraften Klein- und Nagetiere, die in einem Käfig gehalten werden, einen Umzug eigentlich sehr gut. Kein Wunder, an ihrem „wirklichen Zuhause“, dem Käfig, ändert sich ja schließlich nichts. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Tierarten. Hamster zum Beispiel, sind nachtaktiv und leiden deshalb besonders unter dem Baulärm und Trubel eines Umzugs. Vögel geraten während dem Transport schnell in Panik, was bei den sensiblen Federtieren bekanntlich lebensbedrohlich werden kann. Wenn Du aber die folgenden Tipps bei Deinem Umzug berücksichtigst, hast Du die Gefahren zumindest schon einmal deutlich minimiert:

Kaninchen, Meerschweinchen & Co am besten im Käfig transportieren

Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Hamster und weitere Nagetiere in Käfighaltung sollten, wenn möglich, auch in diesem transportiert werden. So müssen sie ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen, bei mehreren Tieren haben sie ihre Artgenossen zur Beruhigung und während der Fahrt sind ausreichend Futter und Wasser vorhanden. Dafür musst Du diese natürlich vor dem Transport noch einmal frisch befüllen. Nachtaktive Tiere kannst Du auch tagsüber transportieren, mit etwas Glück verschlafen sie den ganzen Trubel sogar. Halte sie aber unbedingt vom Lärm der Renovierungsarbeiten fern, denn davon könnten sie aufwachen und der Wach- Schlafrhythmus wird gestört. Allgemein gilt aber: Richte in der neuen Wohnung eine ruhige Ecke ein und transportiere die Tiere so früh wie möglich. Halte sie von Lärm, Gerüchen und gefährlichen chemischen Stoffen fern und versuche sie auch während der Fahrt zu schonen. Lege hierfür eine Decke über den Käfig. Dies verringert die Gefahr von Panik, vor allem bei Vögeln. Gleichzeitig hält sie kalte Zugluft ab und verhindert damit eine Erkältung. Achte aber unbedingt darauf, dass genügend frische Luft ins Innere des Käfigs gelangt.

Der Käfig ist zu groß für das Fahrzeug?

Der Käfig ist aber so groß, dass er nicht in Dein Auto passt? Dann setze die Klein- und Nagetiere in spezielle Transportboxen oder notfalls in einen stabilen Pappkarton mit ausreichend vielen und großen Luftlöchern. Lege hierfür passende Streu hinein, am besten bereits verwendete aus dem Käfig, denn dies verbreitet einen gewohnten und beruhigenden Geruch. Nimm aber natürlich nur trockene und saubere Streu. Gerne kannst Du auch frische Streu verwenden und als oberste Schicht einfach noch ein paar Krümel aus dem Käfig hinzugeben. Du kannst gerne auch ein wenig Futter oder Heu in der Transportbox deponieren, manche Tiere lassen sich dadurch beruhigen, viele werden dieses aber nicht anrühren. Bei längeren Fahrten musst Du etwa alle zwei Stunden Pause machen, um den Tieren in einer ruhigen Minute etwas Wasser zum Trinken anzubieten.

Transportmaterial richtig fixieren

Eine schnelle Bremsung oder eine scharfe Kurve, für die Menschen ist das im Auto kein Problem. Wenn der Käfig oder die Transportbox aber kippen, kann das für die Klein- und Nagetiere tödlich enden. Fixiere sie deshalb unbedingt ausreichend im Auto. Verwende hierfür Gurte und notfalls ein wenig Füllmaterial, zum Beispiel ein Kissen zwischen Käfig und Autositzen. Hauptsache, er ist fest. Achte aber darauf, dass die Tiere durch die Gitterstäbe nichts anknabbern können, was für sie giftig wäre. Transportboxen sind oft zu klein für Gurte. Halte diese notfalls während der Fahrt in der Hand. Bei einem richtigen Unfall wird das aber leider auch nicht ausreichend sein, also unbedingt vorsichtig fahren!

Vor Unterkühlung und Überhitzung schützen

Eine Decke reicht leider nicht immer aus, um die Tiere im Winter vor der eisigen Kälte zu schützen. Sind Deine Tiere die Außentemperaturen nicht gewohnt, so packe den Transportbehälter oder Käfig unbedingt ausreichend in Decken ein, achte aber zugleich darauf, dass genügend Luft in das Innere gelangt. Heize das Fahrzeug auf Raumtemperatur vor, ebenso das neue Zuhause, und überwinde die kalten Stellen so schnell wie möglich. Im Sommer hingegen, kann es den Tieren zu heiß werden. Stelle sie deshalb im Auto niemals direkt vor das Fenster, durch welches die Sonne knallt. Achte darauf, dass sich die Tiere im Schatten aufhalten, klimatisiere das Fahrzeug ausreichend und schütze sie durch eine Decke vor direkter Sonneneinstrahlung. Lasse sie zudem niemals alleine im Auto, um beispielsweise an der Tankstelle einen Snack einzunehmen. Denn im Auto wird es schnell einmal 60 oder auch 80 Grad heiß.

Einleben im neuen Zuhause

Ist der Transport gut überstanden, hast Du die größte Hürde erfolgreich genommen. Käfigtiere leben sich in neuen Umgebungen meist sehr schnell und gut ein. Achte aber darauf, dass sie in ähnlichen Bedingungen leben können, wie zuvor. Waren Deine Hasen zum Beispiel in einem Außenstall oder die Meerschweinchen hatten Auslauf auf dem Balkon, so sollte dies nun auch wieder möglich sein. Natürlich geht das nicht immer. Gewöhne dann deine Haustiere schon früh, langsam und schonend um. Hole sie zum Beispiel immer wieder für ein bis zwei Stunden in die Wohnung, dann für eine Nacht, dann für einen Tag mit zwei Stunden Auslauf etc. Der Übergang sollte so harmonisch wie möglich ablaufen. Natürlich müssen die Tiere auch im neuen Zuhause in einer angemessenen Temperatur sowie geschützt vor Zugluft, Lärm und Gerüchen wohnen können. Übrigens: Nicht in jeder Wohnung sind Haustiere erlaubt. Käfigtiere sollten zwar grundsätzlich kein Problem darstellen, bespreche dies aber unbedingt im Voraus mit Deinem neuen Vermieter.

Weitere Artikel aus der Serie „Umzug mit Haustieren“

Dieser Artikel ist Bestandteil einer Artikel-Serie mit insgesamt 5 Artikeln. Vielleicht gefällt ist auch einer der anderen Artikel aus dieser Serie spannend für dich? Hier eine Liste der weiteren Artikel meiner Artikelserie „Umzug mit Haustieren“:

Wofür haften eigentlich Umzugsunternehmen?

Bei quasi jedem Umzug geht irgendetwas zu Bruch. Seien es eine alte Vase, Sektgläser oder ein dicker Kratzer in der Kommode. Und die ein oder andere Sache geht sogar einmal ganz verloren. Doch haftet das georderte Umzugsunternehmen überhaupt für Schäden und Verluste an den transportierten Gegenständen? Was musst Du beachten, damit Du hinterher nicht auf den Kosten sitzen bleibst?

Grundsatz zur Haftung einer Spedition

Wie jede Rechtsfrage, ist auch die nach der Haftung eines Umzugsunternehmens sehr komplex. Grundsätzlich gilt aber, dass eine Spedition für Schäden und Verluste während des gesamten Umzugs haftet. Doch bei jeder Regel gibt es Ausnahmen und die sehen in diesem Fall wie folgt aus:

  • Die Haftung ist auf 620 Euro pro Kubikmeter an Laderaum beschränkt.
    Der Schaden muss eindeutig, nachweislich und alleinig durch die Spedition verursacht worden sein.
  • Bei einem Schaden oder Verlust durch „höhere Gewalt“, sprich eine Naturgewalt oder einen Unfall mit Fahrerflucht etc., trägt die Spedition keine Schuld und damit haftet sie auch nicht für den entstandenen Schaden.
  • Die Haftung ist allgemein auf das Dreifache des Betrages der Fracht begrenzt.
  • Gehaftet wird zudem generell nicht, wenn es sich um Wertgegenstände, Elektrogeräte, Pflanzen oder Tiere handelt.
  • Für Ware, die unzureichend verpackt oder unklar beschriftet wurde, übernimmt das Umzugsunternehmen ebenfalls keine Haftung.
  • Gehaftet wird auch nicht für die Fracht, die aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit leicht zerstörbar ist, zum Beispiel aufgrund von Rost.

Ausschlüsse der Haftung bei Umzugsunternehmen

Natürlich kennen die Speditionsfirmen die Rechtslage in- und auswendig und haben sich in der Regel optimal daran angepasst. Dir sollte daher bewusst sein, dass Du bei einem Rechtsstreit später nur dann eine Chance auf Erfolg hast, wenn Du bereits vor und während des Umzugs alle Grundregeln beachtest. Hierfür eine kurze Checkliste:

  • Werfe vor dem Unterschreiben einen Blick in den Vertrag, vor allem die Rubrik der Haftungsausschlüsse.
  • Überlege Dir, ob Du vielleicht liebe einen „Komfortumzug“ wählst. Hierbei übernimmt die Spedition auch das Verpacken der Fracht. Denn überall dort, wo Du selbst Hand anlegst, ist das Unternehmen nicht mehr haftbar. Ein Karton, den Du gepackt hast, kommt beschädigt an? Oder der Frachtführer hat Dich auf die nicht optimalen Größen- und Raumverhältnisse des Transporters aufmerksam gemacht? In beiden Fällen musst Du den Schaden anschließend selbst verantworten. Da ist es manchmal geschickter, die Verantwortung komplett an das Unternehmen abzugeben und dafür ein bisschen tiefer in den Geldbeutel zu greifen.
  • Mache das Umzugsunternehmen frühzeitig auf wertvolle Güter, zum Beispiel ein Erbstück, aufmerksam. Kleingegenstände, Pflanzen oder Tiere kannst Du vielleicht auch lieber selbst transportieren? Ansonsten wäre es an der Zeit über eine Zusatzversicherung nachzudenken.

Auf Nummer sicher gehen: Die Zusatzversicherung

Sobald die transportierte Fracht den Wert von 620 Euro pro Kubikmeter übersteigt oder unter die Ausschlussklausel fällt, solltest Du dringend eine Zusatzversicherung abschließen. Diese sogenannte Transportversicherung kann zum Beispiel Wertgegenstände, Tiere oder Schäden durch Dritte miteinbeziehen und Du musst Dir um die Haftung keine Sorgen mehr machen. Prüfe aber auch hier unbedingt vorher die Geschäftsbedingungen und schneidere die Zusatzversicherung optimal auf Deine Bedürfnisse zu.

Wie gehst Du bei einem Schaden vor?

Es ist passiert. Die antike Kommode ist verkratzt, ein paar Gläser gingen zu Bruch und Dein ehemaliger Vermieter fordert Schadensersatz von Dir, weil das Treppenhaus beschädigt sei. Was kannst Du jetzt tun?

Wichtig: Die Prävention eines Rechtsstreits beginnt schon vor dem Umzug. Dokumentiere daher alle wichtigen Gegenstände, das Treppenhaus, den Fahrstuhl, eventuell auch das Auto des Nachbarn direkt vor Beginn des Umzuges mit Fotos oder Videos. Eben all jene Gegenstände, die während der Arbeit des Umzugsunternehmens beschädigt werden könnten. Nur so kannst Du hinterher nachweisen, dass das Objekt vor dem Umzug noch heil oder das Treppenhaus schon beschädigt war. Denn nicht selten nutzen Vermieter diese Chance, um alte Schäden kostenfrei beheben zu lassen. Es sind daher stets alle Eventualitäten zu bedenken.

Nun ist tatsächlich ein Schaden entstanden? Dann dokumentierst Du auch diesen per Foto oder Video. Fällt Dir das noch während des Umzuges auf, so solltest Du ihn unbedingt direkt beim Umzugsleiter reklamieren und Dir schriftlich mit einer Unterschrift bestätigen lassen. Ansonsten musst Du den Schaden so schnell wie möglich beim Umzugsunternehmen melden, damit dieser bearbeitet werden kann. Hierfür gilt laut Speditionsverband AMÖ:

  • Du solltest offen ersichtliche Schäden sofort oder spätestens am Tag nach dem Umzug der Spedition melden.
  • Nicht offen ersichtliche Schäden haben eine Anzeigefrist von bis zu 14 Tagen.
  • Die Schäden sollten stets schriftlich spezifiziert werden.
  • Im Zweifelsfall suchst Du Dir Rat bei einem Experten oder Anwalt.

Auch hier lohnt sich der Blick in die Vertragsunterlagen, denn abweichende Regelungen sind möglich. Auf der sicheren Seite bist Du dann, wenn Du die Fracht direkt nach dem Ausladen kontrollierst. Haftet die Spedition für diesen Schaden, so muss sie Dir anschließend einen angemessenen Schadensersatz zahlen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten, die zumeist vorab geregelt sind:

  1. Entweder Dir wird der Zeitwert erstattet, sprich der Kaufpreis abzüglich des Wertverlustes durch Abnutzung,
  2. oder der Wiederbeschaffungswert, also der aktuelle Kaufpreis.

Prüfe vorab welches für Dich das bessere Modell wäre. Im Notfall musst Du Dich anwaltlich beraten lassen oder gerichtlich gegen das Umzugsunternehmen vorgehen. Ich hoffe, das wird bei Dir nicht nötig sein und wünsche Dir einen erfolgreichen Umzug!

Umzugskartonrechner: So viele Kartons brauchst du zum Umzug!

Wenn du umziehst, dann stellt sich als eine der ersten Fragen: Wie viele Kartons brauche ich eigentlich um all meine Sachen zu verstauen? Ich habe in diesem Artikel schon einmal versucht, mich diesem Thema textuell zu nähern und habe verschiedene Faustregeln genannt und einen fiesen Trick mit dem man seinen Bedarf an Umzugskartons schätzen kann.

Aus meinen Erfahrungen habe ich nun noch einmal versucht einen kleinen Umzugskartonrechner abzuleiten, der die mit Hilfe von wenigen Abgaben helfen soll deinen Bedarf an Umzugskartons zu schätzen:

Personen im Haushalt:

Anzahl Zimmer:

Wohndauer in Jahren:

Lfd. Meter Bücherregal:

Ich schätze du brauchst 22 Kartons und
0 Bücherkartons für deinen Umzug.

Hilfe & Rechtliches zum Umzugskartonrechner

Zur Benutzung: Stell‘ einfach über die Schieberegler im Umzugskartonrechner die richtigen Werte für dich ein. Unten verrate ich dir dann, was du an „normalen“ Umzugskartons benötigen wirst und was du zusätzlich an Bücherkartons einplanen solltest. Was ich für die Kalkulation wissen muss:

  • Wie viele Personen ziehen um?
  • In wie vielen Zimmern haben die Personen bisher zusammen gewohnt?
  • Wie viele Jahre bestand der aufgelöste Haushalt zuvor?
  • Wie viele laufende Meter Bücherregale sind vorhanden?

Wichtig: Natürlich handelt es sich bei dem Ergebnis des Rechners nur um eine sehr grobe Schätzung. Ich habe schon eine kleine Reserve von 8% mit aufgeschlagen und versucht so der goldenen Umzugsregel nachzukommen: „Lieber zu viele Umzugskartons als zu wenig Kartons organisieren!“ Bitte nagel‘ mich nicht auf den hier berechneten Wert fest – am Ende ist es auch immer eine sehr persönliche Frage, wie viele Kartons du brauchen wirst oder nicht. Wenn viel Material in der Wohnung herum steht, dann brauchst du eher etwas mehr Kartons. Wenn du ein Lebenskünstler bist, der mit möglichst wenig Ballast umzieht, dann kann es sein das du eher weniger Kartons brauchst! Alle Angaben gebe ich ohne Gewähr und nach bestem Wissen und Gewissen ;-). Außerdem ist anzumerken, dass sich mein Umzugskartonrechner noch in der Beta-Phase befindet. Es kann sein, dass noch nicht alles 100%ig korrekt arbeitet!

Günstig oder gratis an Umzugskartons kommen

In diesem Umzugstipp hier verrate ich dir übrigens, wie du sehr günstig (oder vielleicht sogar kostenlos) an geeignete Umzugskartons für deinen Umzug kommen kannst. In jedem Fall solltest du dir aber durchlesen, welche Alternativen es zu Umzugskartons gibt und wie diese dann am Ende richtig gepackt werden, damit du möglichst wenig Kartons benötigst.

Wie viele Umzugskartons brauche ich?

Bei der Vorbereitung eines Umzugs stellt meistens eine ganz spannende Frage: Wie viele Umzugskartons brauche ich eigentlich für meinen Umzugs. Meine Antwort darauf lautet ganz diplomatisch: „Es kommt darauf an!“ Worauf es ankommt und wie du schätzen kannst, was du eigentlich an Verpackungsmaterialien für deinen Umzug brauchst, das versuche ich für dich in diesem Artikel zusammenzufassen.

Welche Faustregeln gibt es?

Eine Faustregel unter erfahrenen Umzugsexperten besagt, dass man etwa 20 Kartons für ein großes Zimmer einplanen sollte. Alternativ kann man auch 20 Kartons für zwei kleinere Zimmer rechnen. Eine andere Faustregel besagt, dass man ungefähr einen Karton je Quadratmeter Wohnfläche benötigt und die nächste, dass man ungefähr 30 Kartons pro Person braucht.

Wie du siehst, sind das alles nur sehr, sehr grobe Faustregeln. Wie viele Kartons man wirklich für seinen Umzug braucht, dass hängt von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten davon lauten:

  • Wie viele Zimmer sind vorhanden?
  • Wieviele Menschen leben zusammen im Haushalt?
  • Über wie viele Jahre lebt man bereits zusammen?

Der Umzugskarton-Rechner

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und versucht, diese Kennzahlen zusammen in einen Umzugskarton-Rechner zu packen. Mit wenigen Klicks kannst du so (ganz grob) kalkulieren, wie viele Umzugskartons du in etwa für deinen Umzug benötigen wirst. Der Umzugskarton-Rechner ist für dich natürlich kostenlos auf meinen Seiten verfügbar. Klicke einfach hier um den Rechner zu laden.

Goldene Regel der Karton-Planung

Egal ob du dich nun an den Faustregeln orientierst, ob du deinem Bauchgefühl nachgeben möchtest oder ob du unseren Umzugskarton-Rechner benutzt hast um den Karton-Bedarf für deinen Umzug zu ermitteln, es gibt eine goldene Regel die du beherzigen solltest:

Lieber etwas zu viel, als zu wenig

Es gibt nichts ärgerlicheres, als wenn man kurz vor dem Umzugstag und beim Einpacken der letzten Dinge feststellt, dass die Kartons nicht reichen. Nochmal los und in den Baumarkt und das, obwohl die Zeit normalerweise so schon drängt und der Stresspegel steigt. Den zusätzlichen Stress kannst du dir sparen, wenn du einfach eine kleine Reserve an Kartons mit einplanst. 5-10 Kartons in Reserve kosten zwischen 15 und 30 Euro extra, sie ersparen dir aber den Stress in letzter Sekunde noch improvisieren zu müssen und zu überlegen, woher man kurzfristig noch weiteres Verpackungsmaterial bekommen kann.

Mein Tipp: Baumärkte werden heute immer kundenfreundlicher. Wenn du deine Kartons kaufen gehst, frag doch einfach mal an der Info ob du Umzugskartons nicht auf Kommission kaufen kannst? Vielleicht erlaubt es dir der Markt ja, unbenutzte Kartons nach deinem Umzug unter Vorlage des Kassenzettels wieder zurück zu geben?

Ein fieser Kniff um die Anzahl benötigter Kartons zu schätzen

Umzugsunternehmen stehen natürlich vor dem gleichen Problem: Sie müssen im Angebot schätzen, wie viele Kartons benötigt werden, was man an Transportkapazitäten und an Man-Power benötigt um den Umzug bewerkstelligen zu können. Deswegen kommt es bei der Beauftragung eines Umzugsunternehmens meistens zu einer Ortsbegehung. Der Umzugsunternehmer sammelt alle relevanten Informationen zusammen und schreibt diese dann (nach dem Vorort-Termin) in einem schriftlichen Angebot nieder.

Ein Bekannter erzählte mir unlängst, dass er bei der Planung seines Umzugs rechtzeitig ein Angebot von einem Umzugsunternehmen erstellen ließ nur um herauszufinden, wie viele Kartons dieses wohl für seinen Umzug kalkulieren würde. Das Angebot selber hat er dann dankend abgelehnt.

Das Ganze hat natürlich einen faden Beigeschmack und ist nicht ganz fair dem Umzugsunternehmen gegenüber. Ob man das wirklich so machen will, dass muss jeder für sich selber wissen. Wichtig ist es aber im Hinterkopf zu haben, dass Umzugsunternehmer eher großzügig planen und so kam es dann auch, dass der Bekannte doch einige Umzugskartons zu viel für seinen Umzug hatte.

Weitere Tipps zum Thema Umzugskartons

Wer beim Umziehen ein bißchen sparen möchte, der kann dies unter Umständen auch an den Umzugskartons machen. Es gibt zum Beispiel verschiedene Möglichkeiten, um Umzugskartons günstig oder sogar gratis zu erhalten, außerdem gibt es auch einige kostengünstige Alternativen zu den herkömmlichen Umzugskartons, die man für seinen Umzug nutzen kann – auch wenn ich immer empfehle eher mit den normalen Umzugskartons zu arbeiten, denn diese lassen sich perfekt im Umzugs-LKW stapeln.