Welche Dienstleistungen übernimmt ein Umzugsunternehmen?

Welche Dienstleistungen übernimmt ein Umzugsunternehmen?

Der maßgeschneiderte Umzug

In der Regel versucht der Mensch, beim Umzug zu sparen. Oft stellt sich aber nach getaner Arbeit heraus, dass die ganze Angelegenheit mit weniger Aufwand, Stress und Kosten verbunden gewesen wäre, hätte man oder frau die Dienste eines professionellen Umzugsdienstes in Anspruch genommen. Das Angebot von Umzugsfirmen ist heutzutage umfangreich und es können verschiedene Module gebucht werden.

Das Portfolio einer modernen Umzugsfirma der Region umfasst Arbeiten vom einfachen Transport über das Abschlagen und Aufstellen von Möbeln bis hin zum Komplettservice. Der Umfang der Leistungen beeinflusst natürlich den Preis, aber viele Menschen besitzen heutzutage nur einen kleinen Freundeskreis oder eine überschaubare Familie. Kostenlose und kompetente Helfer sind rar gesät. Hier bieten moderne Umzugsunternehmen facettenreiche Lösungen an, bedarf es bei einem Umzug doch neben Muskelkraft vor allem vielfältige handwerkliche Kompetenzen.

Kostenlose Beratung macht eine kompetente Umzugsfirma aus

Viele befinden sich in einer Notlage und müssen krankheits- oder altersbedingt die Wohnung wechseln. In diesen Fällen empfiehlt sich ein Kontakt zur Pflegekasse, um einen Zuschuss zu beantragen, der in der Regel bewilligt wird. Wiederum andere sind unabkömmlich auf der Arbeit oder müssen ihren Umzug von der Ferne aus managen, weil die Entfernung zwischen altem und neuem Wohnort große Distanzen aufweist. Letztendlich beeinflusst auch Corona das Verhalten bei einem Umzug. Professionelle Dienste garantieren ein geregeltes und durchgeplantes Vorgehen und sind es gewohnt, die AHA-Regeln in die Arbeitsabläufe zu integrieren.

Eine kompetente Umzugsfirma ist daran zu erkennen, dass sich Mitarbeiter ihren Klienten beratend zur Seite stellen und bereit sind, einen unverbindlichen Vororttermin zu akzeptieren, bevor ein Angebot erstellt wird. In jedem Falle lohnt es sich jedoch, mehrere Firmen anzufragen, bestehen doch zum Teil heftige Preisunterschiede.

Kernkompetenzen des Full-Service

Wer darauf angewiesen ist, wer es sich leisten kann und der, dem es nichts ausmacht, das Fremde Zugang zu persönlichen Sachen bekommen, der wählt beim entsprechenden Umzugsunternehmen den kompletten Service. Dabei übernehmen die Mitarbeiter der Spedition sämtliche Aufgaben, die am bisherigen Wohnort und beim künftigen Zuhause anfallen.

Im Kern handelt es sich dabei um das fachgerechte Einpacken des Umzugsgutes in spezielle Kartons für Bücher, Porzellan, Kleider und Bilder sowie das Ab- und Aufschlagen von Schränken. Decken, Schonbezüge und Folien schützen wertvolle größere Möbelstücke und Küchengeräte wie Herd und Kühlschrank. Natürlich gehört das Be- und Entladen des LKW an beiden Stationen dazu. Meist ist das Einrichten von Halteverbotszonen notwendig. Am neuen Domizil wird das Umzugsgut ausgepackt und eingeräumt. Auf Wunsch können Bücher und CDs wieder in der richtigen Reihenfolge eingeräumt werden.

Integrierte Sonderleistungen im Komplettservice

Zu diesen Kernkompetenzen bieten die Umzugsfirmen noch reichlich handwerkliche Dienste aus einer Hand an. Dafür müssten sonst andere Firmen gesucht, gefunden und beauftragt werden.

Die Installation von Elektrogeräten oder Apparaten mit Wasseranschluss gehört da noch zu den einfacheren Aufgaben. Oft sind Schreinerarbeiten notwendig, um die Möbel den neuen Räumen anzupassen. Meist fallen Elektroarbeiten an und besonders beim Einbau der Küche ist Beratung, Planung und handwerkliches Geschick gefragt.

Oftmals bedarf es in beiden Wohnstätten Renovier- und Malerarbeiten und ein kompletter Umzugsservice leistet diese ebenso wie die Verlegung eines Bodens und eine Endreinigung der alten Wohnung. Letztendlich ist die fachgerechte Entsorgung von Sperrgut und alten Möbeln mit inbegriffen. In besonderen Fällen werden von der Umzugsfirma auch Behördengänge angeboten, insbesondere bei grenzüberschreitendem Umzug.

Modullösungen im Teil-Service

Selbstverständlich ist niemand dazu verpflichtet, einen Full-Service zu buchen. Viele packen ihre Utensilien selbst ein und wieder aus und benötigen nur den Transport. Module wie Demontage & Montage können dabei ebenso partiell zugebucht werden wie z.B. Installation oder Bereitstellung der Packmittel und weitere der oben beschriebenen Arbeiten.

Letztendlich hängt das Ausmaß der benötigten Dienste von der persönlichen Situation jedes Einzelnen ab und Sparfüchse übernehmen so viele Arbeiten wie möglich in Eigenregie. Wer eher dazu tendiert, Zeit und vor allem Nerven zu schonen, der wendet sich frühzeitig an eine professionelle Umzugsfirma.

Ein Umzug nach Düsseldorf – Großstadt mit hoher Lebensqualität

Düsseldorf rangiert unter den Top 10 der größten Städte Deutschlands. Mit seinen rund 619.000 Einwohnern liegt es hinter Stuttgart auf Platz sieben. Doch nicht nur, was die Größe nach Einwohnern anbelangt, liegt Düsseldorf auf einem Spitzenplatz. Viel wichtiger ist, dass die Stadt bei Studien zur höchsten Lebensqualität weltweit auf einem der oberen Plätze rangiert. Außerdem gehört deine neue Heimat zu den fünf bedeutendsten Wirtschaftszentren Deutschlands. Für den bestmöglichen Start in Düsseldorf geben wir dir die wichtigsten Tipps zur Wohnungssuche, zum Einleben und Ankommen.

Düsseldorf in Zahlen und Fakten

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Fläche: 217 km²

Einwohner: rund 619.000

Erstmals urkundlich erwähnt: frühestens 1135

Stadtrechte seit: 1288

Düsseldorf ist die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Von “Dorf” kann hier eigentlich nicht die Rede sein – immerhin ist Düsseldorf von seiner EInwohnerzahl her gesehen die siebtgrößte Stadt in Deutschland. Düsseldorf ist in zehn Stadtbezirke und 50 Stadtteile gegliedert.

Ihren Namen hat die Stadt übrigens dem Fluss Düssel zu verdanken. Düsseldorf liegt an der Mündung des Düssels in den Rhein.

Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf

Als bedeutender Wirtschaftsstandort hat Düsseldorf eine lange Geschichte. Seit der Industrialisierung entwickelte sich die Stadt zum Sitz international wichtiger Industrie- und Handelsunternehmen. Außerdem haben in Düsseldorf zahlreiche große Banken, Werbeagenturen und Modeateliers ihren Sitz.

Heute findest du im Düsseldorfer Stadtgebiet über 45.000 Unternehmen. Im Großraum Düsseldorf gibt es insgesamt sogar über 80.000 Firmen. Mit dem internationalen Flughafen und seiner Lage am Rhein ist die Stadt gut angebunden und in alle Welt vernetzt.

Außerdem ist die Stadt eine Messestadt von internationaler Bedeutung.

Viele Menschen ziehen jährlich von Berufs wegen in die Rheinmetropole. Und es ist wohl nicht unwahrscheinlich, dass auch dich ein neuer Arbeitsplatz nach Düsseldorf verschlägt. Falls du mit dem Gedanken spielst, ein eigenes Unternehmen in der Stadt zu gründen: Der Gewerbesteuerhebesatz von Düsseldorf gehört zu den niedrigsten der deutschen Großstädte. Und auch an anderen Stellen versucht die Stadt immer wieder, es Gründern und Investoren möglichst einfach zu machen.

Wohnungssuche in Düsseldorf – Stadtbezirke und Stadtteile

Zehn Stadtbezirke, 50 Stadtteile – in Düsseldorf gibt es den passenden Stadtteil für jeden Geschmack. Wir stellen dir die beliebtesten Stadtteile vor. Übrigens: Die Stadtbezirke haben hier keine klangvollen Namen, sondern wurden ganz pragmatisch durchnummeriert.

  • Wersten und Hassels sind als Stadtteile besonders bei Familien beliebt. Hier findet sich mit zahlreichen Schulen die passende Infrastruktur. Zudem geht es in der Gegend relativ ruhig zu und es gibt zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien.
  • Auch im Bezirk Flingern Nord leben viele Familien und junge Menschen. Geschichtlich gesehen ist der Bezirk ein Arbeiterviertel. In den letzten Jahren wurde die Gegend immer mehr zu einem In-Viertel der Stadt.
  • Etwas weiter entfernt vom Stadtzentrum liegt Kaiserswerth. Doch findest du auch in diesem Stadtteil alles für deinen täglichen Bedarf und dank Straßenbahn bist du schnell im Stadtkern.
  • In Szenevierteln wie Flingern und Unterbilk gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars. Das Wohnen ist hier zwar nicht gerade günstig, aber besonders Singles und junge Paare genießen die Annehmlichkeiten und den Trubel dieser beiden Stadtteile. Übrigens: Düsseldorf hat die größte Singledichte unter den Nordrhein-Westfälischen Städten zu verzeichnen.
  • Als Student hat man es bei der Suche nach günstigem Wohnraum in einer Stadt wie Düsseldorf nicht gerade leicht. Im typischen Unistadtteil Bilk ist es kaum noch möglich, eine günstige Wohnung zu ergattern. Viele Studenten zieht es daher in die Randgebiete der Stadt. Hier ist das Wohnen noch günstiger und zum Glück ist das Verkehrsnetz sehr gut ausgebaut. So bist du trotzdem schnell im Zentrum des Geschehens.
  • Gut erhaltene und restaurierte Jugendstilgebäude findet man im Stadtteil Oberkassel. Der Stadtteil gehört zu den beliebtesten Wohngegenden der Stadt. Entsprechend hoch sind hier die Mieten. Dafür ist man auch in nur zehn Minuten in der Düsseldorfer Innenstadt – und dass, obwohl Oberkassel auf der anderen Rheinseite liegt. In Oberkassel befindet sich übrigens auch die japanische Schule von Düsseldorf.
  • Kleine Boutiquen, Blumenläden, Bäckereien und Buchläden prägen das Bild des Stadtteils Pempelfort. Die Nordstraße ist eine der größten Einkaufsstraßen der Stadt.
  • Natürlich dürfen wir das Stadtzentrum – Düsseldorf Stadtmitte – nicht vergessen. Denn hier lässt es sich nicht nur königlich Shoppen auf der riesigen Einkaufsmeile. Für Pendler ist auch die Nähe zum Hauptbahnhof praktisch.
  • Auch in der Altstadt spielt sich ein großer Teil des Düsseldorfer (Nacht-)lebens ab. Zudem ist die Altstadt ein beliebter Ort für die Veranstaltung von Festen und Events.

Der Immobilienmarkt in Düsseldorf

Immer knapper werdender Wohnraum, dramatisch gestiegene Miet- und Kaufpreise – wie gerne würden wir an diese Stelle einmal etwas anderes schreiben. Doch auch in der Metropole Düsseldorf haben die Immobilienpreise in den letzten Jahren stark angezogen. 1360 Euro zahlt man im Schnitt als Kaltmiete für eine Vierzimmerwohnung (Stand 2017).

Und wir können dir nur raten, dich rechtzeitig auf Wohnungssuche zu begeben und alle Kanäle zu nutzen. Für eine effektive Wohnungssuche liest du am besten unsere Tipps im Artikel Wohnungssuche.

Anmelden in Düsseldorf

Zwei Wochen beträgt die übliche Frist, innerhalb der du dich an deinem neuen Wohnort anmelden musst. Ziehst du mit der Familie um, so genügt es, wenn ein Familienmitglied die Anmeldung für alle übernimmt. Die Anmeldung ist kostenlos. Wenn du allerdings die Frist überschreitest, kann es zu Strafgebühren kommen. Für die Anmeldung benötigst du folgende Unterlagen:

  • gültigen Personalausweis oder Reisepass (von dir und gegebenenfalls von allen weiteren anzumeldenden Familienmitgliedern)
  • eine Wohnungsgeberbestätigung

Sollte es dir oder einem anderen Familienmitglied nicht möglich sein, innerhalb der Frist selbst beim zuständigen Amt zu erscheinen, kannst du auch einen Freund oder Verwandten mit einer Vollmacht vorbeischicken und die Anmeldung für dich übernehmen lassen.

Vergiss nicht, dass du auch deinen PKW bei der KFZ-Zulassungsbehörde ummelden musst. Seit einigen Jahren darfst du dabei übrigens dein Nummernschild vom vorhergehenden Wohnort behalten, was den Ummeldeaufwand noch einmal verringert.

Hundebesitzer müssen auch ihren Vierbeiner am neuen Wohnort anmelden. Denn in Zukunft wird die Hundesteuer an die Stadt Düsseldorf abgeführt. 96 Euro zahlst du in Düsseldorf jährlich für deinen Hund. Die Ummeldung deines Hundes kannst du online durchführen.

Studieren in Düsseldorf

Gut 50.000 Studierende gibt es in Düsseldorf, die sich auf sechs Hochschulen verteilen, die ihren Hauptsitz in Düsseldorf haben. Insgesamt verfügt die Stadt sogar über 17 Hochschulen und eine hochschulähnliche Einrichtung. Die größte und wichtigste Hochschule der Stadt ist die Heinrich-Heine-Universität. Hier studieren allein rund 30.000 Studierende. Die Uni beherbergt fünf große Fakultäten und du findest somit die unterschiedlichsten Fachbereiche.

Eine weitere wichtige Hochschule ist die Hochschule Düsseldorf. Hier kannst du unter anderem Medien, Elektrotechnik und Design studieren.

Einen Namen über Düsseldorf hinaus hat auch die Kunstakademie Düsseldorf. Ohne die Kunstakademie wäre Düsseldorf als Kreativ- und Modemetropole sicher nicht das, was sie ist. Die Kunstakademie wurde schon von internationalen Größen wie Günter Grass und Joseph Beuys besucht.

Für die musischen Studiengänge ist die Robert Schumann Hochschule eine wichtige Einrichtung. Hier können nicht nur die verschiedenen Instrumente und Gesang studiert werden, auch eine Ausbildung in Ton- und Bildtechnik ist möglich.

Trotz eines Studierendenanteils von etwa neun Prozent ist Düsseldorf keine typische Studentenstadt. Dennoch ist das Nachtleben in Düsseldorf ausgesprochen attraktiv und es gibt zahlreiche interessante Veranstaltungen und ein breites kulturelles Angebot.

Ein weiterer Vorteil der Stadt für Studierende ist, dass sich durch die zahlreichen gut gehenden Unternehmen viele Möglichkeiten für Praktika, Jobs als Werkstudenten und natürlich den Einstieg ins Berufsleben nach dem Studium bieten.

Ankommen und Einleben in Düsseldorf

Düsseldorf hat ein sehr weltoffenes und internationales Flair. Kein Wunder, seine BürgerInnen kommen immerhin aus über 150 verschiedenen Ländern. Da fällt es nicht schwer, anzukommen, sich einzuleben und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Stadt kennenlernen

Rheinmetropole, Modestadt, Perle am Rhein, Kreativzentrum, D’dorf, Wirtschaftszentrum, Bankenstadt, Einkaufsparadies… Düsseldorf hat viele Namen, die allesamt von seiner Vielseitigkeit zeugen. Elegant und schick und dabei dennoch gemütlich. Dein neues Zuhause bringt Gegensätze zusammen. Die wichtigsten Highlights stellen wir dir an dieser Stelle kurz vor.

Die Kö

Bist du gut angekommen in deiner neuen Heimat? Dann solltest du für ein erstes näheres Kennenlernen unbedingt einen Gang über die Kö – die vielbesagte Königsallee – machen. SIe ist ein Herzstück von Düsseldorf und als Boulevard genießt sie sogar internationales Ansehen. Hier haben sich die großen Designer und bekannte Modeketten angesiedelt. Früher einmal war die Kö übrigens der Stadtgraben.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Düsseldorf

  • Der Medienhafen ist ein beliebtes Fotomotiv bei Einheimischen und Touristen. Dies hat er der besonderen Architektur der dort ansässigen modernen Bauten zu verdanken. Diese sind nämlich ziemlich schräg – im wahrsten SInne des Wortes.
  • Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Rheinturm. Er liegt direkt neben dem Medienhafen. Vom Turm aus hast du eine herrliche Aussicht über Düsseldorf und Umgebung. Besonders günstig sind die Tickets für den Turmbesuch übrigens am frühen Morgen und abends.
  • Einer deiner ersten Besuche sollte auf jeden Fall der Düsseldorfer Altstadt gelten. Sie ist die Seele der Stadt und ihre einzelnen Straßen zeugen bereits von der Vielseitigkeit Düsseldorfs. Da gibt es die Feiermeile der Bolkerstraße (die längste Theke der Welt), shoppen kann man am besten in der Flinger Straße, in der Kurzen Straße ist die alternative Szene zu Hause und in der Ratinger Straße trifft dann alles zusammen.
  • In der Altstadt findest du zudem außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten wie die Basilika Sankt Lambertus mit ihrem schiefen und verdrehten Kirchturm.
  • Ein Spaziergang an der Rheinuferpromenade wird dir ein besonders schönes Bild deiner neuen Heimatstadt bieten. Ein guter Startpunkt ist der Burgplatz mit dem historischen Burgturm. Hier befindet sich auch das Schifffahrtmuseum. Weiter geht es an den Kasematten vorbei. Auf der gegenüberliegenden Seite kannst du die Rheinwiesen sehen. Wenn die Rheinkirmes stattfindet, hast du sogar die Möglichkeit, mit einer Fähre von den Kasematten zur anderen Rheinseite zu gelangen.
  • Einen besonders schönen Markt findest du am Carlsplatz. Zwischen Obst- und Gemüseständen, findest du auch allerlei Spezialitäten und besondere Angebote.
  • Wer sich für Kultur- und Geschichte interessiert, kommt in Düsseldorf ebenfalls auf seine Kosten. Schloss Benrath im Süden von Düsseldorf hat nicht nur einen wunderschönen Park, das Schloss beherbergt auch ein Naturkundemuseum, ein Museum für europäische Gartenkunst und das Museum Corps de Logis, in welchem du dir einen Eindruck vom Leben bei Hofe im 18. Jahrhundert verschaffen kannst.

Kunstliebhaber werden sich für die Museen K20 und K21 begeistern. Auch das Filmmuseum ist einen Besuch wert.

Düsseldorf ist für seine architektonischen Besonderheiten bekannt. Architekten wie der US Amerikaner Daniel Libeskind haben sich in der Stadt “ausgetobt” Für Architektur-Fans bietet sich demnach eine spezielle Architekturführung an, um die neue Heimat besser kennenzulernen.

Freizeit und Aktivitäten

Großstadt – ja, aber gemütlich

Die Düsseldorfer lieben ihre Fest eund Bräuche – und damit meine ich nicht nur den Karneval. Hier werden auch Feste, die man sonst eher aus ländlichen Gegenden kennt, zelebriert. So feiern viele Stadtteile ihr eigenes Schützenfest. Düsseldorf ist eine Stadt, die Gegensätze auf das beste vereint. Auch das Stadtbild ist von einer Mischung aus moderner Architektur und Gebäuden alten Stils geprägt. Im zweiten Weltkrieg wurden weite Teile der Metropole zerstört. So entstand viel moderne Architektur. Doch viele der alten Gebäude wurden auch wieder aufgebaut und erhalten.

Feste und Bräuche

Karneval

Köln ist nicht die einzige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die für den Ausnahmezustand während der Faschingszeit bekannt ist. Auch Düsseldorf ist eine Karnevalshochburg. Im Februar bzw. im März findet hier ein Rosenmontagszug statt, der dem Kölner kaum nachsteht. Wenn du mit dem bunten Faschingstreiben nichts anfangen kannst, solltest du dir von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch lieber Urlaub nehmen und dich in deiner Wohnung verschanzen – oder lieber gleich ganz weit wegfahren. Alle anderen haben in dieser Zeit jedoch richtig viel Spaß…

Der Japantag

Neben den Karnevalssfestivitäten gibt es glatt noch einen Tag, an dem du so manch einen Düsseldorfer verkleidet sehen wirst: Im Frühsommer wird alljährlich der Japantag veranstaltet und zu dieser Gelegenheit verkleiden sich gerne Cosplayer als Mangafiguren. Zudem gibt es ein tolles Bühnen und Sportprogramm sowie ein beeindruckendes Feuerwerk. Düsseldorf hat die größte japanische Gemeinschaft Kontinentaleuropas. Und das japanische Viertel um die Immermann-Straße ist nicht nur zum Japantag einen Besuch wert.

Die Kirmes

In Düsseldorf findet zudem die größte Kirmes am Rhein statt. Jeden Juli lockt die Festivität im linksrheinischen Oberkassel gut vier Millionen Besucher aus aller Welt an.

Die längste Theke der Welt

Auch wenn einmal kein Fest angesetzt ist, wissen die Düsseldorfer zu feiern. Über 200 Restaurants, Bars, Kneipen und Cafés findest du zwischen Rheinufer und Heinrich-Heine-Allee. Darum wird die Düsseldorfer Altstadt auch gerne einmal als längste Theke der Welt bezeichnet.

Düsseldorf mit Kindern

Als Großstadt hat Düsseldorf auch Kindern einige Attraktionen zu bieten. Langeweile kommt hier zu keiner Jahreszeit auf. Während es im Sommer dank der Rheinwiesen und anderer grüner Ausflugsziele in und um Düsseldorf draußen viel zu entdecken gibt, lohnt sich in der kalten Jahreszeit oder bei Regenwetter zum Beispiel ein Besuch im Aquazoo Löbbecke Museum. Rund 600 TIerarten gibt es hier in Terrarien, Aquarien und der Tropenhalle zu bestaunen.

Düsseldorf hat auch tolle Spielplätze wie den Waldspielplatz, den Abenteuerspielplatz ASP und diverse Wasserspielplätze. Das Freibad Mettman im Düsseldorfer Umland liegt mitten im Wald. Im Neanderthalmuseum erklärt per Audioführung ein Neanderthalermädchen ihre Welt. Tiere und Natur ganz nah erfahren kann man auf Erlebnisbauernhöfen wie den Erlebnisbauernhöfen Kürten oder Krewelshof. Auf dem Kinderbauernhof gibt es sogar einen Streichelzoo.

Unterwegs in Düsseldorf

Ganz gleich, in welchem Stadtteil von Düsseldorf du deine neue Heimat finden wirst, von A nach B zu kommen wird dir in der Rheinmetropole keine Schwierigkeiten bereiten. Die Verkehrsinfrastruktur ist hervorragend ausgebaut. Es gibt eine Stadtbahn mit elf Bahnlinien und den Stadtbus. Es gelten die Preise des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr. Außerdem gilt die Großstadt als ausgesprochen fahrradfreundlich – was nicht nur an der Initiative RADschlag liegt, die sich unermüdlich für neue Radwege und eine gute Beschilderung einsetzt. Vielleicht trägt auch ein wenig dazu bei, dass Linksabbieger es in Düsseldorf schwer haben. Dies ist hier nämlich oftmals nicht möglich. Auf ein Auto wirst du also je nach genauer Wohnlage nicht unbedingt angewiesen sein.

Übrigens: Wenn es darum geht, mit dem Taxi von einem Ort zum anderen zu fahren, ist Düsseldorf das teuerste Pflaster in Deutschland und selbst im internationalen Vergleich liegt die Rheinmetropole hier ziemlich weit vorn. Selbst in London und Paris berechnen Taxifahrer weniger Kilometergeld…

DIY Regale selber bauen

Regal bauen

Stauraum – ein typisches Thema beim Bezug einer neuen Wohnung oder des neuen Hauses. Besonders betroffen ist hier der Stauraum in Form von Regalen. Denn seien wir ehrlich, ein Regal mehr könnte man nach einem Umzug doch irgendwo immer gebrauchen – sei es, weil das  Bücherregal aus dem Wohnzimmer sich im neuen zu Hause viel besser im Flur macht, aber ein völlig regalloses Wohnzimmer auch blöd ist oder weil man plötzlich stolzer Balkonbesitzer ist und doch irgendwo ein bisschen Grün unterbringen muss oder auch weil man das praktische Gewürzregal aus der alten Wohnung so vermisst.

Doch wer ein besonderes und individuelles Regal haben möchte, muss oft tief in die Tasche greifen – und das für ein paar Bretter. Dann doch lieber selber machen! Wir zeigen dir drei tolle und einfache Ideen, wie du ruck zuck ein passendes Regal selber zauberst.

Doch bevor du dich ans Werk machst, zunächst ein paar allgemeine Hinweise zum Regalbau.

Empfohlenes Holz

Ganz klar, Fichte und Kiefer gehören zu den günstigsten Hölzern. Doch das Problem ist, dass diese Weichhölzer bei der Verarbeitung leicht ausreißen. Daher sind gerade für Anfänger etwas teurere Hölzer wie Birke, Leimholzplatten aus Birke oder Erle oder auch Multiplex-Platten aus Birkenholz unter Umständen besser geeignet.

Präzise arbeiten

Auch wenn ein Regal ein gutes Anfängerstück ist, auch hier ist präzises Arbeiten unerlässlich. Was nicht passt, wird passend gemacht gilt nicht. Genaues messen und exaktes zusägen sind gefragt. Am besten lässt du dir diese Arbeit im Baumarkt abnehmen. So musst du dich nur auf das Schrauben und gegebenenfalls Schleifen und Lackieren konzentrieren.

Die Werkzeuge

Wer sich die Bretter für sein Regal im Baumarkt zuschneiden lässt, braucht noch nicht einmal eine Säge. Art und Anzahl der Schrauben fallen von Regal zu Regal unterschiedlich aus. Ein Akkubohrschrauber erleichtert die Arbeit. Holzleim sorgt für mehr Stabilität. Mit Schleifpapier oder Schleifgerät geht es an die Feinarbeit.

So, hier nun aber endlich unsere Regalideen!

Ein Modulregal aus Weinkisten selber bauen

Ein Modulregal schafft dir nicht nur viel Stauraum für relativ wenig Geld, du kannst es auch perfekt an die Gegebenheiten des Raumes anpassen und jederzeit erweitern. Ein Modulregal lässt sich sogar als Raumteiler einsetzen.

Natürlich kannst du für dein Modulregal die einzelnen Korpusse selbst bauen. Anleitungen dazu findest du beispielsweise auf Internetseiten von Baumärkten. Doch sogar aus fertigen Modulen kannst du dir ein individuelles Regal bauen und hast damit denkbar wenig Arbeit. Hoch im Kurs sind aktuell Modulregale aus Weinkisten.

Da Weinkisten derzeit so beliebt sind, besteht der größte Aufwand darin, erst einmal gut erhaltene Kisten zu einem fairen Preis aufzutreiben. Am besten tust du dich hierfür online um. Meist wird man bei Kleinanzeigen fündig. Es gibt auch Onlineshops, die Weinkisten anbieten, diese sind dann aber meist etwas teurer. Vielleicht hast du aber auch Glück und der Weinhändler in deiner Straße überlässt dir ein paar Kisten. Überlege dir genau, wie viele Kisten du für dein Wunschregal benötigst, denn der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Eine schöne Alternative zu Weinkisten können übrigens Obstkisten sein.

Weinkistenregal

Drei Ideen für ein Modulregal aus Weinkisten

Als Vorlage kommen hier drei Anregungen von uns. Dir fällt aber sicher noch mehr ein!

  1. Ein Bücherregal aus Weinkisten

Das Bücherregal aus Weinkisten ist wohl die einfachste Möglichkeit, ein tolles und individuelles Modulregal zu zaubern. Hierfür stellst du die Kisten einfach in der gewünschten Form neben- und aufeinander. Du kannst auch einige Kisten hochkant stellen, um eine besondere Form zu erreichen. Durch zusägen kannst du einzelnen Kisten auch eine schräge Form geben und das Regal in Ecken einpassen – zum Beispiel unter einer Treppe oder einer Dachschräge.

Regal stabilisieren: Dein Regal aus Weinkisten kannst du auch als Raumteiler nutzen. Hierfür ordnest du die Kisten so an, dass sie im Wechsel mal mit dem Boden und mal mit der offenen Seite in eine Richtung zeigen.

  1. Wandregal aus Weinkisten

Du kannst die Kisten auch mit Dübeln und Schrauben an der Wand befestigen. Wenn du mehrere Kisten im Hoch- und Querformat oder versetzt zueinander an einer Wand kombinierst, ist ein individueller Hingucker garantiert. Eine weitere Möglichkeit, ein Wandregal aus alten Weinkisten zu zaubern ist, diese auf hübschen Konsolen zu montiert. Ein solches Wandregal macht sich vor allem in der Küche sehr gut. Wenn man in die Unterseite der Kiste noch ein paar Haken einschraubt, hat man sogar noch einen dekorativen Platz für Lieblingsbecher und Tassen.

Tipp: Da die Weinkisten oft etwas älteren Datums sind, bleiben raue oder splitterige Stellen am Holz nicht aus. Diese solltest du mit Schleifpapier bearbeiten, damit du nicht jedesmal Gefahr läufst, dir einen Splitter zuzuziehen, wenn du etwas aus dem Regal nimmst.

  1. Rollregal aus Weinkisten

Für ein Rollregal aus Weinkisten musst du lediglich Rollfüße unter eine oder mehrere miteinander verbundene Kisten Schrauben. Schon hast du praktischen fahrbaren Stauraum, den du zum Beispiel im Büro für Aktenordner nutzen kannst.

Tipp: Für ein noch individuelleres Ergebnis kannst du die Weinkisten auch streichen oder lackieren. Ganz in weiß sehen sie besonders elegant aus. Ein Modulregal, bei dem jede Kiste in einer anderen Farbe gestrichen ist, wirkt besonders fröhlich und macht sich gut im Kinderzimmer.

Hängeregal

Das etwas andere „String“-Regal

Wer sich auf Instagram oder Interior-Blogs Inspiration für seine Inneneinrichtung holt, kommt kaum am Anblick des berühmt-berüchtigten Stringregals, dem Designklassiker von Nils und Karin Strinning, vorbei.

Ob unser Tipp für ein Stringregal der besonderen Art auch so ein Klassiker wird, muss sich erst zeigen. Kostengünstiger ist es allemal und hier steht String tatsächlich für Schnur…

Für das Hängeregal brauchst du:

  • Ein Holzbrett 80 x 20 cm
  • Schleifpapier
  • Zwei dickere, gleichlange Schnüre (z.B. Hanfseile), die Länge der Seile ist dir überlassen und davon abhängig, auf welcher Höhe das Regal später hängen soll
  • Bohrer
  • Zollstock

Das Regalbrett lässt du dir am besten gleich im Baumarkt zurechtsägen. Du kannst natürlich auch andere Maße als die vorgegebenen wählen, wenn dein Regal länger oder tiefer sein soll.

Du musst nun bei dem Brett nur noch die Feinarbeit übernehmen und raue Stellen mit Schleifpapier bearbeiten.

Im nächsten Schritt markierst du dir die vier Stellen, an denen die Löcher für das Seil gebohrt werden auf dem Regalbrett – eine Markierung in jede Ecke. Miss mit dem Zollstock exakt gleiche Abstände aus.

Mit einem Bohraufsatz, der etwa der Dicke des Seiles entspricht, werden nun die vier Löcher in das Regalbrett gebohrt, durch die später das Seil gefädelt wird.

Nun wird es etwas friemelig: Du musst von jedem Seil beide Enden durch die Löcher fädeln und unter dem Regalbrett einen Knoten in jedes Seilende machen, auf dem das Brett schließlich aufsitzt. Es ist nicht ganz einfach, die Knoten so hinzubekommen, dass das Regal am Ende auch gerade hängt. Hier wirst du ein wenig herumprobieren müssen. Das war es dann aber auch schon! An Hakenschrauben kannst du das Regal nun an der Decke oder Wand befestigen.

Auch bei diesem Regal sind Variationen möglich. So kannst du auch mehrere Regalbretter in beliebig großem Abstand am Seil verknoten. Du kannst das Regalbrett farbig streichen oder für einen Vintagelook ein Regalbrett aus alten Holz verwenden.

Ein Leiterregal selber bauen

Ein Leiterregal ist ein dekoratives und praktisches Möbelstück. Mit dem richtigen Anstrich macht es sich auch gut auf Terrasse oder Balkon, um den Lieblingspflanzen angemessenen Ausstellungsraum zu bieten.

Das brauchst du für dein Leiterregal:

  • Eine Holzklappleiter
  • Holzbretter in verschiedenen Längen
  • Akkubohrschrauber
  • Schleifpapier
  • Schrauben

Eine Doppelstehleiter aus Holz ist das Grundgerüst für dein Leiterregal. Ob alt oder neu – das ist ganz dir überlassen. Nur stabil genug sollte die Leiter noch sein und möglichst frei von Holzwürmern.

Hinweis: Wenn du mit altem Holz arbeitest, achte darauf, dass es frei von Holzwürmern ist. Andernfalls hast du möglicherweise nicht lange Freude an deinem Regal. Zudem können die Holzwürmer auch auf andere Möbelstücke übergehen. Holzwürmer lassen sich übrigens auch im Holz vernichten. Zum Beispiel durch eine Wärmebehandlung.

Für die Regalbretter kannst du z.B. Kiefern- oder Fichtenholzbretter verwenden. Auch Tischlerplatten erfüllen hier voll und ganz ihren Zweck. Das Leiterregal ist Pyramidenförmig aufgebaut. Die genaue Länge der Bretter ist dir überlassen. Doch sollte das längste Regalbrett nicht mehr als ein Drittel länger sein als die Standbreite der Leiter.  Andernfalls wird das Regal instabil. Die Bretter lässt du dir am besten im Baumarkt auf die passenden Maße zusägen.

Nun gilt es zunächst, etwas Feinarbeit zu erledigen. Mit Schleifpapier machst du rauen oder rissigen Stellen am Holz den Gar aus. Leiter und Regalbretter kannst du zudem beliebig streichen und lackieren.

Man könnte meinen, nun müssen nur noch die Bretter auf die Leiterstufen gelegt werden – doch sicher ist sicher und stabil wird das Regal nur, wenn die Regalbretter mit den Leiterstufen verschraubt werden. Hierfür musst die die Stellen, an denen die Bretter auf den Stufen aufliegen sollen, markieren. Anschließend bohrst du an den Markierungen Löcher in die Bretter. Nun kommt es beim weiteren Vorgehen auf das genaue Leitermodell an. Manche Doppelstehleitern haben flache Stufen, andere haben senkrecht stehende Sprossen. Bei einer Leiter mit Stufen kann von unten verschraubt werden. Bei einer Leiter mit senkrecht stehenden Sprossen müssen die Schrauben von oben versenkt werden. In jedem Fall versenkst du die Schrauben am besten mit einem Akkubohrschrauber.

Jetzt bleibt uns nur noch, dir viel Spaß beim Werkeln zu wünschen!

Umzugsknigge Teil 2 – das Trinkgeld für die Möbelpacker

Trinkgeld Umzugshelfer

Wer mit einem Umzugsunternehmen umzieht, vertraut sein gesamtes Hab und Gut und seine liebsten Besitztümer Menschen an, die er noch nie zuvor gesehen hat. Da gehört nicht nur ein ordentlicher Vertrauensvorschuss dazu. Natürlich gilt: behandle die Leute, die dein Klavier oder die Eiche Rustikal Schrankwand – das gute Erbstück aus Omas Zeiten – aus dem zehnten Stock hinunter und dann wieder in den achten Stock hinauf schleppen und zwischendrin damit noch einige Kilometer Fahrt über schlaglöchrige Straßen zurücklegen, mit Respekt. Denn schließlich sollen auch dem Klavier und der Schrankwand die nötige Sorgsamkeit entgegengebracht werden. Herumkommandieren und alles besser wissen gehört nicht zu einem respektvollen Umgang. Der Anerkennung, die du der Arbeit der Möbelpacker zollst, kannst du jedoch nicht nur durch einen wertschätzenden Umgangston, sondern auch in der Form von Trinkgeld Ausdruck verleihen.

Ein Trinkgeld für die Möbelpacker ist keine Pflicht, doch eine gern gewählte Form der Anerkennung.

Sinn und Unsinn von Trinkgeldern

Es gibt Länder, dort gilt ein guter Service als so selbstverständlich, dass ein Trinkgeld eine Beleidigung darstellt. Doch wenn du nicht innerhalb von Japan umziehst, ist ein Trinkgeld durchaus üblich. Für den Freiherrn von Knigge war Trinkgeld eine gute Möglichkeit, Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu räumen. Für die meisten ist es einfach eine schöne Gelegenheit, Menschen etwas Gutes zu tun, die einem ebenfalls etwas Gutes getan haben.
Nach § 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung ist Trinkgeld „ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtungen dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt“.
Ein Trinkgeld ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, es ist auch immer freiwillig und ein Zeichen der Zufriedenheit mit einer Leistung.

Wer jedoch Arbeitslosengeld II bezieht und den Umzug vom Arbeitsamt bezahlt bekommt, muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn er statt durch Trinkgeld seine Wertschätzung und Zufriedenheit durch ein aufrichtiges Dankeschön bekundet. Andere zeigen ihre Anerkennung auch lieber dadurch, dass sie den Möbelpackern Kaffee kochen und belegte Brötchen bereitstellen.
Für jeden, der gerne ein Trinkgeld geben möchte, stellen sich jedoch zwei Fragen: Wie viel Trinkgeld ist angemessen? Und: Wann soll ich das Trinkgeld geben?

Wie viel Trinkgeld ist angemessen?

Umzugsfirmen geben gerne die Empfehlung, das Trinkgeld solle fünf Euro pro Arbeitsstunde pro Umzugshelfer betragen. Diese Regel ist jedoch nur für sehr kurze Umzüge angemessen. Denn wer ein Vier-Mann-Team bei einem Umzug von Hamburg nach München mit einem derartigen Trinkgeld versehen wollte, müsste schon sehr tief in die Tasche greifen. Angemessen sind in der Regel 10 bis 20 Euro pro Helfer und pro Umzugstag. Den genauen Betrag sollte man am eigenen Budget und an der Schwere des Umzugs festmachen. Wer beispielsweise viele schwere Gegenstände umzieht und/oder einen Umzug aus oder in ein höheres Stockwerk ohne Aufzug bewerkstelligt, der darf im Zweifelsfall ruhig etwas großzügiger sein.

Trinkgeld für die Möbelpacker – vor oder nach dem Umzug?

Nun stellt sich noch die Frage, ob es taktisch geschickter ist, das Trinkgeld vor oder nach dem Umzug auszuhändigen. Wenn du das Geld vor dem Umzug verteilst, wirst du im besten Fall die Motivation der Umzugshelfer und ihr Entgegenkommen steigern. Im schlechtesten Fall wirst du dich jedoch über den Tisch gezogen fühlen, wenn du nach dem Umzug mit dem Service nicht zufrieden warst.
Zum Glück gibt es aber eine weitere Möglichkeit, wie du die Umzugshelfer von Anfang an für dich gewinnst und dennoch das Trinkgeld erst herausrückst, wenn du mit ihrer Arbeit am Ende des Umzugs zufrieden bist. Stelle einfach zu Beginn des Umzugs Getränke und Snacks bereit – Kaffee, Tee (keine alkoholischen Getränke, höchstens alkoholfreies Bier), belegte Brötchen, leckere Sandwiches, süße Teilchen vom Bäcker, alles, was man gut und schnell zwischendurch und nebenbei essen und trinken kann. So zeigst du den Umzugshelfern schon einmal deine Wertschätzung und kannst nach getaner Arbeit immer noch entscheiden, ob und wie viel Trinkgeld dir der Service wert war.

Ein Umzug nach Köln – darum ist es am Rhein so schön

‚Et hätt noch emmer joot jejange‘ (es ist noch immer gut gegangen) lautete der dritte Paragraph des Rheinischen Grundgesetzes. Auch so wird auch dein Umzug nach Köln sicherlich gut gehe, denn mit der Rheinmetropole als Lebensmittelpunkt kann man nicht viel falsch machen. Und das liegt nicht nur an der entspannten und fröhlichen Mentalität deiner neuen Mitbürger.

Köln stellt sich vor

2000 Jahre, 1.076.000 Einwohner, 405 Quadratkilometer: Köln- oder auch Kölle – ist der kulturelle Mittelpunkt Nordrhein-Westfalens. Es unterteilt sich in neun Stadtbezirke und 86 Stadtteile. Und Köln hat viel zu bieten. Da ist noch weitaus mehr zu entdecken als der Dom und der Kölner Karneval. Wusstest du zum Beispiel, dass es in Köln ein Schokoladenmuseum mit einem Schokoladenbrunnen gibt, durch den 200 Liter Schokolade fließen? Und jeder darf hier einfach naschen. Wenn das kein Zufluchtsort für Heimwehtage ist… Oder wusstest du, dass du an manchen Tagen nicht über den Heinrich-Böll-Platz nahe des Doms laufen darfst, weil darunter die Kölner Philharmoniker proben? Und dann die Kunstmuseen und Ausstellungen – hier kannst du Geschichtliches erkunden oder Werke von Picasso und Co betrachten.

Und dann das Nachtleben – du wirst dich wundern, wie schnell du beim Ausgehen mit neuen Leuten ins Gespräch kommst. Doch erwarte nicht, so deine neuen besten Freunde zu finden. So kontaktfreudig die Kölner bei einem Glas Kölsch sein können, so unverbindlich halten sie es auch.

Und dann der Rhein! Was gibt es schöneres als abends in den Rheinauen zu sitzen und zuzusehen, wie auf der anderen Rheinseite die Lichter angehen?

Außerdem ist Köln eine Großstadt mit viel Grün. Neben dem Rheinufer gibt es zahlreiche Parks und Grünanlagen. Und wenn du die Stadt einmal nicht mehr sehen magst, bietet dir die Nähe zu Holland und Frankreich die beste Möglichkeit für entspannende Reisen und Kurztrips.

Steckbrief Köln

  • Einwohnerzahl: 1.076.000
  • Einwohner pro Quadratmeter: 2657
  • Lage auf dem Wohnungsmarkt: mit Kompromissbereitschaft kann man noch erschwinglichen Wohnraum ergattern.
  • Beliebteste Viertel: Südstadt, Ehrenfeld, Kalk (das neue Ehrenfeld – allerdings auf der falschen Rheinseite)
  • Besonderheiten: Kölner Dom, selbsternannte Medienhauptstadt

Medienhauptstadt Köln

Köln selbst bezeichnet sich gerne einmal als Medienhauptstadt Deutschlands – und das nicht zu unrecht. Köln beherbergt nicht nur den WDR als größten kontinentaleuropäischen öffentlich-rechtlichen Sender, sondern auch die RTL Group und weitere Sender. Ein Drittel aller deutschen Fernsehsendungen werden in Köln produziert. Und auch Kinofilme werden hier gedreht. Das Fernsehen und Medien allgemein sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in der Rheinmetropole. Etwa 50.000 Menschen sind in Köln in den Bereichen Medien, IT und Telekommunikation beschäftigt. Und auch Hollywood schaut immer einmal wieder am Rhein vorbei. Die ganz Großen fragen für Actionszenen gerne einmal bei der action concept Film- und Stuntproduktion in Hürth an.

Köln ist damit besonders für Zuzügler aus der Medienbranche attraktiv und natürlich für Studenten im Bereich Medienwissenschaft.

Hier lässt es sich leben

In Köln kann man viel Spaß haben – keine Frage. Bei den Mietpreisen wird es allerdings ernst. Vor allem, wenn es dir die linke Rheinseite angetan hat. Dabei sind die Mietpreise in Köln in den letzten Jahren sogar weniger steil angestiegen als in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen. Dennoch zahlt man im Schnitt 9,60 € pro Quadratmeter (Stand August 2018). Auf der linken Rheinseite kommt man auf einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von über 10 €. Das wohl „kölschste“ und mit teuerste Viertel ist hier die Südstadt. Studenten können links des Rheins mit viel Glück jedoch noch günstige WG-Zimmer ergattern. Da die WGs zum Teil schon etliche Studentengenerationen beherbergt haben, sind zum Teil noch alte, günstige Mietverträge in Kraft. Rechts des Rheins bieten Deutz und Mühlheim noch erschwinglichen Wohnraum, und erfreuen sich sicher nicht zuletzt aufgrund dessen immer größerer Beliebtheit.

Köln

Die wichtigsten To-dos für Neukölner

Frisch angekommen in Köln gibt es zunächst ein paar Formalitäten zu erledigen. So gilt auch in Köln: Ummelden nicht vergessen! Innerhalb einer Frist von 14 Tagen musst du dich offiziell an deinem neuen Heimatort anmelden. In Köln kannst du das in einem der neun Kundenzentren der Bezirksrathäuser. Hier wird auch gleich deine neue Adresse in deinen Personalausweis eingetragen.

Zur Anmeldung musst du die üblichen Ausweisdokumente, eine Bescheinigung deines Wohnungsgebers über deinen Einzug bzw. beim Einzug ins Eigenheim den Grundbucheintrag, Notarvertrag oder den aktuellen Grundsteuerbescheid mitbringen und ein Anmeldeformular ausfüllen. Das Anmeldeformular kannst du bereits vorab am PC herunterladen, ausdrucken und ausfüllen.

Wer innerhalb von Deutschland umzieht und ein Auto in die neue Stadt mitbringt, kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die eigene Anmeldung und die Ummeldung von Auto oder Motorrad kann man in einem Rutsch in der Kfz-Zulassungsstelle Poll und im Kundenzentrum Innenstadt erledigen. An beiden Stellen erhälst du auch einen Bewohnerparkausweis und eine Feinstaubplakette.

Und nach den Anmeldeformalitäten heißt es dann: Die Stadt entdecken.

Nach Köln mit Kind und Kegel

Ein Umzug mit Kindern ist immer eine besondere Herausforderung. Zum einen ist es für Kinder meist besonders schwer, ihre vertraute Umgebung zu verlassen. Es braucht viel Fingerspitzengefühl, den Nachwuchs auf einen Umzug vorzubereiten und beim Einleben in der neuen Heimat zu helfen. Zum anderen gibt es zusätzlich zu Ummeldung und Co eine Menge weiterer Formalitäten zu erledigen, von denen nicht zuletzt abhängt, dass sich die Kinder in der neuen Umgebung schnell einleben und wohlfühlen: Wie und wo finde ich einen geeigneten Kindergarten? Welches sind die besten Schulen in Köln? Und wie sieht es mit dem Freizeitangebot aus? Gibt es auch hier einen Hydraulophonkurs, wie er dem Nachwuchs in der alten Heimat so gefallen hat?

Kinderbetreuung – so findest du die passende Kita

Kinderbetreuung für die Kleinen ist immer ein Thema für sich – rar gesäte Kitaplätze, schlechte Betreuungsschlüssel, hoher bürokratischer Aufwand. Und Nordrhein-Westfalen war 2017 sogar das Bundesland mit der größten Betreuungslücke für Kinder im Kindergartenalter. Da heißt es also vor einem Umzug nach Köln so schnell wie möglich nach einem geeigneten Platz zu suchen.

In Köln gibt es über 200 städtische Kindergärten und mehr als 400 Einrichtungen von freien Trägern. Für einen guten Überblick und eine organisierte Kitasuche gibt es das Internetportal LITTLE BIRD der Stadt Köln. Hier kann man sich registrieren und mit Hilfe eines Suchfilters passende Kitas heraussuchen. Anschließend dürfen Eltern über das Portal bis zu fünf konkrete Platzanfragen parallel an Kindergärten unterschiedlicher Trägerschaft richten.

Die Kitagebühren sind in Köln übrigens abhängig vom Einkommen der Eltern.

Schulanmeldung

Köln hat den Schulnotstand ausgerufen. Die Kölner Schulen sind teilweise in einem schlechten Zustand und platzen zudem aus allen Nähten. Der Bildungsdezernentin Dr. Agnes Klein zufolge, müssen in Köln in den nächsten Jahren 41 neue Schulen gebaut werden, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Auch hier heißt es also, sich bei einem geplanten Umzug nach Köln so bald wie möglich um einen Platz zu bemühen.

Wer sein Kind oder sich selbst bei einem Umzug nach Köln an einer Schule vor Ort anmelden will, nimmt am besten direkten Kontakt zur gewünschten Bildungseinrichtung auf. Für die Anmeldung sind in jedem Fall die letzten Zeugnisse sowie die Meldebescheinigung notwendig. Weitere Formalitäten müssen direkt mit der Schule besprochen werden. Eine Übersicht über alle Kölner Schulen bietet der offizielle Internetauftritt der Stadt Köln.

Köln mit Kindern entdecken

Nach den weniger guten Nachrichten zu den Punkten Kita und Schule, zum Schluss noch etwas Positives: Für Kinder und Jugendliche bietet die Stadt ein umfangreiches Freizeitangebot. Dazu gehören nicht nur die zahlreichen Musikschulen und Sportvereine, die auch ausgefallenere Kurse bieten wie Rhönrad-Turnen oder Einradhockey.

Darüber hinaus gibt es Attraktionen wie den Kölner Zoo, das Abenteuermuseum Odysseum, den größten Trampolinpark in NRW, Schwarzlichtminigolf und den Rheinpark zu entdecken. Köln bietet auch zahlreiche Schwimm-, Spaß- und Erlebnisbäder wie das Aqualand mit der ersten Indoor-Looping-Rutsche der Welt. Und das sind natürlich nur ein paar Beispiele…

Umzugsknigge Teil 1: Auf gute Nachbarschaft

Nachbarn

Ein Umzug geht oftmals mit vielen Veränderungen einher, und man ist auf die Unterstützung und Hilfe anderer angewiesen. Damit Du Dich in all den besonderen Situationen, die ein Umzug mit sich bringt, stets souverän bewegst, starten wir heute unsere neue Serie – den Umzugsknigge. Ob die Vorstellung bei den neuen Nachbarn oder die Trinkgelder für die Möbelpacker: Ich gebe Dir die wichtigsten Tipps, damit Du weißt, was wann angebracht ist – und was nicht.

So klappt’s auch mit den Nachbarn

Im ersten Teil unsres Umzugsknigges geht es um ein paar wichtige neue Menschen in Deinem Leben. Die lieben Nachbarn. Denn wer umzieht, findet sich nicht nur in neuen vier Wänden wieder, sondern auch mitten unter neuen Menschen – im eigenen Haus mit etwas mehr, in der Wohnung mit etwas weniger Abstand. Nachbarn – eine Spezies für sich. Jeder kennt wohl jemanden, der jemanden kennt, der wegen eines ungemähten Rasens in einen regelrechten Kleinkrieg verstrickt wurde. Und schon Friedrich Schiller wusste: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“ Auch, wenn die Nachbarn natürlich nicht Deine neuen besten Freunde werden müssen, es lohnt sich, mit ihnen gut auszukommen. Wer gießt sonst während Deines Sommerurlaubs die Blumen und leert den Briefkasten?

Doch wie machst Du Dich am besten bei den neuen Nachbarn bekannt? Und vor allem: wie hinterlässt Du einen guten ersten Eindruck, auf den man aufbauen kann? Am besten ist es hier, selbst aktiv zu werden und nicht auf eine zufällige Begegnung im Treppenhaus zu warten.

Bei den Nachbarn vorstellen

Beim Umzug in eine Wohnung im Mehrfamilienhaus sollte man sich bei den nächstgelegenen Nachbarn vorstellen – also bei den Nachbarn, deren Wohnung direkt neben, direkt über oder direkt unter der eigenen Wohnung liegt. Bei einem Umzug ins Haus musst Du natürlich auch nicht die gesamte Nachbarschaft abklappern. Aber einmal bei den direkten Nachbarn zu klingeln und hallo zu sagen, gehört zum guten Ton.

Wer möchte und die Gelegenheit hat, kann sich auch bereits vor dem Umzug vorstellen. So kannst Du nicht nur das Eis brechen, sondern die Nachbarn auch zugleich darüber informieren, wann der Umzug stattfindet und sie bitten zu entschuldigen, falls es an diesem Tag im Treppenhaus und Deiner neuen Wohnung etwas lauter zugeht.

Wer die Nachbarn nicht „vorwarnen“ kann, sollte sie zeitnah nach dem Umzug aufsuchen und sich bei dieser Gelegenheit erkundigen, ob es am Umzugstag auch nicht zu laut und störend zuging. Falls noch weitere Arbeiten in Deiner Wohnung anfallen, die mit größerer Lautstärke verbunden sind, kannst Du auch hier die Nachbarn gleich vorwarnen.

Eine kleine Anekdote am Rande: In die Wohnung über unserer zog einmal eine neue Familie ein. Jedes Mal, wenn ich der Frau im Treppenhaus begegnete, entschuldigte sie sich, dass bei ihnen noch immer gebohrt wurde, die Kinder morgens laut herumtrampelten oder es sonst irgendeinen Lärm gab. Und jedes Mal sagte sie, sie würde die Tage einmal einen Kuchen als Entschädigung vorbeibringen. Ich glaube, ich bekomme noch etwa zehn Kuchen von ihr! Etwa ein Jahr später zogen wir der Arbeit wegen in eine neue Stadt. Als die Nachbarin von oben dies hörte, fragte sie doch tatsächlich, ob wir nun auszögen, weil sie zu laut waren. Da konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen, dass sie sogar so laut waren, dass wir gleich die Stadt wechselten. Das war meine kleine Retourkutsche für die versprochenen und nie erhaltenen Kuchen…

Party mit den Nachbarn?

Wer möchte, kann seine Nachbarn natürlich auch zu seiner Einweihungsparty einladen. Hier stellt sich natürlich die Frage, wie passend eine solche Einladung ist. Du bist 20 und feierst mit Deinen besten Freunden, Tequila und Hiphop den Einzug in die erste eigene Wohnung? Dann fühlen sich die Familie mit den drei Kindern von nebenan und das ältere Ehepaar aus dem Stockwerk über Dir wohl eher fehl am Platz auf Deiner Party. Wer seine Nachbarn durch eine Einladung gerne näher kennenlernen möchte, ist gerade bei einer bunt gemischten Nachbarschaft mit einer exklusiven Einladung nur für die nächsten Nachbarn in einem unverfänglichen Rahmen wie einem kleinen Umtrunk am besten beraten.

In jedem Fall sollte man bedenken, dass man mit einer Einladung in die eigenen vier Wände immer ein gutes Stück von sich und seinem Leben preisgibt. Auf der anderen Seite ist eine solche Einladung ein starkes Signal für die Bereitschaft zu einem guten Miteinander. Hier muss jeder die Vor- und Nachteile für sich abwägen.

Fazit:

Sich bei den nächstgelegenen Nachbarn kurz vorzustellen und sich für durch den Umzug entstandene oder noch entstehende Unannehmlichkeiten zu entschuldigen gehört zum guten Ton. Wer will und es für passend befindet, kann zusätzlich mit einer Einladung in die neuen vier Wände das Eis brechen und die Nachbarn besser kennenlernen.

Umzug mit Kindern – Tipps für die Eingewöhnung

Umzug mit Kindern – Tipps für die Eingewöhnung

Ob Dein Nachwuchs durch einen Umzug nun den Kindergarten oder die Schule wechseln muss, für viele Kinder ist dies ein großer Schritt. Alle Freunde plötzlich zu verlieren und sich in einer völlig neuen Umgebung einleben zu müssen, kann bei Kindern zu Angst und Unsicherheiten führen. Natürlich gibt es auch mutige Kinder, die einen Umzug verbunden mit einem Schul- oder Kindergartenwechsel sehr gut wegstecken. Falls Du jedoch die Befürchtung hast, dass sich Dein Kind mit der Eingewöhnung etwas schwer tun könnte, möchte ich Dir heute ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg geben. So kannst Du Deinem Kind die Eingewöhnung entsprechend erleichtern.

Deinen Kindern den Umzug erleichtern

Du kannst Deinen Kindern den Umzug unter anderem dadurch erleichtern, dass Du schon früh damit anfängst, mit Deinen Kindern über dieses Thema zu sprechen. Gib ihnen so das Gefühl, dass Du sie in die Umzugsentscheidung bestmöglich mit einbeziehst und nicht einfach über ihren Kopf hinweg entscheidest. Die meisten Eltern tun sich alles andere als leicht mit diesem Schritt, da ihnen durchaus bewusst ist, dass sie ihre Kinder damit entwurzeln. Wenn Deine Kinder sauer oder traurig auf die Neuigkeit eines Umzugs reagieren, ist dies nur allzu verständlich. Versuche sie nicht sofort aufzuheitern, sondern teile ihnen mit, dass Du ihre Gefühle nachvollziehen kannst, der Umzug aber dennoch das Beste für eure ganze Familie ist. Nach und nach kannst Du Deinen Kindern auch die schönen Seiten der neuen Heimat aufzeigen. Vielleicht gibt es ein tolles Freizeitangebot für Kinder oder die neue Wohnung verspricht ein größeres Kinderzimmer. Du darfst Deinen Kindern den Umzug durchaus schmackhaft machen.

Doch auch wenn es Dir gelingen sollte, ein gewisses Maß an Vorfreude bei Deinen Kindern zu erwecken, so sollte ein gebührender Abschied von der alten Heimat dennoch nicht fehlen. Lade am besten alle Freunde Deines Kindes zur Abschiedsparty ein. Dabei solltest Du möglichst viele Fotos schießen, die Dein Kind dann in seinem neuen Zimmer aufhängen kann. Vielleicht machst Du auch jetzt schon Pläne, dass Dein Kind seine Freunde in den nächsten Ferien besuchen kann oder die Freunde zu euch in das neue Heim zu Besuch kommen werden. Vor allem solltest Du die nötige Zeit einplanen, damit die Bedürfnisse Deines Kindes trotz des ganzen Umzugsstresses nicht untergehen. Dabei ist es durchaus sinnvoll, wenn Du gemeinsam mit Deinem Kind einen Karton packst, der speziell für die erste Nacht im neuen Heim gedacht ist. Dort kann Dein Nachwuchs alle Dinge hineinpacken, auf die er oder sie während des Umzugs nicht verzichten möchte. Folgende Dinge könnten zum Beispiel in diesen Karton gehören:

  • eine Kuscheldecke
  • ein Kuscheltier
  • Fotos
  • Tagebuch
  • Lieblingskleidungsstücke
  • ein gutes Buch/ eine Gute-Nacht-Geschichte zum Vorlesen
  • Snacks

Den Kindergarten- oder Schulwechsel planen

Wenn Deine Kinder bereits zum Kindergarten oder zur Schule gehen, will dieser Wechsel besonders gut geplant werden. Günstig ist ein Wechsel immer zum Halbjahr oder zu Beginn des neuen Schuljahres. Denn dann wird Dein Kind nicht mitten aus dem gerade behandelten Stoff gerissen, sondern hat eine viel bessere Chance, gleich Anschluss zu finden, da gerade nach den Sommerferien ohnehin neuer Stoff in der Schule durchgenommen wird. Außerdem solltest Du möglichst eng mit der Schule oder dem neuen Kindergarten zusammenarbeiten, um das optimale Timing zu bestimmen. Im Kindergarten kann es sinnvoll sein, wenn das Kind zur Eingewöhnung erst einmal nur ein paar Stunden in den neuen Kindergarten geht und dann langsam immer länger dort bleibt.

Weitere Tipps zur Eingewöhnung

Nicht nur in der Schule oder im Kindergarten, sondern auch in der neuen Heimat an sich muss sich Dein Kind nun eingewöhnen. Daher solltest Du Dir viel Zeit nehmen, um die neue Heimat mit Deinem Kind zu erkunden. Vielleicht findet ihr einen Sportverein vor Ort, damit Dein Kind noch schneller Anschluss finden kann. Auch auf dem Spielplatz und in der Nachbarschaft lassen sich wunderbar neue Kontakte knüpfen. Eine Eltern-Kind-Gruppe oder auch eine Krabbelgruppe sind ebenso zu empfehlen, damit Eltern und Kind Anschluss bekommen. Damit sich Dein Kind in der neuen Heimat wohlfühlt, solltest Du sie oder ihn sein oder ihr Zimmer möglichst selbst gestalten lassen. Außerdem solltest Du dafür sorgen, dass Dein Kind regelmäßig per Internet oder Telefon Kontakt zu seinen Freunden in der alten Heimat haben kann. Denn diesen Freunden kann Dein Kind seinen Kummer anvertrauen, während es in der neuen Heimat erst noch Freundschaften knüpfen muss. Vor allem solltest Du Geduld mit Deinem Kind haben und ihm den Raum geben, um sein altes Zuhause trauern zu dürfen. Dabei gewöhnen sich Teenager meist weniger schnell ein als jüngere Kinder. Stelle auf jeden Fall sicher, dass Du immer ein offenes Ohr für Deine Kinder hast und sie so bestmöglich bei dieser emotional anstrengenden Umgewöhnung im Anschluss an euren Umzug unterstützen kannst!

Checkliste für Deinen Umzug ins Studentenwohnheim

Checkliste für den Umzug ins Studentenwohnheim

Vielleicht ist ein Umzug ins Studentenwohnheim auch für Dich die richtige Wahl. Denn bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Städten so knapp, dass nicht nur Studenten darunter leiden. Im Wohnheim kommst Du meist nicht nur günstig unter, sondern findest gleich auch noch Anschluss. Außerdem bietet das Wohnheim den Vorteil, dass Du keinen eigenen Internet– oder Stromvertrag mit den örtlichen Versorgern abschließen musst, die Du dann später vielleicht nur schwer wieder loswirst. Allerdings musst Du Dich gerade beim zu Verfügung stehenden Platz auf deutliche Einschränkungen gefasst machen. Während Du bei Deinen Eltern vielleicht in einem riesigen Zimmer gewohnt hast, musst Du im Studentenwohnheim wahrscheinlich auf eher beengtem Raum leben, der jedoch entsprechend billig ist, und Dir wohlmöglich sogar eine Küche und gemeinschaftliche Waschräume mit den anderen Studenten teilen. Es hat alles also sein Vor- und Nachteile. Sofern Du Dich allerdings schon für das Leben in einem Studentenwohnheim entscheiden hast, möchte ich Dir heute verraten, wie Du Dich auf diesen Schritt am besten vorbereiten kannst.

Sichere Dir frühzeitig Deinen Platz

Aufgrund des Wohnungsnotstands in vielen deutschen Fachhochschul- und Universitätsstädten geht auch das Gerangel um die Plätze im Studentenwohnheim meist schon früh los. Für Dich bedeutet das, dass Du am besten schon vor Deiner Bewerbung an einer Universität oder Fachhochschule überlegen solltest, ob diese ein Studentenwohnheim zu bieten hat und, ob Du dort wohnen möchtest. Sobald Du dann angenommen wurdest, kannst Du Dich sofort um einen solchen Platz bewerben, ohne unnötig Zeit zu verlieren. Doch auch wenn Du erst einmal keinen Platz im Studentenwohnheim bekommst, solltest Du Die Hoffnung noch nicht aufgeben. Es gibt immer wieder Studenten, die Ihren Platz im Wohnheim doch nicht benötigen und diesen dann inserieren – zum Beispiel im Internet oder am schwarzen Brett der Uni oder Hochschule. Halte die Augen also offen! Alternativ kannst Du Dir mit ein wenig Glück vielleicht auch über das Losverfahren den heiß ersehnten Platz im Wohnheim sichern.

Checkliste, was Du alles ins Studentenwohnheim mitnehmen solltest

Ist Dir Dein Platz erst einmal sicher, dann solltest Du Dich erkundigen, ob Dir Dein Zimmer möbliert oder unmöbliert zur Verfügung gestellt wird. Meist handelt es sich um möblierte Wohnräume, so dass Du größere Möbel nicht selbst mitbringen musst. Um jedoch für mehr Komfort zu sorgen und Dich in Deinem neuen Zuhause so wohl wie möglich zu fühlen, kann es sinnvoll sein, wenn Du Dir einen separaten Matratzen-Topper kaufst. So musst Du nicht unmittelbar auf einer gebrauchten Matratze schlafen. Putzzeug und Desinfektionsmittel sowie Handschuhe dürfen ebenfalls nicht fehlen, damit Du Dein Zimmer erst einmal gründlich selbst von den letzten Spuren Deiner Vorgänger bereinigen kannst, um Dich einfach wohler dort zu fühlen.

Hausschuhe für den Sommer und Winter sind ebenfalls ein Muss, da ich Dir nicht anraten würde, jemals barfuß über den Flur im Wohnheim zu huschen – auch wenn Du vielleicht nur einen Studienkollegen im Nebenzimmer besuchen willst. Vorhänge, Lampen und jede Menge Poster sowie ein paar Kerzen können für einen persönlichen Touch im sonst so sterilen Wohnheim sorgen. Vielleicht stellst Du Dir auch einen kleinen Kühlschrank in Dein Zimmer, um Deine Lebensmittel fernab der Gemeinschaftsküche aufbewahren zu können. Dies hängt jedoch von den örtlichen Gegebenheiten ab. Auch die folgende Liste beinhaltet viele nützliche Dinge, welche Du bei Deinem Umzug ins Wohnheim sicherlich sehr gut gebrauchen kannst:

  • Bettzeug
  • Handtücher
  • Mülleimer
  • Besen
  • Handfeger
  • Staubsauger
  • Geschirr, Töpfe, Kochutensilien und eine komplette Küchenausstattung – abhängig von Deinem Wohnheim
  • Pflaster
  • Reiseapotheke
  • Kopfschmerztabletten
  • Ohrenstöpsel – falls es doch mal laut wird und Du Dich beim Lernen sonst nicht konzentrieren kannst
  • Taschentücher
  • Wasserkocher für Tee, Instant-Kaffee oder Fertigsuppen
  • Toilettenpapier
  • Küchenrolle
  • feuchte Desinfektionstücher
  • Aufbewahrungsdosen
  • Verlängerungsschnur
  • Caddy für Dein Duschzeug, falls es Gemeinschaftsduschen gibt
  • Bademantel
  • Wäschekorb
  • Waschmittel
  • Mikrowelle

Umzug in eine WG – So klappt das Zusammenleben

Umzug in die WG: So klappt das Zusammenleben

Das Leben in einer Wohngemeinschaft stellen sich gerade viele junge Menschen sehr spannend vor. Dabei wollen die eigenen WG-Mitbewohner mit Bedacht ausgewählt werden, da es sonst schnell zu Streitigkeiten und persönlichen Problemen untereinander kommt. Sehr ordentliche Menschen und kleine Dreckspätze werden sich in einer WG wohl kaum vertragen, während es Gesundheitsfreaks und Kettenraucher ebenso schwer miteinander haben werden. Manche Wohnungen sind auch einfach nicht WG-geeignet, weil die Zimmer zum Teil zu klein oder als Durchgangszimmer gestaltet sind. Ob Du nun eine WG neu gründen oder in eine bestehende WG ziehen möchtest, ich habe nachfolgend ein paar wichtige Tipps für Dich zusammengestellt, damit das Abenteuer WG für Dich auch wirklich zum vollen Erfolg werden kann!

Zweck- oder Freundschafts-WG

Diese Frage stellt sich sowohl bei einer WG, die Du neu gründest, als auch einer bestehenden Wohngemeinschaft, in die Du schon bald einziehen willst. Bei Zweck-WGs geht es ausschließlich darum, vom günstigen Wohnraum durch die eigenen Mitbewohner profitieren zu können. Während sich alle Mitbewohner vertragen, werden die sozialen Beziehungen zwischen einander also kaum gepflegt. Bei einer Freundschafts-WG ziehst Du hingegen mit Menschen zusammen, mit denen Du gerne mal etwas unternehmen und auch befreundet sein würdest. Vielleicht sind es sogar Deine bisherigen Freunde, mit denen Du eine WG gründen willst. Dann gestaltet sich das WG-Leben zwar familiärer, aber Du lernst Deine Freunde plötzlich vielleicht von einer ganz anderen Seite kennen, die Du wohlmöglich lieber nicht kennengelernt hättest.

Gerade dann, wenn Du mit Freunden zusammenziehen willst, solltet ihr gemeinsam über eure Sorgen und Ängste sowie eure individuellen Gewohnheiten sprechen, um dann entscheiden zu können, ob ihr euch das gemeinsame WG-Leben überhaupt vorstellen könnt. Schließlich soll die Freundschaft nicht darunter leiden. Falls Du hingegen nach einem Zimmer in einer bestehenden WG suchst, solltest Du darauf achten, dass sich Deine und die Vorstellungen Deiner neuen Mitbewohner gleichen. Wenn Du Dir eigentlich eine Freundschaft mit Deinen neuen Mitbewohnern wünschst, diese aber nur auf eine Zweck-WG aus sind, dann kann es schon von Anfang an zu Reibungen kommen. Besser ist es also, wenn Du Deine Hoffnungen und Erwartungen ehrlich ansprichst und Dich eben für eine andere WG entscheidest, wenn es bei der ersten Wohnung einfach nicht passt.

Tipps zum Gründen einer WG

Wenn Du nun eine WG selbst gründen möchtest, solltest Du Dich beim Vermieter erkundigen, inwiefern das möglich ist. Denn nicht immer sind WGs von Seiten des Vermieters gestattet. Außerdem lohnt es sich zu erfragen, inwiefern jeder Mitbewohner seinen eigenen Mietvertrag erhält oder Du den Mietvertrag zum Beispiel allein unterschreibst und Deine Mitbewohner das Geld für die Miete und Nebenkosten dann direkt an Dich überweisen. Du trägst dann natürlich eine größere Verantwortung, da Du für die Miete einstehen musst, selbst wenn Deine Mitbewohner ihren Anteil mal nicht rechtzeitig bezahlen. Während der Wohnungsbesichtigung solltest Du zudem darauf achten, dass die neue Wohnung die folgenden Faktoren erfüllt und damit WG-tauglich ist:

  • alle Zimmer sollten ungefähr die gleiche Größe haben
  • der Grundriss muss WG-tauglich sein (also zum Beispiel keine Durchgangszimmer haben)
  • die Größe und Anzahl der Badezimmer sollte für die Anzahl der Mitbewohner ausreichend sein
  • eine separate Gästetoilette ist wünschenswert
  • ein Dachboden oder Keller ist ebenso wünschenswert
  • dass es eine Küche oder ein separates Wohnzimmer mit ausreichend Platz für das Gemeinschaftsleben gibt

Regeln für das gemeinsame WG-Leben aufstellen

Gerade bei einer Wohngemeinschaft, die keine reine Zweck-WG ist, bei der man sich also nur auf das Nötigste, wie zum Beispiel Ruhezeiten, die Mietzahlungen und einen Putzplan verständigt, solltest Du gemeinsam mit Deinen Mitbewohnern Regeln für das gemeinsame Leben aufstellen. Dabei geht es dann nicht mehr nur um einen Putzplan sondern auch darum,

  • … inwiefern Lebensmittel geteilt werden und es eine gemeinsame Haushaltskasse gibt.
  • … inwiefern es regelmäßig WG-Treffen mit allen Mitbewohnern geben soll.
  • … inwiefern Du Dein Zimmer während eines Auslandsaufenthalts oder in den Semesterferien zwischen- oder untervermieten darfst.
  • … inwiefern das Rauchen wo und wann in der Wohnung erlaubt ist.
  • … inwiefern gemeinsam Möbel fürs Wohnzimmer oder andere Gemeinschaftsräume gekauft werden sollen und was damit passiert, wenn einer der Mitbewohner auszieht. (Müssen die anderen Mitbewohner ihn dann ausbezahlen?)
  • … inwiefern Schlafgäste erlaubt sind und angekündigt werden müssen.
  • … inwiefern ihr gemeinsam eine Waschmaschine, einen Fernseher oder andere Elektrogeräte anschafft.
  • … wie der Auszug eines Mitbewohners zu handhaben ist, wie früh dieser anzukündigen ist, wer sich um einen Nachmieter für das WG-Zimmer kümmert, etc.
  • … was im Fall einer WG-Auflösung mit den gemeinsamen Anschaffungen und der Wohnung an sich passiert.
  • … wie die Telefonkosten unter den Mitbewohnern aufgeteilt werden.
  • … dass jeder Mitbewohner eine eigene Haftpflichtversicherung hat.
  • … bei welchen Änderungen die anderen Mitbewohner ein Mitspracherecht haben.

Gibt es den idealen Mitbewohner überhaupt?

Die Chemie sollte zwischen Dir und Deinen Mitbewohnern natürlich stimmen. Dabei kommt es aber nicht nur darauf an, dass ihr einen guten Draht zueinander habt. Vielmehr ist es so, dass ein guter Mitbewohner auch noch andere Eigenschaften mitbringen sollte, die das WG-Leben deutlich einfacher gestalten können. Wenn Du also nach dem passenden Mitbewohner suchst oder Dich fragst, ob Du gerne mit den Bewohnern einer bestehenden WG zusammenleben willst, dann behalte die folgende Liste einfach im Hinterkopf.

  • der Altersunterschied zwischen den Bewohnern sollte nicht allzu groß sein
  • das Geschlechterverhältnis sollte möglichst ausgeglichen sein – vielleicht möchtest Du aber auch nicht in einer gemischten WG wohnen, was Du entsprechend überlegen solltest
  • ähnliche Party-, Lern- oder Schlafgewohnheiten, damit es zu keinen gegenseitigen Ruhestörungen kommt
  • ähnliche Vorstellungen und Gewohnheiten in Sachen Sauberkeit
  • kompatible Lebensgewohnheiten – Veganer wollen vielleicht nicht unbedingt mit begeisterten Fleischessern zusammenleben
  • ein rücksichtsvoller Umgang miteinander

Umzugskartons günstig oder gratis

Umzugskartons günstig oder gratis

Während Du auch Bananenkisten, Müllsäcke oder Koffer für Deinen Umzug nutzen kannst, sind Umzugskartons einfach die bessere Wahl. Denn sie lassen sich im Transporter oder Auto leichter und sicherer stapeln, sodass Du Deinen Umzugswagen effizienter packen und den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen kannst. Allerdings sind Umzugskartons nicht gerade günstig und Du wirst wahrscheinlich eine große Vielzahl an Kartons benötigen, um Dein Hab und Gut sicher zu verpacken. Was also tun, wenn Du nicht auf Umzugskartons verzichten, aber trotzdem Geld sparen möchtest? Ich werde Dir nun zeigen, wie Du Dir alle für Deinen Umzug benötigten Umzugskartons billig oder gratis sichern kannst, wobei Du ausreichend Zeit mitbringen solltest, um alle Deine Umzugskartons zu sammeln.

Umzugskartons im Internet gratis oder günstig ergattern

Wenn Du bisher nur bei den verschiedenen Kleinanzeigenportalen nach Umzugskartons geschaut hast, dann ist dies gerade einmal der Anfang. Denn während die Kleinanzeigenseiten im Internet und in der Zeitung in der Tat immer mal wieder kostenlose Umzugskartons zur Abholung anbieten, lohnt es sich auf jeden Fall auch, bei Facebook nach kostenlosen oder günstigen Umzugskartons zu schauen. Bestimmt gibt es auch für Deine Stadt eine „Zu Verkaufen“- beziehungsweise Flohmarktgruppe oder ein entsprechendes Netzwerk. Bei diesen Seiten auf Facebook sind meist unzählige andere Mitglieder aus Deiner Region angemeldet, bei denen Umzugskartons nur ungenutzt herumstehen und einfach zu viel Platz wegnehmen. Wenn dem so ist, posten sie vielleicht sogar selbst eine Anzeige, um ihre Umzugskartons günstig oder sogar gratis anzubieten. Andererseits kannst Du mit einer entsprechenden Anzeige auch selbst nach gebrauchten Umzugskartons schauen. Selbst beim Online-Auktionshaus eBay kannst Du Umzugskartons inzwischen ersteigern. Hierbei ist es natürlich sinnvoll, wenn der Anbieter aus Deiner Region stammt, damit Du die Kartons einfach abholen und die Kosten für den Versand einsparen kannst. Auch bei Yahoo gibt es kostenlose Gruppen, die sich Freecycle nennen, und bei denen Du immer wieder kostenlose Umzugskartons erhalten kannst. Du musst Dich also nur online auf die Suche machen!

Umzugskartons günstig oder kostenlos von Umzugsunternehmen

Mit ein wenig Glück kannst Du aber auch mit Deinem Umzugsunternehmen einen Deal aushandeln. Gerade bei größeren Umzügen, welche entsprechend ins Geld gehen, kannst du vielleicht sogar kostenlose Umzugskartons heraushandeln, wenn Du Dein Verhandlungsgeschick entsprechend einsetzt. Bei immer mehr Umzugsunternehmen kannst Du Umzugskartons zudem günstig mieten. Wenn Dir das immer noch zu teuer ist, kannst Du aber auch bei einigen Umzugsunternehmen in Deiner Stadt anfragen, ob diese vielleicht Umzugskartons aus ihrem Mietbestand zu verschenken haben. Denn wenn die Umzugskartons bereits mehrere Male vermietet wurden, kann das Umzugsunternehmen diese Kartons aufgrund ihres stark gebrauchten Zustands irgendwann nicht mehr verwenden, sodass Du vielleicht Glück mit deiner Anfrage hast. Nimm also Deinen Mut zusammen und probiere es einfach aus!

Alle Tipps im Überblick

Zum Schluss möchte ich die wichtigsten Tipps, wie Du Dir Umzugskartons nahezu kostenlos sichern kannst, noch einmal für Dich zusammenfassen und Dir noch ein paar echte Geheimtipps für die effiziente Nutzung dieser Kartons geben:

  • Angehörige, Freunde, Bekannte, Arbeits- oder Studienkollegen unbedingt nach Umzugskartons fragen, die Du Dir ausleihen oder sogar geschenkt haben kannst
  • Kleinanzeigen online und in der Zeitung studieren, um kostenlos Umzugskartons zu bekommen
  • bei eBay gebrauchte Umzugskartons günstig von Privatanbietern ersteigern
  • beim Kauf von Umzugskartons einen Preisvergleich im Internet machen
  • auch bei Yahoo, Google+ und anderen sozialen Netzwerken nach gebrauchten Umzugskartons suchen
  • verschiedene Facebook-Gruppen auf der Suche nach günstigen oder gratis Umzugskartons durchstöbern
  • Aufkleber kaufen, um bereits benutzte Umzugskartons dennoch gut sichtbar beschriften zu können
  • bei Umzugsunternehmen nach gratis Umzugskartons aus dem Mietbestand fragen
  • einen Rabatt auf Umzugskartons beim Umzugsunternehmen aushandeln
  • Umzugskartons günstig mieten
  • leicht beschädigte Umzugskartons mit ein bisschen Tape einfach wieder reparieren, um sie wieder einsatzfähig zu machen
  • ausreichend Zeit mitbringen, um genügend günstige oder kostenlose Umzugskartons zusammenzusammeln

Übrigens: Wer seine Umzugskartons effizient packt, der braucht am Ende weniger Kartons und kann so ebenfalls sparen. Um dich zu informieren, wieivele Kartons du überhaupt brauchst, kannst du meinen Umzugskartonrechner nutzen oder dich in diesem Artikel darüber informieren, mit wieviel Kartons du kalkulieren solltest.