Umzugsknigge Teil 2 – das Trinkgeld für die Möbelpacker

Wer mit einem Umzugsunternehmen umzieht, vertraut sein gesamtes Hab und Gut und seine liebsten Besitztümer Menschen an, die er noch nie zuvor gesehen hat. Da gehört nicht nur ein ordentlicher Vertrauensvorschuss dazu. Natürlich gilt: behandle die Leute, die dein Klavier oder die Eiche Rustikal Schrankwand – das gute Erbstück aus Omas Zeiten – aus dem zehnten Stock hinunter und dann wieder in den achten Stock hinauf schleppen und zwischendrin damit noch einige Kilometer Fahrt über schlaglöchrige Straßen zurücklegen, mit Respekt. Denn schließlich sollen auch dem Klavier und der Schrankwand die nötige Sorgsamkeit entgegengebracht werden. Herumkommandieren und alles besser wissen gehört nicht zu einem respektvollen Umgang. Der Anerkennung, die du der Arbeit der Möbelpacker zollst, kannst du jedoch nicht nur durch einen wertschätzenden Umgangston, sondern auch in der Form von Trinkgeld Ausdruck verleihen.

Ein Trinkgeld für die Möbelpacker ist keine Pflicht, doch eine gern gewählte Form der Anerkennung.

Sinn und Unsinn von Trinkgeldern

Es gibt Länder, dort gilt ein guter Service als so selbstverständlich, dass ein Trinkgeld eine Beleidigung darstellt. Doch wenn du nicht innerhalb von Japan umziehst, ist ein Trinkgeld durchaus üblich. Für den Freiherrn von Knigge war Trinkgeld eine gute Möglichkeit, Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu räumen. Für die meisten ist es einfach eine schöne Gelegenheit, Menschen etwas Gutes zu tun, die einem ebenfalls etwas Gutes getan haben.
Nach § 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung ist Trinkgeld „ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtungen dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt“.
Ein Trinkgeld ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, es ist auch immer freiwillig und ein Zeichen der Zufriedenheit mit einer Leistung.

Wer jedoch Arbeitslosengeld II bezieht und den Umzug vom Arbeitsamt bezahlt bekommt, muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn er statt durch Trinkgeld seine Wertschätzung und Zufriedenheit durch ein aufrichtiges Dankeschön bekundet. Andere zeigen ihre Anerkennung auch lieber dadurch, dass sie den Möbelpackern Kaffee kochen und belegte Brötchen bereitstellen.
Für jeden, der gerne ein Trinkgeld geben möchte, stellen sich jedoch zwei Fragen: Wie viel Trinkgeld ist angemessen? Und: Wann soll ich das Trinkgeld geben?

Wie viel Trinkgeld ist angemessen?

Umzugsfirmen geben gerne die Empfehlung, das Trinkgeld solle fünf Euro pro Arbeitsstunde pro Umzugshelfer betragen. Diese Regel ist jedoch nur für sehr kurze Umzüge angemessen. Denn wer ein Vier-Mann-Team bei einem Umzug von Hamburg nach München mit einem derartigen Trinkgeld versehen wollte, müsste schon sehr tief in die Tasche greifen. Angemessen sind in der Regel 10 bis 20 Euro pro Helfer und pro Umzugstag. Den genauen Betrag sollte man am eigenen Budget und an der Schwere des Umzugs festmachen. Wer beispielsweise viele schwere Gegenstände umzieht und/oder einen Umzug aus oder in ein höheres Stockwerk ohne Aufzug bewerkstelligt, der darf im Zweifelsfall ruhig etwas großzügiger sein.

Trinkgeld für die Möbelpacker – vor oder nach dem Umzug?

Nun stellt sich noch die Frage, ob es taktisch geschickter ist, das Trinkgeld vor oder nach dem Umzug auszuhändigen. Wenn du das Geld vor dem Umzug verteilst, wirst du im besten Fall die Motivation der Umzugshelfer und ihr Entgegenkommen steigern. Im schlechtesten Fall wirst du dich jedoch über den Tisch gezogen fühlen, wenn du nach dem Umzug mit dem Service nicht zufrieden warst.
Zum Glück gibt es aber eine weitere Möglichkeit, wie du die Umzugshelfer von Anfang an für dich gewinnst und dennoch das Trinkgeld erst herausrückst, wenn du mit ihrer Arbeit am Ende des Umzugs zufrieden bist. Stelle einfach zu Beginn des Umzugs Getränke und Snacks bereit – Kaffee, Tee (keine alkoholischen Getränke, höchstens alkoholfreies Bier), belegte Brötchen, leckere Sandwiches, süße Teilchen vom Bäcker, alles, was man gut und schnell zwischendurch und nebenbei essen und trinken kann. So zeigst du den Umzugshelfern schon einmal deine Wertschätzung und kannst nach getaner Arbeit immer noch entscheiden, ob und wie viel Trinkgeld dir der Service wert war.

Die häufigsten Fehler beim Umzug vermeiden – so klappt’s mit der richtigen Organisation

Leider geht kaum ein Umzug vollkommen problemlos über die Bühne. Meistens kommt es zumindest zu einer Menge Stress oder zu Uneinigkeiten zwischen denen, die am Umzug beteiligt sind. Das ist menschlich und gehört nun einmal dazu. Werden zusätzlich aber noch Fehler beim Umzug gemacht, die sich eigentlich hätten vermeiden lassen, kann der Ärger während und nach dem Umzug manchmal ganz schön groß sein. Wer die häufigsten Umzugsfehler immer im Hinterkopf behält und sich bemüht, sie zu vermeiden, tut sich und dem ganzen Ablauf daher einen großen Gefallen.

Die Zeit für den Umzug wird falsch kalkuliert

Einer der gefährlichsten Fehler, die immer wieder bei Umzügen passieren, ist der, die Zeit falsch einzukalkulieren. Es behindert in jeder Hinsicht den gesamten Ablauf des Umzugs, wenn etwa die Umzugskisten nicht rechtzeitig genug gepackt werden und plötzlich die Freunde oder gar externe Umzugshelfer vor der Tür stehen. Zum einen kann dann einfach nicht sofort eingeladen und gestartet werden, zum anderen freuen sich Deine Helfer darüber mit Sicherheit nicht – außer, sie sind dazu bestellt worden, beim Kistenpacken zu helfen.
Das ganze Hab und Gut eines Haushaltes sorgsam in Kisten zu verpacken dauert in der Regel immer länger, als man denkt. Das Zeitfenster alleine für das Entrümpeln, Sortieren, Verpacken und Transportieren sollte also eher großzügig geplant werden.

Es werden zu wenige oder ungeeignete Umzugskartons besorgt

Nicht nur die Zeit, die Du für das Verpacken Deiner Sachen in Umzugskartons benötigst, unterschätzt Du mitunter, auch die Menge jener Sachen ist Dir vielleicht nicht wirklich bewusst. Alleine ein kleines Bücherregal bedarf oftmals schon mehrere Kartons, da Bücher zum einen schwer sind und in Kartons untergebracht dann doch mehr Platz wegnehmen, als Du vielleicht denkst. Du solltest daher die Faustregel: für jeden Quadratmeter des Zimmers ein Umzugskarton im Kopf behalten – selbst, wenn das für Dich erst einmal übertrieben klingen mag.

Neben der Menge der Kartons, spielt auch deren Qualität eine entscheidende Rolle. Nichts ist fataler, als während des Tragens durch das Treppenhaus plötzlich den Inhalt eines Kartons zu verlieren, weil er Dir aus den Händen rutscht oder weil gar der Boden durchbricht.

Zunächst kann es zwar helfen, sich bei Bekannten oder Nachbarn oder an sonstiger Stelle nach kostenlosen alten Kartons umzuhören, wer aber sichergehen will, dass es stabile und hochwertige Kartons sind, sollte diese im Baumarkt kaufen oder im Internet recherchieren. Beim Karton online bestellen, solltest Du auch hier vor allem auf die Stabilität und die Griffmöglichkeiten achten. Sie sind das A und O jedes guten Umzugskartons. Die Größe dagegen ist erst einmal gar nicht so entscheidend.

Beim Packen wird nicht sortiert

Bei den ersten Umzugskisten mag es noch weniger schlimm sein, wenn diese ohne System eingeräumt werden und die Gegenstände in den Kisten nicht entsprechend diverser Kategorien sortiert werden. Spätestens nach der fünften Kiste allerdings stellt sich dann oft schon Verwirrung ein, die in der neuen Wohnung schnell in Chaos überschlägt. Wo waren jetzt wieder die Kosmetikartikel, die man dringend braucht? Wo die Regenjacke, die für das Kistenschleppen durch das Ekelwetter jetzt mehr als praktisch wäre?

Um derartige Situationen zu vermeiden sollten alle Kartons sortiert gepackt und anschließend in Stichworten beschriftet werden. Am besten gehst Du beim Packen von Raum zu Raum vor und kombinierst ganz bestimmte Dinge miteinander. Bücher sollten nie bis zum Rand in einen Karton gefüllt werden, da dieser sich dann oft kaum tragen lässt, bzw. im schlimmsten Fall durchbricht. Dennoch gehören schwere Gegenstände an den Boden einer Kiste und leichte Sachen nach oben. Wer Geschirr und Textilien kombiniert verpackt, vermeidet einerseits, dass die Kartons zu schwer werden und kann die Stoffe gleichzeitig als Schutz vor Erschütterungen um das anfällige Porzellan wickeln. Insgesamt solltest Du immer daran denken, Dinge, die Du erst einmal nicht wirklich brauchst, eher nach unten und dringliche Gegenstände logischerweise nach oben in den Karton zu packen.

Diverses Organisatorisches wird vernachlässigt

Zu den Dingen, deren man sich zwar vor und während des Umzugs bewusst ist, die man aus Faulheit oder aufgrund mangelnder Disziplin vernachlässigt, kommen außerdem einige organisatorische Dinge hinzu, an die viele Menschen ganz einfach nicht denken:

  • Dazu gehört beispielsweise, daran zu denken, die Provider für das Internet, das Telefon und Co. fristgerecht zu kündigen, falls Du diese nicht für den neuen Wohnort übernehmen kannst. Auch für Strom- und Gasversorger gilt, dass diese Dir in der Regel gerne bei der Kündigung und Ummeldung helfen. Wenn Du Altverträge weiterführen willst, solltest Du diese zügig umstellen, damit Du die Anschlüsse auch direkt nach dem Einzug schon wieder nutzen kannst.
  • Du solltest Dir vorher genau Gedanken darüber machen, welche Aufgaben beim Umzug Du wirklich selbst übernehmen kannst und welche vielleicht eher von Profis erledigt werden sollten. Gerade Dinge, wie Renovierungsarbeiten in der neuen Wohnung, die vielleicht noch besser vor dem Einzug abgehakt werden sollten, müssen eventuell handwerklich begabte Bekannte und Verwandte oder eben Profis übernehmen. Um deren Anwesenheit und Verfügbarkeit ist sich rechtzeitig zu kümmern.
  • Wer umzieht, ist verpflichtet, alle möglichen Institutionen über seinen neuen Hauptwohnsitz aufzuklären. Dazu gehört vor allem das Einwohnermeldeamt, aber auch die Hausbank, Versicherungsgesellschaften, Vereine und sonstige Stellen. Wer die Post zu spät oder falsch zustellt, sieht sich nicht selten unnötigen Kosten ausgesetzt.
  • Aus finanzieller Sicht besonders wichtig ist es, den Mietvertrag rechtzeitig zu kündigen. Läuft der alte Vertrag noch eine Weile weiter, zahlst Du im schlimmsten Fall mehr als einen Monat lang unnötigerweise die doppelte Miete.
  • Selbst schwer machst Du es Dir, wenn Du vergisst, an Deinem neuen Wohnsitz eine Art Halteverbotszone einzurichten, in welcher Du mit dem Umzugswagen gut parken kannst. Die Kosten und der Aufwand dafür sind gering, Du musst aber eben einfach daran denken – bereuen wirst Du es mit Sicherheit nicht.

Was macht einen guten Umzugshelfer aus?

Umzugshelfer – egal ob Freunde, Bekannte, Verwandte oder Studenten, die sich ihr Taschengeld aufbessern wollen – gibt es in zwei Varianten: Es gibt die handwerklich geschickten, organisationsstarken Umzugshelfer und es gibt die, die nur mit viel Glück die Beschriftung auf den Umzugskartons richtig lesen und auch umsetzen können. Fakt ist: Wer um die Stärken und Schwächen des Umzugstrupps weiß, kann sie nach eben diesen auch passend einsetzen.

Heute drehen wir die Sicht daher einmal um und gucken uns (aus der Perspektive des Helfers) an: Was macht eigentlich einen guten Umzugshelfer aus? Was muss er mitbringen (an Fähigkeiten, aber auch an Material), wie kann er sich auf seine Rolle vorbereiten und wie sieht es eigentlich mit der eigenen Haftung aus?!

Welche Werkzeuge sollte der Umzugshelfer immer am Mann/an der Frau haben?

Wie die Werkzeugtasche bestückt ist, die der Umzugshelfer um die Hüfte trägt, ist abhängig davon, wo er eingesetzt wird. Im Ab- oder Aufbau-Trupp ist der Akkuschrauber mit mindestens zwei voll aufgeladenen Akkus zum Austauschen das wichtigste Werkzeug. Ein Bleistift, der vielleicht sogar in echter Handwerker-Manier hinters Ohr gesteckt wird, und ein Hammer gehören ebenfalls dazu. Wer zu den Lastenträgern gehört, der braucht sicherlich Handschuhe sowie Spanngurte oder eine Sackkarre.

Wer hingegen in der Gruppe der Kisten-Packer eingeteilt ist, der braucht vor allem Klebeband (möglichst auf einer Abrollhilfe) und einen dicken, schwarzen Stift, um die Kisten ordentlich beschriften zu können. Zeitungspapier, um zerbrechliches Hab und Gut ordentlich zu verpacken, sollte – ebenso wie Packkartons – vorhanden sein. Der Ausräum-Trupp hingegen braucht ein Cutter-Messer und das logistische Grundverständnis, dass erst der Aufbau-Trupp den Schrank aufstellen muss, damit der Ausräum-Trupp seine Arbeit tun kann.

Worauf muss ein guter Umzugshelfer am Tag X achten?

Einer muss am Tag des Umzugs den Hut aufhaben. Ob das nun derjenige ist, der umzieht, oder diejenigen, die dabei helfen – das liegt meist an den Personen selbst und an dem Maß an Organisationsgeschick, das sie mitbringen. Wichtig ist: Arbeit muss am Umzugstag nicht zwingend angeschafft werden. Ein guter Umzugshelfer zeichnet sich auch darüber aus, dass er die Arbeit sieht, die vielleicht auf keinem gut organisierten Flipchart steht, sondern einfach anfällt. Hinzu kommen Grundeigenschaften wie Fleiß, Kraft, Geschick und Teamfähigkeit. So ausgerüstet, kann am Umzugstag fast nichts mehr schiefgehen.

Was ist eigentlich in punkto Haftung zu bedenken?

Die Unterstützung von Freunden und Bekannten ist die günstigste Variante, um einen Umzug zu stemmen. Allerdings kann es spätestens dann zu einer Belastungsprobe der Freundschaft kommen, wenn im Eifer des Gefechts etwas zu Bruch geht. Die gelebte Praxis sieht so aus: Wer unbezahlt beim Umzug hilft, erweist einen Freundschaftsdienst. Unterstellt wird in diesem Fall eine Haftungsbeschränkung. Die ausführliche juristische Abwägung steht im Juraforum.

Das Fazit dort lautet: „Normalerweise brauchen private Umzugshelfer die unentgeltlich beim Umzug mithelfen nicht befürchten, dass sie für angerichtete Schäden gegenüber dem Umziehenden oder Dritten aufkommen müssen. Ein Restrisiko kann jedoch mangels höchstrichterlicher Entscheidungen nicht ganz ausgeschlossen werden. Um ganz sicherzugehen, sollten sie dies jedoch mit dem Umziehenden schriftlich einen Haftungsausschluss sowie eine Haftungsfreistellung gegenüber Dritten im Falle der leichten Fahrlässigkeit ausdrücklich vereinbaren. Dies sollte schriftlich geschehen.“

Eine zwar nicht kostenlose, aber immer noch kostengünstige Option, ist das Anheuern von Studenten. Werden diese von einer Umzugshelfer-Agentur vermittelt, sind sie dort direkt versichert. Meist sind sie kurzfristig verfügbar, engagiert und motiviert.

Siehe hierzu auch meinen Artikel: Studentische Umzugshelfer engagieren: Worauf musst Du achten?

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für Umzugshelfer eigentlich?

Wer einen Umzug plant, der weiß: Helfende Hände werden zum Einpacken, zum Auspacken, zum Tragen sowie zum Ab- und Aufbauen gebraucht. Doch im Grunde ist das nur eine Hälfte der Einsatzgebiete, die es am Umzugstag zu besetzen gilt.

  • Die beliebtesten Helfer sind im Verpflegungstrupp. Sie sorgen für Häppchen, die zwischen LKW ausladen und Möbel aufbauen für neue Kraft sorgen. Sie achten darauf, dass Getränke in ausreichendem Maß zu Verfügung stehen und, dass es Kaffee sowie die eine oder andere Nascherei gibt.
    Tipp: Je Büffet-artiger die Verpflegung ausfällt, desto weniger kommt der Durchhänger nach dem üppigen Mahl. Wer bereits früh morgens Kisten schleppt, bekommt nach einer üppigen Mahlzeit am Mittag sehr schnell die sogenannte Bettschwere und ist nur mühsam wieder zu motivieren.
  • Besonders wichtig ist für den Umzugstag die Betreuung von Kindern und Tieren zu organisieren. Sprich: Ein Babysittermuss dafür sorgen, dass die Kinder entweder beim Umzugstrubel komplett außen vor sind oder unter ständiger Beobachtung kleine Aufgaben erledigen dürfen. Bei Tieren gilt hingegen: Am besten ein oder zwei Tage vorher ausquartieren und erst dann ins neue Heim lassen, wenn sich der Trubel gelegt hat.
    Tipp: Mehr Infos hierzu findest du auch in meiner Artikelserie zum Umzug mit Kindern.
  • Wo gehobelt wird, fallen Späne. Das ist nicht nur irgendein Sprichwort, sondern die Wahrheit, die am Umzugstag den Bedarf an Renovierungskräften aufkommen lässt. Im günstigsten Fall geht es bei den Renovierungsarbeiten (siehe hierzu diesen Artikel) lediglich um das Streichen der Wände oder das Verspachteln von Löchern. Meist arbeitet der Renovierungs-Trupp mit dem Putztrupp Hand in Hand. Putztipps für Boden, Küche oder Bad gibt es hier.

Umzug während der Schwangerschaft – Hilfreiche Tipps

Ein Umzug während der Schwangerschaft ist alles andere als ein gewöhnlicher Umzug. Dennoch suchen viele Paare sofort nach einer größeren Wohnung oder einem Haus, wenn sie erfahren, dass sie Nachwuchs erwarten. Schließlich soll die junge Familie ausreichend Platz haben. Dabei solltest du gut überlegen, ob du dir einen Umzug während der Schwangerschaft wirklich zumuten möchtest. Denn selbst dann, wenn du ein Umzugsunternehmen mit einem Komplettumzug beauftragst und dich nicht einmal um das Kistenpacken selbst kümmern musst, ist ein Umzug immer noch mit viel Stress verbunden. Schließlich kann ein Umzug nicht nur körperlich, sondern auch emotional belastend sein. Wie ein stressfreier Umzug in der Schwangerschaft dennoch gelingen kann, möchte ich dir jetzt verraten.

Mute dir nicht zu viel zu

Unabhängig davon, in welchem Stadium deiner Schwangerschaft du dich gerade befindest, solltest du keine schweren Gegenstände heben oder tragen. Ein Umzugskarton, der meist um die 15 Kilogramm wiegt, ist also definitiv viel zu schwer für dich. Auch wenn du dich eigentlich noch fit fühlst und gerade am Anfang deiner Schwangerschaft noch sehr ehrgeizig bist, solltest du lieber die Finger von den Umzugskartons lassen. Die Aufgabe des Packens darfst du also getrost an die folgenden Personen abgeben:

Kartons schonend packen

Wenn du deine Kisten unbedingt selbst packen möchtest, solltest du dich dabei nicht zu tief bücken müssen. Stelle die Kartons zudem an einem Ort auf, von dem du sie später nicht mehr wegbewegen musst. So kannst du eine Kiste nach der anderen langsam mit deinem Hab und Gut befüllen, ohne die Kisten selbst schleppen zu müssen. Wenn du mit einem Umzugskarton fertig bist, verschließt du diesen einfach und stellst den nächsten Karton auf die bereits gefüllte Kiste. Nun kannst du zumindest leichte Sachen munter weiter in deine Umzugskartons packen. Allerdings solltest du dir auch hierbei nicht zu viel vornehmen und regelmäßige Pausen einliegen. Das kann auch bedeuten, dass du dir eine Liegepause gönnst. Wahrscheinlich wirst du schnell merken, dass dir das Strecken und Bücken als Schwangere doch etwas schwerer fällt. Während du die Kisten befüllst, solltest du diese oben und seitlich beschriften, damit sie in der neuen Wohnung gleich dem richtigen Raum zugeordnet werden können. Denn während du dich auf dein Baby vorbereitest, gibt es ohnehin viel zu bedenken, sodass es sinnvoll ist, jegliche unnötige Zusatzarbeit von Anfang zu vermeiden.

Diese Aufgaben solltest du besser anderen überlassen

Doch mit dem Packen der Umzugskartons allein ist es bei deinem Umzug nicht getan. Schließlich will die alte Wohnung vor der Wohnungsübergabe geputzt und renoviert werden und in der neuen Wohnung willst du vielleicht auch noch tapezieren oder einen neuen Boden verlegen. Vor allem die Renovierungsarbeiten solltest du allerdings jemand anderem überlassen. Denn gefährliche Kletterpartien auf einer Leiter sind ebenso wenig etwas für Schwangere wie die chemischen Dämpfe, die ein frisch gestrichenes Zimmer verströmt. Natürlich kannst du die Wandfarbe, Tapeten oder den neuen Boden aussuchen, aber die praktische Umsetzung der Renovierungsmaßnahmen darfst du dann gerne dem werdenden Papa, euren Freunden, der Familie oder professionellen Handwerkern überlassen. Auch der Großputz der alten Wohnung nach dem Auszug kann sehr anstrengend für dich als Schwangere sein und viele Putzmittel sind für werdende Mamas alles andere als ungefährlich.

Unterstützung beim Putzen

Zum Glück gibt es im Internet inzwischen aber viele professionelle Anbieter, sodass du dir einen Putztrupp kinderleicht auch nur für ein paar Stunden ins Haus kommen lassen kannst. Auch wenn dein Umzug in der Schwangerschaft unter Umständen etwas teurer werden könnte, da du wahrscheinlich auf mehr professionelle Hilfe angewiesen sein wirst, ist dies für dich und dein Kind die bessere Wahl. Im Übrigen kannst du diese haushaltsnahen Dienstleistungen dann im kommenden Jahr bei der Steuer geltend machen, sodass die Ausgabe nicht ganz so stark auf dein Haushaltsbudget schlägt.

Weitere Tipps für einen stressfreien Umzug während der Schwangerschaft

Damit ein Umzug während der Schwangerschaft für dich möglichst stressfrei verläuft, sollte dieser so früh wie möglich erfolgen. Denn sonst überkommt dich am Ende vielleicht die blanke Panik, weil du fürchtest, dass du vor der Geburt deines Kindes eventuell nicht mit allem fertig werden könntest. Diesen Stress solltest du dir und deinem Baby besser ersparen. Außerdem kann es sinnvoll sein, wenn du eine Prioritäten- und Aufgabenliste erstellst. So kannst du sichergehen, dass du nichts vergisst und alle Aufgaben entsprechend im Freundes- und Bekanntenkreis oder an professionelle Helfer verteilen. Allerdings solltest du auch wissen, dass du wahrscheinlich einige Abstriche machen musst. Wenn du dich gleich darauf einstellst, dass du eben nicht alle Kisten sofort auspacken und nicht alle Bilder sofort aufhängen wirst, ersparst du dir viel Stress. Konzentriere dich lieber darauf, dass du vor allem das Kinderzimmer zuerst herrichtest, während andere Dinge auch liegenbleiben können.

Nach Hilfe fragen kostet nichts

Denn selbst wenn dein Nestbautrieb um sich greift und du gerne alles schön haben möchtest, bevor das Baby kommt, ist es doch wichtiger, dass es dir und deinem Baby gut geht. Nimm dir also besser nicht zu viel in einer zu kurzen Zeit vor. Bei deiner Planung, wann welche Schritte erledigt sein sollen, kannst du eben nicht davon ausgehen, dass du den gleichen Einsatz erbringen kannst, wie das vor deiner Schwangerschaft noch möglich gewesen wäre. Während des Umzugs bist du also vor allem für die Planung zuständig und ansonsten lautet die Devise: So viel wie möglich delegieren. Wichtig ist dabei vor allem, dass du dich nicht stressen lässt und lieber ein Mal zu viel um Hilfe bittest als ein Mal zu wenig. Dein Körper und dein noch ungeborenes Kind werden es dir mit Sicherheit danken.

Bequemer umziehen mit einem Möbelaufzug

Ob das Treppenhaus nun zu eng ist oder es einfach zu viele Stockwerke bis zu deiner neuen Wohnung sind, um dein Hab und Gut die vielen Treppen nach oben zu schleppen, ein Möbelaufzug kann deinen Umzug zu einer viel komfortableren Angelegenheit machen. Dies setzt natürlich voraus, dass du deine Fenster, deine Balkontür oder die Hausflurfenster auf der Etage deiner neuen Wohnung weit genug öffnen kannst, um auf diesem Weg all deine Möbel in die Wohnung zu transportieren. Darüber hinaus kann die Zahl der Umzugshelfer, die gerade bei großen Umzügen zum Transport deiner Möbel und anderen Haushaltsgegenstände benötigt wird, durch einen Möbelaußenaufzug drastisch reduziert werden. Was alles für einen Möbelaufzug spricht und wann diese Art des Umziehens sinnvoll ist, möchte ich dir an dieser Stelle gerne verraten.

Die Vorteile eines Möbelaufzugs

Bei einem Möbelaufzug handelt es sich also um einen mobilen Aufzug, der einer Drehleiter, wie du sie wahrscheinlich bereits von Feuerwehrautos kennst, ähnelt. Dabei wird das Kopfstück des Lifts an deinem Balkongeländer oder an der Hausfassade angelehnt, damit der Möbellift dein Hab und Gut bequem in die neue Wohnung transportieren kann. Wenngleich zunächst einmal ein Liftcheck erfolgen sollte, um zu prüfen, ob deine neue Wohnung überhaupt für den Umzug per Möbellift geeignet ist, liegen die Vorteile eines Möbelaufzugs grundsätzlich auf der Hand und lauten wie folgt:

  • es werden weniger Umzugshelfer benötigt
  • ein Möbellift ersetzt mehrere Umzugshelfer und kann somit Personalkosten sparen
  • weniger Zeitaufwand für die Abwicklung des gesamten Umzugs
  • auch Möbel, die nicht durchs Treppenhaus passen, können auf diesem Weg in deine neue Wohnung transportiert werden
  • insgesamt weniger Kraftaufwand
  • geringere Beschädigungen am Mobiliar/ keine Beschädigungen im Treppenhaus

Möbellift bei einem Umzugsunternehmen mieten

Viele Umzugsfirmen vermieten Möbellifte übrigens auch, ohne dass du deinen kompletten Umzug über sie abwickeln musst. Du mietest dann also nur den Möbellift sowie ein bis zwei Personen, welche den Lift korrekt aufbauen und bedienen. Die restlichen Umzugs- und Transportarbeiten kannst du zusammen mit deinen Helfern aus dem Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis selbst übernehmen und so bares Geld sparen. Zum Teil kann es jedoch sinnvoll sein, wenn du auf die professionellen Helfer des Umzugsunternehmens zurückgreifst. Denn dann kannst du den Möbelaußenaufzug oftmals zu einem rabattierten Preis nutzen. Wenn du möchtest, dass selbst ein großer Umzug relativ schnell über die Bühne geht, ist ein Möbellift auf jeden Fall eine sehr gute Wahl.

Wann ein Möbelaufzug nicht die richtige Wahl ist

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen ein Möbellift leider nicht zum Einsatz kommen darf. Das kann zum Beispiel bei Dachgeschosswohnungen der Fall sein, sofern es sich um kein Flachdach handelt. Denn dann sind dein Balkon oder deine Fenster wahrscheinlich nach hinten versetzt und für den Möbellift somit nicht zu erreichen, da der Möbelaufzug im oberen Bereich nicht geknickt werden kann. Auch wenn es an der Fassade nicht ausreichend Befestigungsmöglichkeiten für den oberen Teil des Möbelaußenaufzugs gibt, kannst du diesen leider nicht einsetzen.

Der Liftcheck vorab ist unerlässlich

Bevor du eine solche Gerätschaft für deinen Umzug anmietest, solltest du bei der Umzugsfirma also erfragen, ob du ihren Umzugslift für dein Vorhaben überhaupt verwenden kannst. Manche Unternehmen entsenden auch gerne einen Mitarbeiter zu dir nach Hause, damit dieser einen Liftcheck vor Ort machen und die dortigen Gegebenheiten sowohl bei der alten als auch bei der neuen Wohnung auf die Lifttauglichkeit überprüfen kann. Zudem muss vor dem Haus ausreichend Platz sein, um den Möbellift aufstellen zu können. Dazu sind eventuell Absperrungen und Halteverbotszonen erforderlich. Steht ein Baum jedoch ungünstig im Weg, so wirst du den Möbellift leider nicht für deinen kraftsparenden und weniger stressigen Umzug nutzen können.

Komplettumzug: Dein Umzug mit allen erdenklichen Extraleistungen

Wenn Du möglichst stressfrei umziehen und Dich ganz entspannt zurücklehnen möchtest, während andere Deinen Umzug von A bis Z abwickeln, dann ist ein Komplettumzug die richtige Wahl. Ob Du nun schwanger bist, es sich um einen Seniorenumzug handelt oder Du einfach unter Zeitdruck stehst und beruflich stark eingespannt bist, Deinen kompletten Umzug kannst Du einfach den Profis überlassen. Ein Komplettumzug kann dabei nicht nur das Ein- und Auspacken deiner Kisten beinhalten, denn gerne übernimmt ein professionelles Umzugsunternehmen in Deiner Nähe auch weitere Leistungen für Dich. Wie so ein Komplettumzug also aussehen könnte, möchte ich Dir jetzt gerne verraten.

Viele Extraleistungen beim Komplettumzug

Dabei kannst Du Dir Dein Leistungspaket für Deinen Komplettumzug frei Deinen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend zusammenstellen. Folgende Leistungen sind zum Beispiel denkbar:

  • Ein- und Auspacken Deiner Umzugskartons
  • Auf- und Abbauen Deiner Möbel
  • Transport
  • Bauarbeiten
  • Renovierungsarbeiten
  • Sanierungsarbeiten
  • Montagearbeiten

Bei Deinem sorglosen Komplettumzug sieht Deine neue Wohnung also binnen kürzester Zeit so aus, als würdest Du dort schon ewig wohnen. Vom Anbringen der Lampen und Gardinen bis hin zur Montage Deiner Küche musst Du Dich wahlweise nämlich um nichts kümmern, sofern Du einen Komplettumzug buchst. Einige Umzugsunternehmen haben sich sogar auf so vielseitige Zusatzleistungen spezialisiert, dass sie auch mit fachkundigen Bauarbeitern oder Handwerkern zusammenarbeiten, die auf Wunsch Dein Laminat verlegen, neu tapezieren, für Dich streichen oder eine zusätzliche Wand einziehen. Das Ziel bei Deinem Komplettumzug ist es also, dass Deine neue Wohnung am Ende binnen kurzer Zeit so aussieht, wie Du es Dir wünschst, ohne dass Du dafür selbst bei Deinem Umzug schuften musstest. Selbst, wenn es um den Nachsendeantrag oder das Ummelden bei verschiedenen Dienstleistern geht, kann Dir ein professionelles Umzugsunternehmen kompetent unter die Arme greifen.

Tipps für Deinen Komplettumzug

Auch wenn Du Dein Umzugsunternehmen mit Deinem kompletten Umzug beauftragst, gibt es einige Dinge, die Du dennoch nicht aus der Hand geben sollest. Am besten erstellst Du zunächst eine Liste mit allen anfallenden Arbeiten. So kannst Du Dich bezüglich der gewünschten Leistungen einfacher mit Deinem Umzugsunternehmen besprechen. In diesem Zusammenhang wird Dir wahrscheinlich auch klar werden, dass es einige Aufgaben gibt, die eben nur Du allein übernehmen kannst. Denn auch wenn die Umzugsprofis grundsätzlich den Umzug deines kompletten Hab und Guts bewältigen können, möchtest Du einige sehr private Gegenstände bestimmt lieber selbst in Deine Umzugskartons packen. Zudem ist es wichtig, dass Du eine solide Vertrauensbasis zu Deinem Umzugsunternehmen aufbauen kannst. Wenn die Umzugshelfer sogar Deine Kartons packen, stehen die Chancen plötzlich viel größer, dass etwas unbemerkt verschwindet. Wertgegenstände, wie Schmuck oder kleinere Gadgets, solltest Du daher selbst einpacken und transportieren, damit Du gar nicht erst Gefahr läufst, dass diese während des Komplettumzugs abhanden kommen.

Kostenkalkulation und Versicherungen

Um Dein Gewissen zu beruhigen, kannst Du bei Deinem Umzugsunternehmen zudem nachfragen, inwiefern Du abgesichert bist, falls während des Umzugs doch einige Deiner Wertgegenstände verschwinden sollten (hierzu kann ich dir auch meinen Artikel ‚Wofür haften eigentlich Umzugsunternehmen?‘ ans Herz legen). Bedenke zudem, dass ein Komplettumzug mit wesentlich höheren Kosten verbunden ist als ein Standardumzug. Daher solltest Du nicht nur verschiedene Angebote einholen, sondern die unterschiedlichen Leistungen sollten auch als einzelne Kostenpunkte in dem Angebot zu finden sein. So kannst Du für Dich individuell entscheiden, welche Leistungen Dir Dein Geld wirklich wert sind und welche Arbeiten Du in Anbetracht der hohen Kosten vielleicht doch lieber eigenhändig übernimmst.

Tipps für die Einweihungsparty in Deiner neuen Wohnung

Wenn der Umzug endlich geschafft ist und Du Dich in Deiner neuen Wohnung eingelebt hast, ist Dir gewiss nach Feiern zumute. Da bietet sich bei einer Einweihungsparty die wunderbare Gelegenheit, mit den neuen Nachbarn auf eine gute Nachbarschaft anzustoßen und so vielleicht direkt neue Freunde zu finden. Außerdem ist eine Einweihungsparty perfekt, um Dich im gleichen Atemzug für die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, die im Rahmen Deines Einzugs vielleicht entstanden sind. Auch wenn Du nur ein paar Straßen weiter gezogen bist, stellt eine Einweihungsparty eine tolle Möglichkeit dar, wie Du Dich bei Deinen Umzugshelfern gebührend für die geleistete Arbeit bedanken kannst. Doch was musst Du beachten, damit Deine Einweihungsparty zum Erfolg wird? Ich verrate Dir nachfolgend, wie Du am besten auf gute Nachbarschaft und Deine neue Wohnung anstoßen kannst.

Wen solltest Du einladen?

Wenn Du in eine völlig neue Stadt gezogen bist, sind es vor allem Deine Nachbarn, die Du zu Deiner Einweihungsparty einladen solltest. Alle Bewohner aus dem ganzen Haus einzuladen, wäre allerdings übertrieben. Beschränke Dich also auf die Nachbarn, die Dir wahrscheinlich am häufigsten über den Weg laufen werden. Natürlich kannst Du neben den Bewohnern Deines Flurs oder Stockwerks auch noch nette Nachbarn von anderen Etagen einladen, wenn diese Dir bereits begegnet sind. Falls Du frisch in ein Einfamilienhaus eingezogen bist, sprichst Du am besten eine Einladung an die Nachbarn aus den umliegenden Häusern aus. Falls nichts gegen ein privates Treffen mit den Kollegen spricht, kannst Du ausgewählte Kollegen gerne einladen. Freunde und Familie aus der Region dürfen bei Deiner Party natürlich auch nicht fehlen.

Vielleicht entscheidest Du Dich aber auch dazu, zwei separate Partys zu veranstalten. Deinen Eltern kannst Du Deine neue Wohnung zum Beispiel auch zu einem anderen Zeitpunkt bei Kaffee und Kuchen zeigen und lädst Sie daher wohlmöglich nicht ein, wenn Du den Einzug mit Deinen Freunden ausgelassen und feucht-fröhlich feiern möchtest. Natürlich sollten die fleißigen Umzugshelfer aus Deinem Freundes- und Bekanntenkreis zu den Ehrengästen bei Deiner Einweihungsparty zählen!

Wann soll Deine Einweihungsparty wo steigen?

Freitag- oder Samstagabend sind ideal für Deine Einweihungsparty, da die meisten Menschen am nächsten Tag frei haben und sich so von den Feierlichkeiten erholen können, bevor die nächste Arbeitswoche startet. Dabei ist Samstag wahrscheinlich der bessere Tag für eine Einweihungsparty, da Du so im Laufe des Tages noch ausreichend Zeit hast, um alle nötigen Besorgungen zu erledigen. Wenn Du lieber zu Kaffee und Kuchen einladen möchtest, um Deinen Umzug zu feiern, dann ist der Sonntagnachmittag eine ebenso gute Wahl. Bei einer Feier in den Abendstunden solltest Du darauf achten, dass die Musik nach 22 Uhr die Zimmerlautstärke nicht überschreitet und Du so nicht gleich Ärger mit Deinen Nachbarn wegen Lärmbelästigung bekommst. Es empfiehlt sich zudem, einen Zettel im Hausflur aufzuhängen, der auf Deine Party verweist. Die Nachbarn, die mit Dir feiern, werden sich natürlich nicht über eine Ruhestörung beschweren. Vielleicht kannst Du jedoch in Erfahrung bringen, ob es auch Nachbarn gibt, die das nicht so locker sehen, um mögliche Probleme von Anfang an zu vermeiden. Falls Du nicht in Deiner Wohnung feiern möchtest und über einen Garten verfügst, bietet sich eine (Grill-)Party draußen an, vor allem natürlich in den warmen Sommermonaten.

Richtig zur Einweihungsparty einladen

Damit Deine Einweihungsparty zum durchschlagenden Erfolg wird, solltest Du Deine Gäste mindestens eine Woche im Voraus einladen. Während Du Deine Freunde und Umzugshelfer auch per WhatsApp, SMS, Telefon, mündlich oder per E-Mail einladen kannst, kommt eine gedruckte Einladung bei Deinen neuen Nachbarn bestimmt sehr gut an. Am besten stellst Du Dich, die anderen Personen und eventuell auch die Haustiere, die zusammen mit Dir in die Wohnung eingezogen sind, kurz vor. Eine Prise Humor und ein nettes Foto von allen Bewohnern kann auf der Einladung nicht schaden. Außerdem sollten die folgenden Informationen enthalten sein:

• Wann die Party steigt (Datum oder Uhrzeit)
• Wo die Einweihungsparty stattfindet (bei Dir in der Wohnung oder im Garten)
• Ob bzw. dass Du für Getränke (und Essen) sorgen wirst
• Ob es sich um eine Mottoparty handelt

Falls Du in der Tat eine Mottoparty planst, weil Halloween oder der nächste Fasching passenderweise kurz bevorstehen, sollten Deine Gäste jedoch frei entscheiden dürfen, ob sie sich verkleiden möchten oder nicht. Während Du Getränke, Dekorationen und vielleicht auch Speisen bereitstellst, die zum Motto der Party passen, darf ein Kostüm keine Pflicht sein.

Für Speis, Trank und Musik sorgen

Essen, Getränke und Musik – neben netten Leuten und guter Laune sind dies die wichtigsten Zutaten für eine gelungene Party. Da die Geschmäcker verschiedenen sind, fährst Du am besten eine Reihe von verschiedenen Partyklassikern auf. Chips, Salzstangen, Gummibärchen, Nudelsalat, Gemüsesticks zum Dippen, Erdnüsse, Kartoffelsalat und Würstchen sowie Baguette und Käse stehen dabei hoch im Kurs. Da Du nicht sicher wissen kannst, ob einer Deiner Gäste nicht doch Vegetarier ist, sollest Du zumindest ein oder zwei vegetarische Optionen bereithalten. Eine Auswahl an Sekt, Bier, Wein und ein paar selbst kreierten Cocktails sorgen zusammen mit Wasser und anderen Softdrinks dafür, dass für das leibliche Wohl Deiner Gäste gesorgt ist. Genügend Servietten, Plastikbesteck und Wegwerfteller solltest Du außerdem zur Hand haben. Gleiches gilt für Papp- oder Plastikbecher. Die Musik darfst Du ebenfalls auf keinen Fall vergessen, um die Stimmung ein wenig anzuheizen. Am besten legst Du Dir bereits vor Deiner Einweihungsparty eine Playlist zurecht, die dann den ganzen Abend im Hintergrund spielen kann. Oder Du fragst einen Freund, ob er für einen Abend DJ spielen möchte. So gelingt Dir Dein Einstand in Deiner neuen Wohnung ganz bestimmt!

Einrichtungsplan erstellen: Erleichterung vor und während Deinem Umzug

Endlich hast Du Deine Traumwohnung gefunden und malst Dir bestimmt bereits im Kopf aus, wie sie schlussendlich eingerichtet aussehen wird. Doch wieso nur im Kopf? Ich verrate Dir heute, wie Du einen Einrichtungsplan zu Papier bringst. So kannst Du nämlich nicht nur besser planen wie die Räume später aussehen sollen, sondern Du kannst auch direkt am Umzugstag dafür sorgen, dass alle Umzugshelfer die jeweiligen Möbel und Kartons an den richtigen Platz bringen. Ein Einrichtungsplan stellt deshalb vor und während Deinem Umzug eine große Erleichterung für alle Beteiligten dar – vor allem für Dich als Koordinator/in.

Schritt 1: Den Grundriss skizzieren

Bevor Du planst, welche Möbel wo hinsollen, brauchst Du natürlich erst einmal einen Grundriss Deiner neuen Wohnung. Dieser muss unbedingt maßstabsgetreu sein, damit Du später beim Einrichten keine bösen Überraschungen erlebst. Frage daher entweder den Vermieter beziehungsweise Verkäufer der neuen Wohnung, ob er Dir einen Grundriss als Kopie aushändigen kann. Oder aber Du machst Dich selbst mit Zollstock, Stift und Papier ans Werk und skizzierst einen eigenen Grundriss. Wichtig dabei ist, dass Du auch alle Türen, Fenster, Heizungen, Rohre, Anschlüsse, Antennen usw. maßstabsgetreu vermerkst. So weißt Du nämlich später, wo die Waschmaschine hin muss oder wie weit das Bett aufgrund des Heizkörpers vom Fenster entfernt platziert werden sollte. Bei Fenstern und Türen musst Du unbedingt auch vermerken, in welche Richtung sich diese öffnen. Am einfachsten lässt sich die Skizze eines Grundrisses übrigens auf Millimeterpapier anfertigen. Wähle dafür einen Maßstab von 1:20, also entspricht ein Meter in der Wohnung fünf Zentimetern auf dem Papier. So hast Du ausreichend Platz, um später die Möbel, Teppiche, Lampen etc. einzukleben. Falls nötig, kannst Du einen größeren Papierbogen kaufen oder einfach mehrere DIN-A4-Blätter aneinanderkleben.

Schritt 2: Die fixen Möbel einzeichnen

Fixe Möbel? Was soll denn das sein? Mit fixen Möbel meine ich jene Möbelstücke und elektronischen Geräte, deren Platz Du nicht frei wählen kannst. Entweder, weil diese einen entsprechenden Anschluss benötigen, wie zum Beispiel der Herd oder die Waschmaschine, oder aber weil nur an dieser einen Stelle ausreichend Platz für das Ecksofa ist.

Schritt 3: Die variablen Möbel platzieren

Nun kannst Du alle weiteren Möbel frei nach Belieben in Deinem Grundriss platzieren. Am besten geht das, wenn Du diese aus einem weiteren Stück Papier maßstabsgetreu ausschneidest und beschriftest. Nun kannst Du diese auf den Grundriss legen und so lange hin- und herschieben, bis Du mit der Einrichtung zufrieden bist. Außerdem kannst Du jetzt optimal Möbel übereinanderlegen, zum Beispiel den Couchtisch auf den Wohnzimmerteppich. Beachte unbedingt, dass zwischen den Möbeln ausreichend Platz für Durchgänge sein muss. In der Regel werden dafür mindestens 75 Zentimeter veranschlagt. Hast Du die optimale Stelle gefunden, klebst Du die Möbel entsprechend fest. Umrande jetzt die ausgeschnittenen Möbel mit einem dicken Filzstift, sodass sie sich noch besser vom Grundriss abheben.

Schritt 4: Einrichtungsplan kopieren und an Umzugshelfer verteilen

Nun hast Du den fertigen Einrichtungsplan und kannst diesen in beliebiger Anzahl kopieren. Wofür? Ganz einfach: Jeder Deiner Umzugshelfer und Möbelpacker sollte am Umzugstag einen solchen Einrichtungsplan von Dir erhalten. So können diese alle Möbel direkt an den späteren Standort bringen. Je verständlicher der Einrichtungsplan gestaltet ist, desto weniger Aufwand hast Du während des Umzugs mit der Koordination der Umzugshelfer.

Schritt 5: Kartons richtig packen und beschriften

Zuletzt bietet es sich auch an, die Umzugskartons so zu packen, dass diese eindeutig einem der Räume zugeordnet werden können. Beschrifte sie dann entsprechend mit denselben Raumbezeichnungen, welche Du auch auf dem Einrichtungsplan vermerkt hast. So wissen auch hier alle Umzugshelfer direkt, wo welcher Karton am Ende stehen sollte. Mehr Tipps dazu findest du übrigens im Artikel: Umzugskartons richtig packen.

Extra-Tipp: Online-Einrichtungsplaner verwenden

Zuletzt habe ich noch einen praktischen Extra-Tipp für Dich im Gepäck: Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die Dir die Erstellung eines Einrichtungsplans direkt online ermöglichen. Einige davon gibt es sogar bereits in 3D. Nach einer kurzen Einarbeitung hast Du so einen einfachen und schnellen Weg gefunden, einen besonders realistischen Einrichtungsplan zu erstellen. Ein solches Angebot findest Du zum Beispiel unter www.everyday-feng-shui.de. Planen, ausdrucken, fertig!

Außerdem ….

… sollte dein Einrichtungsplan natürlich beim Ein- und Ausladen des Umzugs-LKW Berücksichtigung finden (was es da ansonsten zu beachten gilt, dass verrate ich dir hier). Jeder deiner Helfer sollte den Einrichtungsplan verinnerlichen. So vermeidest du die zahlreichen Fragen á la „Wo kommt das denn hin?“ beim Entladen des Transporters oder Umzugs-LKWs. Außerdem kann man das Fahrzeug natürlich entsprechend des Einrichtungsplans geschickt beladen.

Mein Tipp: Stapel die Kartons so, dass beim Entladen Kartons für unterschiedliche Räume nacheinander abgeladen werden. So erhält der erste Helfer bspw. einen Karton fürs Schlafzimmer, der zweite Helfer einen Karton für die Küche und der dritte Helfer einen Umzugskarton fürs Wohnzimmer. In deinen neuen Räumen verläuft sich der Umzugs-Traffic dann ein bisschen und deine Helfer stehen sich nicht auf den Füßen herum! Außerdem solltest du den Helfern den Rücken frei halten, die noch etwas aufzubauen haben. Gibt es bspw. einen großen Schrank der zu aller erst im Wohnzimmer aufgebaut werden soll und der daher vorne im LKW steht, dann solltest du beim Entladen andere Sachen für das Wohnzimmer eher auf der anderen Seite des LKWs stapeln um deinen Helfern möglichst lange, möglichst viel Freiraum zum Aufbauen zu geben!

Umziehen mit Kindern Teil 4: So findest Du einen Babysitter

Am Umzugstag geht es hektisch zu, Möbelpacker gehen ein und aus, Du kümmerst Dich um die Verpflegung für die Umzugshelfer oder bist voll und ganz mit deren Koordination beschäftigt. Manchmal kommt dann auch der Vermieter für die Wohnungsübergabe vorbei oder Du hast sogar noch Haustiere, deren Umzug besonders kompliziert ist. So oder so: Für die Betreuung eines Babys oder Kleinkindes hast Du am Umzugstag häufig nicht ausreichend Zeit. Du hast also zwei Möglichkeiten: Entweder Du gibst den Umzug komplett in die Hände Deiner Helfer oder aber Du suchst Dir für diesen Tag einen Babysitter.

Wann ist ein Babysitter für den Umzug sinnvoll?

Welche die jeweils sinnvollere Variante ist, hängt in erster Linie von Deiner finanziellen Situation ab. Wenn Du Dir die Hilfe durch ein professionelles Umzugsunternehmen leisten kannst, lass doch einfach die Profis ans Werk und nimm Du Dir Zeit für Dein Kind und Dich selbst. Die Umstellung im neuen Zuhause, der neuen Region und vielleicht auch dem neuen Job oder Freundeskreis wird schließlich noch anstrengend genug. Allerdings ist so ein Vollservice für einen Umzug alles andere als ein Schnäppchen. Viele Menschen tendieren deshalb zu günstigeren Varianten, wie der Hilfe durch Freunde und Bekannte, studentische Umzugshelfer oder gar dem kompletten Umzug in Eigenregie. Was also, wenn Du am Umzugstag koordinieren oder selbst mit anpacken musst?

Zuerst Verwandte oder Freunde fragen

Beim Umzug selbst dabei zu sein, ist für Babys und kleine Kinder in der Regel zu stressig. Sie verstehen den Trubel noch nicht, machen Unordnung oder geraten gar in Gefahr. Am sichersten ist es deshalb, wenn Du für den Umzugstag eine Kinderbetreuung organisierst und der Babysitter mit dem Kind zum Beispiel auf den Spielplatz geht. Fremde Menschen und Umgebungen bedeuten aber sehr viel Stress für das Kind, je nach Alter kann das sogar beängstigend wirken. Am besten ist es deshalb, wenn Dein Kind an einem bekannten Ort und/oder von einer bekannten Person betreut wird. Frage daher erst einmal Deine Verwandten und Freunde, welche das Kind bereits kennt, ob diese am Umzugstag vielleicht als Babysitter aushelfen würden. So können zum Beispiel die Großeltern des Kindes aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme sowieso nicht mehr aktiv beim Umzug helfen. Wieso also das Baby nicht für einen Tag zu ihnen bringen? Oder frag doch Deine Freundinnen aus der Krabbelgruppe, dem Schwangerschaftskurs oder vom Spielplatz, ob ihr Sohn oder ihre Tochter für einen Tag einen Spielgefährten wünscht?

Kommen Kita oder Kindergarten infrage?

Dein Kind geht bereits in eine Kita oder einen Kindergarten? Dann frag doch hier einmal nach einer außerplanmäßigen Betreuung. Auch wenn Dein Sprössling vielleicht normalerweise nur halbtags oder nur zwei Tage pro Woche in der Kita oder im Kindergarten ist, kannst Du in der Regel für Sonderfälle eine Aushilfsbetreuung organisieren. So weißt Du, dass Dein Kind gut versorgt ist, die anderen Kinder und Erzieher/innen kennt und Du kannst Dich sorglos auf den Umzug konzentrieren.

Babysitter finden und auswählen

Hast Du nun immer noch keine passende Betreuung für den Umzugstag gefunden, so gibt es weitere Möglichkeiten einen Babysitter zu suchen. Frage Deine Freunde und Bekannten, ob sie jemanden empfehlen können. Sieh in Kleinanzeigen in der Zeitung nach oder such im Internet auf entsprechenden Plattformen, wie www.betreut.de. Wichtig ist natürlich, dass Du den Babysitter zu einem persönlichen Gespräch zum Kennenlernen einlädst. Du vertraust ihm oder ihr später schließlich das Wertvollste an, das Du hast. Zudem solltest Du ein Treffen zwischen Babysitter und Kind/ern organisieren, um zu sehen, ob die Chemie stimmt und wie der Babysitter mit den Kindern interagiert. Daraus lässt sich bereits viel ableiten.

Wichtiges für das persönliche Gespräch

Bereite Dich auf das persönliche Erstgespräch vor und notiere Dir sowohl alle Fragen, die Du stellen möchtest, als auch Deine Konditionen, Anforderungen etc. Im persönlichen Gespräch solltest Du dann nämlich unbedingt

  • alle Konditionen vorab klären, zum Beispiel Dauer, Bezahlung und Aktivitäten oder Termine für das Kind.
  • Referenzen des Babysitters erfragen, den Personalausweis kopieren sowie Dir die Handy- und Telefonnummer, Adresse und die Telefonnummer einer weiteren Kontaktperson geben lassen.
  • dem Babysitter umgekehrt auch ein Info-Blatt mit Deinen Kontaktdaten, Notfallnummern sowie der Telefonnummer von mindestens einer weiteren Person, die sich am Umzugstag in Deiner Nähe aufhält, aushändigen.
  • die Grundregeln für die Kinder aufzählen und am besten niedergeschrieben auf einem Info-Blatt mitgeben, z.B. was darf das Kind und was nicht, wann macht es seinen Mittagschlaf, wann isst es und was usw.
  • auf dem Info-Blatt vermerken, ob Dein Kind Medikamente nehmen muss, wann und welche. Auch über Allergien oder weitere Besonderheiten muss der Babysitter unbedingt informiert werden.

Zuletzt solltest Du beim Kennenlernen zwischen Kind/ern und Babysitter anwesend sein und die Szene beobachten. Wie gehen diese miteinander um? Was sagt Dein Bauchgefühl? Was kannst Du aus Mimik und Gestik Deines Kindes schließen? Schlussendlich sollten Kopf und Bauch gemeinsam die Entscheidung für oder gegen einen Babysitter treffen.

Achtung bei der Versicherung

Hast Du Dich für einen Babysitter entschieden, so musst Du unbedingt vorab den Versicherungsschutz klären. Wer haftet, wenn etwas passiert? Frage den Babysitter deshalb frühzeitig, ob er einen ausreichenden Versicherungsschutz in der Privathaftpflichtversicherung besitzt und lasse Dir unbedingt einen entsprechenden Nachweis vorlegen, zum Beispiel eine Kopie des Versicherungsscheines.

Wie viel kostet ein Babysitter?

Die Kosten für einen Babysitter schwanken stark. Während Bekannte und Verwandte häufig sogar umsonst babysitten, nehmen private Anbieter geringere Stundensätze und professionelle Anbieter für die Kinderbetreuung sind am teuersten. Prinzipiell musst Du mit einem Stundenlohn von rund sechs bis 15 Euro rechnen. Kläre die Konditionen im Voraus mit dem Babysitter ab. Zu sehr auf das Geld achten solltest Du hier natürlich nicht. Hat Dich ein Babysitter überzeugt, so nimm lieber auch einen höheren Stundenlohn in Kauf. Dein Kind ist es Dir bestimmt wert und günstiger als ein Umzugsunternehmen ist der Babysitter dann immer noch.

Es ist so weit: Worauf Du am Umzugstag achten solltest

Je nachdem, wie alt Dein Kind ist, solltest Du ihm so gut wie möglich erklären, weshalb es den Tag mit einem Babysitter verbringt, wie lange und wann Du es wieder abholst oder es nach Hause gebracht wird. Wenn möglich, sollten Babysitter und Kind den Tag an einem gewohnten Ort verbringen. Zum Beispiel auf dem Spielplatz um die Ecke, in der Wohnung Deiner besten Freundin oder im Zoo, für den Du eine Jahreskarte hast. Je „normaler“ der Tag für Dein Kind abläuft, desto weniger Stress bedeutet er. Gib dem Babysitter deshalb unbedingt auch vertraute Spielsachen mit. Vergiss zudem nicht Wechselkleidung, Schnuller, Windeln sowie Trinkflasche und Lebensmittel (je nach Absprache) einzupacken. Jetzt heißt es: Vertrauen und Dich auf den Umzug konzentrieren. Natürlich kannst Du den Babysitter auch hin und wieder anrufen, um zu fragen wie der Tag läuft. Aber übertreib es bitte nicht: Zwei bis drei Anrufe am Tag sind völlig ausreichend!

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Putzen beim Umzug – so findest Du passende Dienstleister

In der Regel musst Du Deine alte Wohnung bei einem Umzug „besenrein“ hinterlassen, also nicht noch einmal gründlich jeden Winkel putzen. Das Problem ist: Dasselbe gilt für den Vormieter Deiner neuen Wohnung. Und gewiss möchtest Du erst in Deine eigenen vier Wände einziehen, wenn diese vorher auch einmal gründlich gesäubert wurden. Doch Du musst vielleicht noch Schönheitsreparaturen vornehmen, den Umzug organisieren oder arbeiten und hast schlichtweg keine Lust oder keine Zeit, um selbst zu putzen. Ich zeige Dir deshalb heute, wie Du günstige und seriöse Anbieter findest, die Deine alte oder neue Wohnung so richtig auf Hochglanz bringen.

Der Klassiker: Professionelle Reinigungsunternehmen

Die Endreinigung Deiner alten oder Grundreinigung Deiner neuen Wohnung kannst Du klassisch von einer Reinigungsfirma übernehmen lassen. Diese haben in der Regel verschiedene „Pakete“ im Angebot, zum Beispiel Grundreinigung, zusätzliche Fensterreinigung oder Textilreinigung. So kannst Du gezielt auswählen, was Du an Leistungen brauchst. Lass Dir aber im Voraus ein verbindliches Angebot unterbreiten und vergleiche am besten drei bis vier verschiedene Anbieter.

Worauf achten bei einem Reinigungsunternehmen?

Eine professionelle Reinigungsfirma legt Dir in der Regel auch einen professionellen Vertrag vor. Hier können sich fiese Klauseln verstecken. Lies deshalb vor dem Unterzeichnen das Kleingedruckte und versuche es auch wirklich zu verstehen. Wichtig ist, dass der Vertrag unbedingt eine Abnahmegarantie enthält. Wieso? Durch die Abnahmegarantie kannst Du das Putzergebnis vor dem Bezahlen noch einmal überprüfen. Bist Du nicht zufrieden, muss die Reinigungsfirma entweder nacharbeiten oder Dir einen Rabatt gewähren.

So findest Du eine Reinigungsfirma

Auf der Suche nach einem Reinigungsunternehmen für Deinen Umzug fragst Du am besten erst einmal Bekannte und Freunde, ob sie bereits Erfahrungen haben oder Dir eine Firma empfehlen können. Ist dies nicht der Fall, kannst Du auch klassisch im Telefonbuch nachsehen oder eine Internetrecherche starten. Letztere bringt den Vorteil mit sich, dass auf vielen Plattformen gleich auch Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen Kunden einsehbar sind. Fündig wirst Du zum Beispiel über Google mit Stichwörtern, wie „Grundreinigung, Umzugsreinigung, Gebäudereinigung, Deine Stadt“ o.ä.

Die Alternative: Private Reinigungskräfte

Etwas günstiger fährst Du in der Regel mit privaten Anbietern. Privat bedeutet übrigens nicht schwarz oder illegal, sondern dass die Reinigungskraft selbständig tätig ist. Dadurch, dass kein großes Unternehmen an ihrer Arbeit mitverdient, kann sie denselben Service in der Regel deutlich günstiger anbieten. Allerdings gibt es auch hier wichtige Dinge zu beachten:

Was Du bei privaten Anbietern beachten musst

Achte unbedingt darauf, dass die private Reinigungskraft

  • korrekt angemeldet ist,
  • über eine ausreichende Versicherung verfügt und
  • Dir eine ordentliche Rechnung stellen kann.

Ansonsten handelst Du illegal, musst eventuell für Schäden haften und kannst die Reinigungsarbeiten nicht steuerlich geltend machen.

Private Reinigungskräfte finden

Die spannende Frage ist nun aber: Wie findest Du vertrauenswürdige private Reinigungskräfte für Deinen Umzug? Ganz einfach – im Internet. Durch moderne Jobbörsen konnten sich in den letzten Jahren immer mehr Reinigungsdienstleister selbständig machen und offerieren ihre Dienste nun auf einer der folgenden Plattformen:

  • MachDuDas.de: Auf MachDuDas kannst Du entweder einen Suchauftrag eingeben und verschiedene Reinigungskräfte „bewerben“ sich dann bei Dir für den Auftrag, oder Du siehst Dir direkt die Angebote der unterschiedlichen Dienstleister an und kontaktierst diese. Der Vorteil bei MachDuDas liegt in der Bewertungsfunktion. Nachdem ein Auftrag zustande gekommen ist, können sich Kunde und Anbieter gegenseitig bewerten und Du kannst Dir gleich ein Bild von der Qualität der Reinigungsarbeiten machen.
  • My-Hammer.de: Zwar gilt My-Hammer als Handwerkerportal, Reinigungskräfte sind hier aber auch gelistet. So kannst Du direkt nach der gewünschten Dienstleistung in Deinem Ort suchen und Dir ganz bequem Angebote machen lassen. Das Beste auswählen und fertig!
  • Ebay Kleinanzeigen: Ja, auch bei den Ebay Kleinanzeigen kannst Du entweder Deinen Suchauftrag eingeben oder nach entsprechenden Angeboten in Deiner Region suchen. Allerdings tummeln sich hier leider auch zahlreiche unseriöse Anbieter. Reinigungsdienstleister, die in gebrochenem Deutsch werben oder keine Gewerbeanmeldung vorlegen können, solltest Du deshalb unbedingt meiden.
  • Happy Maids, Book a Tiger & Mr. Cleaner: Diese drei sind nur wenige Beispiele für extra auf Reinigungsarbeiten spezialisierte Internetangebote, die Du via Google zuhauf findest. Hier kannst Du direkt online professionelle Reinigungskräfte buchen, einmalig für Deinen Umzug oder regelmäßig als Haushaltshilfe. Lass Dir am besten auch hier erst einmal Angebote für den besseren Konditionenvergleich erstellen. Dabei ist sind nicht nur die Preise wichtig, sondern auch inbegriffene Leistungen, Anfahrtswege, Abnahmegarantie oder Reinigungsdauer.

Ich wünsche Dir viel Spaß in Deiner strahlend sauberen neuen Wohnung!