Einrichtungsplan erstellen: Erleichterung vor und während Deinem Umzug

Einrichtungsplan erstellen: Erleichterung vor und während Deinem Umzug

Endlich hast Du Deine Traumwohnung gefunden und malst Dir bestimmt bereits im Kopf aus, wie sie schlussendlich eingerichtet aussehen wird. Doch wieso nur im Kopf? Ich verrate Dir heute, wie Du einen Einrichtungsplan zu Papier bringst. So kannst Du nämlich nicht nur besser planen wie die Räume später aussehen sollen, sondern Du kannst auch direkt am Umzugstag dafür sorgen, dass alle Umzugshelfer die jeweiligen Möbel und Kartons an den richtigen Platz bringen. Ein Einrichtungsplan stellt deshalb vor und während Deinem Umzug eine große Erleichterung für alle Beteiligten dar – vor allem für Dich als Koordinator/in.

Schritt 1: Den Grundriss skizzieren

Bevor Du planst, welche Möbel wo hinsollen, brauchst Du natürlich erst einmal einen Grundriss Deiner neuen Wohnung. Dieser muss unbedingt maßstabsgetreu sein, damit Du später beim Einrichten keine bösen Überraschungen erlebst. Frage daher entweder den Vermieter beziehungsweise Verkäufer der neuen Wohnung, ob er Dir einen Grundriss als Kopie aushändigen kann. Oder aber Du machst Dich selbst mit Zollstock, Stift und Papier ans Werk und skizzierst einen eigenen Grundriss. Wichtig dabei ist, dass Du auch alle Türen, Fenster, Heizungen, Rohre, Anschlüsse, Antennen usw. maßstabsgetreu vermerkst. So weißt Du nämlich später, wo die Waschmaschine hin muss oder wie weit das Bett aufgrund des Heizkörpers vom Fenster entfernt platziert werden sollte. Bei Fenstern und Türen musst Du unbedingt auch vermerken, in welche Richtung sich diese öffnen. Am einfachsten lässt sich die Skizze eines Grundrisses übrigens auf Millimeterpapier anfertigen. Wähle dafür einen Maßstab von 1:20, also entspricht ein Meter in der Wohnung fünf Zentimetern auf dem Papier. So hast Du ausreichend Platz, um später die Möbel, Teppiche, Lampen etc. einzukleben. Falls nötig, kannst Du einen größeren Papierbogen kaufen oder einfach mehrere DIN-A4-Blätter aneinanderkleben.

Schritt 2: Die fixen Möbel einzeichnen

Fixe Möbel? Was soll denn das sein? Mit fixen Möbel meine ich jene Möbelstücke und elektronischen Geräte, deren Platz Du nicht frei wählen kannst. Entweder, weil diese einen entsprechenden Anschluss benötigen, wie zum Beispiel der Herd oder die Waschmaschine, oder aber weil nur an dieser einen Stelle ausreichend Platz für das Ecksofa ist.

Schritt 3: Die variablen Möbel platzieren

Nun kannst Du alle weiteren Möbel frei nach Belieben in Deinem Grundriss platzieren. Am besten geht das, wenn Du diese aus einem weiteren Stück Papier maßstabsgetreu ausschneidest und beschriftest. Nun kannst Du diese auf den Grundriss legen und so lange hin- und herschieben, bis Du mit der Einrichtung zufrieden bist. Außerdem kannst Du jetzt optimal Möbel übereinanderlegen, zum Beispiel den Couchtisch auf den Wohnzimmerteppich. Beachte unbedingt, dass zwischen den Möbeln ausreichend Platz für Durchgänge sein muss. In der Regel werden dafür mindestens 75 Zentimeter veranschlagt. Hast Du die optimale Stelle gefunden, klebst Du die Möbel entsprechend fest. Umrande jetzt die ausgeschnittenen Möbel mit einem dicken Filzstift, sodass sie sich noch besser vom Grundriss abheben.

Schritt 4: Einrichtungsplan kopieren und an Umzugshelfer verteilen

Nun hast Du den fertigen Einrichtungsplan und kannst diesen in beliebiger Anzahl kopieren. Wofür? Ganz einfach: Jeder Deiner Umzugshelfer und Möbelpacker sollte am Umzugstag einen solchen Einrichtungsplan von Dir erhalten. So können diese alle Möbel direkt an den späteren Standort bringen. Je verständlicher der Einrichtungsplan gestaltet ist, desto weniger Aufwand hast Du während des Umzugs mit der Koordination der Umzugshelfer.

Schritt 5: Kartons richtig packen und beschriften

Zuletzt bietet es sich auch an, die Umzugskartons so zu packen, dass diese eindeutig einem der Räume zugeordnet werden können. Beschrifte sie dann entsprechend mit denselben Raumbezeichnungen, welche Du auch auf dem Einrichtungsplan vermerkt hast. So wissen auch hier alle Umzugshelfer direkt, wo welcher Karton am Ende stehen sollte. Mehr Tipps dazu findest du übrigens im Artikel: Umzugskartons richtig packen.

Extra-Tipp: Online-Einrichtungsplaner verwenden

Zuletzt habe ich noch einen praktischen Extra-Tipp für Dich im Gepäck: Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter, die Dir die Erstellung eines Einrichtungsplans direkt online ermöglichen. Einige davon gibt es sogar bereits in 3D. Nach einer kurzen Einarbeitung hast Du so einen einfachen und schnellen Weg gefunden, einen besonders realistischen Einrichtungsplan zu erstellen. Ein solches Angebot findest Du zum Beispiel unter www.everyday-feng-shui.de. Planen, ausdrucken, fertig!

Außerdem ….

… sollte dein Einrichtungsplan natürlich beim Ein- und Ausladen des Umzugs-LKW Berücksichtigung finden (was es da ansonsten zu beachten gilt, dass verrate ich dir hier). Jeder deiner Helfer sollte den Einrichtungsplan verinnerlichen. So vermeidest du die zahlreichen Fragen á la „Wo kommt das denn hin?“ beim Entladen des Transporters oder Umzugs-LKWs. Außerdem kann man das Fahrzeug natürlich entsprechend des Einrichtungsplans geschickt beladen.

Mein Tipp: Stapel die Kartons so, dass beim Entladen Kartons für unterschiedliche Räume nacheinander abgeladen werden. So erhält der erste Helfer bspw. einen Karton fürs Schlafzimmer, der zweite Helfer einen Karton für die Küche und der dritte Helfer einen Umzugskarton fürs Wohnzimmer. In deinen neuen Räumen verläuft sich der Umzugs-Traffic dann ein bisschen und deine Helfer stehen sich nicht auf den Füßen herum! Außerdem solltest du den Helfern den Rücken frei halten, die noch etwas aufzubauen haben. Gibt es bspw. einen großen Schrank der zu aller erst im Wohnzimmer aufgebaut werden soll und der daher vorne im LKW steht, dann solltest du beim Entladen andere Sachen für das Wohnzimmer eher auf der anderen Seite des LKWs stapeln um deinen Helfern möglichst lange, möglichst viel Freiraum zum Aufbauen zu geben!

Umziehen mit Kindern Teil 4: So findest Du einen Babysitter

Babysitter für den Umzug

Am Umzugstag geht es hektisch zu, Möbelpacker gehen ein und aus, Du kümmerst Dich um die Verpflegung für die Umzugshelfer oder bist voll und ganz mit deren Koordination beschäftigt. Manchmal kommt dann auch der Vermieter für die Wohnungsübergabe vorbei oder Du hast sogar noch Haustiere, deren Umzug besonders kompliziert ist. So oder so: Für die Betreuung eines Babys oder Kleinkindes hast Du am Umzugstag häufig nicht ausreichend Zeit. Du hast also zwei Möglichkeiten: Entweder Du gibst den Umzug komplett in die Hände Deiner Helfer oder aber Du suchst Dir für diesen Tag einen Babysitter.

Wann ist ein Babysitter für den Umzug sinnvoll?

Welche die jeweils sinnvollere Variante ist, hängt in erster Linie von Deiner finanziellen Situation ab. Wenn Du Dir die Hilfe durch ein professionelles Umzugsunternehmen leisten kannst, lass doch einfach die Profis ans Werk und nimm Du Dir Zeit für Dein Kind und Dich selbst. Die Umstellung im neuen Zuhause, der neuen Region und vielleicht auch dem neuen Job oder Freundeskreis wird schließlich noch anstrengend genug. Allerdings ist so ein Vollservice für einen Umzug alles andere als ein Schnäppchen. Viele Menschen tendieren deshalb zu günstigeren Varianten, wie der Hilfe durch Freunde und Bekannte, studentische Umzugshelfer oder gar dem kompletten Umzug in Eigenregie. Was also, wenn Du am Umzugstag koordinieren oder selbst mit anpacken musst?

Zuerst Verwandte oder Freunde fragen

Beim Umzug selbst dabei zu sein, ist für Babys und kleine Kinder in der Regel zu stressig. Sie verstehen den Trubel noch nicht, machen Unordnung oder geraten gar in Gefahr. Am sichersten ist es deshalb, wenn Du für den Umzugstag eine Kinderbetreuung organisierst und der Babysitter mit dem Kind zum Beispiel auf den Spielplatz geht. Fremde Menschen und Umgebungen bedeuten aber sehr viel Stress für das Kind, je nach Alter kann das sogar beängstigend wirken. Am besten ist es deshalb, wenn Dein Kind an einem bekannten Ort und/oder von einer bekannten Person betreut wird. Frage daher erst einmal Deine Verwandten und Freunde, welche das Kind bereits kennt, ob diese am Umzugstag vielleicht als Babysitter aushelfen würden. So können zum Beispiel die Großeltern des Kindes aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme sowieso nicht mehr aktiv beim Umzug helfen. Wieso also das Baby nicht für einen Tag zu ihnen bringen? Oder frag doch Deine Freundinnen aus der Krabbelgruppe, dem Schwangerschaftskurs oder vom Spielplatz, ob ihr Sohn oder ihre Tochter für einen Tag einen Spielgefährten wünscht?

Kommen Kita oder Kindergarten infrage?

Dein Kind geht bereits in eine Kita oder einen Kindergarten? Dann frag doch hier einmal nach einer außerplanmäßigen Betreuung. Auch wenn Dein Sprössling vielleicht normalerweise nur halbtags oder nur zwei Tage pro Woche in der Kita oder im Kindergarten ist, kannst Du in der Regel für Sonderfälle eine Aushilfsbetreuung organisieren. So weißt Du, dass Dein Kind gut versorgt ist, die anderen Kinder und Erzieher/innen kennt und Du kannst Dich sorglos auf den Umzug konzentrieren.

Babysitter finden und auswählen

Hast Du nun immer noch keine passende Betreuung für den Umzugstag gefunden, so gibt es weitere Möglichkeiten einen Babysitter zu suchen. Frage Deine Freunde und Bekannten, ob sie jemanden empfehlen können. Sieh in Kleinanzeigen in der Zeitung nach oder such im Internet auf entsprechenden Plattformen, wie www.betreut.de. Wichtig ist natürlich, dass Du den Babysitter zu einem persönlichen Gespräch zum Kennenlernen einlädst. Du vertraust ihm oder ihr später schließlich das Wertvollste an, das Du hast. Zudem solltest Du ein Treffen zwischen Babysitter und Kind/ern organisieren, um zu sehen, ob die Chemie stimmt und wie der Babysitter mit den Kindern interagiert. Daraus lässt sich bereits viel ableiten.

Wichtiges für das persönliche Gespräch

Bereite Dich auf das persönliche Erstgespräch vor und notiere Dir sowohl alle Fragen, die Du stellen möchtest, als auch Deine Konditionen, Anforderungen etc. Im persönlichen Gespräch solltest Du dann nämlich unbedingt

  • alle Konditionen vorab klären, zum Beispiel Dauer, Bezahlung und Aktivitäten oder Termine für das Kind.
  • Referenzen des Babysitters erfragen, den Personalausweis kopieren sowie Dir die Handy- und Telefonnummer, Adresse und die Telefonnummer einer weiteren Kontaktperson geben lassen.
  • dem Babysitter umgekehrt auch ein Info-Blatt mit Deinen Kontaktdaten, Notfallnummern sowie der Telefonnummer von mindestens einer weiteren Person, die sich am Umzugstag in Deiner Nähe aufhält, aushändigen.
  • die Grundregeln für die Kinder aufzählen und am besten niedergeschrieben auf einem Info-Blatt mitgeben, z.B. was darf das Kind und was nicht, wann macht es seinen Mittagschlaf, wann isst es und was usw.
  • auf dem Info-Blatt vermerken, ob Dein Kind Medikamente nehmen muss, wann und welche. Auch über Allergien oder weitere Besonderheiten muss der Babysitter unbedingt informiert werden.

Zuletzt solltest Du beim Kennenlernen zwischen Kind/ern und Babysitter anwesend sein und die Szene beobachten. Wie gehen diese miteinander um? Was sagt Dein Bauchgefühl? Was kannst Du aus Mimik und Gestik Deines Kindes schließen? Schlussendlich sollten Kopf und Bauch gemeinsam die Entscheidung für oder gegen einen Babysitter treffen.

Achtung bei der Versicherung

Hast Du Dich für einen Babysitter entschieden, so musst Du unbedingt vorab den Versicherungsschutz klären. Wer haftet, wenn etwas passiert? Frage den Babysitter deshalb frühzeitig, ob er einen ausreichenden Versicherungsschutz in der Privathaftpflichtversicherung besitzt und lasse Dir unbedingt einen entsprechenden Nachweis vorlegen, zum Beispiel eine Kopie des Versicherungsscheines.

Wie viel kostet ein Babysitter?

Die Kosten für einen Babysitter schwanken stark. Während Bekannte und Verwandte häufig sogar umsonst babysitten, nehmen private Anbieter geringere Stundensätze und professionelle Anbieter für die Kinderbetreuung sind am teuersten. Prinzipiell musst Du mit einem Stundenlohn von rund sechs bis 15 Euro rechnen. Kläre die Konditionen im Voraus mit dem Babysitter ab. Zu sehr auf das Geld achten solltest Du hier natürlich nicht. Hat Dich ein Babysitter überzeugt, so nimm lieber auch einen höheren Stundenlohn in Kauf. Dein Kind ist es Dir bestimmt wert und günstiger als ein Umzugsunternehmen ist der Babysitter dann immer noch.

Es ist so weit: Worauf Du am Umzugstag achten solltest

Je nachdem, wie alt Dein Kind ist, solltest Du ihm so gut wie möglich erklären, weshalb es den Tag mit einem Babysitter verbringt, wie lange und wann Du es wieder abholst oder es nach Hause gebracht wird. Wenn möglich, sollten Babysitter und Kind den Tag an einem gewohnten Ort verbringen. Zum Beispiel auf dem Spielplatz um die Ecke, in der Wohnung Deiner besten Freundin oder im Zoo, für den Du eine Jahreskarte hast. Je „normaler“ der Tag für Dein Kind abläuft, desto weniger Stress bedeutet er. Gib dem Babysitter deshalb unbedingt auch vertraute Spielsachen mit. Vergiss zudem nicht Wechselkleidung, Schnuller, Windeln sowie Trinkflasche und Lebensmittel (je nach Absprache) einzupacken. Jetzt heißt es: Vertrauen und Dich auf den Umzug konzentrieren. Natürlich kannst Du den Babysitter auch hin und wieder anrufen, um zu fragen wie der Tag läuft. Aber übertreib es bitte nicht: Zwei bis drei Anrufe am Tag sind völlig ausreichend!

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Putzen beim Umzug – so findest Du passende Dienstleister

Putzen beim Umzug

In der Regel musst Du Deine alte Wohnung bei einem Umzug „besenrein“ hinterlassen, also nicht noch einmal gründlich jeden Winkel putzen. Das Problem ist: Dasselbe gilt für den Vormieter Deiner neuen Wohnung. Und gewiss möchtest Du erst in Deine eigenen vier Wände einziehen, wenn diese vorher auch einmal gründlich gesäubert wurden. Doch Du musst vielleicht noch Schönheitsreparaturen vornehmen, den Umzug organisieren oder arbeiten und hast schlichtweg keine Lust oder keine Zeit, um selbst zu putzen. Ich zeige Dir deshalb heute, wie Du günstige und seriöse Anbieter findest, die Deine alte oder neue Wohnung so richtig auf Hochglanz bringen.

Der Klassiker: Professionelle Reinigungsunternehmen

Die Endreinigung Deiner alten oder Grundreinigung Deiner neuen Wohnung kannst Du klassisch von einer Reinigungsfirma übernehmen lassen. Diese haben in der Regel verschiedene „Pakete“ im Angebot, zum Beispiel Grundreinigung, zusätzliche Fensterreinigung oder Textilreinigung. So kannst Du gezielt auswählen, was Du an Leistungen brauchst. Lass Dir aber im Voraus ein verbindliches Angebot unterbreiten und vergleiche am besten drei bis vier verschiedene Anbieter.

Worauf achten bei einem Reinigungsunternehmen?

Eine professionelle Reinigungsfirma legt Dir in der Regel auch einen professionellen Vertrag vor. Hier können sich fiese Klauseln verstecken. Lies deshalb vor dem Unterzeichnen das Kleingedruckte und versuche es auch wirklich zu verstehen. Wichtig ist, dass der Vertrag unbedingt eine Abnahmegarantie enthält. Wieso? Durch die Abnahmegarantie kannst Du das Putzergebnis vor dem Bezahlen noch einmal überprüfen. Bist Du nicht zufrieden, muss die Reinigungsfirma entweder nacharbeiten oder Dir einen Rabatt gewähren.

So findest Du eine Reinigungsfirma

Auf der Suche nach einem Reinigungsunternehmen für Deinen Umzug fragst Du am besten erst einmal Bekannte und Freunde, ob sie bereits Erfahrungen haben oder Dir eine Firma empfehlen können. Ist dies nicht der Fall, kannst Du auch klassisch im Telefonbuch nachsehen oder eine Internetrecherche starten. Letztere bringt den Vorteil mit sich, dass auf vielen Plattformen gleich auch Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen Kunden einsehbar sind. Fündig wirst Du zum Beispiel über Google mit Stichwörtern, wie „Grundreinigung, Umzugsreinigung, Gebäudereinigung, Deine Stadt“ o.ä.

Die Alternative: Private Reinigungskräfte

Etwas günstiger fährst Du in der Regel mit privaten Anbietern. Privat bedeutet übrigens nicht schwarz oder illegal, sondern dass die Reinigungskraft selbständig tätig ist. Dadurch, dass kein großes Unternehmen an ihrer Arbeit mitverdient, kann sie denselben Service in der Regel deutlich günstiger anbieten. Allerdings gibt es auch hier wichtige Dinge zu beachten:

Was Du bei privaten Anbietern beachten musst

Achte unbedingt darauf, dass die private Reinigungskraft

  • korrekt angemeldet ist,
  • über eine ausreichende Versicherung verfügt und
  • Dir eine ordentliche Rechnung stellen kann.

Ansonsten handelst Du illegal, musst eventuell für Schäden haften und kannst die Reinigungsarbeiten nicht steuerlich geltend machen.

Private Reinigungskräfte finden

Die spannende Frage ist nun aber: Wie findest Du vertrauenswürdige private Reinigungskräfte für Deinen Umzug? Ganz einfach – im Internet. Durch moderne Jobbörsen konnten sich in den letzten Jahren immer mehr Reinigungsdienstleister selbständig machen und offerieren ihre Dienste nun auf einer der folgenden Plattformen:

  • MachDuDas.de: Auf MachDuDas kannst Du entweder einen Suchauftrag eingeben und verschiedene Reinigungskräfte „bewerben“ sich dann bei Dir für den Auftrag, oder Du siehst Dir direkt die Angebote der unterschiedlichen Dienstleister an und kontaktierst diese. Der Vorteil bei MachDuDas liegt in der Bewertungsfunktion. Nachdem ein Auftrag zustande gekommen ist, können sich Kunde und Anbieter gegenseitig bewerten und Du kannst Dir gleich ein Bild von der Qualität der Reinigungsarbeiten machen.
  • My-Hammer.de: Zwar gilt My-Hammer als Handwerkerportal, Reinigungskräfte sind hier aber auch gelistet. So kannst Du direkt nach der gewünschten Dienstleistung in Deinem Ort suchen und Dir ganz bequem Angebote machen lassen. Das Beste auswählen und fertig!
  • Ebay Kleinanzeigen: Ja, auch bei den Ebay Kleinanzeigen kannst Du entweder Deinen Suchauftrag eingeben oder nach entsprechenden Angeboten in Deiner Region suchen. Allerdings tummeln sich hier leider auch zahlreiche unseriöse Anbieter. Reinigungsdienstleister, die in gebrochenem Deutsch werben oder keine Gewerbeanmeldung vorlegen können, solltest Du deshalb unbedingt meiden.
  • Happy Maids, Book a Tiger & Mr. Cleaner: Diese drei sind nur wenige Beispiele für extra auf Reinigungsarbeiten spezialisierte Internetangebote, die Du via Google zuhauf findest. Hier kannst Du direkt online professionelle Reinigungskräfte buchen, einmalig für Deinen Umzug oder regelmäßig als Haushaltshilfe. Lass Dir am besten auch hier erst einmal Angebote für den besseren Konditionenvergleich erstellen. Dabei ist sind nicht nur die Preise wichtig, sondern auch inbegriffene Leistungen, Anfahrtswege, Abnahmegarantie oder Reinigungsdauer.

Ich wünsche Dir viel Spaß in Deiner strahlend sauberen neuen Wohnung!

Verpflegung am Umzugstag: So hältst Du Deine Helfer bei Laune

Verpflegung beim Umzug / Am Umzugstag

Ein Umzug ist körperlich anstrengend. Schnell sind die Energieressourcen verbraucht und der Magen beginnt zu knurren. Als Dank für die Hilfe bist Du am Umzugstag dafür zuständig, dass Deine Helfer ausreichend Getränke und Essen zur Verfügung haben. Doch der Eine verträgt keine Milch, die Andere isst vegan…wie kannst Du da alle Ansprüche unter einen Hut bringen? Hier ist das kleine Einmaleins der Verpflegung am Umzugstag:

Muss ich alle Helfer verpflegen?

Egal, ob Freunde oder externe Umzugshelfer: Es ist so üblich, dass Du die Verpflegung für alle Beteiligten an Deinem Umzug übernimmst. Ein Muss ist das aber natürlich nicht. Solltest Du Dich gegen die Verpflegung der Umzugshelfer entscheiden, sag ihnen am besten im Voraus Bescheid, damit diese ausreichend eigene Getränke und Speisen mitbringen können. Mit meinen günstigen und schnellen Tipps kannst Du aber auch mit einem kleinen Geldbeutel alle Helfer glücklich stimmen und sorgst zugleich für eine angenehme Atmosphäre am Umzugstag.

Das Wichtigste: Ausreichend Getränke bereitstellen

Die körperliche Anstrengung und das Schwitzen können den Körper vor allem an heißen Sommertagen schnell dehydrieren. Wichtig ist deshalb, dass Du Deinen Umzugshelfern unbedingt ausreichend Getränke zur freien Verfügung bereitstellst. Rechne hierfür mit zwei bis drei Litern pro Umzugshelfer. Wenn Du Geld sparen möchtest, kaufe am besten stilles oder kohlensäurearmes Mineralwasser in Flaschen. Eine noch größere Freude wirst Du Deinen Umzugshelfern bereiten, wenn Du für etwas Auswahl zwischen verschiedenen Arten von Wasser, Saft und Softdrinks sorgst. In der kalten Jahreszeit sind zudem ein warmer Tee oder Punsch stets beliebt.

Aber Achtung: Alkohol ist am Umzugstag tabu. Sollten nämlich unter Alkoholeinfluss Personen- oder Sachschäden entstehen, verweigert die Versicherung gegebenenfalls die Zahlung. Gegen ein Feierabendbier nach getaner Arbeit ist allerdings nichts einzuwenden.

Das passende Essen von teuer bis günstig…

Für welches Essen Du Dich am Umzugstag entscheidest, ist hingegen Deine freie Entscheidung und hängt neben der Dauer des Umzugs auch mit Deinem Budget zusammen. Ich habe für Dich einige Ideen zusammengetragen und von teuer nach günstig geordnet:

1. Schlemmerbesuch im Restaurant

Wenn Deine Helfer und Du am Umzugstag genügend Zeit für eine ausgiebige Mittagspause haben, kannst Du sie bestimmt mit einem Besuch im Restaurant erfreuen. Allerdings geht das schnell ins Geld und auch mit der Restaurant-Wahl solltest Du vorsichtig sein. Wähle anstelle des exotischen indischen oder kenianischen Essens lieber die altbewährte Hauskost oder die Pizzeria um die Ecke. Zudem sollte es kein schickes Restaurant sein, da Ihr verschwitzt und in alter oder schmutziger Arbeitskleidung sein werdet.

2. Lieferdienste und Caterer

Wenn es ebenso dekadent, dafür aber zeitsparender sein soll, kannst Du Deine Umzugshelfer auch direkt in der Wohnung professionell bewirten lassen. Hierfür stehen Dir je nach Wohnort verschiedene Lieferdienste oder Caterer zur Auswahl. Damit auch für jeden das Passende dabei ist, solltest Du vor der Bestellung nach den individuellen Wünschen fragen oder ein Buffet mit verschiedenen Speisen bereitstellen.

3. Selbst gekocht in Minutenschnelle

Etwas günstiger, dafür aber auch aufwändiger, ist es natürlich, wenn Du Dich selbst in die Küche wagst. Schnelle Gerichte, welche auch gut in großer Menge gekocht werden können, eignen sich hierbei besonders gut. Beispiele für klassische „Umzugsgerichte“ sind

  • Chili con Carne,
  • Gulasch und Brot,
  • Eintöpfe,
  • Suppen und
  • Salate.

Um zu verhindern, dass Deine Umzugshelfer nach dem Essen zu satt und müde sind, um schnell weiterzuarbeiten, solltest Du zu einem möglichst leichten Essen greifen. Serviere daher lieber im Laufe des Tages unterschiedliche Snacks beziehungsweise Fingerfood und als Hauptmahlzeit eine schlichte Suppe mit Brötchen als lediglich eine einzige, üppige Mahlzeit. Viele Umzugshelfer freuen sich zudem über ein paar belege Brötchen, Süßigkeiten, etwas Obst oder einen Kuchen für die Stärkung zwischendurch.

4. Teamwork statt Stress

Je nachdem, wie groß Dein Umzug ist, bist Du vielleicht einfach zu eingespannt und gestresst, um Dich selbst in die Küche zu stellen. Wenn Du Dir dennoch eine günstige Verpflegung wünschst, kannst Du auch einfach ein paar Freunde bitten, jeweils einen Salat, belegte Brötchen oder leckere Snacks mitzubringen. Dies können übrigens auch Freunde oder Angehörige sein, die aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht beim Umzug helfen können. So ist die Arbeit schlussendlich fair verteilt und Du kannst Dich entspannt auf Deinen Umzug konzentrieren…

Die richtige Ausrüstung zur Verpflegung am Umzugstag

Vergiss in der Hektik des Umzugs nicht, dass zum Essen auch Geschirr, Besteck, Servietten, Stühle und Tische benötigt werden. Die Getränke können entweder in Flaschen oder Plastikbechern angeboten werden. Zum Essen reichen je nach Gericht Plastikbesteck und -teller oder kleine Schüsseln für eine Suppe, so sparst Du Dir hinterher direkt das Abspülen. Sollten die Stühle und Tische bereits verladen sein, kannst Du Dir entweder von Deinen Nachbarn welche leihen oder Du legst einfach eine Decke in der Wohnung aus und veranstaltest ein leckeres „Indoor-Picknick“. Lege außerdem einige Filzstifte oder Eddings bereit, damit Deine Umzugshelfer ihre Namen auf die jeweiligen Plastikflaschen, -becher & Co. schreiben können. Kühle Speisen kannst Du in entsprechenden Kühltaschen aufbewahren, warme Speisen sind schnell in der Mikrowelle oder notfalls auf dem Herd des Nachbarn erwärmt.

Feierabend-Party mit den Freunden

Nach dem erfolgreichen Umzug, kannst Du Dich bei Deinen befreundeten Umzugshelfern mit einem netten Feierabendbier, einer kleinen Feier oder der Grillparty im neuen Garten für die Hilfe bedanken. Dies ist eine nette Geste und die perfekte Einweihung in Dein neues Zuhause.

Trinkgeld für externe Umzugshelfer

Während es Deine Freunde nach getaner Arbeit vermutlich nicht ganz so eilig haben, möchten die externen, professionellen Umzugshelfer gewiss gerne Feierabend machen und nach Hause gehen. Du kannst sie daher zwar gerne zum Feierabendbier einladen, üblicher ist es jedoch, sich mit einem kleinen Trinkgeld bei den Umzugshelfern zu bedanken. Hast Du bereits die Verpflegung spendiert, empfehle ich Dir rund 10 Euro pro Möbelpacker, andernfalls sollte es schon ein wenig mehr sein…

Umzug für Studenten Teil 2: Nebenjob als Umzugshelfer

Umzug Studenten - Nebenjob als Umzugshelfer

Im ersten Teil der Artikelserie „Umzug für Studenten“ hast Du gelernt, wie Du als Student am besten wohnst und wie aus einem Umzug ein echtes Event unter Freunden werden kann. Nun geht es darum, wie Du den Umzug anderer Studenten, Familien oder Privatleuten zu Deinem Vorteil nutzen und Dir etwas Taschengeld verdienen kannst – als studentischer Umzugshelfer.

Wer kann als Umzugshelfer arbeiten?

Gerade männliche Studenten arbeiten häufig und gerne als Umzugshelfer, da sie zeitlich flexibel sind sowie jung und kräftig. Prinzipiell kann aber jeder als Umzugshelfer arbeiten, der körperlich gesund und entsprechend versichert ist (hierzu später mehr). Gewiss hast Du sogar schon häufig als helfende Hand bei Umzügen Deiner Freunde, Familie oder Bekannten mit angepackt. Anstatt kostenlos, kannst Du dies nun in Zukunft auch gegen ein attraktives Entgelt tun. Täglich ziehen täglich dutzende Menschen um, denen es an Umzugshelfern fehlt, die sich aber kein professionelles Umzugsunternehmen leisten können oder wollen.

Wieso ist der Job als Umzugshelfer gerade für Studenten attraktiv?

Private Umzugshelfer gibt es viele, ein auffallend großer Anteil hiervon sind aber Studenten. Der Nebenjob als Umzugshelfer scheint für sie also besonders attraktiv zu sein. Weshalb? Der studentische Umzugshelfer ist zeitlich meist deutlich flexibler als ein Arbeitnehmer und zugleich günstiger als ein selbstständiger Möbelpacker, der Steuern zahlen und die Umsatzsteuer abführen muss. Studenten können daher in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Zugleich brauchst Du für den Nebenjob keine besondere Ausbildung oder spezielle Kenntnisse. Du musst lediglich körperlich fit und leistungsbereit sein, eine perfekte Abwechslung zur Denkarbeit an der Uni. Möbel auf- und abbauen, Kartons tragen, Umzugskisten packen, den Transporter fahren…klingt machbar, oder?

Was Du brauchst, um als Umzugshelfer arbeiten zu können:

  1. Werkzeug und Equipment: Wenn Du nicht über eine professionelle Agentur oder ein Umzugsunternehmen geordert wirst, welches das entsprechende Equipment zur Verfügung stellt, solltest Du zumindest über die Grundausstattung an Material verfügen. Wer nämlich Sackkarre, Spanngurte, Werkzeug und sogar ein großes Fahrzeug mit zum Umzug bringt, ist gegenüber der Konkurrenz klar im Vorteil und kann höhere Stundenlöhne verlangen. Allerdings kann sich das gerade ein Student häufig nicht leisten. Es reicht daher auch, wenn Du einfach einen klassischen Werkzeugkoffer besitzt. Bespreche am besten im Voraus mit dem jeweiligen Kunden, was Du zum Umzug mitbringen sollst oder was er gut gebrauchen könnte.
  2. Ausreichende Haftpflichtversicherung: Beim Umzug kann immer ein Sach- oder Personenschaden entstehen, entweder auf Deiner oder der Kundenseite. Ein falscher Schritt und schon ist das Treppengeländer beschädigt und der Schrank hat einen dicken Kratzer. Das Wichtigste, wenn Du als studentischer Umzugshelfer arbeiten möchtest, ist deshalb eine gute Haftpflichtversicherung. Wenn Du ohne Bezahlung bei einem Umzug Deiner Freunde hilfst, erweist Du einen sogenannten „Freundschaftsdienst“, welcher in der Regel durch die Haftpflichtversicherung Deiner Bekannten abgedeckt wird. Nicht so, wenn es sich um eine bezahlte Tätigkeit handelt. Du benötigst daher für Deinen Nebenjob als Umzugshelfer eine extra Berufshaftpflichtversicherung oder einen entsprechenden Zusatz in Deiner privaten Haftpflichtversicherung. Diese sind meist für wenige Euro mehr pro Monat zu haben.
  3. Gewerbeschein: Am einfachsten meldest Du Deinen Nebenjob als Umzugshelfer als Kleingewerbe an. Solange Du nicht mehr als 17.500 Euro pro Jahr einnimmst, musst Du keine Umsatzsteuer ausweisen und kannst dennoch ganz einfach Rechnungen stellen. Entsprechende Vorlagen gemäß der Kleinunternehmerregelung findest Du zum Beispiel unter rechnungen-muster.de. Bleibst Du sogar unter dem Freibetrag von 8.652 Euro pro Jahr, musst Du gar keine Steuern bezahlen. Anmelden musst Du die Tätigkeit trotzdem…

Was verdient ein studentischer Umzugshelfer?

Berechnet wird die studentische Umzugshilfe in der Regel als Stundensatz. Üblich sind rund zehn bis 15 Euro. Du solltest niemals weniger als den gesetzlichen Mindestlohn verlangen!

So kommst Du an einen Nebenjob als studentischer Umzugshelfer

Wenn Du als studentischer Umzugshelfer arbeiten möchtest, hast Du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst Dich zum Beispiel von einer Vermittlungsagentur vertreten lassen, Anzeigen ins Internet oder eine Tageszeitung setzen oder für eine Zeitarbeitsfirma arbeiten. Versetze Dich hierfür am besten einmal in die Arbeitgeberseite hinein: Wo würdest Du nach Umzugshelfern suchen? Als kleine Hilfe kannst Du hierfür im Artikel „(Studentische) Umzugshelfer engagieren: Worauf musst Du achten?“ stöbern…

Umzug für Studenten Teil 1: Umziehen als Student

Umzug Studenten: Umziehen als Student

Studenten ziehen meist sehr häufig um, haben aber gleichzeitig das Problem von absolutem Geldmangel. Da geht es von der einen WG in die nächste, fürs Praxissemester drei Monate nach Berlin, für das fünfte Semester wieder nach Köln und die Abschlussarbeit schreibst Du in München. Nach den drei, fünf oder auch acht Jahren bist Du dann gewiss ein echter Profi in Sachen „Umzug“. Für den Anfang möchte ich Dir aber noch einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben:

Tipp 1: WG-Zimmer zur Zwischenmiete

Als Student hast Du zahlreiche Möglichkeiten, wie Du auch mit geringem Budget und nur für kurze Zeit eine tolle Bleibe findest. Auf Plattformen, wie „WG-gesucht“, kannst Du nach WG-Zimmern in der jeweiligen Stadt suchen, auch zur Zwischenmiete. Der Vorteil: Während der eigentliche Bewohner des WG-Zimmers vielleicht ebenfalls gerade im Praxissemester in einer anderen Stadt ist, kannst Du sein voll möbliertes Zimmer beziehen. Dein eigentliches WG-Zimmer bleibt derweil ebenfalls möbliert und Du kannst es an einen anderen Studenten untervermieten. So ergibt sich ein praktischer Kreislauf unter den Studis, ohne großen Umzugsstress. Wie das möglich ist? In ganz Deutschland sind Start und Ende der Winter- und Sommersemester in etwa gleich – der bunte WG-Tausch ist davon ein positiver Nebeneffekt.

Tipp 2: Studentenwohnheime

Eine weitere Wohnmöglichkeit sind Studentenwohnheime. Diese gibt es in quasi jeder größeren Stadt mit Hochschulen oder Universitäten. Auch hier kannst Du die Zimmer häufig auf Wunsch möbliert anmieten, oder aber Deine eigene Einrichtung mitbringen. Häufig sind die einzelnen Studentenzimmer wiederum in kleine WG’s innerhalb des Wohnheims aufgeteilt. So werden Küchen und Gemeinschaftsräume beispielsweise von je fünf Bewohnern des Studentenwohnheims zusammen genutzt. So lernst Du gleich viele neue Leute kennen und findest sozialen Anschluss in derr fremden Stadt.

Doch beachte: Aufgrund der praktischen Vorteile und günstigen Preise der Studentenwohnheime, sind diese in der Regel stark nachgefragt. Du musst Dich also frühzeitig und fristgerecht auf einen Platz bewerben. Alle Informationen hierzu findest Du beim örtlichen Studentenwerk.

Tipp 3: Ummelden beim Umzug

Auch wenn Du nur für ein, zwei oder sechs Monate umziehst, musst Du Dich bei zahlreichen Behörden ummelden. Hierzu gehören

Ziehst Du nur zur Zwischenmiete um, kannst Du auch deinen Untermieter bitten, Deine Post zu öffnen. Ansonsten musst Du Dich auch bei Deinem Strom-, Gas-, Telefon- und Internetanbieter ummelden oder von Deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Tipp 4: Aus dem Umzug ein Event machen

Wenn Du doch einen großen Umzug planst und kein Geld für ein professionelles Umzugsunternehmen hast, frag einfach einmal Deine Freunde und Kommilitonen um Hilfe. Motivieren kannst Du sie, indem Du aus der langweiligen Umzugshilfe ein echtes Event machst. Sorge für gute Musik, ausreichend Getränke (Bier bitte erst nach Feierabend, aufgrund der Unfallgefahr) und leckeres Essen. So hast Du nicht nur einen effizienten Umzug, sondern zur gleichen Zeit auch eine tolle Abschiedsfeier. Je mehr Personen teilnehmen, desto lustiger wird es…

Tipp 5: Nutze alle Sparvorteile

Auf meinen Seiten findest du viele wertvolle Tipps, mit denen du bei einem Umzug bares Geld sparen kannst. Du erfährst zum Beispiel, wie du günstig mit dem Low-Budget-Transporter aus dem Baumarkt umziehst, wie du Umzugskartons oder den Möbeltransporter richtig und effizient packst, was es für kostengünstige / kostenlose Alternativen zu teuren Umzugskartons gibt und wie du ganz allgemein bei einem Umzug kräftig sparen kannst.

Übrigens: Als Student kannst Du Deine Umzugserfahrung auch nutzen, um Dir mit einem Nebenjob als Umzugshelfer etwas Kleingeld hinzu zu verdienen. Wie? Das verrate ich Dir im zweiten Teil von „Umzug für Studenten“.

Umzug für Senioren Teil 3: So sparst Du beim Umzug richtig Geld

Umzug für Senioren: So lässt sich Geld sparen!

Im zweiten Teil der Artikelserie „Umzug für Senioren“ habe ich Dir erläutert, wie Du ein passendes Umzugsunternehmen finden kannst und weshalb Du vom Komplett-Service der Unternehmen profitierst, die sich auf Seniorenumzüge spezialisiert haben. Allerdings handelt es sich dabei natürlich um eine eher teure Methode des Umziehens. Wenn Du Deinen Umzug stattdessen so günstig wie möglich gestalten möchtest, habe ich jetzt 5 nützliche Tipps für Dich:

1. Den Umzugstermin richtig legen

Nimmst Du die Leistungen eines Umzugsunternehmens in Anspruch oder mietest einen Umzugswagen, kannst Du mit der richtigen Wahl des Umzugstermines viel Geld sparen. Die meisten Umzüge finden nämlich entweder zum ersten oder 15. eines Monats statt. Hier sind die Unternehmen regelmäßig ausgebucht, Du musst den Anbieter früh kontaktieren und hohe Preise bezahlen. Am 8., 10., 18., 23. oder einem sonstigen Termin mitten im Monat, sind die Angebote der Umzugsunternehmen hingegen häufig viel günstiger. Und noch einen Vorteil hast Du gegenüber den Arbeitnehmern und Studenten: Wenn Du dann auch noch anstelle des Wochenendes unter der Woche umziehst, findest Du gewiss echte Schnäppchen. Lass Dir hierzu von mehreren Umzugsunternehmen Angebote unterbreiten.

2. Auch der Umzugswagen kann teuer werden, muss er aber nicht

Ein zweiter großer Faktor bei einem Umzug ist der Umzugswagen. Nimmst Du den Service eines Umzugsunternehmens in Anspruch, ist dieser bereits im Preis inbegriffen. Ziehst Du allerdings auf eigene Faust um, musst Du einen entsprechenden Transporter extern mieten. Bezahlt wird dieser dann meist nach Größe und Mietdauer. Reduzierst Du beide, kannst Du viel Geld sparen. Das bedeutet: Schätze den Umfang Deines Mobiliars richtig ein, transportiere kleine Kartons lieber mit dem PKW und miete den kleinstmöglichen Transporter. Um die benötigte Größe so realistisch wie möglich einzuschätzen, kannst Du auf entsprechende Umzugsrechner im Internet zurückgreifen oder Dir bei einer kostenlosen Beratung durch einen Fachmann helfen lassen. Manchmal muss es dann gar nicht der Kleintransporter sein, sondern der Kombi Deines Schwagers ist vollkommen ausreichend. Mietest Du trotzdem extra ein Fahrzeug, versuch es erst kurz vor dem Umzug zu holen und anschließend direkt zurück zu bringen. Auch hier bist Du übrigens unter der Woche häufig günstiger dran als am Wochenende… Bestimmt ist in diesem Falle auch mein Tipp zum Low-Budget-Transporter aus dem Baumarkt für dich interessant!

3. An Kartons kannst Du sparen

Ja, die Umzugskartons sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, dabei brauchst Du diese nach Deinem Umzug eigentlich nicht mehr. Wieso also solltest Du viel Geld für Kartons ausgeben? Kleidung kannst Du auch in Wäschekörben transportieren und den Rest packst Du kurzerhand in Bananenkartons und Obstkisten. Diese sind häufig sogar stabiler als konventionelle Umzugskartons und zudem absolut kostenfrei. Frag einfach einmal in Deinem Supermarkt um die Ecke nach!

Lies dir auch unbedingt meine Tipps dazu durch, wie man Umzugskartons richtig packt, denn eins ist doch wohl klar: Nur wer das vorhandene Material optimal ausnutzt, der kann kräftig sparen!

4. Den Umzug steuerlich geltend machen

Auch der Staat greift Dir bei Deinem Umzug indirekt unter die Arme, indem Du einige der Umzugskosten von der Steuer absetzen kannst. Behalte daher unbedingt alle Quittungen auf. Ziehst Du als Senior aus gesundheitlichen Gründen um und kannst nachweisen, dass dadurch Deine Lebensbedingungen nachhaltig verbessert werden, hast Du gegenüber „normalen Umzüglern“ nämlich steuerlich zahlreiche Vorteile. Als Werbungskosten oder haushaltsnahe Dienstleistungen kannst Du dann folgende Umzugskosten bei Deiner nächsten Steuererklärung komplett geltend machen:

  • Ummeldegebühren
  • Kosten für den Auf- und Abbau von Haushaltsgeräten
  • Gebühren für Wohnungsannoncen
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung
  • Verpflegungskosten und Trinkgeld für die Umzugshelfer (privat und beruflich) sowie die Möbelpacker

Ergänzende Informationen zum steuerlichen Abzug von Umzügen findest du auch in meinem Tipp zur Umzugskostenpauschale.

5. Zahlreiche Fördermöglichkeiten für Seniorenumzüge

Übrigens hast Du, je nachdem aus welchem Grund Du umziehst, eventuell Anspruch auf Fördergelder von Deiner Krankenversicherung, Pflegekasse oder dem Sozialamt. So werden nicht nur barrierefreie Umbauten von der KfW gefördert, auch gesundheitlich bedingte Umzüge oder der Umzug in ein Pflegeheim werden durch externe Gelder unterstützt. Frage hierfür am besten einmal bei Deiner Krankenkasse nach oder kontaktiere das ortsansässige Sozialamt.

Übrigens: Weitere Informationen zu dem Umzugskosten und andere Sparmöglichkeiten findest du auch in diesem Tipp.

Umzugskosten: Was kostet ein Umzug + Die besten Spar-Tipps?!

Umzugskosten: Was kostet ein Umzug + die besten Spar-Tipps

Die Kosten für einen Umzug können stark schwanken, je nachdem, wie viele Personen umziehen, wie viele Möbel transportiert werden müssen und wie weit das neue Zuhause entfernt ist. Es ist daher immer gut, bereits im Voraus die Kosten für den Umzug zu berechnen und die Finanzen sinnvoll einzuplanen. Denn wo hohe Kosten sind, kannst Du stets auch viel einsparen. Und du möchtest ja gewiss schon gerne frühzeitig wissen, ob Dich der Umzug 200 oder 2.000 Euro kosten wird, oder? Ich habe Dir deshalb hier alles rund um die Kosten für einen Umzug und hilfreiche Spar-Tipps zusammengetragen.

Welche Kosten kommen überhaupt auf Dich zu?

Die größte Schwierigkeit bei der frühzeitigen Kostenberechnung für einen Umzug liegt darin, alle Kostenfaktoren mit einzuberechnen und abschätzen zu können. Denn vom Makler bis zum Trinkgeld für Handwerker, fallen bei einem Umzug die unterschiedlichsten Kosten an, die wiederum individuell unterschiedlich sind. Hierzu gehören beispielsweise

  • Maklerkosten
  • Mietkaution
  • Renovierungskosten
  • Handwerkerlöhne
  • Trinkgelder
  • Verpflegung am Umzugstag
  • Verwaltungskosten bei den Behörden
  • Umzugskartons und Packmaterial
  • Kosten für Installateure oder Elektriker
  • Parkgebühren
  • Kosten für den Nachsendeauftrag
  • Ummeldung von Internet, Telefon, Strom und Gas
  • Kosten für ein professionelles Umzugsunternehmen
  • Miete eines Transporters oder LKWs für den Umzug
  • Engagieren von externen Umzugshelfern
  • Kaufen von Umzugskartons und Bücherkartons
  • uvm.

Wie kannst Du die Kosten kalkulieren?

Manche Kosten sind unvermeidbar, andere kannst Du guten Gewissens einsparen. Doch auch für einen Umzug in kompletter Eigenregie solltest Du rund 500 bis 1.000 Euro einplanen. Musst Du einen Sprinter mieten, so kommen noch einmal etwa 60 bis 90 Euro pro Tag hinzu, bei einem 2,4 Tonner liegen die Preise zwischen 120 und 190 Euro täglich. Zudem musst Du die Verpflegung der freiwilligen Helfer einberechnen. Du brauchst noch mehr Hilfe, möchtest aber das Geld für eine Spedition sparen? Dann hole Dir doch ein paar studentische Hilfskräfte für etwa zehn bis zwölf Euro pro Stunde. Mit einberechnen musst Du auch die Benzinkosten, Packmaterialien, Schönheitsreparaturen, wie das Streichen der Wände, und ein Polster von 150 Euro für unvorhergesehene Kosten. Bei einem Umzug geht schließlich einmal etwas zu Bruch.

Sobald Du ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragst, wird der Umzug natürlich entsprechend teurer. In der Regel kannst Du dann aus verschiedenen Leistungspaketen wählen. Beim Full-Service-Angebot sind beispielsweise das Verpacken, Ab- und Aufbauen der Möbel mit dabei, doch Du kannst auch lediglich den Transport buchen. Manche Firmen bieten zudem weitere organisatorische Leistungen an, wie die Anmeldung der Parkverbotszone für den Umzugstag. Für eine realistische Kostenkalkulation solltest Du Dir von mehreren Umzugsunternehmen einen Kostenvoranschlag aufstellen lassen und diese vergleichen. Als groben Anhaltspunkt findest Du aber auch im Internet zahlreiche Umzugskostenrechner. So belaufen sich die geschätzten Kosten für ein Umzugsunternehmen bei einem Umzug mit 200 Kilometer Entfernung auf etwa

  • 950 Euro für 50 m²
  • 1.200 Euro für 80 m²
  • 1.375 Euro für 100 m²
  • 1.800 Euro für 150 m²

Wie kannst Du beim Umzug so richtig viel Geld sparen?

Der Vorteil ist: Wo hohe Kosten sind, kannst Du auch immer viel Geld sparen. Deshalb habe ich Dir nun die wichtigsten Spar-Tipps für Deinen Umzug zusammengetragen:

  1. Laderaum genau abschätzen: Je größer das Fahrzeug, desto höher sind nicht nur seine Mietkosten, sondern auch die für das Benzin aufgrund des höheren Verbrauchs. Manche Umzugsunternehmen bieten diesbezüglich einen kostenlosen Vor-Ort-Service an.
  2. Autovermietungen und Umzugsunternehmen vergleichen: Immer dann, wenn ein externer Dienstleister mit ins Spiel kommt, weil Du eine Spedition beauftragst oder einen Transporter mieten möchtest, solltest Du unbedingt mehrere Anbieter vergleichen. Lasse Dir von unterschiedlichen Firmen einen verbindlichen Kostenvoranschlag machen und entscheide Dich dann für das günstigste Angebot.
  3. Auch beim Packen kannst du bereits kräftig sparen! Verwende Materialien, die du kostenlos bekommst. Zum Beispiel Bananenkartons aus dem Supermarkt, sammele kostenlose Tageszeitungen um Material zum Umwickeln von zerbrechlichen Gegenständen zu haben und packe alles so clever zusammen, dass du wenige Kartons benötigst. Hier findest du Spartipps zum cleveren Packen der Umzugskartons und hier findest Infos dazu, wie viele Umzugskartons du für deinen Umzug brauchen wirst. Mit meinem Umzugskartonrechner kannst du zusätzlich schnell und einfach bestimmen, wieviele Kartons du beschaffen musst.
  4. Den richtigen Zeitraum wählen: Die Kosten für eine Spedition oder Autovermietung hängen auch stark vom Wochentag ab. Am Wochenende beispielsweise, ziehen immer viele Menschen um. Ebenso zum Ende und zur Mitte eines Monats, da der Mietbeginn in der neuen Wohnung in der Regel am 1. oder 15. datiert ist. Wenn Du diese Zeiträume also meidest, kannst Du von besonders günstigen Sonderangeboten profitieren.
  5. Schönheitsreparaturen vermeiden: Dein Mietvertrag regelt, ob und inwiefern Du Schönheitsreparaturen beim Auszug aus der alten Wohnung vornehmen musst. Manchmal wurde auch eine anteilige Kostenübernahme für Renovierungskosten vereinbart, dies ist jedoch eher der Sonderfall. Normalerweise musst Du beim Auszug nicht viel mehr machen, als die Wände und eventuell die Decken zu streichen, die Farbe dafür kostet nur rund 25 Euro. Verlangt der Vermieter mehr, so informiere Dich noch einmal ausführlich über Deine Rechte und Pflichten. Viele der Klauseln sind nach dem neuesten Recht nämlich ungültig. So kannst Du die Kosten und den Aufwand für unnötige Schönheitsreparaturen vermeiden.
  6. Strom- und Gasanbieter vergleichen: Bei einem Umzug hast Du normalerweise ein Sonderkündigungsrecht bei dem jeweiligen Strom- und Gasanbieter. Das ist doch die perfekte Gelegenheit, wieder einmal die aktuellen Tarife zu vergleichen, bevor Du neue Verträge abschließt. Dies kann Einsparungen von mehreren Hundert Euro pro Jahr bedeuten.
  7. Günstige Hilfskräfte suchen: Wenn Du noch Bedarf an Hilfskräften hast, gibt es auch günstigere Varianten als das professionelle Umzugsunternehmen. Im Internet beispielsweise, tummeln sich zahlreiche Studenten, die sich gerne etwas als Möbelpacker dazu verdienen würden. Hier musst Du jedoch auf eine ausreichende Versicherung aller Beteiligten achten. Auf Nummer sicher kannst Du beispielsweise auch mit Zeitarbeitern gehen. Hier übernimmt in der Regel die Leiharbeitsfirma selbst das Organisatorische sowie die Versicherungen und Du fährst immer noch deutlich günstiger als mit der Spedition. Am Trinkgeld und der Verpflegung jedoch, solltest Du nicht sparen.
  8. Umzug steuerlich absetzen: Zuletzt kannst Du einige der Umzugskosten auch noch absetzen und so am Ende des Jahres Steuern sparen. Wichtig ist, dass Du Dir deshalb jede Leistung quittieren lässt und die Belege unbedingt aufbewahrst. Bei einem beruflich bedingten Umzug beispielsweise, kannst Du viele Kosten als Werbungskosten in voller Höhe ansetzen und auch bei privaten Umzügen lässt sich Geld über die „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wieder reinholen (z.B. für das Umzugsunternehmen oder Handwerker). Die Transport-, Makler- und Reisekosten lassen sich (bei einem beruflichen Umzug) zudem auch als Werbungskosten geltend machen und selbst bis zu sechs Monatsmieten für die alte und bis zu drei Mietzahlungen für die neue Wohnung lassen sich so ebenfalls steuerlich absetzen, wenn der Mietvertrag nicht rechtzeitig gekündigt werden konnte. Auch 75 Prozent der Kosten für Deinen neuen Herd kannst Du beim Finanzamt einreichen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spaß beim Umziehen und Sparen…

(Studentische) Umzugshelfer engagieren: Worauf musst Du achten?

Umzugshelfer, Studenten, Studentische Umzugshlefer

Bei jedem Umzug werden zahlreiche Helfer benötigt. Schließlich müssen unzählige Kartons gepackt, Möbel ab- und aufgebaut und alles zur neuen Wohnung transportiert werden. Ein paar starke Hände kommen da gerade gelegen. Doch nicht jeder hat Freunde oder die Familie in der Nähe, die am großen Tag als Umzugshelfer einspringen können. Manchmal scheitert es auch einfach an der mangelnden Zeit, Kraft oder dem fehlenden Führerschein für das Transportfahrzeug. Doch was, wenn Du für Deinen Umzug Hilfe brauchst, eine professionelle Spedition aber einfach zu teuer ist? Keine Sorge, es gibt auch noch andere Möglichkeiten. Ich möchte Dir nun einige Alternativen zum professionellen Umzugsunternehmen vorstellen.

Wo findest Du Helfer für den Umzug?

1. Das Internet

Auf der Suche nach geeigneten Umzugshelfern kannst Du gerne kreativ werden. Schließlich möchten sich viele Menschen gerne ein bisschen Geld dazu verdienen. Ganz vorne mit dabei sind da zum Beispiel die Studenten. Diese haben meist Bedarf an einem Zusatzverdienst und sind zudem jung und kräftig. Daher gibt es mittlerweile unzählige Online-Jobbörsen im Internet, auf welchen sich Studenten oder weitere Interessenten als Umzugshelfer anbieten. Du kannst zudem ganz einfach selbst eine Anzeige schalten und anschließend die passenden Bewerber auswählen. Achte jedoch darauf, dass Du hierfür eine angemessene Vorlaufzeit benötigst. Geeignet sind rund vier Wochen. So können die Umzugshelfer den Termin gut einplanen und Du kommst nicht in Zeitnot, falls sich auf Anhieb niemand findet. Während Jobbörsen wie MachDuDas nämlich in Großstädten durchaus eine hohe Erfolgsquote haben, kann sich die Suche in kleineren Orten etwas schwieriger gestalten.

2. Die Hochschule

Im Internet bist Du nicht fündig geworden? Dann versuche es doch einfach einmal direkt in einer Hochschule oder Universität. Sprich die Studenten persönlich an oder platziere eine kleine Anzeige am schwarzen Brett. Die Devise heißt: Mundpropaganda. Frage auch einmal bei deinen Bekannten und Freunden nach, ob sie nicht noch jemanden kennen würden, der vielleicht an dem Job interessiert wäre. Allgemein gilt: Je früher Du mit der Suche beginnst, desto besser sind Deine Erfolgschancen. Solltest Du hingegen partout niemanden finden, so musst Du gegebenenfalls den Verdienst erhöhen oder doch ein professionelles Unternehmen beauftragen. Doch auch hier gibt es günstige Alternativen zur Speditionsfirma.

3. Die Zeitarbeitsagentur

Eine Zeitarbeitsagentur ist eine praktische Anlaufstelle für Hilfskräfte jeder Art und zugleich günstiger als ein Umzugsunternehmen. Es lohnt sich daher durchaus, auch hier einmal nach Hilfskräften zu fragen. Zwar hast Du dann immer noch höhere Kosten als beim Privatauftrag, doch die Zeitarbeiter bringen einen großen Vorteil mit sich: Sie sind adäquat versichert. So musst Du Dir um Unfälle oder Schäden am Mobiliar keine Sorgen mehr machen und kannst Dich beruhigt auf den Umzug konzentrieren.

Wie sieht das eigentlich mit der Versicherung aus?

Die Haftpflichtversicherung für Umzugshelfer

Die richtige Versicherung ist nämlich das A und O bei der Auswahl der Umzugshilfe. Unbezahlte Helfer, wie Freunde oder die Familie, erteilen Dir laut Gesetz einen „Freundschaftsdienst“, welcher grundsätzlich nicht versichert ist. Rechtlich wird hier von einer „stillschweigenden Haftungsbeschränkung“ ausgegangen. Dasselbe gilt für Helfer, die Du privat beauftragt hast. Du solltest daher unbedingt einen Vertrag aufsetzen, welcher alle Deine Helfer zur Haftung verpflichtet. Diese müssen dann wiederum selbst eine entsprechende Zusatzversicherung bei ihrem Haftpflichtversicherer abschließen. Kläre also unbedingt im Vornherein ab, ob Deine Helfer eine solche Versicherung abgeschlossen haben und lasse sie Dir in jedem Fall vorzeigen. Ansonsten bleibst Du hinterher auf eventuellen Schäden sitzen.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung für den Auftraggeber

Doch nicht nur Deine Helfer können Schäden verursachen, auch Personenunfälle sind leider bei einem Umzug nicht auszuschließen. Daher musst auch Du Dich ausreichend versichern. Kläre am besten einmal mit Deinem Privathaftpflichtversicherer ab, inwiefern ein Schutz möglich ist. Reicht dieser nicht aus, so ist die sogenannte „Bauherrenhaftpflichtversicherung“ eine gute Alternative. Diese deckt grundlegende Personen- und Sachschäden ab, die während eines Umzugs oder des Transports passieren. Eventuelle Arztkosten oder Schmerzensgelder werden also ebenso übernommen wie die Beseitigung der Schäden im Treppenhaus. Willst Du vollkommen auf Nummer sicher gehen, solltest Du dennoch über die Beauftragung einer professionellen Umzugsfirma oder einer Zeitarbeitsagentur nachdenken. Denn dort sind die Arbeitnehmer normalerweise über das Unternehmen ausreichend versichert. Doch auch hier solltest Du zur Sicherheit noch einmal die Konditionen erfragen.

Was kostet die Umzugshilfe?

Wie Du siehst, solltest Du auf der Suche nach dem richtigen Umzugshelfer nicht einfach das günstigste Angebot nehmen. Sonst bleibst Du hinterher bei Schäden oder Unfällen vielleicht auf hohen Kosten sitzen. So musst Du eventuell doch ein bisschen mehr investieren, bist dafür aber im Schadensfall auf der sicheren Seite. Als Stundenlohn kannst Du mit rund zehn bis elf Euro netto pro Stunde für eine (studentische) Hilfskraft rechnen. Eine Zeitarbeitsfirma nimmt rund 18 Euro netto – pro Stunde und pro Mitarbeiter. Bei der Kostenkalkulation für Umzugshelfer darfst Du aber nicht nur den Stundenlohn berücksichtigen. Mit einkalkulieren musst Du stets:

  • Kosten für eine (Zusatz-) Versicherung
  • Eventuelle Vermittlungsgebühren der Online-Jobbörsen
  • Eventuelle Steuerabgaben, wie die Mehrwertsteuer
  • Anfahrtskosten
  • Boni, wenn z.B. eigenes Werkzeug mitgebracht wird

Zudem freuen sich alle Deine Helfer gewiss über ein bisschen Verpflegung und ein kleines Trinkgeld als Dankeschön…

Wofür haften eigentlich Umzugsunternehmen?

Haftung des Umzugsunternehmens bei einem Umzug

Bei quasi jedem Umzug geht irgendetwas zu Bruch. Seien es eine alte Vase, Sektgläser oder ein dicker Kratzer in der Kommode. Und die ein oder andere Sache geht sogar einmal ganz verloren. Doch haftet das georderte Umzugsunternehmen überhaupt für Schäden und Verluste an den transportierten Gegenständen? Was musst Du beachten, damit Du hinterher nicht auf den Kosten sitzen bleibst?

Grundsatz zur Haftung einer Spedition

Wie jede Rechtsfrage, ist auch die nach der Haftung eines Umzugsunternehmens sehr komplex. Grundsätzlich gilt aber, dass eine Spedition für Schäden und Verluste während des gesamten Umzugs haftet. Doch bei jeder Regel gibt es Ausnahmen und die sehen in diesem Fall wie folgt aus:

  • Die Haftung ist auf 620 Euro pro Kubikmeter an Laderaum beschränkt.
    Der Schaden muss eindeutig, nachweislich und alleinig durch die Spedition verursacht worden sein.
  • Bei einem Schaden oder Verlust durch „höhere Gewalt“, sprich eine Naturgewalt oder einen Unfall mit Fahrerflucht etc., trägt die Spedition keine Schuld und damit haftet sie auch nicht für den entstandenen Schaden.
  • Die Haftung ist allgemein auf das Dreifache des Betrages der Fracht begrenzt.
  • Gehaftet wird zudem generell nicht, wenn es sich um Wertgegenstände, Elektrogeräte, Pflanzen oder Tiere handelt.
  • Für Ware, die unzureichend verpackt oder unklar beschriftet wurde, übernimmt das Umzugsunternehmen ebenfalls keine Haftung.
  • Gehaftet wird auch nicht für die Fracht, die aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit leicht zerstörbar ist, zum Beispiel aufgrund von Rost.

Ausschlüsse der Haftung bei Umzugsunternehmen

Natürlich kennen die Speditionsfirmen die Rechtslage in- und auswendig und haben sich in der Regel optimal daran angepasst. Dir sollte daher bewusst sein, dass Du bei einem Rechtsstreit später nur dann eine Chance auf Erfolg hast, wenn Du bereits vor und während des Umzugs alle Grundregeln beachtest. Hierfür eine kurze Checkliste:

  • Werfe vor dem Unterschreiben einen Blick in den Vertrag, vor allem die Rubrik der Haftungsausschlüsse.
  • Überlege Dir, ob Du vielleicht liebe einen „Komfortumzug“ wählst. Hierbei übernimmt die Spedition auch das Verpacken der Fracht. Denn überall dort, wo Du selbst Hand anlegst, ist das Unternehmen nicht mehr haftbar. Ein Karton, den Du gepackt hast, kommt beschädigt an? Oder der Frachtführer hat Dich auf die nicht optimalen Größen- und Raumverhältnisse des Transporters aufmerksam gemacht? In beiden Fällen musst Du den Schaden anschließend selbst verantworten. Da ist es manchmal geschickter, die Verantwortung komplett an das Unternehmen abzugeben und dafür ein bisschen tiefer in den Geldbeutel zu greifen.
  • Mache das Umzugsunternehmen frühzeitig auf wertvolle Güter, zum Beispiel ein Erbstück, aufmerksam. Kleingegenstände, Pflanzen oder Tiere kannst Du vielleicht auch lieber selbst transportieren? Ansonsten wäre es an der Zeit über eine Zusatzversicherung nachzudenken.

Auf Nummer sicher gehen: Die Zusatzversicherung

Sobald die transportierte Fracht den Wert von 620 Euro pro Kubikmeter übersteigt oder unter die Ausschlussklausel fällt, solltest Du dringend eine Zusatzversicherung abschließen. Diese sogenannte Transportversicherung kann zum Beispiel Wertgegenstände, Tiere oder Schäden durch Dritte miteinbeziehen und Du musst Dir um die Haftung keine Sorgen mehr machen. Prüfe aber auch hier unbedingt vorher die Geschäftsbedingungen und schneidere die Zusatzversicherung optimal auf Deine Bedürfnisse zu.

Wie gehst Du bei einem Schaden vor?

Es ist passiert. Die antike Kommode ist verkratzt, ein paar Gläser gingen zu Bruch und Dein ehemaliger Vermieter fordert Schadensersatz von Dir, weil das Treppenhaus beschädigt sei. Was kannst Du jetzt tun?

Wichtig: Die Prävention eines Rechtsstreits beginnt schon vor dem Umzug. Dokumentiere daher alle wichtigen Gegenstände, das Treppenhaus, den Fahrstuhl, eventuell auch das Auto des Nachbarn direkt vor Beginn des Umzuges mit Fotos oder Videos. Eben all jene Gegenstände, die während der Arbeit des Umzugsunternehmens beschädigt werden könnten. Nur so kannst Du hinterher nachweisen, dass das Objekt vor dem Umzug noch heil oder das Treppenhaus schon beschädigt war. Denn nicht selten nutzen Vermieter diese Chance, um alte Schäden kostenfrei beheben zu lassen. Es sind daher stets alle Eventualitäten zu bedenken.

Nun ist tatsächlich ein Schaden entstanden? Dann dokumentierst Du auch diesen per Foto oder Video. Fällt Dir das noch während des Umzuges auf, so solltest Du ihn unbedingt direkt beim Umzugsleiter reklamieren und Dir schriftlich mit einer Unterschrift bestätigen lassen. Ansonsten musst Du den Schaden so schnell wie möglich beim Umzugsunternehmen melden, damit dieser bearbeitet werden kann. Hierfür gilt laut Speditionsverband AMÖ:

  • Du solltest offen ersichtliche Schäden sofort oder spätestens am Tag nach dem Umzug der Spedition melden.
  • Nicht offen ersichtliche Schäden haben eine Anzeigefrist von bis zu 14 Tagen.
  • Die Schäden sollten stets schriftlich spezifiziert werden.
  • Im Zweifelsfall suchst Du Dir Rat bei einem Experten oder Anwalt.

Auch hier lohnt sich der Blick in die Vertragsunterlagen, denn abweichende Regelungen sind möglich. Auf der sicheren Seite bist Du dann, wenn Du die Fracht direkt nach dem Ausladen kontrollierst. Haftet die Spedition für diesen Schaden, so muss sie Dir anschließend einen angemessenen Schadensersatz zahlen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten, die zumeist vorab geregelt sind:

  1. Entweder Dir wird der Zeitwert erstattet, sprich der Kaufpreis abzüglich des Wertverlustes durch Abnutzung,
  2. oder der Wiederbeschaffungswert, also der aktuelle Kaufpreis.

Prüfe vorab welches für Dich das bessere Modell wäre. Im Notfall musst Du Dich anwaltlich beraten lassen oder gerichtlich gegen das Umzugsunternehmen vorgehen. Ich hoffe, das wird bei Dir nicht nötig sein und wünsche Dir einen erfolgreichen Umzug!