Gute Planung spart bares Geld – Die besten Umzugs-Tipps

Gute Planung spart bares Geld - Die besten Umzugs-Tipps

Natürlich ist ein Umzug immer mit Stress und Anstrengung verbunden. Wird für das Vorhaben ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragt, fällt der Großteil der Unannehmlichkeiten, die das Umziehen mit sich bringt, natürlich weg, allerdings werden die Kosten nicht unerheblich in die Höhe getrieben.

Um bares Geld zu sparen, kann der Umzug dagegen auch problemlos in Eigenregie realisiert werden. Auch die Entrümpelungs Kosten können eingespart werden, wenn das gründliche Ausmisten der alten Wohnung vor dem Umzug selbst übernommen wird. Welche Tipps bei einem Umzug in Eigenregie besonders nützlich sind, zeigt der folgende Artikel.

Die Umzugskisten richtig packen und sinnvoll beschriften

Spätestens eine Woche vor dem eigentlichen Umzugstermin sollte mit dem ordentlichen Packen der Umzugskartons begonnen werden. Dinge, die nicht mehr benötigt werden, wie beispielsweise Bücher oder Schlittschuhe, können bereits früh in die Kisten verstaut werden. Vielleicht ist es sogar möglich, diese schon vor dem Umzugstag in die neue Wohnung zu bringen.

Kartons nicht zu voll packen

Hinsichtlich der Kartons ist es wichtig, dass diese eine gute Qualität aufweisen und generell nicht zu voll gepackt werden. Pro Karton liegt das maximale Gewicht bei circa 20 Kilogramm. Daher ist es sinnvoll, schwere und leichte Gegenstände in den Kartons ausgewogen zu verteilen. Tipp: Es gibt günstige und kostenlose Alternativen zu den teuren Umzugskartons ausm Baumarkt.

Klare Beschriftungen

Durch eine klare Beschriftung der Kartons wird darüber hinaus vermieden, dass während des Umzugs ständig nachgefragt werden muss, in welche Räume die jeweiligen Kisten gehören. Auch das Auspacken wird dadurch ungemein erleichtert. Das spart dich Zeit und damit am Ende Geld.

Nach Wichtigkeit sortieren

Empfehlenswert ist es ebenfalls, nach der Wichtigkeit der Gegenstände zu sortieren. Wenn Dinge, die besonders oft und zeitnah gebaucht werden, gemeinsam gepackt werden, müssen nicht alle Kartons zur gleichen Zeit geöffnet und ausgepackt werden. Für zerbrechliche Gegenstände ist darüber hinaus eine besondere Absicherung von Vorteil. Nutze das Richtige Material zum Polstern, damit nichts kaputt geht. Das schont ebenfalls den Geldbeutel, denn Dinge die dir wichtig sind müssen nicht ersetzt werden.

Eine Notfallbox vorbereiten

Ein weiterer praktischer Tipp besteht in dem Packen einer Notfallbox. In dieser sind Sachen enthalten, die direkt nach oder sogar noch während dem Umzug benötigt werden. Es ist eine gute Idee, diese direkt in einen gesonderten Karton zu packen.

Das Entrümpeln

Der Umzug wird außerdem wesentlich erleichtert, wenn im Vorfeld alter Ballast abgeworfen wird. Mit einigen Dingen, die ausrangiert werden, kann sogar noch die Umzugskasse aufgebessert werden, indem diese auf Flohmärkte oder über Kleinanzeigen im Internet verkauft werden. Einiges kann sicherlich auch an Freunde verschenkt oder an eine wohltätige Organisation gespendet werden.

Sperrmüll

Dinge, die sich nicht mehr zum Verkauf oder zum Verschenken eignen, müssen entsorgt werden. Oft ist dafür der Sperrmüll die beste Wahl – die Bestellung der Abholung ist einmal pro Jahr in vielen Gemeinden kostenlos, wodurch bei der Entsorgung wiederum Geld gespart werden kann.

Im Rahmen des Sperrmülls dürfen allerdings lediglich Dinge entsorgt werden, die dafür zugelassen sind, beispielsweise Haushaltsgegenstände, wie Lampen, Teppiche, Matratzen oder Möbel. Nicht für den Sperrmüll geeignet sind dagegen Wand- und Deckenverkleidungen, Altmetall, Glas oder Bauschutt. Allerdings sind für die Abholung bestimmte Höchst- und Mindestmengen zu beachten. Vier Kubikmeter gelten als haushaltsübliche Mengen.

Wertstoffhof

Falls im Zuge der Entrümpelung Dinge entsorgt werden müssen, die nicht vom Sperrmüll abgeholt werden oder ein passender Sperrmüll-Termin nicht zu bekommen ist, ist der lokale Wertstoffhof die richtige Adresse für die Entsorgung. Die Entsorgung auf dem Wertstoffhof ist in vielen Gemeinden ebenfalls (z. B. bis zu 1 m³) kostenlos. Tipp: Wenn es einen Volumenbeschränkung gibt kannst du in der Regel auch 2x am Tag fahren ohne das es jemanden auffällt :-).

5 Tipps für deinen umweltfreundlichen Umzug

Wohnung suchen, ausmisten, Kisten packen, Kisten schleppen, Wände streichen, auspacken, einrichten – ein Umzug macht eine Menge Arbeit und kann schnell in Stress ausarten. Aber nicht nur für dich, auch für die Umwelt kann ein Umzug zur Belastung werden. Verpackungsmaterial, aussortierte Sachen, Anschaffungen für die neue Wohnung, die Wandfarbe, Abgase beim Transport… Dies alles kann sich ziemlich negativ auf deinen ökologischen Fußabdruck auswirken – muss es aber nicht. Wir haben die fünf wichtigsten Tipps für dich, wie du deinen Umzug mit wenig Aufwand nachhaltiger gestalten kannst.

Tipp 1: Weniger mitnehmen

Ganz klar, ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, endlich einmal wieder auszumisten. Ein Umzug ist eine tolle Gelegenheit für eine Bestandsaufnahme. Vieles, was man im Laufe der Jahre ansammelt, braucht man nicht wirklich zum Leben, geschweige denn, um glücklich zu sein. Du musst nicht gleich zum Minimalisten werden, aber überlege dir gut, welche Dinge in deiner Wohnung sich in den letzten Jahren tatsächlich als nützlich erwiesen haben und gebraucht wurden und was mehr oder weniger als unnötiger Ballast Platz weggenommen hat.

Diese Bestandsaufnahme solltest du am besten VOR dem Kisten packen erledigen. Denn je weniger du mitnimmst, umso kleiner fällt der Umzugswagen aus und umso weniger CO 2 wird bei der Fahrt zum neuen Wohnort ausgestoßen. Nimm dir also vor dem Packen ein wenig Zeit zum sinnvollen Ausmisten. Überlege dir gut, was du in der neuen Wohnung oder deinem neuen Haus wirklich brauchst. Was du nicht mehr brauchst, wirfst du nur auf den Müll, wenn es in einem so desolaten Zustand ist, dass auch sonst niemand mehr etwas davon hat. Alles andere wird verkauft oder verschenkt.

Lies zum Thema Entrümpeln auch unbedingt unseren Artikel Endlich Ordnung nach dem Umzug. Hier erfährst du, wie du richtig ausmistest und bekommst die besten Tipps zum Verkauf deiner alten Sachen. Und in unserem Artikel Entrümpelung beim Umzug erklären wir dir, wie du all das, was du nicht mehr an den Mann oder die Frau bringen kannst, richtig entsorgst.

Tipp 2: Nachhaltig verpackt

Du hast dich entschieden, was mitdarf und was nicht? Großartig, dann geht es nun daran, die Dinge, die du mit umziehen möchtest, möglichst umweltfreundlich zu verpacken. Umzugskartons kannst du zum Beispiel leihen, so müssen diese nicht für jeden Umzug neu hergestellt werden. Und um dein geliebtes Porzellan oder empfindliche Möbelstücke vor Schäden zu schützen, brauchst du keine Luftpolsterfolie und du musst auch nicht extra Packpapier kaufen. Nimm lieber, was ohnehin vorhanden ist. Kleinere empfindliche Gegenstände kannst du sehr gut in Zeitungspapier oder Kleidungsstücke wickeln. Letztere musst du ohnehin ebenfalls mitnehmen. Größere Gegenstände – wie beispielsweise einen großen Wandspiegel oder die antike Kommode – kannst du in größere Wäschestücke wie Bettlaken oder Bettbezüge hüllen und so vor Schäden bewahren.

Gerade beim Verpackungsmaterial lohnt es sich, frühzeitig mit dem Sammeln zu beginnen. Trau dich ruhig, im Freundes- und Bekanntenkreis nach alten Zeitungen, Handtüchern o.ä. zu fragen. Wer ein ganz langfristiger Planer ist und über genug Stauraum verfügt, sollte stets daran denken, die Originalverpackungen von Fernseher, Laptop und anderen größeren Elektrogeräten mit Karton und Styropor oder Luftpolsterfolie zu verwahren. In ihren Originalverpackungen sind die Geräte dann auch bei einem Umzug bestens geschützt.

Tipp 3: Es muss nicht alles neu sein

Meist stellt man in der neuen Wohnung fest, dass doch noch die ein oder andere Anschaffung notwendig ist. Hier kommt es der Umwelt zugute, wenn du nicht alles, was du brauchst, neu kaufst, sondern dich auf dem Flohmarkt oder beim Antiquitätenhändler nach gebrauchten Stücken umschaust. Vielleicht möchte in der Verwandtschaft oder im Freundeskreis gerade jemand etwas loswerden, das du gut gebrauchen kannst. Diese Vorgehensweise hat neben dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen den Vorteil, dass du deine Wohnung auf diese Weise besonders individuell gestalten kannst. Einiges kannst du auch gut, günstig und umweltschonend selber bauen. Stöbere hierfür ruhig einmal in unseren DIY-Tipps!

Tipp 4: Sinnvoll investieren

Bei einigen Dingen, die du in deinen neuen vier Wänden in Angriff nehmen musst, kann es sich doch lohnen, Dinge nicht gebraucht zu kaufen oder im Sinne des ökologischen Fußabdrucks und auch der eigenen Gesundheit tiefer in die Tasche zu greifen. Bei Elektrogeräten ist Neu beispielsweise tatsächlich oftmals besser. Elektronik solltest du zumindest nicht gebraucht kaufen, wenn die Energieeffizienzklasse sehr niedrig ist. Investiere lieber in ein neues Gerät mit Energieeffizienzklasse A++ oder A+++. Langfristig ist diese Investition nicht nur für die Umwelt verträglicher, sondern spart dir eine Menge Stromkosten.

Wenn du in deinen neuen Räumlichkeiten die Wände streichen oder tapezieren willst, solltest du bei Farbe und Co zur ökologischen Variante greifen. Dies ist zwar häufig auch etwas teurer, kommt jedoch nicht nur der Umwelt, sondern auch deiner Gesundheit zugute.

Tipp 5: Das richtige Umzugsunternehmen

Nicht nur, wenn man in Eigenregie umzieht, kann man auf die Ökobilanz achten. Es gibt auch immer mehr Umzugsunternehmen, die beispielsweise darauf achten, dass ihre Transportwagen niedrige Abgas- und Verbrauchswerte aufweisen. Für einen umweltfreundlichen Umzug, kannst du dies als Kriterium bei der Wahl des Umzugsunternehmens einfließen lassen.

Auch ein geschicktes Beladen des Transportfahrzeugs trägt zur Nachhaltigkeit bei. Denn dies kann überflüssige Fahrten sparen.

Für Hardcore-Umweltschützer gibt es natürlich auch die Option mit dem Lastenfahrrad umzuziehen. Auch ein Lastenfahrrad kann man leihen. So ist ein solcher Umzug nicht nur besonders umweltfreundlich, sondern tut auch dem Konto besonders gut. Allerdings ist der Umzug per Fahrrad nur ratsam, wenn du zum einen innerhalb einer Stadt umziehst und zum anderen nicht zu viel zu transportieren hast. Eine Schrankwand lässt sich mit dem Fahrrad selbstverständlich nicht von A nach B bringen. Der Umzug mit dem Lastenrad kann aber beispielsweise eine Option für den Studentenumzug von einer WG in die andere sein oder von einem möblierten Appartement ins nächste.

Fazit: Ein nachhaltiger Umzug schont im besten Fall nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel (kleinerer Umzugswagen, Überflüssiges verkaufen, Neuanschaffungen gebraucht kaufen, kein Geld für Verpackungsmaterial…). Das einzige was es braucht, ist eine rechtzeitige Planung.

Ein Umzug nach Bonn – Am Rhein lässt es sich leben

Umzug nach Bonn: Am Rhein lässt es sich leben

Im ersten Beitrag meiner neuen Artikelserie habe ich mir angesehen, wie es mit der Lebensqualität in Dresden aussieht und ob es sich lohnt in die Stadt zu ziehen. Jetzt möchte ich mir Bonn etwas genauer ansehen. Eine Stadt, die eine bewegte, politische Vergangenheit hat und die mich selber auf Kurztripps und einem tollen „Rhein in Flammen“-Spektakel schon sehr beeindruckt hat.

Wenn der Name Bonn fällt, wird immer noch vor allem daran gedacht, dass die Stadt einmal Bundeshauptstadt war. Tatsächlich findet sich Bonn im Vergleich zu früher wesentlich seltener in der bundesweiten Berichterstattung wieder und ist die nach Einwohnerzahl größte deutsche Stadt, die noch nie in der Fußball Bundesliga vertreten war. Auf den zweiten Blick aber zeigt Bonn seine echten Stärken.

Eine Stadt mit großer Vergangenheit und spannender Zukunft

Die Geschichte Bonns reicht bis in die Zeit zurück, als der Rhein die Grenze zwischen Römischem Reich und Germanien bildete. Später wurde Bonn zur Residenzstadt für die Erzbischöfe von Köln und nach dem Zweiten Weltkrieg zur Hauptstadt von Westdeutschland. Außerdem wurde mit Ludwig van Beethoven ein Komponist in Bonn geboren, der für viele Kenner und Freunde der Klassik der weltweit bedeutendste Meister seines Fachs war und ist. Die Innenstadt ist von dieser wechselvollen Geschichte in hohem Maße baulich geprägt. Gleichzeitig schwelgt die Stadt aber nicht in ihrer Vergangenheit, sondern ist voll in der Gegenwart angekommen. Weiterhin ist die Stadt Sitz einer Vielzahl von Behörden. Allein sechs Bundesministerien haben ihren ersten Sitz weiterhin am Rhein. Hinzu kommen internationale politische Einrichtungen wie etwa die Weltgesundheitsorganisation. Außerdem ist die Stadt ein bedeutender Bildungsstandort mit einer renommierten Universität und beherbergt in wirtschaftlicher Hinsicht mit der Post und der Telekom die Hauptsitze von gleich zwei Unternehmen, die mit zu den größten Arbeitgebern Deutschlands zählen. Auch in Sachen Verkehrsanbindung ist die Stadt sowohl beim Auto- wie beim Schienenverkehr gut aufgestellt und dank der Nähe zum Flughafen Köln-Bonn auch per Flugzeug gut zu erreichen.

Am Rhein lässt es sich leben

Vor allem aber ist Bonn ein guter Ort zum Leben. Die Einkaufsmöglichkeiten in der City sind vielfältig. Breit gefächert ist auch das Angebot in Sachen Gastronomie. Ob exotisch oder bodenständig: In Bonn findet sich immer das passende Lokal. Insofern spricht auch in Sachen privater Infrastruktur viel für einen Umzug an den Rhein. Dessen Durchführung ist dank guter Anbindung an das Autobahnnetz schnell und einfach zu erledigen, wenn mit dem richtigen Partner zusammen gearbeitet wird. Bei der Auflösung des alten Haushalts bleiben dabei so gut wie immer einzelne Stücke zurück, für die es im neuen Zuhause keinen Platz oder keine Verwendung mehr gibt. In diesem Fall wäre eine professionelle Haushaltsauflösung, durchgeführt von einem Bonner Dienstleister, eine geeignete Lösung: Die Mitarbeiter einer auf Entrümpelung spezialisierten Firma können sich um den unnötigen alten Ballast sorgen, sodass man unbeschwert in die neuen vier Wände einziehen kann. In Bezug auf besagte vier Wände stellt sich vor allem die Frage, wo sich diese in Zukunft befinden sollen. Auch in diesem Zusammenhang weist Bonn echte Stärken auf, was die Vielfalt der Wohnmöglichkeiten betrifft. In der Innenstadt ist urbanes Wohnen im modernen Loft möglich. Im Stadtteil Poppelsdorf dominiert dagegen gediegene Eleganz. Außerdem gibt es in den Außenbereichen Orte wie Messdorf, in denen sich Leben wie fast auf dem Land mit einer Anbindung an ein öffentliches Verkehrsnetz in die City verbinden lässt.

Ein attraktives Umfeld

Von besonderem Reiz ist außerdem die Lage von Bonn. Allen Dingen voran ist hier der Rhein zu nennen, an dessen Ufern sich bei schönem Wetter wundervoll Flanieren und Einkehren lässt. Auf der östlichen Rheinseite schließt sich unmittelbar das Siebengebirge an, dessen malerische Hügel und Täler zu langen Spaziergängen und Wanderungen einladen. Von Bonn aus gelangt man außerdem rasch sowohl in das Rheintal als auch in die Eifel. Außerdem lassen sich die Belgien, die Niederlande und Luxemburg gut und schnell erreichen. Insofern ist in Bonn nicht nur innerhalb der Stadt für viel Abwechslung gesorgt, sondern es bietet außerdem im näheren wie auch etwas weiteren Umkreis eine Fülle attraktiver Ziele für Ausflüge.

Umzug in eine kleinere Wohnung – so klappt‘s

Umzug in eine kleinere Wohnung

Wenn Du von einer großen in eine kleine Wohnung ziehst, heißt dies noch mehr Arbeit für Dich als bei einem regulären Umzug. Denn eine kleinere Wohnung bedeutet natürlich, dass nicht alle Deine Möbel dort Unterschlupf finden werden und Du Dich womöglich von einigen Dingen trennen musst. Beim Umzug in eine kleinere Wohnung kommst Du um ein gezieltes Ausmisten also nicht herum. Ob Du nun infolge eines Jobverlustes, einer Trennung oder aufgrund der zu hohen Kosten für Deine bisherige Wohnung umziehst, kann bei der Planung Deines Umzugs in eine kleinere Wohnung auch eine Rolle spielen. Schließlich musst Du Dich fragen, ob Du Dich von Deinen zu großen Möbelstücken dauerhaft oder nur temporär trennen willst. Ich möchte Dir an dieser Stelle daher ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, damit Dein Umzug in die kleinere Wohnung gelingt.

Ausmisten oder einlagern?

Sich von lieb gewonnen Gegenständen, mit denen Du vielleicht viele Erinnerungen verknüpfst, zu trennen, fällt nicht immer leicht. Dabei kann genau dies erforderlich werden, wenn Du in Deiner neuen Wohnung einfach nicht ausreichend Platz für Dein bisheriges Hab und Gut hast. Zunächst einmal solltest Du daher ganz genau überlegen, wie viel Platz Deine neue Wohnung (inklusive Keller oder Dachboden) hergibt und von welchen Dingen Du Dich eigentlich trennen müsstest. Wenn Du jedoch ohnehin weißt, dass Du nur für einen kurzen Zeitraum in eine kleinere Wohnung ziehst oder Dich von einigen Möbeln und anderen persönlichen Gegenständen einfach nicht trennen kannst, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Möbel bei einem professionellen Anbieter zwischen- oder einlagern (kann mit hohen Kosten verbunden sein)
  • Möbel bei Deiner Familie oder Freunden ein- oder zwischenlagern (am besten nicht zu lange, um die Beziehung nicht zu stark zu strapazieren)

Bei den professionellen Einlagerungsmöglichkeiten kannst Du meist zwischen der Möbellagerung in Einzelcontainern, Outdoor-Lagerräumen, Driveup-Lagern und Indoor-Lagern auswählen. Welche Option dabei für Dich die richtige ist, ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern hängt auch davon ab, was Du genau lagern willst und wie empfindlich diese Möbel und Gegenstände sind. Vielleicht entscheidest Du Dich in Anbetracht der relativ hohen Kosten auch dafür, dass Du Dich doch von dem ein oder anderen Stück trennen wirst. Schließlich kannst Du Deine Umzugskasse durch den Verkauf von Möbeln und Co. auch noch etwas aufbessern. Wenn die Entscheidung zum Ausmisten gefallen ist, gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die Du zur Entsorgung Deiner Sachen nutzen kannst.

Weitere Informationen zum Thema Einlagerung habe ich für dich übrigens in einem separatem Umzugstipp zusammengeschrieben.

Gekonnt ausmisten

Noch bevor Du deine Umzugskisten packst, solltest Du am besten die Dinge aussortieren, die in Deiner neuen Wohnung keinen Platz mehr finden werden. Denn gerade wenn Du einige dieser Sachen verkaufen möchtest, benötigst Du ausreichend Vorlaufzeit, um Dich noch rechtzeitig vor dem Umzug um den Verkauf kümmern zu können. Während Du Deine Wohnung ausmistest, sortierst Du Deine Sachen am besten in verschiedene Kisten oder Stapel und unterscheidest zwischen Dingen, die Du

  • verkaufen willst,
  • spenden willst,
  • in den Müll geben wirst,
  • zum Sperrmüll bringen willst,
  • im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis noch weitergeben/ verschenken willst,
  • und bei denen Du Dir noch nicht sicher bist, ob Du Dich wirklich von ihnen trennen kannst.

Auch Deine Möbel kannst Du ganz einfach mit einer entsprechenden Haftnotiz versehen, die besagt, ob sie zu verschenken, entsorgen oder zu verkaufen sind. Mit diesem System behältst Du immer den Überblick und das auch dann, wenn Du wirklich viele Sachen auszusortieren hast. Helfen können hier übrigens bunte Klebezettel / Haftzettel in den Farben rot (= behalten), gelb (= verschenken) und grün (= Müll). Wenn Du Dich nur schwer von Dingen trennen kannst, überlegst Du am besten, wann Du den Gegenstand das letzte Mal benutzt hast. Falls dies schon eine Weile zurückliegt, brauchst Du ihn wahrscheinlich nicht wirklich – es sei denn, es handelt sich um ein Erinnerungsstück mit sentimentalem Wert.

Die kleinere Wohnung als Chance sehen

Du kannst Deinen bevorstehenden Umzug also auch als Chance nutzen, um endlich jede Menge unerwünschten Ballast loszuwerden. Vielleicht erinnerst Du Dich in diesem Zusammenhang daran, dass Dein Umzug umso günstiger wird, je weniger Sachen umziehen müssen. Um Deinen Umzug in eine kleinere Wohnung als echte Chance wahrzunehmen, kann es auch sinnvoll sein, wenn Du Dich von Dekokissen, Vorhängen und anderen Heimtextilien ganz bewusst trennst, auch wenn diese noch gut erhalten sind. Denn wenn Du Deine neue Wohnung mit kleinen Hilfsmitteln wie Vorhängen oder Teppichen neu dekorierst, freust Du Dich womöglich deutlich mehr auf den bevorstehenden Umzug.

Deine aussortierten Sachen verkaufen

Da Du vielleicht nicht alle der aussortierten Sachen, die defekt oder kaputt sind, im Müll entsorgen kannst, solltest Du unbedingt rechtzeitig eine Sperrmüllabholung in Auftrag geben (wie das bei dir geht, erfährst du bei deinem regionalen Müllentsorger oder beim Bürgerbüro in deiner Stadt). Ebenso frühzeitig solltest Du den Verkauf Deiner aussortieren Sachen in Angriff nehmen. Besonders dann, wenn einige dieser Gegenstände lange auf Deinem Dachboden gestanden haben und etwas eingestaubt sind, solltest Du sie erst gründlich reinigen, um am Ende einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen zu können. Wenn Du die Sachen, die zum Verkauf stehen, dann alle zusammengetragen hast, kannst Du folgende Möglichkeiten nutzen, um Dir damit ein wenig Geld hinzuzuverdienen:

  • Flohmärkte vor Ort
  • Bücher- und Medienankauf vor Ort oder im Internet
  • Online-Flohmärkte
  • Wohnungsflohmarkt bei Dir zuhause (mit Postern oder in der lokalen Presse für die Haushaltsauflösung werben)
  • Online-Auktionshäuser
  • Secondhand-Läden vor Ort oder inzwischen auch online
  • Kleinanzeigen (online oder in der Zeitung)
  • Spezielle Verkaufs- und Flohmarktgruppen bei Facebook
  • Verkauf im Bekannten-/ Freundeskreis
  • Verkauf an Arbeitskollegen
  • Aushänge in Supermärkten oder am schwarzen Brett in der Uni, im Kindergarten, etc.
  • Verkauf an einen Antiquitätenhändler oder ein Goldgeschäft
  • An- und Verkauf vor Ort

Wie du siehst, stehen Dir ausgesprochen viele Möglichkeiten offen, wie Du Deinen Hausrat vor einem Umzug in eine kleinere Wohnung noch zu Geld machen und dann mit weniger Ballast umziehen kannst.

Umzug während der Schwangerschaft – Hilfreiche Tipps

Umzug während der Schwangerschaft – Hilfreiche Tipps

Ein Umzug während der Schwangerschaft ist alles andere als ein gewöhnlicher Umzug. Dennoch suchen viele Paare sofort nach einer größeren Wohnung oder einem Haus, wenn sie erfahren, dass sie Nachwuchs erwarten. Schließlich soll die junge Familie ausreichend Platz haben. Dabei solltest du gut überlegen, ob du dir einen Umzug während der Schwangerschaft wirklich zumuten möchtest. Denn selbst dann, wenn du ein Umzugsunternehmen mit einem Komplettumzug beauftragst und dich nicht einmal um das Kistenpacken selbst kümmern musst, ist ein Umzug immer noch mit viel Stress verbunden. Schließlich kann ein Umzug nicht nur körperlich, sondern auch emotional belastend sein. Wie ein stressfreier Umzug in der Schwangerschaft dennoch gelingen kann, möchte ich dir jetzt verraten.

Mute dir nicht zu viel zu

Unabhängig davon, in welchem Stadium deiner Schwangerschaft du dich gerade befindest, solltest du keine schweren Gegenstände heben oder tragen. Ein Umzugskarton, der meist um die 15 Kilogramm wiegt, ist also definitiv viel zu schwer für dich. Auch wenn du dich eigentlich noch fit fühlst und gerade am Anfang deiner Schwangerschaft noch sehr ehrgeizig bist, solltest du lieber die Finger von den Umzugskartons lassen. Die Aufgabe des Packens darfst du also getrost an die folgenden Personen abgeben:

Kartons schonend packen

Wenn du deine Kisten unbedingt selbst packen möchtest, solltest du dich dabei nicht zu tief bücken müssen. Stelle die Kartons zudem an einem Ort auf, von dem du sie später nicht mehr wegbewegen musst. So kannst du eine Kiste nach der anderen langsam mit deinem Hab und Gut befüllen, ohne die Kisten selbst schleppen zu müssen. Wenn du mit einem Umzugskarton fertig bist, verschließt du diesen einfach und stellst den nächsten Karton auf die bereits gefüllte Kiste. Nun kannst du zumindest leichte Sachen munter weiter in deine Umzugskartons packen. Allerdings solltest du dir auch hierbei nicht zu viel vornehmen und regelmäßige Pausen einliegen. Das kann auch bedeuten, dass du dir eine Liegepause gönnst. Wahrscheinlich wirst du schnell merken, dass dir das Strecken und Bücken als Schwangere doch etwas schwerer fällt. Während du die Kisten befüllst, solltest du diese oben und seitlich beschriften, damit sie in der neuen Wohnung gleich dem richtigen Raum zugeordnet werden können. Denn während du dich auf dein Baby vorbereitest, gibt es ohnehin viel zu bedenken, sodass es sinnvoll ist, jegliche unnötige Zusatzarbeit von Anfang zu vermeiden.

Diese Aufgaben solltest du besser anderen überlassen

Doch mit dem Packen der Umzugskartons allein ist es bei deinem Umzug nicht getan. Schließlich will die alte Wohnung vor der Wohnungsübergabe geputzt und renoviert werden und in der neuen Wohnung willst du vielleicht auch noch tapezieren oder einen neuen Boden verlegen. Vor allem die Renovierungsarbeiten solltest du allerdings jemand anderem überlassen. Denn gefährliche Kletterpartien auf einer Leiter sind ebenso wenig etwas für Schwangere wie die chemischen Dämpfe, die ein frisch gestrichenes Zimmer verströmt. Natürlich kannst du die Wandfarbe, Tapeten oder den neuen Boden aussuchen, aber die praktische Umsetzung der Renovierungsmaßnahmen darfst du dann gerne dem werdenden Papa, euren Freunden, der Familie oder professionellen Handwerkern überlassen. Auch der Großputz der alten Wohnung nach dem Auszug kann sehr anstrengend für dich als Schwangere sein und viele Putzmittel sind für werdende Mamas alles andere als ungefährlich.

Unterstützung beim Putzen

Zum Glück gibt es im Internet inzwischen aber viele professionelle Anbieter, sodass du dir einen Putztrupp kinderleicht auch nur für ein paar Stunden ins Haus kommen lassen kannst. Auch wenn dein Umzug in der Schwangerschaft unter Umständen etwas teurer werden könnte, da du wahrscheinlich auf mehr professionelle Hilfe angewiesen sein wirst, ist dies für dich und dein Kind die bessere Wahl. Im Übrigen kannst du diese haushaltsnahen Dienstleistungen dann im kommenden Jahr bei der Steuer geltend machen, sodass die Ausgabe nicht ganz so stark auf dein Haushaltsbudget schlägt.

Weitere Tipps für einen stressfreien Umzug während der Schwangerschaft

Damit ein Umzug während der Schwangerschaft für dich möglichst stressfrei verläuft, sollte dieser so früh wie möglich erfolgen. Denn sonst überkommt dich am Ende vielleicht die blanke Panik, weil du fürchtest, dass du vor der Geburt deines Kindes eventuell nicht mit allem fertig werden könntest. Diesen Stress solltest du dir und deinem Baby besser ersparen. Außerdem kann es sinnvoll sein, wenn du eine Prioritäten- und Aufgabenliste erstellst. So kannst du sichergehen, dass du nichts vergisst und alle Aufgaben entsprechend im Freundes- und Bekanntenkreis oder an professionelle Helfer verteilen. Allerdings solltest du auch wissen, dass du wahrscheinlich einige Abstriche machen musst. Wenn du dich gleich darauf einstellst, dass du eben nicht alle Kisten sofort auspacken und nicht alle Bilder sofort aufhängen wirst, ersparst du dir viel Stress. Konzentriere dich lieber darauf, dass du vor allem das Kinderzimmer zuerst herrichtest, während andere Dinge auch liegenbleiben können.

Nach Hilfe fragen kostet nichts

Denn selbst wenn dein Nestbautrieb um sich greift und du gerne alles schön haben möchtest, bevor das Baby kommt, ist es doch wichtiger, dass es dir und deinem Baby gut geht. Nimm dir also besser nicht zu viel in einer zu kurzen Zeit vor. Bei deiner Planung, wann welche Schritte erledigt sein sollen, kannst du eben nicht davon ausgehen, dass du den gleichen Einsatz erbringen kannst, wie das vor deiner Schwangerschaft noch möglich gewesen wäre. Während des Umzugs bist du also vor allem für die Planung zuständig und ansonsten lautet die Devise: So viel wie möglich delegieren. Wichtig ist dabei vor allem, dass du dich nicht stressen lässt und lieber ein Mal zu viel um Hilfe bittest als ein Mal zu wenig. Dein Körper und dein noch ungeborenes Kind werden es dir mit Sicherheit danken.

Zu viele Möbel? So kannst Du sie beim Umzug zwischenlagern oder einlagern

Zu viele Möbel? So kannst Du sie beim Umzug zwischenlagern

Kennst Du das Problem? Du hast einfach zu viel Zeug, aber nicht genug Platz in der Wohnung, Garage oder im Keller, um es zu lagern? Und was machst Du eigentlich mit Möbeln, wenn Du in eine kleinere Wohnung ziehst und für diese schlichtweg kein Raum mehr ist? Verkaufen? Verschenken? Auf den Sperrmüll bringen? Nein, Du musst Dich nicht immer gleich von dem Besitz verabschieden, für den momentan kein Platz ist. Dies kann sich schließlich in einigen Monaten oder Jahren wieder ändern und vielleicht freust Du dich beim nächsten Umzug in eine größere Wohnung umso mehr, die Kommode von Großmutti wieder ins Schlafzimmer stellen zu können. Ich verrate Dir deshalb jetzt, wie Du Deine Möbel am besten kurz- oder langfristig einlagern kannst.

Worauf musst Du beim Einlagern der Möbel achten?

Jedes Möbelstück oder sonstige Objekt, das Du zwischen- oder einlagern möchtest, solltest Du ordentlich verpacken. Und zwar so, dass es vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist. Empfindliche (Elektro-) Geräte solltest Du am besten in Luftpolsterfolie einwickeln. Kühlschränke, Waschmaschinen o.ä. müssen unbedingt vor dem Einlagern getrocknet und einmal ordentlich geputzt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Aus Polstermöbeln sind Verschmutzungen oder Staub besonders schwierig zu entfernen. Diese sollten deshalb besonders sorgfältig mit Folien abgedeckt werden. Auch Kleidung oder Kleinteile kannst Du durchaus langfristig einlagern. Hierfür gibt es spezielle Kleiderkisten. Edle Anzüge oder Ballkleider kannst Du zudem in einen entsprechenden Kleiderschutz geben und an einer Stange aufhängen. Bettzeug, Vorhänge oder Kleinkram kannst Du in Koffern oder Schubladen der eingelagerten Möbel verstauen. Greife zudem lieber zu Plastikkisten als zu Umzugskartons, da diese einen besseren Schutz gegen Feuchtigkeit oder Nagetiere bieten.

Wo kannst Du Deine Möbel zwischenlagern?

Möchtest Du also Möbel und weiteren Besitz einlagern, stehen Dir verschiedene Möglichkeiten offen:

Möbel in Einzelcontainern einlagern

Eine erste Variante ist die Zwischenlagerung der Möbel in Einzelcontainern. Diese umfassen in der Regel eine Menge von bis zu 40 Kubikmetern und können flexibel in der jeweils benötigten Anzahl gemietet werden. Alle Einzelcontainer werden dann vom Anbieter in einer großen Lagerhalle aufbewahrt. Bei guten Anbietern ist diese klimatisiert, vor Feuchtigkeit geschützt und alarmgesichert. Du erhältst einen eigenen Schlüssel für Deine Container. Der Zutritt wird zudem streng kontrolliert. Immer mehr Umzugsfirmen bieten einen solchen Service selbstständig oder in Kooperation an. Frag deshalb am besten einfach bei mehreren Umzugsunternehmen aus Deiner Region nach und hol Dir entsprechende Angebote ein.

Self-Storage und Abstellräume

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Anmietung von Abstellräumen. Solche Angebote findest Du unter den Namen Self-Storage, Mietlager oder Miet-Box. Prinzipiell verbirgt sich dahinter nichts anderes als ein Lagerraum, über welchen Du während des Mietzeitraums frei verfügen kannst, ähnlich einer Garage oder einem Kellerraum. Diese Abstellräume werden wiederum nach vier verschiedenen Varianten unterschieden:

  • Outdoor-Lageräume sind besonders günstig, da sie lediglich aus unbeheizten Blech- oder Betonverschlägen bestehen. Sie bieten sich daher als kostengünstige Alternative für unempfindlichen Besitz an.
  • Driveup-Lager können mit einer Garage verglichen werden. Du lieferst die einzulagernden Möbel beziehungsweise Objekte direkt ans Rolltor, wo Du je nach Anbieter selbst ausladen kannst oder der Service das für Dich übernimmt.
  • Indoor-Lager sind – ähnlich den Einzelcontainern – in der Regel bewacht sowie klimatisiert. Wichtig ist es hierbei auf einen ausreichenden Brandschutz zu achten.
  • Paketdienste übernehmen die Abholung und Rücklieferung Deines einzulagernden Besitzes, wodurch Du den geringsten Aufwand hast. Allerdings lassen diese sich das auch entsprechend entlohnen.

Welche Art der Einlagerung für Dich die am besten geeignete ist, hängt also sowohl von der Art des Mobiliars oder Besitzes ab, den Du zwischenlagern möchtest, als auch von Deiner finanziellen Situation.

Verträge stets im Voraus prüfen

Egal, für welche Art der Zwischenlagerung Du dich schlussendlich entscheidest: Du solltest stets im Voraus die Preise und Konditionen der unterschiedlichen Anbieter vergleichen. Wichtig sind hierbei

  • Kosten
  • inbegriffene Leistungen
  • Lagervolumen
  • Kündigungsfristen
  • Bewachung der Lagerräume
  • Lastenaufzüge für Sperrgut
  • Versicherungsschutz des Anbieters
  • Brandschutzeinrichtungen

Zudem solltest Du einen Lagerraum stets besichtigen, bevor Du einen Vertrag unterschreibst. Achte hierbei vor allem auf Warnzeichen, wie Feuchtigkeit, einen muffigen Geruch oder Schimmelflecken an Wänden und Böden. Zudem empfiehlt sich ein Lagerraum, der möglichst nah an Deiner Wohnung liegt. So kannst Du nicht nur Transportkosten und -zeit sparen, sondern auch flexibel jederzeit Mobiliar oder Gegenstände aus dem Lagerraum holen beziehungsweise zum Zwischenlagern bringen.

Möbel kostengünstig Zwischenlagern oder einlagern

Doch, es muss nicht immer das all-inclusive Dienstleistungsangebot sein, wenn es darum geht überzählige Möbel irgendwo zwischen zu lagern! Hör dich doch mal im Freundeskreis oder bei Verwandten um. Bestimmt hat jemand einen großen Dachboden und kann dir hier ein Plätzchen zur Verfügung stellen oder kann in seiner Garage einen Platz für deine Sachen frei machen.

Mein Tipp dabei lautet allerdings: Bedenke, dass derjenige Zugriff auf deine Sachen hat (insbesondere wenn Du Dokumente oder wertvolle Stücke unterstellen willst, solltest du also ausreichend Vertrauen haben)! Außerdem solltest du natürlich das Entgegenkommen von Freunden oder Verwandten nicht überreizen. Lagere nur solange zwischen, wie unbedingt möglich und gib bereits im Vorfeld einen gut passenden zeitlichen Horizont für deinen Lagerbedarf bekannt. Ein freundschaftliches Verhältnis kann sonst schnell unnötig strapaziert werden, wenn deine Sachen Platz wegnehmen und der Bereitstellende diesen auf einmal irgendwann für sich selber braucht!

Kurzer Hinweis, weil ich auf das Bild oben angesprochen worden bin. Dies zeigt einen Teil des Garagenparks in Duisburg des Anbieters maxi-garagen.de.

Richtig zusammenziehen Teil 1: Behördengänge und Umzug

Richtig zusammenziehen, Behördengänge und Umzug

Die Entscheidung zusammen zu ziehen ist für ein Paar ein großer Schritt. Endlich eine gemeinsame Wohnung, mehr Zeit füreinander und vielleicht die Familienplanung…doch dies sind nicht die einzigen Vorteile einer gemeinsamen Wohnung. Wie Ihr richtig zusammenzieht und dabei auch noch viel Geld spart, verrate ich Dir in der Artikelserie „Richtig zusammenziehen“. Im ersten Teil soll es nun erst einmal darum gehen, welche Formalitäten und Behördengänge bei Eurem Umzug anstehen.

Den Mietvertrag gemeinsam unterschreiben

Egal, ob Ihr gemeinsam in eine neue Wohnung zieht oder einer der Partner schlichtweg in die bestehende Wohnung mit einzieht: Ihr solltet den Mietvertrag stets gemeinsam unterzeichnen. Nur so habt Ihr nämlich beide dieselben Rechte, aber auch Pflichten. Natürlich will man nicht an eine Trennung denken, wenn man frisch zusammenzieht, dennoch könnte es passieren, dass der Partner einfach auszieht und Du auf den Mietschulden sitzen bleibst. Es ist deshalb wichtig, dass beide Mieter im Mietvertrag aufgeführt sind. Möchte einer von beiden ausziehen, solltet Ihr einen Mietaufhebungsvertrag machen. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, den ein gemeinsamer Mietvertrag mit sich bringt: Er stärkt das Wir-Gefühl und verhindert, dass ein Partner den anderen einfach „vor die Tür setzen“ kann.

Behördengänge beim Zusammenziehen

Nach den Formalitäten zum gemeinsamen Mietvertrag, musst Du die Behörden über Deine neue Adresse informieren. Beim Zusammenziehen handelt es sich dabei um dieselben Instanzen wie bei jedem anderen „gewöhnlichen“ Umzug auch:

  • Einwohnermeldeamt
  • KFZ-Zulassungsstelle
  • Versicherungsträger
  • Finanzamt
  • Arbeitsamt
  • Familienkasse
  • Rentenversicherung
  • Schule, Universität, Ausbildungsträger
  • Bafög-Amt
  • GEZ
  • uvm.

Vergiss zudem nicht, rechtzeitig einen Nachsendeauftrag bei der Post zu stellen.

Der Umzug

Wenn Du mit Deinem Partner zusammenziehst, steht Ihr meist vor einem Grundproblem: „Aus zwei mach eins“. Wenn Ihr Euren Haushalt zusammenlegt, habt Ihr nämlich vermutlich vieles doppelt. Aus dem zweiten Bett könntet Ihr ein Gästebett machen, der zweite Esstisch allerdings, findet vielleicht keinen Platz mehr. Wichtig ist deshalb, dass Ihr vor dem Zusammenziehen gemeinsam ein Einrichtungskonzept für die neue Wohnung erstellt und anschließend ordentlich entrümpelt. Verkaufe Möbelstücke oder Einrichtungsgegenstände, die Du nun nicht mehr brauchst, die aber noch in gutem Zustand sind, doch einfach über Kleinanzeigen in der Zeitung oder entsprechende Plattformen im Internet (zum Beispiel Ebay Kleinanzeigen oder Quoka). So kommt noch ein wenig Geld für den nächsten Urlaub zusammen. Habt Ihr ein größeres Budget, dann könnt Ihr auch überlegen einfach gemeinsam eine ganz neue Einrichtung zu kaufen. Hauptsache, Ihr fühlt Euch beide (!) wohl in den neuen vier Wänden.

Achtung Streitpotenzial: Die Einrichtung frühzeitig absprechen

Leider liegt bei genau diesem Punkt das häufigste Streitpotenzial beim Zusammenziehen: Welche Möbel kommen mit ins neue Zuhause, welche nicht? Schwierig wird es vor allem dann, wenn ein Partner bereits in der neuen Wohnung wohnt und nicht zu Veränderungen bereit ist. Jeder von uns hat schließlich Bilder, einen alten Stuhl oder auch eine hässliche Kuscheldecke aus der Kindheit, woran wir emotional hängen. Es gilt daher, die Einrichtung beim Zusammenziehen frühzeitig zu besprechen und folgende Grundregeln zu beachten:

  1. Macht eine Liste mit allen Gegenständen, die Ihr jeweils unbedingt mit in die neue Wohnung nehmen möchtet und einigt Euch auf eine feste Anzahl, zum Beispiel jeder drei oder jeder fünf.
  2. Jeder darf zudem drei Möbelstücke oder Einrichtungsgegenstände des Partners benennen, die er auf keinen Fall in der gemeinsamen Wohnung möchte.
  3. Möbel oder Gegenstände, an denen Du sehr hängst, kannst Du im Notfall auch erst einmal im Keller oder auf dem Dachboden verstauen. Es muss ja nicht immer gleich der Sperrmüll sein.
  4. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die unerwünschten Möbel neu aufzufrischen. Vielleicht gefällt Deinem Partner das gemütliche alte Sofa ja doch, wenn Ihr es einfach neu beziehen lasst? Oder die Kommode mit einem neuen Lack?
  5. Häufig ist es auch eine gute Lösung, wenn Ihr beide in der neuen Wohnung jeweils ein eigenes Zimmer bezieht. Ob Arbeits- oder Playstation-Zimmer: Jeder Mensch braucht einen individuellen Rückzugsort und hier kannst Du dann auch die Einrichtung ganz nach Deinem eigenen Geschmack wählen.

Beim Zusammenziehen geht es schlussendlich immer um Kompromisse: Sei offen für neue Ideen, einen neuen Einrichtungsstil und ein neues Lebensgefühl. Neu ist schließlich nicht immer schlechter und mit dem Zusammenziehen geht für beide Partner ein kleiner Traum in Erfüllung. Doch das Zusammenziehen bringt noch weitere Vorteile mit sich: finanzielle. In welcher Form? Das verrate ich Dir im zweiten Teil von „Richtig zusammenziehen“

Umzug für Senioren Teil 1: Wichtiges vor dem Umzug

Umzug für Senioren

Auch im höheren Alter ist ein Umzug nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Gerade jetzt kann er besonders sinnvoll sein, um den Alltag zu erleichtern oder schlicht zu verschönern. Näher zu den Enkelkindern, bessere öffentliche Verkehrsanbindung, günstigere Mieten, barrierefreie Wohnräume oder auch der Umzug in eine neue Wohnart können wichtige Umzugsgründe für Senioren darstellen. In der Artikelreihe „Umzug für Senioren“ möchte ich Dir deshalb zeigen, wie Du die passende Wohnart findest, wie der Umzug möglichst stressfrei ablaufen kann und wie Du richtig Geld sparst…

Moderne Wohnarten: Senioren haben die Qual der Wahl

Je nach Alter und Gesundheitszustand, ist es Senioren nicht immer möglich selbständig in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen. Doch heutzutage muss es nicht immer gleich das Alten- oder Pflegeheim sein. Im Gegenteil: Moderne Wohnarten stellen Senioren mittlerweile vor eine schwierige Entscheidung: Möchten Sie alleine leben oder in einer Gemeinschaft? In einer Wohnung oder einem Haus? Benötigen Sie ambulante oder stationäre Pflege? Als neues Zuhause kommen zum Beispiel in Frage:

  • Barrierefreie/s Wohnung, Haus
  • Altendörfer
  • Seniorenresidenz
  • Wohngemeinschaft
  • Seniorenhausgemeinschaft
  • Mehrgenerationenhaus
  • Altenheim
  • Pflegeheim
  • uvm.

So kannst Du individuell Deine Wünsche sowie Bedürfnisse, beispielsweise Barrierefreiheit oder Pflegeleistungen, miteinander kombinieren.

So findest Du die passende Wohnart

Wenn Du herausfinden möchtest, welche die passende Wohnart für Dich ist, solltest Du am besten mit Listen arbeiten. Schreibe auf, was Dir im Alltag zunehmend schwer fällt, was Du Dir wünschst, was Dich stört usw. Gleichzeitig solltest Du auch an die Zukunft denken: Welche Einschränkungen könnten in fünf, zehn, 15 oder 20 Jahren auf Dich zukommen? Inwiefern könntest Du dann in Deinem neuen Zuhause wohnen bleiben? Wichtige Kriterien für die Auswahl der zur Dir passenden Wohnart sind zum Beispiel:

  • Barrierefreiheit
  • Nahverkehrsanbindung
  • Nähe zu Familie und Freunden
  • Pflegedienste (ambulant oder stationär)
  • Soziales Umfeld
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Wohngegend (Lärm, Altersstruktur, Hauptstraßen etc.)
  • Miet- oder Kaufpreis
  • uvm.

Erst einmal entrümpeln…

Du hast Dich für eine Wohnart entschieden und ein passendes neues Zuhause gefunden? Bevor Du nun Deinen Hausstand prüfst und ein Umzugsunternehmen orderst, solltest Du ordentlich entrümpeln. So nimmst Du nur das mit in Deine neue Wohnung, was Du auch wirklich benötigst und sparst Dir damit nicht nur Aufwand, sondern auch bares Geld. Du kannst einen kleineren Umzugstransporter mieten und das Umzugsunternehmen für einen kürzeren Zeitraum buchen.

Entrümpeln will geplant sein

Bei Deiner Entrümpelung solltest Du möglichst strukturiert vorgehen:

  1. Räume die Wohnung gründlich auf.
  2. Beginne systematisch in einem Raum und sammle alle Gegenstände, Kleider, Deko-Artikel, Möbel usw., welche Du nicht mehr benötigst.
  3. Teile die aussortierten Sachen direkt nach der Art ihrer Entsorgung auf. So können Kleider zum Beispiel als Spende zur Diakonie, einem Obdachlosenheim oder einer vergleichbaren Einrichtung gebracht werden, alte Möbel bringen vielleicht auf einem Flohmarkt noch etwas Kleingeld ein oder landen auf dem Sperrmüll, alte Wandfarben müssen in den Sondermüll usw.
  4. Mache anschließend mit dem nächsten Raum weiter.
  5. Hast Du alle Wohnräume entrümpelt, kannst Du zum Schluss noch die Garage, das Gartenhaus, die Scheune oder sonstige Räumlichkeiten ausmisten.
  6. Anschließend entsorgst Du alle entrümpelten Dinge gemäß ihrer Sortierung (Spende, Sperrmüll etc.).

Solltest Du selbst zu einer solch aufwändigen Entrümpelung nicht mehr in der Lage sein, gibt es übrigens zahlreiche ehrenamtliche Einrichtungen, die Dir sehr gerne dabei unter die Arme greifen. Frage hierfür doch einmal bei der Kirche, Seelsorge oder dem Sozialamt nach. Nun bist Du bereit für den Umzug. Doch worauf müssen Senioren eigentlich bei einem Umzugsunternehmen achten und wie kannst Du bei Deinem Umzug so richtig Geld sparen? Das verrate ich Dir im zweiten Teil der Artikelreihe „Umzug für Senioren“.

Entrümpelung beim Umzug: Welche Dinge gehören in den Sondermüll und wie entsorge ich Sondermüll richtig?

Sondermuell beim Umzug richtig entsorgenSondermuell beim Umzug richtig entsorgen

Ein Umzug ist die perfekte Gelegenheit, um einmal so richtig auszumisten. Seien es alte Möbel, der zerfetzte Katzenkratzbaum, ein alter Fernseher oder einfach Mengen an Kleinkram: Bei einer Entrümpelung fallen zahlreiche unterschiedliche Arten von Müll an, die jeweils fachgerecht entsorgt werden müssen. Während viele kleine Dinge, wie Spielzeug oder Plüschtiere, häufig einfach in die normale Mülltonne wandern, können größere Gegenstände, wie Möbel oder Skier, auf den Sperrmüll gebracht werden. Und dann gibt es da noch den Sondermüll… Doch was gehört überhaupt alles in den Sondermüll? Woran erkenne ich diesen und wie entsorge ich ihn richtig?

Wofür gibt es den Sondermüll?

Sondermüll fällt in einem Haushalt beinahe täglich an, wird häufig aber nicht erkannt oder bewusst falsch über den normalen Hausmüll entsorgt. Das Problem dabei ist: Sondermüll enthält Schadstoffe, welche bei der „normalen“ Entsorgung oder gar Verbrennung freigesetzt werden und somit eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Elektronische Geräte, Akkus oder Batterien können gar explodieren und zu schweren Verletzungen führen. Tiere, Pflanzen, der Boden und das Trinkwasser leiden unter den Auswirkungen der Schadstoffe von Sondermüll ebenso wie der Mensch selbst. Hinzu kommen eine erhöhte Luftbelastung durch giftige Stoffe, das Vorantreiben des Treibhauseffektes und damit des Klimawandels sowie des Waldsterbens und der Bodenversauerung. Der richtige Umgang mit diesem gefährlichen Müll ist deshalb das A und O bei der Entrümpelung sowie auch im Alltag. Ich möchte Dir dabei helfen, Sondermüll zu erkennen und fachgerecht zu entsorgen, damit Du und Deine Umwelt bestmöglich geschont werden.

Was gehört in den Sondermüll?

Tatsächlich umfasst der Sondermüll deutlich mehr Abfälle als Du vermuten magst. In erster Linie sind das zum Beispiel

  • Farben und Lacke
  • Medikamente
  • Säuren und Lösungsmittel
  • Batterien und Akkus
  • Reinigungs- und Putzmittel
  • Elektrogeräte
  • CD’s und DVD’s
  • etc.

Sondermüll, nicht in den HausmüllDie Gemeinsamkeit all dieser Materialien liegt dabei in ihren chemischen Inhaltsstoffen. Umgangssprachlich wird der Sondermüll deshalb auch als Giftmüll, Problemabfall oder Haushalts-Chemikalie beschrieben. Hat ein Gegenstand chemische Inhaltsstoffe, so wird dieser über den Sondermüll entsorgt. Wenn Du Dir nicht sicher bist, kannst Du nach entsprechenden Markierungen oder Siegeln auf der Verpackung Ausschau halten. Als schnell entflammbare oder Gefahrstoffe gekennzeichnete Inhalte zum Beispiel, sind ein Indiz für den Sondermüll. So sind auf den entsprechenden Kennzeichnungen Flammen, ein toter Fisch oder ein toter Baum zu sehen. Hinzu kommen zahlreiche verschiedene Siegel, die das Produkt als ätzend, reizend, entzündlich oder gesundheitsschädigend markieren. Als Faustregel gilt: Suche nach einem schwarzen Symbol auf orangenem Hintergrund. Solltest Du Dir immer noch nicht sicher sein, so findest Du eine gute Übersicht auf www.wie-entsorge-ich-was.de.

Wie wird der Sondermüll entsorgt?

Da diese Arten von Müll keinesfalls in den normalen Hausmüll wandern dürfen, musst Du den Sondermüll auch „gesondert“ entsorgen. Wie das funktioniert, ist je nach Gemeinde unterschiedlich: So gibt es in manchen Regionen ein sogenanntes „Giftmobil“, welches straßenweise den Sondermüll abholt. An anderen Orten gibt es Sammelstellen, wo Du Deinen Sondermüll abliefern kannst. Batterien zum Beispiel, können zudem häufig in Supermärkten, Medikamente wiederum in Apotheken abgegeben werden. Am besten, Du informierst dich über das Internet oder direkt bei der Stadt über die Regelungen in Deiner Region. Hier einige Beispiele:

  • Batterien werden häufig in Containern gesammelt, welche in großen Supermärkten aufgestellt sind. Diese sind meist grün und als Batteriesammelbox gekennzeichnet. Hier kannst Du Batterien und Akkus entsorgen.
  • Altöl sowie weitere, in Öl getränkte, Gegenstände werden häufig an Schadstoffsammelstellen angenommen und fachmännisch entsorgt. Hast Du das Öl nicht ganz aufgebracht, so müssen die Verkaufsstellen das gebrauchte Restöl laut Altölverordnung bis zur verkauften Menge auch wieder zurücknehmen. Bewahre darum stets die Quittung auf.
  • Energiespar- und Leuchtstofflampen enthalten das hoch gesundheitsschädliche Quecksilber und müssen entweder vom Schadstoffmobil oder der Sondermüllannahmestelle abgenommen werden.
  • Elektrogeräte müssen stets über den Sondermüll entsorgt werden. Manche Verkaufsstellen nehmen zudem Altgeräte, wie eine Mikrowelle, zur Entsorgung an.

Tipps und Tricks zur Entsorgung von Sondermüll

Damit die Entsorgung des Sondermülls bei Deiner Entrümpelung schnell und unkompliziert funktionieren kann, solltest Du schadstoffhaltige Substanzen stets in den Originalbehältern aufbewahren. So kann die Annahmestelle schneller einordnen, was sich darin befindet und die Gefahr von gefährlichen Mischungen sinkt. Denn nicht selten kommen Menschen auf die Idee, die „Restflüssigkeiten“ ineinander zu mischen. So wird die neue Flüssigkeit mitunter hundertfach gefährlicher als das Ausgangsprodukt. Die Entsorgung wird dann deutlich schwieriger und zugleich teurer.

Übrigens: Wenn Du noch Farben und Lacke hast, die ungeöffnet oder minimal gebraucht sind, so kannst Du diese je nach Region bei einer sogenannten „Farbbörse“ auf dem Recyclinghof abgeben. Hier findest Du dann auch für Deine neue Wohnung kostenlose Restfarben und kannst Dich mit gutem Gewissen an den Wänden austoben.

Zuletzt gebe ich Dir noch einen Tipp mit auf den Weg: Versuche doch in Zukunft, den Sondermüll einfach von Vornherein zu meiden. So können zum Beisiel Einmalbatterien durch wiederaufladbare Akkus, CD’s durch USB-Sticks oder Reiniger durch Wasser-Essig-Mischungen ersetzt werden. So sparst Du Dir bei der nächsten Entrümpelung zum nächsten Umzug viel Zeit und schonst zugleich Deine eigene Gesundheit sowie die Deiner Umwelt. Und billiger sind die Alternativen auf Dauer meist auch…

Entrümpelung beim Umzug: Was darf in den Sperrmüll und was nicht?

Bei einem Umzug fallen häufig allerlei alte Möbel, Fernseher, technische Geräte oder Kleinkrust an, die Du in Deine neue Wohnung eigentlich nicht mitnehmen möchtest. Ist es da nicht die einfachste Lösung, einfach alles auf den Sperrmüll zu werfen? Nein, denn wer die falschen Materialien zur Abholung auf die Straße legt, dem drohen Bußgelder von bis zu 10.000 Euro. Damit Du Dir keine Sorgen machen musst, habe ich eine Liste für Dich zusammengestellt, was auf den Sperrmüll darf und was fachmännisch entsorgt werden muss…

Was nimmt der Sperrmüll mit?

Grundsätzlich darfst Du alles auf den Sperrmüll werfen, das als ausgedienter Haushaltsgegenstand sowie Möbel für die Wohnung oder den Außenbereich erkennbar ist und nicht in eine 120 Liter-Mülltonne passt. Gleichzeitig darf er aber auch nicht so groß sein, dass er nicht mehr von Hand verladen werden könnte. Dazu gehören

  • Tische
  • Schränke
  • Kleinmöbel
  • Aquarien
  • Kinderautositze
  • Kinderwagen
  • Matratzen
  • Teppiche
  • Skier
  • Zelte

Die Liste ist lang und nicht selten landen schlussendlich doch noch irgendwelche falschen Gegenstände in dem Haufen. Diese schmücken dann meist wochenlang die Straßen, bis sich irgendwann jemand erbarmt und sie entsorgt. Wenn es sich dabei nicht um grobe Vergehen handelt, ist das auch nicht weiter schlimm. Doch es gibt auch zahlreiche Bestimmungen, welche Materialien Du auf keinen Fall in den Sperrmüll geben darfst…

Was zählt nicht als Sperrmüll?

Was liegen bleibt ist vielfältig und nicht selten mit Bußgeldern behaftet. Deshalb darfst Du auf keinen Fall unbewegliche Gegenstände, Flüssigkeiten, Bauschutt oder Gartenabfälle in den Sperrmüll geben. Zudem wird all das nicht mitgenommen, was auch in Deine Mülltonne passen würde, ohne diese zu beschädigen oder das Entleeren zu behindern. Zum besseren Verständnis, sind hier einige Beispiele für Dich, was nicht in den Sperrmüll gehört:

  • Kleinteile, wie Spielsachen, Essgeschirr, Kleidung oder Schuhe
  • Elektronikgeräte, diese müssen als Sondermüll entsorgt werden
  • Baustellenabfälle, wie Türen, Fenster oder Zäune
  • Mineralische Abfälle, wie Natursteinplatten, Bauschutt oder Wasch- und Toilettenbecken
  • Gefährliche Abfälle, wie Leuchtstoffröhren, Kfz-Batterien oder Altreifen
  • Gewerbliche Abfälle werden nur in haushaltsüblicher Menge abgeholt

All diese Arten von Müll müssen speziell entsorgt werden oder Du bestellst einen extra Container, der allerdings kostenpflichtig ist. Da sich die Regelungen je nach Bundesland und Region unterscheiden, empfehle ich Dir, direkt einen Blick auf die Website Deines Ortsdienstleisters zu werfen. Hier gibt es in der Regel ausführliche Übersichten, welche Materialien mitgenommen werden und wo Du die anderen entsorgen kannst. So kann hinterher eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Den Sperrmüll bestellen

Wenn Du nun also tatsächlich einige Abfälle für den Sperrmüll gesammelt hast, möchtest Du diesen gewiss auch loswerden, bevor der Umzug im vollen Gange ist. Daher musst Du den Sperrmüll unbedingt rechtzeitig bestellen. Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder über ein entsprechendes Formular, wenn die Menge die „haushaltsüblichen“ vier Kubikmeter nicht überschreitet. Der Entsorger sammelt dann einige Termine von Haushalten aus der gleichen Gegend und teilt Dir anschließend den nächstmöglichen Termin für Deinen Müll mit. Frühestens am Vortag, darfst Du dann abends den Sperrmüll an der Straße deponieren. Wichtig ist, dass weder Fußgänger noch Radfahrer oder gar der Straßenverkehr durch den Sperrmüll behindert werden dürfen. Die Abholung erfolgt dann im Normalfall zwischen sieben Uhr morgens und 19 Uhr am Abend.

Was kostet der Sperrmüll?

Die Abrechnung für Deinen Sperrmüll wird je nach Region manchmal bereits in den jährlichen oder halbjährlichen Müllgebühren einberechnet, solange er eine festgelegte Menge nicht überschreitet. Ansonsten berechnen sich die Kosten für die Sperrmüll-Abholung stets nach der Kubikmeter-Anzahl. Kommunal gibt es Unterschiede bei den Kosten, als grobe Richtwerte kann ich Dir aber diese nennen: Für den ersten Kubikmeter inklusive der Anfahrt fallen normalerweise rund 25 bis 35 Euro an. Anschließend werden meist etwa fünf Euro pro weiterem Kubikmeter hinzugerechnet. Bei dringender Abholung am Wochenende fallen zusätzliche Gebühren an. Müllmengen von bis zu zwei Kubikmetern können je nach Dienstleister mancherorts auch kostenfrei selbst angeliefert werden. Nun fragst Du Dich bestimmt: „Woher weiß ich, wie viele Kubikmeter mein Müll misst?“ Eine gute Frage: Als Richtwert entsprechen vier Kubikmeter rund zwei auf zwei Metern. Stell Dir einfach ein großes Doppelbett vor, welches Du mit Möbeln und Abfällen vollfüllst. Vielleicht ist ja sogar ein solches selbst beim Sperrmüll dabei.