Ummelden bei Umzug: Wo und wann Sie das tun müssen

Ummelden, Umzug

Der eigene Umzug markiert einen besonderen Wendepunkt im Leben vieler Menschen. Ob innerhalb der gleichen Stadt oder über Hunderte von Kilometern: Die neue Wohnung ist ein gänzlich fremder Ort, der Stück für Stück zum Heim gemacht werden muss. Nicht vergessen sollten Sie dabei auch, sich bei allen wichtigen Stellen umzumelden.

Vor dem Umzug: Nicht vergessen!

Es gibt einige Punkte, die Sie schon dann erledigen müssen, bevor Sie in Ihr neues Zuhause ziehen. So sollten Sie sowohl ihrem Versorger für Gas, Strom und Wasser rechtzeitig Bescheid geben, wenn sich Ihre Adresse ändert. Das ist schnell und unbürokratisch möglich, sofern Sie keinen Anbieterwechsel anstreben. Bei einem Wechsel berücksichtigen Sie am besten die jeweiligen Kündigungsfristen und lassen sich bei Ihrem neuen Anbieter beraten. Oftmals hilft dieser dann bei Kündigung und Ummeldung.

Der Energieversorger muss über die neue Adresse informiert werden.
Der Energieversorger muss über die neue Adresse informiert werden.
Damit Sie direkt nach dem Umzug per Telefon erreicht werden und das Internet nutzen können, melden Sie Ihre neue Adresse inklusive des Umzugsdatums bei Ihrer Telefongesellschaft an. Tun Sie das erst nach dem Umzug, müssen Sie eine Weile auf einen funktionierenden Anschluss verzichten.

Neue Adresse: Die ersten Anlaufstellen

Wer umzieht, muss dies selbstverständlich dem Einwohnermeldeamt mitteilen. Immerhin verwaltet die Behörde alle Einwohner einer Stadt inklusive deren Adressen. Mit einer Ummeldung verbunden sind dabei auch die neue Festsetzung von Grundsteuer, versiegelter Fläche und Müllgebühren. Für gewöhnlich ist es nötig, sich bis spätestens 14 Tage nach dem Umzug beim Einwohnermeldeamt einzufinden und dort den neuen Wohnsitz anzumelden. Wer diese Frist versäumt, muss mir einem Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 500 Euro rechnen. Nicht vergessen werden sollte beim Anmelden der Personalausweis und bei Mietwohnungen auch die sogenannte Wohnungsgeberbescheinigung. Angemeldet werden muss der neue Wohnsitz auch, wenn es sich um eine Zweitwohnung handelt. Das Einwohnermeldeamt der entsprechenden Gemeinde ist dafür zuständig.

Zieht ein Hund mit um, verändert sich möglicherweise die Höhe der Steuer.
Zieht ein Hund mit um, verändert sich möglicherweise die Höhe der Steuer.

Umziehende, die einen Hund besitzen, können diesen direkt bei der Anmeldung ebenfalls mit neuer Adresse hinterlegen lassen. Das ist wichtig, damit die Hundesteuer korrekt berechnet werden kann. Auch bei einem Umzug innerhalb der Stadt ist die Mitteilung der Adressänderung wichtig. Meist nämlich wird die Hundesteuer mit weiteren haushaltsbezogenen Kosten abgerechnet. Es lohnt sich, zunächst zu fragen, ob der Hund beim Einwohnermeldeamt ab- und wieder angemeldet werden kann. Ist das nicht möglich, führt der nächste Schritt zum Finanzamt. Mehr dazu gibt’s übrigens im Beitrag: Hund ummelden leicht gemacht

Auch wichtig: Bank und Co.

Natürlich ist es mit dem Einwohnermeldeamt nicht getan. Möchten Sie sich nach einem Umzug ummelden, müssen Sie dies laut umzugsauktion.de nicht nur beim Bürgeramt, sondern beim Finanzamt, der Agentur für Arbeit oder bei Banken und Sparkassen. Es lohnt sich, vor dem Umzug eine Liste zu erstellen, um die wichtigsten Ansprechpartner nicht zu vergessen. Da vor allem mangelnde Organisation zu Fehlern beim Umzug führt, ist dieser Schritt umso wichtiger. Nach dem Umzug muss die erstellte Liste dann nur noch Stück für Stück abgearbeitet werden.

Die nächste Anlaufstelle beim Ummelden ist das Finanzamt. Auch hier ist es unerheblich, ob der Umzug innerhalb der Stadt oder in eine andere Gemeinde erfolgt, denn das Amt muss eine aktuelle und korrekte Adresse hinterlegen. Wer in eine andere Gemeinde umzieht und dabei auch in den Zuständigkeitsbereich eines neuen Finanzamtes rückt, muss dort seine Steuernummer und die Adresse angeben. Bei einem Umzug innerhalb des Zuständigkeitsbereiches genügt die Mitteilung der neuen Adresse im Zuge der nächsten Steuererklärung. Auf der Website des Bundeszentralamtes für Steuern lässt sich schnell ermitteln, ob ein neues Finanzamt zuständig sein wird.

Sollten Sie Leistungen von der Agentur für Arbeit beziehen – hierzu gehört auch das Kindergeld – ist eine Ummeldung ebenfalls nötig. In der Regel kann dies bequem per Online-Formular erledigt werden. Gegebenenfalls ist jedoch auch ein Anruf beim aktuellen Ansprechpartner nötig, falls dieser weitere Belege benötigt, Sollte nach dem Umzug eine neue Dienststelle zuständig sein, werden Ihre Unterlagen automatisch an diese geschickt.

Seit 2015 dürfen KFZ-Besitzer ihr altes Kennzeichen behalten.
Seit 2015 dürfen KFZ-Besitzer ihr altes Kennzeichen behalten.

Wer mit seinem PKW umzieht, muss selbstverständlich auch diesen ummelden. Sowohl die eigene KFZ-Versicherung als auch die Zulassungsstelle sind die richtigen Ansprechpartner. Hier unterscheidet sich das Vorgehen jedoch deutlich, wenn es um den Umzug innerhalb der Stadt oder in eine neue Gemeinde geht. Bleiben Sie ihrer bisherigen Gemeinde treu, genügt es, Ihrem Versicherer die neue Adresse zu übermitteln und der Zulassungsstelle den Fahrzeugschein und den Brief vorzulegen. Dort wird die neue Adresse dann eingetragen. Ziehen Sie jedoch in eine neue Stadt, verlangt die Zulassungsstelle außerdem auch die elektronische Versicherungsbestätigung, die Ihr KFZ-Versicherer ausstellt. Zusätzlich ist es möglich, ein neues Nummernschild zu beantragen, oder das alte kurzerhand zu behalten. Hierüber informiert der ADAC genauer.

Ob Sie ein Konto bei einer neuen Bank eröffnen müssen, lässt sich pauschal nicht sagen. In vielen Fällen genügt es, der Bank die neue Adresse mitzuteilen. Ziehen Sie jedoch weiter weg und möchten Sie sich auch vor Ort beraten lassen können, ist die Neueröffnung sinnvoll. Ihre aktuelle Bank kann unter Umständen beim Umzug des Kontos helfen.

Kurz nach dem Umzug steht auch die Ummeldung bei der GEZ an. Auch wenn der Rundfunkbeitrag vielen Menschen ein Dorn im Auge ist, muss er dennoch gezahlt werden. Die Ummeldung erfolgt bequem per Internet, sodass die nächste Gebührenrechnung direkt an die passende Adresse verschickt wird.

Für diese Personen ist eine Adressänderung ebenfalls interessant

Natürlich ist es ebenfalls wichtig, all Ihren Freunden, Geschäftspartnern, Versicherungsgesellschaften und Ihrem Arbeitgeber von der neuen Adresse zu berichten. Das jedoch klappt nicht immer sofort, weswegen manche Briefe auch weiterhin an die alte Adresse geschickt werden. Richten Sie für diese Zeit einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post ein, wird Ihnen jedes Schreiben automatisch an die neue Adresse zugestellt. Am besten ist es, den Nachsendeauftrag schon rund eine Woche vor dem Umzug zu beantragen.

Haben Sie Kinder, sollten Sie auch deren Schulen oder Kindertagesstätten über den Umzug informieren. Steht ein Schul- oder Kindergartenwechsel an, ist es unerlässlich, diesen schon Monate vor dem Umzug zu planen, denn freie Plätze sind keine Selbstverständlichkeit.

Ein Umzug nach München – die besten Tipps für Zuageroaste

Umziehe nach München

Wo die Brötchen Semmeln heißen, wo man mit der Tram und nicht mit der Straßenbahn fährt, wo man mit Selbstverständlichkeit zu besonderen Anlässen Dirndl statt Cocktailkleid trägt, da lässt es sich leben. Doch München ist viel mehr als seine Klischees. Oder kennst du einen anderen Ort auf der Welt, wo du mitten in der Stadt Surfen gehen kannst? Wenn du vorhast, demnächst nach München zu ziehen, dann haben wir die besten Tipps für dich!

Als Lebensmittelpunkt ist München aus vielerlei Gründen eine sehr attraktive Stadt – ein Wohlfühlort. Da sind die schönen, alten Gebäude in der Innenstadt, die vielen Grünanlagen, die gemütlichen Biergärten, das umfassende kulturelle Angebot mit Museen und Theatern, internationales Flair mischt sich mit Tradition. Man merkt, dass es der Stadt gut geht, dass sie eingebettet ist in eine fluktuierende Wirtschaft. Große Wirtschaftsunternehmen sind in und um München herum angesiedelt. So zieht es viele Menschen schon allein aus beruflichen Gründen in die bayerische Metropole. Und: Nicht nur die Stadt an sich hat viel zu bieten. Ihre Lage ist zudem durch die Nähe zu den Bergen, zu zauberhaften Seen und Wäldern besonders. Wer nicht nur das Stadtleben zu schätzen weiß, sondern auch gerne wandert, schwimmt oder Ski fährt, ist von München aus ganz schnell am richtigen Ort. Und im Sommerurlaub nach Italien? In wenigen Stunden erreicht man mit dem Auto die Adria-Küste.

Übrigens: Echte Münchner sagen nicht München, sondern Minga.

Das klingt alles zu gut, um wahr zu sein? Natürlich gibt es auch einen Haken an der Sache. München ist nicht nur eine besonders schöne, es ist auch eine besonders teure Stadt. Um genau zu sein, ist München die teuerste Stadt in Deutschland. Um deine Miete in München bezahlen zu können, wirst du jeden Monat tief in die Tasche greifen müssen.

Wohnungssuche in München

München ist ein teures Pflaster. Der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter liegt inzwischen bei gut 15 €. Dabei fallen die Mietpreise in den einzelnen Stadtteilen recht unterschiedlich aus. Eine Wohnung für unter 10 € pro Quadratmeter zu finden, ist allerdings ausgesprochen schwierig. Und die Konkurrenz um die einigermaßen erschwinglichen Wohnungen ist groß. Für die Wohnungssuche sollte man sich daher wenn möglich viel Zeit nehmen und so früh wie möglich anfangen, Augen und Ohren offen zu halten.

Bei einem so schwierigen Wohnungsmarkt bietet es sich zudem an, nicht nur die üblichen Kanäle zu bedienen und bei den großen Immobilienportalen zu suchen. Es kann sich lohnen, ungewöhnlichere Wege einzuschlagen. Wer bereits Bekannte oder Verwandte in München hat, der sollte diese bitten, sich umzuhören, ob in ihrem Bekanntenkreis nicht demnächst jemand umzieht. Auf diese Weise kann man mit etwas Glück der Erste sein, der von einer freiwerdenden Wohnung erfährt. Wer über die üblichen Social-Media-Kanäle verbreitet, dass er auf Wohnungssuche in München ist, hat die Chance, sein Gesuch sehr breit zu streuen. Auf Facebook finden sich zudem Gruppen, die speziell für Wohnungssuchende und Wohnungsanbieter in München gebildet wurden.

Es gibt sie immer noch, die Menschen, die sich lieber offline als online bewegen. Bei den Zeitungsanzeigen findet man häufig Angebote, die man online nicht entdeckt. Es kann sich also lohnen, einfach einmal die Samstagsausgabe der ein oder anderen Zeitung aus dem Raum München zu durchstöbern oder auch selbst aktiv zu werden und eine Anzeige aufzugeben.

Es gibt inzwischen auch Newsletter, die bei der Wohnungssuche in München helfen. Wer sich bei Budenschleuder oder woloho anmeldet, wird stets per Mail über neue Angebote auf dem Laufenden gehalten.

Ein weiterer Ansprechpartner bei der Wohnungssuche sind die Münchner Hausverwaltungen. Wer hier nachfragt, kommt mit etwas Glück an Wohnungsangebote, die noch nicht öffentlich inseriert wurden.

Für diejenigen, die zum Studium nach München ziehen, gibt es besondere Möglichkeiten, an erschwinglichen Wohnraum zu kommen. Über das Studentenwerk ergattert man gegebenenfalls einen Platz in einem Studentenwohnheim. Zudem gibt es in München ein Projekt, das Studenten mit hilfsbedürftigen Menschen zusammenbringt. „Wohnen für Hilfe“ entstand aus der Zusammenarbeit des Münchner Studentenwerks mit dem Seniorentreff Neuhausen. Studenten können kostengünstig bei älteren Menschen wohnen und helfen diesen im Gegenzug bei alltäglichen Arbeiten im Haushalt, als Begleitung bei Arztbesuchen und ähnlichem.

Wen die Mietpreise und die große Konkurrenz auf dem Münchner Wohnungsmarkt abschrecken, der kann sich überlegen, ob er sich mit dem Gedanken an ein tägliches Pendeln zum Arbeitsplatz anfreunden kann. In der Umgebung von München gibt es hübsche Städtchen und Dörfer, von denen aus man die Großstadt bequem mit der Bahn erreicht und deutlich weniger Miete zahlen muss. So haben beispielsweise nicht wenige Augsburger ihren Arbeitsplatz in der bayerischen Landeshauptstadt.

Umzug nach MünchenAnkommen in München

Formalitäten

Die Wohnung ist gefunden, der Umzug gemeistert? Dann gilt es zunächst ein paar Formalitäten zu erledigen. Innerhalb einer Frist von zwei Wochen muss man sich bei der Stadtverwaltung anmelden. Dies kann man persönlich erledigen oder man kann eine bevollmächtigte Person das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular bei der Verwaltung abgeben lassen. Das Anmeldeformular gibt es zum Download und in Schreibwarenläden. Neben dem Formular für die Anmeldung werden der gültige Personalausweis oder Reisepass und eine Bestätigung des Vermieters über den Einzug in die Wohnung benötigt. Bei allen, die ihren Hauptwohnsitz in einem der 25 Münchner Stadtbezirke haben werden, wird im Personalausweis die neue Adresse eingetragen.

Wenn du Besitzer eines Autos oder eines anderen meldepflichtigen Fahrzeugs bist, solltest du daran denken, auch dieses umzumelden.

Die Stadt kennenlernen

In München gibt es viel zu entdecken. Als Neumünchner sollte man sich nach und nach mit der Stadt vertraut machen und die wichtigsten Anlaufstellen und auch die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt kennenlernen.

Das wichtigste Wahrzeichen der Stadt ist die gotische Dom- und Stadtpfarrkirche „Zu Unserer Lieben Frau“. Die Kirche prägt das Stadtbild seit dem 15. Jahrhundert. Sie ist die Ruhestätte von Kaisern und der Legende nach, soll kein geringerer als der Teufel persönlich das Gotteshaus bereits besucht haben.

Ein Augenschmaus und auf jeden Fall einen Besuch Wert ist das zauberhafte Nymphenburger Schloss. Nicht nur das Schloss an sich, auch die Außenanlage mit ihren Brunnen, Fontänen und Blumengärten ist beeindruckend. Im Schloss finden auch regelmäßig Veranstaltungen wie Konzerte statt.

Das Herz der bayerischen Hauptstadt bildet der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus. Direkt hinter dem Marienplatz befindet sich mit dem alten Peter eine weitere Sehenswürdigkeit. Der Turm der St. Peterskirche ist ein großartiger Aussichtspunkt und die Kirche ist zudem die älteste Pfarrkirche in München.

Stachus, Odeonsplatz, die alte und die neue Pinakothek, die Residenz als größtes Innenstadtschloss Deutschlands – München hat viel zu bieten. Doch nicht nur kulturell gibt es viel zu erleben. Mit der Allianz-Arena nennt die Stadt eines der modernsten Stadien in Deutschland ihr eigen. Und der Olympiapark mit dem Olympiastadion und der Olympiahalle bietet immer wieder Platz für Großveranstaltungen wie Konzerte und Festivals. Es gibt auch viele kleinere und größere Besonderheiten in München zu entdecken, die davon zeugen, dass die Stadt weitaus weniger spießig ist, als gerne behauptet wird. So kann auf der künstlich angelegten Eisbachwelle im Englischen Garten das ganze Jahr über gesurft werden – sozusagen ein Stück Hawaii mitten in Bayern – Aloha!

Ein Hauch Hawaii mitten in München – die Eisbachwelle

Überhaupt kann sich das Freizeitangebot in München sehen lassen. Neben den festen Kultur- und Freizeiteinrichtungen wie der Staatsoper, dem Tierpark Hellabrunn, dem Viktualienmarkt und den Biergärten, Kinos, Bars, Kneipen und Clubs gibt es auch immer wieder kehrende Veranstaltungen und Feierlichkeiten. Vom Oktoberfest wollen wir hier gar nicht erst anfangen. Zur Weihnachtszeit gibt es den Christkindlmarkt und das ganze Jahr über Flohmärkte und kleinere und größere Festivals. Wo wann was los ist, erfährst du zum Beispiel in Münchner Stadtmagazinen wie dem Mucbook oder In München.

Leute treffen

München ist ein Dorf, heißt es. Ein Dorf mit rund 1,5 Millionen Einwohnern. Man merkt der Metropole an der Isar die Großstadt kaum an. Denn hier geht es sehr gemütlich zu. Hektik und Trubel? Findet man kaum. Anschluss als Wahlmünchner, als „Zuageroaster“, wie man hier so schön sagt, hingegen schnell – entgegen aller Vorurteile darüber, dass die Münchner Hinzugezogenen gegenüber eher skeptisch sind. Wer sich in einem der Biergärten einfach mit an den langen Tisch setzt, kommt schnell und ungezwungen ins Gespräch. Die Stadt München organisiert sogar Treffen für ihre neuen Einwohner. In der Hauptstadt der Radlfahrer gibt es zum Beispiel die Radltouren für Neubürger, die in den Sommermonaten stattfinden.

Auch beim Einleben in der neuen Heimat können Social Media Netzwerke hilfreich sein. So gibt es die Facebook-Gruppe Neu in München über die man Kontakte knüpfen und Treffen mit anderen Zugezogenen arrangieren kann.

München – die wichtigsten Zahlen und Fakten im Überblick:

  • Bayerische Landeshaupstadt
  • Regierungsbezirk: Oberbayern
  • Einwohner: 1,46 Millionen
  • Fläche: 310 qkm
  • Bevölkerungsdichte: 4686 Einwohner pro qkm
  • Erstmals urkundlich erwähnt: 1158
  • Universitäten und Hochschulen: TU München, Ludwig-Maximilians-Universität, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Hochschule für Musik und Theater München, Akademie der Bildenden Künste München
  • Der Ortsname geht auf den althochdeutschen Begriff für Mönch zurück. Bevor es zur Stadt wurde, war München vermutlich eine Mönchssiedlung.
  • München ist Sitz nationaler und internationaler Einrichtungen und Behörden und gehört zu den Weltstädten.
  • München gehört zu den deutschen Großstädten mit der niedrigsten Kriminalitätsrate.

 

Innenraumgestaltung im Holzdekor-Paneelen

Holzdekor-Paneelen

Nach dem Umzug müssen die Räumlichkeiten im Haus oder in der neuen Wohnung eingerichtet werden. Mit einer Wandverkleidung aus Holzdekor bekommen Wohnräume einen individuellen Charakter.

Optische Vorteile und praktischer Nutzen

Holzdekor strahlt Gemütlichkeit und Wärme aus. Mit der Anbringung von Decken- und Wandpaneelen kann abhängig von der Art der Verlegung die Wirkung eines Raumes verändert werden. Paneele können den Raum optisch verbreitern und ihn ästhetischer oder höher erscheinen lassen. Neben ihren visuellen Vorteilen haben Wandpaneele auch einen praktischen Nutzen. Hinter Paneelen kommen hässliche Kabel nicht zum Vorschein. Als wertvolle raumgestalterische Elemente können Holzdekor-Wandpaneele in den Wohnräumen individuelle Akzente setzen. Paneele dienen vorrangig der Gestaltung von Wänden und Decken und eignen sich optimal um einzelne Bereiche, beispielsweise das Wohnzimmer oder die TV-Rückwand, besonders hervorzuheben. Eine Wandverkleidung in Holzoptik verschönert den Eingangsbereich, Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Wandpaneele können in Form von Feuchtraumpaneelen auch im Badezimmer eingesetzt werden. Hochwertige Holzdekor-Paneele für jede Anforderung und jeden Raum sind beim Spezialisten für Decken- und Wandpaneele erhältlich. Ein Dekor-Paneel, dessen Oberflächen aus Dekorpapier oder Dekorfolie besteht, ist eine kostengünstige Alternative zum klassischen Holz-Paneel. Holzdekore werden durch spezielle Herstellungsverfahren angefertigt und wirken deshalb naturgetreu. Bei der Dekorauswahl sollten der Einrichtungsstil sowie die Größe der Räumlichkeiten berücksichtigt werden. Neben Holzdekor-Paneelen sind auch Wandpaneele mit Fantasiedekoren mit ihren brillanten Farboberflächen eine optische Bereicherung für die Wohnräume.

Montage auch von Laien durchführbar

Die Montage der Nut-Feder-Paneele kann auch von Heimwerkern mit wenig Erfahrung schnell und einfach durchgeführt werden. Nut-Feder-Wandpaneele mit Klick-Verbindungen sind noch einfacher zu montieren. Da diese Paneele beim Zusammenfügen einrasten, wird das Über-Kopf-Arbeiten bei der Deckenmontage enorm erleichtert. Um die Anzahl der benötigten Paneele zur Ausstattung einer Decken- oder Wandfläche zu berechnen, müssen das Deck- und Berechnungsmaß berücksichtigt werden. Während das Berechnungsmaß die tatsächliche Breite eines Wandpaneels bezeichnet, wird die nutzbare Breite durch das Deckmaß angegeben. Wenn eine komplette Wandverkleidung mit Holzdekor-Paneelen geplant ist, wird zuvor eine Latten-Unterkonstruktion, auf die anschließend die Paneele genagelt werden, angebracht. Sämtliche Kabelverbindungen können zwischen Wandpaneelen und Unterkonstruktion untergebracht werden. Zur Einsparung von Heizkosten besteht die Möglichkeit, Holzdekor-Wandpaneele zusätzlich mit Materialien zur Wärmedämmung auszustatten. Trittgeräusche werden durch eine Ausrüstung mit Schalldämmung minimiert. Neben Holzpaneelen in 2D-Optik sind inzwischen auch 3D-Paneele erhältlich. Wandpaneele in 3D-Optik sorgen für einen dreidimensionalen Eindruck der Wandfläche. Durch das Anbringen einer Wandverkleidung können aufwendige Renovierungen vermieden werden. Die Verkleidung der Wände mit Dekor-Paneelen bietet ausreichend Handlungsspielraum hinsichtlich Optik, Montage und Preis.

Welche Versicherungen darf ein Vermieter verlangen?

Versicherungen Mietvertrag

Beim Umzug in eine neue Wohnung ist der Abschluss des Mietvertrags immer eine besondere Angelegenheit. Gerade bei angespannter Lage auf dem Wohnungsmarkt ist manch ein Mieter bereit, sich auf abenteuerliche Klauseln einzulassen, die in den meisten Fällen jedoch gar keine Rechtsgültigkeit besitzen. Natürlich kann es auch aus reiner Unwissenheit passieren, dass man bestimmte Passagen im Mietvertrag gar nicht erst in Frage stellt. Dies ist häufig der Fall, wenn es um das Thema Versicherungen geht. Und eins sei gleich vorweggesagt: Nur in besonderen Fällen darf ein Vermieter vom Mieter den Abschluss spezieller Versicherungen verlangen.

Natürlich will der Vermieter sicher gehen, dass du als Mieter auch für von dir verursachte Schäden aufkommen kannst. Da liegt es doch nahe, dass eine Haftpflichtversicherung im Mietvertrag verlangt wird – oder etwa nicht? Bei einer Hausratsversicherung fragst du dich vielleicht schon eher, warum es den Vermieter interessiert, wer dir im Schadensfall dein Hab und Gut ersetzt. Fakt ist: Vor dem Gesetz wird beides in den wenigsten Fällen bestand haben.

Die Haftpflichtversicherung im Mietvertrag

Auch wenn es zunächst nicht so weit hergeholt klingen mag, der Vermieter darf von dir im Mietvertrag nicht auf dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung bestehen. Es ist allein deine Angelegenheit, ob du Schäden aus eigener Tasche bezahlst oder eine Versicherung einspringen lässt. Zudem ist es auch wenig sinnvoll, wenn der Vermieter sich eine Haftpflichtversicherung beim Abschluss des Vertrags vorlegen lässt, denn theoretisch kannst du diese ja auch jederzeit wieder kündigen.

Anders liegt der Fall jedoch, wenn du ein großes Aquarium oder einen großen Hund dein eigen nennst. Im ersten Fall kannst du mit dem Vermieter eine individuelle Vereinbarung zur Versicherung treffen. Im zweiten Fall kann der Vermieter auf einer Tierhaftpflichtversicherung bestehen, wenn der Hund frei auf dem Grundstück herumlaufen darf.

Ebenfalls anders gelagert ist die Sache mit der Haftpflichtversicherung bei Mietverträgen zu gewerblich genutzten Räumlichkeiten. Hier darf der Vermieter von Gesetz wegen eine Klausel zur Haftpflichtversicherung in den Vertrag einbinden.

Die Hausratsversicherung im Mietvertrag

In manchen Mietverträgen taucht sogar ein Absatz auf, in dem vom Mieter der Abschluss einer Hausratsversicherung verlangt wird. Wer weiß, was genau eine Hausratsversicherung abdeckt, wird eine solche Klausel gleich in Frage stellen. Denn mit einer Hausratsversicherung versicherst du lediglich deine eigenen Habseligkeiten – Möbel, Elektrogeräte, Omas Nähkästchen und die antike Bettpfanne, also nichts, womit der Vermieter annähernd etwas zu tun hätte. Daher ist eigentlich logisch, dass eine Klausel zur Hausratsversicherung im Mietvertrag vor dem Gesetzgeber keine Chance hat.

Welche Versicherungen sind für Mieter sinnvoll?

Auch wenn dein Vermieter demnach bei deinen Versicherungen nur in Ausnahmefällen mitreden darf, gerade der Abschluss einer Haftpflichtversicherung ist für Mieter sinnvoll. Versehentlich einen größeren Schaden anzurichten, dass kann jedem passieren und nicht immer hat man das nötige Kleingeld zur Schadensbehebung gleich griffbereit. Außerdem ist eine Haftpflichtversicherung ja auch über in der Wohnung entstehende Schäden hinaus gültig.

Bei der Hausratsversicherung musst du abwägen, ob und in welcher Form sie sich für dich lohnt. Zu bedenken ist, dass bei einem großen Schaden wie zum Beispiel durch ein Feuer, gegebenenfalls auf einen Schlag eine gesamte Einrichtung neu angeschafft werden müsste. Wer dafür nicht genug Reserven angespart hat, gerät schnell in die Bredouille. Eventuell kann es auch geschickt sein, nur bestimmte, dafür aber umso wertvollere Stücke zu versichern.

Übrigens: In möblierten Wohnungen ist der Vermieter für die Versicherung der Möbel zuständig.

 

DIY Regale selber bauen

Regal bauen

Stauraum – ein typisches Thema beim Bezug einer neuen Wohnung oder des neuen Hauses. Besonders betroffen ist hier der Stauraum in Form von Regalen. Denn seien wir ehrlich, ein Regal mehr könnte man nach einem Umzug doch irgendwo immer gebrauchen – sei es, weil das  Bücherregal aus dem Wohnzimmer sich im neuen zu Hause viel besser im Flur macht, aber ein völlig regalloses Wohnzimmer auch blöd ist oder weil man plötzlich stolzer Balkonbesitzer ist und doch irgendwo ein bisschen Grün unterbringen muss oder auch weil man das praktische Gewürzregal aus der alten Wohnung so vermisst.

Doch wer ein besonderes und individuelles Regal haben möchte, muss oft tief in die Tasche greifen – und das für ein paar Bretter. Dann doch lieber selber machen! Wir zeigen dir drei tolle und einfache Ideen, wie du ruck zuck ein passendes Regal selber zauberst.

Doch bevor du dich ans Werk machst, zunächst ein paar allgemeine Hinweise zum Regalbau.

Empfohlenes Holz

Ganz klar, Fichte und Kiefer gehören zu den günstigsten Hölzern. Doch das Problem ist, dass diese Weichhölzer bei der Verarbeitung leicht ausreißen. Daher sind gerade für Anfänger etwas teurere Hölzer wie Birke, Leimholzplatten aus Birke oder Erle oder auch Multiplex-Platten aus Birkenholz unter Umständen besser geeignet.

Präzise arbeiten

Auch wenn ein Regal ein gutes Anfängerstück ist, auch hier ist präzises Arbeiten unerlässlich. Was nicht passt, wird passend gemacht gilt nicht. Genaues messen und exaktes zusägen sind gefragt. Am besten lässt du dir diese Arbeit im Baumarkt abnehmen. So musst du dich nur auf das Schrauben und gegebenenfalls Schleifen und Lackieren konzentrieren.

Die Werkzeuge

Wer sich die Bretter für sein Regal im Baumarkt zuschneiden lässt, braucht noch nicht einmal eine Säge. Art und Anzahl der Schrauben fallen von Regal zu Regal unterschiedlich aus. Ein Akkubohrschrauber erleichtert die Arbeit. Holzleim sorgt für mehr Stabilität. Mit Schleifpapier oder Schleifgerät geht es an die Feinarbeit.

So, hier nun aber endlich unsere Regalideen!

Ein Modulregal aus Weinkisten selber bauen

Ein Modulregal schafft dir nicht nur viel Stauraum für relativ wenig Geld, du kannst es auch perfekt an die Gegebenheiten des Raumes anpassen und jederzeit erweitern. Ein Modulregal lässt sich sogar als Raumteiler einsetzen.

Natürlich kannst du für dein Modulregal die einzelnen Korpusse selbst bauen. Anleitungen dazu findest du beispielsweise auf Internetseiten von Baumärkten. Doch sogar aus fertigen Modulen kannst du dir ein individuelles Regal bauen und hast damit denkbar wenig Arbeit. Hoch im Kurs sind aktuell Modulregale aus Weinkisten.

Da Weinkisten derzeit so beliebt sind, besteht der größte Aufwand darin, erst einmal gut erhaltene Kisten zu einem fairen Preis aufzutreiben. Am besten tust du dich hierfür online um. Meist wird man bei Kleinanzeigen fündig. Es gibt auch Onlineshops, die Weinkisten anbieten, diese sind dann aber meist etwas teurer. Vielleicht hast du aber auch Glück und der Weinhändler in deiner Straße überlässt dir ein paar Kisten. Überlege dir genau, wie viele Kisten du für dein Wunschregal benötigst, denn der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Eine schöne Alternative zu Weinkisten können übrigens Obstkisten sein.

Weinkistenregal

Drei Ideen für ein Modulregal aus Weinkisten

Als Vorlage kommen hier drei Anregungen von uns. Dir fällt aber sicher noch mehr ein!

  1. Ein Bücherregal aus Weinkisten

Das Bücherregal aus Weinkisten ist wohl die einfachste Möglichkeit, ein tolles und individuelles Modulregal zu zaubern. Hierfür stellst du die Kisten einfach in der gewünschten Form neben- und aufeinander. Du kannst auch einige Kisten hochkant stellen, um eine besondere Form zu erreichen. Durch zusägen kannst du einzelnen Kisten auch eine schräge Form geben und das Regal in Ecken einpassen – zum Beispiel unter einer Treppe oder einer Dachschräge.

Regal stabilisieren: Dein Regal aus Weinkisten kannst du auch als Raumteiler nutzen. Hierfür ordnest du die Kisten so an, dass sie im Wechsel mal mit dem Boden und mal mit der offenen Seite in eine Richtung zeigen.

  1. Wandregal aus Weinkisten

Du kannst die Kisten auch mit Dübeln und Schrauben an der Wand befestigen. Wenn du mehrere Kisten im Hoch- und Querformat oder versetzt zueinander an einer Wand kombinierst, ist ein individueller Hingucker garantiert. Eine weitere Möglichkeit, ein Wandregal aus alten Weinkisten zu zaubern ist, diese auf hübschen Konsolen zu montiert. Ein solches Wandregal macht sich vor allem in der Küche sehr gut. Wenn man in die Unterseite der Kiste noch ein paar Haken einschraubt, hat man sogar noch einen dekorativen Platz für Lieblingsbecher und Tassen.

Tipp: Da die Weinkisten oft etwas älteren Datums sind, bleiben raue oder splitterige Stellen am Holz nicht aus. Diese solltest du mit Schleifpapier bearbeiten, damit du nicht jedesmal Gefahr läufst, dir einen Splitter zuzuziehen, wenn du etwas aus dem Regal nimmst.

  1. Rollregal aus Weinkisten

Für ein Rollregal aus Weinkisten musst du lediglich Rollfüße unter eine oder mehrere miteinander verbundene Kisten Schrauben. Schon hast du praktischen fahrbaren Stauraum, den du zum Beispiel im Büro für Aktenordner nutzen kannst.

Tipp: Für ein noch individuelleres Ergebnis kannst du die Weinkisten auch streichen oder lackieren. Ganz in weiß sehen sie besonders elegant aus. Ein Modulregal, bei dem jede Kiste in einer anderen Farbe gestrichen ist, wirkt besonders fröhlich und macht sich gut im Kinderzimmer.

Hängeregal

Das etwas andere „String“-Regal

Wer sich auf Instagram oder Interior-Blogs Inspiration für seine Inneneinrichtung holt, kommt kaum am Anblick des berühmt-berüchtigten Stringregals, dem Designklassiker von Nils und Karin Strinning, vorbei.

Ob unser Tipp für ein Stringregal der besonderen Art auch so ein Klassiker wird, muss sich erst zeigen. Kostengünstiger ist es allemal und hier steht String tatsächlich für Schnur…

Für das Hängeregal brauchst du:

  • Ein Holzbrett 80 x 20 cm
  • Schleifpapier
  • Zwei dickere, gleichlange Schnüre (z.B. Hanfseile), die Länge der Seile ist dir überlassen und davon abhängig, auf welcher Höhe das Regal später hängen soll
  • Bohrer
  • Zollstock

Das Regalbrett lässt du dir am besten gleich im Baumarkt zurechtsägen. Du kannst natürlich auch andere Maße als die vorgegebenen wählen, wenn dein Regal länger oder tiefer sein soll.

Du musst nun bei dem Brett nur noch die Feinarbeit übernehmen und raue Stellen mit Schleifpapier bearbeiten.

Im nächsten Schritt markierst du dir die vier Stellen, an denen die Löcher für das Seil gebohrt werden auf dem Regalbrett – eine Markierung in jede Ecke. Miss mit dem Zollstock exakt gleiche Abstände aus.

Mit einem Bohraufsatz, der etwa der Dicke des Seiles entspricht, werden nun die vier Löcher in das Regalbrett gebohrt, durch die später das Seil gefädelt wird.

Nun wird es etwas friemelig: Du musst von jedem Seil beide Enden durch die Löcher fädeln und unter dem Regalbrett einen Knoten in jedes Seilende machen, auf dem das Brett schließlich aufsitzt. Es ist nicht ganz einfach, die Knoten so hinzubekommen, dass das Regal am Ende auch gerade hängt. Hier wirst du ein wenig herumprobieren müssen. Das war es dann aber auch schon! An Hakenschrauben kannst du das Regal nun an der Decke oder Wand befestigen.

Auch bei diesem Regal sind Variationen möglich. So kannst du auch mehrere Regalbretter in beliebig großem Abstand am Seil verknoten. Du kannst das Regalbrett farbig streichen oder für einen Vintagelook ein Regalbrett aus alten Holz verwenden.

Ein Leiterregal selber bauen

Ein Leiterregal ist ein dekoratives und praktisches Möbelstück. Mit dem richtigen Anstrich macht es sich auch gut auf Terrasse oder Balkon, um den Lieblingspflanzen angemessenen Ausstellungsraum zu bieten.

Das brauchst du für dein Leiterregal:

  • Eine Holzklappleiter
  • Holzbretter in verschiedenen Längen
  • Akkubohrschrauber
  • Schleifpapier
  • Schrauben

Eine Doppelstehleiter aus Holz ist das Grundgerüst für dein Leiterregal. Ob alt oder neu – das ist ganz dir überlassen. Nur stabil genug sollte die Leiter noch sein und möglichst frei von Holzwürmern.

Hinweis: Wenn du mit altem Holz arbeitest, achte darauf, dass es frei von Holzwürmern ist. Andernfalls hast du möglicherweise nicht lange Freude an deinem Regal. Zudem können die Holzwürmer auch auf andere Möbelstücke übergehen. Holzwürmer lassen sich übrigens auch im Holz vernichten. Zum Beispiel durch eine Wärmebehandlung.

Für die Regalbretter kannst du z.B. Kiefern- oder Fichtenholzbretter verwenden. Auch Tischlerplatten erfüllen hier voll und ganz ihren Zweck. Das Leiterregal ist Pyramidenförmig aufgebaut. Die genaue Länge der Bretter ist dir überlassen. Doch sollte das längste Regalbrett nicht mehr als ein Drittel länger sein als die Standbreite der Leiter.  Andernfalls wird das Regal instabil. Die Bretter lässt du dir am besten im Baumarkt auf die passenden Maße zusägen.

Nun gilt es zunächst, etwas Feinarbeit zu erledigen. Mit Schleifpapier machst du rauen oder rissigen Stellen am Holz den Gar aus. Leiter und Regalbretter kannst du zudem beliebig streichen und lackieren.

Man könnte meinen, nun müssen nur noch die Bretter auf die Leiterstufen gelegt werden – doch sicher ist sicher und stabil wird das Regal nur, wenn die Regalbretter mit den Leiterstufen verschraubt werden. Hierfür musst die die Stellen, an denen die Bretter auf den Stufen aufliegen sollen, markieren. Anschließend bohrst du an den Markierungen Löcher in die Bretter. Nun kommt es beim weiteren Vorgehen auf das genaue Leitermodell an. Manche Doppelstehleitern haben flache Stufen, andere haben senkrecht stehende Sprossen. Bei einer Leiter mit Stufen kann von unten verschraubt werden. Bei einer Leiter mit senkrecht stehenden Sprossen müssen die Schrauben von oben versenkt werden. In jedem Fall versenkst du die Schrauben am besten mit einem Akkubohrschrauber.

Jetzt bleibt uns nur noch, dir viel Spaß beim Werkeln zu wünschen!

Umzug Überseetransport – auf zu neuen Ufern!

Umzug Übersee

Ein Umzug in ein anderes Land ist immer eine besonders aufregende Angelegenheit. Und je weiter man sich von der alten Heimat mit dem neuen Wohnsitz entfernt, umso spannender wird es – aber auch umso umständlicher und kostenintensiver. Wenn dann noch eine ganzer Ozean zwischen dem alten und dem neuen Zuhause liegt, hast du vor allem für den Überseetransport eine Menge zu klären.

Kosten von Anfang an im Blick behalten

Am Anfang eines jeden Überseeumzugs sollte die Frage stehen: Was nehme ich mit? So ein Überseetransport ist niemals eine günstige Angelegenheit und bevor du die zum Schnäppchenpreis erworbene Schrankwand von einem Kontinent auf den anderen verfrachtest, solltest du dir gut überlegen, ob sich der Aufwand lohnt. Bei bestimmten Möbelstücken kann ein Neukauf vor Ort kostengünstiger ausfallen als der Transport. Dann kommt es auch darauf an, ob du langfristig ins Ausland ziehst oder nur für einen bestimmten Zeitraum. Ist Letzteres der Fall, kann es sich lohnen, nur das Allernötigste mitzunehmen und den Großteil deines Hab und Guts einzulagern – entweder in einem angemieteten Lagerraum oder bei Verwandten oder Freunden mit viel Platz im Keller. Und vor Ort wird dann eine möblierte Wohnung angemietet. Behalte die möglichen Kosten von Anfang an im Blick. Überlege, was dir wichtig ist, was du verkaufen und günstig neu kaufen kannst und erkundige dich rechtzeitig, ob und wo du Lagermöglichkeiten findest.

So ein Überseeumzug will in jedem Fall gut kalkuliert sein. Hast du entschieden, in welchem Umfang deine Möbel und persönlichen Gegenstände mitumziehen, solltest du dir Kostenvoranschläge von wenigstens drei Transportunternehmen einholen, um vergleichen und das beste Angebot aussuchen zu können.

Luftfracht oder Schiff?

In der Regel ist ein Überseetransport von Hab und Gut mit einem Container auf einem Schiff deutlich günstiger als ein Umzug per Luftfracht. Allerdings braucht ein Containerschiff auch deutlich länger, um an den Zielort zu kommen. Ganz Eilige müssen hier also vor allem den Kostenfaktor gegen den Zeitfaktor abwägen.

Diese Kosten kommen auf dich zu

Größere Umzüge werden für gewöhnlich mit dem Containerschiff bewältigt. Die genauen Kosten hängen hier von verschiedenen Faktoren ab. Letztendlich kommt es darauf an, wie viel cbm groß der Container sein muss und wie genau die Entfernung zur neuen Heimat ist. Desweiteren spielt eine Rolle, welchen Zoll- und Einfuhrbestimmungen die zu transportierenden Gegenstände unterliegen und ob der Container vom Ankunftshafen bis zur neuen Adresse transportiert werden soll.

Die genauen Kosten eines Überseeumzugs sind von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Hier jedoch ein paar Beispiele als Anhaltspunkt:

Neue Heimat Containergröße Kosten
Kanada 20 Fuß ca. 6000 €
China 40 Fuß ca. 6000 €
Australien 40 Fuß ca. 9000 €

Von Haustür zu Haustür

Einen Überseeumzug kannst du bei vielen Unternehmen als Door-to-Door-Service buchen. Das bedeutet, dass der Container mit deinen Habseligkeiten direkt bis zu deiner neuen Wohnung bzw. deinem neuen Haus gebracht wird. Auf diese Weise ersparst du dir, deine Sachen beim Zoll abholen zu müssen und selbst aufwendigen Formalitäten nachkommen zu müssen. Natürlich kostet ein solches Rundum-sorglos-Paket entsprechend.

Einfuhr- und Zollbestimmungen beachten

Bevor es ans Kisten packen für den Überseetransport geht, solltest du dich genauestens über die Einfuhr- und Zollbestimmungen in deinem neuen Heimatland erkundigen. So ersparst du dir unter Umständen weitere Kosten, bürokratischen Aufwand und eine Menge Ärger. So musst du in einigen Ländern darauf achten, dass nicht das geringste Bisschen Erde an eingeführten Schuhen, Werkzeugen oder Kleidung ist. Australien und Neuseeland beispielsweise sind sehr darauf bedacht, nicht durch fremde Erde und darin enthaltenen blinden Passagieren die heimische Flora und Fauna zu schädigen. Für Teppiche, Schmuck, Kunstgegenstände und bestimmte Elektrogeräte musst du bei der Einfuhr in vielen Ländern einen Zollantrag stellen und Steuern bezahlen.

Ein auf Überseetransporte spezialisiertes Umzugsunternehmen bzw. eine entsprechende Spedition kennt sich in der Regel aus, was Zoll- und Einfuhrbestimmungen angeht. Ggf. kannst du das Stellen entsprechender Anträge etc. gleich als Service mitbuchen.

Zollbestimmungen und Einfuhrformalitäten sind bei Gegenständen die per Luftfracht transportiert werden häufig besonders umfangreich und aufwendig. So kann es sich lohnen, wenn du auch kleinere Umzugsdinge nicht mit in den Flieger nimmst sondern mit deiner Seefracht verschickst.

Und so läuft dein Überseetransport ab

Hast du dich über Einfuhr- und Zollbestimmungen im Zielland informiert und dir genau überlegt, welche Gegenstände du mit umziehen möchtest, geht es darum, abzuschätzen, welche Größe der Container für den Transport haben sollte. Spätestens jetzt ist es sinnvoll, Kontakt zu Umzugsunternehmen oder Transportunternehmen aufzunehmen, die auf Überseeumzüge spezialisiert sind. Ein Fachmann kann am besten abschätzen, wie viel Raum dein Hab und Gut einnehmen wird. Hast du dich für ein Transportunternehmen entschieden, kann es theoretisch auch schon ans Packen gehen. Ist der Container beladen, wird er zunächst zum nächstgelegenen Hafen gebracht. Meist ist das Hamburg oder Bremerhaven. Hier wird der Container zwischengelagert, bis es aufs Schiff geht, das deine neue Heimat ansteuert. Auch am Zielhafen wird der Container zunächst zwischengelagert. Der Inhalt muss noch vom Zoll freigegeben werden, bevor der Container an deine neue Adresse geliefert werden kann.

So ein Überseeumzug kann Tage bis Wochen in Anspruch nehmen. Plane daher bei einem Überseetransport genug Zeit ein und organisiere alles rechtzeitig, damit deine Habseligkeiten nicht noch auf hoher See sind, während du schon seit Wochen  in der neuen Wohnung lebst – ohne Bett und ohne Stuhl…

Ist der Container ausgeladen, wird er vom Transportunternehmen wieder abgeholt.

Transportversicherung

Auch wenn auf der Strecke zum Zielort keine Eisberge liegen, bei einem Überseetransport kann auch einmal etwas schief gehen. Zwar haften auch die Transportunternehmen für Schäden, jedoch beschränkt sich die Haftung auf 620 € pro Kubikmeter Umzugsgut und der Schaden muss zu 100 % vom Transportunternehmen selbst verursacht sein. Geht zum Beispiel etwas zu Bruch, weil du es nicht gut genug verpackt hast oder weil Dritte den Schaden verursacht haben, bleibst du auf den Kosten sitzen oder bekommst durch die Versicherung einer dritten Person nur den Zeitwert erstattet. Eventuell kann sich daher eine gesonderte Transportversicherung für dich lohnen. Lies hierzu auch unseren Artikel Umzug & Versicherungen – Transportversicherung und achte darauf, dass diese Versicherung den Anschaffungswert beschädigter Güter ersetzt.

Checkliste Überseetransport

Zum Abschluss noch einmal im Überblick alles, an was du für den Überseetransport denken musst:

  • Was kommt mit? Aussortieren, zwischenlagern, verschenken, verkaufen…
  • Über Einfuhr- und Zollbestimmungen am Zielort informieren
  • Kostenvoranschläge von mindestens drei Transportunternehmen einholen – am besten mit Door-to-Door-Service
  • Vom Fachmann Containergröße bestimmen lassen
  • Termin zum Verschiffen rechtzeitig ausmachen
  • Sorgfältig packen – ggf. von den Profis vom Transportunternehmen packen lassen, damit alles stoßfest und bruchsicher verpackt ist
  • Ggf. Transportversicherung abschließen

Umzug & Versicherungen – Transportversicherung

Transportversicherung

Eine Haftpflichtversicherung fordern die meisten Vermieter beim Einzug und das frisch gebaute Eigenheim sollte man mit einer Gebäudeversicherung versehen. Doch welche Versicherungen sind darüber hinaus sinnvoll und wichtig und auf was kannst du getrost verzichten? In dieser Artikelserie erfährst du, welche Versicherung beim oder nach dem Umzug für wen empfehlenswert ist. Den Anfang macht die Transportversicherung, mit der du dein Hab und Gut gegen beim Umzug entstehende Schäden versichern kannst.

Bereits den Umzug selbst kann man versichern lassen. Dies macht aber nur in bestimmten Fällen Sinn. Es gilt abzuwägen, ob dich die Versicherung im Verhältnis zum Wert der versicherten Gegenstände nicht zu teuer kommt. Zudem kannst du das Risiko, ob dein Hab und Gut beim Umzug Schaden nimmt, teilweise selbst beeinflussen bzw. minimieren. Ich verrate dir, wie du das schaffst und ob sich eine Umzugsversicherung bzw. Transportversicherung für dich lohnt.

Transportversicherung beim Umzug mit den Profis

Einpacken, Treppen runter, in den Wagen schmeißen, die Vollbremsung auf dem Weg zur neuen Wohnung, ausladen, durch das enge Treppenhaus in den dritten Stock, abladen, auspacken – so ein Umzug kann zur Zerreißprobe für deinen Hausrat werden. Und die Lieblingsvase vom Antiquitätenmarkt in Amsterdam überlebt ihn vielleicht nicht. Doch wer haftet im Fall der Fälle? Die Hausratsversicherung greift in der Regel nur bei Schäden am Versicherungsort, nicht aber auf dem Transportweg. Wenn du mit einem Umzugsunternehmen umziehst, haftet das Unternehmen für Schäden, die von den Umzugshelfern verursacht werden. Doch Vorsicht, dies gilt nur, wenn die Umzugshelfer zu 100 Prozent den Schaden verursacht haben. Entsteht beispielsweise ein Schaden, weil du Umzugsgut nicht richtig verpackt hast, dann ist die Firma nicht in der Verantwortung. Ausgenommen sind auch Schäden durch unabwendbare Ereignisse wie Naturkatastrophen sowie durch Dritte verursachte Unfälle.

Ist der Schaden jedoch eindeutig auf die Fahrlässigkeit der Umzugshelfer zurück zu führen, haftet das Unternehmen mit einer Grundhaftung von 620 € pro Kubikmeter Umzugsgut.

Festgelegt ist dies durch Paragraph 451 e des Handelsgesetzbuchs.

Eine besondere Versicherung abzuschließen lohnt sich in diesem Fall nur, wenn der Wert deines Umzugsguts diesen Wert deutlich übersteigt. Infrage kommt hier z.B. eine besondere Transportversicherung. Gegebenenfalls bietet es sich auch an, besonders wertvolle Gegenstände einzeln zu versichern. Denn bei Kunstgegenständen, Antiquitäten oder wertvollen Pflanzen greift eine normale Transportversicherung nicht.

Die Grundhaftung des Umzugsunternehmens ersetzt immer nur den Zeitwert der beschädigten Gegenstände.

Tipp: Hellhörig solltest du werden, wenn das Umzugsunternehmen deiner Wahl auch auf Nachfrage keine Angaben zum Versicherungsschutz macht oder keine Güterverkehrserlaubnis vorweisen kann, die in der Regel mit der gesetzlich vorgeschriebenen Grundhaftung einhergeht. Hier kann Schwarzarbeit im Spiel sein und im Schadensfall bleibst du auf den Kosten sitzen.

Umzug in Eigenregie

Gerade beim Umzug in Eigenregie mit Helfern aus dem Freundes- und Bekanntenkreis und einem Fahrer, der alle Jubeljahre einmal ein Kraftfahrzeug bewegt, das größer ist als die Familienkutsche, kann sich eine Transportversicherung lohnen – zumal der Gesetzgeber bei Freundschaftsdiensten von einer stillschweigenden Haftungsbeschränkung ausgeht. Damit muss ein Freund oder Verwandter in der Regel nicht für einen von ihm beim Umzug verursachten Schaden aufkommen. Allerdings gilt es auch hier abzuwägen. Wer als Student das neue WG-Zimmer bezieht und als wertvollstes Eigentum den Laptop mit der letzten Hausarbeit bezeichnen kann, der sollte diesen doch einfach in die eigene Tasche packen und für den Rest kann er sich die Versicherung getrost sparen.

Grundsätzlich kann man sagen, je länger der Umzugsweg und je höher der Wert des Hausrats, umso eher lohnt sich eine Transportversicherung.

Umzug Transportversicherung Kosten

Oft bekommt man vom Umzugsunternehmen oder dem Kleintransporterverleih ein Angebot für eine Transportversicherung unterbreitet. Doch wer sich für eine Transportversicherung entscheidet, sollte vor dem Abschluss nicht nur Preise vergleichen, sondern auch prüfen, ob die Versicherung auch wirklich alles abdeckt.

Um sich für die passende Versicherung zu entscheiden, sollte man zunächst überschlagen, wie viel das Eigentum wert ist, das versichert werden soll. Als Faustregel kann man hier 650 € pro Quadratmeter Wohnfläche berechnen. Allerdings beinhaltet diese Rechnung auch eine Küche und berücksichtigt auf der anderen Seite keine besonderen Wertgegenstände wie Antiquitäten oder die kostbare Münzsammlung. Für diese Faktoren muss man bei der groben Berechnung entsprechende Abschläge bzw. Zuschläge machen. Anschließend sollte man sich überlegen, ob man den Zeitwert oder Neuwert der Gegenstände versichert. Versichert man den Zeitwert, bekommt man unter Umständen bei einem Schaden nur noch einen Bruchteil dessen ausgezahlt, was der Gegenstand einmal gekostet hat. Hier gilt also in der Regel: Wenn schon, denn schon. Allerdings muss für eine Versicherung des Neuwerts dieser für gewöhnlich auch belegt werden können. Hilfreich ist es, wenn man zu diesem Zweck noch Kaufbelege und Quittungen aufbewahrt hat.

Was ist ein Unterversicherungsverzicht?

Wenn der Versicherungsvertrag einen Unterversicherungsverzicht enthält, verzichtet der Versicherer darauf, im Schadensfall zu prüfen, ob das versicherte Gut tatsächlich so viel Wert ist, wie vom Versicherten angegeben.

Aber was darf eine Transportversicherung denn nun kosten? Auch hierfür gibt es eine Faustregel. Der Versicherungspreis sollte etwa bei 0,25 % des Werts der versicherten Gegenstände liegen. Für Besitztümer im Wert von 20.000 € sollte die Transportversicherung zum Beispiel um die 50 € kosten.

Schadensmeldung nach dem Umzug

Nach dem Umzug sollte man so bald als möglich den Hausrat auf mögliche Schäden hin prüfen. So können eventuelle Schäden zeitnah dem Umzugsunternehmen oder der Versicherung gemeldet werden. Es gilt die Untersuchungspflicht. Bei verspäteter Schadensmeldung kann es passieren, dass du deinen Anspruch auf Entschädigung verlierst.

Prüfe also gleich nach der Ankunft im neuen Heim, ob alle Kisten vollzählig angekommen sind und ob auch keines der Möbelstücke fehlt. Sieh in alle Kisten hinein, ob hier nichts zu Bruch gegangen ist und untersuche alle Möbel auf mögliche Schrammen oder andere Beschädigungen. Schließe die Elektrogeräte an und prüfe sie auf ihre Funktionsfähigkeit.

Tipp: Gerade bei antiken Möbeln, die vielleicht schon den ein oder anderen Kratzer aufweisen, kann es sich lohnen, vor dem Umzug Fotos zu machen. So kannst du neue Schäden leichter nachweisen.

Findest du einen Schaden an deinem Hausrat oder ist etwas kaputt gegangen, dann melde dies unverzüglich – am besten schriftlich. Du musst in der Schadensmeldung genau angeben, welcher Gegenstand auf welche Weise beschädigt ist und am besten auch, wie der beschädigte Gegenstand verpackt war.

Schäden vermeiden

Im Idealfall kommt beim Möbeltransport natürlich erst gar kein Schaden auf. Du kannst selbst einiges tun, um deine Habseligkeiten bestmöglich vor Schrammen, Beulen und Bruch zu schützen:

nicht am falschen Ende sparen: Natürlich ist es toll, wenn du noch den ein oder anderen Karton im Keller hast oder dir der Supermarkt um die Ecke seine alten Obstkisten abtritt. Doch solltest du darauf achten, dass besonders die Sachen, die dir lieb und teuer sind, in stabilen und gut verschließbaren Umzugskartons verstaut werden. Achte auch beim Kauf der Umzugskisten auf die Qualität. Selbst bei Umzugskartons aus dem Baumarkt gibt es erhebliche Unterschiede. Die Pappe sollte dick und stabil und das Verschlusssystem sicher sein.

  • richtig packen: Achte darauf, WIE du die Umzugskartons füllst. Zum einen sollten sie nicht zu schwer bepackt werden. Das ist nicht nur angenehmer für die Umzugshelfer, du vermeidest so zudem, dass der Kartonboden reißt und alles herausfällt.
  • gut polstern: Wickele zerbrechliche Gegenstände gut ein. Geschirr und Co solltest du mit Zeitungspapier oder noch besser mit Luftpolsterfolie vor Schäden schützen. Zudem bietet es sich an, Kartons, die du mit zerbrechlichem Gut bepackst mit weichen Dingen wie Kleidung oder Handtüchern aufzufüllen und auszupolstern.
  • Beschriften nicht vergessen: Kartons mit zerbrechlichen oder empfindlichen Gegenständen solltest du entsprechend kenntlich machen. Ein gut lesbares, leuchtend rotes: Vorsicht, zerbrechlich! hält die Umzugshelfer garantiert davon ab, mit dieser Kiste Korbball zu spielen.
  • Möbel schützen: Auch bei deinen Möbeln kann sich eine „Verpackung“ lohnen. Dass ein Spiegel oder die Glasplatte vom Wohnzimmertisch gut umhüllt werden müssen, versteht sich von selbst. Aber auch die Ecken von Holzmöbeln und glatte Holzoberflächen sind anfällig für Schrammen und Kratzer und sollten entsprechend verpackt werden.

Schäden durch Dritte

Besonders kompliziert kann es werden, wenn ein Schaden beim Umzug durch Dritte verursacht wird. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Umzugswagen verunfallt und ein anderer Verkehrsteilnehmer als der Fahrer des Wagens den Unfall verursacht hat. In einem solchen Fall haftet der Dritte für den verursachten Schaden. Dessen Versicherung kommt aber unter Umständen nur für den Zeitwert der beschädigten Gegenstände auf. In einem solchen Fall sollte man – hat man eine eigene Transportversicherung abgeschlossen – hier den Regulierungsanspruch beachten. Mit Berufung auf den Regulierungsanspruch kann man das Geld für einen durch Dritte verursachten Schaden bei der eigenen Versicherung einfordern.

Umzugsknigge Teil 2 – das Trinkgeld für die Möbelpacker

Trinkgeld Umzugshelfer

Wer mit einem Umzugsunternehmen umzieht, vertraut sein gesamtes Hab und Gut und seine liebsten Besitztümer Menschen an, die er noch nie zuvor gesehen hat. Da gehört nicht nur ein ordentlicher Vertrauensvorschuss dazu. Natürlich gilt: behandle die Leute, die dein Klavier oder die Eiche Rustikal Schrankwand – das gute Erbstück aus Omas Zeiten – aus dem zehnten Stock hinunter und dann wieder in den achten Stock hinauf schleppen und zwischendrin damit noch einige Kilometer Fahrt über schlaglöchrige Straßen zurücklegen, mit Respekt. Denn schließlich sollen auch dem Klavier und der Schrankwand die nötige Sorgsamkeit entgegengebracht werden. Herumkommandieren und alles besser wissen gehört nicht zu einem respektvollen Umgang. Der Anerkennung, die du der Arbeit der Möbelpacker zollst, kannst du jedoch nicht nur durch einen wertschätzenden Umgangston, sondern auch in der Form von Trinkgeld Ausdruck verleihen.

Ein Trinkgeld für die Möbelpacker ist keine Pflicht, doch eine gern gewählte Form der Anerkennung.

Sinn und Unsinn von Trinkgeldern

Es gibt Länder, dort gilt ein guter Service als so selbstverständlich, dass ein Trinkgeld eine Beleidigung darstellt. Doch wenn du nicht innerhalb von Japan umziehst, ist ein Trinkgeld durchaus üblich. Für den Freiherrn von Knigge war Trinkgeld eine gute Möglichkeit, Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu räumen. Für die meisten ist es einfach eine schöne Gelegenheit, Menschen etwas Gutes zu tun, die einem ebenfalls etwas Gutes getan haben.
Nach § 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung ist Trinkgeld „ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtungen dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt“.
Ein Trinkgeld ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, es ist auch immer freiwillig und ein Zeichen der Zufriedenheit mit einer Leistung.

Wer jedoch Arbeitslosengeld II bezieht und den Umzug vom Arbeitsamt bezahlt bekommt, muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn er statt durch Trinkgeld seine Wertschätzung und Zufriedenheit durch ein aufrichtiges Dankeschön bekundet. Andere zeigen ihre Anerkennung auch lieber dadurch, dass sie den Möbelpackern Kaffee kochen und belegte Brötchen bereitstellen.
Für jeden, der gerne ein Trinkgeld geben möchte, stellen sich jedoch zwei Fragen: Wie viel Trinkgeld ist angemessen? Und: Wann soll ich das Trinkgeld geben?

Wie viel Trinkgeld ist angemessen?

Umzugsfirmen geben gerne die Empfehlung, das Trinkgeld solle fünf Euro pro Arbeitsstunde pro Umzugshelfer betragen. Diese Regel ist jedoch nur für sehr kurze Umzüge angemessen. Denn wer ein Vier-Mann-Team bei einem Umzug von Hamburg nach München mit einem derartigen Trinkgeld versehen wollte, müsste schon sehr tief in die Tasche greifen. Angemessen sind in der Regel 10 bis 20 Euro pro Helfer und pro Umzugstag. Den genauen Betrag sollte man am eigenen Budget und an der Schwere des Umzugs festmachen. Wer beispielsweise viele schwere Gegenstände umzieht und/oder einen Umzug aus oder in ein höheres Stockwerk ohne Aufzug bewerkstelligt, der darf im Zweifelsfall ruhig etwas großzügiger sein.

Trinkgeld für die Möbelpacker – vor oder nach dem Umzug?

Nun stellt sich noch die Frage, ob es taktisch geschickter ist, das Trinkgeld vor oder nach dem Umzug auszuhändigen. Wenn du das Geld vor dem Umzug verteilst, wirst du im besten Fall die Motivation der Umzugshelfer und ihr Entgegenkommen steigern. Im schlechtesten Fall wirst du dich jedoch über den Tisch gezogen fühlen, wenn du nach dem Umzug mit dem Service nicht zufrieden warst.
Zum Glück gibt es aber eine weitere Möglichkeit, wie du die Umzugshelfer von Anfang an für dich gewinnst und dennoch das Trinkgeld erst herausrückst, wenn du mit ihrer Arbeit am Ende des Umzugs zufrieden bist. Stelle einfach zu Beginn des Umzugs Getränke und Snacks bereit – Kaffee, Tee (keine alkoholischen Getränke, höchstens alkoholfreies Bier), belegte Brötchen, leckere Sandwiches, süße Teilchen vom Bäcker, alles, was man gut und schnell zwischendurch und nebenbei essen und trinken kann. So zeigst du den Umzugshelfern schon einmal deine Wertschätzung und kannst nach getaner Arbeit immer noch entscheiden, ob und wie viel Trinkgeld dir der Service wert war.

Checkliste: Verpackungsmaterial für den Umzug

Checkliste, Verpackungsmaterial Umzug

Wer umzieht, hat viel zu organisieren und es stellen sich viele Fragen. An welchem Tag soll der Umzug sein? Wer hilft beim Umzug? Braucht es eine Parkerlaubnis für den Möbelwagen? Wie groß muss der Möbelwagen überhaupt sein und wie viele Umzugskartons sind nötig?

Umzugskartons günstig oder gratisAbhängig von diesen und von anderen Fragen errechnen sich die gesamten Umzugskosten. Eine wichtige Größe ist dabei die Anzahl der Umzugskartons und der benötigte Stauraum für die Möbel. Diese beiden Werte ergeben zusammengenommen das Volumen, das in die neue Wohnung zu transportieren ist. Je mehr Volumen, desto teurer der Umzug, wenn ein Umzugsunternehmen beauftragt wird. Doch auch für den selbst durchgeführten Umzug gibt das benötigte Volumen den Kostenrahmen vor. Das Volumen bestimmt zum Beispiel die Menge des Verpackungsmaterials sowie die Größe des Möbelwagens bzw. die Anzahl der Fahrten mit einem Transportfahrzeug zwischen alter und neuer Wohnung.

Du solltest immer darauf achten, deinen Besitz sicher zu verpacken, damit dieser keinen Schaden nimmt. Diese Checkliste hilft dabei, das richtige Verpackungsmaterial für den Umzug zusammen zu stellen.

Zeitungen oder Packpapier

Zeitungen und Packpapier dienen zum Schutz zerbrechliche Gegenstände wie Gläser, Teller und Tassen. Praktisch umsonst gibt es Zeitungspapier, dass jeder von uns Tag für Tag im Briefkasten hat. Es ist ratsam, einige Wochen vor dem Umzugstermin die Zeitungen zur Seite zu legen und nach und nach mit dem Einpacken zu beginnen. Hochglanzwerbung im Mehrfarbendruck ist ungeeignet, denn mitunter hinterlassen die Farben hartnäckige Rückstände. Je nach Qualität des Zeitungsdrucks hinterlässt aber auch die normale Druckerschwärze einer Tageszeitung sichtbare Spuren. Wer es besonders sauber haben will, entscheidet sich für professionelles Packpapier. Dieses hat den Vorteil, dass es nicht staubt, nicht fusselt und nicht abfärbt. Außerdem sind das Geschirr und die Gläser praktisch sofort nach dem Auspacken einsatzbereit. Lästige Spülen und Reinigen fällt damit weg.

Packpapier oder Zeitungspapier eignet sich dazu, Hohlräume in Umzugskartons oder anderen Behältern auszustopfen, damit die darin enthaltenen Dinge nicht gegeneinanderschlagen und beschädigt werden.

Luftpolsterfolie

Besitzt du feines Kristallglas oder hochempfindliche Gegenstände, die besonders sorgfältig vor Erschütterungen und Beschädigungen geschützt werden sollen, ist Luftpolsterfolie eine gute Option. Die empfindlichen Gegenstände werden großzügig mit der Luftpolsterfolie eingewickelt und so verstaut, dass nichts wackelt oder klappert. Luftpolsterfolie ist zum Beispiel auch für Bilder/Bilderrahmen nützlich, wobei ein besonderer Kantenschutz aus stabilem Karton für Bilder empfehlenswert ist.

Umzugskartons

Die Anzahl der Umzugskartons richtet sich nach der Menge der zu verstauenden Gegenstände. Auf die Frage „Wie viele Umzugskartons brauche ich?“ gibt es keine pauschale Antwort, aber einige gängige Faustregeln:

Mein Tipp: Benutze den Umzugskartonrechner, damit du eine ungefähre Vorstellung der benötigten Menge bekommst.

Bevor du Umzugskartons bestellst, solltest du dir über die Qualität Gedanken machen. Natürlich ist es möglich, die billigsten Kartons im Baumarkt zu kaufen, doch bei Umzugskartons solltest du nicht auf das billigste Produkt setzen. Zu groß ist die Gefahr, dass die Böden durchreißen, die Stabilität zu gering ist oder die Griffe nicht für das Gewicht des Kartons ausgelegt sind. Empfehlenswert ist der Umzugskarton „Kartonara“. Der Boden ist nach dem Schmetterlingsprinzip konzipiert, sodass bis zu 45 kg Gewicht untergebracht werden können. Falls es dir nicht gelingt, 45 kg zu heben, kannst du den Karton auch schieben oder ziehen, denn die Griffe sind vierfach verstärkt. Falls die Kartons für eine Weile zwischengelagert werden, können die Griffe mit Staubstopfen verschlossen werden. So bleibt der Inhalt staubfrei und auch kleine Tiere wie Spinnen oder Käfer werden abgehalten.

Umzug: Umzugskartons richtig packenBesonders wichtig ist es, einen Umzugskartons richtig zu packen. Die Lastenverteilung sollte gleichmäßig sein und der Inhalt nicht über das zumutbare Gewicht hinausgehen. Es ist sinnvoller, einige Kartons mehr zu kaufen, statt die Kartons zu voll zu beladen. Werden die Kartons später aufeinandergestapelt, solltest du die vollen, schweren Kartons nach unten stellen, und die leichteren Kartons nach oben, um die Kartonagen nicht über Gebühr zu belasten.

Umzugsfolie und Klebeband

Unverzichtbar bei jedem Umzug sind Klebeband und Umzugsfolie. Die Umzugsfolie dient dazu, Möbel zu schützen, damit beispielsweise Schubladen verschlossen bleiben und sich Schranktüren nicht öffnen. Als Alternative sind Klebestreifen geeignet, doch nur, wenn die Oberfläche unempfindlich ist. Bei empfindlichen Materialien könnte der Kleber die Oberfläche beschädigen, in offenporigen Oberflächen bleibt der Kleber hängen und ist nur mit großem Aufwand wieder zu entfernen. Wenn nötig, können die Umzugskartons mit Klebestreifen verschlossen werden.

Die Extras: Füllmaterial, Kantenschutz und Umzugsdecken

Wie oben bereits erwähnt, können Packpapier und Zeitungspapier als Füllmaterial dienen. Eine Alternative dazu stellen Schaumstoff oder Styroporgranulat dar. Das Füllmaterial gibt es in unterschiedlichen Größen. Es lässt sich nachträglich einfüllen, falls Gegenstände in einem Karton zu große Hohlräume bilden und der Transport ohne zusätzlichen Puffer zu risikoreich erscheint.

Kantenschutz ist nicht allein für Bilderrahmen geeignet, dieser kann auch empfindliche Möbel, eine Duschtrennwand aus Glas, Schranktüren und andere Gegenstände schützen. Umzugsdecken sorgen im Umzugswagen dafür, dass die Kartons und das Mobiliar noch besser gepuffert und geschützt werden. Auch als Unterlage unter Möbeln dienen Umzugsdecken als Schmutzabweiser.

Zum Schluss: Sauber und sicher verpacken, clever transportieren

Sind Möbel und Gegenstände verpackt, müssen sie von der Wohnung in den Umzugswagen und vom Umzugswagen in die neue Wohnung gebracht werden. Richtiges Heben und Tragen schützt dich vor Schmerzen und Unfällen, hier findest du Tipps zum richtigen Beladen des Transporters und eine Anregung zum Low-Budget-Umzug mit dem Transporter aus dem Baumarkt. Abgesehen davon ist es hilfreich, zum Transport von Kartons und Möbeln spezielle Rollwagen oder Sackkarren zu benutzen. Rollwagen sind im Prinzip stabile Bretter auf vier Rollen. Diese sind dazu geeignet, schwere Möbel, Schränke oder Sofas mit wenig Kraftaufwand über ebene Flächen zu bewegen. Sackkarren sind in erster Linie für den Transport gestapelter Kartons sowie von verpackten Gegenständen oder von Gegenständen mit unempfindlicher Oberfläche geeignet.

Du solltest dir diese Utensilien vorab besorgen und auch die Spanngurte nicht vergessen. Falls du Spanngurte ausleihst, überprüfe sie auf ihrer Zugkraft und Sauberkeit, wenn die Spanngurte direkt mit deinen Möbeln in Kontakt kommen. So vermeidest du unschöne Verunreinigungen am Mobiliar.

Duschkabinen in Mietwohnungen – brauche ich eine Genehmigung?

Duschkabine in dier Mietwohnung, was sagt Vermieter?

Du wohnst in einer Mietwohnung und wünschst dir eine neue Duschkabine oder eine Duschwand für die Badewanne? Dann fragst du dich sicher, ob du hierfür eine Genehmigung benötigst oder den Einbau einfach selbst erledigen darfst.

Grundsätzlich solltest du dir für die Renovierung deines Duschbereichs eine schriftliche Erlaubnis deines Vermieters einholen. Dies wird dir auf lange Sicht möglichen Ärger und Aufwand ersparen, denn wenn du eine Wohnung anmietest, gibst du dich mit dem Zustand dieser bei Vertragsunterzeichnung zufrieden und bestätigst, dass du die Räumlichkeiten bei Auszug auch in ebendiesem ursprünglichen Zustand zurückgibst. Solltest du also einen Umbau von der Größe einer Badezimmerrenovierung durchführen wollen, verändert dieser den Ursprungszustand so weit, dass der Vermieter bei Ihrem Auszug fordern kann, die Renovierung rückgängig zu machen.

Kostendeckung und Verantwortung für Duschkabinen in Mietwohnungen

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die dein Vermieter hinsichtlich des Einbaus einer neuen Duschkabine genehmigen kann:

  • Du erhältst die Erlaubnis, ein neues Duschkonzept zu installieren. Die Kosten für dieses musst du jedoch selbst tragen. In diesem Fall ist die Duschabtrennung dein Eigentum; jegliche Instandhaltungsarbeiten obliegen deiner eigenen Verantwortung und im Falle deines Auszugs kannst du das Produkt ausbauen und mitnehmen.
  • Dein Vermieter stimmt dem Einbau einer neuen Duschkabine zu und trägt die Kosten für die Renovierung. In einer solchen Situation obliegt jedoch auch die Entscheidungsgewalt über das Modell, sprich über Design, Größe und Preisklasse, dem Vermieter. Bei deinem Auszug hast du kein Recht das Produkt mitzunehmen. Da die Duschkabine zum Inventar der Mietwohnung zählt, musst du allerdings auch keinerlei Kosten für deren Instandhaltung und Wartung zahlen.

Duschabtrennungen vom Qualitätshersteller werden deinen Vermieter überzeugen

Um eine Genehmigung für die Renovierung deines Badezimmers zu erhalten, ist es sinnvoll, vorbereitet in das Gespräch zu starten: Präsentiere deinem Vermieter eine Idee, die er nicht ausschlagen kann. Insbesondere, wenn du hoffst, die Kosten nicht selbst tragen zu müssen, solltest du Produkte mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis vorstellen.

Passende Angebote findest du etwa bei Schulte – der Qualitätsmarke für Duschkabinen Made in Germany. Zahlreiche Modelle mit verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten und für unterschiedliche Einbausituationen halten für jeden Geschmack und für jegliche Gegebenheit das passende Produkt bereit.

Wenn du also in das Gespräch mit deinem Vermieter einsteigst, solltest du dir zum einen genau überlegt haben, was dein Ziel ist: Möchtest du dir eine eigene Duschkabine aussuchen (und kaufen) oder möchtest du bloß eine neue Duschabtrennung in deiner Mietwohnung, deren Optik dir weitestgehend egal ist und die bestenfalls von deinem Vermieter finanziert wird?

Zum anderen solltest du dich über das aktuelle Angebot möglicher Duschkabinen informiert haben.

Eine fundierte Argumentation, warum du den Einbau eines neuen Duschbereichs für nötig hältst und wie du dir die Neugestaltung von diesem vorstellst, erhöhen deine Chancen auf einen erfolgreichen Ausgang des Gesprächs. Häufig ist die gesteigerte Attraktivität der Wohnung ein gutes Argument, da der Vermieter natürlich ein Interesse daran hat, die Wohnung schnell weiterzuvermieten, wenn du einmal ausziehst.

Was kann ich tun, wenn ich in meiner Mietwohnung trotzdem keine feste Duschkabine montieren darf?

Sollte dein Vermieter den Einbau einer neuen Duschabtrennung dennoch gänzlich ablehnen, da er zum Beispiel keine Bohrungen in den Wänden genehmigt, bleibt dir noch eine andere Möglichkeit: Oftmals werden Duschwände angeboten, die einfach ohne Bohren angebracht werden können. Hierbei handelt es sich häufig um Badewannenaufsätze.

Hast du eine Badewanne in der Wohnung? Dann solltest du dir die Möglichkeit einer Badewannenfaltwand unbedingt einmal näher ansehen. In der Regel erfolgt die Befestigung mittels eines speziellen Klebers. Der Vorteil hierbei ist, dass die angeklebten Adapter bei Bedarf unkompliziert und rückstandslos entfernt werden können und du daher keine Einverständniserklärung deines Vermieters benötigst.

Tipp: Hier gibts jede Menge Tipps zur Reinigung des Bades bei einem Umzug.