Umzugskosten: Versteckte Kostenfaktoren rechtzeitig erkennen

Ob privat oder gewerblich, ein Umzug kann ganz schön ins Geld gehen. Frühzeitig bei mehreren Umzugsunternehmen anzufragen und den Umzugstag mit einem preiswerten und servicestarken Partner abzuwickeln, wird jedem Umziehenden am Herz liegen. Oft sind es jedoch die Nebenkosten eines Umzugs, die zusammen zu einer unerwarteten Belastung werden. Hier heißt es, rechtzeitig Finanzierungshürden zu erkennen und vor dem Umzug zu lösen.

Von kleinen Summen zur großen Belastung

Einen Umzug intelligent und stressfrei zu planen, setzt Zeit und Know-how voraus. Mit unseren Checklisten für Ihren nächsten Umzug nutzen Sie einen kompakten Überblick, in welcher Umzugsphase Sie was zu erledigen haben. Hierbei wird selten bedacht, dass viele der aufgeführten Schritte mit kleinen Ausgaben verbunden sind. Einige Beispiele:

  • Gebühren beim Bürgerbüro/Einwohnermeldeamt
  • Kosten bei der Kfz-Zulassungsstelle
  • Anschaffung von Kartons und Packmaterial
  • Fahrtkosten für eigene Transportfahrten
  • Abschluss zum neuen Wohnsitz passender Versicherungen
  • Hinterlegen der Kaution beim neuen Vermieter

Dies sind nur einige Kostenfaktoren, die unabhängig vom Umzug selbst anfallen. Zusammen können sich diese Faktoren zu einigen Hundert Euro, vielleicht sogar einem vierstelligen Betrag aufsummieren. Trifft dieser auf eine knappe Haushaltskasse, kann der Umzug ernsthaft den Schritt in die Verschuldung ebnen.

Ein Kreditabschluss als Alternative

Damit der Umzug nicht an unerwarteten Kosten scheitert, sollte im Vorfeld ein klarer Kostenplan aufgestellt werden. Unsere Webseite hilft, den Überblick zu behalten und auch versteckte Kosten frühzeitig aufzudecken. Reicht das vorhandene Vermögen auf dem Konto nicht aus, um alle Kosten zu decken, sind Alternativen zur Finanzierung zu finden.

So lässt sich der Umzug mit einem günstigen Kredit finanzieren, wobei verschiedene Banken spezielle Kreditangebote mit Zweckbindung bereithalten. Auch ein klassischer Ratenkredit ohne Zweckbindung kann je nach Anbieter lohnen. Oft reicht schon ein Kredit über wenige Hundert Euro, der sich mit einer kurzen Laufzeit und überschaubaren Raten zurückzahlen lässt.

Dank einer rechtzeitigen Planung bleibt genügend Zeit, sich um einen Vergleich mehrerer Kreditangebote zu kümmern. Dies hilft, die Konditionen in aller Ruhe zu vergleichen und zu einem fairen und günstigen Kreditangebot zu gelangen.

Spartipps beim Umzug clever umsetzen

Neben dem Abschluss einer günstigen Finanzierung lässt sich an weiteren Stellschrauben drehen, um den Umzug so günstig wie möglich zu gestalten. Die nachfolgenden Spartipps geben Anregungen, wie sich ein eventuell notwendiger Kreditabschluss mit einem geringeren Kreditbetrag gestalten lässt:

  • Mit jedem Umzug beginnt eine neue Lebensphase, die sich viele Haushalte mit neuen Möbeln versüßen möchten. Hierbei sollte niemals unüberlegt in eine Vielzahl neuer Anschaffungen investiert werden. Mit einem fairen Blick auf den aktuellen Hausrat bleiben mit Sicherheit genügend Möbel übrig, die auch am neuen Wohnsitz zur Geltung kommen.
  • Das Umzugsunternehmen rechnet nach Stunden ab, so dass die Arbeitszeit des Dienstleisters möglichst kurz zu halten ist. Übernehmen Sie deshalb selbst einige Transporte selbst oder lassen Sie sich von Freunde und Kollegen helfen. Klären Sie lediglich ab, wie die Hilfe unter Freunden von den jeweiligen Versicherungen der Helfer gewertet wird.
  • Zum Ende des Umzugsjahres sollten Sie sich mit dem Thema Steuern befassen. Selbst ohne Kostennachweise lässt sich für das Jahr des Umzugs eine Pauschale ansetzen, mit der Sie Ihre Steuerlast mindern. Aktuell liegt diese Pauschale bei 764 Euro für Ledige, sie steigt für den Partner und weitere Haushaltsmitglieder.

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