Umzug in eine kleinere Wohnung – so klappt‘s

Umzug in eine kleinere Wohnung

Wenn Du von einer großen in eine kleine Wohnung ziehst, heißt dies noch mehr Arbeit für Dich als bei einem regulären Umzug. Denn eine kleinere Wohnung bedeutet natürlich, dass nicht alle Deine Möbel dort Unterschlupf finden werden und Du Dich womöglich von einigen Dingen trennen musst. Beim Umzug in eine kleinere Wohnung kommst Du um ein gezieltes Ausmisten also nicht herum. Ob Du nun infolge eines Jobverlustes, einer Trennung oder aufgrund der zu hohen Kosten für Deine bisherige Wohnung umziehst, kann bei der Planung Deines Umzugs in eine kleinere Wohnung auch eine Rolle spielen. Schließlich musst Du Dich fragen, ob Du Dich von Deinen zu großen Möbelstücken dauerhaft oder nur temporär trennen willst. Ich möchte Dir an dieser Stelle daher ein paar hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben, damit Dein Umzug in die kleinere Wohnung gelingt.

Ausmisten oder einlagern?

Sich von lieb gewonnen Gegenständen, mit denen Du vielleicht viele Erinnerungen verknüpfst, zu trennen, fällt nicht immer leicht. Dabei kann genau dies erforderlich werden, wenn Du in Deiner neuen Wohnung einfach nicht ausreichend Platz für Dein bisheriges Hab und Gut hast. Zunächst einmal solltest Du daher ganz genau überlegen, wie viel Platz Deine neue Wohnung (inklusive Keller oder Dachboden) hergibt und von welchen Dingen Du Dich eigentlich trennen müsstest. Wenn Du jedoch ohnehin weißt, dass Du nur für einen kurzen Zeitraum in eine kleinere Wohnung ziehst oder Dich von einigen Möbeln und anderen persönlichen Gegenständen einfach nicht trennen kannst, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Möbel bei einem professionellen Anbieter zwischen- oder einlagern (kann mit hohen Kosten verbunden sein)
  • Möbel bei Deiner Familie oder Freunden ein- oder zwischenlagern (am besten nicht zu lange, um die Beziehung nicht zu stark zu strapazieren)

Bei den professionellen Einlagerungsmöglichkeiten kannst Du meist zwischen der Möbellagerung in Einzelcontainern, Outdoor-Lagerräumen, Driveup-Lagern und Indoor-Lagern auswählen. Welche Option dabei für Dich die richtige ist, ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern hängt auch davon ab, was Du genau lagern willst und wie empfindlich diese Möbel und Gegenstände sind. Vielleicht entscheidest Du Dich in Anbetracht der relativ hohen Kosten auch dafür, dass Du Dich doch von dem ein oder anderen Stück trennen wirst. Schließlich kannst Du Deine Umzugskasse durch den Verkauf von Möbeln und Co. auch noch etwas aufbessern. Wenn die Entscheidung zum Ausmisten gefallen ist, gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die Du zur Entsorgung Deiner Sachen nutzen kannst.

Weitere Informationen zum Thema Einlagerung habe ich für dich übrigens in einem separatem Umzugstipp zusammengeschrieben.

Gekonnt ausmisten

Noch bevor Du deine Umzugskisten packst, solltest Du am besten die Dinge aussortieren, die in Deiner neuen Wohnung keinen Platz mehr finden werden. Denn gerade wenn Du einige dieser Sachen verkaufen möchtest, benötigst Du ausreichend Vorlaufzeit, um Dich noch rechtzeitig vor dem Umzug um den Verkauf kümmern zu können. Während Du Deine Wohnung ausmistest, sortierst Du Deine Sachen am besten in verschiedene Kisten oder Stapel und unterscheidest zwischen Dingen, die Du

  • verkaufen willst,
  • spenden willst,
  • in den Müll geben wirst,
  • zum Sperrmüll bringen willst,
  • im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis noch weitergeben/ verschenken willst,
  • und bei denen Du Dir noch nicht sicher bist, ob Du Dich wirklich von ihnen trennen kannst.

Auch Deine Möbel kannst Du ganz einfach mit einer entsprechenden Haftnotiz versehen, die besagt, ob sie zu verschenken, entsorgen oder zu verkaufen sind. Mit diesem System behältst Du immer den Überblick und das auch dann, wenn Du wirklich viele Sachen auszusortieren hast. Helfen können hier übrigens bunte Klebezettel / Haftzettel in den Farben rot (= behalten), gelb (= verschenken) und grün (= Müll). Wenn Du Dich nur schwer von Dingen trennen kannst, überlegst Du am besten, wann Du den Gegenstand das letzte Mal benutzt hast. Falls dies schon eine Weile zurückliegt, brauchst Du ihn wahrscheinlich nicht wirklich – es sei denn, es handelt sich um ein Erinnerungsstück mit sentimentalem Wert.

Die kleinere Wohnung als Chance sehen

Du kannst Deinen bevorstehenden Umzug also auch als Chance nutzen, um endlich jede Menge unerwünschten Ballast loszuwerden. Vielleicht erinnerst Du Dich in diesem Zusammenhang daran, dass Dein Umzug umso günstiger wird, je weniger Sachen umziehen müssen. Um Deinen Umzug in eine kleinere Wohnung als echte Chance wahrzunehmen, kann es auch sinnvoll sein, wenn Du Dich von Dekokissen, Vorhängen und anderen Heimtextilien ganz bewusst trennst, auch wenn diese noch gut erhalten sind. Denn wenn Du Deine neue Wohnung mit kleinen Hilfsmitteln wie Vorhängen oder Teppichen neu dekorierst, freust Du Dich womöglich deutlich mehr auf den bevorstehenden Umzug.

Deine aussortierten Sachen verkaufen

Da Du vielleicht nicht alle der aussortierten Sachen, die defekt oder kaputt sind, im Müll entsorgen kannst, solltest Du unbedingt rechtzeitig eine Sperrmüllabholung in Auftrag geben (wie das bei dir geht, erfährst du bei deinem regionalen Müllentsorger oder beim Bürgerbüro in deiner Stadt). Ebenso frühzeitig solltest Du den Verkauf Deiner aussortieren Sachen in Angriff nehmen. Besonders dann, wenn einige dieser Gegenstände lange auf Deinem Dachboden gestanden haben und etwas eingestaubt sind, solltest Du sie erst gründlich reinigen, um am Ende einen möglichst hohen Verkaufspreis erzielen zu können. Wenn Du die Sachen, die zum Verkauf stehen, dann alle zusammengetragen hast, kannst Du folgende Möglichkeiten nutzen, um Dir damit ein wenig Geld hinzuzuverdienen:

  • Flohmärkte vor Ort
  • Bücher- und Medienankauf vor Ort oder im Internet
  • Online-Flohmärkte
  • Wohnungsflohmarkt bei Dir zuhause (mit Postern oder in der lokalen Presse für die Haushaltsauflösung werben)
  • Online-Auktionshäuser
  • Secondhand-Läden vor Ort oder inzwischen auch online
  • Kleinanzeigen (online oder in der Zeitung)
  • Spezielle Verkaufs- und Flohmarktgruppen bei Facebook
  • Verkauf im Bekannten-/ Freundeskreis
  • Verkauf an Arbeitskollegen
  • Aushänge in Supermärkten oder am schwarzen Brett in der Uni, im Kindergarten, etc.
  • Verkauf an einen Antiquitätenhändler oder ein Goldgeschäft
  • An- und Verkauf vor Ort

Wie du siehst, stehen Dir ausgesprochen viele Möglichkeiten offen, wie Du Deinen Hausrat vor einem Umzug in eine kleinere Wohnung noch zu Geld machen und dann mit weniger Ballast umziehen kannst.

Umzug für Senioren Teil 2: Das richtige Umzugsunternehmen aussuchen

Umzug für Senioren: Umzugsunternehmen aussuchen

Im ersten Teil der Artikelserie „Umzug für Senioren“ hast Du erfahren, welche Wohnmöglichkeiten es im Alter gibt, was Du vor einem Umzug beachten musst und wie Du Deine Wohnung effizient entrümpelst. Nun sollten nur noch diejenigen Dinge in Deiner Wohnung beziehungsweise in Deinem Haus sein, welche Du auch in die neue Bleibe mitnehmen möchtest. Für den Transport benötigst Du wahrscheinlich ein Umzugsunternehmen. Doch wie findest Du hierfür eigentlich den besten Anbieter?

Was brauchen Senioren bei einem Umzugsunternehmen?

Senioren müssen tatsächlich andere Faktoren bei der Wahl eines Umzugsunternehmens beachten als beispielsweise Studenten. Sie bringen nämlich ein anderes Profil mit: Senioren…

  • …können häufig selbst nicht mehr mit „anpacken“.
  • …möchten mit dem Umzug oft so wenig Aufwand wie möglich haben.
  • …benötigen wichtige Zusatzservices, zum Beispiel Hilfe bei Behördengängen.
  • …können oder wollen ihre alte und neue Wohnung nicht mehr selbst renovieren.

Natürlich könntest Du nun einfach auf eigene Faust Handwerker rufen, Umzugshelfer beauftragen und einen Transportwagen mieten. Das ist aber eigentlich gar nicht notwendig. Wieso? Weil es zahlreiche Umzugsunternehmen gibt, die sich auf Seniorenumzüge spezialisiert haben und einen umfassenden Komplett-Service anbieten.

Auf Seniorenumzüge spezialisierte Umzugsunternehmen

Solche spezialisierten Umzugs-Services haben viel Erfahrung mit den Bedürfnissen von Senioren bei einem Umzug und haben ihr Angebot daher direkt an Deine Wünsche angepasst. Sie nehmen Dir neben dem eigentlichen Transport der Möbel und Kartons auch zahlreiche weitere Tätigkeiten ab:

  • Umzugsplanung und -organisation
  • umfassende Beratung
  • Beschaffung und Lieferung des Verpackungsmaterials und der Kartons
  • Ver- und Entpacken Deines Hab und Guts
  • Aufbau und Montage des Mobiliars
  • Transport mit einem Umzugswagen
  • Verwaltungs- und Behördengänge
  • Nachsendeauftrag bei der Post
  • Ummeldung von Strom, Wasser, Gas, Telefon & Co.
  • Einholen der Parkgenehmigung oder der Halteverbotszone
  • Schwerlasttransporte, z.B. Klavier
  • Verkauf Deiner Altmöbel, solltest Du diese nicht mehr benötigen
  • bei Bedarf die Vermittlung einer Hotelunterkunft
  • Maler- und Renovierungsarbeiten
  • Installation eines Außenaufzugs
  • Dübelarbeiten
  • Vermittlung eines Pflegedienstes für Dein Haustier
  • Wasser- und Elektroinstallationen
  • ausreichender Versicherungsschutz für Schäden
  • Müllentsorgung
  • uvm.

Ein auf Seniorenumzüge spezialisiertes Unternehmen ist daher eine tolle Wahl als Komplettlösung, wenn Du selbst so wenig Zeit und Energie wie möglich für den Umzug aufbringen möchtest. Nach der umfassenden Beratung und Planung Deines Umzugs kannst Du Dich entspannt zurücklehnen und musst nur noch warten, bis Dein neues Zuhause fertig ist.

Das Umzugsunternehmen auswählen

Wenn Du ein passendes Umzugsunternehmen suchst, hast Du verschiedene Möglichkeiten:

  1. Frage Deine Freunde und Bekannten, ob diese Erfahrungen mit Umzugsunternehmen für Senioren haben oder vielleicht sogar eines empfehlen können.
  2. Recherchiere im Telefonbuch nach Anbietern aus Deiner Region und kontaktiere diese für einen ersten Beratungstermin oder lass Dir Informationsmaterial zusenden.
  3. Starte eine Internetsuche unter dem Stichwort „Umzug für Senioren + Deine Stadt“ oder „Seniorenumzüge + Deine Stadt“ und schon wirst Du einige Angebote finden. Häufig kannst Du hier direkt online die unterschiedlichen Leistungen vergleichen.

Hast Du eine Auswahl von mehreren Umzugsunternehmen erstellt, ich empfehle Dir etwa drei bis fünf, so kontaktiere diese und lass Dir ein konkretes Angebot machen. Diesem Angebot sollte ein kostenloser (!) Beratungstermin vorangehen, damit es bereits auf Deine individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Anschließend kannst Du Dich für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis entscheiden.

Doch Vorsicht: Achte unbedingt auf ein Angebot mit festem Pauschalpreis, damit es hinterher keine bösen Überraschungen gibt. Frage notfalls noch einmal nach möglichen zusätzlichen oder versteckten Kosten. Ist Dir das allerdings zu teuer, so erhältst Du im dritten Teil der Artikelserie „Umzug für Senioren“ praktische Tipps, wie Du bei Deinem Umzug so richtig Geld sparen kannst…

Umzug für Senioren Teil 1: Wichtiges vor dem Umzug

Umzug für Senioren

Auch im höheren Alter ist ein Umzug nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Gerade jetzt kann er besonders sinnvoll sein, um den Alltag zu erleichtern oder schlicht zu verschönern. Näher zu den Enkelkindern, bessere öffentliche Verkehrsanbindung, günstigere Mieten, barrierefreie Wohnräume oder auch der Umzug in eine neue Wohnart können wichtige Umzugsgründe für Senioren darstellen. In der Artikelreihe „Umzug für Senioren“ möchte ich Dir deshalb zeigen, wie Du die passende Wohnart findest, wie der Umzug möglichst stressfrei ablaufen kann und wie Du richtig Geld sparst…

Moderne Wohnarten: Senioren haben die Qual der Wahl

Je nach Alter und Gesundheitszustand, ist es Senioren nicht immer möglich selbständig in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen. Doch heutzutage muss es nicht immer gleich das Alten- oder Pflegeheim sein. Im Gegenteil: Moderne Wohnarten stellen Senioren mittlerweile vor eine schwierige Entscheidung: Möchten Sie alleine leben oder in einer Gemeinschaft? In einer Wohnung oder einem Haus? Benötigen Sie ambulante oder stationäre Pflege? Als neues Zuhause kommen zum Beispiel in Frage:

  • Barrierefreie/s Wohnung, Haus
  • Altendörfer
  • Seniorenresidenz
  • Wohngemeinschaft
  • Seniorenhausgemeinschaft
  • Mehrgenerationenhaus
  • Altenheim
  • Pflegeheim
  • uvm.

So kannst Du individuell Deine Wünsche sowie Bedürfnisse, beispielsweise Barrierefreiheit oder Pflegeleistungen, miteinander kombinieren.

So findest Du die passende Wohnart

Wenn Du herausfinden möchtest, welche die passende Wohnart für Dich ist, solltest Du am besten mit Listen arbeiten. Schreibe auf, was Dir im Alltag zunehmend schwer fällt, was Du Dir wünschst, was Dich stört usw. Gleichzeitig solltest Du auch an die Zukunft denken: Welche Einschränkungen könnten in fünf, zehn, 15 oder 20 Jahren auf Dich zukommen? Inwiefern könntest Du dann in Deinem neuen Zuhause wohnen bleiben? Wichtige Kriterien für die Auswahl der zur Dir passenden Wohnart sind zum Beispiel:

  • Barrierefreiheit
  • Nahverkehrsanbindung
  • Nähe zu Familie und Freunden
  • Pflegedienste (ambulant oder stationär)
  • Soziales Umfeld
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Wohngegend (Lärm, Altersstruktur, Hauptstraßen etc.)
  • Miet- oder Kaufpreis
  • uvm.

Erst einmal entrümpeln…

Du hast Dich für eine Wohnart entschieden und ein passendes neues Zuhause gefunden? Bevor Du nun Deinen Hausstand prüfst und ein Umzugsunternehmen orderst, solltest Du ordentlich entrümpeln. So nimmst Du nur das mit in Deine neue Wohnung, was Du auch wirklich benötigst und sparst Dir damit nicht nur Aufwand, sondern auch bares Geld. Du kannst einen kleineren Umzugstransporter mieten und das Umzugsunternehmen für einen kürzeren Zeitraum buchen.

Entrümpeln will geplant sein

Bei Deiner Entrümpelung solltest Du möglichst strukturiert vorgehen:

  1. Räume die Wohnung gründlich auf.
  2. Beginne systematisch in einem Raum und sammle alle Gegenstände, Kleider, Deko-Artikel, Möbel usw., welche Du nicht mehr benötigst.
  3. Teile die aussortierten Sachen direkt nach der Art ihrer Entsorgung auf. So können Kleider zum Beispiel als Spende zur Diakonie, einem Obdachlosenheim oder einer vergleichbaren Einrichtung gebracht werden, alte Möbel bringen vielleicht auf einem Flohmarkt noch etwas Kleingeld ein oder landen auf dem Sperrmüll, alte Wandfarben müssen in den Sondermüll usw.
  4. Mache anschließend mit dem nächsten Raum weiter.
  5. Hast Du alle Wohnräume entrümpelt, kannst Du zum Schluss noch die Garage, das Gartenhaus, die Scheune oder sonstige Räumlichkeiten ausmisten.
  6. Anschließend entsorgst Du alle entrümpelten Dinge gemäß ihrer Sortierung (Spende, Sperrmüll etc.).

Solltest Du selbst zu einer solch aufwändigen Entrümpelung nicht mehr in der Lage sein, gibt es übrigens zahlreiche ehrenamtliche Einrichtungen, die Dir sehr gerne dabei unter die Arme greifen. Frage hierfür doch einmal bei der Kirche, Seelsorge oder dem Sozialamt nach. Nun bist Du bereit für den Umzug. Doch worauf müssen Senioren eigentlich bei einem Umzugsunternehmen achten und wie kannst Du bei Deinem Umzug so richtig Geld sparen? Das verrate ich Dir im zweiten Teil der Artikelreihe „Umzug für Senioren“.

Entrümpelung beim Umzug: Welche Dinge gehören in den Sondermüll und wie entsorge ich Sondermüll richtig?

Sondermuell beim Umzug richtig entsorgenSondermuell beim Umzug richtig entsorgen

Ein Umzug ist die perfekte Gelegenheit, um einmal so richtig auszumisten. Seien es alte Möbel, der zerfetzte Katzenkratzbaum, ein alter Fernseher oder einfach Mengen an Kleinkram: Bei einer Entrümpelung fallen zahlreiche unterschiedliche Arten von Müll an, die jeweils fachgerecht entsorgt werden müssen. Während viele kleine Dinge, wie Spielzeug oder Plüschtiere, häufig einfach in die normale Mülltonne wandern, können größere Gegenstände, wie Möbel oder Skier, auf den Sperrmüll gebracht werden. Und dann gibt es da noch den Sondermüll… Doch was gehört überhaupt alles in den Sondermüll? Woran erkenne ich diesen und wie entsorge ich ihn richtig?

Wofür gibt es den Sondermüll?

Sondermüll fällt in einem Haushalt beinahe täglich an, wird häufig aber nicht erkannt oder bewusst falsch über den normalen Hausmüll entsorgt. Das Problem dabei ist: Sondermüll enthält Schadstoffe, welche bei der „normalen“ Entsorgung oder gar Verbrennung freigesetzt werden und somit eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Elektronische Geräte, Akkus oder Batterien können gar explodieren und zu schweren Verletzungen führen. Tiere, Pflanzen, der Boden und das Trinkwasser leiden unter den Auswirkungen der Schadstoffe von Sondermüll ebenso wie der Mensch selbst. Hinzu kommen eine erhöhte Luftbelastung durch giftige Stoffe, das Vorantreiben des Treibhauseffektes und damit des Klimawandels sowie des Waldsterbens und der Bodenversauerung. Der richtige Umgang mit diesem gefährlichen Müll ist deshalb das A und O bei der Entrümpelung sowie auch im Alltag. Ich möchte Dir dabei helfen, Sondermüll zu erkennen und fachgerecht zu entsorgen, damit Du und Deine Umwelt bestmöglich geschont werden.

Was gehört in den Sondermüll?

Tatsächlich umfasst der Sondermüll deutlich mehr Abfälle als Du vermuten magst. In erster Linie sind das zum Beispiel

  • Farben und Lacke
  • Medikamente
  • Säuren und Lösungsmittel
  • Batterien und Akkus
  • Reinigungs- und Putzmittel
  • Elektrogeräte
  • CD’s und DVD’s
  • etc.

Sondermüll, nicht in den HausmüllDie Gemeinsamkeit all dieser Materialien liegt dabei in ihren chemischen Inhaltsstoffen. Umgangssprachlich wird der Sondermüll deshalb auch als Giftmüll, Problemabfall oder Haushalts-Chemikalie beschrieben. Hat ein Gegenstand chemische Inhaltsstoffe, so wird dieser über den Sondermüll entsorgt. Wenn Du Dir nicht sicher bist, kannst Du nach entsprechenden Markierungen oder Siegeln auf der Verpackung Ausschau halten. Als schnell entflammbare oder Gefahrstoffe gekennzeichnete Inhalte zum Beispiel, sind ein Indiz für den Sondermüll. So sind auf den entsprechenden Kennzeichnungen Flammen, ein toter Fisch oder ein toter Baum zu sehen. Hinzu kommen zahlreiche verschiedene Siegel, die das Produkt als ätzend, reizend, entzündlich oder gesundheitsschädigend markieren. Als Faustregel gilt: Suche nach einem schwarzen Symbol auf orangenem Hintergrund. Solltest Du Dir immer noch nicht sicher sein, so findest Du eine gute Übersicht auf www.wie-entsorge-ich-was.de.

Wie wird der Sondermüll entsorgt?

Da diese Arten von Müll keinesfalls in den normalen Hausmüll wandern dürfen, musst Du den Sondermüll auch „gesondert“ entsorgen. Wie das funktioniert, ist je nach Gemeinde unterschiedlich: So gibt es in manchen Regionen ein sogenanntes „Giftmobil“, welches straßenweise den Sondermüll abholt. An anderen Orten gibt es Sammelstellen, wo Du Deinen Sondermüll abliefern kannst. Batterien zum Beispiel, können zudem häufig in Supermärkten, Medikamente wiederum in Apotheken abgegeben werden. Am besten, Du informierst dich über das Internet oder direkt bei der Stadt über die Regelungen in Deiner Region. Hier einige Beispiele:

  • Batterien werden häufig in Containern gesammelt, welche in großen Supermärkten aufgestellt sind. Diese sind meist grün und als Batteriesammelbox gekennzeichnet. Hier kannst Du Batterien und Akkus entsorgen.
  • Altöl sowie weitere, in Öl getränkte, Gegenstände werden häufig an Schadstoffsammelstellen angenommen und fachmännisch entsorgt. Hast Du das Öl nicht ganz aufgebracht, so müssen die Verkaufsstellen das gebrauchte Restöl laut Altölverordnung bis zur verkauften Menge auch wieder zurücknehmen. Bewahre darum stets die Quittung auf.
  • Energiespar- und Leuchtstofflampen enthalten das hoch gesundheitsschädliche Quecksilber und müssen entweder vom Schadstoffmobil oder der Sondermüllannahmestelle abgenommen werden.
  • Elektrogeräte müssen stets über den Sondermüll entsorgt werden. Manche Verkaufsstellen nehmen zudem Altgeräte, wie eine Mikrowelle, zur Entsorgung an.

Tipps und Tricks zur Entsorgung von Sondermüll

Damit die Entsorgung des Sondermülls bei Deiner Entrümpelung schnell und unkompliziert funktionieren kann, solltest Du schadstoffhaltige Substanzen stets in den Originalbehältern aufbewahren. So kann die Annahmestelle schneller einordnen, was sich darin befindet und die Gefahr von gefährlichen Mischungen sinkt. Denn nicht selten kommen Menschen auf die Idee, die „Restflüssigkeiten“ ineinander zu mischen. So wird die neue Flüssigkeit mitunter hundertfach gefährlicher als das Ausgangsprodukt. Die Entsorgung wird dann deutlich schwieriger und zugleich teurer.

Übrigens: Wenn Du noch Farben und Lacke hast, die ungeöffnet oder minimal gebraucht sind, so kannst Du diese je nach Region bei einer sogenannten „Farbbörse“ auf dem Recyclinghof abgeben. Hier findest Du dann auch für Deine neue Wohnung kostenlose Restfarben und kannst Dich mit gutem Gewissen an den Wänden austoben.

Zuletzt gebe ich Dir noch einen Tipp mit auf den Weg: Versuche doch in Zukunft, den Sondermüll einfach von Vornherein zu meiden. So können zum Beisiel Einmalbatterien durch wiederaufladbare Akkus, CD’s durch USB-Sticks oder Reiniger durch Wasser-Essig-Mischungen ersetzt werden. So sparst Du Dir bei der nächsten Entrümpelung zum nächsten Umzug viel Zeit und schonst zugleich Deine eigene Gesundheit sowie die Deiner Umwelt. Und billiger sind die Alternativen auf Dauer meist auch…

Entrümpelung beim Umzug: Was darf in den Sperrmüll und was nicht?

Bei einem Umzug fallen häufig allerlei alte Möbel, Fernseher, technische Geräte oder Kleinkrust an, die Du in Deine neue Wohnung eigentlich nicht mitnehmen möchtest. Ist es da nicht die einfachste Lösung, einfach alles auf den Sperrmüll zu werfen? Nein, denn wer die falschen Materialien zur Abholung auf die Straße legt, dem drohen Bußgelder von bis zu 10.000 Euro. Damit Du Dir keine Sorgen machen musst, habe ich eine Liste für Dich zusammengestellt, was auf den Sperrmüll darf und was fachmännisch entsorgt werden muss…

Was nimmt der Sperrmüll mit?

Grundsätzlich darfst Du alles auf den Sperrmüll werfen, das als ausgedienter Haushaltsgegenstand sowie Möbel für die Wohnung oder den Außenbereich erkennbar ist und nicht in eine 120 Liter-Mülltonne passt. Gleichzeitig darf er aber auch nicht so groß sein, dass er nicht mehr von Hand verladen werden könnte. Dazu gehören

  • Tische
  • Schränke
  • Kleinmöbel
  • Aquarien
  • Kinderautositze
  • Kinderwagen
  • Matratzen
  • Teppiche
  • Skier
  • Zelte

Die Liste ist lang und nicht selten landen schlussendlich doch noch irgendwelche falschen Gegenstände in dem Haufen. Diese schmücken dann meist wochenlang die Straßen, bis sich irgendwann jemand erbarmt und sie entsorgt. Wenn es sich dabei nicht um grobe Vergehen handelt, ist das auch nicht weiter schlimm. Doch es gibt auch zahlreiche Bestimmungen, welche Materialien Du auf keinen Fall in den Sperrmüll geben darfst…

Was zählt nicht als Sperrmüll?

Was liegen bleibt ist vielfältig und nicht selten mit Bußgeldern behaftet. Deshalb darfst Du auf keinen Fall unbewegliche Gegenstände, Flüssigkeiten, Bauschutt oder Gartenabfälle in den Sperrmüll geben. Zudem wird all das nicht mitgenommen, was auch in Deine Mülltonne passen würde, ohne diese zu beschädigen oder das Entleeren zu behindern. Zum besseren Verständnis, sind hier einige Beispiele für Dich, was nicht in den Sperrmüll gehört:

  • Kleinteile, wie Spielsachen, Essgeschirr, Kleidung oder Schuhe
  • Elektronikgeräte, diese müssen als Sondermüll entsorgt werden
  • Baustellenabfälle, wie Türen, Fenster oder Zäune
  • Mineralische Abfälle, wie Natursteinplatten, Bauschutt oder Wasch- und Toilettenbecken
  • Gefährliche Abfälle, wie Leuchtstoffröhren, Kfz-Batterien oder Altreifen
  • Gewerbliche Abfälle werden nur in haushaltsüblicher Menge abgeholt

All diese Arten von Müll müssen speziell entsorgt werden oder Du bestellst einen extra Container, der allerdings kostenpflichtig ist. Da sich die Regelungen je nach Bundesland und Region unterscheiden, empfehle ich Dir, direkt einen Blick auf die Website Deines Ortsdienstleisters zu werfen. Hier gibt es in der Regel ausführliche Übersichten, welche Materialien mitgenommen werden und wo Du die anderen entsorgen kannst. So kann hinterher eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Den Sperrmüll bestellen

Wenn Du nun also tatsächlich einige Abfälle für den Sperrmüll gesammelt hast, möchtest Du diesen gewiss auch loswerden, bevor der Umzug im vollen Gange ist. Daher musst Du den Sperrmüll unbedingt rechtzeitig bestellen. Die Anmeldung erfolgt telefonisch oder über ein entsprechendes Formular, wenn die Menge die „haushaltsüblichen“ vier Kubikmeter nicht überschreitet. Der Entsorger sammelt dann einige Termine von Haushalten aus der gleichen Gegend und teilt Dir anschließend den nächstmöglichen Termin für Deinen Müll mit. Frühestens am Vortag, darfst Du dann abends den Sperrmüll an der Straße deponieren. Wichtig ist, dass weder Fußgänger noch Radfahrer oder gar der Straßenverkehr durch den Sperrmüll behindert werden dürfen. Die Abholung erfolgt dann im Normalfall zwischen sieben Uhr morgens und 19 Uhr am Abend.

Was kostet der Sperrmüll?

Die Abrechnung für Deinen Sperrmüll wird je nach Region manchmal bereits in den jährlichen oder halbjährlichen Müllgebühren einberechnet, solange er eine festgelegte Menge nicht überschreitet. Ansonsten berechnen sich die Kosten für die Sperrmüll-Abholung stets nach der Kubikmeter-Anzahl. Kommunal gibt es Unterschiede bei den Kosten, als grobe Richtwerte kann ich Dir aber diese nennen: Für den ersten Kubikmeter inklusive der Anfahrt fallen normalerweise rund 25 bis 35 Euro an. Anschließend werden meist etwa fünf Euro pro weiterem Kubikmeter hinzugerechnet. Bei dringender Abholung am Wochenende fallen zusätzliche Gebühren an. Müllmengen von bis zu zwei Kubikmetern können je nach Dienstleister mancherorts auch kostenfrei selbst angeliefert werden. Nun fragst Du Dich bestimmt: „Woher weiß ich, wie viele Kubikmeter mein Müll misst?“ Eine gute Frage: Als Richtwert entsprechen vier Kubikmeter rund zwei auf zwei Metern. Stell Dir einfach ein großes Doppelbett vor, welches Du mit Möbeln und Abfällen vollfüllst. Vielleicht ist ja sogar ein solches selbst beim Sperrmüll dabei.

Umzugskartons richtig packen

Umzug: Umzugskartons richtig packen

Die Umzugskartons zu packen ist kein Hexenwerk – doch kann falsch gemacht zum Hexenschuss führen. Denn in letzter Minute wird häufig alles wahllos übereinander geworfen, die Kartons sind viel zu schwer, instabil oder wölben sich völlig überladen nach außen. Stapeln wird da unmöglich, zerbrechliche Gegenstände findest Du vermutlich in Stücken wieder und im neuen Heim entsteht erst einmal ein unüberschaubares Chaos.

Bei all meinen Umzügen in den letzten Jahren, waren die am einfachsten, in denen vorab alle Kartons richtig und mit System gepackt waren!

Umzugskartons wollen mit System gepackt werden und ich gebe dir in diesem Artikel einige Erfahrungen und Tipps weiter, die ich in den letzten Jahren zum richtigen Packen von Umzugskartons sammeln konnte!

Der Umzug als die beste Gelegenheit zum Aussortieren

Welchen besseren Zeitpunkt gäbe es für eine umfassende Entrümpelungsaktion als das Leerräumen Deiner bisherigen Wohnung? Keinen! Deshalb solltest Du erst einmal entscheiden, welche Möbel, Dekoartikel oder auch Tassen mit in das neue Heim sollen und was bereits ausgedient hat. Es ist daher ratsam, schon früh genug vor dem Umzug und vor der Bestellung eines Umzugswagens in der passenden Größe anzufangen, die Kartons zu packen und den Rest-, Sonder- oder Sperrmüll fachgerecht zu entsorgen. Was nun übrig geblieben ist, kann ordentlich verstaut werden.

Das richtige Verpackungsmaterial besorgen

Nur wer die richtigen Kartons sowie das passende Zubehör zur Hand hat, kann die Verpackung auch professionell, platzsparend und sicher bewerkstelligen. Diese Liste enthält die wichtigsten Must-haves für einen reibungslosen Umzug:

  • stabile Umzugskartons für zerbrechliche Gegenstände
  • Kleider- oder Bananenkartons für Klamotten, Bettwäsche, Tischdecken o.ä.
  • Klebeband und Schere
  • Packpapier
  • Luftpolsterfolie oder Styropor
  • Edding zum Beschriften der Kartons
  • eventuell Block und Stift zum Anfertigen einer Kartonliste

Die Frage nach der richtigen Menge dieser Materialien hängt stark vom individuellen Hausrat ab. Als Faustregel können aber etwa 20 Kartons für ein großes oder zwei kleine Zimmer gerechnet werden. Besser Du hast zu viele als zu wenige Verstaumöglichkeiten zur Hand. Denn vor allem schwere Gegenstände wie Bücher, dürfen nicht in zu großen Mengen gemeinsam verpackt werden. Hier bieten sich entweder kleinere Kartons an oder Du mischst schwere mit leichten Materialien: Bücher unten, Jeans oben.

Was darf ein voller Umzugskarton wiegen?

Ein häufiger Irrtum den ich immer beim Umzug bemerke ist die Annahme, ein Karton gebe durch seine Größe auch vor, wie viel Gewicht er tragen könne. So wird das große Modell eben einmal bis zum Rand mit Büchern vollgeladen. Sollte dieser das überhaupt aushalten, so ist nun die Frage, wer diesen Karton tragen muss. Denn nun sind einerseits die Tragegriffe blockiert, andererseits liegt das Gewicht weit über der vorgegebenen Norm. Als Faustregel gelten hier nämlich rund 15 Kilogramm. Mehr sollte ein vollgepackter Umzugskarton nicht wiegen, um noch problemlos transportiert werden zu können. 20 Kilogramm solltest Du als absolute Obergrenze nicht überschreiten.

Bücher richtig verpacken

Bücher sind eines der schwersten, gleichzeitig aber auch robustesten Materialien, das Du bei einem Umzug zu verstauen hast. Das bringt den Vorteil mit sich, dass sie gut als „Grundlage“ im Karton gestapelt und dann durch leichtere Gegenstände, wie Decken oder Pflanzen, bedeckt werden können. Am sichersten sind Bücher dann verpackt, wenn sie auf dem Boden liegen. Zwischen den Büchern schützt eine Luftpolsterfolie vor dem Wegrutschen und schont zugleich die Ecken und Einbände.

Im Handel gibt es auch spezielle Bücherkartons, die den Transport der eigenen Bibliothek erleichtern können. Sie sind stabiler und oft kleiner als normale Umzugskartons und damit ideal für den Transport von Büchern, allerdings kosten sie meistens mehr als ein vergleichbar großer „normaler“ Umzugskarton.

Herausforderung: Geschirr bruchsicher einpacken

Das Geschirr richtig zu verpacken, ist auch für Profis stets noch eine echte Herausforderung. Denn Geschirr ist nicht nur zerbrechlich, es bringt gleichzeitig eine Menge Gewicht auf die Waage. Zudem lässt es sich in der Regel durch die unterschiedlichen Formen und Höhen nur schwer neben- oder übereinander stapeln. Helfen kann hier ein spezieller Kartoneinsatz für Gläser. Der Rest muss mit Packpapier und Luftpolsterfolie ausreichend geschützt werden. Ein Geheimtipp ist die Polsterung mit Geschirr-, Handtüchern, Socken oder kleinen Decken und Kissen: So sparst Du zugleich an Gewicht und Platz, denn ähnlich wie bei den Büchern, dürfen auch die Geschirrkartons nicht mehr als 15 Kilogramm wiegen.

Mein Tipp: Beschrifte die Umzugskartons mit dem Geschirr unbedingt mit einer gut sichtbaren Aufschrift „Zerbrechlich“ oder ähnlichem. So wissen deine Helfer direkt bescheid, dass der Karton mit besonderer Vorsicht getragen werden muss!

Was passiert mit wertvoller Kleidung?

Für viele Umziehende ist die Kleidung das kleinste Problem. Sie kann schließlich problemlos gefaltet und in einem Karton gestapelt werden. In der neuen Wohnung wird dann einfach kurzerhand das Bügeleisen gezückt oder die Wäsche wandert einmal in einen rundum Wasch- und Trocknergang. Doch was machst Du mit teurer Kleidung, die nicht knittern darf, wenn Du Dir das Geld für die anschließend Reinigung sparen möchtest? Wenn es sich um wenige Einzelstücke handelt, können diese vielleicht in Kleidersäcken separat transportiert werden? Schließlich hat beinahe jedes Auto entsprechende Haken an der Rückband. Ansonsten gibt es nur noch eine Möglichkeit: Es gibt spezielle große Kartons, in welchen lange und wertvolle Kleidungsstücke an einem Bügel eingehängt werden können (also einem Kleiderkarton), ähnlich einem Kleiderschrank. Voraussetzung hierfür ist ein ausreichend hoher Stauraum im Umzugswagen.

Das Beschriften der Umzugskartons

Zuletzt werden alle Kartons (am besten direkt nach dem Packen, auf jedenfall aber) vor dem Verladen mit einem dicken Edding beschriftet. Dies erleichtert die Zuordnung der Kartons auf die Räume in der neuen Wohnung oder dem Haus und vermindert so das Chaos nach dem Entladen. Hier die drei wichtigsten Regeln zum richtigen Beschriften von Umzugskartons:

  • Schreibe stets den Raum, den Inhalt sowie die eventuelle Nummer auf den Karton, z.B. 5-Küche – Gläser.
  • Beschrifte die Kartons immer von oben und seitlich, denn ansonsten sind sie im gestapelten Zustand nicht mehr zuordenbar.
  • Führe wenn möglich jeden Karton in einer Liste auf, sodass Du diesen später schnell wiederfinden kannst. Hierbei kann eine Nummerierung helfen.

Mein Tipp: In der neuen Wohnung solltest du vorab einmal durch die einzelnen Räume gehen und dir überlegen, welcher Raum künftig welche Funktion haben soll. Du kannst dann direkt jeden Raum mit einem Post-It beschriften. So weiß jeder am Umzugstag direkt wo welcher Karton am Ende abgestellt werden muss. Jeder Umzugskarton ist dann direkt im richtigen Raum.

Die entsprechenden Raumnummern oder Hinweise auf den Kartons sollten sich natürlich auch im Einrichtungsplan wiederfinden, den du erstellen und deinen Helfern austeilen kannst!

Der Überlebens-Karton

Gehe stets davon aus, dass in Deinem neuen Zuhause die ersten Tage Chaos herrschen wird. Auch wenn Du dieses durch professionelles Packen Deiner Kartons minimiert hast, darf ein ganz besonderer nicht fehlen: der Überlebens-Karton. Dieser muss kein Karton sein, sondern Du kannst wahlweise auch einen Koffer oder eine Reisetasche nehmen, die Du dann bestenfalls nicht mehr aus dem Auge lassen und selbst transportieren wirst. Denn ähnlich wie der verloren gegangene Koffer auf dem Flughafen im Urlaub, wartet der ein oder andere Umzügler auch länger als erhofft auf den Umzugswagen. Kleidung für zwei Tage, Kosmetikartikel, Medikamente und ein Satz Bettwäsche sollten deshalb immer mit dabei sein. Das Tablet oder Handyladegerät darf auch nicht fehlen? Dann rein damit! Fertige am besten schon einige Wochen vor dem Umzug eine Liste mit für Dich wichtigen Utensilien an…so kann an dem großen Tag eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Weitere Tipps

Auf meinen Seiten erfährst du noch viel mehr zum Thema Umzugskartons. So verrate ich dir in diesem Umzugstipp, wie du günstig oder gratis an Umzugskartons kommen kannst. In einem anderen Tipp verrate ich dir, welche kostenlosen oder kostengünstigen Alternativen es zum Umzugskarton gibt. Außerdem solltest du dir den Tipp zum richtigen Beladen von Umzugs-LKWs durchlesen!