Beim Umzug selber putzen Teil 4: Putztipps für Deinen Bodenbelag

Beim Umzug selber putzen: Bodenbelag

Nach den ersten drei Teilen meiner Artikelserie „Beim Umzug selber putzen“ hast Du nun bereits ein strahlendes Bad und eine saubere Küche. Nun stehen eigentlich in den Wohnräumen nur noch das Staubwischen und die Böden an – und schon bist Du fertig. Je nach Bodenbelag, musst Du aber zu unterschiedlichen Hilfsmitteln greifen, um ihn strahlend sauber zu reinigen. Ich erkläre Dir heute kurz und praxisnah, wie Du die vier häufigsten Bodenbeläge in Wohnungen putzen kannst.

Der pflegeleichte Laminatboden

Laminatböden sind in Mietwohnungen besonders häufig zu finden, da sie als sehr robust und pflegeleicht gelten. Moderne Materialien sorgen zudem für einen hochwertigen Look und so manches Laminat sieht einem echten Parkett- oder auch Dielenboden zum Verwechseln ähnlich. Auch die Reinigung des Laminats ist kinderleicht:

Schritt 1: Staubsaugen

Grobe Verschmutzungen entfernst Du erst einmal mit dem Staubsauger (im Notfall geht auch ein Besen). Kleine Steine solltest Du stets sofort aufsammeln, da diese sonst Kratzer im Laminat hinterlassen könnten.

Schritt 2: Feucht wischen

Nun kannst Du auch hartnäckigere Verschmutzungen vom Laminat entfernen, indem Du diesen feucht wischst. Feucht heißt aber keinesfalls nass, denn die im Laminat verarbeiteten Pressspanplatten saugen zu viel Wasser auf und quellen dadurch aus der Form. Gib daher etwas warmes Wasser auf ein Tuch und wringe es gut aus. Für besonders hartnäckige Flecken kannst Du zu einem speziellen Bodenbelagsreiniger aus dem Supermarkt oder der Drogerie greifen. Das Tuch darf nicht mehr tropfen und sollte sich nur leicht feucht anfühlen. Nach spätestens fünf Minuten sollte das Laminat wieder vollständig getrocknet sein, ansonsten hast Du zu viel Wasser verwendet.

Schritt 3: Laminat polieren

Sauber sollte das Laminat nun bereits sein. Wenn Du aber großen Wert auf einen schönen Glanz legst, kannst Du es zusätzlich noch polieren. Greife hierfür unbedingt zu einer extra Laminatbodenpflege aus dem Handel und trage eine hauchdünne Schutzschicht auf dem gesamten Boden auf. So vertuschst Du optimal kleine Kratzer, bringst den Laminatboden schön zum Glänzen und schützt ihn zugleich besser vor neuen Verschmutzungen oder Beschädigungen.

Das empfindliche Parkett

Zugegeben, so ein Echtholzfußboden sieht einfach toll aus. Leider handelt es sich dabei aber auch um einen der empfindlichsten Bodenbeläge. Je nach Art und Beschichtung des Parketts, gestaltet sich die Reinigung deshalb mehr oder weniger aufwändig. Mit der richtigen Pflege jedoch, wirst Du viele Jahre Freude an diesem langlebigen Bodenbelag haben.

Schritt 1: Staubsaugen

Auch den Parkettboden solltest Du erst einmal durch Fegen oder Staubsaugen von groben Verschmutzungen befreien.

Schritt 2: Feucht wischen

Anschließend greifst Du zum Mop oder Lappen und wischst die Oberfläche des Parkettbodens. Dieser ist bezüglich Wasser aber noch empfindlicher als der Laminatboden. Wringe den Lappen deshalb mehrmals fest aus, bis er nur noch leicht feucht ist. Auch der Parkettboden sollte nach spätestens fünf Minuten getrocknet sein. Als Reinigungsmittel verwendest Du etwas Hartholzseife für einen geölten und Lackseife für einen lackierten Parkettboden. Frage im Notfall beim Vermieter beziehungsweise Verkäufer nach um welche Art von Parkett es sich handelt.

Schritt 3: Renovierungspflege

Das Auffrischen eines Parkettbodens nennt sich Renovierungspflege. Hierbei geht es darum, die oberste, schützende Schicht des Parketts wieder herzustellen und zugleich einen tollen neuen Glanz zu erzeugen. Bei einem geölten Parkettboden greifst Du dafür zu einem Ölpflegemittel aus der Drogerie und einem speziellen Reiniger zum Entfetten des Parketts. Für einen lackierten Parkettboden hingegen, gibt es entsprechende Lackpflegemittel. Beachte stets die Gebrauchsanweisung auf der Verpackung.

Der aufwändige Teppichboden

Teppichböden sind eigentlich aus der Mode. Schon nach wenigen Jahren sehen sie nämlich häufig nicht mehr allzu schön aus, haben Flecken und an Farbkraft verloren. Und passiert doch einmal ein Missgeschick, ist der Austausch eines Teppichbodens sehr aufwändig. Ebenso die Reinigung: Um einen Teppichboden beim Einzug in die neue Wohnung strahlend sauber und vor allem hygienisch zu reinigen, musst Du folgende Tipps beachten:

Schritt 1: Flecken sofort entfernen

Eine kleine Unachtsamkeit kann ausreichen und schon ist das Rotweinglas umgekippt, das Kind ist mit den dreckigen Schuhen in die Wohnung gerannt oder die Blumenerde verstreut sich über den Teppichboden. Je schneller Du bei Flecken reagierst, desto besser stehen Deine Chancen, diese vollständig entfernen zu können. Je nach Art der Verschmutzung, solltest Du deshalb sofort zum Staubsauger oder einem trockenen Lappen greifen. Vermeide es, Flüssigkeiten durch nasses Wischen entfernen zu wollen. Hierdurch ziehen sie erst recht tief in den Teppich ein und der Fleck wird durch die Ausbreitung des Wassers nur größer. Nimm sie stattdessen mit einem trockenen Lappen auf und streue eventuell Salz auf den Fleck. Dieses saugt die Flüssigkeit auf und Du kannst es später einfach mit dem Staubsauger wieder entfernen. Ein echter Geheimtipp bei Rotweinflecken auf dem Teppich.

Schritt 2: Regelmäßige Reinigung

Ein Teppichboden rächt sich schnell, wenn Du die regelmäßige Reinigung vernachlässigst. Nur durch regelmäßiges Staubsaugen kannst Du nämlich verhindern, dass Verschmutzungen tief in den Boden einziehen. So tief, dass sie später beinahe unmöglich zu entfernen sind. Greife daher regelmäßig zum Staubsauger.

Schritt 3: Tiefliegende Verschmutzungen entfernen

Doch was, wenn der Vormieter die Pflege des Teppichbodens ein wenig vernachlässigt hat und sich hässliche Flecken oder ein matter Grauschleier auf dem Bodenbelag abzeichnen? Greife zu einem Teppichreiniger aus der Drogerie. Diese sind in der Regel als Spray oder Pulver erhältlich. Beachte die jeweilige Gebrauchsanweisung oder lasse Dich hierzu von einem Teppichfachhändler beraten. Oder aber Du mietest im örtlichen Baumarkt einen Dampfreiniger, welcher bis tief in die Fasern eindringt und den Teppich wieder zum Strahlen bringt. Die Nutzungsgebühr schwankt dabei je nach Verleiher stark.

Schritt 4: Den Teppich imprägnieren

Um den strahlend sauberen Teppich nun auch bestmöglich vor neuen Verschmutzungen zu schützen, solltest Du ihn imprägnieren. Entsprechende Produkte findest Du beim Teppichfachhändler oder in der Drogerie. Die Imprägnierung dient als schmutzabweisende und schützende Schicht und lässt Deinen Teppichboden länger schön aussehen.

Die praktischen Fliesen

Fliesen sind in fast jeder Wohnung beziehungsweise jedem Haus zu finden. Mindestens in Bad und Küche sind sie nämlich der praktischste Bodenbelag. Damit diese in neuem Glanz erstrahlen, gehst Du wie folgt vor:

Schritt 1: Staubsaugen

Auch bei der Fliesenreinigung liegt der erste Schritt natürlich im Staubsaugen beziehungsweise Fegen, damit grobe Verschmutzungen später beim Wischen nicht stören oder Schlieren hinterlassen.

Schritt 2: Nass wischen

Nun kannst Du nass wischen. Bei den Fliesen darfst Du dabei auch tatsächlich zu etwas mehr Wasser greifen als beim Laminat oder Parkett. Gib einfach etwas warmes Wasser in einen Eimer und füge Spülmittel oder Haushaltsreiniger hinzu. Wische den gesamten Fliesenboden und trockne ihn anschließend mit einem Mikrofasertuch.

Schritt 3: Fugen reinigen

Die kompliziertesten Stellen an einem Fliesenboden sind eigentlich die Fugen. Gerade hier setzen sich sehr gerne Verschmutzungen oder erste Schimmelsporen in Bad und Küche ab. Greife daher zu einer alten Zahnbürste mit besonders harten Borsten. Als Reinigungsmittel kannst Du entweder etwas Backpulver mit Zitronensaft mischen oder handelsüblichen Haushaltsreiniger verwenden. Schrubben, Schmutz- oder Reinigungsmittelreste mit einem feuchten Tuch entfernen und fertig!

Schritt 4: Dampfreinigen

Dir ist der Fliesenboden noch nicht sauber genug? Dann kannst Du auch hier zum Dampfreiniger greifen. Allerdings strapaziert dieser die Fugen zwischen den Fliesen und sollte daher nicht allzu häufig Verwendung finden. Bei Deinem Einzug ist er aber eine super Möglichkeit, alle Rückstände und Verschmutzungen der Vormieter loszuwerden.

Endlich erstrahlt Deine Wohnung im neuen Glanz und ist bereit für Deinen Einzug. Du musst Dir nun keine Gedanken mehr um Bakterien, Keime & Co machen und kannst Dich stattdessen auf Deine Einrichtung und die schönen Momente im neuen Zuhause konzentrieren.

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Beim Umzug selber putzen Teil 2: Das Badezimmer auf Hochglanz bringen

Umzug in die neue Wohnung: Das Badezimmer putzen

Im ersten Teil der Artikelserie „Beim Umzug selber putzen“ hast Du erfahren, wie Du Deine alte Wohnung beim Auszug hinterlassen musst und was eigentlich „besenrein“ bedeutet. Nun geht es darum, wie Du Deine neue Wohnung auf Hochglanz bringst und Dich direkt beim Einzug so richtig wohlfühlst. Wir beginnen heute mit dem Badezimmer, denn dort befinden sich häufig die meisten Verschmutzungen und Hygiene wird hier großgeschrieben. Du möchtest schließlich nicht in einer schmutzigen Badewanne baden oder eine fragwürdige Toilette benutzen, oder?

Schritt 1: Die Toilette reinigen

Die Toilette wird in der Regel schon während dem Umzug benutzt und sollte daher gleich zu Beginn gereinigt werden. Denke auch daran, bereits Toilettenpapier mitzubringen. Als allererstes kannst Du in der neuen Wohnung deshalb schon einmal den WC-Reiniger in die Toilette geben. Dieser muss nun nämlich für einige Minuten einwirken. Gerne kannst Du auch für den Anfang ein stärkeres Mittel gegen Verschmutzungen und Urinstein verwenden, welches über Nacht einwirkt. Fündig wirst Du im Supermarkt oder einer Drogerie. Ziehe nun Haushaltshandschuhe an und reinige die Ober- und Außenseiten der Toilette mit einem Lappen und Allzweckreiniger. Eine Toilette wird nämlich immer von außen nach innen geputzt. Toilettendeckel und -brille tauschst Du bei einem Umzug am besten einfach gegen neue aus. Diese kosten nur wenige Euro und sind in jedem Baumarkt oder Möbelgeschäft erhältlich. Ist der WC-Reiniger eingewirkt und die Außenseiten sind sauber, greifst Du zur Klobürste und putzt mit ihr gründlich den gesamten Innenraum der Toilette. Als besonders praktisch erweist sich dabei ein sogenannter Randreiniger, also eine kleine Extrabürste. Zuletzt reinigst Du die Bürste und ihren Behälter. Leere Rückstände aus, gib ein wenig Allzweckreiniger hinzu und halte die Klobürste ein bis zweimal in die Toilette, während Du die Spülung betätigst. Für besonders langanhaltende Frische kannst Du übrigens auch WC-Steine jeder Art anbringen. Doch auch diese sollten, inklusive Haltekorb, regelmäßig ausgetauscht werden.

Schritt 2: Kalkreste von den Armaturen entfernen

Mit dem Allzweckreiniger und einem frischen (!) Lappen kannst Du nun alle Oberflächen im Bad reinigen. Bei Armaturen jedoch, reicht dies häufig nicht aus. Je nachdem, wie gut diese vom Vormieter gepflegt wurden, können sich hier nämlich hässliche und unhygienische Kalkrückstände befinden. Hierfür kannst Du erst einmal zu einem handelsüblichen Kalkreiniger aus dem Supermarkt greifen. Sind nun immer noch Rückstände übrig, verwendest Du eine alte Zahnbürste und Essigreiniger oder Zitronensäure. Ist der Kalk schon hart geworden, kannst Du im Notfall mit einem spitzen Gegenstand, zum Beispiel einem Schraubendreher, hartnäckige Reste von den Armaturen kratzen. Dadurch könnte aber die Armatur beschädigt werden. In diesem Extremfall wäre daher das Auswechseln der alten gegen neue Armaturen einen Gedanken wert. Übrigens: Armaturen dürfen niemals mit einem Topfreiniger oder Edelstahlschwamm gereinigt werden. Dadurch entstehen nämlich kleine Schäden an der Oberfläche und ihr Glanz geht langfristig verloren.

Extra-Tipps:

  1. Schraube den sogenannten Perlator ab und lege ihn in Essigwasser, um den Kalk zu entfernen. Es handelt sich dabei um den „Aufsatz“ am Wasserhahn. Kalkablagerungen machen sich hier dadurch bemerkbar, dass das aus dem Wasserhahn strömende Wasser in verschiedene Richtungen spritzt.
  2. Wusstest Du, dass Cola gegen Kalk hilft und die Armaturen glänzen lässt?
  3. Auch Zahnpasta kann für besonders strahlende Armaturen verwendet werden.
  4. Zum Schluss solltest Du die Armaturen nach der Reinigung stets mit viel Wasser abspülen und mit einem weichen Tuch trockenwischen.

Schritt 3: Eine einladende Badewanne

So eine Badewanne ist purer Luxus, doch wenn sich hier alte, undefinierbare Ablagerungen finden lassen, ist sie alles andere als einladend. Damit Du Dich nach Deiner Putzaktion oder dem Umzug in der Badewanne entspannen und rundum wohlfühlen kannst, solltest Du auch diese besonders gründlich reinigen. Wische die Badewanne mit einem Lappen beziehungsweise Schwamm und Allzweckreiniger aus. Sollten sich Kalkablagerungen in der Wanne befinden, kannst Du diese ebenfalls mit Essig oder Zitronensäure entfernen (wie bereits bei den Armaturen). Verzichte in der Badewanne aber auf zu scharfe Reinigungsmittel, da eventuelle Rückstände sonst später über das Badewasser auf Deine Haut kommen.

Schritt 4: Saubere Duschvorhänge

Duschabtrennungen aus Glas oder Plastik kannst Du mit Essigreiniger, einem Mikrofasertuch sowie viel Wasser und einem Abzieher säubern. Wusstest Du aber, dass Du einen Duschvorhang einfach bei 30 Grad in die Waschmaschine geben kannst? Oder Du entscheidest Dich für ein neues Modell aus dem Möbelhaus. Einfache und dennoch schöne Duschvorhänge gibt es hier schon ab etwa vier Euro inklusive Ringe zum Aufhängen.

Schritt 5: Der volle Durchblick im Badspiegel

Ob Schminken, Frisieren oder Rasieren: Ohne einen sauberen Spiegel wird das zur echten Herausforderung. Auch der Badspiegel will deshalb regelmäßig geputzt werden. Prinzipiell kannst Du hierfür einen einfachen Glasreiniger verwenden, oder aber einen Spritzer Essigessenz beziehungsweise Spülmittel. Die größere Herausforderung liegt im anschließenden Abtrocknen. Viele Tücher hinterlassen nämlich unschöne Schlieren oder einen Film mit restlichem Reinigungsmittel auf dem Spiegel. Ich empfehle Dir deshalb ein Mikrofasertuch oder – ganz einfach – ein Stück alte, zerknüllte Zeitung. Schon hast Du wieder den vollen Durchblick…

Schritt 6: Boden und Fliesen wischen

Nun wollen natürlich auch die Boden- und Wandfliesen noch gründlich gereinigt werden. Hierfür greifst Du erst einmal zum Staubsauger oder Besen. Sind grobe Verschmutzungen und Haare entfernt, kannst Du nass wischen, um auch festsitzende Verschmutzungen, fettige Fingerabdrücke oder Kalkreste loszuwerden. Dazu kannst Du einen Lappen mit Allzweckreiniger verwenden. Für Kalkablagerungen kannst Du wieder zur Zitronensäure beziehungsweise der Essigessenz greifen.

Mein Geheimtipp lautet: Füge dem Putzwasser einen Schuss Klarspüler hinzu, den Du sonst in der Spülmaschine verwendest. Das sorgt für einen tollen Glanz.

Schritt 7: Schimmelfreie Fugen

Eines der größten Probleme im Bad stellen in der Regel die Fugen dar. Bei falscher oder unzureichender Pflege, beginnen diese schon nach wenigen Jahren sich zu verfärben und nicht selten bildet sich hier Schimmel. Verfärbte Fugen kannst Du mit einer Mischung auf Backpulver und Essig bekämpfen. Gibt diese einfach auf eine alte Zahnbürste und bearbeite die betroffenen Stellen. Hat sich in den Fugen bereits schwarzer Schimmel gebildet, musst Du einen Fugenreiniger in der Drogerie kaufen. Da dieser Chlor enthält, musst Du das Bad nach der Reinigung aber ordentlich durchlüften.

Schritt 8: Die Putzlappen reinigen

Zuletzt gibst Du nun noch alle verwendeten Putzlappen in den Kochwaschgang Deiner Waschmaschine, damit sämtliche Bakterien und auch Putzmittel aus den Materialien entfernt werden. Wähle hierfür mindestens 60, besser noch 90 Grad Celsius. Im nächsten Artikel der Serie „Beim Umzug selber putzen“ widmen wir uns einer strahlend sauberen Küche.

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Beim Umzug selber putzen Teil 1: Die alte Wohnung richtig hinterlassen

Beim Umzug putzen, alte Wohnung richtig hinterlassen

In meinem Artikel „Putzen beim Umzug – so findest Du passende Dienstleister“ habe ich Dir bereits erklärt, wie Du beim Putzen professionelle Unterstützung erhältst. Hast Du aber ausreichend Zeit und Lust beim Umzug selbst zu putzen, oder Du möchtest ein wenig Geld sparen, kannst Du natürlich auch eigens zu Staubwedel und Putzlappen greifen. Mit meinen praktischen Tipps und Tricks in dieser Artikelserie bist Du ruckzuck fertig und Deine Wohnung erstrahlt in Hochglanz.

Die alte Wohnung „besenrein“ hinterlassen

Im ersten Teil soll es nun erst einmal um Deine alte Wohnung gehen. Auch diese musst Du gereinigt hinterlassen. Während es in der Schweiz zum Beispiel Pflicht ist, dass der Mieter die Wohnung professionell grundgereinigt hinterlässt, gilt in Deutschland normalerweise die Klausel „besenrein“. Es sei denn, in Deinem Mietvertrag wurden abweichende Vereinbarungen getroffen. Lies deshalb vor dem Auszug unbedingt noch einmal gründlich nach. Doch was bedeutet nun eigentlich „besenrein“?

Eine „besenreine“ Wohnung bedeutet:

  • Du musst Deine alte Wohnung leerräumen
  • Du musst fegen
  • Starke Verschmutzungen müssen entfernt werden
  • Spinnweben müssen beseitigt werden (auch in Keller und Nebenräumen)
  • Einbauküche, Kühlschrank und Herd müssen gereinigt werden
  • Du musst Klebereste an Fenstern und Türen entfernen, diese aber nicht putzen
  • Teppichböden staubsaugen
  • Heizkörper wischen
  • Grobe Verschmutzungen im Bad beseitigen
  • Du musst Bad und Küche wischen

Mietvertragsabhängige Regelungen

Ob und wie gründlich Du weitere Verschmutzungen beseitigen musst, hängt jeweils von Deinem Mietvertrag ab. Bei einer vertraglichen Nichtraucherwohnung musst Du alle Spuren des Rauchens beseitigen, also zum Beispiel Ablagerungen an den Wänden. Auch Dübellöcher müssen nur entfernt werden, wenn dies explizit im Mietvertrag steht. Ähnlich verhält es sich mit Unkraut auf Terrasse und Balkon oder im Garten sowie der Tiefenreinigung von Teppichen und Gardinen.

Abnahme durch den Vermieter

Bei der Wohnungsübergabe nimmt der Vermieter die besenreine Wohnung ab und kann gegebenenfalls Nachbesserungen verlangen. Die Kosten für eine Reinigung allerdings, kann er Dir nur dann in Rechnung stellen, wenn es sich um eine zulässige Forderung gemäß den Vereinbarungen im Mietvertrag handelt und Du Dich der Reinigung oder Nachbesserung verweigerst.

Nun hast Du die alte Wohnung übergeben und kannst in Dein neues Mietobjekt ziehen. Das Problem ist: Auch hier wurde die Wohnung nur besenrein übergeben. Du möchtest die neuen vier Wände aber gewiss noch einmal richtig reinigen, bevor Du mit Möbeln & Co einziehst. Im zweiten Teil der Artikelserie „Beim Umzug selber putzen“ verrate ich Dir deshalb, wie Du das Badezimmer so richtig auf Hochglanz bringst und eventuellen Bakterien den Garaus machst.

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