Umzugskartons günstig oder gratis

Während Du auch Bananenkisten, Müllsäcke oder Koffer für Deinen Umzug nutzen kannst, sind Umzugskartons einfach die bessere Wahl. Denn sie lassen sich im Transporter oder Auto leichter und sicherer stapeln, sodass Du Deinen Umzugswagen effizienter packen und den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen kannst. Allerdings sind Umzugskartons nicht gerade günstig und Du wirst wahrscheinlich eine große Vielzahl an Kartons benötigen, um Dein Hab und Gut sicher zu verpacken. Was also tun, wenn Du nicht auf Umzugskartons verzichten, aber trotzdem Geld sparen möchtest? Ich werde Dir nun zeigen, wie Du Dir alle für Deinen Umzug benötigten Umzugskartons billig oder gratis sichern kannst, wobei Du ausreichend Zeit mitbringen solltest, um alle Deine Umzugskartons zu sammeln.

Umzugskartons im Internet gratis oder günstig ergattern

Wenn Du bisher nur bei den verschiedenen Kleinanzeigenportalen nach Umzugskartons geschaut hast, dann ist dies gerade einmal der Anfang. Denn während die Kleinanzeigenseiten im Internet und in der Zeitung in der Tat immer mal wieder kostenlose Umzugskartons zur Abholung anbieten, lohnt es sich auf jeden Fall auch, bei Facebook nach kostenlosen oder günstigen Umzugskartons zu schauen. Bestimmt gibt es auch für Deine Stadt eine „Zu Verkaufen“- beziehungsweise Flohmarktgruppe oder ein entsprechendes Netzwerk. Bei diesen Seiten auf Facebook sind meist unzählige andere Mitglieder aus Deiner Region angemeldet, bei denen Umzugskartons nur ungenutzt herumstehen und einfach zu viel Platz wegnehmen. Wenn dem so ist, posten sie vielleicht sogar selbst eine Anzeige, um ihre Umzugskartons günstig oder sogar gratis anzubieten. Andererseits kannst Du mit einer entsprechenden Anzeige auch selbst nach gebrauchten Umzugskartons schauen. Selbst beim Online-Auktionshaus eBay kannst Du Umzugskartons inzwischen ersteigern. Hierbei ist es natürlich sinnvoll, wenn der Anbieter aus Deiner Region stammt, damit Du die Kartons einfach abholen und die Kosten für den Versand einsparen kannst. Auch bei Yahoo gibt es kostenlose Gruppen, die sich Freecycle nennen, und bei denen Du immer wieder kostenlose Umzugskartons erhalten kannst. Du musst Dich also nur online auf die Suche machen!

Umzugskartons günstig oder kostenlos von Umzugsunternehmen

Mit ein wenig Glück kannst Du aber auch mit Deinem Umzugsunternehmen einen Deal aushandeln. Gerade bei größeren Umzügen, welche entsprechend ins Geld gehen, kannst du vielleicht sogar kostenlose Umzugskartons heraushandeln, wenn Du Dein Verhandlungsgeschick entsprechend einsetzt. Bei immer mehr Umzugsunternehmen kannst Du Umzugskartons zudem günstig mieten. Wenn Dir das immer noch zu teuer ist, kannst Du aber auch bei einigen Umzugsunternehmen in Deiner Stadt anfragen, ob diese vielleicht Umzugskartons aus ihrem Mietbestand zu verschenken haben. Denn wenn die Umzugskartons bereits mehrere Male vermietet wurden, kann das Umzugsunternehmen diese Kartons aufgrund ihres stark gebrauchten Zustands irgendwann nicht mehr verwenden, sodass Du vielleicht Glück mit deiner Anfrage hast. Nimm also Deinen Mut zusammen und probiere es einfach aus!

Alle Tipps im Überblick

Zum Schluss möchte ich die wichtigsten Tipps, wie Du Dir Umzugskartons nahezu kostenlos sichern kannst, noch einmal für Dich zusammenfassen und Dir noch ein paar echte Geheimtipps für die effiziente Nutzung dieser Kartons geben:

  • Angehörige, Freunde, Bekannte, Arbeits- oder Studienkollegen unbedingt nach Umzugskartons fragen, die Du Dir ausleihen oder sogar geschenkt haben kannst
  • Kleinanzeigen online und in der Zeitung studieren, um kostenlos Umzugskartons zu bekommen
  • bei eBay gebrauchte Umzugskartons günstig von Privatanbietern ersteigern
  • beim Kauf von Umzugskartons einen Preisvergleich im Internet machen
  • auch bei Yahoo, Google+ und anderen sozialen Netzwerken nach gebrauchten Umzugskartons suchen
  • verschiedene Facebook-Gruppen auf der Suche nach günstigen oder gratis Umzugskartons durchstöbern
  • Aufkleber kaufen, um bereits benutzte Umzugskartons dennoch gut sichtbar beschriften zu können
  • bei Umzugsunternehmen nach gratis Umzugskartons aus dem Mietbestand fragen
  • einen Rabatt auf Umzugskartons beim Umzugsunternehmen aushandeln
  • Umzugskartons günstig mieten
  • leicht beschädigte Umzugskartons mit ein bisschen Tape einfach wieder reparieren, um sie wieder einsatzfähig zu machen
  • ausreichend Zeit mitbringen, um genügend günstige oder kostenlose Umzugskartons zusammenzusammeln

Übrigens: Wer seine Umzugskartons effizient packt, der braucht am Ende weniger Kartons und kann so ebenfalls sparen. Um dich zu informieren, wieivele Kartons du überhaupt brauchst, kannst du meinen Umzugskartonrechner nutzen oder dich in diesem Artikel darüber informieren, mit wieviel Kartons du kalkulieren solltest.

Umziehen mit Klavier – was Du beim Klaviertransport beachten musst

Ein gewöhnlicher Umzug kann ganz schön anstrengend sein. Ein Umzug mit Deinem Klavier stellt allerdings eine völlig neue Herausforderung dar. Dies liegt nicht nur allein am Gewicht des guten Stücks, sondern auch daran, dass Erschütterungen beim Umzug eines Klaviers möglichst zu vermeiden sind. Mit einem Gewicht von bis zu 250 Kilogramm, handelt es sich bei einem Klavier um ein echtes Schwergewicht. Demnach sollte bereits jetzt klar sein, dass ein Klaviertransport in Eigenregie eher nicht zu empfehlen ist. Dennoch möchte ich Dir verraten, wie Du diese Mammutaufgabe meistern kannst und wann Du sie besser an einen Profi abgeben solltest.

Ein Klavier bitte nur mit den richtigen Hilfsmitteln transportieren

Wenn Du den Umzug Deines Klaviers zusammen mit Deinen Umzugshelfern selbst in die Hand nehmen willst, dann dürfen die passenden Hilfsmittel nicht fehlen. Denn ein Klavier ist in Bezug auf seinen Transport eines der anspruchsvollsten Stücke in Deiner Wohnung. Die folgenden Hilfsmittel sind daher unerlässlich:

  • Ein Rollwagen (Hund) mit einer stabilen Ablagefläche
  • Zwei Möbelgurte
  • Ein Transporter, der über eine Laderampe oder Hebebühne verfügt
  • Umzugsdecken oder ausreichend Schutzfolien (als Schutz vor Kratzern, für die der Klavierlack leider sehr anfällig ist)

Wenn du in einer höheren Etage wohnst und kein Aufzug verfügbar ist, macht es vielleicht Sinn, einen Möbelaufzug anzumieten.

Die Last gemeinsam stemmen

Ein Klavier sollte immer von mindestens zwei oder besser noch von drei Personen gemeinsam bewegt werden. Viele der genannten Umzugshilfsmittel kannst Du übrigens auch im Baumarkt oder bei einem Umzugsunternehmen preiswert mieten, sodass Du beispielsweise einen Rollwagen nicht unbedingt kaufen musst und so Kosten sparen kannst. Besonders wenn ein Aufzug vorhanden ist und Du einen Transporter anmietest, der über eine Hebebühne oder Laderampe verfügt, ist der Klaviertransport in Eigenregie durchaus machbar. Anfängern solltest Du diese Mammutaufgabe jedoch nicht zumuten, wobei ausreichend körperliche Fitness, viel Kraft und keine gesundheitlichen Einschränkungen (besonders im Bereich des Bewegungsapparates) eine ebenso wichtige Grundvoraussetzung sind, damit Du Deine Freunde überhaupt um diese Hilfe beim Umzug bitten kannst.

Die richtige Versicherung ist unerlässlich

Dabei solltest Du in Anbetracht des hohen Preises für ein Klavier auch unbedingt die Versicherungsfrage klären. Wenn Du Deinen Umzug in Eigenregie zusammen mit Deinen Freunden meisterst, ist nicht immer ganz klar, wer im Schadensfall haftet oder ob Du am Ende auf dem Schaden sitzen bleibst. Nicht jede Haftpflichtversicherung schließt die sogenannten „Freundschaftsdienste“ ein. Falls dies eine Deiner größten Sorgen ist, ist es also besser, wenn Du Dich gleich an ein Umzugsunternehmen für den professionellen Transport Deines Klaviers wendest – hier sollten dann auch die Versicherungsfragen geklärt sein.

Detaillierte Anleitung zum Klaviertransport

Doch wie transportierst Du Dein Klavier mit den genannten Hilfsmitteln denn nun am besten?

  • Im ersten Schritt musst Du das Instrument erst einmal auf dem Hund platzieren, sodass mindestens drei Helfer erforderlich sind. Während zwei starke Umzugshelfer das Klavier anheben, kann die dritte Person den Rollwagen an der richtigen Stelle unter dem Klavier positionieren.
  • Mit Hilfe des Rollwagens lässt sich das Klavier nun erst einmal relativ einfach bis zur Haustür bewegen.
  • Abhängig von der Größe Deines Klaviers kann es außerdem sinnvoll sein, wenn die Lyra und die vorderen Beine abmontiert werden. Unter Benutzung eines Akkuschraubers sollte dies kein Problem sein.
  • Die eigentliche Herausforderung besteht nun darin, das Klavier durch das gesamte Treppenhaus zu manövrieren und das Instrument womöglich viele Treppen herunter zu tragen.
  • Dazu sollte das Klavier zunächst mit Decken geschützt und mit Gurten fest an dem Rollwagen befestigt werden. Beim Tragen des Klaviers packen am besten gleich zwei Helfer an der Unterseite an.
  • Außerdem solltet ihr bei jedem Stockwerk eine kurze Pause einlegen, um so ausreichend Kräfte für die nächsten Treppenstufen zu sammeln.
  • Falls Du einen Flügel transportieren möchtest, muss der Transport wahrscheinlich hochkant erfolgen, damit das Instrument überhaupt durchs Treppenhaus passt.
  • Wenn ihr es erst einmal bis zum Transporter geschafft habt, kann das Klavier mittels der Laderampe oder Hebebühne relativ leicht verladen werden.
  • Bedenkt jedoch, dass das Klavier unbedingt ausreichend im Transporter fixiert werden muss, da es selbst bei leichten Erschütterungen bereits umfallen und Schaden nehmen kann.
  • Das Ausladen des Klaviers in der neuen Wohnung funktioniert dann in umgekehrter Reihenfolge.
  • Nach dem Umzug muss das Klavier eventuell neu gestimmt werden.

Wann solltest Du besser Profis für den Klaviertransport anheuern?

Falls Du Dir in Anbetracht dieser Anleitung einen Klaviertransport in Eigenregie nicht zutraust,  solltest Du auf jeden Fall einen Profi für den Transport Deines geliebten Instruments engagieren. Doch auch in den folgenden Fällen ist ein professioneller Klaviertransport im Rahmen Deines Umzugs ratsam:

  • Zu wenige oder nicht ausreichend starke Helfer
  • Gesundheitliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenleiden
  • Keinen ausreichenden Hilfsmittel
  • Wenn die Versicherungsfrage beim Transport Deines Klaviers nicht geklärt ist
  • Wenn es sich um ein sehr sperriges oder besonders altes und damit sehr fragiles Klavier handelt
  • Wenn Du einen Konzertflügel transportieren willst
  •  Bei einem sehr engen Treppenhaus
  • Bei einem sehr teuren Klavier (zum Beispiel von Herstellern wie Bösendorfer, Bechstein oder Steinway)

Dabei macht es am meisten Sinn, wenn Du ein Umzugsunternehmen beauftragst, das sich auf sachgemäße Klaviertransporte spezialisiert hat und gleichzeitig auch noch den Umzug Deiner restlichen Besitztümer fachmännisch abwickeln kann. Dann kannst Du die damit verbundenen Sorgen im gleichen Atemzug einfach an den Fachmann abgeben und Dich stattdessen um die Einrichtung in Deiner neuen Wohnung kümmern. Vielleicht ist es für dich ja auch eine Alternative, den kompletten Umzug in fremde Hände zu geben.

Umzug für Studenten Teil 2: Nebenjob als Umzugshelfer

Im ersten Teil der Artikelserie „Umzug für Studenten“ hast Du gelernt, wie Du als Student am besten wohnst und wie aus einem Umzug ein echtes Event unter Freunden werden kann. Nun geht es darum, wie Du den Umzug anderer Studenten, Familien oder Privatleuten zu Deinem Vorteil nutzen und Dir etwas Taschengeld verdienen kannst – als studentischer Umzugshelfer.

Wer kann als Umzugshelfer arbeiten?

Gerade männliche Studenten arbeiten häufig und gerne als Umzugshelfer, da sie zeitlich flexibel sind sowie jung und kräftig. Prinzipiell kann aber jeder als Umzugshelfer arbeiten, der körperlich gesund und entsprechend versichert ist (hierzu später mehr). Gewiss hast Du sogar schon häufig als helfende Hand bei Umzügen Deiner Freunde, Familie oder Bekannten mit angepackt. Anstatt kostenlos, kannst Du dies nun in Zukunft auch gegen ein attraktives Entgelt tun. Täglich ziehen täglich dutzende Menschen um, denen es an Umzugshelfern fehlt, die sich aber kein professionelles Umzugsunternehmen leisten können oder wollen.

Wieso ist der Job als Umzugshelfer gerade für Studenten attraktiv?

Private Umzugshelfer gibt es viele, ein auffallend großer Anteil hiervon sind aber Studenten. Der Nebenjob als Umzugshelfer scheint für sie also besonders attraktiv zu sein. Weshalb? Der studentische Umzugshelfer ist zeitlich meist deutlich flexibler als ein Arbeitnehmer und zugleich günstiger als ein selbstständiger Möbelpacker, der Steuern zahlen und die Umsatzsteuer abführen muss. Studenten können daher in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Zugleich brauchst Du für den Nebenjob keine besondere Ausbildung oder spezielle Kenntnisse. Du musst lediglich körperlich fit und leistungsbereit sein, eine perfekte Abwechslung zur Denkarbeit an der Uni. Möbel auf- und abbauen, Kartons tragen, Umzugskisten packen, den Transporter fahren…klingt machbar, oder?

Was Du brauchst, um als Umzugshelfer arbeiten zu können:

  1. Werkzeug und Equipment: Wenn Du nicht über eine professionelle Agentur oder ein Umzugsunternehmen geordert wirst, welches das entsprechende Equipment zur Verfügung stellt, solltest Du zumindest über die Grundausstattung an Material verfügen. Wer nämlich Sackkarre, Spanngurte, Werkzeug und sogar ein großes Fahrzeug mit zum Umzug bringt, ist gegenüber der Konkurrenz klar im Vorteil und kann höhere Stundenlöhne verlangen. Allerdings kann sich das gerade ein Student häufig nicht leisten. Es reicht daher auch, wenn Du einfach einen klassischen Werkzeugkoffer besitzt. Bespreche am besten im Voraus mit dem jeweiligen Kunden, was Du zum Umzug mitbringen sollst oder was er gut gebrauchen könnte.
  2. Ausreichende Haftpflichtversicherung: Beim Umzug kann immer ein Sach- oder Personenschaden entstehen, entweder auf Deiner oder der Kundenseite. Ein falscher Schritt und schon ist das Treppengeländer beschädigt und der Schrank hat einen dicken Kratzer. Das Wichtigste, wenn Du als studentischer Umzugshelfer arbeiten möchtest, ist deshalb eine gute Haftpflichtversicherung. Wenn Du ohne Bezahlung bei einem Umzug Deiner Freunde hilfst, erweist Du einen sogenannten „Freundschaftsdienst“, welcher in der Regel durch die Haftpflichtversicherung Deiner Bekannten abgedeckt wird. Nicht so, wenn es sich um eine bezahlte Tätigkeit handelt. Du benötigst daher für Deinen Nebenjob als Umzugshelfer eine extra Berufshaftpflichtversicherung oder einen entsprechenden Zusatz in Deiner privaten Haftpflichtversicherung. Diese sind meist für wenige Euro mehr pro Monat zu haben.
  3. Gewerbeschein: Am einfachsten meldest Du Deinen Nebenjob als Umzugshelfer als Kleingewerbe an. Solange Du nicht mehr als 17.500 Euro pro Jahr einnimmst, musst Du keine Umsatzsteuer ausweisen und kannst dennoch ganz einfach Rechnungen stellen. Entsprechende Vorlagen gemäß der Kleinunternehmerregelung findest Du zum Beispiel unter rechnungen-muster.de. Bleibst Du sogar unter dem Freibetrag von 8.652 Euro pro Jahr, musst Du gar keine Steuern bezahlen. Anmelden musst Du die Tätigkeit trotzdem…

Was verdient ein studentischer Umzugshelfer?

Berechnet wird die studentische Umzugshilfe in der Regel als Stundensatz. Üblich sind rund zehn bis 15 Euro. Du solltest niemals weniger als den gesetzlichen Mindestlohn verlangen!

So kommst Du an einen Nebenjob als studentischer Umzugshelfer

Wenn Du als studentischer Umzugshelfer arbeiten möchtest, hast Du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst Dich zum Beispiel von einer Vermittlungsagentur vertreten lassen, Anzeigen ins Internet oder eine Tageszeitung setzen oder für eine Zeitarbeitsfirma arbeiten. Versetze Dich hierfür am besten einmal in die Arbeitgeberseite hinein: Wo würdest Du nach Umzugshelfern suchen? Als kleine Hilfe kannst Du hierfür im Artikel „(Studentische) Umzugshelfer engagieren: Worauf musst Du achten?“ stöbern…

Umzug für Senioren Teil 3: So sparst Du beim Umzug richtig Geld

Im zweiten Teil der Artikelserie „Umzug für Senioren“ habe ich Dir erläutert, wie Du ein passendes Umzugsunternehmen finden kannst und weshalb Du vom Komplett-Service der Unternehmen profitierst, die sich auf Seniorenumzüge spezialisiert haben. Allerdings handelt es sich dabei natürlich um eine eher teure Methode des Umziehens. Wenn Du Deinen Umzug stattdessen so günstig wie möglich gestalten möchtest, habe ich jetzt 5 nützliche Tipps für Dich:

1. Den Umzugstermin richtig legen

Nimmst Du die Leistungen eines Umzugsunternehmens in Anspruch oder mietest einen Umzugswagen, kannst Du mit der richtigen Wahl des Umzugstermines viel Geld sparen. Die meisten Umzüge finden nämlich entweder zum ersten oder 15. eines Monats statt. Hier sind die Unternehmen regelmäßig ausgebucht, Du musst den Anbieter früh kontaktieren und hohe Preise bezahlen. Am 8., 10., 18., 23. oder einem sonstigen Termin mitten im Monat, sind die Angebote der Umzugsunternehmen hingegen häufig viel günstiger. Und noch einen Vorteil hast Du gegenüber den Arbeitnehmern und Studenten: Wenn Du dann auch noch anstelle des Wochenendes unter der Woche umziehst, findest Du gewiss echte Schnäppchen. Lass Dir hierzu von mehreren Umzugsunternehmen Angebote unterbreiten.

2. Auch der Umzugswagen kann teuer werden, muss er aber nicht

Ein zweiter großer Faktor bei einem Umzug ist der Umzugswagen. Nimmst Du den Service eines Umzugsunternehmens in Anspruch, ist dieser bereits im Preis inbegriffen. Ziehst Du allerdings auf eigene Faust um, musst Du einen entsprechenden Transporter extern mieten. Bezahlt wird dieser dann meist nach Größe und Mietdauer. Reduzierst Du beide, kannst Du viel Geld sparen. Das bedeutet: Schätze den Umfang Deines Mobiliars richtig ein, transportiere kleine Kartons lieber mit dem PKW und miete den kleinstmöglichen Transporter. Um die benötigte Größe so realistisch wie möglich einzuschätzen, kannst Du auf entsprechende Umzugsrechner im Internet zurückgreifen oder Dir bei einer kostenlosen Beratung durch einen Fachmann helfen lassen. Manchmal muss es dann gar nicht der Kleintransporter sein, sondern der Kombi Deines Schwagers ist vollkommen ausreichend. Mietest Du trotzdem extra ein Fahrzeug, versuch es erst kurz vor dem Umzug zu holen und anschließend direkt zurück zu bringen. Auch hier bist Du übrigens unter der Woche häufig günstiger dran als am Wochenende… Bestimmt ist in diesem Falle auch mein Tipp zum Low-Budget-Transporter aus dem Baumarkt für dich interessant!

3. An Kartons kannst Du sparen

Ja, die Umzugskartons sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, dabei brauchst Du diese nach Deinem Umzug eigentlich nicht mehr. Wieso also solltest Du viel Geld für Kartons ausgeben? Kleidung kannst Du auch in Wäschekörben transportieren und den Rest packst Du kurzerhand in Bananenkartons und Obstkisten. Diese sind häufig sogar stabiler als konventionelle Umzugskartons und zudem absolut kostenfrei. Frag einfach einmal in Deinem Supermarkt um die Ecke nach!

Lies dir auch unbedingt meine Tipps dazu durch, wie man Umzugskartons richtig packt, denn eins ist doch wohl klar: Nur wer das vorhandene Material optimal ausnutzt, der kann kräftig sparen!

4. Den Umzug steuerlich geltend machen

Auch der Staat greift Dir bei Deinem Umzug indirekt unter die Arme, indem Du einige der Umzugskosten von der Steuer absetzen kannst. Behalte daher unbedingt alle Quittungen auf. Ziehst Du als Senior aus gesundheitlichen Gründen um und kannst nachweisen, dass dadurch Deine Lebensbedingungen nachhaltig verbessert werden, hast Du gegenüber „normalen Umzüglern“ nämlich steuerlich zahlreiche Vorteile. Als Werbungskosten oder haushaltsnahe Dienstleistungen kannst Du dann folgende Umzugskosten bei Deiner nächsten Steuererklärung komplett geltend machen:

  • Ummeldegebühren
  • Kosten für den Auf- und Abbau von Haushaltsgeräten
  • Gebühren für Wohnungsannoncen
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung
  • Verpflegungskosten und Trinkgeld für die Umzugshelfer (privat und beruflich) sowie die Möbelpacker

Ergänzende Informationen zum steuerlichen Abzug von Umzügen findest du auch in meinem Tipp zur Umzugskostenpauschale.

5. Zahlreiche Fördermöglichkeiten für Seniorenumzüge

Übrigens hast Du, je nachdem aus welchem Grund Du umziehst, eventuell Anspruch auf Fördergelder von Deiner Krankenversicherung, Pflegekasse oder dem Sozialamt. So werden nicht nur barrierefreie Umbauten von der KfW gefördert, auch gesundheitlich bedingte Umzüge oder der Umzug in ein Pflegeheim werden durch externe Gelder unterstützt. Frage hierfür am besten einmal bei Deiner Krankenkasse nach oder kontaktiere das ortsansässige Sozialamt.

Übrigens: Weitere Informationen zu dem Umzugskosten und andere Sparmöglichkeiten findest du auch in diesem Tipp.

Umzug mit Haustieren Teil 1: Worauf muss ich achten?

Für viele Menschen bedeutet ein Umzug vor allem eines: Stress. Da bleibt nicht auch noch groß Zeit, sich intensiv um das Haustier zu kümmern. Dabei darfst Du aber gerade jetzt nicht vergessen, dass der Umzug auch für Dein Haustier eine sehr anstrengende, ja beängstigende Zeit sein kann. Der Lärm, der Trubel und die neue Umgebung gehen auch an den Vierbeinern in Deiner Familie nicht spurlos vorbei. Gerade Hunde oder Katzen tun sich mit den Veränderungen oft schwer. Gleichzeitig musst Du zahlreiche gesetzliche Bestimmungen beachten, vor allem dann, wenn Du ins Ausland ziehst oder exotische Haustiere mitnimmst. Ich habe deshalb für Dich in der Artikelreihe „Umzug mit Haustieren“ die wichtigsten Punkte für Deinen Umzug mit Haustieren zusammengefasst. Erst einmal möchte ich Dir allgemeine Tipps mit auf den Weg geben:

Betreuung am Umzugstag

Dein Baby oder Deine kleinen Kinder setzt Du am Umzugstag doch bestimmt nicht gnadenlos dem Trubel aus, sondern siehst Dich rechtzeitig nach einem geeigneten Betreuungsplatz um (siehe auch Artikelreihe „Umziehen mit Kindern“). Dies solltest Du deshalb auch für Deine Tiere tun. Kleintiere, welche im Käfig gehalten werden, kommen meist besser mit der Belastung klar, da sich für sie die direkte Umgebung nicht ändert. Viele fremde Gesichter oder starker Lärm können aber auch die kleinen Vierbeiner stark verängstigen. Versuche sie deshalb so gut es geht zu schonen, schon vor dem ganzen Trubel in das neue Zuhause zu bringen oder den Käfig zumindest in einen Raum zu stellen, in welchem es verhältnismäßig ruhig zugeht. Bei freilaufenden Haustieren hingegen, also Katzen oder Hunden, lohnt es sich tatsächlich, für den Umzugstag eine Betreuung zu organisieren. Für sie ändert sich schlagartig das ganze Revier. Manche Haustiere reagieren darauf sehr sensibel, verkriechen sich oder werden gar aggressiv. Am besten ist es deshalb, wenn das Tier den eigentlichen Umzug gar nicht miterlebt. Transportiere es so früh wie möglich in sein neues Zuhause oder organisiere eine Freundin oder jemanden aus der Familie, den das Tier kennt, dem es vertraut und der es für den Umzugstag zu sich nimmt.

Gefahren für Tiere während dem Umzug

Die Tiere so schnell wie möglich aus dem Schauplatz herauszuholen, ist auch auf den zweiten Blick die beste Idee. Denn wenn die Möbel eingepackt, die Waschmaschine demontiert und die Wände gestrichen werden, ergeben sich auch plötzlich zahlreiche neue Gefahren für Deine Tiere. Eine Katze könnte das Stromkabel anknabbern, der Hund die Wandfarbe trinken oder die Meerschweinchen unter den Ausdünstungen der Lösungsmittel leiden. Vergiss nämlich nicht: Tiere haben oft viel ausgeprägtere Sinne als wir Menschen und nehmen daher den Lärm, die Gerüche sowie auch einfach die gestresste Atmosphäre viel intensiver wahr. Du tust deshalb allen Beteiligten einen Gefallen, wenn Du Deine Haustiere umgehend vom Schauplatz entfernst.

Die Haustiere richtig transportieren

Doch dabei wirft sich die Frage auf, wie kannst Du das Tier eigentlich am besten transportieren? Während manche Hunde oder Katzen an das Autofahren gewöhnt sind oder daran sogar Spaß finden, reagieren andere darauf ganz sensibel. Ein Käfig muss zudem vor dem Kippen bewahrt werden und auch die Sauerei aus Einstreu und Futter im Auto möchtest Du Dir gewiss ganz gerne ersparen. Wichtig ist beim Tiertransport in erster Linie, dass er artgerecht ist. Neben dem Käfig zu sitzen und ihn festzuhalten, bringt bei einem Unfall gewiss nicht allzu viel Schutz. Sichere ihn deshalb ausreichend durch entsprechende Gurte oder bringe bei Hunden ein Netz zwischen Kofferraum und Sitzen beziehungsweise der Rück- und der Vorderbank an, damit dieser nicht aus Angst oder Neugier nach vorne springen und den Fahrer behindern kann. Bei längeren Fahrten musst Du unbedingt genügend Wasser und Futter dabei haben. Speichere zudem die Nummer des Tierarztes in Dein Handy ein oder schreibe sie auf einen Zettel und trage diesen für alle Fälle bei Dir. Sorge außerdem dafür, dass Dein Tier eine vertraute Umgebung hat. Packe sein Lieblingsspielzeug ein, die gewohnt riechende Schlafdecke und die üblichen Pflegeutensilien. Auch das Wasser solltest Du in Flaschen abfüllen und erst langsam durch das in der neuen Wohnung auswechseln. Ein zu plötzlicher Wechsel des Trinkwassers kann bei empfindlichen Tieren nämlich zu Verdauungs- und Magenbeschwerden führen. Bei personenbezogenen Haustieren solltest Du zudem während des gesamten Transportes in ihrer Nähe bleiben und sie durch Deine Stimme oder ein zärtliches Streicheln beruhigen. Übrigens: Beruhigungsmittel stellen eine sehr hohe Belastung für den Organismus eines Tieres dar und können im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden oder gar dem Tod führen. Sie sind deshalb eine reine Notlösung und dürfen nur in Absprache mit dem Tierarzt verwendet werden.

Alles neu? Das Haustier sanft eingewöhnen

Der Kratzbaum ist sowieso schon total alt und nimmt beim Umzug auch viel zu viel Platz weg? Dein Hund braucht schon länger ein neues Schlafkörbchen, dann ist dies ja die optimale Gelegenheit? Solche Gedankengänge sind logisch, stellen aber den völlig falschen Denkansatz dar. Versetze Dich einmal in die Lage des Haustieres: Deine komplette Umgebung ist neu, das Revier unbekannt und die Gerüche sind irgendwie seltsam. Schön, wenn Du dann zu Deinem gewohnten Kratzbaum oder der guten alten Kuscheldecke gehen kannst, oder? Genau! Je gewohnter Du die neue Umgebung für Deine Haustiere gestaltest, umso schneller und sanfter werden sie sich eingewöhnen. Bringe deshalb unbedingt die alten Spielsachen, Kratzbäume, Körbchen, Decken oder Käfige mit, auch wenn es eigentlich „unpraktisch“ oder „viel Aufwand“ ist. Dein Tier wird es Dir danken. Diese Dinge sollten dann übrigens auch die ersten sein, welche Du im neuen Heim wieder aufbaust. So kann sich das Tier noch während dem Einzugstrubel im gewohnten Unterschlupf verkriechen.

Ende gut, alles gut?

Nein, denn jedes Haustier reagiert anders auf die neue Umgebung. Katzen beispielsweise, fällt der Revierwechsel viel schwerer als Hunden. Und was ist mit „gefährlichen“ Tieren? Darfst Du die Schlange oder den Kampfhund im neuen Wohnort überhaupt halten? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen wir uns in den nächsten Teilen der Reihe „Umzug mit Haustieren“.

Weitere Artikel aus der Serie „Umzug mit Haustieren“

Dieser Artikel ist Bestandteil einer Artikel-Serie mit insgesamt 5 Artikeln. Vielleicht gefällt ist auch einer der anderen Artikel aus dieser Serie spannend für dich? Hier eine Liste der weiteren Artikel meiner Artikelserie „Umzug mit Haustieren“:

Umzugskosten: Was kostet ein Umzug + Die besten Spar-Tipps?!

Die Kosten für einen Umzug können stark schwanken, je nachdem, wie viele Personen umziehen, wie viele Möbel transportiert werden müssen und wie weit das neue Zuhause entfernt ist. Es ist daher immer gut, bereits im Voraus die Kosten für den Umzug zu berechnen und die Finanzen sinnvoll einzuplanen. Denn wo hohe Kosten sind, kannst Du stets auch viel einsparen. Und du möchtest ja gewiss schon gerne frühzeitig wissen, ob Dich der Umzug 200 oder 2.000 Euro kosten wird, oder? Ich habe Dir deshalb hier alles rund um die Kosten für einen Umzug und hilfreiche Spar-Tipps zusammengetragen.

Welche Kosten kommen überhaupt auf Dich zu?

Die größte Schwierigkeit bei der frühzeitigen Kostenberechnung für einen Umzug liegt darin, alle Kostenfaktoren mit einzuberechnen und abschätzen zu können. Denn vom Makler bis zum Trinkgeld für Handwerker, fallen bei einem Umzug die unterschiedlichsten Kosten an, die wiederum individuell unterschiedlich sind. Hierzu gehören beispielsweise

  • Maklerkosten
  • Mietkaution
  • Renovierungskosten
  • Handwerkerlöhne
  • Trinkgelder
  • Verpflegung am Umzugstag
  • Verwaltungskosten bei den Behörden
  • Umzugskartons und Packmaterial
  • Kosten für Installateure oder Elektriker
  • Parkgebühren
  • Kosten für den Nachsendeauftrag
  • Ummeldung von Internet, Telefon, Strom und Gas
  • Kosten für ein professionelles Umzugsunternehmen
  • Miete eines Transporters oder LKWs für den Umzug
  • Engagieren von externen Umzugshelfern
  • Kaufen von Umzugskartons und Bücherkartons
  • uvm.

Wie kannst Du die Kosten kalkulieren?

Manche Kosten sind unvermeidbar, andere kannst Du guten Gewissens einsparen. Doch auch für einen Umzug in kompletter Eigenregie solltest Du rund 500 bis 1.000 Euro einplanen. Musst Du einen Sprinter mieten, so kommen noch einmal etwa 60 bis 90 Euro pro Tag hinzu, bei einem 2,4 Tonner liegen die Preise zwischen 120 und 190 Euro täglich. Zudem musst Du die Verpflegung der freiwilligen Helfer einberechnen. Du brauchst noch mehr Hilfe, möchtest aber das Geld für eine Spedition sparen? Dann hole Dir doch ein paar studentische Hilfskräfte für etwa zehn bis zwölf Euro pro Stunde. Mit einberechnen musst Du auch die Benzinkosten, Packmaterialien, Schönheitsreparaturen, wie das Streichen der Wände, und ein Polster von 150 Euro für unvorhergesehene Kosten. Bei einem Umzug geht schließlich einmal etwas zu Bruch.

Sobald Du ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragst, wird der Umzug natürlich entsprechend teurer. In der Regel kannst Du dann aus verschiedenen Leistungspaketen wählen. Beim Full-Service-Angebot sind beispielsweise das Verpacken, Ab- und Aufbauen der Möbel mit dabei, doch Du kannst auch lediglich den Transport buchen. Manche Firmen bieten zudem weitere organisatorische Leistungen an, wie die Anmeldung der Parkverbotszone für den Umzugstag. Für eine realistische Kostenkalkulation solltest Du Dir von mehreren Umzugsunternehmen einen Kostenvoranschlag aufstellen lassen und diese vergleichen. Als groben Anhaltspunkt findest Du aber auch im Internet zahlreiche Umzugskostenrechner. So belaufen sich die geschätzten Kosten für ein Umzugsunternehmen bei einem Umzug mit 200 Kilometer Entfernung auf etwa

  • 950 Euro für 50 m²
  • 1.200 Euro für 80 m²
  • 1.375 Euro für 100 m²
  • 1.800 Euro für 150 m²

Wie kannst Du beim Umzug so richtig viel Geld sparen?

Der Vorteil ist: Wo hohe Kosten sind, kannst Du auch immer viel Geld sparen. Deshalb habe ich Dir nun die wichtigsten Spar-Tipps für Deinen Umzug zusammengetragen:

  1. Laderaum genau abschätzen: Je größer das Fahrzeug, desto höher sind nicht nur seine Mietkosten, sondern auch die für das Benzin aufgrund des höheren Verbrauchs. Manche Umzugsunternehmen bieten diesbezüglich einen kostenlosen Vor-Ort-Service an.
  2. Autovermietungen und Umzugsunternehmen vergleichen: Immer dann, wenn ein externer Dienstleister mit ins Spiel kommt, weil Du eine Spedition beauftragst oder einen Transporter mieten möchtest, solltest Du unbedingt mehrere Anbieter vergleichen. Lasse Dir von unterschiedlichen Firmen einen verbindlichen Kostenvoranschlag machen und entscheide Dich dann für das günstigste Angebot.
  3. Auch beim Packen kannst du bereits kräftig sparen! Verwende Materialien, die du kostenlos bekommst. Zum Beispiel Bananenkartons aus dem Supermarkt, sammele kostenlose Tageszeitungen um Material zum Umwickeln von zerbrechlichen Gegenständen zu haben und packe alles so clever zusammen, dass du wenige Kartons benötigst. Hier findest du Spartipps zum cleveren Packen der Umzugskartons und hier findest Infos dazu, wie viele Umzugskartons du für deinen Umzug brauchen wirst. Mit meinem Umzugskartonrechner kannst du zusätzlich schnell und einfach bestimmen, wieviele Kartons du beschaffen musst.
  4. Den richtigen Zeitraum wählen: Die Kosten für eine Spedition oder Autovermietung hängen auch stark vom Wochentag ab. Am Wochenende beispielsweise, ziehen immer viele Menschen um. Ebenso zum Ende und zur Mitte eines Monats, da der Mietbeginn in der neuen Wohnung in der Regel am 1. oder 15. datiert ist. Wenn Du diese Zeiträume also meidest, kannst Du von besonders günstigen Sonderangeboten profitieren.
  5. Schönheitsreparaturen vermeiden: Dein Mietvertrag regelt, ob und inwiefern Du Schönheitsreparaturen beim Auszug aus der alten Wohnung vornehmen musst. Manchmal wurde auch eine anteilige Kostenübernahme für Renovierungskosten vereinbart, dies ist jedoch eher der Sonderfall. Normalerweise musst Du beim Auszug nicht viel mehr machen, als die Wände und eventuell die Decken zu streichen, die Farbe dafür kostet nur rund 25 Euro. Verlangt der Vermieter mehr, so informiere Dich noch einmal ausführlich über Deine Rechte und Pflichten. Viele der Klauseln sind nach dem neuesten Recht nämlich ungültig. So kannst Du die Kosten und den Aufwand für unnötige Schönheitsreparaturen vermeiden.
  6. Strom- und Gasanbieter vergleichen: Bei einem Umzug hast Du normalerweise ein Sonderkündigungsrecht bei dem jeweiligen Strom- und Gasanbieter. Das ist doch die perfekte Gelegenheit, wieder einmal die aktuellen Tarife zu vergleichen, bevor Du neue Verträge abschließt. Dies kann Einsparungen von mehreren Hundert Euro pro Jahr bedeuten.
  7. Günstige Hilfskräfte suchen: Wenn Du noch Bedarf an Hilfskräften hast, gibt es auch günstigere Varianten als das professionelle Umzugsunternehmen. Im Internet beispielsweise, tummeln sich zahlreiche Studenten, die sich gerne etwas als Möbelpacker dazu verdienen würden. Hier musst Du jedoch auf eine ausreichende Versicherung aller Beteiligten achten. Auf Nummer sicher kannst Du beispielsweise auch mit Zeitarbeitern gehen. Hier übernimmt in der Regel die Leiharbeitsfirma selbst das Organisatorische sowie die Versicherungen und Du fährst immer noch deutlich günstiger als mit der Spedition. Am Trinkgeld und der Verpflegung jedoch, solltest Du nicht sparen.
  8. Umzug steuerlich absetzen: Zuletzt kannst Du einige der Umzugskosten auch noch absetzen und so am Ende des Jahres Steuern sparen. Wichtig ist, dass Du Dir deshalb jede Leistung quittieren lässt und die Belege unbedingt aufbewahrst. Bei einem beruflich bedingten Umzug beispielsweise, kannst Du viele Kosten als Werbungskosten in voller Höhe ansetzen und auch bei privaten Umzügen lässt sich Geld über die „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wieder reinholen (z.B. für das Umzugsunternehmen oder Handwerker). Die Transport-, Makler- und Reisekosten lassen sich (bei einem beruflichen Umzug) zudem auch als Werbungskosten geltend machen und selbst bis zu sechs Monatsmieten für die alte und bis zu drei Mietzahlungen für die neue Wohnung lassen sich so ebenfalls steuerlich absetzen, wenn der Mietvertrag nicht rechtzeitig gekündigt werden konnte. Auch 75 Prozent der Kosten für Deinen neuen Herd kannst Du beim Finanzamt einreichen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spaß beim Umziehen und Sparen…

Low-Budget: Umzug mit dem Transporter aus dem Möbelmarkt oder Baumarkt

Wer beim Umzug aufs Geld gucken muss und nur innerhalb einer Stadt und mit verhältnismäßig wenig Möbeln und anderen Gegenständen umzieht, der kann beim Transport seiner Habseligkeiten am Umzugstag unter Umständen richtig sparen! Anstatt den Transporter bei einer renommierten Vermietungsgesellschaft anzumieten, kann man nämlich prüfen ob ein im Baumarkt oder Möbelmarkt gemieteter Transporter nicht unter Umständen sehr viel preisgünstiger ist und so den Umzug zu einem echten Low-Budget-Projekt macht!

Was viele gar nicht wissen …

Mittlerweile hat fast jedes große Einrichtungshaus oder jeder Baumarkt das Serviceangebot für seine Kunden einen Transporter, Lieferwagen oder einen Anhänger anzumieten um die eingekauften Möbel oder Baustoffe unproblematisch transportieren zu können.

Was viele gar nicht wissen: Oft sind es gar nicht die Möbelhäuser oder Baumärkte, die hier als Vermieter auftreten, sondern Drittagenturen! Diese profitieren nur von den Kunden des Marktes und verkaufen Ihre Serviceleistungen quasi „on top“. Nicht selten kann man daher die Transporter in Baumärkten oder Möbelhäusern tatsächlich auch ausleihen ohne selber Kunde des Marktes zu sein!

Für deinen Umzug ergibt sich so unter Umständen ein nicht unerhebliches Einsparpotential. Immer dann, wenn man wenig Möbel und Gegenstände zum Transportieren hat und wenn man in einer größeren Stadt nur kleiner Strecken bewältigen muss (z.B. wenn man sein Kinderzimmer oder das Zimmer in einer Studenten-WG räumt), kann es durchaus sinnvoll sein, die hiesigen Händler anzusprechen und nachzufragen ob nicht ein Transporter stundenweise vermietet wird.

Ein Rechenbeispiel

Ein Transporter bei einem renommierten Vermieter kostet meiner Erfahrung nach rund 65 – 100 Euro pro Tag. Der genaue Preis hängt natürlich immer vom Vermieter, den sonstigen Serviceleistungen und dem Transporter (z.B. Modell, Ladevolumen, Preisklasse etc.) ab. Auch der Zeitpunkt der Anmietung (je früher man mietet, desto billiger wird’s normalerweise) ist für die Preisgestaltung ausschlaggebend. Rechnen wir einfach mal mit einem durchschnittlichen Preis von 80 Euro pro Transporter und Tag (die Spritkosten lassen wir der Einfachheit halber unter den Tisch fallen). Eine stündliche Anmietung ist bei vielen klassischen Verleihern nicht, oder nur unter sehr speziellen Bedingungen möglich. Um die Tagesmiete kommt man hier fast nie herum.

Das letzte Baumarktangebot, dass ich wahrgenommen habe sah so aus: Transporter für 7,95 Euro / Stunde und 0,30 Cent je gefahrenen Kilometer. Der Sprit ist im Kilometerpreis bereits enthalten gewesen, das Tanken übernahm der Baumarkt, ich hatte den Transporter mit fast vollen Tank übenommen.

Gehen wir mal von folgenden Parametern aus (in meinen Augen relativ realistisch für kleine Umzüge innerhalb der gleichen Stadt):

  • Klassischer Studenten-Umzug von einer Wohngemeinschaft in die nächste
  • Transportiert wird über eine Strecke von 8 Kilometern von der alten zur neuen Wohnung
  • Der Baumarkt ist 7 Kilometer von beiden Umzugsorten entfernt
  • Für das Holen des Transportes, das Beladen, Transportieren und Entladen und das Wegbringen des Transporters muss mit ungefähr 3 Stunden kalkuliert werden

Dann ergeben sich mit den Eckdaten meiner letzten Baumarkt-Transporter-Erfahrung Gesamtkosten von 32,85 Euro (setzten sich zusammen aus 9 Euro Kosten für die gefahrene Strecke von 30 Kilometern und 23,85 Euro aus der Anmietung über 3 Stunden).

Selbst bei 2 Transporten auf der gleichen Strecke ergibt sich lediglich ein Preis von 61,50 Euro (setzt sich zusammen aus 13,80 Euro für 46 Km gefahrene Strecke und Transportermiete über 47,70 Euro für 6 Stunden), der immer noch deutlich unter den üblichen Tagespreisen von renommierten Vermietstationen liegt.

Du siehst: Wer auf’s Geld gucken muss, der kann mit Baumarkt-Transportern oder mit geliehenen Anhängern aus dem Möbelmarkt durchaus Geld sparen!

Vorbereitung ist das A und O beim Low-Budget Umzug

Wer mit der stündlichen Anmietung eines Lieferwagens viel Geld sparen will, der sollte seinen Umzug aber besonders gut vorbereiten. Denn: Jede weitere angefangene Stunde für die Miete des Transporters kostet bares Geld! Wer erst anfängt alle Möbel abzubauen, wenn der Transporter schon vor der Tür steht, der wird unter Umständen sogar drauf zahlen. Daher solltest du am Umzugstag richtig vorbereitet in den Möbeltransport starten. Berücksichtige dazu vor allem folgende Tipps:

  • Packe erst alles fertig bevor du den Transporter holst. Hier erfährst du, wie du Umzugskartons richtig packst.
  • Sieh‘ zu, dass alle Möbel abgebaut und für den Transport verpackt sind
  • Recherchiere die schnellsten (von der Fahrtzeit) Strecken zwischen den beiden Umzugsorten und für die Strecke von den Umzugsorten zum Baumarkt. Nicht immer ist der kürzeste Weg auch der schnellste (gerade wenn man in einer Großstadt zu Zeiten der Rush-Hour umzieht).
  • Am Besten du deponierst deine Möbel schon irgendwo (Hof, Hausflur, Carport des Nachbarn, etc.) in der Nähe des Parkplatzes für deinen Transporter, damit das Beladen schnell geht!
  • Es wäre gut, wenn der Transporter am Umzugstag direkt vor den Haustüren der Umzugsorte parken kann, damit das Be- und Entladen schnell geht. Vielleicht gibt es ja bei deinen Umzugswohnungen eine kostengünstigere Alternative zu einem Halteverbot am Umzugstag?
  • Stelle die Möbel direkt in der Reihenfolge zurecht, in welcher der Transporter beladen werden soll – dann geht das Einladen schneller. Hier erkläre ich dir, wie du den Möbeltransporter richtig belädst.
  • Vielleicht kannst du die Möbel am Umzugstag erstmal irgendwo (auf der Straße, im Hof oder im Hausflur) zwischenlagern um das Entladen des Lieferwagens oder des gemieteten Anhängers zu beschleunigen.
  • Teile die 2-4 erfahrensten Helfer ein, die nur damit beschäftigt sind die Möbel in den Miettransporter einzuladen und sie wieder aus dem Transporter auszuladen.
  • Vermeide unnötige Wege beim direkten Transport. Das Essen oder weitere Besorgungen könnt ihr vielleicht auf hinterher verschieben.
  • Ein zweiter Transport lässt sich unter Umständen vermeiden, wenn man erst alle sperrigen Gegenstände transportiert und Kisten oder Umzugskartons dann (oft auch erst hinterher) in den Privatwagen transportiert. Bitte deine Freunde mit großen Autos, also um ihre Hilfe und bitte sie darum am Umzugstag selbst zu fahren!
  • Die Möbel werden erst aufgebaut, wenn alles aus dem Wagen ausgeladen ist. Deine Helfer sollten sich nur darauf konzentrieren alles in die neue Wohnung oder an einen geeigneten Lagerort zu transportieren.

Übrigens: Wenn dein Umzugstag von einer Strafe für zu schnelles Fahren begleitet wird, dann hast du nichts gewonnen! Also, fahre entsprechend der Verkehrsregeln und nach StVO, auch wenn dir die stündlichen Kosten für die Anmietung im Nacken sitzen!

Den Transporter rechtzeitig reservieren

Da die Transporter und Anhänger aus dem Baumarkt oder dem Einrichtungshaus oft sehr beliebt sind, solltest du rechtzeitig daran denken, deinen Transporter oder Mietanhänger für den Umzugstag zu reservieren. Manchmal kann es sogar notwendig sein schon einen Monat oder noch länger vor dem Umzugstermin im Baumarkt aufzuschlagen und dort den Transport für deinen Umzugstag zu reservieren.

Bei der Reservierung solltest du unbedingt prüfen wie groß die Ladeflächen des reservierten Transporters sind (um schon mal zu planen was du wie transportierst und wie viele Transportfahrten es braucht). Sollte der Baumarkt oder das Möbelhaus unterschiedliche Transporter mit unterschiedlichen Ladevolumina haben, dann solltest du dir zusichern lassen, dass du ein Modell bekommst, das auch wirklich deinen Anforderungen genügt!

Am Umzugstag solltest du dir allerdings die Zeit nehmen und den reservierten Transporter genau auf Schäden zu untersuchen. Stellst du Beschädigungen fest, die im Vermiet-Protokoll noch nicht vermerkt worden sind, bitte die Markt-Mitarbeiter darum, diese ordentlich festzuhalten.

Mein Tipp: Achte bei der Reservierung unbedingt darauf, dass es keine versteckten Kosten gibt. Große Ketten werden ihre Kunden nicht mit Nepp-Angeboten ködern und sollten daher deinen Vorzug genießen – in jedem Fall solltest du aber einen Blick in das Kleingedruckte werfen! Rechne deinen Transport genau durch. Kalkuliere dabei eher etwas zu passiv als zu optimistisch. Außerdem solltest stets die enthaltenen Versicherungsleistungen (Vollkasko enthalten? Mit welcher Zuzahlung im Schadensfall?) prüfen!

Hilfe: Wie belade ich einen Umzugstransporter oder LKW?

Einen Umzugstransporter, LKW oder auch einfach ein großes Auto für den Umzug anzumieten, ist meist deutlich günstiger als die professionelle Umzugsfirma. Klar, wer sich den Luxus leisten kann, profitiert davon, dass er weder selbst die Möbel tragen, noch den Umzugswagen beladen oder gar fahren muss. Doch Dir fehlt es an dem nötigen Kleingeld und Du übernimmst den Transport lieber selbst? Gar kein Problem: Ich zeige Dir, wie Du den Umzugstransporter, LKW oder Sprinter richtig belädst und Du kannst Dein Geld lieber für den nächsten Urlaub sparen.

Wieso muss ein Umzugswagen mit System beladen werden?

Könntest Du nicht einfach Alles so stapeln, wie es eben reinpasst? Nein, denn die Gegenstände müssen ausreichend gesichert werden. Ansonsten kommt es nicht nur zu Beschädigungen bei den transportierten Materialien, sondern gegebenenfalls auch zu schweren Verletzungen der Insassen bei einem Unfall. Das richtige Beladen schließt deshalb die korrekte Sicherung der Möbel, Kartons, Pflanzen usw. ein. Doch noch ein Grund spricht für das Beladen nach System: Alle Möbel, Kartons, Pflanzen und Haushaltsgeräte sollen in dem Wagen Platz haben. Sonst müsstest Du mehrmals fahren und spätestens, wenn eine weite Strecke zwischen der alten und der neuen Wohnung liegt, möchtest Du das gewiss vermeiden. Das richtige Beladen ist ohne Erfahrung aber häufig ein schwieriges Unterfangen. Wie es dennoch geht, zeige ich Dir in den folgenden zwölf einfachen Schritten:

  1. Nimm alle Griffe und Schlüssel von den Möbeln ab sowie alle losen Kleinteile, die während des Transportes für unschöne Kratzer oder gar Beschädigungen sorgen könnten. Verpacke diese am besten mitsamt den zugehörigen Schrauben in einer kleinen Tüte und schreibe darauf, zu welchen Möbelstück sie gehören.
  2. Verklebe mit Klebeband alle Schranktüren oder Schubladen, die sich während des Transportes öffnen könnten.
  3. Lege Umzugsdecken bereit (auch normale Wolldecken sind möglich), damit die Möbel vor Transportschäden geschützt werden können. Wenn Du keine besitzt, so kannst Du Umzugsdecken in jedem Baumarkt für rund 1,50 Euro pro Stück kaufen. Hast Du den Wagen gemietet, so bietet die Autovermietung häufig auch zugehörige Decken gegen eine kleine Leihgebühr an.
  4. Verwende möglichst einheitliche Umzugskartons (hier verrate ich dir, wie du günstig oder gratis an diese Umzugskartons herankommst). Dies ermöglicht anschließend das Stapeln der Kartons im Umzugswagen sowie die optimale Ausnutzung des gesamten Stauraumes. Mehr zum Thema „Umzugskartons richtig packen“ findest Du auf umzugsratgeber.de/umzugskartons-richtig-packen
  5. Du selbst oder einer Deiner Umzugshelfer sollte von nun an stets beim LKW bleiben. Er passt somit nicht nur auf, dass nichts geklaut wird, es spart auch Zeit, wenn er die Gegenstände direkt aus dem Wagen entgegennimmt und stapelt.
  6. Eingeladen werden jetzt zuerst die Umzugskartons. Diese stapelst Du längs an der Trennwand zwischen Fahrer und Laderaum bis hoch an die Decke des Wagens. Begonnen wird dabei stets mit den schweren Kartons unten, nach oben hin werden sie immer leichter. Nach der ersten Reihe weißt Du, wie viele Umzugskartons in eine solche Reihe passen und kannst kurz den weiteren Vorgang planen. Wo Lücken entstanden sind, kannst Du Wäschesäcke, Handtücher oder Füllmaterial zur Fixierung verwenden.
  7. Jetzt werden flache sowie leicht zerbrechliche Gegenstände an den Seiten mit Gurten fixiert. Durch den „Rückhalt“ der Außenwand sind sie so besonders gut gegen mögliches Zerbrechen gesichert und nehmen zudem so wenig Platz wie möglich ein.
  8. Nun geht es an die Möbel. Zum Teil sind sie gewiss auseinandergebaut, weil Du Deinen riesigen Kleiderschrank oder das große Doppelbett niemals durch die Tür bekommen hättest. Diese Einzelteile können daher jetzt aufgeladen werden. Begonnen wird erst einmal mit den Wänden und Türen von großen Schränken. Auch diese werden seitlich mit den entsprechenden Gurten an der Wand befestigt. Achte dabei stets darauf, den LKW gleichmäßig zu beladen. Arbeite deshalb abwechselnd an der rechten und linken Seite.
  9. Jetzt kommen die Möbel in den Transporter. Tische, Stühle, Schränke, Kommoden…eben all das, was sich nicht mehr weiter auseinanderbauen lässt. Lade sie mittig in den Transporter ein und versuche sie so zu verkeilen, dass sie fest stehen und so wenig Raum wie möglich beanspruchen. Entstandene Zwischenräume füllst Du auch hier mit weichen Materialien.
  10. Die Haushaltsgeräte kommen nun in die noch freien Stellen. Das hat allein den Grund, dass die Waschmaschine, der Herd, die Spülmaschine & Co zuerst in die neue Wohnung sollen. Denn sie sind nicht nur sperrig und daher besser in einer noch leeren Wohnung zu rangieren, sie sollten auch zuerst aufgebaut und angeschlossen werden. Da es sich um besonders schwere Geräte handelt, musst Du diese unbedingt ausreichend mit Gurten fixieren.
  11. Zuletzt kommen die Lebewesen in den Transporter. Die Sprache ist nicht von Deiner Katze, sondern von den Pflanzen. Überstülpe die Blumentöpfe mit einem blauen Sack, damit die Erde nicht entweichen kann. Da es für die Pflanzen nichts Schlimmeres gibt als sauerstoffarme Luft in einem dunklen Raum, solltest Du sie erst kurz vor dem Transport einladen und zugleich bei der Auskunft wieder herausnehmen.
  12. Apropos Ausladen: Der Prozess läuft hier natürlich einfach in umgekehrter Reihenfolge ab. Du oder ein Umzugshelfer bleiben dabei stets im Wagen, lösen die Möbelstücke, Kartons und Geräte von ihrer Verankerung und reichen sie dann den Umzugshelfern heraus…

…doch was machst Du eigentlich, wenn Du keine oder nicht ausreichend Umzugshelfer hast? Vielleicht ist gerade Ferienzeit und die Familie sowie Freunde sind verreist? Als kleinen Extratipp gebe ich Dir deshalb mit auf den Weg, im Internet einmal nach studentischen Umzugshelfern zu suchen. Diese freuen sich über einen kleinen Nebenverdienst und Du kommt immer noch deutlich günstiger weg als mit der professionellen Umzugsfirma. Ich wünsche Dir viel Erfolg und gutes Stapeln!

Mein Tipp: Am besten du erstellst vorab bereits einen Einrichtungsplan und teilst diesen an deine Umzugshelfer aus. So weiß jeder gleich beim Entladen des LKWs wo welcher Karton und welches Möbel hinkommen soll. Das schont deine Nerven am Umzugstag und vermeidet einen Stau beim Ausladen, weil jeder erst fragen muss „Wohin soll denn dieser Karton“? Hier verrate ich dir, wie du einen Einrichtungsplan bei deinem Umzug erstellst.