Kostengünstige Alternativen zu Umzugskartons

Ein Umzug kann ganz schön ins Geld gehen. Vor allem das richtige Verpackungsmaterial kann eine ganze Menge an Kohle verschlingen, sag ich dir! Im Laufe der Zeit habe ich aber einige Alternativen gesammelt, die dir beim kostengünstigen Verpacken deines Hab und Guts helfen können.

Bananenkartons statt Umzugskartons

Die Kartons in denen Supermärkte ihre Bananen geliefert bekommen eignen sich hervorragend als Ersatz für den klassischen Umzugskarton. Sie sind stabil und recht groß, bestehen aus Unter- und Oberseite und lassen sich im LKW perfekt stapeln. Deswegen eignen Sie sich hervorragend für die Durchführung eines Umzugs. Viele Supermärkte geben diese Kartons kostenlos auf Anfrage ab.

Mein Tipp: Klapper‘ doch einfach mal die örtlichen Supermärkte in der Nähe ab und frage ob Kartons über sind, die du bekommen kannst. In der Regel finden sich immer 2-3 Kartons die Supermärkte kostenlos heraus geben. Je größer und besser besucht der Supermarkt oder Discounter ist, desto mehr Kartons lassen sich potentiell abstauben. Der Supermarkt spart sich so die Kosten für die Entsorgung und du lässt den Karton einer neuen Bestimmung zukommen!

Aber: Mittlerweile hat sich dieser Tipp schon ziemlich herumgesprochen und viele Supermärkte verwenden die Kartons mittlerweile auch selber. Deswegen kann es ein paar Tage dauern, bis du ausreichend Material zusammengesammelt hast. Fang‘ also rechtzeitig mit deiner Tour durch die Supermärkte an. Sollte ein Markt keine Kartons über haben, dann bitte die Verkäufer darum die Kartons der nächsten Lieferungen für dich zurückzuhalten.

Bananenkartons sind natürlich der Klassiker als Alternative zum Umzugskarton, in vielen Kaufhäusern des Einzelhandels gibt es aber noch weitere, stabile Kartons in denen Waren bei der Lieferung verpackt werden. Frag daher nicht nur nach Bananenkartons, sondern auch nach anderen stabilen Kisten, die sich gut stapeln lassen nach!

Müllsäcke für Strümpfe und Wäsche

Müllsäcke lassen sich kostengünstig im örtlichen Supermarkt beziehen. In vielen Regionen Deutschlands gibt es sogar Abfallentsorger, die kostenlose Müllsäcke bereitstellen. Bei uns in Hannover beispielsweise gibt es in jedem Supermarkt kostenlose Abfallsäcke für Wertstoffe und Papier.

Abfallsäcke lassen sich für einen Umzug hervorragend umfunktionieren. Sie können dazu dienen leichte und flexible Gegenstände zu transportieren. Besonders gut eignen sich Müllsäcke für den Transport von Strümpfen, Unterwäsche, Handtüchern, Decken und Bettlaken.

Prüf‘ doch einmal ob Müllsäcke für dich eine Alternative sind oder ob du mit den Abfallsäcken das Verpackungsmaterial für deinen Umzug kostengünstig ergänzen kannst. Gibt es in deiner Region keine kostenlosen Müllsäcke, kannst du auf Reisen rechtzeitig daran denken und einmal nachgucken ob es nicht am Reiseziel kostenlose Säcke zum Mitnehmen gibt.

Zeitungspapier, Decken und Handtücher zum Auspolstern

Polstermaterial und Luftpolsterfolie kosten im Handel echt viel Geld! Günstiger wird’s, wenn du versuchst die Materialien zu verwenden, die ohnehin im Haushalt vorhanden sind. Geschirr lässt sich vielleicht auch mit Handtüchern polstern und Tassen kannst du zum Schutz hervorragend mit Socken ausstopfen.

Außerdem solltest du rechtzeitig vor dem Umzug die Tages- oder die kostenlosen Wochenzeitungen aufheben. Zeitungspapier ist ein hervorragender und kostenloser Ersatz zum Packpapier aus dem Handel!

Bäcker in der Familie?

In Bäckereien findet man oft Plastikkisten mit denen Brote und Brötchen transportiert werden. Ähnliches gibt es auch in Fleischereien oder bei Party-Lieferdiensten. Vielleicht hast du ja einen jemanden aus diesen Zünften in der Familie oder im Freundeskreis und kannst fragen, ob er dir einige dieser Kisten leihen kann? Die Kisten eignen sich wirklich hervorragend zum Transportieren von Büchern und größeren Gegenständen.

Auch die Post hat solche Plastikkisten in den viele Briefumschläge oder kleine Pakete transportiert werden können. Wenn du jemanden kennst, lässt sich da vielleicht was einrichten?

Achte aber in jedem Fall darauf, den Freund oder Bekannten nicht in Probleme zu bringen. Wer Angestellt ist, der sollte vorab immer seinen Chef fragen ob das Verleihen von Materialien gestattet wird.

Gebrauchte Umzugskartons nutzen oder Kartons mieten

Frag doch einfach einmal im Freundeskreis nach: Fast immer findet sich jemand, der noch alte Umzugskartons im Keller stehen hat und diese gerne abgibt! Wenn es wirklich nichts im Bekanntenkreis abzutreten gibt, dann schau in die Kleinanzeigenteile der regionalen Zeitungen oder auf Kleinanzeigenportalen im Internet nach. Hier werden oft Umzugskartons verschenkt oder zumindest günstig angeboten.

Mittlerweile gibt es auch die Möglichkeit, Kartons zu mieten. Ob diese Alternative wirklich sinnvoll ist, muss jeder für sich selber wissen. Meiner Erfahrung nach dauert es nach einem Umzug doch recht lange, bis alle Kartons ausgepackt und an den Verleiher zurückgeschickt sind und nicht selten streitet man sich hinterher über Beschädigungen an den Kartons.

Wäschekörbe, Koffer und Reisetaschen benutzen

Wie oft habe ich es schon erlebt, dass Koffer und Reisetaschen leer in Umzugskartons gestopft worden sind? Nutze diese Behältnisse doch gleich für den Transport und um Kleidung zu verpacken. Auch Wäschekörbe eignen sich hervorragend als Transportbehältnis beim Umzug.

Eine Antwort auf „Kostengünstige Alternativen zu Umzugskartons“

  1. Ich plane meinen Umzug und muss soviel wie möglich sparen. Nach gebrauchten Kartons zu suchen, ist eine tolle Idee! Ich kann auch Ikea-Taschen empfehlen, die sich wirklich sehr zum Transport von Kleinkram und Kleidung eignen.

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