Insektenschutz in der Wohnung

Insektenschutz: Fliegengitter

Wenn die Temperaturen in die Höhe klettern, haben viele Hausbesitzer mit Insekten zu kämpfen. Gerade im heißen Rekordsommer 2018 war das ein echtes Problem bei uns! Wer umzieht, der kann sich beim Einrichten der neuen Wohnung auch gleich daran machen einen wirksamen Insektenschutz zu installieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich gegen Fliegen, Stechmücken, Wespen und Co zu schützen, beispielsweise durch ein Fliegengitter, Insektenschutzfenster oder abschreckende Pflanzen. Ich erkläre in diesem Artikel welche Möglichkeiten es gibt und wo die Vor- und Nachteile liegen.

Effizienter Insektenschutz zum Einbauen

Jeder kennt es: Fliegen, Mücken, Bienen und Wespen, spätestens im Sommer sind die verschiedenen Insekten wieder da. Doch es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich effektiv dagegen zu wehren. Sie sind sehr vielfältig, beispielsweise gibt es flexibel anpassbare Fliegengitter, Rollläden mit Insektenschutz oder Lichtschachtabdeckungen. Statt die Insekten, die im Ökosystem eine wichtige Funktion haben, mit Klebefolien oder anderem zu töten, ist es besser, sie nicht in die Räume zu lassen:

Fliegengitter

Eine gute Idee ist ein Fliegengitter, das innerhalb des Fensterrahmens angebracht wird. Das Fenster kann ganz normal geöffnet werden, denn die Insekten bleiben durch das feine Gewebe draußen. Dennoch ist ein einwandfreier Luftaustausch möglich.

Fliegengitterfenster und -türen

Es gibt zudem spezielle Fliegengitterfenster und -türen in verschiedenen Größen. Insektenschutz-Fensterrahmen sind stabil und lassen sich bei Bedarf einfach herausnehmen. Vor allem die Fliegengitter- Schiebetüren sind sehr praktisch, denn sie sind im Handumdrehen zur Seite geschoben und verschwinden komplett, wenn sie nicht benötigt werden.

Insektenschutzrollos

Insektenschutzrollos, die sich auch für Dachfenster eignen, funktionieren hinsichtlich der Anbringung und Handhabung ähnlich wie herkömmliche Rollos. Bei Nichtgebrauch verschwinden sie in einer Kassette.

Umweltfreundliche Insektenvernichter

Insektensprays sind effektive Schädlingsbekämpfungsmittel, aber für Menschen, Haustiere sowie die Umwelt giftig. Daher raten Experten davon ab, diese Mittel zu verwenden. Es gibt auch natürliche, effektive Methoden zur Insektenbekämpfung. Die umweltfreundlichen, biologisch unbedenklichen Produkte helfen ebenso dabei, die Eindringlinge draußen zu halten. Sie unterscheiden sich von den chemischen Insektensprays, die nur mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen zum Einsatz kommen dürfen und zudem als gesundheitsschädlich gelten, durch ihre ungefährlichen Anwendungszwecke. Es kommt in der Regel zu keiner Geruchsbelästigung oder schädlichen Wirkungen.

Wenn du die „chemische Keule“ auspackst, solltest du also unbedingt auf Dinge achten wie Hautverträglichkeit oder ökologische Unbedenklichkeit.

Mit Pflanzen Insekten wie Mücken fernhalten

Mücken und andere Insekten fernhaltenWer mich kennt, der weiß das ich gerne im Garten aktiv bin. Deswegen weiß ich auch, dass die Kombination von verschiedenen Pflanzen (z.B. auf der Terasse) durchaus sehr wirksam sein kann um Insekten fernzuhalten.

Viele verschiedene Pflanzen wirken sehr gut gegen unliebsame Insekten. Der Grund sind die darin enthaltenen ätherischen Öle. Viele hängen Geranien vor ihre Fenster und den Balkon. Die Bepflanzung ist ein toller Blickfang, doch die Blumenpracht kann auch Insekten erfolgreich abwehren. Mücken, Fliegen oder Bremsen mögen den Geruch nicht. Auch Stangenbohnen können auf dem Balkon Insekten abwehren und gleichzeitig als natürlicher Sicht- oder Sonnenschutz fungieren. Die sehr pflegeleichte Balkonpflanze Pelargonie hält mit ihrem zitronigen Duft insbesondere Mücken und Wespen fern. Ein Wundermittel soll auch der Wirkstoff der wilden Tomaten sein. Stechmücken mögen den sehr intensiven Geruch der Pflanzen nicht. Am Fensterbrett mindern sie somit die Gefahr, dass sie in die Wohnung gelangen. Ebenso als effektiv gilt Katzenminze dank des enthaltenen Nepetalactons. Echter Lavendel wirkt mit seinem Duftstoff gut gegen Fliegen, Mücken und Zecken (zieht aber z.B. Hummeln magisch an).

Mit Kräutern Insekten abwehren

Insekten fernhalten: Kräuter, BasilikumDaneben können auch einige Kräuter Insekten fernhalten, da sie Duftstoffe freisetzen, die auf sie abschreckend wirken. Dazu gehört zum Beispiel Basilikum, der in keiner Küche fehlen darf und obendrein gegen Mücken und Fliegen wirksam sein soll. Daher sollte auf dem Fensterbrett eine Basilikum-Pflanze aufgestellt werden. Auch die Ringelblume wehrt Mücken ab. Sie mögen, genau wie Ameisen und Spinnen, zudem Pfefferminze nicht.

Zusammenfassung

Geöffnete Fenster sorgen insbesondere im Sommer für frische Luft und ein angenehmes Raumklima. Doch die verschiedensten Insekten führen manchmal dazu, dass wir sie geschlossen halten. Dies muss nicht sein, denn es gibt genügend Möglichkeiten, die Insekten fernzuhalten. Dazu gehören beispielsweise Fliegengitter, Insektenschutztüren oder -fenster, die den Plagegeistern den Weg versperren. Daneben gibt es auch einige Pflanzen und Kräuter, mit denen dafür gesorgt werden kann, dass die Insekten draußen bleiben. Dadurch kann auf die Verwendung von chemischen Mitteln und Giften verzichtet werden. Alle Lebewesen spielen in der Natur eine wichtige Rolle, auch die Insekten, die wertvolle Dienste leisten. Daher sollten sanftere Methoden bevorzugt werden. Es gibt für jeden Bedarf die passende Lösung. Die unterschiedlichen Maßnahmen können auch miteinander kombiniert werden. Ein Fliegengitter kann beispielsweise jedes Jahr wiederverwendet werden und dies über einen langen Zeitraum. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Pflanzen, denn diese müssen vielleicht im nächsten Jahr neu angepflanzt werden.

Den Umzug richtig planen

Den Umzug richtig planen

Du hast den neuen Mietvertrag bereits unterschrieben? Dann gilt es nunmehr einige wichtige Vor- und Nachbereitungen zu treffen.
So ist jeder Umzug stets ein geeigneter Zeitpunkt, die Wohnung zu entrümpeln, und sich von den seit Jahren nicht mehr verwendeten Staubfängern zu trennen – so kannst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

  1. Du brauchst weniger Kisten packen und transportieren.
  2. Durch den Verkauf noch brauchbarer Gegenstände kannst du deine Umzugskasse noch ein wenig aufbessern.

Darüber hinaus darfst du keinesfalls vergessen, alle für die alte Unterkunft relevanten Verträge, wie Strom, Gas, Telefon etc. zu kündigen. Es könnte sonst ein böses Erwachen geben, wenn du nach dem Einzug in die neue Wohnung von einer unerwarteten Doppelbelastungen negativ überrascht wirst.

Auch der Einzug sollte durchdacht sein

Nach dem Umzug: Wohnzimmer einrichten - So gelingt es!Neben der Planung für die alte Wohnung gilt es natürlich auch, sich seine Gedanken zu der neuen Bleibe zu machen – wie stellst du die Möbel, wie sollen die Wände dekoriert und gestrichen werden usw.

Eine ganz elementare Frage, die von den meisten Menschen völlig außer Acht gelassen wird, ist die nach der Beleuchtung. An dieser Stelle wird sich nun der eine oder andere unter Ihnen die Frage stellen, warum man sich um die Beleuchtung kümmern soll. Schließlich hängt man seine Lampen wieder an den dafür vorgesehenen Elektroanschlüsse auf, stellt seine Deckenfluter in der Nähe der Steckdosen auf und ist an dieser Stelle fertig mit weiteren Gedanken.

Die Beleuchtung in der Wohnung hat einen hohen Stellenwert

Doch weit gefehlt!

  • Die Beleuchtung hat maßgeblichen Einfluss auf den Wohlfühlfaktor in der Wohnung.
  • Nur eine ausgewogene Mischung aus Grundbeleuchtung, Akzentbeleuchtung und Arbeitsbeleuchtung sorgt für nötige Abwechslung im Zimmer.
  • Durch den Einsatz von LED-Leuchtmitteln kannst du viel Geld sparen
  • Klassische Glüh- und Halogenlampen gehören mehr und mehr der Vergangenheit an.

Grund genug somit, sich im Vorfeld hinreichend mit dem Thema Beleuchtung auseinanderzusetzen, da vor der Renovierung noch die Möglichkeit besteht, notwendige Kabel und Streckdosen zu verlegen, damit du die Wohnung nach deinen Wünschen entsprechend gestalten kannst.

Auf diese Weise vermeidest du spätere unschöne und störende Verlängerungskabel sowie kostspielige Veränderungen, die aller Voraussicht nach eine weitere Renovierung nach sich ziehen würden.

Beleuchtung? Ziehe einen Experten zu Rate

Oft ist es auch hilfreich, einen Experten hinzuzuziehen, denn beispielsweise nur ein Elektriker wird dir mit Gewissheit sagen können, ob der dir erhachte Plan umzusetzen ist.

Beispielsweise kannst du nicht alle Leuchtmittel auch in allen Räumlichkeiten verwenden. Eine Auswahl verschiedener Glühlampen, LED etc. erhältst du beispielsweise unter https://www.beleuchtungdirekt.de.
In Kombination mit einem geeigneten Fachmann kannst du so deiner Traumwohnung einen großen Schritt näherkommen.

Innenraumgestaltung im Holzdekor-Paneelen

Holzdekor-Paneelen

Nach dem Umzug müssen die Räumlichkeiten im Haus oder in der neuen Wohnung eingerichtet werden. Mit einer Wandverkleidung aus Holzdekor bekommen Wohnräume einen individuellen Charakter.

Optische Vorteile und praktischer Nutzen

Holzdekor strahlt Gemütlichkeit und Wärme aus. Mit der Anbringung von Decken- und Wandpaneelen kann abhängig von der Art der Verlegung die Wirkung eines Raumes verändert werden. Paneele können den Raum optisch verbreitern und ihn ästhetischer oder höher erscheinen lassen. Neben ihren visuellen Vorteilen haben Wandpaneele auch einen praktischen Nutzen. Hinter Paneelen kommen hässliche Kabel nicht zum Vorschein. Als wertvolle raumgestalterische Elemente können Holzdekor-Wandpaneele in den Wohnräumen individuelle Akzente setzen. Paneele dienen vorrangig der Gestaltung von Wänden und Decken und eignen sich optimal um einzelne Bereiche, beispielsweise das Wohnzimmer oder die TV-Rückwand, besonders hervorzuheben. Eine Wandverkleidung in Holzoptik verschönert den Eingangsbereich, Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Wandpaneele können in Form von Feuchtraumpaneelen auch im Badezimmer eingesetzt werden. Hochwertige Holzdekor-Paneele für jede Anforderung und jeden Raum sind beim Spezialisten für Decken- und Wandpaneele erhältlich. Ein Dekor-Paneel, dessen Oberflächen aus Dekorpapier oder Dekorfolie besteht, ist eine kostengünstige Alternative zum klassischen Holz-Paneel. Holzdekore werden durch spezielle Herstellungsverfahren angefertigt und wirken deshalb naturgetreu. Bei der Dekorauswahl sollten der Einrichtungsstil sowie die Größe der Räumlichkeiten berücksichtigt werden. Neben Holzdekor-Paneelen sind auch Wandpaneele mit Fantasiedekoren mit ihren brillanten Farboberflächen eine optische Bereicherung für die Wohnräume.

Montage auch von Laien durchführbar

Die Montage der Nut-Feder-Paneele kann auch von Heimwerkern mit wenig Erfahrung schnell und einfach durchgeführt werden. Nut-Feder-Wandpaneele mit Klick-Verbindungen sind noch einfacher zu montieren. Da diese Paneele beim Zusammenfügen einrasten, wird das Über-Kopf-Arbeiten bei der Deckenmontage enorm erleichtert. Um die Anzahl der benötigten Paneele zur Ausstattung einer Decken- oder Wandfläche zu berechnen, müssen das Deck- und Berechnungsmaß berücksichtigt werden. Während das Berechnungsmaß die tatsächliche Breite eines Wandpaneels bezeichnet, wird die nutzbare Breite durch das Deckmaß angegeben. Wenn eine komplette Wandverkleidung mit Holzdekor-Paneelen geplant ist, wird zuvor eine Latten-Unterkonstruktion, auf die anschließend die Paneele genagelt werden, angebracht. Sämtliche Kabelverbindungen können zwischen Wandpaneelen und Unterkonstruktion untergebracht werden. Zur Einsparung von Heizkosten besteht die Möglichkeit, Holzdekor-Wandpaneele zusätzlich mit Materialien zur Wärmedämmung auszustatten. Trittgeräusche werden durch eine Ausrüstung mit Schalldämmung minimiert. Neben Holzpaneelen in 2D-Optik sind inzwischen auch 3D-Paneele erhältlich. Wandpaneele in 3D-Optik sorgen für einen dreidimensionalen Eindruck der Wandfläche. Durch das Anbringen einer Wandverkleidung können aufwendige Renovierungen vermieden werden. Die Verkleidung der Wände mit Dekor-Paneelen bietet ausreichend Handlungsspielraum hinsichtlich Optik, Montage und Preis.

DIY Regale selber bauen

Regal bauen

Stauraum – ein typisches Thema beim Bezug einer neuen Wohnung oder des neuen Hauses. Besonders betroffen ist hier der Stauraum in Form von Regalen. Denn seien wir ehrlich, ein Regal mehr könnte man nach einem Umzug doch irgendwo immer gebrauchen – sei es, weil das  Bücherregal aus dem Wohnzimmer sich im neuen zu Hause viel besser im Flur macht, aber ein völlig regalloses Wohnzimmer auch blöd ist oder weil man plötzlich stolzer Balkonbesitzer ist und doch irgendwo ein bisschen Grün unterbringen muss oder auch weil man das praktische Gewürzregal aus der alten Wohnung so vermisst.

Doch wer ein besonderes und individuelles Regal haben möchte, muss oft tief in die Tasche greifen – und das für ein paar Bretter. Dann doch lieber selber machen! Wir zeigen dir drei tolle und einfache Ideen, wie du ruck zuck ein passendes Regal selber zauberst.

Doch bevor du dich ans Werk machst, zunächst ein paar allgemeine Hinweise zum Regalbau.

Empfohlenes Holz

Ganz klar, Fichte und Kiefer gehören zu den günstigsten Hölzern. Doch das Problem ist, dass diese Weichhölzer bei der Verarbeitung leicht ausreißen. Daher sind gerade für Anfänger etwas teurere Hölzer wie Birke, Leimholzplatten aus Birke oder Erle oder auch Multiplex-Platten aus Birkenholz unter Umständen besser geeignet.

Präzise arbeiten

Auch wenn ein Regal ein gutes Anfängerstück ist, auch hier ist präzises Arbeiten unerlässlich. Was nicht passt, wird passend gemacht gilt nicht. Genaues messen und exaktes zusägen sind gefragt. Am besten lässt du dir diese Arbeit im Baumarkt abnehmen. So musst du dich nur auf das Schrauben und gegebenenfalls Schleifen und Lackieren konzentrieren.

Die Werkzeuge

Wer sich die Bretter für sein Regal im Baumarkt zuschneiden lässt, braucht noch nicht einmal eine Säge. Art und Anzahl der Schrauben fallen von Regal zu Regal unterschiedlich aus. Ein Akkubohrschrauber erleichtert die Arbeit. Holzleim sorgt für mehr Stabilität. Mit Schleifpapier oder Schleifgerät geht es an die Feinarbeit.

So, hier nun aber endlich unsere Regalideen!

Ein Modulregal aus Weinkisten selber bauen

Ein Modulregal schafft dir nicht nur viel Stauraum für relativ wenig Geld, du kannst es auch perfekt an die Gegebenheiten des Raumes anpassen und jederzeit erweitern. Ein Modulregal lässt sich sogar als Raumteiler einsetzen.

Natürlich kannst du für dein Modulregal die einzelnen Korpusse selbst bauen. Anleitungen dazu findest du beispielsweise auf Internetseiten von Baumärkten. Doch sogar aus fertigen Modulen kannst du dir ein individuelles Regal bauen und hast damit denkbar wenig Arbeit. Hoch im Kurs sind aktuell Modulregale aus Weinkisten.

Da Weinkisten derzeit so beliebt sind, besteht der größte Aufwand darin, erst einmal gut erhaltene Kisten zu einem fairen Preis aufzutreiben. Am besten tust du dich hierfür online um. Meist wird man bei Kleinanzeigen fündig. Es gibt auch Onlineshops, die Weinkisten anbieten, diese sind dann aber meist etwas teurer. Vielleicht hast du aber auch Glück und der Weinhändler in deiner Straße überlässt dir ein paar Kisten. Überlege dir genau, wie viele Kisten du für dein Wunschregal benötigst, denn der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Eine schöne Alternative zu Weinkisten können übrigens Obstkisten sein.

Weinkistenregal

Drei Ideen für ein Modulregal aus Weinkisten

Als Vorlage kommen hier drei Anregungen von uns. Dir fällt aber sicher noch mehr ein!

  1. Ein Bücherregal aus Weinkisten

Das Bücherregal aus Weinkisten ist wohl die einfachste Möglichkeit, ein tolles und individuelles Modulregal zu zaubern. Hierfür stellst du die Kisten einfach in der gewünschten Form neben- und aufeinander. Du kannst auch einige Kisten hochkant stellen, um eine besondere Form zu erreichen. Durch zusägen kannst du einzelnen Kisten auch eine schräge Form geben und das Regal in Ecken einpassen – zum Beispiel unter einer Treppe oder einer Dachschräge.

Regal stabilisieren: Dein Regal aus Weinkisten kannst du auch als Raumteiler nutzen. Hierfür ordnest du die Kisten so an, dass sie im Wechsel mal mit dem Boden und mal mit der offenen Seite in eine Richtung zeigen.

  1. Wandregal aus Weinkisten

Du kannst die Kisten auch mit Dübeln und Schrauben an der Wand befestigen. Wenn du mehrere Kisten im Hoch- und Querformat oder versetzt zueinander an einer Wand kombinierst, ist ein individueller Hingucker garantiert. Eine weitere Möglichkeit, ein Wandregal aus alten Weinkisten zu zaubern ist, diese auf hübschen Konsolen zu montiert. Ein solches Wandregal macht sich vor allem in der Küche sehr gut. Wenn man in die Unterseite der Kiste noch ein paar Haken einschraubt, hat man sogar noch einen dekorativen Platz für Lieblingsbecher und Tassen.

Tipp: Da die Weinkisten oft etwas älteren Datums sind, bleiben raue oder splitterige Stellen am Holz nicht aus. Diese solltest du mit Schleifpapier bearbeiten, damit du nicht jedesmal Gefahr läufst, dir einen Splitter zuzuziehen, wenn du etwas aus dem Regal nimmst.

  1. Rollregal aus Weinkisten

Für ein Rollregal aus Weinkisten musst du lediglich Rollfüße unter eine oder mehrere miteinander verbundene Kisten Schrauben. Schon hast du praktischen fahrbaren Stauraum, den du zum Beispiel im Büro für Aktenordner nutzen kannst.

Tipp: Für ein noch individuelleres Ergebnis kannst du die Weinkisten auch streichen oder lackieren. Ganz in weiß sehen sie besonders elegant aus. Ein Modulregal, bei dem jede Kiste in einer anderen Farbe gestrichen ist, wirkt besonders fröhlich und macht sich gut im Kinderzimmer.

Hängeregal

Das etwas andere „String“-Regal

Wer sich auf Instagram oder Interior-Blogs Inspiration für seine Inneneinrichtung holt, kommt kaum am Anblick des berühmt-berüchtigten Stringregals, dem Designklassiker von Nils und Karin Strinning, vorbei.

Ob unser Tipp für ein Stringregal der besonderen Art auch so ein Klassiker wird, muss sich erst zeigen. Kostengünstiger ist es allemal und hier steht String tatsächlich für Schnur…

Für das Hängeregal brauchst du:

  • Ein Holzbrett 80 x 20 cm
  • Schleifpapier
  • Zwei dickere, gleichlange Schnüre (z.B. Hanfseile), die Länge der Seile ist dir überlassen und davon abhängig, auf welcher Höhe das Regal später hängen soll
  • Bohrer
  • Zollstock

Das Regalbrett lässt du dir am besten gleich im Baumarkt zurechtsägen. Du kannst natürlich auch andere Maße als die vorgegebenen wählen, wenn dein Regal länger oder tiefer sein soll.

Du musst nun bei dem Brett nur noch die Feinarbeit übernehmen und raue Stellen mit Schleifpapier bearbeiten.

Im nächsten Schritt markierst du dir die vier Stellen, an denen die Löcher für das Seil gebohrt werden auf dem Regalbrett – eine Markierung in jede Ecke. Miss mit dem Zollstock exakt gleiche Abstände aus.

Mit einem Bohraufsatz, der etwa der Dicke des Seiles entspricht, werden nun die vier Löcher in das Regalbrett gebohrt, durch die später das Seil gefädelt wird.

Nun wird es etwas friemelig: Du musst von jedem Seil beide Enden durch die Löcher fädeln und unter dem Regalbrett einen Knoten in jedes Seilende machen, auf dem das Brett schließlich aufsitzt. Es ist nicht ganz einfach, die Knoten so hinzubekommen, dass das Regal am Ende auch gerade hängt. Hier wirst du ein wenig herumprobieren müssen. Das war es dann aber auch schon! An Hakenschrauben kannst du das Regal nun an der Decke oder Wand befestigen.

Auch bei diesem Regal sind Variationen möglich. So kannst du auch mehrere Regalbretter in beliebig großem Abstand am Seil verknoten. Du kannst das Regalbrett farbig streichen oder für einen Vintagelook ein Regalbrett aus alten Holz verwenden.

Ein Leiterregal selber bauen

Ein Leiterregal ist ein dekoratives und praktisches Möbelstück. Mit dem richtigen Anstrich macht es sich auch gut auf Terrasse oder Balkon, um den Lieblingspflanzen angemessenen Ausstellungsraum zu bieten.

Das brauchst du für dein Leiterregal:

  • Eine Holzklappleiter
  • Holzbretter in verschiedenen Längen
  • Akkubohrschrauber
  • Schleifpapier
  • Schrauben

Eine Doppelstehleiter aus Holz ist das Grundgerüst für dein Leiterregal. Ob alt oder neu – das ist ganz dir überlassen. Nur stabil genug sollte die Leiter noch sein und möglichst frei von Holzwürmern.

Hinweis: Wenn du mit altem Holz arbeitest, achte darauf, dass es frei von Holzwürmern ist. Andernfalls hast du möglicherweise nicht lange Freude an deinem Regal. Zudem können die Holzwürmer auch auf andere Möbelstücke übergehen. Holzwürmer lassen sich übrigens auch im Holz vernichten. Zum Beispiel durch eine Wärmebehandlung.

Für die Regalbretter kannst du z.B. Kiefern- oder Fichtenholzbretter verwenden. Auch Tischlerplatten erfüllen hier voll und ganz ihren Zweck. Das Leiterregal ist Pyramidenförmig aufgebaut. Die genaue Länge der Bretter ist dir überlassen. Doch sollte das längste Regalbrett nicht mehr als ein Drittel länger sein als die Standbreite der Leiter.  Andernfalls wird das Regal instabil. Die Bretter lässt du dir am besten im Baumarkt auf die passenden Maße zusägen.

Nun gilt es zunächst, etwas Feinarbeit zu erledigen. Mit Schleifpapier machst du rauen oder rissigen Stellen am Holz den Gar aus. Leiter und Regalbretter kannst du zudem beliebig streichen und lackieren.

Man könnte meinen, nun müssen nur noch die Bretter auf die Leiterstufen gelegt werden – doch sicher ist sicher und stabil wird das Regal nur, wenn die Regalbretter mit den Leiterstufen verschraubt werden. Hierfür musst die die Stellen, an denen die Bretter auf den Stufen aufliegen sollen, markieren. Anschließend bohrst du an den Markierungen Löcher in die Bretter. Nun kommt es beim weiteren Vorgehen auf das genaue Leitermodell an. Manche Doppelstehleitern haben flache Stufen, andere haben senkrecht stehende Sprossen. Bei einer Leiter mit Stufen kann von unten verschraubt werden. Bei einer Leiter mit senkrecht stehenden Sprossen müssen die Schrauben von oben versenkt werden. In jedem Fall versenkst du die Schrauben am besten mit einem Akkubohrschrauber.

Jetzt bleibt uns nur noch, dir viel Spaß beim Werkeln zu wünschen!

Duschkabinen in Mietwohnungen – brauche ich eine Genehmigung?

Duschkabine in dier Mietwohnung, was sagt Vermieter?

Du wohnst in einer Mietwohnung und wünschst dir eine neue Duschkabine oder eine Duschwand für die Badewanne? Dann fragst du dich sicher, ob du hierfür eine Genehmigung benötigst oder den Einbau einfach selbst erledigen darfst.

Grundsätzlich solltest du dir für die Renovierung deines Duschbereichs eine schriftliche Erlaubnis deines Vermieters einholen. Dies wird dir auf lange Sicht möglichen Ärger und Aufwand ersparen, denn wenn du eine Wohnung anmietest, gibst du dich mit dem Zustand dieser bei Vertragsunterzeichnung zufrieden und bestätigst, dass du die Räumlichkeiten bei Auszug auch in ebendiesem ursprünglichen Zustand zurückgibst. Solltest du also einen Umbau von der Größe einer Badezimmerrenovierung durchführen wollen, verändert dieser den Ursprungszustand so weit, dass der Vermieter bei Ihrem Auszug fordern kann, die Renovierung rückgängig zu machen.

Kostendeckung und Verantwortung für Duschkabinen in Mietwohnungen

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die dein Vermieter hinsichtlich des Einbaus einer neuen Duschkabine genehmigen kann:

  • Du erhältst die Erlaubnis, ein neues Duschkonzept zu installieren. Die Kosten für dieses musst du jedoch selbst tragen. In diesem Fall ist die Duschabtrennung dein Eigentum; jegliche Instandhaltungsarbeiten obliegen deiner eigenen Verantwortung und im Falle deines Auszugs kannst du das Produkt ausbauen und mitnehmen.
  • Dein Vermieter stimmt dem Einbau einer neuen Duschkabine zu und trägt die Kosten für die Renovierung. In einer solchen Situation obliegt jedoch auch die Entscheidungsgewalt über das Modell, sprich über Design, Größe und Preisklasse, dem Vermieter. Bei deinem Auszug hast du kein Recht das Produkt mitzunehmen. Da die Duschkabine zum Inventar der Mietwohnung zählt, musst du allerdings auch keinerlei Kosten für deren Instandhaltung und Wartung zahlen.

Duschabtrennungen vom Qualitätshersteller werden deinen Vermieter überzeugen

Um eine Genehmigung für die Renovierung deines Badezimmers zu erhalten, ist es sinnvoll, vorbereitet in das Gespräch zu starten: Präsentiere deinem Vermieter eine Idee, die er nicht ausschlagen kann. Insbesondere, wenn du hoffst, die Kosten nicht selbst tragen zu müssen, solltest du Produkte mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis vorstellen.

Passende Angebote findest du etwa bei Schulte – der Qualitätsmarke für Duschkabinen Made in Germany. Zahlreiche Modelle mit verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten und für unterschiedliche Einbausituationen halten für jeden Geschmack und für jegliche Gegebenheit das passende Produkt bereit.

Wenn du also in das Gespräch mit deinem Vermieter einsteigst, solltest du dir zum einen genau überlegt haben, was dein Ziel ist: Möchtest du dir eine eigene Duschkabine aussuchen (und kaufen) oder möchtest du bloß eine neue Duschabtrennung in deiner Mietwohnung, deren Optik dir weitestgehend egal ist und die bestenfalls von deinem Vermieter finanziert wird?

Zum anderen solltest du dich über das aktuelle Angebot möglicher Duschkabinen informiert haben.

Eine fundierte Argumentation, warum du den Einbau eines neuen Duschbereichs für nötig hältst und wie du dir die Neugestaltung von diesem vorstellst, erhöhen deine Chancen auf einen erfolgreichen Ausgang des Gesprächs. Häufig ist die gesteigerte Attraktivität der Wohnung ein gutes Argument, da der Vermieter natürlich ein Interesse daran hat, die Wohnung schnell weiterzuvermieten, wenn du einmal ausziehst.

Was kann ich tun, wenn ich in meiner Mietwohnung trotzdem keine feste Duschkabine montieren darf?

Sollte dein Vermieter den Einbau einer neuen Duschabtrennung dennoch gänzlich ablehnen, da er zum Beispiel keine Bohrungen in den Wänden genehmigt, bleibt dir noch eine andere Möglichkeit: Oftmals werden Duschwände angeboten, die einfach ohne Bohren angebracht werden können. Hierbei handelt es sich häufig um Badewannenaufsätze.

Hast du eine Badewanne in der Wohnung? Dann solltest du dir die Möglichkeit einer Badewannenfaltwand unbedingt einmal näher ansehen. In der Regel erfolgt die Befestigung mittels eines speziellen Klebers. Der Vorteil hierbei ist, dass die angeklebten Adapter bei Bedarf unkompliziert und rückstandslos entfernt werden können und du daher keine Einverständniserklärung deines Vermieters benötigst.

Tipp: Hier gibts jede Menge Tipps zur Reinigung des Bades bei einem Umzug.

DIY – 6 Ideen um Dachschrägen auszunutzen

Dachwohnung einrichten

Wir wohnen unterm Dach, juchhe! Dachgeschosswohnungen sind gemütlich. Vor allem wenn der Regen gegen die Schrägen prasselt, kann man kaum ein wohligeres Plätzchen haben. Ein Nachteil der schrägen vier Wände ist jedoch, dass für Nullachtfünfzehn-Möbel nur bedingt Platz ist. Aber mit ein bisschen Geschick kann man den Raum unterm Dach optimal nutzen und bekommt individuellen und günstigen Stauraum für seine Wohnung. Ich verrate Dir heute sechs easy peasy Möglichkeiten, die Dir helfen, den Raum Deiner Dachgeschosswohnung optimal zu nutzen.

Wer in ein Dachgeschoss zieht, wird feststellen, dass einige der vorhandenen Möbel nicht mehr passen. Oder auch einfach nicht so schön aussehen wie in der alten Wohnung, zu wuchtig, zu klobig und unpraktisch. Und wie schafft man sich unterm Dach am besten Stauraummöglichkeiten? Selbst wenn die neue Dachgeschosswohnung von der Quadratmeterzahl her vielleicht sogar größer ist als die alte Wohnung – einrichtungstechnisch wird sie Dich vor die ein oder andere Herausforderung stellen. Darum hier meine sechs Tipps, wie Du auch unterm Dach aus der Not eine Tugend machst.

Tipp 1: Was nicht passt wird passend gemacht

Kniestockregal
Ein Kniestockregal schafft Stauraum

Bevor Du nun Deine alten Sachen verschenkst, im Keller verrotten lässt oder gar auf den Sperrmüll bringst, um Dir vom Schreiner für viel Geld Spezialmöbel anfertigen lässt: manch ein Möbelstück fügt sich mittels ein bisschen Arbeit und ein paar Handgriffen schnell in die neue Umgebung ein. Ideal geeignet sind hierfür beispielsweise Regale aus massivem Holz. Dein wichtigstes Arbeitsinstrument um aus einem nullachtfünfzehn Bücherregal ein individuelles Kniestockregal zu zaubern: Eine Schmiege und eine Säge.

Eine Schmiege – auch Winkelschmiege genannt oder Schrägmaß – ist ein besonders für Dachgeschossbewohner sehr praktisches Werkzeug und leicht im Fachhandel zu finden. Mithilfe der Schmiege können Winkel ganz einfach übertragen werden.

Säge Dir das Regal einfach so zurecht, dass es optimal unter die Dachschräge geschoben werden kann.

Man kann bei einem Kniestockregal natürlich auch ganz auf Marke Eigenbau setzen. Dies erfordert natürlich ein wenig mehr handwerkliches Geschick und Aufwand. Einfache Anleitungen dazu bekommt man beispielsweise auf Baumarktwebsites.

Tipp 2: Stufenweise

Es gibt spezielle Metallkonsolen für Dachschrägen. Mit Hilfe dieser Konsolen können Regalböden und Wandregalbretter ganz einfach an Dachschrägen befestigt werden. Wer die Bretter übereinander gestuft anbringt und verschiedene Breiten und Längen variiert, bekommt schnell individuellen Stauraum.

Tipp 3: Gleitender Übergang

Glasgleittüren oder auch einfache Schiebegardinen können in Dachgeschosswohnungen für tolle Effekte sorgen. Mithilfe von Schienen lassen sie sich einfach vor der Schräge anbringen. Dahinter kann man gut verbergen, was nicht gleich für jeden sichtbar sein soll. Diesen Sichtschutz kann man auch sehr gut mit Tipp 1 und 2 kombinieren.

Tipp 4: Die Würfel sind gefallen

Wer überhaupt nicht sägen und schrauben möchte, der kann mit Regalwürfeln kreativ werden. Denn diese lassen sich auch unter Schrägen prima stapeln. Dabei müssen es hier nicht die klassischen rechteckigen Regalwürfel aus dem Möbelhaus sein. Denkbar ist zum Beispiel auch ein aus alten Wein- oder Obstkisten passend zurechtgestapeltes Regal. Werden die Würfel oder Kisten dann auch noch in verschiedenen Farben bemalt, kann es besonders hübsch aussehen.

Dachgaube Sitzecke
Nischenplätzchen

Tipp 5: Nischen nutzen

Viele Dachgeschosswohnungen haben durch Dachgauben hübsche Nischenplätzchen. Auch dieser Raum muss nicht ungenutzt bleiben. Stelle einfach eine passende Sitzbank oder eine große Holzkiste mit Deckel, auf den Du ein Polster oder viele schöne Kissen legst in die Nische unter das Fenster: Et voilà – fertig ist der neue Lieblingsleseplatz!

Tipp 6: Den Dingen einen Rahmen geben

Manchmal muss man querdenken – oder schräg. Wer sagt denn, dass man Bilder immer an die graden Wände hängen muss? Besonders wenn man großformatige Bilder oder Fotos entlang einer Dachschräge befestigt, kann das großartig aussehen. U-Profile aus dem Baumarkt, die einfach an die Wand geschraubt werden, halten die Bilder sogar mit Rahmen oben und unten am richtigen Platz.

DIY Holzmöbel neu lackieren

Aufgemöbelt – so wird Omas alte Kommode ein Hingucker

Ein Umzug kann ganz schön ins Geld gehen. Und dann sieht die neue, größere Wohnung am Ende auch noch ziemlich leer aus. Oder ein paar liebgewonnene Stücke wurden durch den Umzug in Mitleidenschaft gezogen. Oder Du brauchst dringend mehr Stauraum. Eigentlich müssten noch ein paar neue Möbel her. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen, wo doch Umzugsunternehmen und Co schon für einen leeren Bauch des Sparschweins gesorgt haben? Und die Kaution von der alten Wohnung lässt auch auf sich warten…

Wir verraten, wie Du mit wenig Geld aus alten Schätzen neue Prachtstücke zauberst. Denn robuste Holzmöbel müssen nicht auf der Dachkammer verstauben, nur weil sie ein paar Kratzer haben und Omas alte Kommode sieht mit dem richtigen Anstrich richtig modern aus. Selbst ein Sperrmüllfund kann mit der richtigen Technik ein echter Hingucker werden. Wir erklären Dir Schritt für Schritt wie Du alte Holzmöbel neu lackierst, und haben zudem ein paar originelle Ideen und gute Tipps auf Lager.

Da geht noch was

Vor dem Lackieren solltest Du den Zustand des alten Möbelstücks genauer unter die Lupe nehmen. Sitzt alles fest oder fällt das Regal auseinander, sobald Du das erste Buch hineinstellst? Dann nützt ein neuer Lack allein nicht viel. Die Optik ist schließlich nicht alles. Also heißt es zunächst einmal Schubladen auf ihre Leichtgängigkeit prüfen, an allen Beinen rütteln und schauen, ob vor dem neuen Anstrich zunächst noch etwas abgeschliffen oder neu geleimt oder verschraubt werden muss. Auch Risse und Löcher im Holz lohnt es auszubessern.

Risse und Löcher im Holz werden vor einem neuen Anstrich mit speziellem Holzkitt gefüllt und ausgebessert.

Für größere Löcher und Macken lohnt es sich, einen Reparatur Klebespachtel zu verwenden. Das praktische an dem Material: Ist es getrocknet, kann es wie Holz bearbeitet werden. Du kannst es schleifen und lackieren bis gewünschte Form und Farbe da sind.

Wichtig: Der Lack muss ab!

Hast Du alles auf die Funktionalität hin geprüft und größere und kleinere Makel ausgebessert, kommt der nächste Schritt. Nun heißt es alte Lackreste anzurauen. In der Regel genügt es, den alten Lack anzuschleifen und nicht vollständig zu entfernen. In jedem Fall sollte die Fläche anschließend frei von Fett und Staub sein, damit der neue Lack gut hält. Wer glücklicher Besitzer einer Schleifmaschine ist, hat es hier etwas einfacher. Alle anderen müssen sich ein solch praktisches Hilfsmittel leihen oder ganz oldschool mit Schleifpapier arbeiten. Am besten eignet sich eine 120er Körnung zum Anschleifen.

Beim Anschleifen unbedingt gleichmäßig arbeiten, damit es später wirklich gut aussieht.

Eine gute Grundlage

Nach dem Anschleifen lohnt es sich in vielen Fällen, eine Grundierung aufzutragen. Eine Grundierung sorgt dafür, dass der Lack besser haftet, gleichmäßig trocknet und keine unschönen Verfärbungen bekommt. Besonders zu empfehlen ist eine Grundierung in folgenden Fällen:

  • Du weißt nicht, um was für ein Holz es sich bei dem Möbelstück handelt.
  • Du weißt nicht, mit welchen Lacken oder mit welcher Lasur das Holz zuvor behandelt wurde.
  • Die Oberfläche des Möbels ist extrem trocken und würde den Lack stark aufsaugen.

Wer ein Möbelstück weiß streichen will, arbeitet am besten mit einer weißen Grundierung und spart sich so gegebenenfalls eine zweite Lackschicht.

Vor dem Grundieren und Lackieren werden Griffe, Knäufe und Scharniere abgeklebt oder abmontiert. Bei dieser Gelegenheit können sie gleich auf ihre Funktionalität untersucht und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Gerade ein neuer Knauf oder Griff kann dem Möbelstück noch einmal eine ganz besondere Note verleihen.

Dick aufgetragen oder Lackieren geht über studieren

Nachdem das Möbelstück angeraut und eventuell mit einer Grundierung vorbereitet wurde, kannst Du mit dem wichtigsten Teil der Arbeit loslegen: dem Lackieren. Hier ist es wichtig, dass Du besonders sorgfältig und gleichmäßig arbeitest. Du solltest nicht den falschen Ehrgeiz entwickeln, mit einem Anstrich sofort ein perfekt deckendes Ergebnis zu erzielen. Also nicht gleich zu dick auftragen, im Zweifelsfall entstehen so nur unschöne „Nasen“. Lieber dünner und gleichmäßig arbeiten und dafür noch ein zweites Mal überstreichen. Flächen, die man nicht mitlackieren oder farblich absetzen und später in einem anderen Ton lackieren möchte, sollte man sorgfältig mit Malerkrepp abkleben.

Beim Lack hat man die Wahl zwischen Acryllack, Kunstharz und Ölfarbe.

Tipps für die richtige Ausrüstung

Beim Lackieren alter Möbelstücke solltest Du nicht am falschen Ende sparen. Wichtig für ein gutes Ergebnis sind vor allem ein guter Pinsel – ich sage nur: unschöne Haarreste im Lack oder sichtbare Pinselstriche nach dem Trocknen – und natürlich die richtige Farbe.

Als Alternative zum Pinsel kann zum Lackieren auch eine Schaumrolle eingesetzt werden.

Auch die Umweltfreundlichkeit des Lacks sollte beachtet werden. So wird beispielsweise das Zertifikat des Blauen Engels an wasserlösliche Lacke vergeben, die bestimmten Ansprüchen gerecht werden. Besonders bei Möbeln für das Kinderzimmer sollte man einen Lack wählen, der DIN EN 71 Teil 3 „Sicherheit von Kinderspielzeug“ entspricht.

Lacke für Möbel gibt es nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, sondern auch in unterschiedlichen Glanzgraden.

Alternativen zum klassischen Lackieren

Möbel streichen mit Kreidefarbe

Eine Alternative zum klassischen Lack, die gerade sehr im Trend liegt, ist die Kreidefarbe oder auch Kreide Emulsion. Die Kreide Emulsion lässt Möbelstücke in einem schönen seidenmatten Glanz erstrahlen. Zudem kann man mit ihr den aktuell so beliebten Vintagelook oder Shabby Chic relativ einfach selber hinbekommen. Kreide Emulsion ist widerstandsfähig und robust. Allerdings muss hier nach dem Lackieren auch noch gewachst werden.

Möbel lasieren

Wer möchte, dass die schöne Holzmaserung eines Möbelstücks sichtbar bleibt, kann lasieren statt lackieren. Eine Lasur sieht nicht nur schön aus, sie schützt auch das Möbel.

Möbel tapezieren

Ja, auch Möbelstücke kannst Du tapezieren. Was Muster und Farben angeht, sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Die Tapete wird nach der Vorbereitung des Möbelstücks einfach mit Kleister oder auch mit einem Sprühkleber auf das alte Möbelstück aufgebracht. Auch eine Kombination aus neuem Lack und Tapete ist denkbar. Zum Beispiel kann man bei einem Schrank die Türfacetten mit Tapete verschönern und den Rest des Möbels in einer knalligen Farbe streichen.

Küche planen beim Umzug

Küchenplanung beim Umzug

So liebe Leute. Es ist endlich geschafft. Meine neue Küche steht endlich. Lange hat es gedauert – fast 5 Monate von den ersten Planungen bei verschiedenen Händlern bis zum finalen Aufbau durch den Händler. Am Ende hat alles gut geklappt und alle Handwerker haben sich perfekt in die Hände gespielt. Aber eins kann ich euch sagen: So eine Küchenplanung im bereits bestehenden Heim ist wirklich kein Zuckerschlecken! Dreck, kaum Platz und kein Ort zum Kochen. Nach dem 5 Tag Lieferdienst hab ich es einfach nicht mehr ausgehalten und bin losgefahren und habe einen Sack Obst und ordentliches Brot geholt um mal was anderes als fettige Pizza und fade Nudeln zu essen.

Wer umzieht, der sollte sich daher genau überlegen ob er sich den Stress antun möchte die Küche zu einem späteren Zeitpunkt „neu“ zu machen. Natürlich, dass ist auch eine Frage der Finanzen, aber es schont ungemein die Nerven, wenn man eine Küche bereits passend zum Umbau neu plant.

Außerdem: Eine Einbauküche in der alten Wohnung passt meist nicht zu den Maßen im neuen Domizil. Zwar gibt es Möglichkeiten der Angleichung, doch selten ergibt sich daraus ein optisch befriedigendes Ergebnis. Viele entschließen sich daher direkt beim Umzug zum Neukauf einer Küche, die nach vorgegebenen Abmessungen angefertigt wird und sich als harmonisches Ganzes im eigenen Stil präsentiert. Wir haben das nicht gemacht und daher eine ganze Menge mehr „zu tun“ gehabt. Wieder was gelernt. Hier ein paar Informationen und Tipps zum Thema Küchenplanung beim Umzug.

Wo bekommst du eine Einbauküche nach Maß?

Da es sehr aufwändig sein kann, mit einer alten Einbauküche umzuziehen, ist der Neukauf einer Küche oft kostengünstiger, als das vorhandene Modell an neue Räumlichkeiten anzupassen. Eine einfache Küchenzeile bekommst du meist schon ab 2.000 Euro (im Baumarkt oder als günstige Variante im Möbel-Discounter), die elegante Massivholzküche kann über 20.000 Euro kosten. Ob klassische Küche, Landhausküche oder Designküche, jeder hat andere Vorstellungen davon, wie seine Traumküche aussehen soll. Die Küchenexperten von Möbelhäusern oder Küchenstudios beraten Sie gerne bei der Planung und leiten die Umsetzung in die Wege. Wer wie ich in Hannover wohnt, wird mit Sicherheit keine Probleme damit haben ein Küchenstudio oder ein Möbelhaus zu finden bei dem man professionelle Unterstützung für die Planung der Küche bekommt. Die Preise variieren je nach verwendetem Material, Größe und Extras wie Fronten oder hochwertige Elektrogeräte. Deine neue Küche wird von hauseigenen Handwerkern eingebaut und angeschlossen.

Mein Tipp: Nimm Zeit für die Planung mit. Bis die erste halbwegs solide Planung steht dauerts bestimmt 3-5 Stunden und danach sind nochmal einige Sitzungen nötig um die letzten Wünsche und Probleme zu lösen und die Küche perfekt an deine Wünsche und Anforderungen anzupassen. Meine Frau hat in Summe rund 10 Stunden im Möbelhaus gesessen, bei mir fehlte die erste Sitzung, deswegen war es etwas weniger…

Experten visualisieren deine Traumküche direkt am PC

Durch die 3D-Animation bekommst du eine sehr authentische Vorstellung Ihrer neuen Küche. Kleine und größere Änderungen lassen sich mühelos digital vollziehen. Das Küchendesign wählst du nach Geschmack aus. Heute stehen so viele verschiedene Stile zur Verfügung, dass du in einem Küchenstudio oder Möbelhaus sicher das Passende finden wirst. Die Art der Materialien bestimmt die Robustheit deiner Küche. Neben der bevorzugten Farbe solltest du auch darauf achten, dass sich die Oberflächen leicht reinigen lassen.

Mein Tipp: Nicht immer muss es die Beratung sein! Am besten du gehst erstmal durch eine Vielzahl an Möbelhäusern in deiner Region und schaust dir die dort ausgestellten Küchen an. Welche Form soll die Küche haben? Welche Farben für Fronten und Korpus gefallen dir? Welche Besonderheiten müssen verbaut sein und gibt es anhand der Wertigkeit der Möbel oder der einzelnen Designs schon einen ersten Hersteller, von dem du glaubst, dass er passt? Wir haben genau das gemacht. Zuerst haben wir uns durch 3 oder 4 verschiedene Ausstellungen gegangen und haben einen ersten Eindruck vom Angebot bekommen. Mit den Vorstellungen sind wir dann zum Möbelhändler unseres Vertrauens und haben die Küche planen lassen. Parallel gab es einen weiteren Termin – so konnten wir die Preise einschätzen und hatten gleich von 2 Personen Input bzgl. Ideen und Lösungen für unsere Probleme. Die doppelte Planung ist zwar echt zeitaufwendig, führt aber zu einem guten Eindruck was die Küche kosten darf und welcher Planer eigentlich der Richtige war.

Welche Punkte musst du bei der Küchenplanung beachten?

Der verfügbare Raum bestimmt die Art und Größe deiner Küche. Ein großer Grundriss erlaubt mehr Gestaltungsfreiheit als ein schmaler. Winkel können manche Einbauten jedoch verkomplizieren. Eine L-förmige Küche passt selten in einen schmal geschnittenen Raum. Eine Kochinsel bietet sich für großzügige Küchen an, allerdings muss der Standort des Kamins berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollten in die Planung grundsätzliche Fragen ihrer Lebenssituation einfließen. Senioren haben andere Bedürfnisse als junge Familien mit kleinen Kindern. Die Küchenplanung hängt auch davon ab, wie häufig und in welcher Form du den Raum nutzt. Kochst du täglich warme Mahlzeiten oder benutzen du die Küche vor allem am Wochenende? Entscheide mehr nach praktischen Überlegungen als nach Optik.

Meine Frau hat sich schon immer einen großen Kühlschrank gewünscht. Da dieser nur an einer Stelle gestellt werden konnte, haben wir alles andere Drumherum geplant. Er war das charakteristische Element. Unser Wunsch ließ sich tatsächlich verwirklichen, allerdings war viel Aufwand nötig -> Anschlüsse mussten verlegt werden und es war einiges an planerischer Arbeit nötig um genügend Stauraum zu haben. Unser erster Küchenplaner ist an diesem Wunsch gescheitert – erst ein zweiter Anlauf hat „U-Form“ und „Side-By-Side-Kühlschrank“ möglich gemacht. Also: Nicht von der Aussage des Händlers demoralisieren lassen, sondern durchaus nochmal einen 2. Experten um Rat fragen.

Welche Küchenform bietet sich für wen an?

Für einen Singlehaushalt reicht gewöhnlich eine Küchenzeile oder eine L-förmige Küche. Die gibts quasi als „Standard“ und schon zu ziemlich fairen Preisen. Je nach Platzbedarf wählen Pärchen gerne die L-Küche oder die zweizeilige Variante. Ist die Küche geräumig und eher quadratisch als länglich, kommt auch eine Kochinsel infrage. Für Familien (wie uns) bieten sich großzügige U-Küchen oder Wohnküchen mit integriertem Essplatz an (das geht auch bei geringerem Platzbedarf – unser Raum ist gerade mal 2,50 Meter breit). Bei Bedarf können hier alle Familienmitglieder sämtliche Mahlzeiten des Tages einnehmen (was bei uns leider nicht geklappt hat). Berücksichtige neben dem Stauraum auch die notwendigen Sitzgelegenheiten im Ihrer Küche, wenn du Platz dafür hast. Ältere Küchenplaner sollten auch an Zeiten denken, in denen sie vielleicht bewegungseingeschränkt sind. Eine barrierefreie Küche mit unterfahrbaren Arbeitsflächen und Kochstellen ist von großem Vorteil.

Übrigens: Bei der Planung einer Küche fürs Eigenheim bist du deutlich flexibler als beim Umzug in eine Mietwohnung. Denn: Wenn du dort eine neue Küche einbauen lassen möchtest, bedarf es der Zustimmung deines Vermieters!

Tipps für die sinnvolle Anordnung einzelner Elemente

Je funktionaler die Arbeitsabläufe in der Küche gestaltet werden, desto mehr Spaß macht die Arbeit. Grundsätzlich sollte eine Küche viel Stauraum bieten. Hänge- und Hochschränke mit leicht beweglichen Auszügen sind ideal für die Bevorratung. Was zum Kochen benötigt wird, sollte in der Nähe des Herdes platziert werden. Große Arbeitsflächen machen die Zubereitung von Mahlzeiten bequemer. Unterschränke im Bereich der Spüle sind Mülltrennsystemen vorbehalten und werden vom Küchenstudio bereits so geplant.

Uns war ein Backofen auf Arbeitshöhe wichtig und genügend Platz zum Schnippeln und zubereiten neben dem Kochfeld. Außerdem haben wir extrem darauf geachtet überall Steckdosen zu haben. Eine Steckdose kostet in der Planung nicht viel und es gibt aber nichts schlimmeres, als wenn man sich 30 Jahre lang ärgert, weil man an der entscheidenden Stelle keinen Strom hat!

So mistest Du Deinen Kleiderschrank vor dem Umzug richtig aus

So mistest Du Deinen Kleiderschrank vor dem Umzug richtig aus

Ein Umzug steht an? Dann ist genau der richtige Zeitpunkt gekommen, konsequent im Kleiderschrank auszumisten. Viele schieben diese Aktion lange vor sich her. Immer wieder gibt es andere Ausreden, warum gerade keine Zeit dafür ist. Aber jetzt ist Schluss damit. Schließlich möchtest Du beim Umzug keinen unnötigen Ballast mitnehmen. In diesem Artikel möchte ich dir einige Tipps zum richtigen Ausmisten des Kleiderschranks beim Umzug geben. Inspiriert hat mich dabei ein Artikel auf wenz.de in dem es darum geht, welche Ordnungsmethoden sich am besten zum Aufräumen des Kleiderschrankes eignen

1. Einen Termin festlegen

Lege einen genauen Tag für die Aufräum-Aktion Deines Kleiderschrankes fest. Trage diesen auch in Deinen Kalender ein. Damit sind Ausreden passé, denn an dem festgelegten Tag wird ausgemistet! Sinnvoll ist es, dafür einen kompletten Tag einzuplanen. So entsteht kein Stress durch weitere Termine und Du kannst in aller Ruhe überlegen, was bleiben darf und was nicht.

2. Hole Dir Verstärkung

Frag doch einfach Deine Familie oder Freunde, ob sie Dich unterstützen können. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern kann auch eine echte Hilfe für Dich sein. Sie können Dich bei der Entscheidung, ein Teil auszurangieren oder zu behalten, beraten. Außerdem setzt es dich unter zusätzlichen Druck einen geplanten Termin zum Ausmisten auch wirklich so wahr zu nehmen – weil du sonst einer dritten Person absagen müsstest.

3. Alles muss raus

Um Dir einen Überblick zu verschaffen, was sich überhaupt alles in Deinem Kleiderschrank befindet, räumst Du am besten alles ausnahmslos aus ihm heraus. Werfe dafür zunächst sämtlichen Inhalt auf einen großen Haufen auf dem Boden.

4. Kleiderschrank ausputzen

Wenn der Schrank leer ist, solltest Du diese Situation ausnutzen und ihn gründlich von oben bis unten ausputzen. Zur richtigen Reinigung des Kleiderschrankes nimmst du am besten Seifenwasser und einen Lappen (siehe hierzu auch Tipps auf frag-mutti.de). Wische sowohl die einzelnen Fächer als auch den Korpus aus und sorge dafür, dass der Schrank anschließend wieder trocken ist.

5. Bilde Stapel

Nun musst Du beurteilen, welche Teile Du behalten möchtest und was fliegt. Eine hilfreiche Regel bei der Entscheidung lautet: Alles, was Du ein Jahr lang nicht getragen hast, kann weg. Folgende drei Stapelkategorien bieten sich an:

  • Bleibt da
  • Kann weg
  • Weiß nicht

6. Sortiere den „Weiß nicht“-Stapel

Bei Kleidung auf diesem Stapel handelt es sich wahrscheinlich um Teile, die Du früher gern getragen hast. Zudem sind sicherlich teure Stücke dabei, von denen Du Dich nur ungern trennst. Ziehe deshalb zunächst jedes Kleidungsstück einzeln an und berücksichtige dabei folgende Fragen:

  • Passt das Kleidungsstück noch?
    Alles, was nicht mehr passt kommt weg. Egal, ob zu groß oder zu klein – Du wirst es höchstwahrscheinlich nie wieder tragen.
  • Fühlst du Dich in dem Teil wohl?
    Wenn Deine Bluse zwickt oder ein Rock ständig hochrutscht und Du die Kleidungsstücke aus diesen Gründen nicht mehr trägst, kannst Du Sie aussortieren. Du sollst Dich schließlich in Deiner Kleidung wohlfühlen.
  • Bist du mit der Qualität zufrieden?
    Nervt Dich Dein Schal, der ständig überall Fusseln zurücklässt? Dann weg damit. Sämtliche Kleidung, mit deren Qualität zu unzufrieden bist, solltest du ausmustern.

Sicherlich wird es Dir schwer fallen, Dich von dem einen oder anderen Teil zu trennen. Aber wenn Du Deinen Kleiderschrank im neuen Heim einräumst, wirst sicher froh sein, das Ausmisten vor dem Umzug erledigt zu haben.

5 goldene Regeln, wie Leinwandbilder am besten im Raum wirken

5 goldene Regeln, wie Leinwandbilder am besten im Raum wirken

Ein Umzug bedeutet für alle Beteiligten viel Arbeit. Diese beginnt bereits lange, bevor der Umzugstag endlich anbricht. Ist eine Wohnung gefunden, dauert es oft noch Monate bis zum Einzug. Diese Phase lässt sich sinnvoll nutzen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um einen Einrichtungsplan für die neuen vier Wände zu erstellen. Das erleichtert den späteren Umzug erheblich. Denn wer weiß, welche Möbelstücke in welchem Raum und an welcher Position ihren Platz findet, der kann die Umzugskartons und das Mobiliar bereits in der alten Wohnung zielführend beschriften.

Und ein weiterer Vorteil macht sich bemerkbar. Ist der endgültige Standort von Schränken, Sofa, Fernsehgerät und anderen Möbeln geklärt, dann kann direkt der passende Wandbehang – sei es der Anstrich, die Tapete oder die Bilder – ausgewählt und angeschafft werden. Besonders edel wirken Leinwandbilder. Die 5 goldenen Regeln, wie Leinwandbilder in einem Raum am besten wirken, habe ich hier für dich zusammengetragen!

Regel 1: Beim Herzstück der Wohnung mit der Wanddeko beginnen

Eine gute Idee ist es, mit der Planung im Wohnzimmer zu beginnen. Hier ist der Ort, an dem sich die Bewohner gemütlich zurückziehen, sich in eine Decke einkuscheln und entspannen. Dieses Zimmer sollte mit besonders großer Sorgfalt eingerichtet werden und auch farblich durchdacht sein. Tipps zum Einrichten mit Konzept, hilfreiche Informationen zur farblichen Gestaltung und Beleuchtung liefert dazu der Beitrag „Nach dem Umzug: Wohnzimmer einrichten – So gelingt es!“. Ist das Wohnzimmer erst mit Möbeln, Bildern und anderen Dekoelementen perfektioniert, fällt es viel leichter, die anderen Räume später ebenfalls mit Bildern zu verschönern.

Regel 2: Leinwandbild in einem kleinen (Wohn-) Zimmer kleinformatig wählen

Kleine Räume haben wenig Wandfläche. Sind diese zudem mit Möbeln zugestellt, reduzieren sich die Möglichkeiten, Leinwandbilder aufzuhängen. Tipp: Motive in harmonierenden Farbtönen, die zur Einrichtung passen und nicht zu großformatig sind, sind erste Wahl.

Regel 3: Leinwandbild in einem großen (Wohn-) Zimmer großformatig wählen

Große Räume einzurichten erfordert besonderes Geschick und es ist ratsam, sich Anregungen vom Profi zu holen. Dieser Artikel bietet umfangreiche Hilfestellung dazu. Geht das Wohnzimmer in den Essbereich oder die Wohnküche ins Wohnzimmer über, reduziert sich die Zahl der Wände. Die zur Verfügung stehende Fläche in großen Räumen sollte mit Bedacht dekoriert werden. Großformatige Bilder beeinflussen die Stimmung in großen Räumen. Sie können Weite erzeugen, wenn das Motiv eine Perspektive bietet, z. B. einen Blick über das Meer, die Abbildung eines verschlungenen Waldwegs oder eines Bootsstegs. Tipp: Leinwandbilder mit Naturmotiven harmonieren mit fast jedem Einrichtungsstil. Wer noch eine gute Leinwand sucht, der kann es ja mal hier beim Leinwandprofi probieren. Hier können zum Beispiel selbst geschossene Fotos auf Leinwand gezogen werden. So lässt sich jede Wand individuell mit den persönlichen Lieblingsmotiven gestalten.

Regel 4: Bilderserie für lange Wände in Fluren

Langgezogene Flure, Durchgangszimmer und Treppenaufgänge können mit der richtigen Auswahl passender Leinwandbilder zu heimlichen Stars avancieren. Wie wäre es, den Treppenaufgang zum Beispiel mit einer hübschen Bilderserie der Familienmitglieder zu verschönern? Auch die Flure sind dazu geeignet, Bildserien zu präsentieren. Eine Serie beginnt ab einer Stückzahl von 3 Bildern. Geeignete Motive für eine Bildserie sind nicht nur Porträts von Familienmitgliedern, sondern auch schöne Abbildungen der geliebten Haustiere. Zusätzlich sind Naturmotive oder architektonische Highlights beliebte Motive für eine Bilderserie. Tipp: Wer eine Blütenknospe in geschlossenem Zustand, dann im halbgeöffneten und dann in voller Blüte abfotografiert, hält die agile Vegetationsphase gezielt fest. In chronologischer Reihenfolge aufgehängt ist die Wirkung unvergleichlich lebendig.

Regel 5: Petersburger Hängung sorgt für Kurzweil und wirkt edel

Die Petersburger Hängung, auch Salonhängung genannt, bezeichnet eine Ansammlung von Bildern, die in großer Stückzahl und in unterschiedlicher Größe arrangiert werden. Das Ziel ist, viele verschiedene Bilder auf einer Wand zu vereinen. Wichtig ist, dass man sich vorher genau überlegt, welches Bild an welcher Stelle hängen soll. Das lässt sich am besten dadurch erreichen, dass die Bilder vorab auf dem Boden ausgelegt werden. Dabei wird das später gewünschte Arrangement kreiert und abfotografiert. Anhand des Fotos lassen sich die Bilder später an der Wand wie gewünscht aufhängen.

Die Petersburger Hängung muss einem bestimmten Konzept folgen, um nicht wie ein wahlloses Sammelsurium zu wirken.

  • Zum einen ist ein Farbkonzept möglich: Sind die ausgewählten Motive und Bilderrahmen farblich aufeinander abgestimmt, dann spielt es fast keine Rolle, was genau darauf abgebildet ist. So können z. B. Lieblingsfotos vorab am Computer mit Farbfiltern bearbeitet werden, um die gewünschte harmonische Farbzusammenstellung zu erreichen.
  • Ein anderes Konzept ist, ein ganz bestimmtes Thema zu wählen. So könnten in der Petersburger Hängung beispielsweise viele verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Motiven aus der Architektur oder Natur präsentiert werden. Tipp: Je konkreter das Thema ist, desto größer ist die Wirkung. Eine Wand, an der zwei Dutzend Bilder von Menschen, Tieren, Autos oder Blumen hängen, wirkt edel.

Der größte Vorteil der Petersburger Hängung aber ist der Kurzweil, den sie liefert. Man kann sich fast nicht daran satt sehen. Das gilt besonders dann, wenn die Bilderrahmen ausgefallen sind und zusätzlich Abwechslung für das Auge des Betrachters bieten.