DIY Regale selber bauen

Stauraum – ein typisches Thema beim Bezug einer neuen Wohnung oder des neuen Hauses. Besonders betroffen ist hier der Stauraum in Form von Regalen. Denn seien wir ehrlich, ein Regal mehr könnte man nach einem Umzug doch irgendwo immer gebrauchen – sei es, weil das  Bücherregal aus dem Wohnzimmer sich im neuen zu Hause viel besser im Flur macht, aber ein völlig regalloses Wohnzimmer auch blöd ist oder weil man plötzlich stolzer Balkonbesitzer ist und doch irgendwo ein bisschen Grün unterbringen muss oder auch weil man das praktische Gewürzregal aus der alten Wohnung so vermisst.

Doch wer ein besonderes und individuelles Regal haben möchte, muss oft tief in die Tasche greifen – und das für ein paar Bretter. Dann doch lieber selber machen! Wir zeigen dir drei tolle und einfache Ideen, wie du ruck zuck ein passendes Regal selber zauberst.

Doch bevor du dich ans Werk machst, zunächst ein paar allgemeine Hinweise zum Regalbau.

Empfohlenes Holz

Ganz klar, Fichte und Kiefer gehören zu den günstigsten Hölzern. Doch das Problem ist, dass diese Weichhölzer bei der Verarbeitung leicht ausreißen. Daher sind gerade für Anfänger etwas teurere Hölzer wie Birke, Leimholzplatten aus Birke oder Erle oder auch Multiplex-Platten aus Birkenholz unter Umständen besser geeignet.

Präzise arbeiten

Auch wenn ein Regal ein gutes Anfängerstück ist, auch hier ist präzises Arbeiten unerlässlich. Was nicht passt, wird passend gemacht gilt nicht. Genaues messen und exaktes zusägen sind gefragt. Am besten lässt du dir diese Arbeit im Baumarkt abnehmen. So musst du dich nur auf das Schrauben und gegebenenfalls Schleifen und Lackieren konzentrieren.

Die Werkzeuge

Wer sich die Bretter für sein Regal im Baumarkt zuschneiden lässt, braucht noch nicht einmal eine Säge. Art und Anzahl der Schrauben fallen von Regal zu Regal unterschiedlich aus. Ein Akkubohrschrauber erleichtert die Arbeit. Holzleim sorgt für mehr Stabilität. Mit Schleifpapier oder Schleifgerät geht es an die Feinarbeit.

So, hier nun aber endlich unsere Regalideen!

Ein Modulregal aus Weinkisten selber bauen

Ein Modulregal schafft dir nicht nur viel Stauraum für relativ wenig Geld, du kannst es auch perfekt an die Gegebenheiten des Raumes anpassen und jederzeit erweitern. Ein Modulregal lässt sich sogar als Raumteiler einsetzen.

Natürlich kannst du für dein Modulregal die einzelnen Korpusse selbst bauen. Anleitungen dazu findest du beispielsweise auf Internetseiten von Baumärkten. Doch sogar aus fertigen Modulen kannst du dir ein individuelles Regal bauen und hast damit denkbar wenig Arbeit. Hoch im Kurs sind aktuell Modulregale aus Weinkisten.

Da Weinkisten derzeit so beliebt sind, besteht der größte Aufwand darin, erst einmal gut erhaltene Kisten zu einem fairen Preis aufzutreiben. Am besten tust du dich hierfür online um. Meist wird man bei Kleinanzeigen fündig. Es gibt auch Onlineshops, die Weinkisten anbieten, diese sind dann aber meist etwas teurer. Vielleicht hast du aber auch Glück und der Weinhändler in deiner Straße überlässt dir ein paar Kisten. Überlege dir genau, wie viele Kisten du für dein Wunschregal benötigst, denn der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Eine schöne Alternative zu Weinkisten können übrigens Obstkisten sein.

Weinkistenregal

Drei Ideen für ein Modulregal aus Weinkisten

Als Vorlage kommen hier drei Anregungen von uns. Dir fällt aber sicher noch mehr ein!

  1. Ein Bücherregal aus Weinkisten

Das Bücherregal aus Weinkisten ist wohl die einfachste Möglichkeit, ein tolles und individuelles Modulregal zu zaubern. Hierfür stellst du die Kisten einfach in der gewünschten Form neben- und aufeinander. Du kannst auch einige Kisten hochkant stellen, um eine besondere Form zu erreichen. Durch zusägen kannst du einzelnen Kisten auch eine schräge Form geben und das Regal in Ecken einpassen – zum Beispiel unter einer Treppe oder einer Dachschräge.

Regal stabilisieren: Dein Regal aus Weinkisten kannst du auch als Raumteiler nutzen. Hierfür ordnest du die Kisten so an, dass sie im Wechsel mal mit dem Boden und mal mit der offenen Seite in eine Richtung zeigen.

  1. Wandregal aus Weinkisten

Du kannst die Kisten auch mit Dübeln und Schrauben an der Wand befestigen. Wenn du mehrere Kisten im Hoch- und Querformat oder versetzt zueinander an einer Wand kombinierst, ist ein individueller Hingucker garantiert. Eine weitere Möglichkeit, ein Wandregal aus alten Weinkisten zu zaubern ist, diese auf hübschen Konsolen zu montiert. Ein solches Wandregal macht sich vor allem in der Küche sehr gut. Wenn man in die Unterseite der Kiste noch ein paar Haken einschraubt, hat man sogar noch einen dekorativen Platz für Lieblingsbecher und Tassen.

Tipp: Da die Weinkisten oft etwas älteren Datums sind, bleiben raue oder splitterige Stellen am Holz nicht aus. Diese solltest du mit Schleifpapier bearbeiten, damit du nicht jedesmal Gefahr läufst, dir einen Splitter zuzuziehen, wenn du etwas aus dem Regal nimmst.

  1. Rollregal aus Weinkisten

Für ein Rollregal aus Weinkisten musst du lediglich Rollfüße unter eine oder mehrere miteinander verbundene Kisten Schrauben. Schon hast du praktischen fahrbaren Stauraum, den du zum Beispiel im Büro für Aktenordner nutzen kannst.

Tipp: Für ein noch individuelleres Ergebnis kannst du die Weinkisten auch streichen oder lackieren. Ganz in weiß sehen sie besonders elegant aus. Ein Modulregal, bei dem jede Kiste in einer anderen Farbe gestrichen ist, wirkt besonders fröhlich und macht sich gut im Kinderzimmer.

Hängeregal

Das etwas andere „String“-Regal

Wer sich auf Instagram oder Interior-Blogs Inspiration für seine Inneneinrichtung holt, kommt kaum am Anblick des berühmt-berüchtigten Stringregals, dem Designklassiker von Nils und Karin Strinning, vorbei.

Ob unser Tipp für ein Stringregal der besonderen Art auch so ein Klassiker wird, muss sich erst zeigen. Kostengünstiger ist es allemal und hier steht String tatsächlich für Schnur…

Für das Hängeregal brauchst du:

  • Ein Holzbrett 80 x 20 cm
  • Schleifpapier
  • Zwei dickere, gleichlange Schnüre (z.B. Hanfseile), die Länge der Seile ist dir überlassen und davon abhängig, auf welcher Höhe das Regal später hängen soll
  • Bohrer
  • Zollstock

Das Regalbrett lässt du dir am besten gleich im Baumarkt zurechtsägen. Du kannst natürlich auch andere Maße als die vorgegebenen wählen, wenn dein Regal länger oder tiefer sein soll.

Du musst nun bei dem Brett nur noch die Feinarbeit übernehmen und raue Stellen mit Schleifpapier bearbeiten.

Im nächsten Schritt markierst du dir die vier Stellen, an denen die Löcher für das Seil gebohrt werden auf dem Regalbrett – eine Markierung in jede Ecke. Miss mit dem Zollstock exakt gleiche Abstände aus.

Mit einem Bohraufsatz, der etwa der Dicke des Seiles entspricht, werden nun die vier Löcher in das Regalbrett gebohrt, durch die später das Seil gefädelt wird.

Nun wird es etwas friemelig: Du musst von jedem Seil beide Enden durch die Löcher fädeln und unter dem Regalbrett einen Knoten in jedes Seilende machen, auf dem das Brett schließlich aufsitzt. Es ist nicht ganz einfach, die Knoten so hinzubekommen, dass das Regal am Ende auch gerade hängt. Hier wirst du ein wenig herumprobieren müssen. Das war es dann aber auch schon! An Hakenschrauben kannst du das Regal nun an der Decke oder Wand befestigen.

Auch bei diesem Regal sind Variationen möglich. So kannst du auch mehrere Regalbretter in beliebig großem Abstand am Seil verknoten. Du kannst das Regalbrett farbig streichen oder für einen Vintagelook ein Regalbrett aus alten Holz verwenden.

Ein Leiterregal selber bauen

Ein Leiterregal ist ein dekoratives und praktisches Möbelstück. Mit dem richtigen Anstrich macht es sich auch gut auf Terrasse oder Balkon, um den Lieblingspflanzen angemessenen Ausstellungsraum zu bieten.

Das brauchst du für dein Leiterregal:

  • Eine Holzklappleiter
  • Holzbretter in verschiedenen Längen
  • Akkubohrschrauber
  • Schleifpapier
  • Schrauben

Eine Doppelstehleiter aus Holz ist das Grundgerüst für dein Leiterregal. Ob alt oder neu – das ist ganz dir überlassen. Nur stabil genug sollte die Leiter noch sein und möglichst frei von Holzwürmern.

Hinweis: Wenn du mit altem Holz arbeitest, achte darauf, dass es frei von Holzwürmern ist. Andernfalls hast du möglicherweise nicht lange Freude an deinem Regal. Zudem können die Holzwürmer auch auf andere Möbelstücke übergehen. Holzwürmer lassen sich übrigens auch im Holz vernichten. Zum Beispiel durch eine Wärmebehandlung.

Für die Regalbretter kannst du z.B. Kiefern- oder Fichtenholzbretter verwenden. Auch Tischlerplatten erfüllen hier voll und ganz ihren Zweck. Das Leiterregal ist Pyramidenförmig aufgebaut. Die genaue Länge der Bretter ist dir überlassen. Doch sollte das längste Regalbrett nicht mehr als ein Drittel länger sein als die Standbreite der Leiter.  Andernfalls wird das Regal instabil. Die Bretter lässt du dir am besten im Baumarkt auf die passenden Maße zusägen.

Nun gilt es zunächst, etwas Feinarbeit zu erledigen. Mit Schleifpapier machst du rauen oder rissigen Stellen am Holz den Gar aus. Leiter und Regalbretter kannst du zudem beliebig streichen und lackieren.

Man könnte meinen, nun müssen nur noch die Bretter auf die Leiterstufen gelegt werden – doch sicher ist sicher und stabil wird das Regal nur, wenn die Regalbretter mit den Leiterstufen verschraubt werden. Hierfür musst die die Stellen, an denen die Bretter auf den Stufen aufliegen sollen, markieren. Anschließend bohrst du an den Markierungen Löcher in die Bretter. Nun kommt es beim weiteren Vorgehen auf das genaue Leitermodell an. Manche Doppelstehleitern haben flache Stufen, andere haben senkrecht stehende Sprossen. Bei einer Leiter mit Stufen kann von unten verschraubt werden. Bei einer Leiter mit senkrecht stehenden Sprossen müssen die Schrauben von oben versenkt werden. In jedem Fall versenkst du die Schrauben am besten mit einem Akkubohrschrauber.

Jetzt bleibt uns nur noch, dir viel Spaß beim Werkeln zu wünschen!

Duschkabinen in Mietwohnungen – brauche ich eine Genehmigung?

Du wohnst in einer Mietwohnung und wünschst dir eine neue Duschkabine oder eine Duschwand für die Badewanne? Dann fragst du dich sicher, ob du hierfür eine Genehmigung benötigst oder den Einbau einfach selbst erledigen darfst.

Grundsätzlich solltest du dir für die Renovierung deines Duschbereichs eine schriftliche Erlaubnis deines Vermieters einholen. Dies wird dir auf lange Sicht möglichen Ärger und Aufwand ersparen, denn wenn du eine Wohnung anmietest, gibst du dich mit dem Zustand dieser bei Vertragsunterzeichnung zufrieden und bestätigst, dass du die Räumlichkeiten bei Auszug auch in ebendiesem ursprünglichen Zustand zurückgibst. Solltest du also einen Umbau von der Größe einer Badezimmerrenovierung durchführen wollen, verändert dieser den Ursprungszustand so weit, dass der Vermieter bei Ihrem Auszug fordern kann, die Renovierung rückgängig zu machen.

Kostendeckung und Verantwortung für Duschkabinen in Mietwohnungen

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die dein Vermieter hinsichtlich des Einbaus einer neuen Duschkabine genehmigen kann:

  • Du erhältst die Erlaubnis, ein neues Duschkonzept zu installieren. Die Kosten für dieses musst du jedoch selbst tragen. In diesem Fall ist die Duschabtrennung dein Eigentum; jegliche Instandhaltungsarbeiten obliegen deiner eigenen Verantwortung und im Falle deines Auszugs kannst du das Produkt ausbauen und mitnehmen.
  • Dein Vermieter stimmt dem Einbau einer neuen Duschkabine zu und trägt die Kosten für die Renovierung. In einer solchen Situation obliegt jedoch auch die Entscheidungsgewalt über das Modell, sprich über Design, Größe und Preisklasse, dem Vermieter. Bei deinem Auszug hast du kein Recht das Produkt mitzunehmen. Da die Duschkabine zum Inventar der Mietwohnung zählt, musst du allerdings auch keinerlei Kosten für deren Instandhaltung und Wartung zahlen.

Duschabtrennungen vom Qualitätshersteller werden deinen Vermieter überzeugen

Um eine Genehmigung für die Renovierung deines Badezimmers zu erhalten, ist es sinnvoll, vorbereitet in das Gespräch zu starten: Präsentiere deinem Vermieter eine Idee, die er nicht ausschlagen kann. Insbesondere, wenn du hoffst, die Kosten nicht selbst tragen zu müssen, solltest du Produkte mit überzeugendem Preis-Leistungs-Verhältnis vorstellen.

Passende Angebote findest du etwa bei Schulte – der Qualitätsmarke für Duschkabinen Made in Germany. Zahlreiche Modelle mit verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten und für unterschiedliche Einbausituationen halten für jeden Geschmack und für jegliche Gegebenheit das passende Produkt bereit.

Wenn du also in das Gespräch mit deinem Vermieter einsteigst, solltest du dir zum einen genau überlegt haben, was dein Ziel ist: Möchtest du dir eine eigene Duschkabine aussuchen (und kaufen) oder möchtest du bloß eine neue Duschabtrennung in deiner Mietwohnung, deren Optik dir weitestgehend egal ist und die bestenfalls von deinem Vermieter finanziert wird?

Zum anderen solltest du dich über das aktuelle Angebot möglicher Duschkabinen informiert haben.

Eine fundierte Argumentation, warum du den Einbau eines neuen Duschbereichs für nötig hältst und wie du dir die Neugestaltung von diesem vorstellst, erhöhen deine Chancen auf einen erfolgreichen Ausgang des Gesprächs. Häufig ist die gesteigerte Attraktivität der Wohnung ein gutes Argument, da der Vermieter natürlich ein Interesse daran hat, die Wohnung schnell weiterzuvermieten, wenn du einmal ausziehst.

Was kann ich tun, wenn ich in meiner Mietwohnung trotzdem keine feste Duschkabine montieren darf?

Sollte dein Vermieter den Einbau einer neuen Duschabtrennung dennoch gänzlich ablehnen, da er zum Beispiel keine Bohrungen in den Wänden genehmigt, bleibt dir noch eine andere Möglichkeit: Oftmals werden Duschwände angeboten, die einfach ohne Bohren angebracht werden können. Hierbei handelt es sich häufig um Badewannenaufsätze.

Hast du eine Badewanne in der Wohnung? Dann solltest du dir die Möglichkeit einer Badewannenfaltwand unbedingt einmal näher ansehen. In der Regel erfolgt die Befestigung mittels eines speziellen Klebers. Der Vorteil hierbei ist, dass die angeklebten Adapter bei Bedarf unkompliziert und rückstandslos entfernt werden können und du daher keine Einverständniserklärung deines Vermieters benötigst.

Tipp: Hier gibts jede Menge Tipps zur Reinigung des Bades bei einem Umzug.

DIY – 6 Ideen um Dachschrägen auszunutzen

Wir wohnen unterm Dach, juchhe! Dachgeschosswohnungen sind gemütlich. Vor allem wenn der Regen gegen die Schrägen prasselt, kann man kaum ein wohligeres Plätzchen haben. Ein Nachteil der schrägen vier Wände ist jedoch, dass für Nullachtfünfzehn-Möbel nur bedingt Platz ist. Aber mit ein bisschen Geschick kann man den Raum unterm Dach optimal nutzen und bekommt individuellen und günstigen Stauraum für seine Wohnung. Ich verrate Dir heute sechs easy peasy Möglichkeiten, die Dir helfen, den Raum Deiner Dachgeschosswohnung optimal zu nutzen.

Wer in ein Dachgeschoss zieht, wird feststellen, dass einige der vorhandenen Möbel nicht mehr passen. Oder auch einfach nicht so schön aussehen wie in der alten Wohnung, zu wuchtig, zu klobig und unpraktisch. Und wie schafft man sich unterm Dach am besten Stauraummöglichkeiten? Selbst wenn die neue Dachgeschosswohnung von der Quadratmeterzahl her vielleicht sogar größer ist als die alte Wohnung – einrichtungstechnisch wird sie Dich vor die ein oder andere Herausforderung stellen. Darum hier meine sechs Tipps, wie Du auch unterm Dach aus der Not eine Tugend machst.

Tipp 1: Was nicht passt wird passend gemacht

Kniestockregal
Ein Kniestockregal schafft Stauraum

Bevor Du nun Deine alten Sachen verschenkst, im Keller verrotten lässt oder gar auf den Sperrmüll bringst, um Dir vom Schreiner für viel Geld Spezialmöbel anfertigen lässt: manch ein Möbelstück fügt sich mittels ein bisschen Arbeit und ein paar Handgriffen schnell in die neue Umgebung ein. Ideal geeignet sind hierfür beispielsweise Regale aus massivem Holz. Dein wichtigstes Arbeitsinstrument um aus einem nullachtfünfzehn Bücherregal ein individuelles Kniestockregal zu zaubern: Eine Schmiege und eine Säge.

Eine Schmiege – auch Winkelschmiege genannt oder Schrägmaß – ist ein besonders für Dachgeschossbewohner sehr praktisches Werkzeug und leicht im Fachhandel zu finden. Mithilfe der Schmiege können Winkel ganz einfach übertragen werden.

Säge Dir das Regal einfach so zurecht, dass es optimal unter die Dachschräge geschoben werden kann.

Man kann bei einem Kniestockregal natürlich auch ganz auf Marke Eigenbau setzen. Dies erfordert natürlich ein wenig mehr handwerkliches Geschick und Aufwand. Einfache Anleitungen dazu bekommt man beispielsweise auf Baumarktwebsites.

Tipp 2: Stufenweise

Es gibt spezielle Metallkonsolen für Dachschrägen. Mit Hilfe dieser Konsolen können Regalböden und Wandregalbretter ganz einfach an Dachschrägen befestigt werden. Wer die Bretter übereinander gestuft anbringt und verschiedene Breiten und Längen variiert, bekommt schnell individuellen Stauraum.

Tipp 3: Gleitender Übergang

Glasgleittüren oder auch einfache Schiebegardinen können in Dachgeschosswohnungen für tolle Effekte sorgen. Mithilfe von Schienen lassen sie sich einfach vor der Schräge anbringen. Dahinter kann man gut verbergen, was nicht gleich für jeden sichtbar sein soll. Diesen Sichtschutz kann man auch sehr gut mit Tipp 1 und 2 kombinieren.

Tipp 4: Die Würfel sind gefallen

Wer überhaupt nicht sägen und schrauben möchte, der kann mit Regalwürfeln kreativ werden. Denn diese lassen sich auch unter Schrägen prima stapeln. Dabei müssen es hier nicht die klassischen rechteckigen Regalwürfel aus dem Möbelhaus sein. Denkbar ist zum Beispiel auch ein aus alten Wein- oder Obstkisten passend zurechtgestapeltes Regal. Werden die Würfel oder Kisten dann auch noch in verschiedenen Farben bemalt, kann es besonders hübsch aussehen.

Dachgaube Sitzecke
Nischenplätzchen

Tipp 5: Nischen nutzen

Viele Dachgeschosswohnungen haben durch Dachgauben hübsche Nischenplätzchen. Auch dieser Raum muss nicht ungenutzt bleiben. Stelle einfach eine passende Sitzbank oder eine große Holzkiste mit Deckel, auf den Du ein Polster oder viele schöne Kissen legst in die Nische unter das Fenster: Et voilà – fertig ist der neue Lieblingsleseplatz!

Tipp 6: Den Dingen einen Rahmen geben

Manchmal muss man querdenken – oder schräg. Wer sagt denn, dass man Bilder immer an die graden Wände hängen muss? Besonders wenn man großformatige Bilder oder Fotos entlang einer Dachschräge befestigt, kann das großartig aussehen. U-Profile aus dem Baumarkt, die einfach an die Wand geschraubt werden, halten die Bilder sogar mit Rahmen oben und unten am richtigen Platz.

DIY Holzmöbel neu lackieren

Aufgemöbelt – so wird Omas alte Kommode ein Hingucker

Ein Umzug kann ganz schön ins Geld gehen. Und dann sieht die neue, größere Wohnung am Ende auch noch ziemlich leer aus. Oder ein paar liebgewonnene Stücke wurden durch den Umzug in Mitleidenschaft gezogen. Oder Du brauchst dringend mehr Stauraum. Eigentlich müssten noch ein paar neue Möbel her. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen, wo doch Umzugsunternehmen und Co schon für einen leeren Bauch des Sparschweins gesorgt haben? Und die Kaution von der alten Wohnung lässt auch auf sich warten…

Wir verraten, wie Du mit wenig Geld aus alten Schätzen neue Prachtstücke zauberst. Denn robuste Holzmöbel müssen nicht auf der Dachkammer verstauben, nur weil sie ein paar Kratzer haben und Omas alte Kommode sieht mit dem richtigen Anstrich richtig modern aus. Selbst ein Sperrmüllfund kann mit der richtigen Technik ein echter Hingucker werden. Wir erklären Dir Schritt für Schritt wie Du alte Holzmöbel neu lackierst, und haben zudem ein paar originelle Ideen und gute Tipps auf Lager.

Da geht noch was

Vor dem Lackieren solltest Du den Zustand des alten Möbelstücks genauer unter die Lupe nehmen. Sitzt alles fest oder fällt das Regal auseinander, sobald Du das erste Buch hineinstellst? Dann nützt ein neuer Lack allein nicht viel. Die Optik ist schließlich nicht alles. Also heißt es zunächst einmal Schubladen auf ihre Leichtgängigkeit prüfen, an allen Beinen rütteln und schauen, ob vor dem neuen Anstrich zunächst noch etwas abgeschliffen oder neu geleimt oder verschraubt werden muss. Auch Risse und Löcher im Holz lohnt es auszubessern.

Risse und Löcher im Holz werden vor einem neuen Anstrich mit speziellem Holzkitt gefüllt und ausgebessert.

Für größere Löcher und Macken lohnt es sich, einen Reparatur Klebespachtel zu verwenden. Das praktische an dem Material: Ist es getrocknet, kann es wie Holz bearbeitet werden. Du kannst es schleifen und lackieren bis gewünschte Form und Farbe da sind.

Wichtig: Der Lack muss ab!

Hast Du alles auf die Funktionalität hin geprüft und größere und kleinere Makel ausgebessert, kommt der nächste Schritt. Nun heißt es alte Lackreste anzurauen. In der Regel genügt es, den alten Lack anzuschleifen und nicht vollständig zu entfernen. In jedem Fall sollte die Fläche anschließend frei von Fett und Staub sein, damit der neue Lack gut hält. Wer glücklicher Besitzer einer Schleifmaschine ist, hat es hier etwas einfacher. Alle anderen müssen sich ein solch praktisches Hilfsmittel leihen oder ganz oldschool mit Schleifpapier arbeiten. Am besten eignet sich eine 120er Körnung zum Anschleifen.

Beim Anschleifen unbedingt gleichmäßig arbeiten, damit es später wirklich gut aussieht.

Eine gute Grundlage

Nach dem Anschleifen lohnt es sich in vielen Fällen, eine Grundierung aufzutragen. Eine Grundierung sorgt dafür, dass der Lack besser haftet, gleichmäßig trocknet und keine unschönen Verfärbungen bekommt. Besonders zu empfehlen ist eine Grundierung in folgenden Fällen:

  • Du weißt nicht, um was für ein Holz es sich bei dem Möbelstück handelt.
  • Du weißt nicht, mit welchen Lacken oder mit welcher Lasur das Holz zuvor behandelt wurde.
  • Die Oberfläche des Möbels ist extrem trocken und würde den Lack stark aufsaugen.

Wer ein Möbelstück weiß streichen will, arbeitet am besten mit einer weißen Grundierung und spart sich so gegebenenfalls eine zweite Lackschicht.

Vor dem Grundieren und Lackieren werden Griffe, Knäufe und Scharniere abgeklebt oder abmontiert. Bei dieser Gelegenheit können sie gleich auf ihre Funktionalität untersucht und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Gerade ein neuer Knauf oder Griff kann dem Möbelstück noch einmal eine ganz besondere Note verleihen.

Dick aufgetragen oder Lackieren geht über studieren

Nachdem das Möbelstück angeraut und eventuell mit einer Grundierung vorbereitet wurde, kannst Du mit dem wichtigsten Teil der Arbeit loslegen: dem Lackieren. Hier ist es wichtig, dass Du besonders sorgfältig und gleichmäßig arbeitest. Du solltest nicht den falschen Ehrgeiz entwickeln, mit einem Anstrich sofort ein perfekt deckendes Ergebnis zu erzielen. Also nicht gleich zu dick auftragen, im Zweifelsfall entstehen so nur unschöne „Nasen“. Lieber dünner und gleichmäßig arbeiten und dafür noch ein zweites Mal überstreichen. Flächen, die man nicht mitlackieren oder farblich absetzen und später in einem anderen Ton lackieren möchte, sollte man sorgfältig mit Malerkrepp abkleben.

Beim Lack hat man die Wahl zwischen Acryllack, Kunstharz und Ölfarbe.

Tipps für die richtige Ausrüstung

Beim Lackieren alter Möbelstücke solltest Du nicht am falschen Ende sparen. Wichtig für ein gutes Ergebnis sind vor allem ein guter Pinsel – ich sage nur: unschöne Haarreste im Lack oder sichtbare Pinselstriche nach dem Trocknen – und natürlich die richtige Farbe.

Als Alternative zum Pinsel kann zum Lackieren auch eine Schaumrolle eingesetzt werden.

Auch die Umweltfreundlichkeit des Lacks sollte beachtet werden. So wird beispielsweise das Zertifikat des Blauen Engels an wasserlösliche Lacke vergeben, die bestimmten Ansprüchen gerecht werden. Besonders bei Möbeln für das Kinderzimmer sollte man einen Lack wählen, der DIN EN 71 Teil 3 „Sicherheit von Kinderspielzeug“ entspricht.

Lacke für Möbel gibt es nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, sondern auch in unterschiedlichen Glanzgraden.

Alternativen zum klassischen Lackieren

Möbel streichen mit Kreidefarbe

Eine Alternative zum klassischen Lack, die gerade sehr im Trend liegt, ist die Kreidefarbe oder auch Kreide Emulsion. Die Kreide Emulsion lässt Möbelstücke in einem schönen seidenmatten Glanz erstrahlen. Zudem kann man mit ihr den aktuell so beliebten Vintagelook oder Shabby Chic relativ einfach selber hinbekommen. Kreide Emulsion ist widerstandsfähig und robust. Allerdings muss hier nach dem Lackieren auch noch gewachst werden.

Möbel lasieren

Wer möchte, dass die schöne Holzmaserung eines Möbelstücks sichtbar bleibt, kann lasieren statt lackieren. Eine Lasur sieht nicht nur schön aus, sie schützt auch das Möbel.

Möbel tapezieren

Ja, auch Möbelstücke kannst Du tapezieren. Was Muster und Farben angeht, sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Die Tapete wird nach der Vorbereitung des Möbelstücks einfach mit Kleister oder auch mit einem Sprühkleber auf das alte Möbelstück aufgebracht. Auch eine Kombination aus neuem Lack und Tapete ist denkbar. Zum Beispiel kann man bei einem Schrank die Türfacetten mit Tapete verschönern und den Rest des Möbels in einer knalligen Farbe streichen.

Küche planen beim Umzug

So liebe Leute. Es ist endlich geschafft. Meine neue Küche steht endlich. Lange hat es gedauert – fast 5 Monate von den ersten Planungen bei verschiedenen Händlern bis zum finalen Aufbau durch den Händler. Am Ende hat alles gut geklappt und alle Handwerker haben sich perfekt in die Hände gespielt. Aber eins kann ich euch sagen: So eine Küchenplanung im bereits bestehenden Heim ist wirklich kein Zuckerschlecken! Dreck, kaum Platz und kein Ort zum Kochen. Nach dem 5 Tag Lieferdienst hab ich es einfach nicht mehr ausgehalten und bin losgefahren und habe einen Sack Obst und ordentliches Brot geholt um mal was anderes als fettige Pizza und fade Nudeln zu essen.

Wer umzieht, der sollte sich daher genau überlegen ob er sich den Stress antun möchte die Küche zu einem späteren Zeitpunkt „neu“ zu machen. Natürlich, dass ist auch eine Frage der Finanzen, aber es schont ungemein die Nerven, wenn man eine Küche bereits passend zum Umbau neu plant.

Außerdem: Eine Einbauküche in der alten Wohnung passt meist nicht zu den Maßen im neuen Domizil. Zwar gibt es Möglichkeiten der Angleichung, doch selten ergibt sich daraus ein optisch befriedigendes Ergebnis. Viele entschließen sich daher direkt beim Umzug zum Neukauf einer Küche, die nach vorgegebenen Abmessungen angefertigt wird und sich als harmonisches Ganzes im eigenen Stil präsentiert. Wir haben das nicht gemacht und daher eine ganze Menge mehr „zu tun“ gehabt. Wieder was gelernt. Hier ein paar Informationen und Tipps zum Thema Küchenplanung beim Umzug.

Wo bekommst du eine Einbauküche nach Maß?

Da es sehr aufwändig sein kann, mit einer alten Einbauküche umzuziehen, ist der Neukauf einer Küche oft kostengünstiger, als das vorhandene Modell an neue Räumlichkeiten anzupassen. Eine einfache Küchenzeile bekommst du meist schon ab 2.000 Euro (im Baumarkt oder als günstige Variante im Möbel-Discounter), die elegante Massivholzküche kann über 20.000 Euro kosten. Ob klassische Küche, Landhausküche oder Designküche, jeder hat andere Vorstellungen davon, wie seine Traumküche aussehen soll. Die Küchenexperten von Möbelhäusern oder Küchenstudios beraten Sie gerne bei der Planung und leiten die Umsetzung in die Wege. Wer wie ich in Hannover wohnt, wird mit Sicherheit keine Probleme damit haben ein Küchenstudio oder ein Möbelhaus zu finden bei dem man professionelle Unterstützung für die Planung der Küche bekommt. Die Preise variieren je nach verwendetem Material, Größe und Extras wie Fronten oder hochwertige Elektrogeräte. Deine neue Küche wird von hauseigenen Handwerkern eingebaut und angeschlossen.

Mein Tipp: Nimm Zeit für die Planung mit. Bis die erste halbwegs solide Planung steht dauerts bestimmt 3-5 Stunden und danach sind nochmal einige Sitzungen nötig um die letzten Wünsche und Probleme zu lösen und die Küche perfekt an deine Wünsche und Anforderungen anzupassen. Meine Frau hat in Summe rund 10 Stunden im Möbelhaus gesessen, bei mir fehlte die erste Sitzung, deswegen war es etwas weniger…

Experten visualisieren deine Traumküche direkt am PC

Durch die 3D-Animation bekommst du eine sehr authentische Vorstellung Ihrer neuen Küche. Kleine und größere Änderungen lassen sich mühelos digital vollziehen. Das Küchendesign wählst du nach Geschmack aus. Heute stehen so viele verschiedene Stile zur Verfügung, dass du in einem Küchenstudio oder Möbelhaus sicher das Passende finden wirst. Die Art der Materialien bestimmt die Robustheit deiner Küche. Neben der bevorzugten Farbe solltest du auch darauf achten, dass sich die Oberflächen leicht reinigen lassen.

Mein Tipp: Nicht immer muss es die Beratung sein! Am besten du gehst erstmal durch eine Vielzahl an Möbelhäusern in deiner Region und schaust dir die dort ausgestellten Küchen an. Welche Form soll die Küche haben? Welche Farben für Fronten und Korpus gefallen dir? Welche Besonderheiten müssen verbaut sein und gibt es anhand der Wertigkeit der Möbel oder der einzelnen Designs schon einen ersten Hersteller, von dem du glaubst, dass er passt? Wir haben genau das gemacht. Zuerst haben wir uns durch 3 oder 4 verschiedene Ausstellungen gegangen und haben einen ersten Eindruck vom Angebot bekommen. Mit den Vorstellungen sind wir dann zum Möbelhändler unseres Vertrauens und haben die Küche planen lassen. Parallel gab es einen weiteren Termin – so konnten wir die Preise einschätzen und hatten gleich von 2 Personen Input bzgl. Ideen und Lösungen für unsere Probleme. Die doppelte Planung ist zwar echt zeitaufwendig, führt aber zu einem guten Eindruck was die Küche kosten darf und welcher Planer eigentlich der Richtige war.

Welche Punkte musst du bei der Küchenplanung beachten?

Der verfügbare Raum bestimmt die Art und Größe deiner Küche. Ein großer Grundriss erlaubt mehr Gestaltungsfreiheit als ein schmaler. Winkel können manche Einbauten jedoch verkomplizieren. Eine L-förmige Küche passt selten in einen schmal geschnittenen Raum. Eine Kochinsel bietet sich für großzügige Küchen an, allerdings muss der Standort des Kamins berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollten in die Planung grundsätzliche Fragen ihrer Lebenssituation einfließen. Senioren haben andere Bedürfnisse als junge Familien mit kleinen Kindern. Die Küchenplanung hängt auch davon ab, wie häufig und in welcher Form du den Raum nutzt. Kochst du täglich warme Mahlzeiten oder benutzen du die Küche vor allem am Wochenende? Entscheide mehr nach praktischen Überlegungen als nach Optik.

Meine Frau hat sich schon immer einen großen Kühlschrank gewünscht. Da dieser nur an einer Stelle gestellt werden konnte, haben wir alles andere Drumherum geplant. Er war das charakteristische Element. Unser Wunsch ließ sich tatsächlich verwirklichen, allerdings war viel Aufwand nötig -> Anschlüsse mussten verlegt werden und es war einiges an planerischer Arbeit nötig um genügend Stauraum zu haben. Unser erster Küchenplaner ist an diesem Wunsch gescheitert – erst ein zweiter Anlauf hat „U-Form“ und „Side-By-Side-Kühlschrank“ möglich gemacht. Also: Nicht von der Aussage des Händlers demoralisieren lassen, sondern durchaus nochmal einen 2. Experten um Rat fragen.

Welche Küchenform bietet sich für wen an?

Für einen Singlehaushalt reicht gewöhnlich eine Küchenzeile oder eine L-förmige Küche. Die gibts quasi als „Standard“ und schon zu ziemlich fairen Preisen. Je nach Platzbedarf wählen Pärchen gerne die L-Küche oder die zweizeilige Variante. Ist die Küche geräumig und eher quadratisch als länglich, kommt auch eine Kochinsel infrage. Für Familien (wie uns) bieten sich großzügige U-Küchen oder Wohnküchen mit integriertem Essplatz an (das geht auch bei geringerem Platzbedarf – unser Raum ist gerade mal 2,50 Meter breit). Bei Bedarf können hier alle Familienmitglieder sämtliche Mahlzeiten des Tages einnehmen (was bei uns leider nicht geklappt hat). Berücksichtige neben dem Stauraum auch die notwendigen Sitzgelegenheiten im Ihrer Küche, wenn du Platz dafür hast. Ältere Küchenplaner sollten auch an Zeiten denken, in denen sie vielleicht bewegungseingeschränkt sind. Eine barrierefreie Küche mit unterfahrbaren Arbeitsflächen und Kochstellen ist von großem Vorteil.

Übrigens: Bei der Planung einer Küche fürs Eigenheim bist du deutlich flexibler als beim Umzug in eine Mietwohnung. Denn: Wenn du dort eine neue Küche einbauen lassen möchtest, bedarf es der Zustimmung deines Vermieters!

Tipps für die sinnvolle Anordnung einzelner Elemente

Je funktionaler die Arbeitsabläufe in der Küche gestaltet werden, desto mehr Spaß macht die Arbeit. Grundsätzlich sollte eine Küche viel Stauraum bieten. Hänge- und Hochschränke mit leicht beweglichen Auszügen sind ideal für die Bevorratung. Was zum Kochen benötigt wird, sollte in der Nähe des Herdes platziert werden. Große Arbeitsflächen machen die Zubereitung von Mahlzeiten bequemer. Unterschränke im Bereich der Spüle sind Mülltrennsystemen vorbehalten und werden vom Küchenstudio bereits so geplant.

Uns war ein Backofen auf Arbeitshöhe wichtig und genügend Platz zum Schnippeln und zubereiten neben dem Kochfeld. Außerdem haben wir extrem darauf geachtet überall Steckdosen zu haben. Eine Steckdose kostet in der Planung nicht viel und es gibt aber nichts schlimmeres, als wenn man sich 30 Jahre lang ärgert, weil man an der entscheidenden Stelle keinen Strom hat!

So mistest Du Deinen Kleiderschrank vor dem Umzug richtig aus

Ein Umzug steht an? Dann ist genau der richtige Zeitpunkt gekommen, konsequent im Kleiderschrank auszumisten. Viele schieben diese Aktion lange vor sich her. Immer wieder gibt es andere Ausreden, warum gerade keine Zeit dafür ist. Aber jetzt ist Schluss damit. Schließlich möchtest Du beim Umzug keinen unnötigen Ballast mitnehmen. In diesem Artikel möchte ich dir einige Tipps zum richtigen Ausmisten des Kleiderschranks beim Umzug geben. Inspiriert hat mich dabei ein Artikel auf wenz.de in dem es darum geht, welche Ordnungsmethoden sich am besten zum Aufräumen des Kleiderschrankes eignen

1. Einen Termin festlegen

Lege einen genauen Tag für die Aufräum-Aktion Deines Kleiderschrankes fest. Trage diesen auch in Deinen Kalender ein. Damit sind Ausreden passé, denn an dem festgelegten Tag wird ausgemistet! Sinnvoll ist es, dafür einen kompletten Tag einzuplanen. So entsteht kein Stress durch weitere Termine und Du kannst in aller Ruhe überlegen, was bleiben darf und was nicht.

2. Hole Dir Verstärkung

Frag doch einfach Deine Familie oder Freunde, ob sie Dich unterstützen können. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern kann auch eine echte Hilfe für Dich sein. Sie können Dich bei der Entscheidung, ein Teil auszurangieren oder zu behalten, beraten. Außerdem setzt es dich unter zusätzlichen Druck einen geplanten Termin zum Ausmisten auch wirklich so wahr zu nehmen – weil du sonst einer dritten Person absagen müsstest.

3. Alles muss raus

Um Dir einen Überblick zu verschaffen, was sich überhaupt alles in Deinem Kleiderschrank befindet, räumst Du am besten alles ausnahmslos aus ihm heraus. Werfe dafür zunächst sämtlichen Inhalt auf einen großen Haufen auf dem Boden.

4. Kleiderschrank ausputzen

Wenn der Schrank leer ist, solltest Du diese Situation ausnutzen und ihn gründlich von oben bis unten ausputzen. Zur richtigen Reinigung des Kleiderschrankes nimmst du am besten Seifenwasser und einen Lappen (siehe hierzu auch Tipps auf frag-mutti.de). Wische sowohl die einzelnen Fächer als auch den Korpus aus und sorge dafür, dass der Schrank anschließend wieder trocken ist.

5. Bilde Stapel

Nun musst Du beurteilen, welche Teile Du behalten möchtest und was fliegt. Eine hilfreiche Regel bei der Entscheidung lautet: Alles, was Du ein Jahr lang nicht getragen hast, kann weg. Folgende drei Stapelkategorien bieten sich an:

  • Bleibt da
  • Kann weg
  • Weiß nicht

6. Sortiere den „Weiß nicht“-Stapel

Bei Kleidung auf diesem Stapel handelt es sich wahrscheinlich um Teile, die Du früher gern getragen hast. Zudem sind sicherlich teure Stücke dabei, von denen Du Dich nur ungern trennst. Ziehe deshalb zunächst jedes Kleidungsstück einzeln an und berücksichtige dabei folgende Fragen:

  • Passt das Kleidungsstück noch?
    Alles, was nicht mehr passt kommt weg. Egal, ob zu groß oder zu klein – Du wirst es höchstwahrscheinlich nie wieder tragen.
  • Fühlst du Dich in dem Teil wohl?
    Wenn Deine Bluse zwickt oder ein Rock ständig hochrutscht und Du die Kleidungsstücke aus diesen Gründen nicht mehr trägst, kannst Du Sie aussortieren. Du sollst Dich schließlich in Deiner Kleidung wohlfühlen.
  • Bist du mit der Qualität zufrieden?
    Nervt Dich Dein Schal, der ständig überall Fusseln zurücklässt? Dann weg damit. Sämtliche Kleidung, mit deren Qualität zu unzufrieden bist, solltest du ausmustern.

Sicherlich wird es Dir schwer fallen, Dich von dem einen oder anderen Teil zu trennen. Aber wenn Du Deinen Kleiderschrank im neuen Heim einräumst, wirst sicher froh sein, das Ausmisten vor dem Umzug erledigt zu haben.

5 goldene Regeln, wie Leinwandbilder am besten im Raum wirken

Ein Umzug bedeutet für alle Beteiligten viel Arbeit. Diese beginnt bereits lange, bevor der Umzugstag endlich anbricht. Ist eine Wohnung gefunden, dauert es oft noch Monate bis zum Einzug. Diese Phase lässt sich sinnvoll nutzen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um einen Einrichtungsplan für die neuen vier Wände zu erstellen. Das erleichtert den späteren Umzug erheblich. Denn wer weiß, welche Möbelstücke in welchem Raum und an welcher Position ihren Platz findet, der kann die Umzugskartons und das Mobiliar bereits in der alten Wohnung zielführend beschriften.

Und ein weiterer Vorteil macht sich bemerkbar. Ist der endgültige Standort von Schränken, Sofa, Fernsehgerät und anderen Möbeln geklärt, dann kann direkt der passende Wandbehang – sei es der Anstrich, die Tapete oder die Bilder – ausgewählt und angeschafft werden. Besonders edel wirken Leinwandbilder. Die 5 goldenen Regeln, wie Leinwandbilder in einem Raum am besten wirken, habe ich hier für dich zusammengetragen!

Regel 1: Beim Herzstück der Wohnung mit der Wanddeko beginnen

Eine gute Idee ist es, mit der Planung im Wohnzimmer zu beginnen. Hier ist der Ort, an dem sich die Bewohner gemütlich zurückziehen, sich in eine Decke einkuscheln und entspannen. Dieses Zimmer sollte mit besonders großer Sorgfalt eingerichtet werden und auch farblich durchdacht sein. Tipps zum Einrichten mit Konzept, hilfreiche Informationen zur farblichen Gestaltung und Beleuchtung liefert dazu der Beitrag „Nach dem Umzug: Wohnzimmer einrichten – So gelingt es!“. Ist das Wohnzimmer erst mit Möbeln, Bildern und anderen Dekoelementen perfektioniert, fällt es viel leichter, die anderen Räume später ebenfalls mit Bildern zu verschönern.

Regel 2: Leinwandbild in einem kleinen (Wohn-) Zimmer kleinformatig wählen

Kleine Räume haben wenig Wandfläche. Sind diese zudem mit Möbeln zugestellt, reduzieren sich die Möglichkeiten, Leinwandbilder aufzuhängen. Tipp: Motive in harmonierenden Farbtönen, die zur Einrichtung passen und nicht zu großformatig sind, sind erste Wahl.

Regel 3: Leinwandbild in einem großen (Wohn-) Zimmer großformatig wählen

Große Räume einzurichten erfordert besonderes Geschick und es ist ratsam, sich Anregungen vom Profi zu holen. Dieser Artikel bietet umfangreiche Hilfestellung dazu. Geht das Wohnzimmer in den Essbereich oder die Wohnküche ins Wohnzimmer über, reduziert sich die Zahl der Wände. Die zur Verfügung stehende Fläche in großen Räumen sollte mit Bedacht dekoriert werden. Großformatige Bilder beeinflussen die Stimmung in großen Räumen. Sie können Weite erzeugen, wenn das Motiv eine Perspektive bietet, z. B. einen Blick über das Meer, die Abbildung eines verschlungenen Waldwegs oder eines Bootsstegs. Tipp: Leinwandbilder mit Naturmotiven harmonieren mit fast jedem Einrichtungsstil. Wer noch eine gute Leinwand sucht, der kann es ja mal hier beim Leinwandprofi probieren. Hier können zum Beispiel selbst geschossene Fotos auf Leinwand gezogen werden. So lässt sich jede Wand individuell mit den persönlichen Lieblingsmotiven gestalten.

Regel 4: Bilderserie für lange Wände in Fluren

Langgezogene Flure, Durchgangszimmer und Treppenaufgänge können mit der richtigen Auswahl passender Leinwandbilder zu heimlichen Stars avancieren. Wie wäre es, den Treppenaufgang zum Beispiel mit einer hübschen Bilderserie der Familienmitglieder zu verschönern? Auch die Flure sind dazu geeignet, Bildserien zu präsentieren. Eine Serie beginnt ab einer Stückzahl von 3 Bildern. Geeignete Motive für eine Bildserie sind nicht nur Porträts von Familienmitgliedern, sondern auch schöne Abbildungen der geliebten Haustiere. Zusätzlich sind Naturmotive oder architektonische Highlights beliebte Motive für eine Bilderserie. Tipp: Wer eine Blütenknospe in geschlossenem Zustand, dann im halbgeöffneten und dann in voller Blüte abfotografiert, hält die agile Vegetationsphase gezielt fest. In chronologischer Reihenfolge aufgehängt ist die Wirkung unvergleichlich lebendig.

Regel 5: Petersburger Hängung sorgt für Kurzweil und wirkt edel

Die Petersburger Hängung, auch Salonhängung genannt, bezeichnet eine Ansammlung von Bildern, die in großer Stückzahl und in unterschiedlicher Größe arrangiert werden. Das Ziel ist, viele verschiedene Bilder auf einer Wand zu vereinen. Wichtig ist, dass man sich vorher genau überlegt, welches Bild an welcher Stelle hängen soll. Das lässt sich am besten dadurch erreichen, dass die Bilder vorab auf dem Boden ausgelegt werden. Dabei wird das später gewünschte Arrangement kreiert und abfotografiert. Anhand des Fotos lassen sich die Bilder später an der Wand wie gewünscht aufhängen.

Die Petersburger Hängung muss einem bestimmten Konzept folgen, um nicht wie ein wahlloses Sammelsurium zu wirken.

  • Zum einen ist ein Farbkonzept möglich: Sind die ausgewählten Motive und Bilderrahmen farblich aufeinander abgestimmt, dann spielt es fast keine Rolle, was genau darauf abgebildet ist. So können z. B. Lieblingsfotos vorab am Computer mit Farbfiltern bearbeitet werden, um die gewünschte harmonische Farbzusammenstellung zu erreichen.
  • Ein anderes Konzept ist, ein ganz bestimmtes Thema zu wählen. So könnten in der Petersburger Hängung beispielsweise viele verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Motiven aus der Architektur oder Natur präsentiert werden. Tipp: Je konkreter das Thema ist, desto größer ist die Wirkung. Eine Wand, an der zwei Dutzend Bilder von Menschen, Tieren, Autos oder Blumen hängen, wirkt edel.

Der größte Vorteil der Petersburger Hängung aber ist der Kurzweil, den sie liefert. Man kann sich fast nicht daran satt sehen. Das gilt besonders dann, wenn die Bilderrahmen ausgefallen sind und zusätzlich Abwechslung für das Auge des Betrachters bieten.

Nach dem Umzug: Wohnzimmer einrichten – So gelingt es!

Das Herzstück jeder neuen Wohnung ist das Wohnzimmer. Aus diesem Grund wird auch bei der Einrichtung und Gestaltung auf jedes Detail geachtet. Wer umzieht, der hat die große Chance das Wohnzimmer und den Mittelpunkt des täglichen Freizeitlebens komplett neu einzurichten und sich damit eine Wohlfühloase zu schaffen, in der man perfekt vom Alltag abschalten kann. Einige Tipps können dabei helfen, möglichst schnell eine heimelige Atmosphäre in den neuen vier Wänden zu schaffen und die Zeit der Eingewöhnung dadurch zu verkürzen.

Einrichten mit Konzept

Zunächst ist es von Bedeutung, sich Gedanken über die spätere Nutzung des Zimmers zu machen. Je nach Wohnsituation treffen dort mehrere Personen mit unterschiedlichen Interessen aufeinander. Während manche sich vielleicht am dort aufgestellten Klavier erproben möchten, legen andere mehr Wert auf Lesen oder Fernsehen. Eine Familie wird andere Bedürfnisse haben, als ein WG-Haushalt. Sprich daher mit den Leuten, die diesen Raum mit dir teilen. Hol‘ dir Ihre Meinung ein, versuche die Wünsche zu erfassen und beziehe Sie in die Planung des neuen Raums mit ein.

Expertentipp: Ein gut eingerichtetes Wohnzimmer hat immer einen besonderen Mittelpunkt, der optisch und inhaltlich herausragt und um den herum sich der Rest des Zimmers ausrichtet. Dies kann zum Beispiel ein großes Sofa sein, welches die perfekte Sitzgelegenheit präsentiert und stetig zum Verweilen einlädt. Stets sollte auf die Einheitlichkeit der einzelnen Elemente geachtet werden, um sie gezielt aufeinander abzustimmen. Ich persönlich bin ja ein Fan von Allnatura. Die Wohnzimmer bei Allnatura setzen nämlich auf genau dieses Konzept und bieten zugleich ökologische und nachhaltige Ansätze.

Stauraum im Wohnzimmer

Es kann eine echte Wohlfühl-Atmosphäre aufkommen, wenn das Wohnzimmer schon kurze Zeit nach dem Umzug wieder unaufgeräumt und unordentlich wirkt. Häufig ist zu wenig Stauraum die zentrale Ursache, welche zu diesem Problem führt. Nicht zuletzt, weil in vielen Haushalten an anderen Stellen kein Platz ist und das Wohnzimmer somit zwingend auch Lagermöglichkeiten hergeben muss. Ein großer Schrank, oder ein Regal mit mehreren schließbaren Elementen, können die passende Abhilfe schaffen. Darin lassen sich zum Beispiel Bücher, CDs oder alte Schallplatten aufbewahren, die hinter den verschlossenen Türen keinen Eindruck der Unordnung mehr hinterlassen. Ein paar Zeitschriften oder der aktuelle Lieblings-Schmöker findet im Anschluss Platz auf einem kleinen Beistelltisch und ist auf diese Weise stets griffbereit. Medien und andere Gegenstände, die gerade nicht benötigt werden und keinen dekorativen Charakter besitzen, können dagegen mit gutem Gewissen direkt in die Schubladen wandern.

Mein Tipp und ein kleiner Richtwert aus eigenen Erfahrungen: In jedem Wohnzimmer sollten 2-3 Schubladen für „Kleinigkeiten“ vorhanden sein und Schränke mit mindestens 3-4 Schrankböden, an denen sich hinter Türen auch größere Dinge verstecken lassen.

Die farbliche Gestaltung

Wer die passende Einrichtung des Wohnzimmers bereits aus der alten Wohnung mitbringt, kann vor dem eigentlichen Umzug für eine perfekte Atmosphäre im Raum sorgen. Dafür bietet sich die farbliche Gestaltung (hier gibt es 10 gute Tipps zur farblichen Gestaltung des Wohnzimmers) der Wände als wichtige Stellschraube an, die wirklich jeder dazu verwenden kann, um die eigenen Vorstellungen Stück für Stück zu verwirklichen. Entscheidend ist ein einheitliches farbliches Konzept, in das sich besonders die großen Gegenstände und Möbel eingliedern. Vielleicht geben also die vorhandenen Möbel die Richtung vor, in die sich auch die Gestaltung der Wände bewegen sollte. Einige persönliche Details an Wänden und Regalen, oder aber stilvolle Wandbilder im passenden Farbton, runden den Eindruck des Zimmers schließlich ab.

Licht

In meinen Augen gibt es nichts Wichtigeres als ein ordentliches Lichtkonzept. Wenn Räume hell sind, dann wirken Sie freundlich und gemütlich und fast jeder Mensch fühlt sich in hellen Räumen wohler als in dunklen. Achte daher auf ein ordentliches Konzept für die Beleuchtung. Eine schöne Deckenlampe ziert den Raum und spendet Licht, wenn man es braucht. Darum herum sollte es aber auch kleine Beleuchtungselemente (z.B. Deckenfluter oder indirekte Beleuchtungen in Regalen und Schränken) geben, die indirektes Licht spenden und gerade in der kalten Jahreszeit den Raum in eine wohlige Wärme tauchen.

Also: Nutze deinen Umzug, richte dein Wohnzimmer schön ein! Wenn erstmal alles aus den Kisten geräumt ist und die Möbel im Wohnzimmer stehen fasst man das Gestaltungskonzept eh nicht wieder an. Du hast jetzt die Chance dir eine Wohlfühloase in deinen 4 Wänden zu erschaffen! Nutze Sie ;-).

Home-Office für die Selbstständigkeit einrichten

Immer mehr Geschäftsführer gehen zum Outsourcing einzelner Prozesse und Abläufe in ihrem Unternehmen über, um die Arbeit effizienter zu gestalten. Eine besondere Form des Outsourcings ist das sogenannte On Site Management, bei dem einzelne Betriebsteile ausgelagert werden. Sehr häufig ist das die Buchhaltung. Diese wird dann von selbstständigen Lohnbuchhaltern erledigt, die gleichzeitig von mehreren verschiedenen Unternehmen beauftragt sind und ihre Arbeit von zu Hause aus, dem Home-Office, verrichten. Damit das einwandfrei ablaufen kann, sollte das Büro eines Buchhalters in den eigenen vier Wänden über folgende Ausstattung verfügen:

Die Ausstattung des Home-Office

Die IT-Infrastruktur

Um die Arbeit auch zu Hause effizient leisten zu können, brauchst du grundsätzlich eine professionelle IT-Infrastruktur. Dazu gehört im Allgemeinen:

  • Ein Laptop oder ein PC mit Bildschirm
  • Ein Headset sowie eine Webcam für Videotelefonie, um mit deinen Kunden gut vernetzt zu bleiben
  • Eine zuverlässige Internetverbindung

Des Weiteren sind verschiedene Software-Programme vonnöten:

  • Speziell für selbstständige Lohnbuchhalter: Mit dem Lohnabrechnungsprogramm von Lexware kannst du als selbstständiger Lohnbuchhalter deine Arbeit effizient und unkompliziert gestalten. Löhne und Gehälter deiner Kunden lassen sich damit gesetzeskonform abrechnen. Durch den automatisierten Übertrag der Stamm- und Abrechnungsdaten vermeidest du Fehler und stellst deine Auftraggeber so bestens zufrieden. Über verschiedene Schnittstellen ist zudem ein unkomplizierter Datenexport und -import mit dem auftraggebenden Unternehmen, dem Finanzamt sowie den Sozialversicherungsträgern möglich.
  • Daneben erleichtert dir ein Programm zum Kundenmanagement die Kundenpflege. Mit einem solchen kannst du alle Kontaktdaten sicher abspeichern und übersichtlich verwalten.
  • Außerdem solltest du dir ein Organizer-Tool zulegen, mit dem du deine Termine planen und so deine Arbeit immer termingerecht abliefern kannst.

Ausreichend Lichtquellen

Grundsätzlich ist Tageslicht immer das beste Licht für Arbeiten rund um Schreibtisch und PC. Eine ausreichende Helligkeit schafft gute Sichtverhältnisse und sorgt dafür, dass die Augen die Konzentration möglichst lange aufrechterhalten können. Unterstützend zum Tageslicht kannst du Deckenlampen oder herabhängende Lampen anbringen, die den gesamten Raum ausleuchten. Zur zusätzlichen und punktuellen Beleuchtung eignet sich besonders an späten Abendstunden und während düsterer Jahreszeiten des Weiteren eine Schreibtischlampe. Entscheidend ist immer die Lumen-Kennzeichnung auf dem Leuchtmittel. Eine Beleuchtung, welche die Konzentration fördert und der Müdigkeit entgegen wirkt, verfügt über mindestens 600 Lumen.

Der Standort des Schreibtisches

Auch den Schreibtisch solltest du an die Lichtverhältnisse anpassen. Das gilt zusätzlich für die Position des PCs. Blendende Sonneneinstrahlung führt dazu, dass man keine gute Sicht auf den Bildschirm hat. So ermüden die Augen schnell und es schleichen sich Fehler ein. Am geeignetsten ist ein Lichteinfall der von der Seite kommt, nie direkt von vorne oder von hinten.

Das Büromobiliar

Gerade wenn du selbstständig bist und in der Folge jeden Tag an deinem Schreibtisch im Home Office sitzt, solltest du Wert darauf legen, dass dein Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist, um ein rückenschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Die Tischplatte sollte deshalb in der Höhe verstellbar sein, um sie individuell an deine Körpergröße anpassen zu können und dein Rücken im Sitzen aufrecht ist. Daneben sollte sie natürlich ausreichend groß sein, damit du alle wichtigen Arbeitsmaterialien darauf ausbreiten kannst. Ebenso den Bürostuhl solltest du in der Höhe verstellen können. Eine optimale und gesunde Sitzhaltung erreichst du, wenn sich die Unter- und Oberschenkel in einem 90°-Winkel zueinander befinden. Denke außerdem daran, dich zwischendurch ausreichend zu bewegen, um Verspannungen sowie Beschwerden im Hals-Nacken-Bereich vorzubeugen.

Kosten absetzen

Wenn du nach dem Umzug dein Home Office einrichtest, dann solltest du dir alle Kosten notieren. Neu angeschaffte Möbel, Renovierungen und unter Umständen sogar die anteiligen Umzugskosten kannst du als Betriebsausgaben in deiner eigenen Buchführung ansetzen und so Steuern sparen! Auch laufende Kosten (Telefon, Internet, Strom, Wasser, Reinigungskosten) kannst du Anteilig in deiner Buchführung geltend machen. Mehr Informationen dazu findest du bei smartsteuer.

Waschmaschine beim Einzug kaufen – worauf ist zu achten?

Wäsche musste vor 100 Jahren in vielen Haushalten immer noch mit der Hand gewaschen werden. Vollautomaten erreichten die Serienreife erst in den Nachkriegsjahren – obwohl Ideen rund um die Waschmaschine bereits im 19. Jahrhundert aufkamen. Heute besitzen, zumindest den Angaben des Statistischen Bundesamts zufolge, mehr als 96 Prozent aller Haushalte eine Waschmaschine. Deren Hauptaufgabe ist natürlich klar umrissen: Sie soll Schmutzwäsche wieder sauber machen. Viele Haushalte nutzen die Gelegenheit eines Umzugs, sich neu auszustatten. Und dazu gehört immer wieder auch die Waschmaschine.

Mein Tipp: Wenn du das Gefühl hast, deine alte Waschmaschine könnte in Kürze den Geist aufgeben, dann ist der Zeitpunkt ideal um sich ein neues Gerät zu kaufen! Die Waschmaschine ist bei jedem Umzug regelmäßig das schwerste Teil (sie ist unhandlich und wiegt unglaublich viel – damit Sie beim Schleudern nicht hin und her springt ist am Fuß mit schweren Gewichten ausgestattet), was an seinen neuen Bestimmungsort getragen werden muss. Kaufst du sie beim Umzug direkt neu und lässt sich vom Händler liefern, so sparst du dir und deinen Helfern unter Umständen viel Schweiß und Ärger! Ein Umzug ist also ein idealer Zeitpunkt über die Neuanschaffung einer Waschmaschine nachzudenken! Hier findest du übrigens Tipps zum Transport (falls du dich nicht für den Neukauf entscheiden solltest) und hier habe ich für dich einige Informationen zur Entsorgung von Altgeräten beim Umzug.

Doch, worauf musst du in dieser Situation (einer Neuanschaffung beim Umzug) achten? Für den Kauf der neuen Waschmaschine sind ganz unterschiedliche Kriterien ausschlaggebend. Einmal ist es der Geldbeutel, auf den es ankommt. Aber auch Wasser- und Stromverbrauch, Platz und Programmauswahl spielen hier regelmäßig eine Rolle. Eines vorweg: Die Waschmaschine für den bundesdeutschen Haushalt gibt es nicht. Vielmehr spielen individuelle Rahmenbedingungen eine Rolle, die jede Familie in ihre Entscheidung zum Kauf der Waschmaschine einfließen lassen muss.

Waschmaschine beim Umzug neu kaufen
Eine Waschmaschine ist heute unverzichtbar. Doch was sollte beim Kauf beachtet werden und von welchen Umständen hängt dies ab? Es gibt für jede individuelle Situation entsprechende Lösungen!

Was macht eine gute Waschmaschine aus?

Eine gute Waschmaschine macht Schmutzwäsche wieder sauber. Heute gilt dies zwar immer noch. Allerdings müssen viele weitere Eigenschaften stimmen. Eine gute Waschmaschine muss von der Beladung zur Haushaltsgröße passen, den verfügbaren Platz optimal ausnutzen, sowie ein Wasserstopsystem, ein Kurzprogramm, eine Pause-Taste und eine Öko/Eco Taste mitbringen.

Gerade die letztgenannte Option hilft dir dabei, Wasser und Energie bei jedem einzelnen Waschgang zu sparen. Zusätzlich tauchen immer wieder Funktionen wie Restlaufanzeige, beleuchtete Trommel oder Beladungssensor auf. Inwiefern diese notwendig sind und wirklich gebraucht werden, richtet sich nach deinen individuellen Rahmenbedingungen. Eines muss klar sein: Jede integrierte Zusatzfunktion hat ihren Nutzen – aber eben auch ihren Preis.

Und außerdem, aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Je mehr Technik und Schnick-Schnack an so einem Gerät dran ist, desto schneller geht es später auch kaputt. Noch vor 10-15 Jahren hatten Waschmaschinen (gefühlt) eine Lebensdauer von 5 bis 8 Jahren, heute muss man ja schon froh sein, wenn man sie (ohne Panne) über die gesetzliche Gewährleistungszeit bringt. Die zunehmende Komplexität und die Vielfalt an Funktionen führen dazu, das Gerät schneller den Geist aufgeben. Umso wichtiger ist es, sich auf das richtige Gerät von einem seriösen Hersteller festzulegen. Vor dem Kauf musst du also richtig recherchieren und solltest Tests und Erfahrungsberichte lesen um ein Gerät zu finden, an dem du auch lange Freude hast!

Platzverhältnisse: Front- oder Toplader

Über die Jahre haben sich bei den Waschmaschinen zwei grundlegende Bauformen etabliert. Die Rede ist von Frontladern und Topladern. Letztere werden über eine obere Ladeluke in der Trommel mit der Schmutzwäsche bestückt. Wie der Name bereits vermuten lässt, sitzt die Ladeluke beim Frontlader in der Vorderfront des Geräts. Letzterer Gerätetyp ist in der Produktion aufwendiger, da die Abdichtung der Tür wesentlich komplexer ausfällt als im Fall eines Topladers.

Dieser hat zudem einen weiteren Vorteil. Toplader lassen eine platzsparende Konstruktion zu. Daher eignet sich diese Geräteklasse gerade für Räume, in denen nur eingeschränkt Platz zur Verfügung steht. Aber: Frontlader bieten den Vorteil, dass sie sich in Unterschränke integrieren lassen.

Ein wesentlicher Nachteil des Topladers besteht im begrenzten Volumen der Trommel. Hierin liegt wahrscheinlich der größte Minuspunkt der Konstruktion. Parallel muss der Preisfaktor berücksichtig werden. Toplader tendieren dazu, einen etwas höheren Reparaturaufwand nach sich zu ziehen, was sich am Ende auf der Rechnung bemerkbar macht. Diese Geräteklasse ist aber ideal für 1- bis 2-Personen-Haushalte, denen nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung steht. Familien mit mehreren Kindern werden heute wahrscheinlich eher zum Frontlader tendieren – auch wenn man hier zum Be- und Entladen immer in die Knie gehen muss.

Waschmaschine oder Kombigerät: Von Waschen bis Trocknen

Die Entscheidung für eine neue Waschmaschine verbinden heute mehr und mehr Haushalte auch mit der Frage, wie die Wäsche getrocknet wird. Hier gibt zwei Lösungen: Einmal der Weg über eine Trennung von Waschmaschine und Wäschetrockner. Auf der anderen Seite lässt sich beides natürlich miteinander kombinieren.

Waschtrockner sind die Lösung für Haushalte, in denen einfach der Platz für zwei Geräte fehlt. Aber: Waschtrockner haben natürlich nicht nur Vorteile. Gerade in Bezug auf die Anschaffungskosten sowie die Betriebskosten schneiden Waschtrockner allgemein schlechter als reine Wäschetrockner ab. Die Entscheidung für oder gegen eine Gerätekombination lässt sich nur am Einzelfall treffen.

Und auch hier kann ich dir kann ich dir nur empfehlen: Wenn du den Platz hast 2 getrennte Geräte zu kaufen, dann tu es! Denn, wenn 2 Geräte in einem zusammen verbaut sind, dann steigt auch das Risiko, dass die Gerätekombination schnell defekt ist und entsorgt werden muss. Kommt es zu einem irreparablen, technischen Defekt, so sind hier immer gleich beide Geräte betroffen!

Energieverbrauch: Hier kommt es auf die Nutzung an

Strom- und Wasserverbrauch spielen für Kaufentscheidungen zunehmend eine Rolle. Auch für Waschmaschinen werden Verbrauchswerte angegeben. Und Verbraucher werden tatsächlich Geräte mit dem Energieverbrauchslabel A++ oder A+++ finden. Also Portemonnaie gezückt und die neue Waschmaschine gekauft?

Ganz so einfach ist es in der Praxis nicht. Eine verbrauchsarme Waschmaschine ist keine Garantie dafür, dass der Haushalt am Jahresende damit wirklich nennenswerte Einspareffekte erreicht hat. Um das Potenzial moderner Waschmaschinen auszunutzen, ist ein entsprechender Umgang mit dem Gerät gefragt. Beispiel: Die Waschmaschine läuft bei jeder zweiten Beladung mit einer nur halbvollen Trommel. Im Endergebnis wird der Haushalt so keine signifikante Einsparung erreichen.

Wie gut ein energieeffizientes Gerät am Ende tatsächlich genutzt wird, hängt vom Haushalt selbst ab. Vor der Anschaffung ist daher ratsam, sich mit diesem Thema gezielt auseinanderzusetzen. Wie lässt sich eine Waschmaschine heute energiesparend einsetzen?

Die richtige Beladung ist eine Seite der Medaille. Auch die Wahl des richtigen Waschprogramms oder die Drehzahl können entscheidend sein. Beispiel: Wird Wäsche an sonnigen Tagen auf der Leine getrocknet, können Besitzer einer Waschmaschine auf das Schleuderprogramm mit sehr hoher Drehzahl verzichten. Hierdurch wird der Stromverbrauch beim Waschen deutlich reduziert. Heute bieten viele Hersteller Geräte mit Energiesparprogrammen an. Haushalten ist zu empfehlen, diese Programme im Alltag einzusetzen. Und hier noch ein Tipp: Nicht jede Waschladung muss mit hoher Temperatur – also 60 °C – gewaschen werden. Wer mit niedriger Temperatur wäscht, spart beim Strom deutlich.

Strom sparen mit der neuen Waschmaschine, ein paar wichtige Tipps dazu:

  • nur voll beladen einschalten
  • Drehzahl beim Schleudern anpassen
  • Energiesparprogramme konsequent nutzen
  • mit niedriger Temperatur waschen
Bedienung Waschmaschine, Energie und Wasser sparen
Moderne Waschmaschinen lassen sich bereits per Display einstellen. Ganz neue Modelle werden hingegen schon im Smarthome-Bereich angesiedelt und lassen sich per Sprache steuern.

Fazit: Mit der richtigen Waschmaschine neu einziehen

In Deutschland ziehen jedes Jahr Hunderttausende um. Oft wird diese Gelegenheit genutzt, sich neu einzurichten. Hierbei geht es auch um die Waschmaschine. Letztere ist in fast jedem Haushalt zu finden. Wie eine gute Waschmaschine aussieht, hängt von vielen Faktoren ab. Entscheidend sind auf der einen Seite die Funktionen – wie der Wasserstop oder das Sparprogramm. Auf der anderen Seite haben aber auch die individuellen Rahmenbedingungen ein Wörtchen mitzureden. Hier steht beispielsweise der Platz oder die Ausstattung des Geräts mit Sonderfunktionen im Mittelpunkt.

Übrigens, sollte es beim Umzug finanziell etwas knapper werden, dann erfährst du hier wissenswertes zur Finanzierung von Neuanschaffungen beim Umzug.

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