Checkliste: Verpackungsmaterial für den Umzug

Wer umzieht, hat viel zu organisieren und es stellen sich viele Fragen. An welchem Tag soll der Umzug sein? Wer hilft beim Umzug? Braucht es eine Parkerlaubnis für den Möbelwagen? Wie groß muss der Möbelwagen überhaupt sein und wie viele Umzugskartons sind nötig?

Umzugskartons günstig oder gratisAbhängig von diesen und von anderen Fragen errechnen sich die gesamten Umzugskosten. Eine wichtige Größe ist dabei die Anzahl der Umzugskartons und der benötigte Stauraum für die Möbel. Diese beiden Werte ergeben zusammengenommen das Volumen, das in die neue Wohnung zu transportieren ist. Je mehr Volumen, desto teurer der Umzug, wenn ein Umzugsunternehmen beauftragt wird. Doch auch für den selbst durchgeführten Umzug gibt das benötigte Volumen den Kostenrahmen vor. Das Volumen bestimmt zum Beispiel die Menge des Verpackungsmaterials sowie die Größe des Möbelwagens bzw. die Anzahl der Fahrten mit einem Transportfahrzeug zwischen alter und neuer Wohnung.

Du solltest immer darauf achten, deinen Besitz sicher zu verpacken, damit dieser keinen Schaden nimmt. Diese Checkliste hilft dabei, das richtige Verpackungsmaterial für den Umzug zusammen zu stellen.

Zeitungen oder Packpapier

Zeitungen und Packpapier dienen zum Schutz zerbrechliche Gegenstände wie Gläser, Teller und Tassen. Praktisch umsonst gibt es Zeitungspapier, dass jeder von uns Tag für Tag im Briefkasten hat. Es ist ratsam, einige Wochen vor dem Umzugstermin die Zeitungen zur Seite zu legen und nach und nach mit dem Einpacken zu beginnen. Hochglanzwerbung im Mehrfarbendruck ist ungeeignet, denn mitunter hinterlassen die Farben hartnäckige Rückstände. Je nach Qualität des Zeitungsdrucks hinterlässt aber auch die normale Druckerschwärze einer Tageszeitung sichtbare Spuren. Wer es besonders sauber haben will, entscheidet sich für professionelles Packpapier. Dieses hat den Vorteil, dass es nicht staubt, nicht fusselt und nicht abfärbt. Außerdem sind das Geschirr und die Gläser praktisch sofort nach dem Auspacken einsatzbereit. Lästige Spülen und Reinigen fällt damit weg.

Packpapier oder Zeitungspapier eignet sich dazu, Hohlräume in Umzugskartons oder anderen Behältern auszustopfen, damit die darin enthaltenen Dinge nicht gegeneinanderschlagen und beschädigt werden.

Luftpolsterfolie

Besitzt du feines Kristallglas oder hochempfindliche Gegenstände, die besonders sorgfältig vor Erschütterungen und Beschädigungen geschützt werden sollen, ist Luftpolsterfolie eine gute Option. Die empfindlichen Gegenstände werden großzügig mit der Luftpolsterfolie eingewickelt und so verstaut, dass nichts wackelt oder klappert. Luftpolsterfolie ist zum Beispiel auch für Bilder/Bilderrahmen nützlich, wobei ein besonderer Kantenschutz aus stabilem Karton für Bilder empfehlenswert ist.

Umzugskartons

Die Anzahl der Umzugskartons richtet sich nach der Menge der zu verstauenden Gegenstände. Auf die Frage „Wie viele Umzugskartons brauche ich?“ gibt es keine pauschale Antwort, aber einige gängige Faustregeln:

Mein Tipp: Benutze den Umzugskartonrechner, damit du eine ungefähre Vorstellung der benötigten Menge bekommst.

Bevor du Umzugskartons bestellst, solltest du dir über die Qualität Gedanken machen. Natürlich ist es möglich, die billigsten Kartons im Baumarkt zu kaufen, doch bei Umzugskartons solltest du nicht auf das billigste Produkt setzen. Zu groß ist die Gefahr, dass die Böden durchreißen, die Stabilität zu gering ist oder die Griffe nicht für das Gewicht des Kartons ausgelegt sind. Empfehlenswert ist der Umzugskarton „Kartonara“. Der Boden ist nach dem Schmetterlingsprinzip konzipiert, sodass bis zu 45 kg Gewicht untergebracht werden können. Falls es dir nicht gelingt, 45 kg zu heben, kannst du den Karton auch schieben oder ziehen, denn die Griffe sind vierfach verstärkt. Falls die Kartons für eine Weile zwischengelagert werden, können die Griffe mit Staubstopfen verschlossen werden. So bleibt der Inhalt staubfrei und auch kleine Tiere wie Spinnen oder Käfer werden abgehalten.

Umzug: Umzugskartons richtig packenBesonders wichtig ist es, einen Umzugskartons richtig zu packen. Die Lastenverteilung sollte gleichmäßig sein und der Inhalt nicht über das zumutbare Gewicht hinausgehen. Es ist sinnvoller, einige Kartons mehr zu kaufen, statt die Kartons zu voll zu beladen. Werden die Kartons später aufeinandergestapelt, solltest du die vollen, schweren Kartons nach unten stellen, und die leichteren Kartons nach oben, um die Kartonagen nicht über Gebühr zu belasten.

Umzugsfolie und Klebeband

Unverzichtbar bei jedem Umzug sind Klebeband und Umzugsfolie. Die Umzugsfolie dient dazu, Möbel zu schützen, damit beispielsweise Schubladen verschlossen bleiben und sich Schranktüren nicht öffnen. Als Alternative sind Klebestreifen geeignet, doch nur, wenn die Oberfläche unempfindlich ist. Bei empfindlichen Materialien könnte der Kleber die Oberfläche beschädigen, in offenporigen Oberflächen bleibt der Kleber hängen und ist nur mit großem Aufwand wieder zu entfernen. Wenn nötig, können die Umzugskartons mit Klebestreifen verschlossen werden.

Die Extras: Füllmaterial, Kantenschutz und Umzugsdecken

Wie oben bereits erwähnt, können Packpapier und Zeitungspapier als Füllmaterial dienen. Eine Alternative dazu stellen Schaumstoff oder Styroporgranulat dar. Das Füllmaterial gibt es in unterschiedlichen Größen. Es lässt sich nachträglich einfüllen, falls Gegenstände in einem Karton zu große Hohlräume bilden und der Transport ohne zusätzlichen Puffer zu risikoreich erscheint.

Kantenschutz ist nicht allein für Bilderrahmen geeignet, dieser kann auch empfindliche Möbel, eine Duschtrennwand aus Glas, Schranktüren und andere Gegenstände schützen. Umzugsdecken sorgen im Umzugswagen dafür, dass die Kartons und das Mobiliar noch besser gepuffert und geschützt werden. Auch als Unterlage unter Möbeln dienen Umzugsdecken als Schmutzabweiser.

Zum Schluss: Sauber und sicher verpacken, clever transportieren

Sind Möbel und Gegenstände verpackt, müssen sie von der Wohnung in den Umzugswagen und vom Umzugswagen in die neue Wohnung gebracht werden. Richtiges Heben und Tragen schützt dich vor Schmerzen und Unfällen, hier findest du Tipps zum richtigen Beladen des Transporters und eine Anregung zum Low-Budget-Umzug mit dem Transporter aus dem Baumarkt. Abgesehen davon ist es hilfreich, zum Transport von Kartons und Möbeln spezielle Rollwagen oder Sackkarren zu benutzen. Rollwagen sind im Prinzip stabile Bretter auf vier Rollen. Diese sind dazu geeignet, schwere Möbel, Schränke oder Sofas mit wenig Kraftaufwand über ebene Flächen zu bewegen. Sackkarren sind in erster Linie für den Transport gestapelter Kartons sowie von verpackten Gegenständen oder von Gegenständen mit unempfindlicher Oberfläche geeignet.

Du solltest dir diese Utensilien vorab besorgen und auch die Spanngurte nicht vergessen. Falls du Spanngurte ausleihst, überprüfe sie auf ihrer Zugkraft und Sauberkeit, wenn die Spanngurte direkt mit deinen Möbeln in Kontakt kommen. So vermeidest du unschöne Verunreinigungen am Mobiliar.

Umzugskosten richtig kalkulieren

Immer wieder treffe ich Menschen, die mit einem Umzug an ihre finanzielle Belastungsgrenze kommen. Viel zu selten wird vor dem eigentlichen Umzug gefragt: „Kann ich mir einen Umzug eigentlich leisten?“ Und viel zu selten macht man sich Gedanken darüber, welche Kosten eigentlich bei einem Umzug entstehen.

Nur wenn man bereits in der Planungsphase des Umzugs weiß, welche Kosten an welchen Stellen entstehen, kann man auch abschätzen, ob ein Umzug überhaupt realisierbar ist und an welchen Stellen man ggf. Kosten reduzieren kann (z.B. weil man eben nicht den Maler zur Renovierung in die neue Wohnung holt, sondern die Arbeiten selbst durchführt).

Dieser Beitrag soll dir einen ersten (hoffentlich ziemlich vollständigen) Überblick darüber geben, welche Kosten bei einem Umzug anfallen, welche Kosten vielleicht vermeidbar sind und welche Treiber es bei den Umzugskosten gibt. Als wichtige Grundlage bei den Recherchen für diesen Artikel habe ich eine tolle Übersicht zum Thema Umzugskosten auf vexcash.de gefunden.

Wovon hängen Umzugskosten im Wesentlichen ab?

Für viele Themen bei der folgenden Betrachtung sich einige Treiber erkennen, die wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Umzugskosten nehmen. Dazu gehören:

  • Die Größe der alten/neuen Wohnung
  • Die Menge der Güter die umgezogenen werden
  • Die Distanz, die bei einem Umzug überwunden werden muss
  • Der Grad an angestrebter Selbstbeteiligung beim Umzug
  • Den „Luxus“ den man sich gönnen möchte (z.B. Neuanschaffungen)

Ganz klar: Wer viele Güter über eine lange Strecke umziehen muss, der muss tendenziell auch eher mit höheren Umzugskosten rechnen. Wer meint einen Umzug in fremde Hände (Umzugsunternehmen, aber auch Handwerker) geben zu wollen, der muss sich diese Leistung natürlich ebenfalls etwas kosten lassen und muss mit höheren Umzugskosten rechnen. Größere Wohnungen machen (was die Renovierung angeht) natürlich mehr Arbeit als kleinere Wohnungen und haben so einen Einfluss auf die entsprechenden Umzugskosten.

Welche Umzugskosten fallen eigentlich an?

Hier mal eine Liste an Kostenpositionen, die es bei einem Umzug auf zu berücksichtigen gilt. Zu vielen Themen gibt’s hier auf umzugsratgeber.de bereits Artikel, die ich euch direkt mitverlinkt habe. Umzugskosten fallen unter Umständen an für …

… Umzugsunternehmen

Wer den kompletten Umzug in fremde Hände geben möchte, der muss mit finanziellen Belastungen rechnen. Ein Komplettumzug per Umzugsunternehmen ist bequem, aber natürlich auch mit Kosten verbunden. Wie hoch diese Kosten sind, das hängt vor allem davon ab, wie viel es über welche Strecke zu transportieren gibt. Größere Wohnungen und größere Fahrtstrecken sind erhebliche Kostentreiber. Wer einen Umzug via Umzugsunternehmen anstrebt, der tut gut daran auf jeden fall ordentlich zu vergleichen. Hol‘ dir verschiedene Angebote vom verschiedenen Dienstleistern ein. Hier gibt’s ein paar weitere Informationen zu dem Thema!

… die Renovierung (alte und neue Wohnung!)

Auch hier stellt sich die Frage: Abgeben oder selber machen? Wer selber renoviert, der hat nur die Materialkosten für Farbe, Spachtelmasse, Streichutensilien, Reinigungsmittel, Tapeten etc. Wer einen Handwerker mit diesen Leistungen beauftragt, der muss zusätzlich die Handwerkerkosten (rechne mal mit 35-55 € die Stunde) mit einkalkulieren.

… Verpackungsmaterialien

Klar, wer mit vielen Dingen umzieht, der hat auch höhere Verpackungskosten. Wer genügsam lebt, der braucht deutlich weniger. Mein Umzugskarton-Rechner hilft dir schon mal zu bestimmen, wie viel Kartons du eigentlich brauchst. Ein Umzugskarton kostet im Baumarkt etwa 1,50 € bis 3 €. Je nach Form, Größe und Stabilität. Bücherkartons sind etwas teurer. Frag doch mal im Freundeskreis nach: Oft haben Freunde oder Bekannte noch Kartons aus früheren Umzügen im Keller stehen, die Sie dir kostenlos zur Verfügung stellen können. Ansonsten helfen diese Tipps um günstig beim Umzug zu verpacken.

… den Transport(er)

Reicht dir ein einfacher Transporter oder brauchst du bereits einen kleinen 7,5 Tonner oder sogar noch mehr für deinen Umzug? Einen einfach Transporter gibt’s schon für ab etwa 100 € zur Miete, der LKW ist etwas teurer. Noch teurer wird’s, wenn du einen Container (z.B. bei Umzügen ins Ausland) brauchst oder wenn du über eine große Strecke umziehst und nicht mit einer LKW-Fuhre hinkommst.
Meine Erfahrung hier: Reserviere rechtzeitig deinen Transporter. Meistens ist es günstiger, wenn man sich rechtzeitig darum kümmert. Denk daran, dass du bei mehr als 3,5 Tonnen unter Umständen einen speziellen Fahrer brauchst, der einen LKW-Führerschein hat. Außerdem müssen hier natürlich nicht nur die Mietkosten für den LKW berücksichtigt werden, sondern auch die Spritkosten.
Wie du einen Low-Budget-Umzug mit dem Transporter aus dem Baumarkt organisierst erfährst du hier.

… Halteverbotszonen vor dem Haus

Haltverbote direkt vor der Haustür machen vieles leichter. Sie kosten aber natürlich auch eine Kleinigkeit. Die Preise sind regional unterschiedlich und liegen bei 20 € bis 70 €. Am besten also, du holst dir kostenlos und unverbindlich ein Angebot ein. Alle wichtigen Infos zum Thema Halteverbotszone gibt’s übrigens in diesem Beitrag.

… Verpflegung am Umzugstag

Viele Hände, schnelles Ende? Stimmt! Aber die Formel geht noch weiter: Viele Hände müssen natürlich auch ordentlich verpflegt werden. Es muss ja kein Luxus sein, aber 5 € bis 10 € pro Helfer solltest du schon einplanen. Gesorgt werden muss für Getränke, ein Mittagsmahl, Frühstück und ggf. eine Abschlussfeier.

Über jeden Helfer, den du am Umzugstag verpflegst solltest du aber froh sein. Es kommt dich natürlich deutlich teurer zu stehen, wenn du externe Helfer für deinen Umzug beauftragst und auch noch deren Arbeitsleistung finanzieren musst…

… zusätzliche Umzugshelfer

Wer nicht über ausreichend fleißige Hände in der Familie oder im Freundeskreis verfügt, der wird nicht Drumherum kommen, sich Gedanken darüber zu machen, ob er nicht einen (oder mehrere) externe Helfer anheuert, die ihm beim Umzug unter die Arme greifen. Die Kosten liegen bei 10 € bis 25 € je Stunde. Zusätzlich solltest du ein kleines Trinkgeld von 5 € bis 15 € je Helfer einplanen.
Hier gibt’s Tipps zu studentischen Umzugshelfern und zum Einsatz von externen Helfern beim Umzug.

… Spezialtransporte (z.B. Klavier)

Manche Sachen kann man einfach nicht selber machen. Hier tut man gut daran seine Umzugskosten zu belasten. Spezialtransporte sind so eine Sache. Wer ein Klavier hat, der sollte darüber nachdenken professionelle Helfer zu bestellen, die den Transport durchführen. Und auch der Einsatz von Hebebühnen und anderen Hilfen sollte man vorab genau kalkulieren.

… den Nachsendeauftrag bei der Post

Im Vergleich zu den Kosten von Spezialtransporten fallen die Kosten für den Nachsendeauftrag eher gering aus. Sie hängen vor allem von der Laufzeit ab, die es braucht um Briefe an die neue Wohnung nachsenden zu lassen und auch davon, ob man nur Briefe nachsenden lassen will oder auch andere Sendungen (z.B. Pakete). Bei Privatpersonen liegen die Kosten für einen Nachsendeauftrag bei etwa 20 € bis 40 €.

… die Ummeldung

Bist du umgezogen, musst du deine neue Adresse auch den staatlichen Einrichtungen (Einwohnermeldeamt, Ummeldung von Auto und Hund, Finanzamt, GEZ,…) bekannt geben und dich offiziell ummelden. Manchmal geht das einfach per Brief oder E-Mail, manchmal wird eine geringe Gebühr von 10 € bis 30 € erhoben. Je nachdem, was du alles umzumelden hast, können sich hier aber auch ein paar Kosten summieren. Siehe auch Artikel: Ummelden beim Umzug. Wann, wie, wo?

… die Mietkaution

Drei Monatsmieten solltest du (in der Regel) für die Mietkaution hinterlegen können. Meine Erfahrung ist oft, dass man von einer kleineren in eine größere Wohnung zieht. Entsprechend reicht die Mietkaution der kleineren Wohnung oft nicht aus um die neue Kaution zu decken. Es gilt hier also eine gewisse Lücke zu decken. Kläre vorzeitig, wie viel finanziellen Bedarf du für die Mietkaution einplanen musst. Du solltest dabei berücksichtigen, dass es unter Umstände eine Weile dauern kann, bis dein alter Vermieter deine Mietkaution zurückzahlt und kannst mal prüfen, welche Alternativen es zur klassischen Barkaution gibt.

… neue Einrichtungsgegenstände

Nicht selten entstehen mit einem Umzug auch Notwendigkeiten zur Anschaffung für neue Einrichtungsgegenstände. Schnell kommt es vor, dass man eine neue Küche braucht und eigentlich hat das alte Sofa auch wirklich ausgedient.

Deswegen solltest du vorab genau planen, was du an Budget reservieren musst um die neue Wohnung einzurichten. Nicht alle Gegenstände müssen sofort angeschafft werden, manche kann man auch Monate nach dem Umzug nachziehen, wenn die Liquidität sich dann wieder etwas verbessert hat.
Überlege zudem bei jeder Anschaffung, ob Sie notwendig ist oder nicht. Manchmal tun’s die alten Sachen dann vielleicht doch noch oder es gibt Alternativen auf dem Second-Hand-Markt.
In jedem Fall solltest du dir genau überlegen, ob eine Finanzierung von Neuanschaffungen für dich in Frage kommt. Ich bin da ja eher skeptisch.

Prüfe, was du dir zurückholen kannst

Unter bestimmten Umständen ist es übrigens möglich, den Staat an deinem Umzug zu beteiligen. Das Zauberwort heißt Umzugskostenpauschale. Du solltest also unbedingt prüfen, ob du nicht ein Anrecht auf staatliche Förderung deines Umzugs hast. Auch als Hartz-4-Empfänger kannst du deinen Umzug übrigens (teilweise) auf Staatskosten durchführen.

Zum Schluss: Habe ich Umzugskosten vergessen, die hier nicht auftauchen?

Habe ich was vergessen? Dann ergänze doch einfach deine Positionen via Kommentar am Ende der Seite oder schick mir kurz eine Mail an info@umzugsratgeber.de, damit ich vergessene Kostenpositionen nachtragen kann.

Die häufigsten Fehler beim Umzug vermeiden – so klappt’s mit der richtigen Organisation

Leider geht kaum ein Umzug vollkommen problemlos über die Bühne. Meistens kommt es zumindest zu einer Menge Stress oder zu Uneinigkeiten zwischen denen, die am Umzug beteiligt sind. Das ist menschlich und gehört nun einmal dazu. Werden zusätzlich aber noch Fehler beim Umzug gemacht, die sich eigentlich hätten vermeiden lassen, kann der Ärger während und nach dem Umzug manchmal ganz schön groß sein. Wer die häufigsten Umzugsfehler immer im Hinterkopf behält und sich bemüht, sie zu vermeiden, tut sich und dem ganzen Ablauf daher einen großen Gefallen.

Die Zeit für den Umzug wird falsch kalkuliert

Einer der gefährlichsten Fehler, die immer wieder bei Umzügen passieren, ist der, die Zeit falsch einzukalkulieren. Es behindert in jeder Hinsicht den gesamten Ablauf des Umzugs, wenn etwa die Umzugskisten nicht rechtzeitig genug gepackt werden und plötzlich die Freunde oder gar externe Umzugshelfer vor der Tür stehen. Zum einen kann dann einfach nicht sofort eingeladen und gestartet werden, zum anderen freuen sich Deine Helfer darüber mit Sicherheit nicht – außer, sie sind dazu bestellt worden, beim Kistenpacken zu helfen.
Das ganze Hab und Gut eines Haushaltes sorgsam in Kisten zu verpacken dauert in der Regel immer länger, als man denkt. Das Zeitfenster alleine für das Entrümpeln, Sortieren, Verpacken und Transportieren sollte also eher großzügig geplant werden.

Es werden zu wenige oder ungeeignete Umzugskartons besorgt

Nicht nur die Zeit, die Du für das Verpacken Deiner Sachen in Umzugskartons benötigst, unterschätzt Du mitunter, auch die Menge jener Sachen ist Dir vielleicht nicht wirklich bewusst. Alleine ein kleines Bücherregal bedarf oftmals schon mehrere Kartons, da Bücher zum einen schwer sind und in Kartons untergebracht dann doch mehr Platz wegnehmen, als Du vielleicht denkst. Du solltest daher die Faustregel: für jeden Quadratmeter des Zimmers ein Umzugskarton im Kopf behalten – selbst, wenn das für Dich erst einmal übertrieben klingen mag.

Neben der Menge der Kartons, spielt auch deren Qualität eine entscheidende Rolle. Nichts ist fataler, als während des Tragens durch das Treppenhaus plötzlich den Inhalt eines Kartons zu verlieren, weil er Dir aus den Händen rutscht oder weil gar der Boden durchbricht.

Zunächst kann es zwar helfen, sich bei Bekannten oder Nachbarn oder an sonstiger Stelle nach kostenlosen alten Kartons umzuhören, wer aber sichergehen will, dass es stabile und hochwertige Kartons sind, sollte diese im Baumarkt kaufen oder im Internet recherchieren. Beim Karton online bestellen, solltest Du auch hier vor allem auf die Stabilität und die Griffmöglichkeiten achten. Sie sind das A und O jedes guten Umzugskartons. Die Größe dagegen ist erst einmal gar nicht so entscheidend.

Beim Packen wird nicht sortiert

Bei den ersten Umzugskisten mag es noch weniger schlimm sein, wenn diese ohne System eingeräumt werden und die Gegenstände in den Kisten nicht entsprechend diverser Kategorien sortiert werden. Spätestens nach der fünften Kiste allerdings stellt sich dann oft schon Verwirrung ein, die in der neuen Wohnung schnell in Chaos überschlägt. Wo waren jetzt wieder die Kosmetikartikel, die man dringend braucht? Wo die Regenjacke, die für das Kistenschleppen durch das Ekelwetter jetzt mehr als praktisch wäre?

Um derartige Situationen zu vermeiden sollten alle Kartons sortiert gepackt und anschließend in Stichworten beschriftet werden. Am besten gehst Du beim Packen von Raum zu Raum vor und kombinierst ganz bestimmte Dinge miteinander. Bücher sollten nie bis zum Rand in einen Karton gefüllt werden, da dieser sich dann oft kaum tragen lässt, bzw. im schlimmsten Fall durchbricht. Dennoch gehören schwere Gegenstände an den Boden einer Kiste und leichte Sachen nach oben. Wer Geschirr und Textilien kombiniert verpackt, vermeidet einerseits, dass die Kartons zu schwer werden und kann die Stoffe gleichzeitig als Schutz vor Erschütterungen um das anfällige Porzellan wickeln. Insgesamt solltest Du immer daran denken, Dinge, die Du erst einmal nicht wirklich brauchst, eher nach unten und dringliche Gegenstände logischerweise nach oben in den Karton zu packen.

Diverses Organisatorisches wird vernachlässigt

Zu den Dingen, deren man sich zwar vor und während des Umzugs bewusst ist, die man aus Faulheit oder aufgrund mangelnder Disziplin vernachlässigt, kommen außerdem einige organisatorische Dinge hinzu, an die viele Menschen ganz einfach nicht denken:

  • Dazu gehört beispielsweise, daran zu denken, die Provider für das Internet, das Telefon und Co. fristgerecht zu kündigen, falls Du diese nicht für den neuen Wohnort übernehmen kannst. Auch für Strom- und Gasversorger gilt, dass diese Dir in der Regel gerne bei der Kündigung und Ummeldung helfen. Wenn Du Altverträge weiterführen willst, solltest Du diese zügig umstellen, damit Du die Anschlüsse auch direkt nach dem Einzug schon wieder nutzen kannst.
  • Du solltest Dir vorher genau Gedanken darüber machen, welche Aufgaben beim Umzug Du wirklich selbst übernehmen kannst und welche vielleicht eher von Profis erledigt werden sollten. Gerade Dinge, wie Renovierungsarbeiten in der neuen Wohnung, die vielleicht noch besser vor dem Einzug abgehakt werden sollten, müssen eventuell handwerklich begabte Bekannte und Verwandte oder eben Profis übernehmen. Um deren Anwesenheit und Verfügbarkeit ist sich rechtzeitig zu kümmern.
  • Wer umzieht, ist verpflichtet, alle möglichen Institutionen über seinen neuen Hauptwohnsitz aufzuklären. Dazu gehört vor allem das Einwohnermeldeamt, aber auch die Hausbank, Versicherungsgesellschaften, Vereine und sonstige Stellen. Wer die Post zu spät oder falsch zustellt, sieht sich nicht selten unnötigen Kosten ausgesetzt.
  • Aus finanzieller Sicht besonders wichtig ist es, den Mietvertrag rechtzeitig zu kündigen. Läuft der alte Vertrag noch eine Weile weiter, zahlst Du im schlimmsten Fall mehr als einen Monat lang unnötigerweise die doppelte Miete.
  • Selbst schwer machst Du es Dir, wenn Du vergisst, an Deinem neuen Wohnsitz eine Art Halteverbotszone einzurichten, in welcher Du mit dem Umzugswagen gut parken kannst. Die Kosten und der Aufwand dafür sind gering, Du musst aber eben einfach daran denken – bereuen wirst Du es mit Sicherheit nicht.

Erfahrungsbericht: Mammut-Umzug! So gelingt der Umzug einer Pension.

An dieser Stelle mal ein kleiner und sehr krasser Erfahrungsbericht über einen der Mammut-Umzüge die ich bisher mitgemacht habe. Es geht um den Umzug einer ganzen Pension mit angeschlossener Gastronomie. Der Betreiber musste seine alten Räumlichkeiten (immerhin 5 Angestellte, 17 Gästezimmer und eine kleine Frühstücks-Gastronomie) aufgegeben und wollte neue, (zum Glück) etwas kleinere Räumlichkeiten, in einer gut 20 Kilometer entfernten Ortschaft beziehen.

Solch einen Umzug macht man wahrlich nur selten mit und, anders als bei einem privaten Wohnungswechsel musste hier alles generalstabsmäßig geplant sein: Der Timeslot für Renovierung und Umzug waren eng, nicht zuletzt heißt jeder Tag an dem keine Gäste übernachten können den Verlust von Umsatz. Entsprechend haben wir mit den Vorbereitungen dieses Umzugs auch schon sehr früh (über 8 Monate vorher) begonnen.

Schritt 1: Einen Verantwortlichen bestimmen!

Beim Umzug eines Unternehmens muss es immer einen Verantwortlichen geben! Sonst geht es drunter und drüber und kein Angestellter fühlt sich verantwortlich. Als erstes wurde daher ein Projektverantwortlicher bestimmt. Bei kleinen Unternehmen ist das gerne direkt der Inhaber oder Geschäftsführer, in diesem Fall ging das aus privaten und gesundheitlichen Gründen nicht. Entsprechend wurde ein Stellvertreter bestimmt, der auch gleich mit entsprechenden Handlungs- und Unterschriftsvollmachten ausgestattet war. Der Inhaber der Pension kannte seinen Mitarbeiter seit über 20 Jahren und wusste, dass er sich auf diesen verlassen konnte. Im Sparring konnten wir nun die notwendigen weiteren Schritte planen und durchführen.

Schritt 2: Planen – im Team

Als nächstes haben wir uns im Team zusammengesetzt und im Rahmen eines Brainstormings mal zusammengetragen was eigentlich alles umziehen muss, was nicht und was es alles zu beachten gibt. Aus diesen Punkten wurden dann eine Checkliste und ein verdichteter Plan für den Umzug erstellt. Schnell kamen etliche Punkte zusammen, hier die wichtigsten – nur auszugsweise:

  • Herrichten der neuen Räumlichkeiten
  • Anlegen einer Inventarliste
  • Kategorisierung des Inventars (was muss mit, was bleibt da, was kann veräußert/entsorgt werden).
  • Einbau / Anpassung des Inventars an die neuen Räumlichkeiten
  • Kündigung von Verträgen (Strom, Telefon, Gas, aber auch bestehende Verträge von Lieferanten die den neuen Standort unter Umständen nicht mehr beliefern konnten).
  • Einholen von Speditionsangeboten
  • Rechtzeitige Information der (Stamm-)Gäste
  • Anfertigen neuer Werbematerialien (auch Briefpapier etc.)
  • Abschließen / übernehmen von Verträgen. Insbesondere Telefon / Internet.
  • Information von Geschäftspartnern (Banken, Kabelfernsehen, Energieversorger, Versicherungen, GEZ)
  • Änderungen der Adresse im Handelsregister und beim Finanzamt
  • Kennzeichnung Rettungswege in neuen Objekten, Fluchtplan und alles im Zusammenhang mit der Sicherheit des Gastes
  • Kontakt zur Dehoga zur Begehung des neuen Objektes
  • Renovierung der alten Räumlichkeiten und Übergabe
  • IT-Infrastruktur und Server in neuen Räumlichkeiten
  • Preisstruktur überarbeiten

Schritt 3: Checkliste abarbeiten und agil ergänzen.

War der grobe Plan erstmal aufgezeichnet, hatte man ein Konstrukt an dem man sich gut entlanghangeln konnte. Im Laufe der Zeit wurden die Checkliste und unser Masterplan aber immer wieder ergänzt und konkretisiert.

In zweiwöchentlichen Statusmeetings haben wir im Dreiergespann (Verantwortlicher, Inhaber und ich als beratende Instanz) uns über den aktuellen Fortschritt des Umzugsplans ausgetauscht. Alle Beteiligten hatten so den gleichen Informationsstand und konnten immer wieder wichtige Gedanken einbringen um den Masterplan zu ergänzen. In den Monaten vor dem Umzug waren diese Meetings meist innerhalb von 30 Minuten abgearbeitet, aber etwa 8 Wochen vor dem Umzugsstichtag haben wir die Zeitspanne erst auf 1 Stunde angehoben und im letzten Monat vor dem Umzug fanden wöchentliche Jourefixe-Termine statt.

Schritt 4: Vorbereitung der neuen Räume

Wer bereits im Hotel- oder Gastronomiegewerbe tätig war, der weiß, dass es nicht mit dem Bezug neuer Räume getan ist. An ein Hotelzimmer sind in Punkto Einrichtung und Ausstattung erhebliche Anforderungen gestellt. Außerdem gibt es natürlich erhebliche Auflagen in Punkto Fluchtplan, Kennzeichnung von Fluchtwegen, Brandschutz etc. die eingehalten werden mussten.

All diese Sachen mussten im neuen Objekt stehen, bevor der Umzug durchgeführt werden konnte.

Schritt 5: Der eigentliche Umzug

Der eigentliche Transport des Inventars und der Abbau / das Verpacken des Sperrguts fand durch eine Spedition statt. Um die Transportmöglichkeit oder Umzugskartons – wie bei einem privaten Wohnungswechsel – mussten wir uns daher keine Gedanken machen. Allerdings gab es natürlich direkt beim Umzug jede Menge für die Mitarbeiter der Pension zu tun. Wir haben uns frühzeitig auf einen Zeitraum von 7 Tagen geeinigt, in dem der eigentliche Umzug durchzuführen war. Das klingt nach viel Zeit, stellte sich im Nachhinein aber als tatsächlich sehr enges Zeitfenster heraus.

Hilfreich war die Kategorisierung des Inventars. Nicht alles musste zum Glück mit umziehen. Zum Glück gab es vom Betreiber der Pension ein Budget für Neuanschaffungen. So musste man sich nicht um den Transport aller Gegenstände kümmern. Bettwäsche für die Gastronomie beispielsweise wurde neu angeschafft. Die alten Kissen und Decken (die viel Platz beim Transport eingenommen hätten) konnten entsorgt bzw. teilweise gespendet werden.

An dieser Stelle haben wir die Not zur Tugend gemacht und mal geprüft, was die bisherigen Gäste eigentlich an der Pension geschätzt haben und welche Kritikpunkte es gab. Einer der Kritikpunkte war der Schlafkomfort. Dies spielte beim Umzug ebenfalls in die Hände: Wir haben zwar die alten Betten mitgenommen, aber die sperrigen, alten Matratzen und die Lattenroste wurden ausgetauscht: Nun brauchte kein Gast mehr klagen „kann nicht schlafen“ und tatsächlich wurden genau diese Erfahrungen auch schon kurz nach den ersten Übernachtungen in den neuen Räumlichkeiten lobend von den Gästen erwähnt!

Schritt 6: Stammgäste rechtzeitig informieren

Ich komme aus dem Marketing. Entsprechend habe ich den Umzug als Chance gesehen und den Betreiber der Pension gebeten eine Liste an Stammgästen (Gäste mit mehr als 4 Übernachtungen) und eine Liste aller anderen Gäste zu erstellen. Jeweils mit Datum des letzten Aufenthalts.

Mit diesen Listen konnte man nun ein perfektes Briefmailing starten. Stammgäste wurden separat angeschrieben. Wir haben Sie über die neuen Räumlichkeiten informiert und einige tolle Eindrücke vorbereitet – das Mailing fand vor dem eigentlichen Umzugstermin statt, auf Bildmaterial konnten wir nicht zugreifen. Der beteiligte Innenarchitekt für die Planung der neuen Zimmer konnte aber Beispieldarstellungen und Grundrisse für die neuen Zimmer liefern und natürlich gab es zahlreiche Pluspunkte die wir unseren Stammgästen kommunizieren konnten (bessere Verkehrsanbindung und natürlich der verbesserte Schlafkomfort in den Gästezimmern).

Alle anderen Gäste haben wir nochmal separat angeschrieben. Die Gäste, die im letzten Jahr zu Gast waren haben neben der tollen und sehr ansprechenden Präsentation der neuen Räumlichkeiten auch eine Einladung zum ersten Frühstück erhalten. Gäste die vor längerer Zeit da waren, aber im letzten Jahr nicht mehr, haben zusätzlich einen Gutschein über 10% auf die erste Buchung erhalten. Das hat tatsächlich dazu geführt, dass einige Leute (vor allem Monteure, die regelmäßig in der Region unterwegs waren und Zimmer benötigten) weitere Übernachtungen gebucht haben.

Schritt 7: Erfolge feiern

Das Team hat in der Zeit des Umzugs teilweise wirklich einiges mitgemacht. Sowas geht nur bei Teams, die schon lange zusammenarbeiten und sich auch freundschaftlich nahe stehen. Ein Mitarbeiter hat in der Umzugswoche unglaubliche 20 Überstunden angehäuft! Als kleines Dankeschön für die tolle Teamleistung habe ich vorgeschlagen, alle Mitarbeiter auf ein tolles Abendessen einzuladen. Ein Catering hat dafür gesorgt, dass alle Mitarbeiter ausgiebig den erfolgreichen Umzug feiern und auf die neuen Räumlichkeiten anstoßen konnten.

Was macht einen guten Umzugshelfer aus?

Umzugshelfer – egal ob Freunde, Bekannte, Verwandte oder Studenten, die sich ihr Taschengeld aufbessern wollen – gibt es in zwei Varianten: Es gibt die handwerklich geschickten, organisationsstarken Umzugshelfer und es gibt die, die nur mit viel Glück die Beschriftung auf den Umzugskartons richtig lesen und auch umsetzen können. Fakt ist: Wer um die Stärken und Schwächen des Umzugstrupps weiß, kann sie nach eben diesen auch passend einsetzen.

Heute drehen wir die Sicht daher einmal um und gucken uns (aus der Perspektive des Helfers) an: Was macht eigentlich einen guten Umzugshelfer aus? Was muss er mitbringen (an Fähigkeiten, aber auch an Material), wie kann er sich auf seine Rolle vorbereiten und wie sieht es eigentlich mit der eigenen Haftung aus?!

Welche Werkzeuge sollte der Umzugshelfer immer am Mann/an der Frau haben?

Wie die Werkzeugtasche bestückt ist, die der Umzugshelfer um die Hüfte trägt, ist abhängig davon, wo er eingesetzt wird. Im Ab- oder Aufbau-Trupp ist der Akkuschrauber mit mindestens zwei voll aufgeladenen Akkus zum Austauschen das wichtigste Werkzeug. Ein Bleistift, der vielleicht sogar in echter Handwerker-Manier hinters Ohr gesteckt wird, und ein Hammer gehören ebenfalls dazu. Wer zu den Lastenträgern gehört, der braucht sicherlich Handschuhe sowie Spanngurte oder eine Sackkarre.

Wer hingegen in der Gruppe der Kisten-Packer eingeteilt ist, der braucht vor allem Klebeband (möglichst auf einer Abrollhilfe) und einen dicken, schwarzen Stift, um die Kisten ordentlich beschriften zu können. Zeitungspapier, um zerbrechliches Hab und Gut ordentlich zu verpacken, sollte – ebenso wie Packkartons – vorhanden sein. Der Ausräum-Trupp hingegen braucht ein Cutter-Messer und das logistische Grundverständnis, dass erst der Aufbau-Trupp den Schrank aufstellen muss, damit der Ausräum-Trupp seine Arbeit tun kann.

Worauf muss ein guter Umzugshelfer am Tag X achten?

Einer muss am Tag des Umzugs den Hut aufhaben. Ob das nun derjenige ist, der umzieht, oder diejenigen, die dabei helfen – das liegt meist an den Personen selbst und an dem Maß an Organisationsgeschick, das sie mitbringen. Wichtig ist: Arbeit muss am Umzugstag nicht zwingend angeschafft werden. Ein guter Umzugshelfer zeichnet sich auch darüber aus, dass er die Arbeit sieht, die vielleicht auf keinem gut organisierten Flipchart steht, sondern einfach anfällt. Hinzu kommen Grundeigenschaften wie Fleiß, Kraft, Geschick und Teamfähigkeit. So ausgerüstet, kann am Umzugstag fast nichts mehr schiefgehen.

Was ist eigentlich in punkto Haftung zu bedenken?

Die Unterstützung von Freunden und Bekannten ist die günstigste Variante, um einen Umzug zu stemmen. Allerdings kann es spätestens dann zu einer Belastungsprobe der Freundschaft kommen, wenn im Eifer des Gefechts etwas zu Bruch geht. Die gelebte Praxis sieht so aus: Wer unbezahlt beim Umzug hilft, erweist einen Freundschaftsdienst. Unterstellt wird in diesem Fall eine Haftungsbeschränkung. Die ausführliche juristische Abwägung steht im Juraforum.

Das Fazit dort lautet: „Normalerweise brauchen private Umzugshelfer die unentgeltlich beim Umzug mithelfen nicht befürchten, dass sie für angerichtete Schäden gegenüber dem Umziehenden oder Dritten aufkommen müssen. Ein Restrisiko kann jedoch mangels höchstrichterlicher Entscheidungen nicht ganz ausgeschlossen werden. Um ganz sicherzugehen, sollten sie dies jedoch mit dem Umziehenden schriftlich einen Haftungsausschluss sowie eine Haftungsfreistellung gegenüber Dritten im Falle der leichten Fahrlässigkeit ausdrücklich vereinbaren. Dies sollte schriftlich geschehen.“

Eine zwar nicht kostenlose, aber immer noch kostengünstige Option, ist das Anheuern von Studenten. Werden diese von einer Umzugshelfer-Agentur vermittelt, sind sie dort direkt versichert. Meist sind sie kurzfristig verfügbar, engagiert und motiviert.

Siehe hierzu auch meinen Artikel: Studentische Umzugshelfer engagieren: Worauf musst Du achten?

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für Umzugshelfer eigentlich?

Wer einen Umzug plant, der weiß: Helfende Hände werden zum Einpacken, zum Auspacken, zum Tragen sowie zum Ab- und Aufbauen gebraucht. Doch im Grunde ist das nur eine Hälfte der Einsatzgebiete, die es am Umzugstag zu besetzen gilt.

  • Die beliebtesten Helfer sind im Verpflegungstrupp. Sie sorgen für Häppchen, die zwischen LKW ausladen und Möbel aufbauen für neue Kraft sorgen. Sie achten darauf, dass Getränke in ausreichendem Maß zu Verfügung stehen und, dass es Kaffee sowie die eine oder andere Nascherei gibt.
    Tipp: Je Büffet-artiger die Verpflegung ausfällt, desto weniger kommt der Durchhänger nach dem üppigen Mahl. Wer bereits früh morgens Kisten schleppt, bekommt nach einer üppigen Mahlzeit am Mittag sehr schnell die sogenannte Bettschwere und ist nur mühsam wieder zu motivieren.
  • Besonders wichtig ist für den Umzugstag die Betreuung von Kindern und Tieren zu organisieren. Sprich: Ein Babysittermuss dafür sorgen, dass die Kinder entweder beim Umzugstrubel komplett außen vor sind oder unter ständiger Beobachtung kleine Aufgaben erledigen dürfen. Bei Tieren gilt hingegen: Am besten ein oder zwei Tage vorher ausquartieren und erst dann ins neue Heim lassen, wenn sich der Trubel gelegt hat.
    Tipp: Mehr Infos hierzu findest du auch in meiner Artikelserie zum Umzug mit Kindern.
  • Wo gehobelt wird, fallen Späne. Das ist nicht nur irgendein Sprichwort, sondern die Wahrheit, die am Umzugstag den Bedarf an Renovierungskräften aufkommen lässt. Im günstigsten Fall geht es bei den Renovierungsarbeiten (siehe hierzu diesen Artikel) lediglich um das Streichen der Wände oder das Verspachteln von Löchern. Meist arbeitet der Renovierungs-Trupp mit dem Putztrupp Hand in Hand. Putztipps für Boden, Küche oder Bad gibt es hier.

Abmelden, Anmelden, Ummelden – das ist beim Umzug zu beachten

Beim Umzug gibt es viel zu beachten und eine leidige Aufgabe besteht in den Meldepflichten bei den Ämtern. Auch der Bezug von Strom und Gas ändert sich, Telefon- und Internetanbieter wollen gecheckt und gekündigt oder neu beauftragt werden. Damit der Start in deiner neuen Wohnung reibungslos gelingt, folgt jetzt eine Aufstellung der wichtigsten Aufgaben, die in Sachen abmelden, anmelden und ummelden von dir zu erledigen sind.

Neue Adresse: Nachsendeauftrag erteilen und E-Mail-Signatur ergänzen

Sobald der Einzugstermin feststeht und der Mietvertrag unterschrieben ist, hilft ein offizieller Nachsendeauftrag dabei, dass die Post die neue Adresse auch erreicht. Dabei lässt sich im Rahmen der Online-Beauftragung festlegen, ob nur die Briefpost oder auch Päckchen und Pakete nachgesendet werden sollen. Ob der Nachsendeauftrag 6 oder 12 Monate oder noch länger laufen soll, entscheidet der Kunde. Der Service kostet ab 20 €, gut investiertes Geld, um auf postalischem Weg erreichbar zu bleiben.

Neben dem offiziellen Nachsendeauftrag ist es hilfreich, die eigene private E-Mail-Signatur zu ergänzen. Ein Hinweis auf die neue Privatanschrift und das Einzugsdatum farbig abgesetzt reichen schon aus, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Kostenlose Alternative: Die Umzugsmitteilung

Ebenfalls effektiv, aber komplett kostenlos, ist die Umzugsmitteilung. Dabei bekommt die Post eine Information über die alte und über die neue Adresse. Sie sorgt dann dafür, dass Unternehmen, die bereits die alte Adresse haben, eine Mitteilung über die neue Adresse erhalten. Allerdings nutzt nicht jedes Unternehmen diesen Service der Post. Deshalb ist es zusätzlich ratsam, die wichtigsten Vertragspartner auf schriftlichem Weg über die Adressänderung zu informieren. Dazu gehören diese:

  • Banken
  • Versicherungen
  • Versandhäuser
  • Mobilfunk- und Festnetzanbieter
  • Vereine
  • Verbände

Stromanbieter wechseln

In Deutschland gibt es knapp 1.200 Stromlieferanten und weit über 20.000 unterschiedliche Tarife. Deshalb ist die Chance ausgesprochen hoch, beim Wechsel kräftig zu sparen. Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, die Preise auf dem Strommarkt zu checken. Egal, ob bei einem Umzug innerhalb der Stadtgrenzen oder über Bundeslandgrenzen hinweg, die Preise sind einem ständigen Wandel unterworfen, so dass in den allermeisten Fällen ein Stromanbieterwechsel auch gleichzeitig eine Ersparnis bedeutet. Online können Verbraucher die Tarife miteinander vergleichen und entscheiden, welcher Anbieter am besten geeignet ist.

Tipp: Lese hierzu auch unbedingt meinen Beitrag: Sonderkündigung: Kannst Du bei einem Umzug den Stromanbieter wechseln?

Gasanbieter wechseln

Bei mehr als 900 Gaslieferanten in Deutschland stellt sich ein ähnliches Bild dar, wie bei den Stromanbietern. Auch in Sachen Gas ist es dringend zu empfehlen, die Tarife miteinander zu vergleichen. Die Chance, auch hier einen günstigen Tarif zu finden, der die Haushaltskasse langfristig weniger belastet, ist hoch.

Auch hier ein Tipp für einen weiterführenden Beitrag zum Thema: Sonderkündigung: Kannst Du bei einem Umzug Deinen Gasvertrag wechseln?

Festnetz- und Internetanbieter informieren und/oder wechseln

Welches Telekommunikationsunternehmen bietet den günstigsten Festnetztarif? Welcher Internetanbieter kommt in der neuen Wohnung infrage? Der anstehende Umzug erfordert auch hier die Prüfung der Angebote. Wer innerhalb des Ortes umzieht, nimmt in der Regel seine alte Telefonnummer inklusive Telefonanbieter mit ins neue Domizil und kann sich den Aufwand sparen. Ähnliches gilt für den Internetanbieter. Ob das allerdings wirklich Fall ist, ist im Einzelnen zu klären (lies hierzu auch den Beitrag „Sonderkündigung: Kannst Du Deinen Vertrag für Telefon und Internet bei Umzug fristlos kündigen?„). Verträge mit Telefon- und Internetanbietern mit festen Laufzeiten haben nämlich in der Regel eine Klausel inkludiert, die den Weiterbezug verbindlich regeln, sollte die neue Adresse für den Anbieter erreichbar sein. Die Verbraucherzentrale informiert in dem Beitrag „Umzug: die Rechte der Telefon-_ und Internetkunden“ ausführlich darüber, wie Verbraucher für einen stressfreien Umgang mit den Vertragspartnern sorgen und wann sie kündigungsberechtigt sind.

Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.
Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.

Einwohnermeldeamt am neuen Wohnort aufsuchen

Wer umzieht, muss Anmeldepflichten nachkommen. Der erste Gang in der ersten Woche nach dem Einzug in die neue Wohnung ist der zum Einwohnermeldeamt. Dort müssen Neubürger sich mit ihrem neuen Wohnsitz anmelden. Das neue Einwohnermeldeamt übernimmt die Abmeldung beim bisherigen Einwohnermeldeamt. Achtung: Auch wer innerhalb derselben Gemeinde oder Stadt umzieht, muss seine neue Anschrift beim Einwohnermeldeamt bekannt geben. Geschieht das nicht innerhalb einer Woche nach Umzug, droht ein Ordnungsgeld.

Kfz-Zulassungsstelle über neue Adresse informieren

Bei einem Umzug innerhalb desselben Zulassungsbezirks wird im Fahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung lediglich die neue Adresse eingetragen. Geht der Umzug über den Zulassungsbezirk hinaus, müssen die Neubürger mit diesen Papieren zum Straßenverkehrsamt, um die Ummeldung ordnungsgemäß durchführen zu lassen:

  • Fahrzeugschein
  • Fahrzeugbrief
  • Nachweis über HU und ASU
  • gültiger Personalausweis sowie Meldebescheinigung
  • Soll das Fahrzeug neue Kennzeichen erhalten, sind die alten Kennzeichen ebenfalls mitzubringen.

Auch hierzu gibt es bereits einen extra Artikel auf meinen Seiten, den ich dir wärmstens ans Herz legen möchte.

Abbildung 3: Die Ummeldung des Wohnsitzes in einen anderen Zulassungsbezirk eröffnet die Möglichkeit, sich ein neues Kennzeichen für das Auto auszusuchen.
Abbildung 3: Die Ummeldung des Wohnsitzes in einen anderen Zulassungsbezirk eröffnet die Möglichkeit, sich ein neues Kennzeichen für das Auto auszusuchen.

Finanzamt informieren

Ändert sich im Rahmen des Umzugs auch das zuständige Finanzamt, dann müssen Betroffene sich offiziell ummelden und eine neue Steuernummer beantragen. Das erledigen Steuerpflichtige am einfachsten mit einem formlosen Schreiben. Das zuständige Finanzamt wird dann die nötigen Informationen und Vordrucke auf den Postweg bringen. Ändert sich durch den Umzug das zuständige Finanzamt nicht, dann reicht es, bei der nächsten Steuererklärung die neue Adresse in den Formularen der Einkommensteuer einzutragen.

Übrigens, apropos Finanzamt … Ein Umzug kann durchaus eine Menge Potential zum Steuern sparen liefern! Im Jahr nach deinem Umzug solltest du also unbedingt darüber nachdenken eine Steuererklärung anzufertigen und so deine Umzugskosten beim Staat geltend machen!

Weitere Behörden, die über den Umzug in Kenntnis zu setzen sind

Neben den genannten Behörden, die im Rahmen eines Umzugs zu informieren sind, gibt es noch weitere Behörden und Vertragspartner, die davon erfahren müssen.

  • Wer Leistungen über die Agentur für Arbeit bezieht, muss seine neue Anschrift dort mitteilen.
  • Auch Personen, die mit dem Sozialamt zu tun haben, müssen die neue Adresse hinterlegen.
  • Studenten und andere Bezieher von Bafög dürfen nicht vergessen, das Bafög-Amt zu informieren.
  • Wer Dienst bei der Bundeswehr tut oder Zivildienst leistet, muss die Bundeswehr bzw. das Bundesamt für Zivildienst über die neue Adresse in Kenntnis setzen.

Sind die Behördengänge und die organisatorischen Aufgaben rund um den Umzug erledigt, dürfen die Neuankömmlinge durchaus über die schönen Dinge des Lebens in der neuen Wohnung nachdenken: Tipps für die Einweihungsparty helfen dabei, dass der Start im neuen Umfeld schwungvoll gelingt.

Quellen:
pixabay.com © geralt (CCO Public Domain)
pixabay.com © FirmBee (CCO Public Domain)
pixabay.com © Pexels (CCO Public Domain)

Umzug mit Kindern – Tipps für die Eingewöhnung

Ob Dein Nachwuchs durch einen Umzug nun den Kindergarten oder die Schule wechseln muss, für viele Kinder ist dies ein großer Schritt. Alle Freunde plötzlich zu verlieren und sich in einer völlig neuen Umgebung einleben zu müssen, kann bei Kindern zu Angst und Unsicherheiten führen. Natürlich gibt es auch mutige Kinder, die einen Umzug verbunden mit einem Schul- oder Kindergartenwechsel sehr gut wegstecken. Falls Du jedoch die Befürchtung hast, dass sich Dein Kind mit der Eingewöhnung etwas schwer tun könnte, möchte ich Dir heute ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg geben. So kannst Du Deinem Kind die Eingewöhnung entsprechend erleichtern.

Deinen Kindern den Umzug erleichtern

Du kannst Deinen Kindern den Umzug unter anderem dadurch erleichtern, dass Du schon früh damit anfängst, mit Deinen Kindern über dieses Thema zu sprechen. Gib ihnen so das Gefühl, dass Du sie in die Umzugsentscheidung bestmöglich mit einbeziehst und nicht einfach über ihren Kopf hinweg entscheidest. Die meisten Eltern tun sich alles andere als leicht mit diesem Schritt, da ihnen durchaus bewusst ist, dass sie ihre Kinder damit entwurzeln. Wenn Deine Kinder sauer oder traurig auf die Neuigkeit eines Umzugs reagieren, ist dies nur allzu verständlich. Versuche sie nicht sofort aufzuheitern, sondern teile ihnen mit, dass Du ihre Gefühle nachvollziehen kannst, der Umzug aber dennoch das Beste für eure ganze Familie ist. Nach und nach kannst Du Deinen Kindern auch die schönen Seiten der neuen Heimat aufzeigen. Vielleicht gibt es ein tolles Freizeitangebot für Kinder oder die neue Wohnung verspricht ein größeres Kinderzimmer. Du darfst Deinen Kindern den Umzug durchaus schmackhaft machen.

Doch auch wenn es Dir gelingen sollte, ein gewisses Maß an Vorfreude bei Deinen Kindern zu erwecken, so sollte ein gebührender Abschied von der alten Heimat dennoch nicht fehlen. Lade am besten alle Freunde Deines Kindes zur Abschiedsparty ein. Dabei solltest Du möglichst viele Fotos schießen, die Dein Kind dann in seinem neuen Zimmer aufhängen kann. Vielleicht machst Du auch jetzt schon Pläne, dass Dein Kind seine Freunde in den nächsten Ferien besuchen kann oder die Freunde zu euch in das neue Heim zu Besuch kommen werden. Vor allem solltest Du die nötige Zeit einplanen, damit die Bedürfnisse Deines Kindes trotz des ganzen Umzugsstresses nicht untergehen. Dabei ist es durchaus sinnvoll, wenn Du gemeinsam mit Deinem Kind einen Karton packst, der speziell für die erste Nacht im neuen Heim gedacht ist. Dort kann Dein Nachwuchs alle Dinge hineinpacken, auf die er oder sie während des Umzugs nicht verzichten möchte. Folgende Dinge könnten zum Beispiel in diesen Karton gehören:

  • eine Kuscheldecke
  • ein Kuscheltier
  • Fotos
  • Tagebuch
  • Lieblingskleidungsstücke
  • ein gutes Buch/ eine Gute-Nacht-Geschichte zum Vorlesen
  • Snacks

Den Kindergarten- oder Schulwechsel planen

Wenn Deine Kinder bereits zum Kindergarten oder zur Schule gehen, will dieser Wechsel besonders gut geplant werden. Günstig ist ein Wechsel immer zum Halbjahr oder zu Beginn des neuen Schuljahres. Denn dann wird Dein Kind nicht mitten aus dem gerade behandelten Stoff gerissen, sondern hat eine viel bessere Chance, gleich Anschluss zu finden, da gerade nach den Sommerferien ohnehin neuer Stoff in der Schule durchgenommen wird. Außerdem solltest Du möglichst eng mit der Schule oder dem neuen Kindergarten zusammenarbeiten, um das optimale Timing zu bestimmen. Im Kindergarten kann es sinnvoll sein, wenn das Kind zur Eingewöhnung erst einmal nur ein paar Stunden in den neuen Kindergarten geht und dann langsam immer länger dort bleibt.

Weitere Tipps zur Eingewöhnung

Nicht nur in der Schule oder im Kindergarten, sondern auch in der neuen Heimat an sich muss sich Dein Kind nun eingewöhnen. Daher solltest Du Dir viel Zeit nehmen, um die neue Heimat mit Deinem Kind zu erkunden. Vielleicht findet ihr einen Sportverein vor Ort, damit Dein Kind noch schneller Anschluss finden kann. Auch auf dem Spielplatz und in der Nachbarschaft lassen sich wunderbar neue Kontakte knüpfen. Eine Eltern-Kind-Gruppe oder auch eine Krabbelgruppe sind ebenso zu empfehlen, damit Eltern und Kind Anschluss bekommen. Damit sich Dein Kind in der neuen Heimat wohlfühlt, solltest Du sie oder ihn sein oder ihr Zimmer möglichst selbst gestalten lassen. Außerdem solltest Du dafür sorgen, dass Dein Kind regelmäßig per Internet oder Telefon Kontakt zu seinen Freunden in der alten Heimat haben kann. Denn diesen Freunden kann Dein Kind seinen Kummer anvertrauen, während es in der neuen Heimat erst noch Freundschaften knüpfen muss. Vor allem solltest Du Geduld mit Deinem Kind haben und ihm den Raum geben, um sein altes Zuhause trauern zu dürfen. Dabei gewöhnen sich Teenager meist weniger schnell ein als jüngere Kinder. Stelle auf jeden Fall sicher, dass Du immer ein offenes Ohr für Deine Kinder hast und sie so bestmöglich bei dieser emotional anstrengenden Umgewöhnung im Anschluss an euren Umzug unterstützen kannst!

Möbel zerlegen wie die Profis: Montagetipps für den Umzug

Die Schraube ist weg, das Gewinde kaputt, und quer über die Schranktür zieht sich ein dicker Kratzer: Beim Umziehen von Möbeln kann einiges schiefgehen. Mit einfachen Tricks verhinderst Du Schäden und vermeidest viel Ärger. Ich zeige Dir, wie Du Deine Möbel einfach zerlegen kannst und sie sicher ins neue Zuhause bringst.

Grundregel: Nur zerlegen, was wirklich nötig ist!

Bei der Frage, welche Möbel Du zerlegen musst und welche nicht, ist Faulheit der beste Berater: Denn Möbel zerlegen ist nicht nur zeitfressend, sondern verursacht bei mehreren Umzügen Verschleiß. Also: Nur zerlegen, wenn es wirklich sein muss – etwa, wenn sie zum Tragen zu schwer sind oder nicht durch die Türe passen. Darum solltest Du sperrige Möbel ausmessen und prüfen, ob es Engpässe in Wohnung und Treppenhaus gibt. Dann kannst Du entscheiden, was zerlegt wird und was nicht.

Möbel zerlegen: So baust Du sie richtig ab

Der Ab- und Aufbau der Möbel fällt leichter, wenn Du einen zweiten Helfer zur Hand hast. Mit ein bisschen Geschick klappt es aber auch alleine.

Falls Du noch die Aufbauanleitung deiner Möbel besitzt, sollte der Ab- und Wiederaufbau problemlos möglich sein. Hast Du sie nicht mehr, findest Du sie vielleicht im Internet oder kannst sie beim Möbelhersteller erfragen. Ansonsten solltest Du bei Möbeln mit vielen Einzelteilen den Abbau dokumentieren (heute hat ja jeder ein Handy und kann nebenbei einige Bilder knipsen) oder eine Skizze anfertigen – so tust du dich später beim Aufbau leichter.

Nimm zuerst die Regalböden der Schränke heraus und markiere die Löcher, in denen die Regalböden eingesetzt waren, mit einem Bleistift. Baue deine Schränke von oben nach unten ab. Deko-Blenden und Kleiderstangen solltest Du ebenfalls entfernen.

Jedes abgebaute Teil solltest Du nummerieren oder beschriften, damit Du nach dem Umzug weißt, wo es hingehört. Wenn du eine Skizze anfertigst, kannst du hier ebenfalls die Teilenummern hinterlegen um später alles gut zuordnen zu können. Hierbei ist Kreppband hilfreich, da Du es hinterher ohne Rückstände wieder entfernen kannst.

Hast du das Möbelstück in seine Bestandteile zerlegt, geht es daran Griffe und Schlüssel zu entfernen: Diese Teile stehen über und können im Transporter Schäden an anderen Möbeln verursachen. Zur Sicherheit solltest du auch sämtliche Schubladen und Türen mit Kreppband befestigen, damit sie nicht während des Transportes aufgehen.

Die Griffe, Dübel, Schrauben und Muttern der Möbelstücke bewahrst Du in beschrifteten Tüten auf. So stellst du sicher, dass nichts verloren geht. Hierfür sind widerverschließbare Tiefkühlbeutel geeignet, die Du mit Klebeband an dem zugehörigen Möbelstück befestigen kannst.

Möbel sicher transportieren

Nun heißt es Ärmel hochkrempeln: Damit Du Deine Möbel sicher in den Umzugswagen und wieder hinaus bringst, sind ein paar zusätzliche Hände hilfreich. Große und schwere Möbel lassen sich zudem einfacher mit Tragegurten oder einer Sackkarre transportieren. Bei zerlegten Möbeln solltest Du dagegen darauf achten, dass sämtliche Teile beieinanderliegen. Stelle deine Schränke Rücken an Rücken im Transporter auf, damit sie sich gegenseitig stützen. Dabei solltest du sie mit Decken oder Malerfließ voreinander schützen. Hier verrate ich dir übrigens, wie du deinen Umzugstransporter oder deinen LKW richtig belädst.

Kein Umzug ohne Werkzeugkiste!

Damit Du nach dem Umzug nicht erst noch nach Schraubenzieher und Hammer suchen musst, stellst Du die Werkzeugkiste als letztes in den Umzugswagen – so ist sie gleich griffbereit und geht nicht im Umzugschaos verloren. In diesem Artikel über die erste eigene Wohnung findest du Tipps, welche Werkzeuge Du brauchst und welche Einrichtungsgegenstände wichtig sind.

Den Möbelaufbau richtig planen

Im Idealfall hast Du Dir bereits vor dem Umzug Gedanken gemacht, welcher Gegenstand wohin kommt. Dabei hilft es, einen Einrichtungsplan zu erstellen. Das erspart dir eine Menge Möbel rücken.

Prinzipiell solltest Du Möbel auf einer ebenen Fläche aufbauen und dafür eine Unterlage benutzen – zum Beispiel Malerfließ oder einen Teppich. Andernfalls kann der Boden verkratzen oder die Möbel absplittern. Willst du hohe Möbel wie einen Schrank aufbauen, solltest Du diese auf dem Boden liegend zusammensetzen, und sie erst hinterher aufrichten und an ihren Platz stellen.

Gerade wenn der Umzug länger dauert, gilt beim Aufbau: Das Lebensnotwendigste zuerst! Fange mit deinem Bett an, so ist schon mal Dein Schlafplatz gesichert. Wenn danach noch Zeit ist, kannst du die Küche startklar machen.

In der Küche richtest du Kühlschrank und Spülmaschine aus, so dass sie geradestehen, und schließt den Herd an. Aber Vorsicht beim Kühlschrank: Beim Transport kann Öl in den Kühlkreislauf fließen, darum sollte man den Kühlschrank danach immer einige Stunden stehen lassen. Je nach Modell kann das bis zu 24 Stunden dauern.

Irgendwann ist aber gerade an Tag eins des Umzugs die Puste raus: Falls die Zeit knapp oder die Laune im Keller ist, kannst Du den Küchenaufbau verschieben und stattdessen eine Pizza bestellen. Schließlich muss es auch mal genug sein! Hier verrate ich dir, wie du dich und deine Umzugshelfer am Umzugstag verpflegen kannst.

Checkliste für Deinen Umzug ins Studentenwohnheim

Vielleicht ist ein Umzug ins Studentenwohnheim auch für Dich die richtige Wahl. Denn bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Städten so knapp, dass nicht nur Studenten darunter leiden. Im Wohnheim kommst Du meist nicht nur günstig unter, sondern findest gleich auch noch Anschluss. Außerdem bietet das Wohnheim den Vorteil, dass Du keinen eigenen Internet– oder Stromvertrag mit den örtlichen Versorgern abschließen musst, die Du dann später vielleicht nur schwer wieder loswirst. Allerdings musst Du Dich gerade beim zu Verfügung stehenden Platz auf deutliche Einschränkungen gefasst machen. Während Du bei Deinen Eltern vielleicht in einem riesigen Zimmer gewohnt hast, musst Du im Studentenwohnheim wahrscheinlich auf eher beengtem Raum leben, der jedoch entsprechend billig ist, und Dir wohlmöglich sogar eine Küche und gemeinschaftliche Waschräume mit den anderen Studenten teilen. Es hat alles also sein Vor- und Nachteile. Sofern Du Dich allerdings schon für das Leben in einem Studentenwohnheim entscheiden hast, möchte ich Dir heute verraten, wie Du Dich auf diesen Schritt am besten vorbereiten kannst.

Sichere Dir frühzeitig Deinen Platz

Aufgrund des Wohnungsnotstands in vielen deutschen Fachhochschul- und Universitätsstädten geht auch das Gerangel um die Plätze im Studentenwohnheim meist schon früh los. Für Dich bedeutet das, dass Du am besten schon vor Deiner Bewerbung an einer Universität oder Fachhochschule überlegen solltest, ob diese ein Studentenwohnheim zu bieten hat und, ob Du dort wohnen möchtest. Sobald Du dann angenommen wurdest, kannst Du Dich sofort um einen solchen Platz bewerben, ohne unnötig Zeit zu verlieren. Doch auch wenn Du erst einmal keinen Platz im Studentenwohnheim bekommst, solltest Du Die Hoffnung noch nicht aufgeben. Es gibt immer wieder Studenten, die Ihren Platz im Wohnheim doch nicht benötigen und diesen dann inserieren – zum Beispiel im Internet oder am schwarzen Brett der Uni oder Hochschule. Halte die Augen also offen! Alternativ kannst Du Dir mit ein wenig Glück vielleicht auch über das Losverfahren den heiß ersehnten Platz im Wohnheim sichern.

Checkliste, was Du alles ins Studentenwohnheim mitnehmen solltest

Ist Dir Dein Platz erst einmal sicher, dann solltest Du Dich erkundigen, ob Dir Dein Zimmer möbliert oder unmöbliert zur Verfügung gestellt wird. Meist handelt es sich um möblierte Wohnräume, so dass Du größere Möbel nicht selbst mitbringen musst. Um jedoch für mehr Komfort zu sorgen und Dich in Deinem neuen Zuhause so wohl wie möglich zu fühlen, kann es sinnvoll sein, wenn Du Dir einen separaten Matratzen-Topper kaufst. So musst Du nicht unmittelbar auf einer gebrauchten Matratze schlafen. Putzzeug und Desinfektionsmittel sowie Handschuhe dürfen ebenfalls nicht fehlen, damit Du Dein Zimmer erst einmal gründlich selbst von den letzten Spuren Deiner Vorgänger bereinigen kannst, um Dich einfach wohler dort zu fühlen.

Hausschuhe für den Sommer und Winter sind ebenfalls ein Muss, da ich Dir nicht anraten würde, jemals barfuß über den Flur im Wohnheim zu huschen – auch wenn Du vielleicht nur einen Studienkollegen im Nebenzimmer besuchen willst. Vorhänge, Lampen und jede Menge Poster sowie ein paar Kerzen können für einen persönlichen Touch im sonst so sterilen Wohnheim sorgen. Vielleicht stellst Du Dir auch einen kleinen Kühlschrank in Dein Zimmer, um Deine Lebensmittel fernab der Gemeinschaftsküche aufbewahren zu können. Dies hängt jedoch von den örtlichen Gegebenheiten ab. Auch die folgende Liste beinhaltet viele nützliche Dinge, welche Du bei Deinem Umzug ins Wohnheim sicherlich sehr gut gebrauchen kannst:

  • Bettzeug
  • Handtücher
  • Mülleimer
  • Besen
  • Handfeger
  • Staubsauger
  • Geschirr, Töpfe, Kochutensilien und eine komplette Küchenausstattung – abhängig von Deinem Wohnheim
  • Pflaster
  • Reiseapotheke
  • Kopfschmerztabletten
  • Ohrenstöpsel – falls es doch mal laut wird und Du Dich beim Lernen sonst nicht konzentrieren kannst
  • Taschentücher
  • Wasserkocher für Tee, Instant-Kaffee oder Fertigsuppen
  • Toilettenpapier
  • Küchenrolle
  • feuchte Desinfektionstücher
  • Aufbewahrungsdosen
  • Verlängerungsschnur
  • Caddy für Dein Duschzeug, falls es Gemeinschaftsduschen gibt
  • Bademantel
  • Wäschekorb
  • Waschmittel
  • Mikrowelle

Umzugskartons günstig oder gratis

Während Du auch Bananenkisten, Müllsäcke oder Koffer für Deinen Umzug nutzen kannst, sind Umzugskartons einfach die bessere Wahl. Denn sie lassen sich im Transporter oder Auto leichter und sicherer stapeln, sodass Du Deinen Umzugswagen effizienter packen und den vorhandenen Platz bestmöglich ausnutzen kannst. Allerdings sind Umzugskartons nicht gerade günstig und Du wirst wahrscheinlich eine große Vielzahl an Kartons benötigen, um Dein Hab und Gut sicher zu verpacken. Was also tun, wenn Du nicht auf Umzugskartons verzichten, aber trotzdem Geld sparen möchtest? Ich werde Dir nun zeigen, wie Du Dir alle für Deinen Umzug benötigten Umzugskartons billig oder gratis sichern kannst, wobei Du ausreichend Zeit mitbringen solltest, um alle Deine Umzugskartons zu sammeln.

Umzugskartons im Internet gratis oder günstig ergattern

Wenn Du bisher nur bei den verschiedenen Kleinanzeigenportalen nach Umzugskartons geschaut hast, dann ist dies gerade einmal der Anfang. Denn während die Kleinanzeigenseiten im Internet und in der Zeitung in der Tat immer mal wieder kostenlose Umzugskartons zur Abholung anbieten, lohnt es sich auf jeden Fall auch, bei Facebook nach kostenlosen oder günstigen Umzugskartons zu schauen. Bestimmt gibt es auch für Deine Stadt eine „Zu Verkaufen“- beziehungsweise Flohmarktgruppe oder ein entsprechendes Netzwerk. Bei diesen Seiten auf Facebook sind meist unzählige andere Mitglieder aus Deiner Region angemeldet, bei denen Umzugskartons nur ungenutzt herumstehen und einfach zu viel Platz wegnehmen. Wenn dem so ist, posten sie vielleicht sogar selbst eine Anzeige, um ihre Umzugskartons günstig oder sogar gratis anzubieten. Andererseits kannst Du mit einer entsprechenden Anzeige auch selbst nach gebrauchten Umzugskartons schauen. Selbst beim Online-Auktionshaus eBay kannst Du Umzugskartons inzwischen ersteigern. Hierbei ist es natürlich sinnvoll, wenn der Anbieter aus Deiner Region stammt, damit Du die Kartons einfach abholen und die Kosten für den Versand einsparen kannst. Auch bei Yahoo gibt es kostenlose Gruppen, die sich Freecycle nennen, und bei denen Du immer wieder kostenlose Umzugskartons erhalten kannst. Du musst Dich also nur online auf die Suche machen!

Umzugskartons günstig oder kostenlos von Umzugsunternehmen

Mit ein wenig Glück kannst Du aber auch mit Deinem Umzugsunternehmen einen Deal aushandeln. Gerade bei größeren Umzügen, welche entsprechend ins Geld gehen, kannst du vielleicht sogar kostenlose Umzugskartons heraushandeln, wenn Du Dein Verhandlungsgeschick entsprechend einsetzt. Bei immer mehr Umzugsunternehmen kannst Du Umzugskartons zudem günstig mieten. Wenn Dir das immer noch zu teuer ist, kannst Du aber auch bei einigen Umzugsunternehmen in Deiner Stadt anfragen, ob diese vielleicht Umzugskartons aus ihrem Mietbestand zu verschenken haben. Denn wenn die Umzugskartons bereits mehrere Male vermietet wurden, kann das Umzugsunternehmen diese Kartons aufgrund ihres stark gebrauchten Zustands irgendwann nicht mehr verwenden, sodass Du vielleicht Glück mit deiner Anfrage hast. Nimm also Deinen Mut zusammen und probiere es einfach aus!

Alle Tipps im Überblick

Zum Schluss möchte ich die wichtigsten Tipps, wie Du Dir Umzugskartons nahezu kostenlos sichern kannst, noch einmal für Dich zusammenfassen und Dir noch ein paar echte Geheimtipps für die effiziente Nutzung dieser Kartons geben:

  • Angehörige, Freunde, Bekannte, Arbeits- oder Studienkollegen unbedingt nach Umzugskartons fragen, die Du Dir ausleihen oder sogar geschenkt haben kannst
  • Kleinanzeigen online und in der Zeitung studieren, um kostenlos Umzugskartons zu bekommen
  • bei eBay gebrauchte Umzugskartons günstig von Privatanbietern ersteigern
  • beim Kauf von Umzugskartons einen Preisvergleich im Internet machen
  • auch bei Yahoo, Google+ und anderen sozialen Netzwerken nach gebrauchten Umzugskartons suchen
  • verschiedene Facebook-Gruppen auf der Suche nach günstigen oder gratis Umzugskartons durchstöbern
  • Aufkleber kaufen, um bereits benutzte Umzugskartons dennoch gut sichtbar beschriften zu können
  • bei Umzugsunternehmen nach gratis Umzugskartons aus dem Mietbestand fragen
  • einen Rabatt auf Umzugskartons beim Umzugsunternehmen aushandeln
  • Umzugskartons günstig mieten
  • leicht beschädigte Umzugskartons mit ein bisschen Tape einfach wieder reparieren, um sie wieder einsatzfähig zu machen
  • ausreichend Zeit mitbringen, um genügend günstige oder kostenlose Umzugskartons zusammenzusammeln

Übrigens: Wer seine Umzugskartons effizient packt, der braucht am Ende weniger Kartons und kann so ebenfalls sparen. Um dich zu informieren, wieivele Kartons du überhaupt brauchst, kannst du meinen Umzugskartonrechner nutzen oder dich in diesem Artikel darüber informieren, mit wieviel Kartons du kalkulieren solltest.