DIY Regale selber bauen

Stauraum – ein typisches Thema beim Bezug einer neuen Wohnung oder des neuen Hauses. Besonders betroffen ist hier der Stauraum in Form von Regalen. Denn seien wir ehrlich, ein Regal mehr könnte man nach einem Umzug doch irgendwo immer gebrauchen – sei es, weil das  Bücherregal aus dem Wohnzimmer sich im neuen zu Hause viel besser im Flur macht, aber ein völlig regalloses Wohnzimmer auch blöd ist oder weil man plötzlich stolzer Balkonbesitzer ist und doch irgendwo ein bisschen Grün unterbringen muss oder auch weil man das praktische Gewürzregal aus der alten Wohnung so vermisst.

Doch wer ein besonderes und individuelles Regal haben möchte, muss oft tief in die Tasche greifen – und das für ein paar Bretter. Dann doch lieber selber machen! Wir zeigen dir drei tolle und einfache Ideen, wie du ruck zuck ein passendes Regal selber zauberst.

Doch bevor du dich ans Werk machst, zunächst ein paar allgemeine Hinweise zum Regalbau.

Empfohlenes Holz

Ganz klar, Fichte und Kiefer gehören zu den günstigsten Hölzern. Doch das Problem ist, dass diese Weichhölzer bei der Verarbeitung leicht ausreißen. Daher sind gerade für Anfänger etwas teurere Hölzer wie Birke, Leimholzplatten aus Birke oder Erle oder auch Multiplex-Platten aus Birkenholz unter Umständen besser geeignet.

Präzise arbeiten

Auch wenn ein Regal ein gutes Anfängerstück ist, auch hier ist präzises Arbeiten unerlässlich. Was nicht passt, wird passend gemacht gilt nicht. Genaues messen und exaktes zusägen sind gefragt. Am besten lässt du dir diese Arbeit im Baumarkt abnehmen. So musst du dich nur auf das Schrauben und gegebenenfalls Schleifen und Lackieren konzentrieren.

Die Werkzeuge

Wer sich die Bretter für sein Regal im Baumarkt zuschneiden lässt, braucht noch nicht einmal eine Säge. Art und Anzahl der Schrauben fallen von Regal zu Regal unterschiedlich aus. Ein Akkubohrschrauber erleichtert die Arbeit. Holzleim sorgt für mehr Stabilität. Mit Schleifpapier oder Schleifgerät geht es an die Feinarbeit.

So, hier nun aber endlich unsere Regalideen!

Ein Modulregal aus Weinkisten selber bauen

Ein Modulregal schafft dir nicht nur viel Stauraum für relativ wenig Geld, du kannst es auch perfekt an die Gegebenheiten des Raumes anpassen und jederzeit erweitern. Ein Modulregal lässt sich sogar als Raumteiler einsetzen.

Natürlich kannst du für dein Modulregal die einzelnen Korpusse selbst bauen. Anleitungen dazu findest du beispielsweise auf Internetseiten von Baumärkten. Doch sogar aus fertigen Modulen kannst du dir ein individuelles Regal bauen und hast damit denkbar wenig Arbeit. Hoch im Kurs sind aktuell Modulregale aus Weinkisten.

Da Weinkisten derzeit so beliebt sind, besteht der größte Aufwand darin, erst einmal gut erhaltene Kisten zu einem fairen Preis aufzutreiben. Am besten tust du dich hierfür online um. Meist wird man bei Kleinanzeigen fündig. Es gibt auch Onlineshops, die Weinkisten anbieten, diese sind dann aber meist etwas teurer. Vielleicht hast du aber auch Glück und der Weinhändler in deiner Straße überlässt dir ein paar Kisten. Überlege dir genau, wie viele Kisten du für dein Wunschregal benötigst, denn der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Eine schöne Alternative zu Weinkisten können übrigens Obstkisten sein.

Weinkistenregal

Drei Ideen für ein Modulregal aus Weinkisten

Als Vorlage kommen hier drei Anregungen von uns. Dir fällt aber sicher noch mehr ein!

  1. Ein Bücherregal aus Weinkisten

Das Bücherregal aus Weinkisten ist wohl die einfachste Möglichkeit, ein tolles und individuelles Modulregal zu zaubern. Hierfür stellst du die Kisten einfach in der gewünschten Form neben- und aufeinander. Du kannst auch einige Kisten hochkant stellen, um eine besondere Form zu erreichen. Durch zusägen kannst du einzelnen Kisten auch eine schräge Form geben und das Regal in Ecken einpassen – zum Beispiel unter einer Treppe oder einer Dachschräge.

Regal stabilisieren: Dein Regal aus Weinkisten kannst du auch als Raumteiler nutzen. Hierfür ordnest du die Kisten so an, dass sie im Wechsel mal mit dem Boden und mal mit der offenen Seite in eine Richtung zeigen.

  1. Wandregal aus Weinkisten

Du kannst die Kisten auch mit Dübeln und Schrauben an der Wand befestigen. Wenn du mehrere Kisten im Hoch- und Querformat oder versetzt zueinander an einer Wand kombinierst, ist ein individueller Hingucker garantiert. Eine weitere Möglichkeit, ein Wandregal aus alten Weinkisten zu zaubern ist, diese auf hübschen Konsolen zu montiert. Ein solches Wandregal macht sich vor allem in der Küche sehr gut. Wenn man in die Unterseite der Kiste noch ein paar Haken einschraubt, hat man sogar noch einen dekorativen Platz für Lieblingsbecher und Tassen.

Tipp: Da die Weinkisten oft etwas älteren Datums sind, bleiben raue oder splitterige Stellen am Holz nicht aus. Diese solltest du mit Schleifpapier bearbeiten, damit du nicht jedesmal Gefahr läufst, dir einen Splitter zuzuziehen, wenn du etwas aus dem Regal nimmst.

  1. Rollregal aus Weinkisten

Für ein Rollregal aus Weinkisten musst du lediglich Rollfüße unter eine oder mehrere miteinander verbundene Kisten Schrauben. Schon hast du praktischen fahrbaren Stauraum, den du zum Beispiel im Büro für Aktenordner nutzen kannst.

Tipp: Für ein noch individuelleres Ergebnis kannst du die Weinkisten auch streichen oder lackieren. Ganz in weiß sehen sie besonders elegant aus. Ein Modulregal, bei dem jede Kiste in einer anderen Farbe gestrichen ist, wirkt besonders fröhlich und macht sich gut im Kinderzimmer.

Hängeregal

Das etwas andere „String“-Regal

Wer sich auf Instagram oder Interior-Blogs Inspiration für seine Inneneinrichtung holt, kommt kaum am Anblick des berühmt-berüchtigten Stringregals, dem Designklassiker von Nils und Karin Strinning, vorbei.

Ob unser Tipp für ein Stringregal der besonderen Art auch so ein Klassiker wird, muss sich erst zeigen. Kostengünstiger ist es allemal und hier steht String tatsächlich für Schnur…

Für das Hängeregal brauchst du:

  • Ein Holzbrett 80 x 20 cm
  • Schleifpapier
  • Zwei dickere, gleichlange Schnüre (z.B. Hanfseile), die Länge der Seile ist dir überlassen und davon abhängig, auf welcher Höhe das Regal später hängen soll
  • Bohrer
  • Zollstock

Das Regalbrett lässt du dir am besten gleich im Baumarkt zurechtsägen. Du kannst natürlich auch andere Maße als die vorgegebenen wählen, wenn dein Regal länger oder tiefer sein soll.

Du musst nun bei dem Brett nur noch die Feinarbeit übernehmen und raue Stellen mit Schleifpapier bearbeiten.

Im nächsten Schritt markierst du dir die vier Stellen, an denen die Löcher für das Seil gebohrt werden auf dem Regalbrett – eine Markierung in jede Ecke. Miss mit dem Zollstock exakt gleiche Abstände aus.

Mit einem Bohraufsatz, der etwa der Dicke des Seiles entspricht, werden nun die vier Löcher in das Regalbrett gebohrt, durch die später das Seil gefädelt wird.

Nun wird es etwas friemelig: Du musst von jedem Seil beide Enden durch die Löcher fädeln und unter dem Regalbrett einen Knoten in jedes Seilende machen, auf dem das Brett schließlich aufsitzt. Es ist nicht ganz einfach, die Knoten so hinzubekommen, dass das Regal am Ende auch gerade hängt. Hier wirst du ein wenig herumprobieren müssen. Das war es dann aber auch schon! An Hakenschrauben kannst du das Regal nun an der Decke oder Wand befestigen.

Auch bei diesem Regal sind Variationen möglich. So kannst du auch mehrere Regalbretter in beliebig großem Abstand am Seil verknoten. Du kannst das Regalbrett farbig streichen oder für einen Vintagelook ein Regalbrett aus alten Holz verwenden.

Ein Leiterregal selber bauen

Ein Leiterregal ist ein dekoratives und praktisches Möbelstück. Mit dem richtigen Anstrich macht es sich auch gut auf Terrasse oder Balkon, um den Lieblingspflanzen angemessenen Ausstellungsraum zu bieten.

Das brauchst du für dein Leiterregal:

  • Eine Holzklappleiter
  • Holzbretter in verschiedenen Längen
  • Akkubohrschrauber
  • Schleifpapier
  • Schrauben

Eine Doppelstehleiter aus Holz ist das Grundgerüst für dein Leiterregal. Ob alt oder neu – das ist ganz dir überlassen. Nur stabil genug sollte die Leiter noch sein und möglichst frei von Holzwürmern.

Hinweis: Wenn du mit altem Holz arbeitest, achte darauf, dass es frei von Holzwürmern ist. Andernfalls hast du möglicherweise nicht lange Freude an deinem Regal. Zudem können die Holzwürmer auch auf andere Möbelstücke übergehen. Holzwürmer lassen sich übrigens auch im Holz vernichten. Zum Beispiel durch eine Wärmebehandlung.

Für die Regalbretter kannst du z.B. Kiefern- oder Fichtenholzbretter verwenden. Auch Tischlerplatten erfüllen hier voll und ganz ihren Zweck. Das Leiterregal ist Pyramidenförmig aufgebaut. Die genaue Länge der Bretter ist dir überlassen. Doch sollte das längste Regalbrett nicht mehr als ein Drittel länger sein als die Standbreite der Leiter.  Andernfalls wird das Regal instabil. Die Bretter lässt du dir am besten im Baumarkt auf die passenden Maße zusägen.

Nun gilt es zunächst, etwas Feinarbeit zu erledigen. Mit Schleifpapier machst du rauen oder rissigen Stellen am Holz den Gar aus. Leiter und Regalbretter kannst du zudem beliebig streichen und lackieren.

Man könnte meinen, nun müssen nur noch die Bretter auf die Leiterstufen gelegt werden – doch sicher ist sicher und stabil wird das Regal nur, wenn die Regalbretter mit den Leiterstufen verschraubt werden. Hierfür musst die die Stellen, an denen die Bretter auf den Stufen aufliegen sollen, markieren. Anschließend bohrst du an den Markierungen Löcher in die Bretter. Nun kommt es beim weiteren Vorgehen auf das genaue Leitermodell an. Manche Doppelstehleitern haben flache Stufen, andere haben senkrecht stehende Sprossen. Bei einer Leiter mit Stufen kann von unten verschraubt werden. Bei einer Leiter mit senkrecht stehenden Sprossen müssen die Schrauben von oben versenkt werden. In jedem Fall versenkst du die Schrauben am besten mit einem Akkubohrschrauber.

Jetzt bleibt uns nur noch, dir viel Spaß beim Werkeln zu wünschen!

Alles Wichtige zur Mitnahme und Kündigung des DSL-Anschlusses beim Umzug

Ob Wohnort- oder Wohnungswechsel – ein Umzug ist mit vielseitigen Vorbereitungen verbunden. Sowohl das Einpacken und Verstauen der Einrichtung als auch der Transport des Mobiliars sowie die Herrichtung der neuen Unterkunft zählen zu den wichtigsten To-dos auf der Liste und bedürfen langfristiger Planung. Ein weiteres Thema, das heutzutage mindestens genauso wichtig ist, um am neuen Wohnort sofort wieder erreichbar zu sein, ist der DSL-Anschluss. In der Regel zieht der Anschluss ebenfalls mit zur neuen Adresse. Im Einzelfall kann es jedoch auch sein, dass in der neuen Region nicht die gleichen Möglichkeiten bestehen wie am alten Wohnort. Damit dein DSL-Umzug stressfrei funktioniert, gibt es im Folgenden ein paar Tipps und Tricks.

Erste Schritte: Anbieter kontaktieren und DSL-Verfügbarkeit prüfen

Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.
Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.
Bei einem Umzug kommt es darauf an, ob zukünftig weiterhin allein in einer Wohnung gelebt wird oder ob der Umzug in eine WG ansteht. Bei Letzterem kann es unter Umständen der Fall sein, dass bereits ein Anschluss vorhanden ist. Dies ist im Vorfeld unbedingt zuerst zu prüfen. Anschließend ist es wichtig, die DSL-Verfügbarkeit am neuen Wohnort zu checken. Geschuldet ist dies der Tatsache, dass sich die Vernetzungen leider noch nicht überall auf dem gleichen Stand befinden. Steht der bislang genutzte Anschluss in der neuen Wohnung nicht mehr zur Verfügung, sollte der Anbieter kontaktiert werden. Dieser prüft die neue Adresse noch einmal gründlicher, um festzustellen, ob wirklich keine Möglichkeit besteht, den aktuellen DSL- und Telefonanschluss mitzunehmen. Wer dann auf der Suche nach einer Alternative ist, kann die besten Tarife direkt bei Verivox vergleichen.

Hier bekommen Interessierte verschiedenste Angebote unterschiedlicher Anbieter, um schnelles Internet nach Bedarf am neuen Wohnort zu erhalten. Insbesondere hinsichtlich des vielseitigen Marktes ist ein Tarif- und Anbietervergleich bei einem Online-Portal wie Verivox ratsam. Denn schon lange sind die monatlichen Kosten eines DSL-Anschlusses nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium. Weiterhin sind ebenfalls das Tempo der Leitung, die Laufzeit des Vertrages sowie Extraleistungen essenzielle Merkmale der heutigen Angebote.

Empfehlenswert: Checkliste anlegen

Empfehlenswert ist das Gespräch mit dem bisherigen Anbieter übrigens in jedem Fall, um beispielsweise grundlegende Fragen vorab zu klären und daraus eine Checkliste für den DSL-Umzug zu erstellen. Dazu zählen unter anderem folgende Fragen:

  • Funktioniert eine Rufnummer-Mitnahme bei Umzug?
  • Welche Zusatzkosten kommen bei einem Umzug des DSL-Anschlusses auf den Kunden zu?
  • Verändern sich die Vertragsdaten?
  • Ist am neuen Wohnort die gleiche Geschwindigkeit wie vorher möglich?
  • Gibt es die Möglichkeit, die Vertragslaufzeit zu ändern?
  • Besteht die Chance, dass der alte Vertrag von einem Nachmieter genutzt werden kann, wenn der DSL-Anschluss nicht mit umzieht?

Ein Anbieterwechsel ist vor allem dann interessant, wenn besondere Neukundenvorteile zum Angebot gehören. Dies gilt es im Zusammenhang mit dem Tarifvergleich ebenfalls zu prüfen.

Hat der Umzug Auswirkungen auf den DSL-Vertrag?

Grundsätzlich ist diese Frage mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Der Wechsel des Wohnortes oder der Wohnung hat im Regelfall keine Auswirkungen auf den bestehenden Anschluss. Dies gilt sowohl für die Vertragslaufzeit als auch für die genutzten Leistungen. Dennoch sollte geprüft werden ob nicht ein Sonderkündigungsrecht besteht.

Wie funktioniert der DSL-Anschluss-Umzug?

Normalerweise ist der Umzug eines DSL-Anschlusses mit einer Schaltung eines neuen Anschlusses vergleichbar, da hier die gleichen Prozesse eingeleitet werden müssen. Der Anbieter kümmert sich dabei um alle wichtigen Schritte, damit der Anschluss am neuen Wohnort zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass der Nutzer mit ausreichend Zeit im Vorfeld den Umzug anmeldet und alle wichtigen Details mit dem Dienstleister bespricht, um Internet und Telefon am neuen Zielort ohne Einschränkungen direkt nutzen zu können. Am besten ist es, den Anbieter sofort zu kontaktieren, wenn der Umzugstermin feststeht, dann ist in der Regel genügend Vorlaufzeit gegeben. Normalerweise benötigen die Anbieter ungefähr vier Wochen vor dem Umzugstermin einen sogenannten „Umzugsantrag“ vom Kunden, damit alles reibungslos funktioniert.

Wann lohnt sich die Kündigung des Vertrages?

Wie bereits erwähnt, kann sich die Kündigung des DSL-Vertrages lohnen, wenn beispielsweise ein besseres Angebot entscheidende Vorteile für den neuen Wohnort offeriert. Allerdings ist es nicht so einfach, den vorhandenen Vertrag beim Anbieter zu kündigen. Hier sind verschiedene Faktoren entscheidend, die beispielsweise ein außerordentliches Kündigungsrecht ermöglichen.

Wann besteht außerordentliches Kündigungsrecht?

Das außerordentliche Kündigungsrecht oder auch Sonderkündigungsrecht besteht, wenn der Anbieter nicht imstande ist, ist den aktuellen Vertrag mit allen Eigenschaften an der neuen Adresse zu gewährleisten. Dann ist es möglich, den DSL-Anschluss ohne weitere Zuzahlungen oder Probleme zu beenden. Das gilt übrigens nicht nur für die allgemeine DSL-Verfügbarkeit, sondern ebenso für die Geschwindigkeit. Wenn Letztere durch den Umzug immens verringert ist, darf der Vertrag aufgrund von nicht erbrachter Leistung gekündigt werden.
Eine weitere Möglichkeit, die den Einsatz der außerordentlichen Kündigung erlaubt, ist der Umzug ins Ausland. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang wichtig, diesbezüglich einen Beleg – also die Abmeldung in Deutschland und die Neuanmeldung im Ausland – beim Anbieter vorzuweisen.

Rechtliche Lage beim Umzug mit DSL-Anschluss

Sonderkündigung, Vertrag Telefon und Internet bei UmzugIm Mai 2012 wurde das Telekommunikationsgesetz erneuert. Dadurch ergaben sich viele Vorteile für alle Nutzer von Internet und Telefon, die unter anderem besagen, dass sich ein Vertrag durch den Umzug nicht automatisch verlängern darf. Außerdem sind die Anbieter dazu verpflichtet, dem Kunden bei Umzug an eine neue Adresse die gleichen Leistungen zur Verfügung zu stellen – ohne Änderung der Vertragsdaten. Das gilt jedenfalls, sofern die technischen Gegebenheiten und Leitungen vor Ort dies zulassen.

Außerdem sind die Kosten bei einer DSL-Mitnahme zu einer neuen Adresse festgelegt worden. Laut der Bundesnetzagentur dürfen die Entgelte für einen DSL-Umzug nicht die Kosten für eine Neuschaltung eines Anschlusses überschreiten. Alle, die beispielsweise Probleme beim Umzug mit dem DSL-Anschluss haben oder mehr über die eigenen Rechte in diesem Zusammenhang erfahren wollen, finden bei der Bundesnetzagentur verschiedene Formulare.

DIY – 6 Ideen um Dachschrägen auszunutzen

Wir wohnen unterm Dach, juchhe! Dachgeschosswohnungen sind gemütlich. Vor allem wenn der Regen gegen die Schrägen prasselt, kann man kaum ein wohligeres Plätzchen haben. Ein Nachteil der schrägen vier Wände ist jedoch, dass für Nullachtfünfzehn-Möbel nur bedingt Platz ist. Aber mit ein bisschen Geschick kann man den Raum unterm Dach optimal nutzen und bekommt individuellen und günstigen Stauraum für seine Wohnung. Ich verrate Dir heute sechs easy peasy Möglichkeiten, die Dir helfen, den Raum Deiner Dachgeschosswohnung optimal zu nutzen.

Wer in ein Dachgeschoss zieht, wird feststellen, dass einige der vorhandenen Möbel nicht mehr passen. Oder auch einfach nicht so schön aussehen wie in der alten Wohnung, zu wuchtig, zu klobig und unpraktisch. Und wie schafft man sich unterm Dach am besten Stauraummöglichkeiten? Selbst wenn die neue Dachgeschosswohnung von der Quadratmeterzahl her vielleicht sogar größer ist als die alte Wohnung – einrichtungstechnisch wird sie Dich vor die ein oder andere Herausforderung stellen. Darum hier meine sechs Tipps, wie Du auch unterm Dach aus der Not eine Tugend machst.

Tipp 1: Was nicht passt wird passend gemacht

Kniestockregal
Ein Kniestockregal schafft Stauraum

Bevor Du nun Deine alten Sachen verschenkst, im Keller verrotten lässt oder gar auf den Sperrmüll bringst, um Dir vom Schreiner für viel Geld Spezialmöbel anfertigen lässt: manch ein Möbelstück fügt sich mittels ein bisschen Arbeit und ein paar Handgriffen schnell in die neue Umgebung ein. Ideal geeignet sind hierfür beispielsweise Regale aus massivem Holz. Dein wichtigstes Arbeitsinstrument um aus einem nullachtfünfzehn Bücherregal ein individuelles Kniestockregal zu zaubern: Eine Schmiege und eine Säge.

Eine Schmiege – auch Winkelschmiege genannt oder Schrägmaß – ist ein besonders für Dachgeschossbewohner sehr praktisches Werkzeug und leicht im Fachhandel zu finden. Mithilfe der Schmiege können Winkel ganz einfach übertragen werden.

Säge Dir das Regal einfach so zurecht, dass es optimal unter die Dachschräge geschoben werden kann.

Man kann bei einem Kniestockregal natürlich auch ganz auf Marke Eigenbau setzen. Dies erfordert natürlich ein wenig mehr handwerkliches Geschick und Aufwand. Einfache Anleitungen dazu bekommt man beispielsweise auf Baumarktwebsites.

Tipp 2: Stufenweise

Es gibt spezielle Metallkonsolen für Dachschrägen. Mit Hilfe dieser Konsolen können Regalböden und Wandregalbretter ganz einfach an Dachschrägen befestigt werden. Wer die Bretter übereinander gestuft anbringt und verschiedene Breiten und Längen variiert, bekommt schnell individuellen Stauraum.

Tipp 3: Gleitender Übergang

Glasgleittüren oder auch einfache Schiebegardinen können in Dachgeschosswohnungen für tolle Effekte sorgen. Mithilfe von Schienen lassen sie sich einfach vor der Schräge anbringen. Dahinter kann man gut verbergen, was nicht gleich für jeden sichtbar sein soll. Diesen Sichtschutz kann man auch sehr gut mit Tipp 1 und 2 kombinieren.

Tipp 4: Die Würfel sind gefallen

Wer überhaupt nicht sägen und schrauben möchte, der kann mit Regalwürfeln kreativ werden. Denn diese lassen sich auch unter Schrägen prima stapeln. Dabei müssen es hier nicht die klassischen rechteckigen Regalwürfel aus dem Möbelhaus sein. Denkbar ist zum Beispiel auch ein aus alten Wein- oder Obstkisten passend zurechtgestapeltes Regal. Werden die Würfel oder Kisten dann auch noch in verschiedenen Farben bemalt, kann es besonders hübsch aussehen.

Dachgaube Sitzecke
Nischenplätzchen

Tipp 5: Nischen nutzen

Viele Dachgeschosswohnungen haben durch Dachgauben hübsche Nischenplätzchen. Auch dieser Raum muss nicht ungenutzt bleiben. Stelle einfach eine passende Sitzbank oder eine große Holzkiste mit Deckel, auf den Du ein Polster oder viele schöne Kissen legst in die Nische unter das Fenster: Et voilà – fertig ist der neue Lieblingsleseplatz!

Tipp 6: Den Dingen einen Rahmen geben

Manchmal muss man querdenken – oder schräg. Wer sagt denn, dass man Bilder immer an die graden Wände hängen muss? Besonders wenn man großformatige Bilder oder Fotos entlang einer Dachschräge befestigt, kann das großartig aussehen. U-Profile aus dem Baumarkt, die einfach an die Wand geschraubt werden, halten die Bilder sogar mit Rahmen oben und unten am richtigen Platz.

DIY Holzmöbel neu lackieren

Aufgemöbelt – so wird Omas alte Kommode ein Hingucker

Ein Umzug kann ganz schön ins Geld gehen. Und dann sieht die neue, größere Wohnung am Ende auch noch ziemlich leer aus. Oder ein paar liebgewonnene Stücke wurden durch den Umzug in Mitleidenschaft gezogen. Oder Du brauchst dringend mehr Stauraum. Eigentlich müssten noch ein paar neue Möbel her. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen, wo doch Umzugsunternehmen und Co schon für einen leeren Bauch des Sparschweins gesorgt haben? Und die Kaution von der alten Wohnung lässt auch auf sich warten…

Wir verraten, wie Du mit wenig Geld aus alten Schätzen neue Prachtstücke zauberst. Denn robuste Holzmöbel müssen nicht auf der Dachkammer verstauben, nur weil sie ein paar Kratzer haben und Omas alte Kommode sieht mit dem richtigen Anstrich richtig modern aus. Selbst ein Sperrmüllfund kann mit der richtigen Technik ein echter Hingucker werden. Wir erklären Dir Schritt für Schritt wie Du alte Holzmöbel neu lackierst, und haben zudem ein paar originelle Ideen und gute Tipps auf Lager.

Da geht noch was

Vor dem Lackieren solltest Du den Zustand des alten Möbelstücks genauer unter die Lupe nehmen. Sitzt alles fest oder fällt das Regal auseinander, sobald Du das erste Buch hineinstellst? Dann nützt ein neuer Lack allein nicht viel. Die Optik ist schließlich nicht alles. Also heißt es zunächst einmal Schubladen auf ihre Leichtgängigkeit prüfen, an allen Beinen rütteln und schauen, ob vor dem neuen Anstrich zunächst noch etwas abgeschliffen oder neu geleimt oder verschraubt werden muss. Auch Risse und Löcher im Holz lohnt es auszubessern.

Risse und Löcher im Holz werden vor einem neuen Anstrich mit speziellem Holzkitt gefüllt und ausgebessert.

Für größere Löcher und Macken lohnt es sich, einen Reparatur Klebespachtel zu verwenden. Das praktische an dem Material: Ist es getrocknet, kann es wie Holz bearbeitet werden. Du kannst es schleifen und lackieren bis gewünschte Form und Farbe da sind.

Wichtig: Der Lack muss ab!

Hast Du alles auf die Funktionalität hin geprüft und größere und kleinere Makel ausgebessert, kommt der nächste Schritt. Nun heißt es alte Lackreste anzurauen. In der Regel genügt es, den alten Lack anzuschleifen und nicht vollständig zu entfernen. In jedem Fall sollte die Fläche anschließend frei von Fett und Staub sein, damit der neue Lack gut hält. Wer glücklicher Besitzer einer Schleifmaschine ist, hat es hier etwas einfacher. Alle anderen müssen sich ein solch praktisches Hilfsmittel leihen oder ganz oldschool mit Schleifpapier arbeiten. Am besten eignet sich eine 120er Körnung zum Anschleifen.

Beim Anschleifen unbedingt gleichmäßig arbeiten, damit es später wirklich gut aussieht.

Eine gute Grundlage

Nach dem Anschleifen lohnt es sich in vielen Fällen, eine Grundierung aufzutragen. Eine Grundierung sorgt dafür, dass der Lack besser haftet, gleichmäßig trocknet und keine unschönen Verfärbungen bekommt. Besonders zu empfehlen ist eine Grundierung in folgenden Fällen:

  • Du weißt nicht, um was für ein Holz es sich bei dem Möbelstück handelt.
  • Du weißt nicht, mit welchen Lacken oder mit welcher Lasur das Holz zuvor behandelt wurde.
  • Die Oberfläche des Möbels ist extrem trocken und würde den Lack stark aufsaugen.

Wer ein Möbelstück weiß streichen will, arbeitet am besten mit einer weißen Grundierung und spart sich so gegebenenfalls eine zweite Lackschicht.

Vor dem Grundieren und Lackieren werden Griffe, Knäufe und Scharniere abgeklebt oder abmontiert. Bei dieser Gelegenheit können sie gleich auf ihre Funktionalität untersucht und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Gerade ein neuer Knauf oder Griff kann dem Möbelstück noch einmal eine ganz besondere Note verleihen.

Dick aufgetragen oder Lackieren geht über studieren

Nachdem das Möbelstück angeraut und eventuell mit einer Grundierung vorbereitet wurde, kannst Du mit dem wichtigsten Teil der Arbeit loslegen: dem Lackieren. Hier ist es wichtig, dass Du besonders sorgfältig und gleichmäßig arbeitest. Du solltest nicht den falschen Ehrgeiz entwickeln, mit einem Anstrich sofort ein perfekt deckendes Ergebnis zu erzielen. Also nicht gleich zu dick auftragen, im Zweifelsfall entstehen so nur unschöne „Nasen“. Lieber dünner und gleichmäßig arbeiten und dafür noch ein zweites Mal überstreichen. Flächen, die man nicht mitlackieren oder farblich absetzen und später in einem anderen Ton lackieren möchte, sollte man sorgfältig mit Malerkrepp abkleben.

Beim Lack hat man die Wahl zwischen Acryllack, Kunstharz und Ölfarbe.

Tipps für die richtige Ausrüstung

Beim Lackieren alter Möbelstücke solltest Du nicht am falschen Ende sparen. Wichtig für ein gutes Ergebnis sind vor allem ein guter Pinsel – ich sage nur: unschöne Haarreste im Lack oder sichtbare Pinselstriche nach dem Trocknen – und natürlich die richtige Farbe.

Als Alternative zum Pinsel kann zum Lackieren auch eine Schaumrolle eingesetzt werden.

Auch die Umweltfreundlichkeit des Lacks sollte beachtet werden. So wird beispielsweise das Zertifikat des Blauen Engels an wasserlösliche Lacke vergeben, die bestimmten Ansprüchen gerecht werden. Besonders bei Möbeln für das Kinderzimmer sollte man einen Lack wählen, der DIN EN 71 Teil 3 „Sicherheit von Kinderspielzeug“ entspricht.

Lacke für Möbel gibt es nicht nur in den unterschiedlichsten Farben, sondern auch in unterschiedlichen Glanzgraden.

Alternativen zum klassischen Lackieren

Möbel streichen mit Kreidefarbe

Eine Alternative zum klassischen Lack, die gerade sehr im Trend liegt, ist die Kreidefarbe oder auch Kreide Emulsion. Die Kreide Emulsion lässt Möbelstücke in einem schönen seidenmatten Glanz erstrahlen. Zudem kann man mit ihr den aktuell so beliebten Vintagelook oder Shabby Chic relativ einfach selber hinbekommen. Kreide Emulsion ist widerstandsfähig und robust. Allerdings muss hier nach dem Lackieren auch noch gewachst werden.

Möbel lasieren

Wer möchte, dass die schöne Holzmaserung eines Möbelstücks sichtbar bleibt, kann lasieren statt lackieren. Eine Lasur sieht nicht nur schön aus, sie schützt auch das Möbel.

Möbel tapezieren

Ja, auch Möbelstücke kannst Du tapezieren. Was Muster und Farben angeht, sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt. Die Tapete wird nach der Vorbereitung des Möbelstücks einfach mit Kleister oder auch mit einem Sprühkleber auf das alte Möbelstück aufgebracht. Auch eine Kombination aus neuem Lack und Tapete ist denkbar. Zum Beispiel kann man bei einem Schrank die Türfacetten mit Tapete verschönern und den Rest des Möbels in einer knalligen Farbe streichen.

Umzugskosten richtig kalkulieren

Immer wieder treffe ich Menschen, die mit einem Umzug an ihre finanzielle Belastungsgrenze kommen. Viel zu selten wird vor dem eigentlichen Umzug gefragt: „Kann ich mir einen Umzug eigentlich leisten?“ Und viel zu selten macht man sich Gedanken darüber, welche Kosten eigentlich bei einem Umzug entstehen.

Nur wenn man bereits in der Planungsphase des Umzugs weiß, welche Kosten an welchen Stellen entstehen, kann man auch abschätzen, ob ein Umzug überhaupt realisierbar ist und an welchen Stellen man ggf. Kosten reduzieren kann (z.B. weil man eben nicht den Maler zur Renovierung in die neue Wohnung holt, sondern die Arbeiten selbst durchführt).

Dieser Beitrag soll dir einen ersten (hoffentlich ziemlich vollständigen) Überblick darüber geben, welche Kosten bei einem Umzug anfallen, welche Kosten vielleicht vermeidbar sind und welche Treiber es bei den Umzugskosten gibt. Als wichtige Grundlage bei den Recherchen für diesen Artikel habe ich eine tolle Übersicht zum Thema Umzugskosten auf vexcash.de gefunden.

Wovon hängen Umzugskosten im Wesentlichen ab?

Für viele Themen bei der folgenden Betrachtung sich einige Treiber erkennen, die wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Umzugskosten nehmen. Dazu gehören:

  • Die Größe der alten/neuen Wohnung
  • Die Menge der Güter die umgezogenen werden
  • Die Distanz, die bei einem Umzug überwunden werden muss
  • Der Grad an angestrebter Selbstbeteiligung beim Umzug
  • Den „Luxus“ den man sich gönnen möchte (z.B. Neuanschaffungen)

Ganz klar: Wer viele Güter über eine lange Strecke umziehen muss, der muss tendenziell auch eher mit höheren Umzugskosten rechnen. Wer meint einen Umzug in fremde Hände (Umzugsunternehmen, aber auch Handwerker) geben zu wollen, der muss sich diese Leistung natürlich ebenfalls etwas kosten lassen und muss mit höheren Umzugskosten rechnen. Größere Wohnungen machen (was die Renovierung angeht) natürlich mehr Arbeit als kleinere Wohnungen und haben so einen Einfluss auf die entsprechenden Umzugskosten.

Welche Umzugskosten fallen eigentlich an?

Hier mal eine Liste an Kostenpositionen, die es bei einem Umzug auf zu berücksichtigen gilt. Zu vielen Themen gibt’s hier auf umzugsratgeber.de bereits Artikel, die ich euch direkt mitverlinkt habe. Umzugskosten fallen unter Umständen an für …

… Umzugsunternehmen

Wer den kompletten Umzug in fremde Hände geben möchte, der muss mit finanziellen Belastungen rechnen. Ein Komplettumzug per Umzugsunternehmen ist bequem, aber natürlich auch mit Kosten verbunden. Wie hoch diese Kosten sind, das hängt vor allem davon ab, wie viel es über welche Strecke zu transportieren gibt. Größere Wohnungen und größere Fahrtstrecken sind erhebliche Kostentreiber. Wer einen Umzug via Umzugsunternehmen anstrebt, der tut gut daran auf jeden fall ordentlich zu vergleichen. Hol‘ dir verschiedene Angebote vom verschiedenen Dienstleistern ein. Hier gibt’s ein paar weitere Informationen zu dem Thema!

… die Renovierung (alte und neue Wohnung!)

Auch hier stellt sich die Frage: Abgeben oder selber machen? Wer selber renoviert, der hat nur die Materialkosten für Farbe, Spachtelmasse, Streichutensilien, Reinigungsmittel, Tapeten etc. Wer einen Handwerker mit diesen Leistungen beauftragt, der muss zusätzlich die Handwerkerkosten (rechne mal mit 35-55 € die Stunde) mit einkalkulieren.

… Verpackungsmaterialien

Klar, wer mit vielen Dingen umzieht, der hat auch höhere Verpackungskosten. Wer genügsam lebt, der braucht deutlich weniger. Mein Umzugskarton-Rechner hilft dir schon mal zu bestimmen, wie viel Kartons du eigentlich brauchst. Ein Umzugskarton kostet im Baumarkt etwa 1,50 € bis 3 €. Je nach Form, Größe und Stabilität. Bücherkartons sind etwas teurer. Frag doch mal im Freundeskreis nach: Oft haben Freunde oder Bekannte noch Kartons aus früheren Umzügen im Keller stehen, die Sie dir kostenlos zur Verfügung stellen können. Ansonsten helfen diese Tipps um günstig beim Umzug zu verpacken.

… den Transport(er)

Reicht dir ein einfacher Transporter oder brauchst du bereits einen kleinen 7,5 Tonner oder sogar noch mehr für deinen Umzug? Einen einfach Transporter gibt’s schon für ab etwa 100 € zur Miete, der LKW ist etwas teurer. Noch teurer wird’s, wenn du einen Container (z.B. bei Umzügen ins Ausland) brauchst oder wenn du über eine große Strecke umziehst und nicht mit einer LKW-Fuhre hinkommst.
Meine Erfahrung hier: Reserviere rechtzeitig deinen Transporter. Meistens ist es günstiger, wenn man sich rechtzeitig darum kümmert. Denk daran, dass du bei mehr als 3,5 Tonnen unter Umständen einen speziellen Fahrer brauchst, der einen LKW-Führerschein hat. Außerdem müssen hier natürlich nicht nur die Mietkosten für den LKW berücksichtigt werden, sondern auch die Spritkosten.
Wie du einen Low-Budget-Umzug mit dem Transporter aus dem Baumarkt organisierst erfährst du hier.

… Halteverbotszonen vor dem Haus

Haltverbote direkt vor der Haustür machen vieles leichter. Sie kosten aber natürlich auch eine Kleinigkeit. Die Preise sind regional unterschiedlich und liegen bei 20 € bis 70 €. Am besten also, du holst dir kostenlos und unverbindlich ein Angebot ein. Alle wichtigen Infos zum Thema Halteverbotszone gibt’s übrigens in diesem Beitrag.

… Verpflegung am Umzugstag

Viele Hände, schnelles Ende? Stimmt! Aber die Formel geht noch weiter: Viele Hände müssen natürlich auch ordentlich verpflegt werden. Es muss ja kein Luxus sein, aber 5 € bis 10 € pro Helfer solltest du schon einplanen. Gesorgt werden muss für Getränke, ein Mittagsmahl, Frühstück und ggf. eine Abschlussfeier.

Über jeden Helfer, den du am Umzugstag verpflegst solltest du aber froh sein. Es kommt dich natürlich deutlich teurer zu stehen, wenn du externe Helfer für deinen Umzug beauftragst und auch noch deren Arbeitsleistung finanzieren musst…

… zusätzliche Umzugshelfer

Wer nicht über ausreichend fleißige Hände in der Familie oder im Freundeskreis verfügt, der wird nicht Drumherum kommen, sich Gedanken darüber zu machen, ob er nicht einen (oder mehrere) externe Helfer anheuert, die ihm beim Umzug unter die Arme greifen. Die Kosten liegen bei 10 € bis 25 € je Stunde. Zusätzlich solltest du ein kleines Trinkgeld von 5 € bis 15 € je Helfer einplanen.
Hier gibt’s Tipps zu studentischen Umzugshelfern und zum Einsatz von externen Helfern beim Umzug.

… Spezialtransporte (z.B. Klavier)

Manche Sachen kann man einfach nicht selber machen. Hier tut man gut daran seine Umzugskosten zu belasten. Spezialtransporte sind so eine Sache. Wer ein Klavier hat, der sollte darüber nachdenken professionelle Helfer zu bestellen, die den Transport durchführen. Und auch der Einsatz von Hebebühnen und anderen Hilfen sollte man vorab genau kalkulieren.

… den Nachsendeauftrag bei der Post

Im Vergleich zu den Kosten von Spezialtransporten fallen die Kosten für den Nachsendeauftrag eher gering aus. Sie hängen vor allem von der Laufzeit ab, die es braucht um Briefe an die neue Wohnung nachsenden zu lassen und auch davon, ob man nur Briefe nachsenden lassen will oder auch andere Sendungen (z.B. Pakete). Bei Privatpersonen liegen die Kosten für einen Nachsendeauftrag bei etwa 20 € bis 40 €.

… die Ummeldung

Bist du umgezogen, musst du deine neue Adresse auch den staatlichen Einrichtungen (Einwohnermeldeamt, Ummeldung von Auto und Hund, Finanzamt, GEZ,…) bekannt geben und dich offiziell ummelden. Manchmal geht das einfach per Brief oder E-Mail, manchmal wird eine geringe Gebühr von 10 € bis 30 € erhoben. Je nachdem, was du alles umzumelden hast, können sich hier aber auch ein paar Kosten summieren. Siehe auch Artikel: Ummelden beim Umzug. Wann, wie, wo?

… die Mietkaution

Drei Monatsmieten solltest du (in der Regel) für die Mietkaution hinterlegen können. Meine Erfahrung ist oft, dass man von einer kleineren in eine größere Wohnung zieht. Entsprechend reicht die Mietkaution der kleineren Wohnung oft nicht aus um die neue Kaution zu decken. Es gilt hier also eine gewisse Lücke zu decken. Kläre vorzeitig, wie viel finanziellen Bedarf du für die Mietkaution einplanen musst. Du solltest dabei berücksichtigen, dass es unter Umstände eine Weile dauern kann, bis dein alter Vermieter deine Mietkaution zurückzahlt und kannst mal prüfen, welche Alternativen es zur klassischen Barkaution gibt.

… neue Einrichtungsgegenstände

Nicht selten entstehen mit einem Umzug auch Notwendigkeiten zur Anschaffung für neue Einrichtungsgegenstände. Schnell kommt es vor, dass man eine neue Küche braucht und eigentlich hat das alte Sofa auch wirklich ausgedient.

Deswegen solltest du vorab genau planen, was du an Budget reservieren musst um die neue Wohnung einzurichten. Nicht alle Gegenstände müssen sofort angeschafft werden, manche kann man auch Monate nach dem Umzug nachziehen, wenn die Liquidität sich dann wieder etwas verbessert hat.
Überlege zudem bei jeder Anschaffung, ob Sie notwendig ist oder nicht. Manchmal tun’s die alten Sachen dann vielleicht doch noch oder es gibt Alternativen auf dem Second-Hand-Markt.
In jedem Fall solltest du dir genau überlegen, ob eine Finanzierung von Neuanschaffungen für dich in Frage kommt. Ich bin da ja eher skeptisch.

Prüfe, was du dir zurückholen kannst

Unter bestimmten Umständen ist es übrigens möglich, den Staat an deinem Umzug zu beteiligen. Das Zauberwort heißt Umzugskostenpauschale. Du solltest also unbedingt prüfen, ob du nicht ein Anrecht auf staatliche Förderung deines Umzugs hast. Auch als Hartz-4-Empfänger kannst du deinen Umzug übrigens (teilweise) auf Staatskosten durchführen.

Zum Schluss: Habe ich Umzugskosten vergessen, die hier nicht auftauchen?

Habe ich was vergessen? Dann ergänze doch einfach deine Positionen via Kommentar am Ende der Seite oder schick mir kurz eine Mail an info@umzugsratgeber.de, damit ich vergessene Kostenpositionen nachtragen kann.

Was macht einen guten Umzugshelfer aus?

Umzugshelfer – egal ob Freunde, Bekannte, Verwandte oder Studenten, die sich ihr Taschengeld aufbessern wollen – gibt es in zwei Varianten: Es gibt die handwerklich geschickten, organisationsstarken Umzugshelfer und es gibt die, die nur mit viel Glück die Beschriftung auf den Umzugskartons richtig lesen und auch umsetzen können. Fakt ist: Wer um die Stärken und Schwächen des Umzugstrupps weiß, kann sie nach eben diesen auch passend einsetzen.

Heute drehen wir die Sicht daher einmal um und gucken uns (aus der Perspektive des Helfers) an: Was macht eigentlich einen guten Umzugshelfer aus? Was muss er mitbringen (an Fähigkeiten, aber auch an Material), wie kann er sich auf seine Rolle vorbereiten und wie sieht es eigentlich mit der eigenen Haftung aus?!

Welche Werkzeuge sollte der Umzugshelfer immer am Mann/an der Frau haben?

Wie die Werkzeugtasche bestückt ist, die der Umzugshelfer um die Hüfte trägt, ist abhängig davon, wo er eingesetzt wird. Im Ab- oder Aufbau-Trupp ist der Akkuschrauber mit mindestens zwei voll aufgeladenen Akkus zum Austauschen das wichtigste Werkzeug. Ein Bleistift, der vielleicht sogar in echter Handwerker-Manier hinters Ohr gesteckt wird, und ein Hammer gehören ebenfalls dazu. Wer zu den Lastenträgern gehört, der braucht sicherlich Handschuhe sowie Spanngurte oder eine Sackkarre.

Wer hingegen in der Gruppe der Kisten-Packer eingeteilt ist, der braucht vor allem Klebeband (möglichst auf einer Abrollhilfe) und einen dicken, schwarzen Stift, um die Kisten ordentlich beschriften zu können. Zeitungspapier, um zerbrechliches Hab und Gut ordentlich zu verpacken, sollte – ebenso wie Packkartons – vorhanden sein. Der Ausräum-Trupp hingegen braucht ein Cutter-Messer und das logistische Grundverständnis, dass erst der Aufbau-Trupp den Schrank aufstellen muss, damit der Ausräum-Trupp seine Arbeit tun kann.

Worauf muss ein guter Umzugshelfer am Tag X achten?

Einer muss am Tag des Umzugs den Hut aufhaben. Ob das nun derjenige ist, der umzieht, oder diejenigen, die dabei helfen – das liegt meist an den Personen selbst und an dem Maß an Organisationsgeschick, das sie mitbringen. Wichtig ist: Arbeit muss am Umzugstag nicht zwingend angeschafft werden. Ein guter Umzugshelfer zeichnet sich auch darüber aus, dass er die Arbeit sieht, die vielleicht auf keinem gut organisierten Flipchart steht, sondern einfach anfällt. Hinzu kommen Grundeigenschaften wie Fleiß, Kraft, Geschick und Teamfähigkeit. So ausgerüstet, kann am Umzugstag fast nichts mehr schiefgehen.

Was ist eigentlich in punkto Haftung zu bedenken?

Die Unterstützung von Freunden und Bekannten ist die günstigste Variante, um einen Umzug zu stemmen. Allerdings kann es spätestens dann zu einer Belastungsprobe der Freundschaft kommen, wenn im Eifer des Gefechts etwas zu Bruch geht. Die gelebte Praxis sieht so aus: Wer unbezahlt beim Umzug hilft, erweist einen Freundschaftsdienst. Unterstellt wird in diesem Fall eine Haftungsbeschränkung. Die ausführliche juristische Abwägung steht im Juraforum.

Das Fazit dort lautet: „Normalerweise brauchen private Umzugshelfer die unentgeltlich beim Umzug mithelfen nicht befürchten, dass sie für angerichtete Schäden gegenüber dem Umziehenden oder Dritten aufkommen müssen. Ein Restrisiko kann jedoch mangels höchstrichterlicher Entscheidungen nicht ganz ausgeschlossen werden. Um ganz sicherzugehen, sollten sie dies jedoch mit dem Umziehenden schriftlich einen Haftungsausschluss sowie eine Haftungsfreistellung gegenüber Dritten im Falle der leichten Fahrlässigkeit ausdrücklich vereinbaren. Dies sollte schriftlich geschehen.“

Eine zwar nicht kostenlose, aber immer noch kostengünstige Option, ist das Anheuern von Studenten. Werden diese von einer Umzugshelfer-Agentur vermittelt, sind sie dort direkt versichert. Meist sind sie kurzfristig verfügbar, engagiert und motiviert.

Siehe hierzu auch meinen Artikel: Studentische Umzugshelfer engagieren: Worauf musst Du achten?

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für Umzugshelfer eigentlich?

Wer einen Umzug plant, der weiß: Helfende Hände werden zum Einpacken, zum Auspacken, zum Tragen sowie zum Ab- und Aufbauen gebraucht. Doch im Grunde ist das nur eine Hälfte der Einsatzgebiete, die es am Umzugstag zu besetzen gilt.

  • Die beliebtesten Helfer sind im Verpflegungstrupp. Sie sorgen für Häppchen, die zwischen LKW ausladen und Möbel aufbauen für neue Kraft sorgen. Sie achten darauf, dass Getränke in ausreichendem Maß zu Verfügung stehen und, dass es Kaffee sowie die eine oder andere Nascherei gibt.
    Tipp: Je Büffet-artiger die Verpflegung ausfällt, desto weniger kommt der Durchhänger nach dem üppigen Mahl. Wer bereits früh morgens Kisten schleppt, bekommt nach einer üppigen Mahlzeit am Mittag sehr schnell die sogenannte Bettschwere und ist nur mühsam wieder zu motivieren.
  • Besonders wichtig ist für den Umzugstag die Betreuung von Kindern und Tieren zu organisieren. Sprich: Ein Babysittermuss dafür sorgen, dass die Kinder entweder beim Umzugstrubel komplett außen vor sind oder unter ständiger Beobachtung kleine Aufgaben erledigen dürfen. Bei Tieren gilt hingegen: Am besten ein oder zwei Tage vorher ausquartieren und erst dann ins neue Heim lassen, wenn sich der Trubel gelegt hat.
    Tipp: Mehr Infos hierzu findest du auch in meiner Artikelserie zum Umzug mit Kindern.
  • Wo gehobelt wird, fallen Späne. Das ist nicht nur irgendein Sprichwort, sondern die Wahrheit, die am Umzugstag den Bedarf an Renovierungskräften aufkommen lässt. Im günstigsten Fall geht es bei den Renovierungsarbeiten (siehe hierzu diesen Artikel) lediglich um das Streichen der Wände oder das Verspachteln von Löchern. Meist arbeitet der Renovierungs-Trupp mit dem Putztrupp Hand in Hand. Putztipps für Boden, Küche oder Bad gibt es hier.

Home-Office für die Selbstständigkeit einrichten

Immer mehr Geschäftsführer gehen zum Outsourcing einzelner Prozesse und Abläufe in ihrem Unternehmen über, um die Arbeit effizienter zu gestalten. Eine besondere Form des Outsourcings ist das sogenannte On Site Management, bei dem einzelne Betriebsteile ausgelagert werden. Sehr häufig ist das die Buchhaltung. Diese wird dann von selbstständigen Lohnbuchhaltern erledigt, die gleichzeitig von mehreren verschiedenen Unternehmen beauftragt sind und ihre Arbeit von zu Hause aus, dem Home-Office, verrichten. Damit das einwandfrei ablaufen kann, sollte das Büro eines Buchhalters in den eigenen vier Wänden über folgende Ausstattung verfügen:

Die Ausstattung des Home-Office

Die IT-Infrastruktur

Um die Arbeit auch zu Hause effizient leisten zu können, brauchst du grundsätzlich eine professionelle IT-Infrastruktur. Dazu gehört im Allgemeinen:

  • Ein Laptop oder ein PC mit Bildschirm
  • Ein Headset sowie eine Webcam für Videotelefonie, um mit deinen Kunden gut vernetzt zu bleiben
  • Eine zuverlässige Internetverbindung

Des Weiteren sind verschiedene Software-Programme vonnöten:

  • Speziell für selbstständige Lohnbuchhalter: Mit dem Lohnabrechnungsprogramm von Lexware kannst du als selbstständiger Lohnbuchhalter deine Arbeit effizient und unkompliziert gestalten. Löhne und Gehälter deiner Kunden lassen sich damit gesetzeskonform abrechnen. Durch den automatisierten Übertrag der Stamm- und Abrechnungsdaten vermeidest du Fehler und stellst deine Auftraggeber so bestens zufrieden. Über verschiedene Schnittstellen ist zudem ein unkomplizierter Datenexport und -import mit dem auftraggebenden Unternehmen, dem Finanzamt sowie den Sozialversicherungsträgern möglich.
  • Daneben erleichtert dir ein Programm zum Kundenmanagement die Kundenpflege. Mit einem solchen kannst du alle Kontaktdaten sicher abspeichern und übersichtlich verwalten.
  • Außerdem solltest du dir ein Organizer-Tool zulegen, mit dem du deine Termine planen und so deine Arbeit immer termingerecht abliefern kannst.

Ausreichend Lichtquellen

Grundsätzlich ist Tageslicht immer das beste Licht für Arbeiten rund um Schreibtisch und PC. Eine ausreichende Helligkeit schafft gute Sichtverhältnisse und sorgt dafür, dass die Augen die Konzentration möglichst lange aufrechterhalten können. Unterstützend zum Tageslicht kannst du Deckenlampen oder herabhängende Lampen anbringen, die den gesamten Raum ausleuchten. Zur zusätzlichen und punktuellen Beleuchtung eignet sich besonders an späten Abendstunden und während düsterer Jahreszeiten des Weiteren eine Schreibtischlampe. Entscheidend ist immer die Lumen-Kennzeichnung auf dem Leuchtmittel. Eine Beleuchtung, welche die Konzentration fördert und der Müdigkeit entgegen wirkt, verfügt über mindestens 600 Lumen.

Der Standort des Schreibtisches

Auch den Schreibtisch solltest du an die Lichtverhältnisse anpassen. Das gilt zusätzlich für die Position des PCs. Blendende Sonneneinstrahlung führt dazu, dass man keine gute Sicht auf den Bildschirm hat. So ermüden die Augen schnell und es schleichen sich Fehler ein. Am geeignetsten ist ein Lichteinfall der von der Seite kommt, nie direkt von vorne oder von hinten.

Das Büromobiliar

Gerade wenn du selbstständig bist und in der Folge jeden Tag an deinem Schreibtisch im Home Office sitzt, solltest du Wert darauf legen, dass dein Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist, um ein rückenschonendes Arbeiten zu ermöglichen. Die Tischplatte sollte deshalb in der Höhe verstellbar sein, um sie individuell an deine Körpergröße anpassen zu können und dein Rücken im Sitzen aufrecht ist. Daneben sollte sie natürlich ausreichend groß sein, damit du alle wichtigen Arbeitsmaterialien darauf ausbreiten kannst. Ebenso den Bürostuhl solltest du in der Höhe verstellen können. Eine optimale und gesunde Sitzhaltung erreichst du, wenn sich die Unter- und Oberschenkel in einem 90°-Winkel zueinander befinden. Denke außerdem daran, dich zwischendurch ausreichend zu bewegen, um Verspannungen sowie Beschwerden im Hals-Nacken-Bereich vorzubeugen.

Kosten absetzen

Wenn du nach dem Umzug dein Home Office einrichtest, dann solltest du dir alle Kosten notieren. Neu angeschaffte Möbel, Renovierungen und unter Umständen sogar die anteiligen Umzugskosten kannst du als Betriebsausgaben in deiner eigenen Buchführung ansetzen und so Steuern sparen! Auch laufende Kosten (Telefon, Internet, Strom, Wasser, Reinigungskosten) kannst du Anteilig in deiner Buchführung geltend machen. Mehr Informationen dazu findest du bei smartsteuer.

Waschmaschine beim Einzug kaufen – worauf ist zu achten?

Wäsche musste vor 100 Jahren in vielen Haushalten immer noch mit der Hand gewaschen werden. Vollautomaten erreichten die Serienreife erst in den Nachkriegsjahren – obwohl Ideen rund um die Waschmaschine bereits im 19. Jahrhundert aufkamen. Heute besitzen, zumindest den Angaben des Statistischen Bundesamts zufolge, mehr als 96 Prozent aller Haushalte eine Waschmaschine. Deren Hauptaufgabe ist natürlich klar umrissen: Sie soll Schmutzwäsche wieder sauber machen. Viele Haushalte nutzen die Gelegenheit eines Umzugs, sich neu auszustatten. Und dazu gehört immer wieder auch die Waschmaschine.

Mein Tipp: Wenn du das Gefühl hast, deine alte Waschmaschine könnte in Kürze den Geist aufgeben, dann ist der Zeitpunkt ideal um sich ein neues Gerät zu kaufen! Die Waschmaschine ist bei jedem Umzug regelmäßig das schwerste Teil (sie ist unhandlich und wiegt unglaublich viel – damit Sie beim Schleudern nicht hin und her springt ist am Fuß mit schweren Gewichten ausgestattet), was an seinen neuen Bestimmungsort getragen werden muss. Kaufst du sie beim Umzug direkt neu und lässt sich vom Händler liefern, so sparst du dir und deinen Helfern unter Umständen viel Schweiß und Ärger! Ein Umzug ist also ein idealer Zeitpunkt über die Neuanschaffung einer Waschmaschine nachzudenken! Hier findest du übrigens Tipps zum Transport (falls du dich nicht für den Neukauf entscheiden solltest) und hier habe ich für dich einige Informationen zur Entsorgung von Altgeräten beim Umzug.

Doch, worauf musst du in dieser Situation (einer Neuanschaffung beim Umzug) achten? Für den Kauf der neuen Waschmaschine sind ganz unterschiedliche Kriterien ausschlaggebend. Einmal ist es der Geldbeutel, auf den es ankommt. Aber auch Wasser- und Stromverbrauch, Platz und Programmauswahl spielen hier regelmäßig eine Rolle. Eines vorweg: Die Waschmaschine für den bundesdeutschen Haushalt gibt es nicht. Vielmehr spielen individuelle Rahmenbedingungen eine Rolle, die jede Familie in ihre Entscheidung zum Kauf der Waschmaschine einfließen lassen muss.

Waschmaschine beim Umzug neu kaufen
Eine Waschmaschine ist heute unverzichtbar. Doch was sollte beim Kauf beachtet werden und von welchen Umständen hängt dies ab? Es gibt für jede individuelle Situation entsprechende Lösungen!

Was macht eine gute Waschmaschine aus?

Eine gute Waschmaschine macht Schmutzwäsche wieder sauber. Heute gilt dies zwar immer noch. Allerdings müssen viele weitere Eigenschaften stimmen. Eine gute Waschmaschine muss von der Beladung zur Haushaltsgröße passen, den verfügbaren Platz optimal ausnutzen, sowie ein Wasserstopsystem, ein Kurzprogramm, eine Pause-Taste und eine Öko/Eco Taste mitbringen.

Gerade die letztgenannte Option hilft dir dabei, Wasser und Energie bei jedem einzelnen Waschgang zu sparen. Zusätzlich tauchen immer wieder Funktionen wie Restlaufanzeige, beleuchtete Trommel oder Beladungssensor auf. Inwiefern diese notwendig sind und wirklich gebraucht werden, richtet sich nach deinen individuellen Rahmenbedingungen. Eines muss klar sein: Jede integrierte Zusatzfunktion hat ihren Nutzen – aber eben auch ihren Preis.

Und außerdem, aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: Je mehr Technik und Schnick-Schnack an so einem Gerät dran ist, desto schneller geht es später auch kaputt. Noch vor 10-15 Jahren hatten Waschmaschinen (gefühlt) eine Lebensdauer von 5 bis 8 Jahren, heute muss man ja schon froh sein, wenn man sie (ohne Panne) über die gesetzliche Gewährleistungszeit bringt. Die zunehmende Komplexität und die Vielfalt an Funktionen führen dazu, das Gerät schneller den Geist aufgeben. Umso wichtiger ist es, sich auf das richtige Gerät von einem seriösen Hersteller festzulegen. Vor dem Kauf musst du also richtig recherchieren und solltest Tests und Erfahrungsberichte lesen um ein Gerät zu finden, an dem du auch lange Freude hast!

Platzverhältnisse: Front- oder Toplader

Über die Jahre haben sich bei den Waschmaschinen zwei grundlegende Bauformen etabliert. Die Rede ist von Frontladern und Topladern. Letztere werden über eine obere Ladeluke in der Trommel mit der Schmutzwäsche bestückt. Wie der Name bereits vermuten lässt, sitzt die Ladeluke beim Frontlader in der Vorderfront des Geräts. Letzterer Gerätetyp ist in der Produktion aufwendiger, da die Abdichtung der Tür wesentlich komplexer ausfällt als im Fall eines Topladers.

Dieser hat zudem einen weiteren Vorteil. Toplader lassen eine platzsparende Konstruktion zu. Daher eignet sich diese Geräteklasse gerade für Räume, in denen nur eingeschränkt Platz zur Verfügung steht. Aber: Frontlader bieten den Vorteil, dass sie sich in Unterschränke integrieren lassen.

Ein wesentlicher Nachteil des Topladers besteht im begrenzten Volumen der Trommel. Hierin liegt wahrscheinlich der größte Minuspunkt der Konstruktion. Parallel muss der Preisfaktor berücksichtig werden. Toplader tendieren dazu, einen etwas höheren Reparaturaufwand nach sich zu ziehen, was sich am Ende auf der Rechnung bemerkbar macht. Diese Geräteklasse ist aber ideal für 1- bis 2-Personen-Haushalte, denen nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung steht. Familien mit mehreren Kindern werden heute wahrscheinlich eher zum Frontlader tendieren – auch wenn man hier zum Be- und Entladen immer in die Knie gehen muss.

Waschmaschine oder Kombigerät: Von Waschen bis Trocknen

Die Entscheidung für eine neue Waschmaschine verbinden heute mehr und mehr Haushalte auch mit der Frage, wie die Wäsche getrocknet wird. Hier gibt zwei Lösungen: Einmal der Weg über eine Trennung von Waschmaschine und Wäschetrockner. Auf der anderen Seite lässt sich beides natürlich miteinander kombinieren.

Waschtrockner sind die Lösung für Haushalte, in denen einfach der Platz für zwei Geräte fehlt. Aber: Waschtrockner haben natürlich nicht nur Vorteile. Gerade in Bezug auf die Anschaffungskosten sowie die Betriebskosten schneiden Waschtrockner allgemein schlechter als reine Wäschetrockner ab. Die Entscheidung für oder gegen eine Gerätekombination lässt sich nur am Einzelfall treffen.

Und auch hier kann ich dir kann ich dir nur empfehlen: Wenn du den Platz hast 2 getrennte Geräte zu kaufen, dann tu es! Denn, wenn 2 Geräte in einem zusammen verbaut sind, dann steigt auch das Risiko, dass die Gerätekombination schnell defekt ist und entsorgt werden muss. Kommt es zu einem irreparablen, technischen Defekt, so sind hier immer gleich beide Geräte betroffen!

Energieverbrauch: Hier kommt es auf die Nutzung an

Strom- und Wasserverbrauch spielen für Kaufentscheidungen zunehmend eine Rolle. Auch für Waschmaschinen werden Verbrauchswerte angegeben. Und Verbraucher werden tatsächlich Geräte mit dem Energieverbrauchslabel A++ oder A+++ finden. Also Portemonnaie gezückt und die neue Waschmaschine gekauft?

Ganz so einfach ist es in der Praxis nicht. Eine verbrauchsarme Waschmaschine ist keine Garantie dafür, dass der Haushalt am Jahresende damit wirklich nennenswerte Einspareffekte erreicht hat. Um das Potenzial moderner Waschmaschinen auszunutzen, ist ein entsprechender Umgang mit dem Gerät gefragt. Beispiel: Die Waschmaschine läuft bei jeder zweiten Beladung mit einer nur halbvollen Trommel. Im Endergebnis wird der Haushalt so keine signifikante Einsparung erreichen.

Wie gut ein energieeffizientes Gerät am Ende tatsächlich genutzt wird, hängt vom Haushalt selbst ab. Vor der Anschaffung ist daher ratsam, sich mit diesem Thema gezielt auseinanderzusetzen. Wie lässt sich eine Waschmaschine heute energiesparend einsetzen?

Die richtige Beladung ist eine Seite der Medaille. Auch die Wahl des richtigen Waschprogramms oder die Drehzahl können entscheidend sein. Beispiel: Wird Wäsche an sonnigen Tagen auf der Leine getrocknet, können Besitzer einer Waschmaschine auf das Schleuderprogramm mit sehr hoher Drehzahl verzichten. Hierdurch wird der Stromverbrauch beim Waschen deutlich reduziert. Heute bieten viele Hersteller Geräte mit Energiesparprogrammen an. Haushalten ist zu empfehlen, diese Programme im Alltag einzusetzen. Und hier noch ein Tipp: Nicht jede Waschladung muss mit hoher Temperatur – also 60 °C – gewaschen werden. Wer mit niedriger Temperatur wäscht, spart beim Strom deutlich.

Strom sparen mit der neuen Waschmaschine, ein paar wichtige Tipps dazu:

  • nur voll beladen einschalten
  • Drehzahl beim Schleudern anpassen
  • Energiesparprogramme konsequent nutzen
  • mit niedriger Temperatur waschen
Bedienung Waschmaschine, Energie und Wasser sparen
Moderne Waschmaschinen lassen sich bereits per Display einstellen. Ganz neue Modelle werden hingegen schon im Smarthome-Bereich angesiedelt und lassen sich per Sprache steuern.

Fazit: Mit der richtigen Waschmaschine neu einziehen

In Deutschland ziehen jedes Jahr Hunderttausende um. Oft wird diese Gelegenheit genutzt, sich neu einzurichten. Hierbei geht es auch um die Waschmaschine. Letztere ist in fast jedem Haushalt zu finden. Wie eine gute Waschmaschine aussieht, hängt von vielen Faktoren ab. Entscheidend sind auf der einen Seite die Funktionen – wie der Wasserstop oder das Sparprogramm. Auf der anderen Seite haben aber auch die individuellen Rahmenbedingungen ein Wörtchen mitzureden. Hier steht beispielsweise der Platz oder die Ausstattung des Geräts mit Sonderfunktionen im Mittelpunkt.

Übrigens, sollte es beim Umzug finanziell etwas knapper werden, dann erfährst du hier wissenswertes zur Finanzierung von Neuanschaffungen beim Umzug.

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Abbildung 2: © moerschy (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Beim Umzug: Ist Null-Prozent-Finanzierung sinnvoll?

Wer umzieht, der sieht sich oft mit ganz erheblichen Kosten konfrontiert. Es müssen Umzugsunternehmen oder Umzugstransporter finanziert werden, die alte und die neue Wohnung müssen renoviert werden und für die neue Wohnung muss unter Umständen eine Mietkaution hinterlegt werden. Hinzu kommen die Verpflegung der Helfer, die Einlagerung von Möbeln, die Einweihungsparty und viele andere Kostenfaktoren.

Wer dann noch neue Möbel oder eine neue Küche oder neue Elektronikgeräte anschaffen möchte, der greift oft zur sogenannten „Null-Prozent-Finanzierung“. Also quasi ein Kredit, der (scheinbar) zu einem Zinssatz von 0% ausgegeben wird und die Finanzierung hochwertiger Anschaffungsgüter möglich machen soll. Ob eine solche Finanzierung sinnvoll ist und was dabei beachtet werden soll, dass erkläre ich dir in diesem Artikel.

Null-Prozent-Finanzierung ist kein Verbraucherdarlehen

Nach einer Entscheidung vom Bundesgerichtshof gelten Null-Prozent-Finanzierungen nicht als Verbraucherdarlehen. Das hat für dich als Kreditnehmer weitreichende Folgen. Mit einem Verbraucherdarlehen sind wichtige Schutzrechte verbunden, die bei einer Null-Prozent-Finanzierung nicht greifen. Die wichtigsten Punkte dazu sind das Recht zum Widerruf und das Recht zum Rücktritt vom Kaufvertrag.

Rücktritt und Widerruf können erschwert sein

Bei einem Verbraucherdarlehen kannst du als Kunde sowohl vom Kaufvertrag als auch vom Darlehensvertrag zurücktreten. In beiden Fällen erlischt der damit in Verbindung abgeschlossene Vertrag für Darlehen oder Produktkauf. Die Ware wird zurückgegeben und das Darlehen rückabgewickelt. Bei einer Null-Prozent-Finanzierung gibt es diese Möglichkeiten nicht, außer sie sind im Vertrag ausdrücklich schriftlich fixiert.

Bei Mängeln der Ware läuft das Darlehen weiter

Will man zum Beispiel die Ware wegen Mängeln zurückgeben, dann erlischt bei einem Verbraucherdarlehen der Kredit automatisch. Bei einer Null-Prozent-Finanzierung ist dies nicht unbedingt der Fall. Die Bank hat auch bei Rückgabe der Ware oder Rücktritt vom Kaufvertrag ein Recht auf die komplette Ratenzahlung. Ob sich die gekaufte Ware dabei überhaupt noch im Besitz des Kunden befindet, spielt keine Rolle. Der Darlehensnehmer muss die Raten weiter bezahlen, bis die komplette Summe getilgt ist.

Versteckte Zusatzkosten machen das Darlehen teuer

Mein Tipp: Lass dich nicht veralbern und von einem großen Werbeschild mit der „0%“ drauf blenden! Natürlich kann eine solche Finanzierung nicht kostenlos vom Händler angeboten werden. Dies geht nur, wenn er entweder den Produktpreis anhebt (bzw. dir einen sonst üblichen Rabatt nicht gewärt) oder wenn er versteckte Kosten auf die monatlichen Raten aufschlägt, diese aber nicht im Zins deklariert!

Bei einer Null-Prozent-Finanzierung werden oft teure Nebenprodukte wie eine Restschuldversicherung oder Bearbeitungsgebühren angeboten. Diese Zusatzprodukte tauchen zwar nicht als Zins auf, lassen jedoch die Raten steigen. Wenn man den Vertrag nicht genau liest oder die Raten nicht nachrechnet, kann man diese Fakten schnell übersehen. Wie hoch die versteckten Zusatzkosten sind, stellst du einfach fest, indem du die Gesamtkosten erfragst und mit dem Auszahlungsbetrag vergleichst.

Zins von Null Prozent gilt nicht für die ganze Laufzeit

Bei einigen Varianten bieten die Händler den Zins von Null Prozent nur für eine bestimmte Laufzeit an. Danach läuft das Darlehen mit einem ganz normalen, oft erhöhten Zins weiter. Gerade bei größeren Summen wie beim Kauf einer Küche oder einer Wohnzimmereinrichtung können hier schnell erhebliche Zusatzkosten entstehen. Der Nachteil ist nicht nur in den höheren Darlehenskosten zu sehen. Während der zinsfreien Zeit können die Darlehensraten geringer sein als im Anschluss. Wer diesen Fakt aus den Augen verliert, erlebt beim Wechsel in die Raten mit Zinszahlungen möglicherweise eine böse Überraschung. Bei einem knappen Budget und neuen Verpflichtungen kann es zu Engpässen und Zahlungsschwierigkeiten kommen.

Koppelgeschäfte im Kleingedruckten

Unter Umständen wird eine Null-Prozent-Finanzierung mit einem Service-Konto oder einem großzügigen Verfügungsrahmen verbunden. Wer denkt, hier geht es mit den günstigen Konditionen weiter, irrt sich. Der Verfügungsrahmen wird normalerweise nicht zinsfrei gestaltet. Ein zusätzliches Konto kann mit monatlichen Gebühren verbunden sein. Gelegentlich wird die Null-Prozent-Finanzierung in Verbindung mit einer neuen Kreditkarte abgeschlossen. Auch hier sollte man sich darüber im Klaren sein, dass später Zusatzkosten auftreten werden. Die einzelnen Bedingungen und Zusatzprodukte sind oft im Kleingedruckten versteckt oder gar nicht im Vertrag aufgeführt. Da wie bereits beschrieben der Verbraucherschutz hier nicht greift, kann es kompliziert und teuer werden, die zusätzlichen Produkte wieder zu kündigen.

So schützt du dich

Wie du merkst bin ich kein Freund von solchen 0%-Finanzierungen. Eher im Gegenteil: Ich persönlich würde immer erst versuchen das benötigte Geld anzusparen und vollständig auf eine Finanzierung zu verzichten. Doch manchmal geht es eben nicht anders. In diesem Fall solltest du das Angebot (welches dir der Händler macht) sehr genau unter die Lupe nehmen und dir Zeit bei der Bewertung lassen. Nimm die Unterlagen ruhig mit nach Hause, prüfe in Ruhe und lass dich vor allem nicht unter Druck setzen (ein „Das Angebot gilt aber nur heute“ ist ein sicheres Zeichen dafür, dass du auf den Hacken kehrt und den Laden verlassen solltest!).

Bei einer Null-Prozent-Finanzierung solltest du den Vertrag also sehr genau lesen. Nimm dir Zeit und geh alle Punkte im Vertrag akribisch durch. Frage den Verkäufer, wenn dir etwas unklar ist. Im Zweifel schlag‘ das Angebot lieber aus und suchen dir einen unabhängigen Anbieter. Über Vergleichsportale kann man günstige Angebote finden. Hier kannst du dir aus den Konditionen zahlreicher Banken das beste Ergebnis für dein Vorhaben aussuchen.

Checkliste für Deinen Umzug ins Studentenwohnheim

Vielleicht ist ein Umzug ins Studentenwohnheim auch für Dich die richtige Wahl. Denn bezahlbarer Wohnraum ist in vielen Städten so knapp, dass nicht nur Studenten darunter leiden. Im Wohnheim kommst Du meist nicht nur günstig unter, sondern findest gleich auch noch Anschluss. Außerdem bietet das Wohnheim den Vorteil, dass Du keinen eigenen Internet– oder Stromvertrag mit den örtlichen Versorgern abschließen musst, die Du dann später vielleicht nur schwer wieder loswirst. Allerdings musst Du Dich gerade beim zu Verfügung stehenden Platz auf deutliche Einschränkungen gefasst machen. Während Du bei Deinen Eltern vielleicht in einem riesigen Zimmer gewohnt hast, musst Du im Studentenwohnheim wahrscheinlich auf eher beengtem Raum leben, der jedoch entsprechend billig ist, und Dir wohlmöglich sogar eine Küche und gemeinschaftliche Waschräume mit den anderen Studenten teilen. Es hat alles also sein Vor- und Nachteile. Sofern Du Dich allerdings schon für das Leben in einem Studentenwohnheim entscheiden hast, möchte ich Dir heute verraten, wie Du Dich auf diesen Schritt am besten vorbereiten kannst.

Sichere Dir frühzeitig Deinen Platz

Aufgrund des Wohnungsnotstands in vielen deutschen Fachhochschul- und Universitätsstädten geht auch das Gerangel um die Plätze im Studentenwohnheim meist schon früh los. Für Dich bedeutet das, dass Du am besten schon vor Deiner Bewerbung an einer Universität oder Fachhochschule überlegen solltest, ob diese ein Studentenwohnheim zu bieten hat und, ob Du dort wohnen möchtest. Sobald Du dann angenommen wurdest, kannst Du Dich sofort um einen solchen Platz bewerben, ohne unnötig Zeit zu verlieren. Doch auch wenn Du erst einmal keinen Platz im Studentenwohnheim bekommst, solltest Du Die Hoffnung noch nicht aufgeben. Es gibt immer wieder Studenten, die Ihren Platz im Wohnheim doch nicht benötigen und diesen dann inserieren – zum Beispiel im Internet oder am schwarzen Brett der Uni oder Hochschule. Halte die Augen also offen! Alternativ kannst Du Dir mit ein wenig Glück vielleicht auch über das Losverfahren den heiß ersehnten Platz im Wohnheim sichern.

Checkliste, was Du alles ins Studentenwohnheim mitnehmen solltest

Ist Dir Dein Platz erst einmal sicher, dann solltest Du Dich erkundigen, ob Dir Dein Zimmer möbliert oder unmöbliert zur Verfügung gestellt wird. Meist handelt es sich um möblierte Wohnräume, so dass Du größere Möbel nicht selbst mitbringen musst. Um jedoch für mehr Komfort zu sorgen und Dich in Deinem neuen Zuhause so wohl wie möglich zu fühlen, kann es sinnvoll sein, wenn Du Dir einen separaten Matratzen-Topper kaufst. So musst Du nicht unmittelbar auf einer gebrauchten Matratze schlafen. Putzzeug und Desinfektionsmittel sowie Handschuhe dürfen ebenfalls nicht fehlen, damit Du Dein Zimmer erst einmal gründlich selbst von den letzten Spuren Deiner Vorgänger bereinigen kannst, um Dich einfach wohler dort zu fühlen.

Hausschuhe für den Sommer und Winter sind ebenfalls ein Muss, da ich Dir nicht anraten würde, jemals barfuß über den Flur im Wohnheim zu huschen – auch wenn Du vielleicht nur einen Studienkollegen im Nebenzimmer besuchen willst. Vorhänge, Lampen und jede Menge Poster sowie ein paar Kerzen können für einen persönlichen Touch im sonst so sterilen Wohnheim sorgen. Vielleicht stellst Du Dir auch einen kleinen Kühlschrank in Dein Zimmer, um Deine Lebensmittel fernab der Gemeinschaftsküche aufbewahren zu können. Dies hängt jedoch von den örtlichen Gegebenheiten ab. Auch die folgende Liste beinhaltet viele nützliche Dinge, welche Du bei Deinem Umzug ins Wohnheim sicherlich sehr gut gebrauchen kannst:

  • Bettzeug
  • Handtücher
  • Mülleimer
  • Besen
  • Handfeger
  • Staubsauger
  • Geschirr, Töpfe, Kochutensilien und eine komplette Küchenausstattung – abhängig von Deinem Wohnheim
  • Pflaster
  • Reiseapotheke
  • Kopfschmerztabletten
  • Ohrenstöpsel – falls es doch mal laut wird und Du Dich beim Lernen sonst nicht konzentrieren kannst
  • Taschentücher
  • Wasserkocher für Tee, Instant-Kaffee oder Fertigsuppen
  • Toilettenpapier
  • Küchenrolle
  • feuchte Desinfektionstücher
  • Aufbewahrungsdosen
  • Verlängerungsschnur
  • Caddy für Dein Duschzeug, falls es Gemeinschaftsduschen gibt
  • Bademantel
  • Wäschekorb
  • Waschmittel
  • Mikrowelle