Umzugsknigge Teil 2 – das Trinkgeld für die Möbelpacker

Wer mit einem Umzugsunternehmen umzieht, vertraut sein gesamtes Hab und Gut und seine liebsten Besitztümer Menschen an, die er noch nie zuvor gesehen hat. Da gehört nicht nur ein ordentlicher Vertrauensvorschuss dazu. Natürlich gilt: behandle die Leute, die dein Klavier oder die Eiche Rustikal Schrankwand – das gute Erbstück aus Omas Zeiten – aus dem zehnten Stock hinunter und dann wieder in den achten Stock hinauf schleppen und zwischendrin damit noch einige Kilometer Fahrt über schlaglöchrige Straßen zurücklegen, mit Respekt. Denn schließlich sollen auch dem Klavier und der Schrankwand die nötige Sorgsamkeit entgegengebracht werden. Herumkommandieren und alles besser wissen gehört nicht zu einem respektvollen Umgang. Der Anerkennung, die du der Arbeit der Möbelpacker zollst, kannst du jedoch nicht nur durch einen wertschätzenden Umgangston, sondern auch in der Form von Trinkgeld Ausdruck verleihen.

Ein Trinkgeld für die Möbelpacker ist keine Pflicht, doch eine gern gewählte Form der Anerkennung.

Sinn und Unsinn von Trinkgeldern

Es gibt Länder, dort gilt ein guter Service als so selbstverständlich, dass ein Trinkgeld eine Beleidigung darstellt. Doch wenn du nicht innerhalb von Japan umziehst, ist ein Trinkgeld durchaus üblich. Für den Freiherrn von Knigge war Trinkgeld eine gute Möglichkeit, Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu räumen. Für die meisten ist es einfach eine schöne Gelegenheit, Menschen etwas Gutes zu tun, die einem ebenfalls etwas Gutes getan haben.
Nach § 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung ist Trinkgeld „ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtungen dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt“.
Ein Trinkgeld ist nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, es ist auch immer freiwillig und ein Zeichen der Zufriedenheit mit einer Leistung.

Wer jedoch Arbeitslosengeld II bezieht und den Umzug vom Arbeitsamt bezahlt bekommt, muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn er statt durch Trinkgeld seine Wertschätzung und Zufriedenheit durch ein aufrichtiges Dankeschön bekundet. Andere zeigen ihre Anerkennung auch lieber dadurch, dass sie den Möbelpackern Kaffee kochen und belegte Brötchen bereitstellen.
Für jeden, der gerne ein Trinkgeld geben möchte, stellen sich jedoch zwei Fragen: Wie viel Trinkgeld ist angemessen? Und: Wann soll ich das Trinkgeld geben?

Wie viel Trinkgeld ist angemessen?

Umzugsfirmen geben gerne die Empfehlung, das Trinkgeld solle fünf Euro pro Arbeitsstunde pro Umzugshelfer betragen. Diese Regel ist jedoch nur für sehr kurze Umzüge angemessen. Denn wer ein Vier-Mann-Team bei einem Umzug von Hamburg nach München mit einem derartigen Trinkgeld versehen wollte, müsste schon sehr tief in die Tasche greifen. Angemessen sind in der Regel 10 bis 20 Euro pro Helfer und pro Umzugstag. Den genauen Betrag sollte man am eigenen Budget und an der Schwere des Umzugs festmachen. Wer beispielsweise viele schwere Gegenstände umzieht und/oder einen Umzug aus oder in ein höheres Stockwerk ohne Aufzug bewerkstelligt, der darf im Zweifelsfall ruhig etwas großzügiger sein.

Trinkgeld für die Möbelpacker – vor oder nach dem Umzug?

Nun stellt sich noch die Frage, ob es taktisch geschickter ist, das Trinkgeld vor oder nach dem Umzug auszuhändigen. Wenn du das Geld vor dem Umzug verteilst, wirst du im besten Fall die Motivation der Umzugshelfer und ihr Entgegenkommen steigern. Im schlechtesten Fall wirst du dich jedoch über den Tisch gezogen fühlen, wenn du nach dem Umzug mit dem Service nicht zufrieden warst.
Zum Glück gibt es aber eine weitere Möglichkeit, wie du die Umzugshelfer von Anfang an für dich gewinnst und dennoch das Trinkgeld erst herausrückst, wenn du mit ihrer Arbeit am Ende des Umzugs zufrieden bist. Stelle einfach zu Beginn des Umzugs Getränke und Snacks bereit – Kaffee, Tee (keine alkoholischen Getränke, höchstens alkoholfreies Bier), belegte Brötchen, leckere Sandwiches, süße Teilchen vom Bäcker, alles, was man gut und schnell zwischendurch und nebenbei essen und trinken kann. So zeigst du den Umzugshelfern schon einmal deine Wertschätzung und kannst nach getaner Arbeit immer noch entscheiden, ob und wie viel Trinkgeld dir der Service wert war.

Umzug? Stromanbieter wechseln! Das musst du beachten.

Wer umzieht, der sollte in auf prüfen, ob er bei seinem Stromanbieter nicht die Chance zur Sonderkündigung nutzen kann. Auch wenn eine Sonderkündigung nicht besteht, bei vielen Menschen ist der Vertrag beim bestehenden Stromanbieter oft schon Jahre alt und kann entsprechend gekündigt werden.

Die Kündigung des Stromanbieters in regelmäßigen Abständen ist sehr sinnvoll, denn das gibt die Chance sich einen neuen Anbieter zu suchen und beim Vertragsabschluss viel Geld zu sparen. Der Anbieterwechsel ist meist problemlos möglich und da viele Anbieter mit einem Neukunden-Bonus oder anderen Prämien werben, ist er nicht selten auch finanziell sehr reizvoll. Oft lassen sich so einige hundert Euro sparen! In diesem Artikel erkläre ich euch das wichtigste zum Thema Stromanbieterwechsel (beim Umzug, oder auch so).

Stromanbieterwechsel – das brauchst du

Der Wechsel des Stromanbieters ist eigentlich relativ unkompliziert. Du brauchst nur eine Hand voll Informationen, die du zur Wahl des neuen Stromanbieters bereithalten solltest. Dazu gehören:

  • Deine Adresse (vor allem Postleitzahl und Ort)
  • Deine Zählernummer
  • Dein Zählerstand
  • Aktueller Stromanbieter und Kundennummer
  • Deine letzte Abrechnung bzw. Aussage über monatlichen/jährlichen Verbrauch
  • Und natürlich den Wechselzeitpunkt.

Du solltest zudem prüfen, ob dein Anbieter eine Kündigungsfrist (oft ein Monat) vorgesehen hat. Außerdem ist es praktisch die letzte Stromabrechnung von deinem (alten) Anbieter in der Hand zu haben. Hieraus erfährst du nämlich, was du im letzten Jahr verbraucht hast und weißt was du dafür bezahlt hast (das ist natürlich wichtig um einen günstigeren Anbieter zu finden).

Da die Stromanbieter meist eine Vielzahl von Tarifen haben, ist es wichtig zu wissen was du im Jahr an Strom verbrauchst. Der Stromverbrauch ist dabei in Kilowattstunden (abgekürzt mit kwh) angegeben. Deine Kosten setzen sich dann aus einem Verbrauch (bewertet mit dem Kilowattstunden-Preis) und ggf. aus einer monatlichen Grundgebühr zusammen (die aber auch entfallen kann).

Stromanbieterwechseln geht einfach

Ganz ehrlich: Ich habe mich auch jahrelang vor einem Stromanbieterwechsel gescheut. Die Angst ohne Strom da zustehen oder etwas falsch zu machen war einfach zu groß. Mit der Angst stehe ich nicht alleine da, der überwiegende Teil der Deutschen denkt da ähnlich wie ich.

Doch, vor einigen Monaten habe ich es (auf Drängen meiner Kollegen) das erste Mal probiert und es ist tatsächlich total einfach und unkompliziert gewesen und ich habe über 150 Euro für meine Familie und mich fürs nächste Jahr an Ersparnissen herausgeholt.

Der Wechsel des Stromanbieters ist vor allem deswegen so einfach, weil du dich um nichts kümmern musst. Das macht alles der neue Anbieter für dich. Das Ganze geht komplett online und dauert oft nur Minuten (ich habe mit verschiedenen Vergleichen ungefähr 45 Minuten gebraucht, habe mir aber auch viel Zeit gelassen). Außerdem ist auch bei einem Anbieterwechsel eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet, der neue Stromanbieter kündigt in der Regel sogar deinen alten Tarif.

Anpassungen an der Hardware sind übrigens in der Regel nicht notwendig. Es muss also kein Servicemitarbeiter vom neuen Stromanbieter herauskommen und deinen Zähler wechseln oder ähnliches.

Und: Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt vor, dass der Anbieterwechsel nur 3 Wochen dauern darf. Das heißt ein Anbieterwechsel geht dann auch relativ schnell über die Bühne.

Um herauszufinden, welche Anbieter der Richtige für dich ist, kannst du eines der zahlreichen Vergleichsportale (check24, verivox und wie sie nicht alle heißen) nutzen. Diese Dienstleister vergleichen verschiedene Stromanbieter miteinander und suchen den günstigsten Tarif für dich heraus. In der Regel geht das im ersten Schritt anonym und du brauchst nur wenige Informationen (jährlicher Verbrauch, Postleitzahl, Ort).

Da die Vergleichsdienste aber für die Vermittlung von Neukunden eine Provision vom Stromanbieter erhalten (die ja irgendwie vom Anbieter aus deinen monatlichen Zahlungen refinanziert werden muss), macht es unter Umständen Sinn direkt mit einem Stromanbieter Kontakt aufzunehmen und um ein Angebot zu bitten. Das könnte unter Umständen besser ausfallen. Einer der bekanntesten Anbieter ist lifestrom, für weitere Informationen kannst du deren Webseite zum Stromanbieterwechsel bei lifestrom aufrufen und dir mal einen passenden Tarif anzeigen lassen.

Darauf solltest du beim Wechsel achten

Sonderkündigung des Stromanbieters bei UmzugDie Stromanbieter kämpfen mit attraktiven Prämien und Neukunden-Boni um die Wechselwilligen Stromkunden am Markt. Das machen Sie vor allem deshalb, weil Neuverträge in der Regel mit einer entsprechenden Vertragslaufzeit versehen sind. Das heißt beim Wechsel zu einem neuen Stromanbieter unterzeichnest du einen verbindlichen Vertrag, der dann für z.B. 12 oder 24 Monate gilt. Du bindest dich also an den neuen Anbieter. Niedrige Vertragslaufzeiten sind natürlich für dich gut, denn je schneller du aus dem Vertrag herauskommst, desto eher kannst du erneut wechseln und wieder sparen.

Auch die Kündigungsfrist ist wichtig. Du solltest also gucken, mit wieviel zeitlichem Vorlauf man einen Vertrag kündigen kann (oft ist das ein Monat). Kurze Kündigungsfristen sind natürlich besser als lange Kündigungsfristen.

Bevor du wechselst solltest du überlegen, was du von deinem neuen Stromanbieter erwartest. Für viele Menschen ist es wichtig „grünen Strom“ zu bekommen. Also Strom, der z.B. aus Solar-, Wind- oder Wasserkraft gewonnen wird. Andere Menschen bevorzugen einen regionalen Anbieter oder sie gehen sogar noch weiter – mittlerweile gibt es sogar Anbieter die Strom aus der „Nachbarschaft“ (z.B. von Kleinst-PV-Anlagen) vermitteln. Darüber solltest du dir vorab Gedanken machen, dich aber nicht von Mogelpackungen z.B. beim Ökostrom blenden lassen. Wenn dir grüner Strom wichtig ist, achte also immer auf entsprechende Siegel und Zertifikate um sicherzustellen, dass du auch wirklich echten Ökostrom bekommst.

Beim Abschließen des neuen Vertrages solltest du immer drauf achten, dass der neue Anbieter seine Preise möglichst lange (am besten über die komplette Mindestvertragslaufzeit) festschreibt. So kannst du genau kalkulieren und weißt was dich an Kosten erwartet. Die Sorge von Preiserhöhungen und ähnlichem ist dann unberechtigt.

Zum Schluss solltest du dir genau ansehen, welche Abrechnungsmodalitäten der Stromanbieter vorsieht. Vorsicht ist bei Anbietern geboten, die Vorkasse oder Kautionstarife anbieten. Das heißt, du zahlst einen Abschlag an den Anbieter noch bevor dieser deinen Strom bereitstellt. Im Falle einer Insolvenz oder ähnlichen Dingen kann es also passieren, dass du für eine Leistung bezahlt hast, die dein Anbieter nicht mehr leisten kann.

Übrigens, ich persönlich fand die umfangreichen FAQs von stromauskunft.de sehr informativ und hilfreich.

Stromanbieter und Umzug: Ein Gedankenspiel zum Schluss

Das Ganze ist nur ein Gedankenspiel, es kann aber von dem Einen oder anderen vielleicht weitergesponnen werden. Wenn ihr damit Erfahrungen gemacht habt, gebt doch mal Bescheid ob es klappt ;-).

Wenn du weißt, dass du in einiger Zeit umziehen wirst (z.B. in 4 oder 5 Monaten) und gerade dabei bist einen neuen Stromanbieter zu suchen, dann kannst du natürlich strategisch planen und dir einen neuen, regionalen Stromanbieter zulegen (sofern dieser preislich sich nicht gravierend abhebt, aber z.B. einen Sofortbonus auslobt). Mit deinem Umzug kann der neue, regionale Anbieter dich dann ggf. nicht mehr versorgen und dir steht ein Sonderkündigungsrecht zu. Das ist die Chance zum erneuten Anbieterwechsel und die Möglichkeit erneut einen Bonus „abzustauben“.

Alles Wichtige zur Mitnahme und Kündigung des DSL-Anschlusses beim Umzug

Ob Wohnort- oder Wohnungswechsel – ein Umzug ist mit vielseitigen Vorbereitungen verbunden. Sowohl das Einpacken und Verstauen der Einrichtung als auch der Transport des Mobiliars sowie die Herrichtung der neuen Unterkunft zählen zu den wichtigsten To-dos auf der Liste und bedürfen langfristiger Planung. Ein weiteres Thema, das heutzutage mindestens genauso wichtig ist, um am neuen Wohnort sofort wieder erreichbar zu sein, ist der DSL-Anschluss. In der Regel zieht der Anschluss ebenfalls mit zur neuen Adresse. Im Einzelfall kann es jedoch auch sein, dass in der neuen Region nicht die gleichen Möglichkeiten bestehen wie am alten Wohnort. Damit dein DSL-Umzug stressfrei funktioniert, gibt es im Folgenden ein paar Tipps und Tricks.

Erste Schritte: Anbieter kontaktieren und DSL-Verfügbarkeit prüfen

Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.
Abbildung 2: Damit in der neuen Wohnung Internet und Telefon verfügbar sind, müssen sich Verbraucher über die Angebote und Möglichkeiten informieren und entsprechende Aufträge erteilen.
Bei einem Umzug kommt es darauf an, ob zukünftig weiterhin allein in einer Wohnung gelebt wird oder ob der Umzug in eine WG ansteht. Bei Letzterem kann es unter Umständen der Fall sein, dass bereits ein Anschluss vorhanden ist. Dies ist im Vorfeld unbedingt zuerst zu prüfen. Anschließend ist es wichtig, die DSL-Verfügbarkeit am neuen Wohnort zu checken. Geschuldet ist dies der Tatsache, dass sich die Vernetzungen leider noch nicht überall auf dem gleichen Stand befinden. Steht der bislang genutzte Anschluss in der neuen Wohnung nicht mehr zur Verfügung, sollte der Anbieter kontaktiert werden. Dieser prüft die neue Adresse noch einmal gründlicher, um festzustellen, ob wirklich keine Möglichkeit besteht, den aktuellen DSL- und Telefonanschluss mitzunehmen. Wer dann auf der Suche nach einer Alternative ist, kann die besten Tarife direkt bei Verivox vergleichen.

Hier bekommen Interessierte verschiedenste Angebote unterschiedlicher Anbieter, um schnelles Internet nach Bedarf am neuen Wohnort zu erhalten. Insbesondere hinsichtlich des vielseitigen Marktes ist ein Tarif- und Anbietervergleich bei einem Online-Portal wie Verivox ratsam. Denn schon lange sind die monatlichen Kosten eines DSL-Anschlusses nicht mehr das einzige Entscheidungskriterium. Weiterhin sind ebenfalls das Tempo der Leitung, die Laufzeit des Vertrages sowie Extraleistungen essenzielle Merkmale der heutigen Angebote.

Empfehlenswert: Checkliste anlegen

Empfehlenswert ist das Gespräch mit dem bisherigen Anbieter übrigens in jedem Fall, um beispielsweise grundlegende Fragen vorab zu klären und daraus eine Checkliste für den DSL-Umzug zu erstellen. Dazu zählen unter anderem folgende Fragen:

  • Funktioniert eine Rufnummer-Mitnahme bei Umzug?
  • Welche Zusatzkosten kommen bei einem Umzug des DSL-Anschlusses auf den Kunden zu?
  • Verändern sich die Vertragsdaten?
  • Ist am neuen Wohnort die gleiche Geschwindigkeit wie vorher möglich?
  • Gibt es die Möglichkeit, die Vertragslaufzeit zu ändern?
  • Besteht die Chance, dass der alte Vertrag von einem Nachmieter genutzt werden kann, wenn der DSL-Anschluss nicht mit umzieht?

Ein Anbieterwechsel ist vor allem dann interessant, wenn besondere Neukundenvorteile zum Angebot gehören. Dies gilt es im Zusammenhang mit dem Tarifvergleich ebenfalls zu prüfen.

Hat der Umzug Auswirkungen auf den DSL-Vertrag?

Grundsätzlich ist diese Frage mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Der Wechsel des Wohnortes oder der Wohnung hat im Regelfall keine Auswirkungen auf den bestehenden Anschluss. Dies gilt sowohl für die Vertragslaufzeit als auch für die genutzten Leistungen. Dennoch sollte geprüft werden ob nicht ein Sonderkündigungsrecht besteht.

Wie funktioniert der DSL-Anschluss-Umzug?

Normalerweise ist der Umzug eines DSL-Anschlusses mit einer Schaltung eines neuen Anschlusses vergleichbar, da hier die gleichen Prozesse eingeleitet werden müssen. Der Anbieter kümmert sich dabei um alle wichtigen Schritte, damit der Anschluss am neuen Wohnort zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass der Nutzer mit ausreichend Zeit im Vorfeld den Umzug anmeldet und alle wichtigen Details mit dem Dienstleister bespricht, um Internet und Telefon am neuen Zielort ohne Einschränkungen direkt nutzen zu können. Am besten ist es, den Anbieter sofort zu kontaktieren, wenn der Umzugstermin feststeht, dann ist in der Regel genügend Vorlaufzeit gegeben. Normalerweise benötigen die Anbieter ungefähr vier Wochen vor dem Umzugstermin einen sogenannten „Umzugsantrag“ vom Kunden, damit alles reibungslos funktioniert.

Wann lohnt sich die Kündigung des Vertrages?

Wie bereits erwähnt, kann sich die Kündigung des DSL-Vertrages lohnen, wenn beispielsweise ein besseres Angebot entscheidende Vorteile für den neuen Wohnort offeriert. Allerdings ist es nicht so einfach, den vorhandenen Vertrag beim Anbieter zu kündigen. Hier sind verschiedene Faktoren entscheidend, die beispielsweise ein außerordentliches Kündigungsrecht ermöglichen.

Wann besteht außerordentliches Kündigungsrecht?

Das außerordentliche Kündigungsrecht oder auch Sonderkündigungsrecht besteht, wenn der Anbieter nicht imstande ist, ist den aktuellen Vertrag mit allen Eigenschaften an der neuen Adresse zu gewährleisten. Dann ist es möglich, den DSL-Anschluss ohne weitere Zuzahlungen oder Probleme zu beenden. Das gilt übrigens nicht nur für die allgemeine DSL-Verfügbarkeit, sondern ebenso für die Geschwindigkeit. Wenn Letztere durch den Umzug immens verringert ist, darf der Vertrag aufgrund von nicht erbrachter Leistung gekündigt werden.
Eine weitere Möglichkeit, die den Einsatz der außerordentlichen Kündigung erlaubt, ist der Umzug ins Ausland. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang wichtig, diesbezüglich einen Beleg – also die Abmeldung in Deutschland und die Neuanmeldung im Ausland – beim Anbieter vorzuweisen.

Rechtliche Lage beim Umzug mit DSL-Anschluss

Sonderkündigung, Vertrag Telefon und Internet bei UmzugIm Mai 2012 wurde das Telekommunikationsgesetz erneuert. Dadurch ergaben sich viele Vorteile für alle Nutzer von Internet und Telefon, die unter anderem besagen, dass sich ein Vertrag durch den Umzug nicht automatisch verlängern darf. Außerdem sind die Anbieter dazu verpflichtet, dem Kunden bei Umzug an eine neue Adresse die gleichen Leistungen zur Verfügung zu stellen – ohne Änderung der Vertragsdaten. Das gilt jedenfalls, sofern die technischen Gegebenheiten und Leitungen vor Ort dies zulassen.

Außerdem sind die Kosten bei einer DSL-Mitnahme zu einer neuen Adresse festgelegt worden. Laut der Bundesnetzagentur dürfen die Entgelte für einen DSL-Umzug nicht die Kosten für eine Neuschaltung eines Anschlusses überschreiten. Alle, die beispielsweise Probleme beim Umzug mit dem DSL-Anschluss haben oder mehr über die eigenen Rechte in diesem Zusammenhang erfahren wollen, finden bei der Bundesnetzagentur verschiedene Formulare.

Der Weg zur Eigentumswohnung – Darauf solltest du bei der Finanzierung achten

Die Zinsen sind seit einigen Jahren historisch niedrig, sodass viele Menschen über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenken. Die eigenen vier Wände haben zahlreiche Vorteile gegenüber einer Mietwohnung. Nicht zuletzt eignet sie sich hervorragend, um für das Alter vorzusorgen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich selber ein großer Freund von Immobilien-Eigentum bin und mehrere weitere Webseiten (z.B. die-grundstückspreise.de oder grundstueckspreise.net) in diesem Bereich betreibe.

In diesem Artikel möchte ich auch wichtige Aspekte eingehen, damit der Kauf der Eigentumswohnung für dich ein Erfolg wird.

Das eigene Budget richtig kalkulieren

Natürlich haben viele Verbraucher den Wunsch, eine luxuriöse und geräumige Eigentumswohnung zu kaufen. Doch der Kauf einer eigenen Wohnung sollte in erster Linie zum verfügbaren Budget passen. Du solltest dir daher die Frage stellen, welches Budget für die Abzahlung eines Kredits zur Verfügung steht. Dazu sollten alle Einnahmen und Ausgaben übersichtlich gegenübergestellt werden. Die Summe, die bei dieser Rechnung übrig bleibt, kann als Budget in die Eigentumswohnung investiert werden. Es ist jedoch ratsam, einen Sicherheitspuffer einzukalkulieren, falls sich an der Einnahmesituation etwas ändert.

Die Anschaffungskosten und das vorhandene Eigenkapital ermitteln

Kaufinteressenten müssen bei der Anschaffung einer Immobilie beachten, dass nicht nur der reine Kaufpreis aufzubringen ist. Zusätzlich zu den Kaufkosten fallen noch Kaufnebenkosten an. Dazu zählen zum Beispiel die Grunderwerbssteuer und die Notarkosten. Die Kaufnebenkosten müssen in die Gesamtkosten einkalkuliert werden und ergeben letztlich die Anschaffungskosten. Als Kaufnebenkosten solltest du ca. 10 % des Kaufpreises der Immobilie kalkulieren. Sie sind jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hoch.

Beim Kauf einer Wohnung solltest du zusätzlich den Renovierungsbedarf innerhalb der Eigentumswohnung abschätzen und diesen mit einem großzügigen Puffer planen. Einige Arbeiten kann man sicher selber machen, gerade bei älteren Objekten sind schnell Arbeiten notwendig, die man nicht unbedingt alleine machen kann (bei der Elektrik zum Beispiel oder zur Sanierung von Bädern), diese Kosten solltest du mit kalkulieren! Genauso natürlich die Kosten für deinen Umzug. Wie du Umzugskosten kalkulierst zeige ich dir hier und hier.

Ausserdem spielt die Höhe des Eigenkapitals beim Wohnungskauf eine wichtige Rolle. Damit eine Finanzierung von der Bank nicht zu teuer wird, solltest du ca. 20 % der Anschaffungskosten als Eigenkapital mit in die Finanzierung einbringen. Belaufen sich die gesamten Anschaffungskosten auf 300.000,00 EUR, sollten demnach ca. 60.000,00 EUR als Eigenkapital einfließen. Grundsätzlich gilt, dass mehr Eigenkapital die Gesamtkosten einer Finanzierung deutlich senkt. Hierbei gilt nicht nur, dass bei einem niedrigen Nettokreditbetrag auch weniger Zinsen anfallen, sondern auch, dass man bei einem hohen Eigenkapitalanteil in der Regel einen besseren Zinssatz erhält.

Durch eine gute Preisverhandlung kann der Kaufpreis reduziert werden

Im Rahmen eines Immobilienkaufs ist es wichtig, die Kosten möglichst gering zu halten. Ein entscheidender Kostenfaktor ist natürlich der Kaufpreis. Daher sollte es dein primäres Ziel sein, durch eine gute Preisverhandlung den Kaufpreis zu reduzieren. Tipps für eine erfolgreiche Preisverhandlung habe ich hier für dich zusammengefasst. Kaufinteressenten sollten sich auf das Preisgespräch vorbereiten und beispielsweise die Preise ähnlicher Objekte in der Umgebung recherchieren. Der Preis kann außerdem oftmals durch festgestellte Mängel an der Immobilie reduziert werden. Es ist ratsam, einen Sachverständigen hinzuzuziehen, der den Verkehrswert der Immobilie ermittelt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Verkäufer die Immobilie unbedingt veräußern möchte und nur wenige Kaufinteressenten vorhanden sind. Das eröffnet einen guten Handlungsspielraum. Durch eine geschickte Preisverhandlung können die gesamten Kosten für den Kauf und die Finanzierung einer Immobilie deutlich reduziert werden.

Die Immobilienfinanzierung clever planen und absichern

Die meisten Darlehensnehmer unterschätzen, dass die Gesamtkosten des Kaufs einer Eigentumswohnung sehr stark von der Immobilienfinanzierung abhängen. Daher ist es wichtig, durch einen Zinsvergleich einen guten Zinssatz für die Immobilienfinanzierung zu bekommen. Diesen Zinssatz sollten Käufer dann möglichst lange festschreiben lassen. In Zeiten niedriger Zinsen können sich Darlehensnehmer die Zinsen sichern, wenn sie eine Zinsfestschreibung von 15 oder sogar 20 Jahren vereinbaren. Sind die Zinsen dagegen hoch, bietet sich eine recht kurze Zinsbindung an.

Weiterhin sollte bei Darlehensabschluss die Tilgung clever geplant werden. Es ist ratsam, sich Sondertilgungsmöglichkeiten in den Kreditvertrag integrieren zu lassen. Marktüblich sind 10 % an Sondertilgungen pro Jahr. Außerdem sollte die Tilgung gerade zu Beginn der Rückzahlung höher angesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt zahlen Kreditnehmer nämlich überwiegend Zinsen an die Bank zurück. Mit einer hohen Anfangstilgung wird der Kreditbetrag schneller reduziert, sodass die Restschuld schon zu Beginn deutlich gemindert werden kann. Ich rate dir zu einer anfänglichen Tilgung von mindestens 2-3%!

In jedem Fall solltest du dir rechtzeitig Gedanken um eine (ggf. notwendige) Anschlussfinanzierung machen. Ich bin kein großer Freund von komplexen Finanzierungskonzepten (Stichwort Forward-Darlehen), rate aber jedem sich rechtzeitig nach Kreditabschluss mit dem Thema Anschlussfinanzierung auseinander zu setzen. Wer weiß schon, wie sich die Zinsen innerhalb der nächsten 10, 15 oder 20 Jahre entwickeln? Käufer die heute eine Finanzierung mit einem Zinssatz von 2% abschließen, bekommen unter Umständen große Probleme, wenn der Darlehensvertrag in 10 Jahren ausläuft und das Zinsniveau sich dann bei 4% oder höher bewegt! Vielleicht macht es Sinn einen Bausparvertrag anzuzahlen um niedrige Zinssätze auch in die Zukunft fortzuschreiben.

Umzug ins Seniorenheim

Der Umzug in ein Seniorenheim ist ein sensibles Thema. Das geliebte Haus oder die langjährige Wohnung aufzugeben und sich einzugestehen, dass es Probleme bereitet oder in näherer Zukunft Probleme bereiten könnte, allein zu leben und zurechtzukommen ist ein großer Schritt – nicht nur für die Betroffenen selbst, auch für die Angehörigen, die die Entscheidung unterstützen. Zum Glück gibt es für ältere Menschen verschiedene Möglichkeiten, betreut und umsorgt zu wohnen. Das klassische Seniorenheim ist nur eine davon. So gibt es immer mehr Senioren-WGs oder Mehrgenerationenhäuser mit Betreuung. Im Folgenden möchte ich aber vor allem Tipps und Ratschläge zum Umzug in eine „klassische“ Senioreneinrichtung wie Seniorenresidenz, Pflegeheim, Altenheim und Seniorenheim geben.

Leben im Seniorenheim

Zu keiner Zeit zuvor konnten Senioren ihr Leben so lange unabhängig und aktiv gestalten. Dennoch kommt früher oder später der Zeitpunkt, an dem es immer schwerer fällt, sich selbst zu versorgen. Und nicht in jeder Familie besteht die Möglichkeit, dass sich die jüngere Generation um Eltern oder Großeltern kümmert – sei es aufgrund räumlicher Entfernung oder weil die Berufstätigkeit keine Zeit für eine ausreichende Betreuung lässt. Wer im fortgeschrittenen Alter aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mehr alleine oder mit Partner und/oder Familie leben kann oder möchte, der kann in einer betreuten Wohnform ein neues Zuhause finden. Hier ist zwischen Einrichtungen, die die Möglichkeit bieten selbstbestimmt mit Betreuung zu wohnen oder mit der Rundumversorgung eines Altersheims zu unterscheiden. Oftmals finden sich in Seniorenheimen Kombinationen aus beiden Modellen, so dass einfach die Betreuung einem eventuell gewachsenen Bedarf angepasst werden kann, ohne dass man noch einmal einen Umzug auf sich nehmen muss. Viele Seniorenheime bieten heutzutage individuelle Einzimmerappartements oder sogar Wohnungen innerhalb einer barrierefreien Wohnanlage.

Tipp: In manchen Seniorenheimen darf man für einen gewissen Zeitraum Probewohnen. Dies erleichtert die Entscheidung für oder gegen eine Einrichtung.

Den Umzug vorbereiten

Im Idealfall überlegt man sich schon bevor es so weit ist, welche Wohnform man sich im Alter vorstellen kann und spricht offen mit Familie und Angehörigen über seine Vorstellungen und Wünsche oder trifft sogar schon eine Auswahl an Einrichtungen, in denen man sich vorstellen könnte zu leben. So sind alle Beteiligten zumindest seelisch rechtzeitig darauf vorbereitet, was zu tun ist, wenn die Zeit für den Umzug ins Seniorenheim gekommen ist, und die wichtigsten Angelegenheiten sind unter Dach und Fach. Doch auch dann bleibt im Fall der Fälle noch einiges zu tun und zu bedenken.

Was kann und will ich mir leisten?

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt beim Thema Umzug ins Seniorenheim, der vor dem Umzug geklärt werden muss, ist natürlich die Finanzierung. Was übernimmt die Krankenkasse? Welche Kosten muss ich selber tragen? Wichtige Fragen mit sehr individuellen Antworten. Hier ergeben sich zum Teil allein erhebliche Unterschiede anhand der Unterbringungsart vollstationäre Heimunterbringung oder betreutes Wohnen. Zum Punkt Finanzierung ist daher rechtzeitig die Krankenversicherung oder Pflegeversicherung zu kontaktieren. Auch die Leitung der Senioren- bzw. Pflegeeinrichtung und der Sozialdienst können diesbezüglich beraten und weiterhelfen.

Was kann ich mitnehmen?

In einer Einrichtung für betreutes Wohnen wird man zumindest einen Teil seiner eigenen Möbel mitbringen können. In einem Pflegeheim benötigt man eventuell nur ein paar persönliche Gegenstände, da die wichtigsten Möbel wie Bett, Schrank, Tisch und Stühle im Zimmer bereits vorhanden sind. In den allermeisten Fällen wird man seinen Haushalt jedoch zumindest deutlich verkleinern und daher gründlich aussortieren müssen. Hier heißt es: rechtzeitig vor dem Umzug mit der Organisation und Planung beginnen. Hierfür muss man zunächst mit dem Seniorenheim klären, was man mitbringen soll, kann und darf. Darüber hinaus heißt es, rechtzeitig mit dem Ausmisten beginnen. Können dabei Familie und Freunde helfen? Andernfalls muss rechtzeitig ein Umzugsunternehmen, das als Service auch Haushaltsauflösungen anbietet, organisiert werden. Und was geschieht mit den Sachen, die nicht mehr gebraucht werden? Was wird innerhalb der Familie weitergegeben? Was wird gespendet? Und welche Gegenstände haben ihre besten Tage hinter sich und müssen auf den (Sperr-)Müll?

Formalitäten erledigen

Bei einem Umzug gibt es immer eine Menge mehr oder weniger lästiger Formalitäten zu erledigen. Zunächst muss der Mietvertrag für die alte Wohnung rechtzeitig gekündigt werden. Wer ein eigenes Haus besitzt, sollte vor dem Umzug ins Seniorenheim klären, was daraus werden soll. Wird es vermietet? Oder den Kindern überschrieben? Des Weiteren müssen Abos gekündigt oder umgemeldet, Strom- und Gasanbieter müssen über den Umzug informiert werden. Telefon- und Kabelanschluss sollten rechtzeitig gekündigt werden. Man muss sich überlegen, welche Versicherungen man weiterhin benötigt und auch hier gegebenenfalls „ausmisten“. Zu guter Letzt müssen spätestens kurz nach dem Umzug die Behörden über den neuen Wohnsitz informiert werden, und die neuen Kontaktdaten müssen an Banken und Co weitergegeben werden.

Umzugsunternehmen beauftragen

Vielleicht gibt es im Verwandten- oder Freundeskreis Unterstützung beim Kistenpacken, jemanden der den Umzugswagen fährt und fleißige Helfer beim Ein- und Ausladen. Doch auch in diesem Fall müssen rechtzeitig ein geeigneter Wagen sowie Kisten und Kartons besorgt werden. In allen anderen Fällen gilt es zeitig vor dem Umzug ein geeignetes Umzugsunternehmen zu finden. Am besten lässt man sich hier von verschiedenen Unternehmen Kostenvoranschläge geben, um das günstigste Angebot zu bekommen.

Lies zum Thema Umzugsunternehmen auch unseren ausführlichen Artikel Umzug für Senioren Teil 2: Das richtige Umzugsunternehmen aussuchen.

Du siehst: Es gibt viel zu tun und viel zu beachten vor dem einschneidenden Umzug ins Seniorenheim. Darum hier zusammenfassend noch einmal unsere praktische Checkliste:

Checkliste Umzug ins Seniorenheim

  • Pflegegrad beantragen
  • Ggf. Antrag auf Kostenübernahme für eine vollstationäre Unterbringung bei der Pflegeversicherung einreichen
  • Finanzierung prüfen und sichern. Gegebenenfalls Hilfe zur Pflege für eine zusätzliche Finanzierung beantragen)
  • Pflegeversicherung bzw. Krankenversicherung über den Umzug in die Senioreneinrichtung informieren
  • Ggf. Mietvertrag kündigen

Hinweis: Ein Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug ins Pflegeheim gibt es nicht, auch nicht in akuten Fällen. Aber eventuell gibt es im Mietvertrag eine Nachmieterklausel, die das Stellen eines Nachmieters und damit ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Mietvertrag erlaubt. Oder der Vermieter ist bereit einen Aufhebungsvertrag auszuhandeln.

  • Umzugsunternehmen beauftragen bzw. Hilfe für den Umzug durch Angehörige oder Freunde organisieren. Manche Umzugsunternehmen sind auf Seniorenumzüge spezialisiert und/oder bieten einen umfassenden Service inklusive Haushaltsauflösung an.
  • Findet der Umzug mit Hilfe eines Umzugsunternehmens statt, lohnt es sich, verschiedene Unternehmen zu vergleichen und Kostenvoranschläge einzuholen.
  • Mit Heimleitung besprechen, welche Möbel und Gegenstände mitgebracht werden können/dürfen und dementsprechend den Haushalt auflösen bzw. aussortieren
  • Ggf. um den Verbleib von Haustieren kümmern (in manche Einrichtungen dürfen Haustiere auch mitgebracht werden)
  • Verträge und Versicherungen: ggf. Daueraufträge für Stromanbieter, Telefon etc. kündigen, Kabelanschluss, Telefonanschluss o.ä. kündigen. Darüber hinaus sollte man prüfen, welche Versicherungen man in der Senioreneinrichtung noch benötigt und überflüssige Versicherungen ebenfalls kündigen. Manche Versicherungen übernimmt auch das Seniorenheim. Hier sollte man sich also auch rechtzeitig informieren.

Tipp: Wird der Umzug ins Seniorenheim als Wohnumfeldverbessernde Maßnahme akzeptiert, bezuschusst die Krankenversicherung ggf. Umzug und möglicherweise anfallende Renovierungskosten.

  • Ummeldeformalitäten: Auch an die Mitteilung der Adressänderung bei Behörden, Bank, Versicherungen sollte man rechtzeitig denken. Für eine Übergangszeit kann auch ein Nachsendeantrag bei der Post sinnvoll sein.

Seniorenumzug bei der Steuer absetzen

Wer im Alter aufgrund gesundheitlicher Probleme in ein Seniorenheim umzieht, kann verschiedene Posten steuerlich geltend machen. Dazu gehören:

  • Ummeldekosten
  • Kosten für den Auf- und Abbau von Haushaltsgeräten
  • Kosten für Trinkgelder und Verpflegung der Umzugshelfer (sowohl bei privaten als auch bei professionellen Helfern)
  • Kosten für Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung

Umzugskosten richtig kalkulieren

Immer wieder treffe ich Menschen, die mit einem Umzug an ihre finanzielle Belastungsgrenze kommen. Viel zu selten wird vor dem eigentlichen Umzug gefragt: „Kann ich mir einen Umzug eigentlich leisten?“ Und viel zu selten macht man sich Gedanken darüber, welche Kosten eigentlich bei einem Umzug entstehen.

Nur wenn man bereits in der Planungsphase des Umzugs weiß, welche Kosten an welchen Stellen entstehen, kann man auch abschätzen, ob ein Umzug überhaupt realisierbar ist und an welchen Stellen man ggf. Kosten reduzieren kann (z.B. weil man eben nicht den Maler zur Renovierung in die neue Wohnung holt, sondern die Arbeiten selbst durchführt).

Dieser Beitrag soll dir einen ersten (hoffentlich ziemlich vollständigen) Überblick darüber geben, welche Kosten bei einem Umzug anfallen, welche Kosten vielleicht vermeidbar sind und welche Treiber es bei den Umzugskosten gibt. Als wichtige Grundlage bei den Recherchen für diesen Artikel habe ich eine tolle Übersicht zum Thema Umzugskosten auf vexcash.de gefunden.

Wovon hängen Umzugskosten im Wesentlichen ab?

Für viele Themen bei der folgenden Betrachtung sich einige Treiber erkennen, die wesentlichen Einfluss auf die Höhe der Umzugskosten nehmen. Dazu gehören:

  • Die Größe der alten/neuen Wohnung
  • Die Menge der Güter die umgezogenen werden
  • Die Distanz, die bei einem Umzug überwunden werden muss
  • Der Grad an angestrebter Selbstbeteiligung beim Umzug
  • Den „Luxus“ den man sich gönnen möchte (z.B. Neuanschaffungen)

Ganz klar: Wer viele Güter über eine lange Strecke umziehen muss, der muss tendenziell auch eher mit höheren Umzugskosten rechnen. Wer meint einen Umzug in fremde Hände (Umzugsunternehmen, aber auch Handwerker) geben zu wollen, der muss sich diese Leistung natürlich ebenfalls etwas kosten lassen und muss mit höheren Umzugskosten rechnen. Größere Wohnungen machen (was die Renovierung angeht) natürlich mehr Arbeit als kleinere Wohnungen und haben so einen Einfluss auf die entsprechenden Umzugskosten.

Welche Umzugskosten fallen eigentlich an?

Hier mal eine Liste an Kostenpositionen, die es bei einem Umzug auf zu berücksichtigen gilt. Zu vielen Themen gibt’s hier auf umzugsratgeber.de bereits Artikel, die ich euch direkt mitverlinkt habe. Umzugskosten fallen unter Umständen an für …

… Umzugsunternehmen

Wer den kompletten Umzug in fremde Hände geben möchte, der muss mit finanziellen Belastungen rechnen. Ein Komplettumzug per Umzugsunternehmen ist bequem, aber natürlich auch mit Kosten verbunden. Wie hoch diese Kosten sind, das hängt vor allem davon ab, wie viel es über welche Strecke zu transportieren gibt. Größere Wohnungen und größere Fahrtstrecken sind erhebliche Kostentreiber. Wer einen Umzug via Umzugsunternehmen anstrebt, der tut gut daran auf jeden fall ordentlich zu vergleichen. Hol‘ dir verschiedene Angebote vom verschiedenen Dienstleistern ein. Hier gibt’s ein paar weitere Informationen zu dem Thema!

… die Renovierung (alte und neue Wohnung!)

Auch hier stellt sich die Frage: Abgeben oder selber machen? Wer selber renoviert, der hat nur die Materialkosten für Farbe, Spachtelmasse, Streichutensilien, Reinigungsmittel, Tapeten etc. Wer einen Handwerker mit diesen Leistungen beauftragt, der muss zusätzlich die Handwerkerkosten (rechne mal mit 35-55 € die Stunde) mit einkalkulieren.

… Verpackungsmaterialien

Klar, wer mit vielen Dingen umzieht, der hat auch höhere Verpackungskosten. Wer genügsam lebt, der braucht deutlich weniger. Mein Umzugskarton-Rechner hilft dir schon mal zu bestimmen, wie viel Kartons du eigentlich brauchst. Ein Umzugskarton kostet im Baumarkt etwa 1,50 € bis 3 €. Je nach Form, Größe und Stabilität. Bücherkartons sind etwas teurer. Frag doch mal im Freundeskreis nach: Oft haben Freunde oder Bekannte noch Kartons aus früheren Umzügen im Keller stehen, die Sie dir kostenlos zur Verfügung stellen können. Ansonsten helfen diese Tipps um günstig beim Umzug zu verpacken.

… den Transport(er)

Reicht dir ein einfacher Transporter oder brauchst du bereits einen kleinen 7,5 Tonner oder sogar noch mehr für deinen Umzug? Einen einfach Transporter gibt’s schon für ab etwa 100 € zur Miete, der LKW ist etwas teurer. Noch teurer wird’s, wenn du einen Container (z.B. bei Umzügen ins Ausland) brauchst oder wenn du über eine große Strecke umziehst und nicht mit einer LKW-Fuhre hinkommst.
Meine Erfahrung hier: Reserviere rechtzeitig deinen Transporter. Meistens ist es günstiger, wenn man sich rechtzeitig darum kümmert. Denk daran, dass du bei mehr als 3,5 Tonnen unter Umständen einen speziellen Fahrer brauchst, der einen LKW-Führerschein hat. Außerdem müssen hier natürlich nicht nur die Mietkosten für den LKW berücksichtigt werden, sondern auch die Spritkosten.
Wie du einen Low-Budget-Umzug mit dem Transporter aus dem Baumarkt organisierst erfährst du hier.

… Halteverbotszonen vor dem Haus

Haltverbote direkt vor der Haustür machen vieles leichter. Sie kosten aber natürlich auch eine Kleinigkeit. Die Preise sind regional unterschiedlich und liegen bei 20 € bis 70 €. Am besten also, du holst dir kostenlos und unverbindlich ein Angebot ein. Alle wichtigen Infos zum Thema Halteverbotszone gibt’s übrigens in diesem Beitrag.

… Verpflegung am Umzugstag

Viele Hände, schnelles Ende? Stimmt! Aber die Formel geht noch weiter: Viele Hände müssen natürlich auch ordentlich verpflegt werden. Es muss ja kein Luxus sein, aber 5 € bis 10 € pro Helfer solltest du schon einplanen. Gesorgt werden muss für Getränke, ein Mittagsmahl, Frühstück und ggf. eine Abschlussfeier.

Über jeden Helfer, den du am Umzugstag verpflegst solltest du aber froh sein. Es kommt dich natürlich deutlich teurer zu stehen, wenn du externe Helfer für deinen Umzug beauftragst und auch noch deren Arbeitsleistung finanzieren musst…

… zusätzliche Umzugshelfer

Wer nicht über ausreichend fleißige Hände in der Familie oder im Freundeskreis verfügt, der wird nicht Drumherum kommen, sich Gedanken darüber zu machen, ob er nicht einen (oder mehrere) externe Helfer anheuert, die ihm beim Umzug unter die Arme greifen. Die Kosten liegen bei 10 € bis 25 € je Stunde. Zusätzlich solltest du ein kleines Trinkgeld von 5 € bis 15 € je Helfer einplanen.
Hier gibt’s Tipps zu studentischen Umzugshelfern und zum Einsatz von externen Helfern beim Umzug.

… Spezialtransporte (z.B. Klavier)

Manche Sachen kann man einfach nicht selber machen. Hier tut man gut daran seine Umzugskosten zu belasten. Spezialtransporte sind so eine Sache. Wer ein Klavier hat, der sollte darüber nachdenken professionelle Helfer zu bestellen, die den Transport durchführen. Und auch der Einsatz von Hebebühnen und anderen Hilfen sollte man vorab genau kalkulieren.

… den Nachsendeauftrag bei der Post

Im Vergleich zu den Kosten von Spezialtransporten fallen die Kosten für den Nachsendeauftrag eher gering aus. Sie hängen vor allem von der Laufzeit ab, die es braucht um Briefe an die neue Wohnung nachsenden zu lassen und auch davon, ob man nur Briefe nachsenden lassen will oder auch andere Sendungen (z.B. Pakete). Bei Privatpersonen liegen die Kosten für einen Nachsendeauftrag bei etwa 20 € bis 40 €.

… die Ummeldung

Bist du umgezogen, musst du deine neue Adresse auch den staatlichen Einrichtungen (Einwohnermeldeamt, Ummeldung von Auto und Hund, Finanzamt, GEZ,…) bekannt geben und dich offiziell ummelden. Manchmal geht das einfach per Brief oder E-Mail, manchmal wird eine geringe Gebühr von 10 € bis 30 € erhoben. Je nachdem, was du alles umzumelden hast, können sich hier aber auch ein paar Kosten summieren. Siehe auch Artikel: Ummelden beim Umzug. Wann, wie, wo?

… die Mietkaution

Drei Monatsmieten solltest du (in der Regel) für die Mietkaution hinterlegen können. Meine Erfahrung ist oft, dass man von einer kleineren in eine größere Wohnung zieht. Entsprechend reicht die Mietkaution der kleineren Wohnung oft nicht aus um die neue Kaution zu decken. Es gilt hier also eine gewisse Lücke zu decken. Kläre vorzeitig, wie viel finanziellen Bedarf du für die Mietkaution einplanen musst. Du solltest dabei berücksichtigen, dass es unter Umstände eine Weile dauern kann, bis dein alter Vermieter deine Mietkaution zurückzahlt und kannst mal prüfen, welche Alternativen es zur klassischen Barkaution gibt.

… neue Einrichtungsgegenstände

Nicht selten entstehen mit einem Umzug auch Notwendigkeiten zur Anschaffung für neue Einrichtungsgegenstände. Schnell kommt es vor, dass man eine neue Küche braucht und eigentlich hat das alte Sofa auch wirklich ausgedient.

Deswegen solltest du vorab genau planen, was du an Budget reservieren musst um die neue Wohnung einzurichten. Nicht alle Gegenstände müssen sofort angeschafft werden, manche kann man auch Monate nach dem Umzug nachziehen, wenn die Liquidität sich dann wieder etwas verbessert hat.
Überlege zudem bei jeder Anschaffung, ob Sie notwendig ist oder nicht. Manchmal tun’s die alten Sachen dann vielleicht doch noch oder es gibt Alternativen auf dem Second-Hand-Markt.
In jedem Fall solltest du dir genau überlegen, ob eine Finanzierung von Neuanschaffungen für dich in Frage kommt. Ich bin da ja eher skeptisch.

Prüfe, was du dir zurückholen kannst

Unter bestimmten Umständen ist es übrigens möglich, den Staat an deinem Umzug zu beteiligen. Das Zauberwort heißt Umzugskostenpauschale. Du solltest also unbedingt prüfen, ob du nicht ein Anrecht auf staatliche Förderung deines Umzugs hast. Auch als Hartz-4-Empfänger kannst du deinen Umzug übrigens (teilweise) auf Staatskosten durchführen.

Zum Schluss: Habe ich Umzugskosten vergessen, die hier nicht auftauchen?

Habe ich was vergessen? Dann ergänze doch einfach deine Positionen via Kommentar am Ende der Seite oder schick mir kurz eine Mail an info@umzugsratgeber.de, damit ich vergessene Kostenpositionen nachtragen kann.

Die erste eigene Studentenwohnung – Finanztipps für den Start

Für Studenten, jedoch auch für Auszubildende, ist die erste eigene Wohnung natürlich ein Traum und der erste selbst erfundene Schritt ins Erwachsenenleben. Doch fällt den Wenigsten die Finanzierung der Wohnung leicht. Miete, Kaution und der spätere Unterhalt belastet das oft magere Budget und können durchaus zu Problemen führen. Dieser Artikel gibt einige Tipps, wie die Hürden überwunden werden können.

Die Mietkaution

Sie reißt ein großes Loch in das Budget, doch an ihr kommt niemand vorbei. Die Kaution trifft Studenten oder Auszubildende noch härter, denn in der Regel müssen sie sich gleichzeitig noch einrichten, was natürlich bedeutet, dass in beiden Bereichen Geld fehlt. Die Höhe der Kaution beläuft sich in der Regel auf drei Monatsmieten, manchmal verlangen Vermieter jedoch auch weniger. Gleichfalls gibt es Genossenschaften, die überhaupt keine Mietkaution verlangen, sondern einen Genossenschaftsanteil, der aber oft niedriger ist, als übliche Kautionen. Dennoch bleibt die Finanzierung. Um das Geld wie vereinbart pünktlich aufzubringen, gibt es jedoch Lösungen:

  • Finanzspritze – eventuell ist es den Eltern oder anderen Familienangehörigen möglich, zumindest einen Teil der Kaution zu zahlen. Ist das Geld in der Familie knapp, können sich auch mehrere Personen zusammenschließen.
  • Kredit – wer als Student arbeitet, kann eventuell von der Hausbank einen kleinen Kredit erhalten. Dieser sollte jedoch höchstens 2.000 Euro betragen und auf eine längere Zeitdauer angelegt sein. Für Studenten ist es sinnvoller, aufgrund der Dauer höhere Zinskosten zu tragen, dafür aber monatlich nur 50,00 oder 80,00 Euro an Raten zu zahlen. Hier findest du übrigens noch ein paar Informationen und Ratschläge zur Null-Prozent-Finanzierung.
  • Kautionsanbieter – es gibt Unternehmen und Anbieter, die sich auf die Stellung von Kautionen spezialisiert haben und diese auch für Studenten übernehmen. Bei diesen Anbietern wird eine Kautionsbürgschaft abgeschlossen, die Kaution wird daher nicht bar dem Vermieter übergeben. Für die Bürgschaft zahlt der Kunde nun monatlich oder jährlich einen Betrag, der auf den Monat umgelegt jedoch bei um die fünf Euro liegt. Der Vermieter erhält die Bürgschaftsurkunde und kann im Notfall darauf zurückgreifen.

Wer die Finanzierung der ersten eigenen Wohnung möglichst selbst übernehmen möchte, ist mit einer Kautionsbürgschaft im Regelfall bessergestellt. Oftmals ermöglichen die Anbieter, dass der Jahresbetrag monatlich gezahlt werden darf, was bei einem knappen Budget natürlich angenehm ist. Weitere Informationen zum Thema Mietkaution findest du übrigens auch in meinen Artikeln:

Die Einrichtung

Ein weiterer großer Kostenpunkt bei der ersten eigenen Wohnung sind die Möbel. Je nach Größe der Wohnung kommt hier einiges zusammen. Was benötigt wird, hängt auch von der Wohnung an sich ab:

  • Küche – in manchen Wohngegenden sind Küchen bereits mit in den Wohnungen integriert. Oftmals handelt es sich zwar um Standardküchen, diese reichen jedoch auch.
  • Schränke – mit etwas Glück beinhaltet die Wohnung sogar den einen oder anderen Schrank. Das trifft gerade auf private Wohnungen zu, in denen vorab mal ein Wandschrank eingebaut wurde.

Oftmals können Studenten und Auszubildende auch einen Teil ihrer Jugendmöbel mitnehmen, sofern diese noch in Ordnung sind. Dennoch muss vieles angeschafft werden. Und da gibt es Sparpotenzial:

  • Vergleichen – die meisten Studenten sind bereits wahre Meister im Vergleichen und Sparen. Auch beim Möbelkauf sollte nach Angeboten geschaut werden. Doch Vorsicht: Bei bestimmten Möbelstücken lohnt es sich, ein wenig mehr zu zahlen. Gerade Polstermöbel sollten eine gute Qualität aufweisen, damit sie einige Jahre halten.
  • Kleinanzeigen – in den Kleinanzeigen von Portalen oder Wochenzeitungen lassen sich oft echte Schnäppchen finden. Gerade die Möbel eines gewissen Möbelhauses werden hier oft in gutem Zustand zu sehr kleinen Kursen oder gar kostenlos abgegeben.
  • Second-Hand-Kaufhäuser – wer speziellere Dinge sucht, kann sich in einem Second-Hand-Kaufhaus in der Stadt umsehen. Hier finden sich oft wirklich schöne Dinge. Gerade für das Rundherum wie Geschirr, Besteck und ein paar Dekorationen sind diese Läden ideal.
  • Wohnungsauflösungen – gerade für Küchen und Küchenmöbel sind Wohnungsauflösungen interessant. Sicher, die wenigsten Küchen von älteren Menschen entsprechen dem Geschmack eines jungen Studenten, doch wurde bei deren Anschaffung oft auf Wertigkeit und Qualität gesetzt. Zudem sind die meisten Angehörigen glücklich, wenn sie die Möbelstücke loswerden, was sich deutlich auf den Preis auswirkt.

Grundsätzlich sollten Studenten vermeiden, für die Möbel einen Kredit aufzunehmen. Ist das nicht möglich, dann ist eine lange Laufzeit bei sehr niedrigen Raten die beste Lösung. Da Studenten selten wissen, wie sich die finanziellen Verhältnisse in der nächsten Zeit entwickeln, müssen die Raten so gewählt werden, dass sie selbst im schlimmsten Fall noch gezahlt werden können. Wer einzelne Geräte, wie beispielsweise die Waschmaschine, auf Raten kauft, verfährt nach einem ähnlichen Prinzip. Es sollten aber nur wenige Gerätschaften auf diese Weise angeschafft werden, da sich die Raten sonst summieren und zu einem echten Problem werden können.

Weitere Tipps

Fast jeder, der in seine erste Wohnung zieht, stutzt über die Kosten, die wirklich anfallen. Oft wird geglaubt, dass es die Möbel sind, die wirklich ins Geld gehen. Nein, vielmehr kosten die kleinen Dinge wie Geschirr und Wäsche, aber auch Haushaltsgegenstände richtig Geld. Findige Studenten können hier natürlich Sparpotenzial finden und die Kosten für die Haushaltsführung insgesamt minimieren:

  • Vorräte – generell ist es günstiger, seltener einkaufen zu gehen und dabei vernünftig vorzuplanen. Das gilt übrigens auch für Putz- und Waschmittel. Die Mittel kosten eigentlich nicht viel Geld, doch gehen die Flaschen immer dann zuneige, wenn im Geldbeutel Ebbe herrscht.
  • Anbieterwechsel – Studenten sollten regelmäßig prüfen, ob ihre Strom- und Telefonanbieter noch günstig sind. Der Vergleich kostet nichts, der Wechsel hingegen kann deutlich Geld im Jahr sparen. Gerade beim Umzug kann man unter Umständen von Sonderkündigungsrechten gebrauch machen. Hier erfährst du alles über die Sonderkündigung des Stromanbieters beim Umzug, hier alles über die Kündigung des Gasanbieters beim Umzug und hier habe ich alle Tipps zur Sonderkündigung von Telefon / Internet beim Umzug zusammengefasst.
  • Stromverbrauch – um allgemein mehr Geld im Geldbeutel zu haben, kann mitunter der Stromverbrauch reduziert werden, was sich im nächsten Jahr natürlich auszahlt.

Fazit – aller Anfang ist schwer

Die erste Wohnung selbst zu finanzieren, ist schwer. Es kommt alles zusammen und in der Finanzplanung treten bei den meisten Personen Lücken auf, weil plötzlich Sachen benötigt werden, an die zuvor gar nicht gedacht wurde. Trotzdem gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, die Mietkaution und auch die Möbelanschaffung finanziell günstig zu stemmen, ohne sich selbst zu übernehmen.

Umzug in die Großstadt: So startest du günstig

Es gibt viele Gründe, warum ein Umzug in eine neue Stadt notwendig ist. Und manchmal ist es die pure Lust auf etwas Neues, die junge Menschen aus ihren Dörfern und Kleinstädten in die Großstadt zieht. Großstädte sind teuer, so lautet das verallgemeinernde Urteil derjenigen, die dich nicht gehen lassen wollen. Doch das ist so nicht richtig. Tatsächlich bieten Großstädte eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten und das gilt auch für diejenigen, die einen schmalen Geldbeutel haben. Am Beispiel der größten deutschen Stadt, nämlich Berlin, liefern wir dir Tipps, wie du günstig in dein neues Leben startest.

Tipp 1: Günstige Energieversorger suchen

Fixkosten gering halten, so lautet das Credo für alle, die günstig leben wollen. In einer Großstadt heißt das, dass du für deine hoffentlich preiswerte Wohnung auch günstige Anbieter für Strom und Heizenergie wählst. Der Stromanbieterwechsel auf stromvergleich.de ist simpel und liefert dir schnell die günstigsten Anbieter in der Region. Gibst du zum Beispiel die Postleitzahl 10965 für Berlin-Kreuzberg ein und wählst einen Einpersonenhaushalt aus, dann generiert sich eine Liste der günstigsten Anbieter, die du in diesem Postleitzahlenbereich beauftragen kannst. Du musst dich nur entscheiden, wer den Auftrag erhalten soll. Alles andere läuft praktisch automatisch ab. Du informierst den neuen Anbieter über den gewünschten Bezugstermin, nennst die Adresse und gibst weitere persönliche Daten an, die für die Beauftragung relevant sind. Und wenn du dann in der neuen Wohnung startest, beziehst du pünktlich Strom zum günstigsten Preis.

Dasselbe Prinzip gilt auch für den Gaslieferanten. Voraussetzung ist, dass du den Gaslieferanten selber auswählen kannst, denn das ist in manchen Mehrparteienhäusern nicht möglich. Das solltest du vorab mit dem Vermieter klären.

Übrigens, hier habe ich Tipps zum Thema Sonderkündigung bei Strom und Gas.

Tipp 2: Günstigen Anbieter für Internet und Telefon beauftragen

Sind Strom- und Gaslieferant gewählt, geht es daran, den besten Anbieter für Telefon und Internet zu finden. Auch für diesen Bereich gibt es praktische Vergleichsrechner, die dir für deine Zwecke den günstigsten Anbieter vorschlagen. Wenn du keine Vorstellung davon hast, welcher Tarif für dich geeignet ist, weil du dein neues Telefon- und Surfverhalten in der neuen Stadt nicht abschätzen kannst, solltest du dich nicht auf einen Vertrag mit langer Laufzeit einlassen. Cleverer ist es, wenn du in den ersten Monaten einen günstigen Prepaid-Tarif nutzt. Sobald dir klar geworden ist, wie viel Datenvolumen, Telefonminuten oder SMS du monatlich brauchst, kannst du dich immer noch für einen Vertrag entscheiden. Übrigens: In Zeiten von WhattsApp und Viber kannst du Nachrichten kostenlos schicken und auch das Telefonieren ist über diese Anbieter gratis.

Hier auch noch ein Tipp zur Sonderkündigung des Telefon- und/oder Internetanbieters.

Tipp 3: Welcome Pakete nutzen

Viele Städte bieten für neue Bürger attraktive Welcome Pakete an. In Berlin sind die Angebote breit gefächert. Es gibt zum Beispiel die Berlin Welcome Card, zu haben unter berlin-welcomecard.de. Sie wird in unterschiedlichen Tarifen angeboten. Die Karte selber berechtigt zur Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und gewährt zudem ermäßigten Eintritt in viele Museen, Shows und Attraktionen. Wer gar nichts ausgeben will, informiert sich unter gratis-in-berlin.de, was es wann und wo zu sehen gibt.

Welcome-Package Berlin
Millionen Menschen nutzen täglich die öffentlichen Nahverkehrsmittel. Sie sind schnell und günstig.

Tipp 4: Tarife für den öffentlichen Nahverkehr checken und clever auswählen

Fährst du Rad oder Auto? Letzteres ist in Berlin einfach überflüssig, zumindest dann, wenn du mitten in der Stadt und nicht weitab in den Außenbezirken lebst. Das öffentliche Nahverkehrsnetz ist enorm gut ausgebaut und du kommst schnell von einem Ort zum anderen. Um Geld zu sparen, solltest du dir unter bvg.de die Tarifangebote genau ansehen und auch die Abo-Varianten durchrechnen. Wenn du zum Beispiel ein ganzes Jahr durch ganz Berlin (Zonen A, B und C) fahren willst, kannst du das für rund 80 € monatlich tun. Bist du nur in den Zonen A und B unterwegs, zahlst du nur rund 60 € monatlich. Die Kosten für ein Auto liegen weit darüber. Das, was für Berlin gilt, gilt auch für die meisten anderen Großstädte. Es ist kostengünstiger, den ÖPNV zu nutzen und komplett auf ein Auto zu verzichten. Doch es ist auch immer eine Einzelfallentscheidung, denn abhängig davon, wo deine neue Wohnung und deine neue Arbeitsstelle liegen, musst du individuell prüfen, was die beste Option für dich ist. Übrigens: Oft ist Fahrradfahren in Kombination mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die cleverste Lösung, die nicht nur ganz viel Geld spart, sondern auch für Flexibilität sorgt.

Tipp 5: Foodsharing Angebote unterstützen und nutzen

Im Foodsharing steckt nicht nur eine Menge Sparpotenzial für dich und andere. Es unterstützt auch nachhaltigen Konsum. Kennst du das auch? In deinem Kühlschrank liegt ein leicht verwelkter Salat, der Apfel ist nicht mehr taufrisch und das Knäckebrot nicht ganz so knackig. Beim Foodsharing bringst du deine Lebensmittel, die eigentlich zu schade zum Wegschmeißen sind, zu einer Sammelstelle. Das Besondere daran ist, dass du dich auch an anderen Lebensmitteln bedienen kannst. Brot, Obst, Gemüse oder Süßes – hier ist alles umsonst. In vielen Großstädten macht das Konzept Schule und rettet Lebensmittel vor dem Müll. Profitieren darf jeder. In Berlin stehen an ausgewählten Orten Kühlschränke, andere Städte organisieren sich in Jugendheimen, Studentenwohnheimen oder anderswo. Die offizielle Foodsharing Organisation fährt Supermärkte, Hotels und Cafés ab, um Lebensmittel abzuholen und sie an Bedürftige weiterzugeben. Eine gute Sache, die nicht nur Geld spart, sondern zudem wirklich Gutes bewirkt.

Fazit: Augen auf in der neuen Stadt

Es gibt in jeder Großstadt individuelle Angebote, die sich günstig auf deinen Geldbeutel auswirken. Wenn du beim Umzug in die neue Stadt sparen willst, dann fängst du am besten bereits mit kostenlosen oder sehr günstigen Umzugskartons an, spannst deine Freunde als Umzugshelfer ein und bittest deine Mutter, für die Verpflegung zu sorgen – gratis, versteht sich. Du kannst bereits vor dem Umzug checken, wie du in der neuen Stadt am besten sparen kannst, damit du von Tag 1 an nicht zu viel Geld ausgibst. Fest steht, dass Großstädte nicht teuer sein müssen. Es kommt darauf an, welche Angebote du nutzt.

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Mietkaution Teil 3: Mein Vermieter will Mietkaution nicht zurückzahlen, was kann ich tun?

Es ist soweit, Dein Umzug steht an. Gedanklich bist Du schon in Deiner neuen Traumwohnung angekommen. Es müssen nur noch schnell die letzten, vielleicht lästigen Formalitäten mit Deinem alten Vermieter abgeklärt werden, dann bist Du weg. Deine Wohnung ist gekündigt, Du hast alles bis zu Deinem Mietende bezahlt, aber Dein Vermieter will Dir die Sicherheitsleistung, meist die hinterlegte Kaution, nicht auszahlen.

Hast Du fristgerecht gekündigt?

Die Kündigungsfristen stehen in Deinem Mietvertrag. Bis zur Frist, also dem Zeitpunkt des Mietendes, ist der Mieter verpflichtet, die vereinbarte Mietzahlung, meist bestehend aus Kaltmiete und Betriebskostenvorauszahlungen, an den Vermieter zu leisten. Du kannst nicht erwarten, dass die Mietzahlungen mit der hinterlegten Kaution für die letzten Monate der Mietzeit verrechnet werden (siehe zur Verrechnung von Kaution und Miete auch diesen Beitrag bei Haufe.de). Dies kannst Du nur im Einzelfall individuell mit Deinem Vermieter verabreden.

Hast Du Deinen Vermieter um einen Rückgabetermin gebeten?

Wenn Du die Wohnung geräumt und Deine Verpflichtungen aus Deinem Mietvertrag, wie Renovierung oder besenreine Säuberung, erfüllt hast, vereinbare einen Termin mit Deinem Vermieter. Geht gemeinsam durch die Wohnung und sprecht offen über den Zustand der Wohnung. Nimm Dir für diesen Termin einen Zeugen mit. Hilfreich ist es, wenn Du bei Deinem Einzug Fotos von der Wohnung gemacht hast, die Du jetzt bei dem Rückgabetermin zurate ziehen kannst. Zum Ende dieses Termins solltet Ihr ein Rückgabeprotokoll aufsetzen und gemeinsam unterschreiben. Wenn keine Arbeiten mehr von Dir zu leisten sind (siehe auch eventuell fällige Schönheitsreparaturen), kannst Du Deinen Wohnungsschlüssel gleich übergeben, damit ist die Wohnung zurückgegeben. Dies ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Kautionsrückzahlung. Einfach den Schlüssel in den Briefkasten des Vermieters zu werfen oder ihm Deinen Schlüssel über Dritte bzw. Freunde überreichen zu lassen, ist nicht zielführend. Damit ist die Wohnung nicht abgenommen.

Du hast alles gemacht, trotzdem behält der Vermieter die Kaution ein?

Teile Deinem Vermieter Deine Bankverbindung mit und frage höflich nach, wann er die Kaution auf Dein Konto überweisen wird. Bei einem Wohnungswechsel innerhalb eines Abrechnungszeitraumes für Betriebskosten kann der Vermieter die Kaution bis zur Erstellung der für Dich letzten Betriebskosten- und Nebenkostenabrechnung einbehalten. Um zu vermeiden, dass Du unter Umständen noch Monate auf Dein Geld warten musst, kalkuliere Deine voraussichtliche Nebenkostennachzahlung entsprechend den letzten Abrechnungszeiträumen und schlage Deinem Vermieter vor, dass er Dir den Teilbetrag Deiner Kautionssumme auszahlt, der zur Deckung Deiner voraussichtlichen Nachzahlung nicht erforderlich ist. Hattest Du bei der letzten Betriebskostenabrechnung ein Guthaben, so könntest Du Deinem Vermieter mitteilen, dass er voraussichtlich nach der nächsten Abrechnung noch mehr Geld an Dich auszahlen müsste, wenn er Dir jetzt die Kaution nicht auszahlt. Nach Vertragserfüllung schuldet er sie Dir. Dein Vermieter darf Deine Sicherheitseinlage nicht anderweitig nutzen oder zweckentfremden. Selbst bei einem Verkauf der Immobilie muss er zuerst Dich, seinen Mieter, fragen, ob er die Kaution mit Mietvertragsübergabe an den neuen Eigentümer weitergeben darf.
Ist Deine Mietwohnung während Deiner Mietzeit verkauft worden, so könnte auch dieser Sachverhalt dazu führen, dass Dein jetziger Vermieter Dir die Kaution nicht zurückerstatten kann. Es könnte sein, dass er die Kaution nicht vom Verkäufer erhalten hat. Stelle daher sicher, ob Dein Vermieter oder seine Bankverbindung während Deiner Mietzeit gewechselt haben.

Wie kommst Du zu Deinem Recht?

Eine gute Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Anmietung von Wohnraum ist der Deutsche Mieterbund e.V. Wenn Du bereits Mitglied bist, kannst Du Dir bei dem DMB rechtlichen Rat und Unterstützung einholen. Im Nachhinein ist eine Unterstützung bei schon bestehenden Problemen erst zu erfragen.
Bist Du Dir sicher, dass Dein ehemaliger Vermieter Dir Deine Kaution ungerechtfertigt vorenthält, kannst Du den Gerichtsweg beschreiten. Du kannst als Privatperson einen Mahnbescheid bei einem Mahngericht beantragen. Hierzu gibt es einschlägige Internetseiten, wie http://www.mahnbescheid.de oder http://www.mahngerichte.de. Diese Portale erklären Dir nachvollziehbar, wie Du einen Mahnbescheid erwirken kannst.

Selbstverständlich können auch natürliche Personen Antragsteller bei Mahngerichten sein. Ein unterstützender Rechtsanwalt als Prozessbevollmächtigter ist in erster Instanz nicht erforderlich. Um einen Antrag auf Erstellung eines Mahnbescheides stellen zu können, benötigst Du eine Kennziffer. Diese ist wie eine Auftragsnummer anzusehen und verbindet Dich als Antragsteller mit dem Mahnverfahren. Die Kennziffer wird vom zuständigen Mahngericht auf Deinen Antrag hin erteilt.
Anträge und Anschreiben sollten nur in der auf den Portalen empfohlenen Form und dem gewünschten Format abgesendet werden. So kann eine geknickte Seite des Antrages auf Erteilung eines Mahnbescheides schon zur Ablehnung des Vorganges durch das zuständige Mahngericht führen. Also ist hier neben der Plausibilität und der Wahrhaftigkeit Deines Anspruchs auch auf dessen Form und Format genau zu achten.

Ist dieser Weg über das zuständige Mahngericht erst einmal eingeschlagen, kommen auch Kosten auf den Mieter, den Antragsteller, zu. Die Gebühren zur Erstellung des Mahnbescheides sind vom Antragsteller zu bezahlen und können nicht gestundet werden. Wird der Mahnbescheid erteilt und zugestellt, ist der Schuldner, also Dein säumiger Vermieter, in der Pflicht zur Zahlung. Befriedigt der Schuldner diesen Bescheid nicht und widerspricht ihm auch nicht, so kann nach Ablauf der im Mahnbescheid benannten Frist im zweiten Schritt vor Gericht eine Vollstreckung beantragt werden. Der Vollstreckungstitel über die Kaution mit Mahnkosten und Zinsen ist dann über Jahrzehnte vollstreckbar. Davon liegt jedoch die Kautionssumme bei Auszug auch nicht wieder auf dem Tisch.

Übrigens: Ganz viele juristische Fragen rund um das Thema Mietkaution beantwortet eine Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin auch auf dieser Seite.

 

Umzug finanzieren: Das solltest du beachten

Die alte Wohnung ist zu klein geworden, der Vermieter hat Eigenbedarf angemeldet, es geht von der Wohngemeinschaft in die ersten eigenen vier Wände oder ein Jobwechsel ist Anlass für den Umzug in eine andere Stadt. Die Gründe, die für einen Umzug sprechen sind vielfältig. So unterschiedlich die persönlichen Beweggründe sind, so gewiss ist die Tatsache, dass der Wechsel der Wohnung meist ein teures Unterfangen ist.

Kosten, die durch einen Umzug entstehen

Zunächst überwiegt die Freude darüber, dass eine neue Wohnung gefunden wurde. In vielen Städten Deutschlands ist das mittlerweile aufgrund der hohen Nachfrage und der kontinuierlich steigenden Mieten nicht ganz einfach. Wenn es dann um die Kosten geht, die wegen des Umzugs auf einen zukommen, dann macht sich meist relativ schnell Ernüchterung breit. Zunächst wäre da die Kaution. Manche Vermieter fordern die Kaution oder zumindest die erste Rate der Kaution bereits zur Unterzeichnung des Mietvertrages ein (siehe auch Artikel Mietkaution Teil 2: Alternativen zur klassischen Barkaution). Weiter geht es mit dem Umzug an sich. Neue Umzugskartons müssen gekauft werden und in der Regel wird ein Wagen für den Transport der Möbel gemietet. Wer Kosten einsparen möchte, der verzichtet auf professionelle Umzugshelfer und nimmt die Hilfe von Freunden und der Familie an oder organisiert günstige studentische Umzugshelfer.

Sind erstmal alle Sache in der neuen Wohnung wird häufig rasch klar, dass nicht alle alten Möbel in das neue Heim passen oder das weitere Möbelstücke benötigt werden. Vor allem beim Aufbau der alten Küche kann eigentlich immer mit zusätzlich anfallenden Kosten gerechnet werden – auch wenn es nur die Arbeitsplatte ist, die wegen der unterschiedlichen Raumformen der Küchen neu zugeschnitten werden muss. Fest steht, dass die Kosten, die im Zusammenhang mit einem Umzug in eine neue Wohnung anfallen, nicht gerade gering und auf den ersten Blick nicht immer vollständig vorhersehbar sind.

Einen Umzug finanzieren

Da nicht alle Umzüge lange Zeit im Voraus geplant werden können – man denke beispielsweise an die Kündigung wegen Eigenbedarfs oder einen relativ kurzfristigen Jobwechsel – hat nicht jeder die Möglichkeit, eine ausreichende Rücklage für den Umzug zu bilden. In anderen Fällen erlaubt die aktuelle finanzielle Situation leider keine Rücklagenbildung. In solchen Fällen kann es sich durchaus als hilfreich erweisen, eine Finanzierung abzuschließen. Schließlich möchte man ja auch nicht immer die Familie oder enge Vertraute um Geld bitten, wenn es auch anders geht.

Den passenden Kredit finden

Dank Kreditvergleichsportalen ist es relativ einfach und bequem einen passenden Kredit zu finden. Als Anbieter für den Vergleich verschiedener Privatdarlehen hat sich smava etabliert. Privatdarlehen verschiedener Anbieter zu unterschiedlichen Konditionen werden hier übersichtlich präsentiert, sodass ein Vergleich der Kredite vereinfach wird. Je nachdem wie hoch die gewünscht Kreditsumme ist, werden dem Kreditnehmer unterschiedliche Kreditkonditionen angeboten. Die Laufzeit und die Höhe der monatlichen Raten können in der Regel der individuellen Situation angepasst werden.

Von günstigen Online-Kredite profitieren

Aufgrund der Tatsache, dass Vergleichsportale vornehmlich mit Direktbanken zusammenarbeiten, die im Vergleich zu herkömmlichen Hausbanken über kein ausgebautes Filialnetz verfügen und im Internet wegen des direkten Vergleichs eine stärkere Wettbewerbssituation herrscht, sind die Online-Kredite in der Regel günstiger als Kredite bei Filialbanken. Zum Teil gibt es sogar Banken, mit denen spezielle Exklusiv-Zinsen oder für kleinere Beträge 0%-Finanzierungen vereinbart werden, die dann nur bei einem Abschluss über das entsprechende Vergleichsportal gelten.

Aktionsangebote zur Finanzierung des Umzugs nutzen

In anderen Fällen gibt es Aktionskredite, die angeboten werden. Aktuell wird z.B. über ein Kreditvergleichsportal ein sogenannter Negativzins-Kredit vermittelt, bei dem der Bankkunde weniger zurückzahlt, als er sich bei der Bank geliehen hat. Konkret handelt es sich um einen Kredit, der auf 1.000 Euro pro Person gedeckelt ist. Aufgrund eines negativen effektiven Jahreszinses zahlt der Kreditnehmer schlussendlich nur 994 Euro an die Bank zurück. Da die Aufnahme des Kredits nicht an einen Verwendungszweck gebunden ist, eignet sich der Negativzins-Kredit zum Beispiel bestens, um einen Umzug oder neue Möbel zu finanzieren.

Vorsicht bei 0%-Finanzierung

Viele Unternehmen bieten bei Neuanschaffungen mittlerweile auch eine Nullprozent-Finanzierung an (z.B. bei der Anschaffung einer neuen Küche oder neuen Möbeln). Nicht nur in Zeiten niedriger Kreditzinsen sollte man sich genau überlegen, ob man solche Angebote annehmen möchte. In einem separaten Artikel habe ich alle Informationen zu solchen 0%-Finanzierungen für dich zusammengefasst.