5 goldene Regeln, wie Leinwandbilder am besten im Raum wirken

Ein Umzug bedeutet für alle Beteiligten viel Arbeit. Diese beginnt bereits lange, bevor der Umzugstag endlich anbricht. Ist eine Wohnung gefunden, dauert es oft noch Monate bis zum Einzug. Diese Phase lässt sich sinnvoll nutzen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um einen Einrichtungsplan für die neuen vier Wände zu erstellen. Das erleichtert den späteren Umzug erheblich. Denn wer weiß, welche Möbelstücke in welchem Raum und an welcher Position ihren Platz findet, der kann die Umzugskartons und das Mobiliar bereits in der alten Wohnung zielführend beschriften.

Und ein weiterer Vorteil macht sich bemerkbar. Ist der endgültige Standort von Schränken, Sofa, Fernsehgerät und anderen Möbeln geklärt, dann kann direkt der passende Wandbehang – sei es der Anstrich, die Tapete oder die Bilder – ausgewählt und angeschafft werden. Besonders edel wirken Leinwandbilder. Die 5 goldenen Regeln, wie Leinwandbilder in einem Raum am besten wirken, habe ich hier für dich zusammengetragen!

Regel 1: Beim Herzstück der Wohnung mit der Wanddeko beginnen

Eine gute Idee ist es, mit der Planung im Wohnzimmer zu beginnen. Hier ist der Ort, an dem sich die Bewohner gemütlich zurückziehen, sich in eine Decke einkuscheln und entspannen. Dieses Zimmer sollte mit besonders großer Sorgfalt eingerichtet werden und auch farblich durchdacht sein. Tipps zum Einrichten mit Konzept, hilfreiche Informationen zur farblichen Gestaltung und Beleuchtung liefert dazu der Beitrag „Nach dem Umzug: Wohnzimmer einrichten – So gelingt es!“. Ist das Wohnzimmer erst mit Möbeln, Bildern und anderen Dekoelementen perfektioniert, fällt es viel leichter, die anderen Räume später ebenfalls mit Bildern zu verschönern.

Regel 2: Leinwandbild in einem kleinen (Wohn-) Zimmer kleinformatig wählen

Kleine Räume haben wenig Wandfläche. Sind diese zudem mit Möbeln zugestellt, reduzieren sich die Möglichkeiten, Leinwandbilder aufzuhängen. Tipp: Motive in harmonierenden Farbtönen, die zur Einrichtung passen und nicht zu großformatig sind, sind erste Wahl.

Regel 3: Leinwandbild in einem großen (Wohn-) Zimmer großformatig wählen

Große Räume einzurichten erfordert besonderes Geschick und es ist ratsam, sich Anregungen vom Profi zu holen. Dieser Artikel bietet umfangreiche Hilfestellung dazu. Geht das Wohnzimmer in den Essbereich oder die Wohnküche ins Wohnzimmer über, reduziert sich die Zahl der Wände. Die zur Verfügung stehende Fläche in großen Räumen sollte mit Bedacht dekoriert werden. Großformatige Bilder beeinflussen die Stimmung in großen Räumen. Sie können Weite erzeugen, wenn das Motiv eine Perspektive bietet, z. B. einen Blick über das Meer, die Abbildung eines verschlungenen Waldwegs oder eines Bootsstegs. Tipp: Leinwandbilder mit Naturmotiven harmonieren mit fast jedem Einrichtungsstil. Wer noch eine gute Leinwand sucht, der kann es ja mal hier beim Leinwandprofi probieren. Hier können zum Beispiel selbst geschossene Fotos auf Leinwand gezogen werden. So lässt sich jede Wand individuell mit den persönlichen Lieblingsmotiven gestalten.

Regel 4: Bilderserie für lange Wände in Fluren

Langgezogene Flure, Durchgangszimmer und Treppenaufgänge können mit der richtigen Auswahl passender Leinwandbilder zu heimlichen Stars avancieren. Wie wäre es, den Treppenaufgang zum Beispiel mit einer hübschen Bilderserie der Familienmitglieder zu verschönern? Auch die Flure sind dazu geeignet, Bildserien zu präsentieren. Eine Serie beginnt ab einer Stückzahl von 3 Bildern. Geeignete Motive für eine Bildserie sind nicht nur Porträts von Familienmitgliedern, sondern auch schöne Abbildungen der geliebten Haustiere. Zusätzlich sind Naturmotive oder architektonische Highlights beliebte Motive für eine Bilderserie. Tipp: Wer eine Blütenknospe in geschlossenem Zustand, dann im halbgeöffneten und dann in voller Blüte abfotografiert, hält die agile Vegetationsphase gezielt fest. In chronologischer Reihenfolge aufgehängt ist die Wirkung unvergleichlich lebendig.

Regel 5: Petersburger Hängung sorgt für Kurzweil und wirkt edel

Die Petersburger Hängung, auch Salonhängung genannt, bezeichnet eine Ansammlung von Bildern, die in großer Stückzahl und in unterschiedlicher Größe arrangiert werden. Das Ziel ist, viele verschiedene Bilder auf einer Wand zu vereinen. Wichtig ist, dass man sich vorher genau überlegt, welches Bild an welcher Stelle hängen soll. Das lässt sich am besten dadurch erreichen, dass die Bilder vorab auf dem Boden ausgelegt werden. Dabei wird das später gewünschte Arrangement kreiert und abfotografiert. Anhand des Fotos lassen sich die Bilder später an der Wand wie gewünscht aufhängen.

Die Petersburger Hängung muss einem bestimmten Konzept folgen, um nicht wie ein wahlloses Sammelsurium zu wirken.

  • Zum einen ist ein Farbkonzept möglich: Sind die ausgewählten Motive und Bilderrahmen farblich aufeinander abgestimmt, dann spielt es fast keine Rolle, was genau darauf abgebildet ist. So können z. B. Lieblingsfotos vorab am Computer mit Farbfiltern bearbeitet werden, um die gewünschte harmonische Farbzusammenstellung zu erreichen.
  • Ein anderes Konzept ist, ein ganz bestimmtes Thema zu wählen. So könnten in der Petersburger Hängung beispielsweise viele verschiedene Bilder mit unterschiedlichen Motiven aus der Architektur oder Natur präsentiert werden. Tipp: Je konkreter das Thema ist, desto größer ist die Wirkung. Eine Wand, an der zwei Dutzend Bilder von Menschen, Tieren, Autos oder Blumen hängen, wirkt edel.

Der größte Vorteil der Petersburger Hängung aber ist der Kurzweil, den sie liefert. Man kann sich fast nicht daran satt sehen. Das gilt besonders dann, wenn die Bilderrahmen ausgefallen sind und zusätzlich Abwechslung für das Auge des Betrachters bieten.

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