Ein Umzug nach Düsseldorf – Großstadt mit hoher Lebensqualität

Düsseldorf rangiert unter den Top 10 der größten Städte Deutschlands. Mit seinen rund 619.000 Einwohnern liegt es hinter Stuttgart auf Platz sieben. Doch nicht nur, was die Größe nach Einwohnern anbelangt, liegt Düsseldorf auf einem Spitzenplatz. Viel wichtiger ist, dass die Stadt bei Studien zur höchsten Lebensqualität weltweit auf einem der oberen Plätze rangiert. Außerdem gehört deine neue Heimat zu den fünf bedeutendsten Wirtschaftszentren Deutschlands. Für den bestmöglichen Start in Düsseldorf geben wir dir die wichtigsten Tipps zur Wohnungssuche, zum Einleben und Ankommen.

Düsseldorf in Zahlen und Fakten

Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Fläche: 217 km²

Einwohner: rund 619.000

Erstmals urkundlich erwähnt: frühestens 1135

Stadtrechte seit: 1288

Düsseldorf ist die Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Von “Dorf” kann hier eigentlich nicht die Rede sein – immerhin ist Düsseldorf von seiner EInwohnerzahl her gesehen die siebtgrößte Stadt in Deutschland. Düsseldorf ist in zehn Stadtbezirke und 50 Stadtteile gegliedert.

Ihren Namen hat die Stadt übrigens dem Fluss Düssel zu verdanken. Düsseldorf liegt an der Mündung des Düssels in den Rhein.

Der Arbeitsmarkt in Düsseldorf

Als bedeutender Wirtschaftsstandort hat Düsseldorf eine lange Geschichte. Seit der Industrialisierung entwickelte sich die Stadt zum Sitz international wichtiger Industrie- und Handelsunternehmen. Außerdem haben in Düsseldorf zahlreiche große Banken, Werbeagenturen und Modeateliers ihren Sitz.

Heute findest du im Düsseldorfer Stadtgebiet über 45.000 Unternehmen. Im Großraum Düsseldorf gibt es insgesamt sogar über 80.000 Firmen. Mit dem internationalen Flughafen und seiner Lage am Rhein ist die Stadt gut angebunden und in alle Welt vernetzt.

Außerdem ist die Stadt eine Messestadt von internationaler Bedeutung.

Viele Menschen ziehen jährlich von Berufs wegen in die Rheinmetropole. Und es ist wohl nicht unwahrscheinlich, dass auch dich ein neuer Arbeitsplatz nach Düsseldorf verschlägt. Falls du mit dem Gedanken spielst, ein eigenes Unternehmen in der Stadt zu gründen: Der Gewerbesteuerhebesatz von Düsseldorf gehört zu den niedrigsten der deutschen Großstädte. Und auch an anderen Stellen versucht die Stadt immer wieder, es Gründern und Investoren möglichst einfach zu machen.

Wohnungssuche in Düsseldorf – Stadtbezirke und Stadtteile

Zehn Stadtbezirke, 50 Stadtteile – in Düsseldorf gibt es den passenden Stadtteil für jeden Geschmack. Wir stellen dir die beliebtesten Stadtteile vor. Übrigens: Die Stadtbezirke haben hier keine klangvollen Namen, sondern wurden ganz pragmatisch durchnummeriert.

  • Wersten und Hassels sind als Stadtteile besonders bei Familien beliebt. Hier findet sich mit zahlreichen Schulen die passende Infrastruktur. Zudem geht es in der Gegend relativ ruhig zu und es gibt zahlreiche Freizeitmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und Familien.
  • Auch im Bezirk Flingern Nord leben viele Familien und junge Menschen. Geschichtlich gesehen ist der Bezirk ein Arbeiterviertel. In den letzten Jahren wurde die Gegend immer mehr zu einem In-Viertel der Stadt.
  • Etwas weiter entfernt vom Stadtzentrum liegt Kaiserswerth. Doch findest du auch in diesem Stadtteil alles für deinen täglichen Bedarf und dank Straßenbahn bist du schnell im Stadtkern.
  • In Szenevierteln wie Flingern und Unterbilk gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars. Das Wohnen ist hier zwar nicht gerade günstig, aber besonders Singles und junge Paare genießen die Annehmlichkeiten und den Trubel dieser beiden Stadtteile. Übrigens: Düsseldorf hat die größte Singledichte unter den Nordrhein-Westfälischen Städten zu verzeichnen.
  • Als Student hat man es bei der Suche nach günstigem Wohnraum in einer Stadt wie Düsseldorf nicht gerade leicht. Im typischen Unistadtteil Bilk ist es kaum noch möglich, eine günstige Wohnung zu ergattern. Viele Studenten zieht es daher in die Randgebiete der Stadt. Hier ist das Wohnen noch günstiger und zum Glück ist das Verkehrsnetz sehr gut ausgebaut. So bist du trotzdem schnell im Zentrum des Geschehens.
  • Gut erhaltene und restaurierte Jugendstilgebäude findet man im Stadtteil Oberkassel. Der Stadtteil gehört zu den beliebtesten Wohngegenden der Stadt. Entsprechend hoch sind hier die Mieten. Dafür ist man auch in nur zehn Minuten in der Düsseldorfer Innenstadt – und dass, obwohl Oberkassel auf der anderen Rheinseite liegt. In Oberkassel befindet sich übrigens auch die japanische Schule von Düsseldorf.
  • Kleine Boutiquen, Blumenläden, Bäckereien und Buchläden prägen das Bild des Stadtteils Pempelfort. Die Nordstraße ist eine der größten Einkaufsstraßen der Stadt.
  • Natürlich dürfen wir das Stadtzentrum – Düsseldorf Stadtmitte – nicht vergessen. Denn hier lässt es sich nicht nur königlich Shoppen auf der riesigen Einkaufsmeile. Für Pendler ist auch die Nähe zum Hauptbahnhof praktisch.
  • Auch in der Altstadt spielt sich ein großer Teil des Düsseldorfer (Nacht-)lebens ab. Zudem ist die Altstadt ein beliebter Ort für die Veranstaltung von Festen und Events.

Der Immobilienmarkt in Düsseldorf

Immer knapper werdender Wohnraum, dramatisch gestiegene Miet- und Kaufpreise – wie gerne würden wir an diese Stelle einmal etwas anderes schreiben. Doch auch in der Metropole Düsseldorf haben die Immobilienpreise in den letzten Jahren stark angezogen. 1360 Euro zahlt man im Schnitt als Kaltmiete für eine Vierzimmerwohnung (Stand 2017).

Und wir können dir nur raten, dich rechtzeitig auf Wohnungssuche zu begeben und alle Kanäle zu nutzen. Für eine effektive Wohnungssuche liest du am besten unsere Tipps im Artikel Wohnungssuche.

Anmelden in Düsseldorf

Zwei Wochen beträgt die übliche Frist, innerhalb der du dich an deinem neuen Wohnort anmelden musst. Ziehst du mit der Familie um, so genügt es, wenn ein Familienmitglied die Anmeldung für alle übernimmt. Die Anmeldung ist kostenlos. Wenn du allerdings die Frist überschreitest, kann es zu Strafgebühren kommen. Für die Anmeldung benötigst du folgende Unterlagen:

  • gültigen Personalausweis oder Reisepass (von dir und gegebenenfalls von allen weiteren anzumeldenden Familienmitgliedern)
  • eine Wohnungsgeberbestätigung

Sollte es dir oder einem anderen Familienmitglied nicht möglich sein, innerhalb der Frist selbst beim zuständigen Amt zu erscheinen, kannst du auch einen Freund oder Verwandten mit einer Vollmacht vorbeischicken und die Anmeldung für dich übernehmen lassen.

Vergiss nicht, dass du auch deinen PKW bei der KFZ-Zulassungsbehörde ummelden musst. Seit einigen Jahren darfst du dabei übrigens dein Nummernschild vom vorhergehenden Wohnort behalten, was den Ummeldeaufwand noch einmal verringert.

Hundebesitzer müssen auch ihren Vierbeiner am neuen Wohnort anmelden. Denn in Zukunft wird die Hundesteuer an die Stadt Düsseldorf abgeführt. 96 Euro zahlst du in Düsseldorf jährlich für deinen Hund. Die Ummeldung deines Hundes kannst du online durchführen.

Studieren in Düsseldorf

Gut 50.000 Studierende gibt es in Düsseldorf, die sich auf sechs Hochschulen verteilen, die ihren Hauptsitz in Düsseldorf haben. Insgesamt verfügt die Stadt sogar über 17 Hochschulen und eine hochschulähnliche Einrichtung. Die größte und wichtigste Hochschule der Stadt ist die Heinrich-Heine-Universität. Hier studieren allein rund 30.000 Studierende. Die Uni beherbergt fünf große Fakultäten und du findest somit die unterschiedlichsten Fachbereiche.

Eine weitere wichtige Hochschule ist die Hochschule Düsseldorf. Hier kannst du unter anderem Medien, Elektrotechnik und Design studieren.

Einen Namen über Düsseldorf hinaus hat auch die Kunstakademie Düsseldorf. Ohne die Kunstakademie wäre Düsseldorf als Kreativ- und Modemetropole sicher nicht das, was sie ist. Die Kunstakademie wurde schon von internationalen Größen wie Günter Grass und Joseph Beuys besucht.

Für die musischen Studiengänge ist die Robert Schumann Hochschule eine wichtige Einrichtung. Hier können nicht nur die verschiedenen Instrumente und Gesang studiert werden, auch eine Ausbildung in Ton- und Bildtechnik ist möglich.

Trotz eines Studierendenanteils von etwa neun Prozent ist Düsseldorf keine typische Studentenstadt. Dennoch ist das Nachtleben in Düsseldorf ausgesprochen attraktiv und es gibt zahlreiche interessante Veranstaltungen und ein breites kulturelles Angebot.

Ein weiterer Vorteil der Stadt für Studierende ist, dass sich durch die zahlreichen gut gehenden Unternehmen viele Möglichkeiten für Praktika, Jobs als Werkstudenten und natürlich den Einstieg ins Berufsleben nach dem Studium bieten.

Ankommen und Einleben in Düsseldorf

Düsseldorf hat ein sehr weltoffenes und internationales Flair. Kein Wunder, seine BürgerInnen kommen immerhin aus über 150 verschiedenen Ländern. Da fällt es nicht schwer, anzukommen, sich einzuleben und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Stadt kennenlernen

Rheinmetropole, Modestadt, Perle am Rhein, Kreativzentrum, D’dorf, Wirtschaftszentrum, Bankenstadt, Einkaufsparadies… Düsseldorf hat viele Namen, die allesamt von seiner Vielseitigkeit zeugen. Elegant und schick und dabei dennoch gemütlich. Dein neues Zuhause bringt Gegensätze zusammen. Die wichtigsten Highlights stellen wir dir an dieser Stelle kurz vor.

Die Kö

Bist du gut angekommen in deiner neuen Heimat? Dann solltest du für ein erstes näheres Kennenlernen unbedingt einen Gang über die Kö – die vielbesagte Königsallee – machen. SIe ist ein Herzstück von Düsseldorf und als Boulevard genießt sie sogar internationales Ansehen. Hier haben sich die großen Designer und bekannte Modeketten angesiedelt. Früher einmal war die Kö übrigens der Stadtgraben.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Düsseldorf

  • Der Medienhafen ist ein beliebtes Fotomotiv bei Einheimischen und Touristen. Dies hat er der besonderen Architektur der dort ansässigen modernen Bauten zu verdanken. Diese sind nämlich ziemlich schräg – im wahrsten SInne des Wortes.
  • Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Rheinturm. Er liegt direkt neben dem Medienhafen. Vom Turm aus hast du eine herrliche Aussicht über Düsseldorf und Umgebung. Besonders günstig sind die Tickets für den Turmbesuch übrigens am frühen Morgen und abends.
  • Einer deiner ersten Besuche sollte auf jeden Fall der Düsseldorfer Altstadt gelten. Sie ist die Seele der Stadt und ihre einzelnen Straßen zeugen bereits von der Vielseitigkeit Düsseldorfs. Da gibt es die Feiermeile der Bolkerstraße (die längste Theke der Welt), shoppen kann man am besten in der Flinger Straße, in der Kurzen Straße ist die alternative Szene zu Hause und in der Ratinger Straße trifft dann alles zusammen.
  • In der Altstadt findest du zudem außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten wie die Basilika Sankt Lambertus mit ihrem schiefen und verdrehten Kirchturm.
  • Ein Spaziergang an der Rheinuferpromenade wird dir ein besonders schönes Bild deiner neuen Heimatstadt bieten. Ein guter Startpunkt ist der Burgplatz mit dem historischen Burgturm. Hier befindet sich auch das Schifffahrtmuseum. Weiter geht es an den Kasematten vorbei. Auf der gegenüberliegenden Seite kannst du die Rheinwiesen sehen. Wenn die Rheinkirmes stattfindet, hast du sogar die Möglichkeit, mit einer Fähre von den Kasematten zur anderen Rheinseite zu gelangen.
  • Einen besonders schönen Markt findest du am Carlsplatz. Zwischen Obst- und Gemüseständen, findest du auch allerlei Spezialitäten und besondere Angebote.
  • Wer sich für Kultur- und Geschichte interessiert, kommt in Düsseldorf ebenfalls auf seine Kosten. Schloss Benrath im Süden von Düsseldorf hat nicht nur einen wunderschönen Park, das Schloss beherbergt auch ein Naturkundemuseum, ein Museum für europäische Gartenkunst und das Museum Corps de Logis, in welchem du dir einen Eindruck vom Leben bei Hofe im 18. Jahrhundert verschaffen kannst.

Kunstliebhaber werden sich für die Museen K20 und K21 begeistern. Auch das Filmmuseum ist einen Besuch wert.

Düsseldorf ist für seine architektonischen Besonderheiten bekannt. Architekten wie der US Amerikaner Daniel Libeskind haben sich in der Stadt “ausgetobt” Für Architektur-Fans bietet sich demnach eine spezielle Architekturführung an, um die neue Heimat besser kennenzulernen.

Freizeit und Aktivitäten

Großstadt – ja, aber gemütlich

Die Düsseldorfer lieben ihre Fest eund Bräuche – und damit meine ich nicht nur den Karneval. Hier werden auch Feste, die man sonst eher aus ländlichen Gegenden kennt, zelebriert. So feiern viele Stadtteile ihr eigenes Schützenfest. Düsseldorf ist eine Stadt, die Gegensätze auf das beste vereint. Auch das Stadtbild ist von einer Mischung aus moderner Architektur und Gebäuden alten Stils geprägt. Im zweiten Weltkrieg wurden weite Teile der Metropole zerstört. So entstand viel moderne Architektur. Doch viele der alten Gebäude wurden auch wieder aufgebaut und erhalten.

Feste und Bräuche

Karneval

Köln ist nicht die einzige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die für den Ausnahmezustand während der Faschingszeit bekannt ist. Auch Düsseldorf ist eine Karnevalshochburg. Im Februar bzw. im März findet hier ein Rosenmontagszug statt, der dem Kölner kaum nachsteht. Wenn du mit dem bunten Faschingstreiben nichts anfangen kannst, solltest du dir von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch lieber Urlaub nehmen und dich in deiner Wohnung verschanzen – oder lieber gleich ganz weit wegfahren. Alle anderen haben in dieser Zeit jedoch richtig viel Spaß…

Der Japantag

Neben den Karnevalssfestivitäten gibt es glatt noch einen Tag, an dem du so manch einen Düsseldorfer verkleidet sehen wirst: Im Frühsommer wird alljährlich der Japantag veranstaltet und zu dieser Gelegenheit verkleiden sich gerne Cosplayer als Mangafiguren. Zudem gibt es ein tolles Bühnen und Sportprogramm sowie ein beeindruckendes Feuerwerk. Düsseldorf hat die größte japanische Gemeinschaft Kontinentaleuropas. Und das japanische Viertel um die Immermann-Straße ist nicht nur zum Japantag einen Besuch wert.

Die Kirmes

In Düsseldorf findet zudem die größte Kirmes am Rhein statt. Jeden Juli lockt die Festivität im linksrheinischen Oberkassel gut vier Millionen Besucher aus aller Welt an.

Die längste Theke der Welt

Auch wenn einmal kein Fest angesetzt ist, wissen die Düsseldorfer zu feiern. Über 200 Restaurants, Bars, Kneipen und Cafés findest du zwischen Rheinufer und Heinrich-Heine-Allee. Darum wird die Düsseldorfer Altstadt auch gerne einmal als längste Theke der Welt bezeichnet.

Düsseldorf mit Kindern

Als Großstadt hat Düsseldorf auch Kindern einige Attraktionen zu bieten. Langeweile kommt hier zu keiner Jahreszeit auf. Während es im Sommer dank der Rheinwiesen und anderer grüner Ausflugsziele in und um Düsseldorf draußen viel zu entdecken gibt, lohnt sich in der kalten Jahreszeit oder bei Regenwetter zum Beispiel ein Besuch im Aquazoo Löbbecke Museum. Rund 600 TIerarten gibt es hier in Terrarien, Aquarien und der Tropenhalle zu bestaunen.

Düsseldorf hat auch tolle Spielplätze wie den Waldspielplatz, den Abenteuerspielplatz ASP und diverse Wasserspielplätze. Das Freibad Mettman im Düsseldorfer Umland liegt mitten im Wald. Im Neanderthalmuseum erklärt per Audioführung ein Neanderthalermädchen ihre Welt. Tiere und Natur ganz nah erfahren kann man auf Erlebnisbauernhöfen wie den Erlebnisbauernhöfen Kürten oder Krewelshof. Auf dem Kinderbauernhof gibt es sogar einen Streichelzoo.

Unterwegs in Düsseldorf

Ganz gleich, in welchem Stadtteil von Düsseldorf du deine neue Heimat finden wirst, von A nach B zu kommen wird dir in der Rheinmetropole keine Schwierigkeiten bereiten. Die Verkehrsinfrastruktur ist hervorragend ausgebaut. Es gibt eine Stadtbahn mit elf Bahnlinien und den Stadtbus. Es gelten die Preise des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr. Außerdem gilt die Großstadt als ausgesprochen fahrradfreundlich – was nicht nur an der Initiative RADschlag liegt, die sich unermüdlich für neue Radwege und eine gute Beschilderung einsetzt. Vielleicht trägt auch ein wenig dazu bei, dass Linksabbieger es in Düsseldorf schwer haben. Dies ist hier nämlich oftmals nicht möglich. Auf ein Auto wirst du also je nach genauer Wohnlage nicht unbedingt angewiesen sein.

Übrigens: Wenn es darum geht, mit dem Taxi von einem Ort zum anderen zu fahren, ist Düsseldorf das teuerste Pflaster in Deutschland und selbst im internationalen Vergleich liegt die Rheinmetropole hier ziemlich weit vorn. Selbst in London und Paris berechnen Taxifahrer weniger Kilometergeld…

Wanddekoration – Fünf Ideen für schöne Wände

Bilder aufhängen kann jeder. Wenn du auf der Suche nach einer besonderen Wanddekoration bist, dann bieten dir unsere fünf Tipps für schöne Wände eine tolle Inspiration.

1. Tapete einmal anders

Wer behauptet, dass man mit einer Tapete gleich ein ganzes Zimmer ausgestalten muss, der kennt die neuesten Wohntrends noch nicht. Intensive Farben, schöne Muster und ausgefallene Grafiken: Im Fachhandel bekommst du Tapeten, die eher einem Kunstwerk gleichen. Und als solche sollten sie auch genutzt und inszeniert werden. Bei einer besonders auffälligen Tapete sieht es toll aus, wenn du lediglich eine Wand im Raum oder auch nur einen Teil einer Wand mit ihr tapezierst. Die übrigen Wände sollten in einem schlichten Weiß gehalten sein oder eine der Farben aus der Tapete aufgreifen, um ihre besondere Wirkung zu unterstreichen. Schön sieht es aus, wenn du beispielsweise nur den Wandteil hinter einem schönen Möbelstück wie einer Truhe oder einem Sideboard mit einer auffälligen Tapete gestaltest. Dann noch ein wenig passende Deko auf das Möbelstück wie eine schöne große Vase mit Zweigen oder ein Arrangement aus mehreren Vasen oder Kerzenständern und fertig ist deine individuelle und besondere Wand.

Des Weiteren kannst du deine Lieblingstapete gekonnt in Szene setzen, indem du sie mit leeren Bilderrahmen dekorierst. Dies bringt die Tapete als Kunstobjekt besonders gut zur Geltung. Oder hast du schon einmal darüber nachgedacht, eine alte Schrankwand oder eine Tür zu tapezieren? Auch auf diese Weise kannst du Räumen eine ganz neuen Charakter verleihen.

Vielleicht hast du ja auch noch einige alte, aber schöne Tapetenreste zur Hand. Anstatt sie in die Tonne zu werfen, kannst du sie geometrisch angeordnet auf MDF-Platten kleben und so Bilder entstehen lassen, die ebenfalls eine wunderschöne Wanddekoration werden können.

2. Spieglein, Spieglein…

Der Spiegel im Bad oder im Flur, manchmal auch im Schlafzimmer – das sind die Klassiker. Dabei kannst du auch in anderen Räumen mit Spiegeln tolle Effekte erzielen. Spiegel sind nicht nur dafür gut, zu prüfen, ob die Frisur noch sitzt. Sie reflektieren auch das Licht und können so an der richtigen Stelle platziert, eine besondere Wirkung im Raum entfalten. Mit einem Spiegel kannst du einen kleinen Raum größer und einen dunklen Raum heller wirken lassen.

Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein Spiegel mit schwerem, verschnörkeltem Rahmen vom Flohmarkt kann einen tollen Kontrast zur modernen Einrichtung bilden. Im Handel findest du Spiegel, die von ihrem Design her eher an ein Kunstwerk, als an einen Gebrauchsgegenstand erinnern. Du kannst auch selbst kreativ werden und verschiedene Spiegel in einer Petersburger Hängung zusammenstellen oder aus kleinen Spiegelplättchen ein Spiegelmosaik kreieren. Ein besonderes Flair erzeugst du auch mit einem Spiegel mit einer Kerze davor.

3. Luftpflanzen – die hängen hier so rum

Hast du schon einmal von Luftpflanzen gehört? Was sich anhört wie eine Züchtung aus einem Science Fiction Film gibt es tatsächlich und ist eine tolle Dekoidee. Vor allem, wenn du ein Anhänger des minimalistischen Stils bist. Weißen Wänden und großen Fensterfronten hauchen die Pflanzen im Nu Leben ein und brauchen dafür keinen Topf und keine schwere Hängevorrichtung. Luftpflanzen – in Fachkreisen auch als Tillandsien bekannt – sind robust und pflegeleicht und brauchen keine Erde und kein Substrat zum Wachsen. Wie der Name vermuten lässt, ziehen sie sich alle benötigten Nährstoffe durch ihre Blätter aus der Luft. Die Pflanzen haben eine schlichte Optik und bringen dennoch genügend Grün für eine heimelige Atmosphäre mit. Und: die richtige Pflege wird manches Mal mit schönen Blüten belohnt. Das einzige, was du tun musst, um das Überleben der Pflanzen zu sichern, ist, zwei bis drei Mal in der Woche etwas lauwarmes Wasser auf die Blätter zu sprühen. Darüber hinaus lieben die Tillandsien eine angenehme Zimmertemperatur und viel Licht.

Und auch hier gilt wieder: Wie und wo genau du die Pflanzen als Dekoration einsetzt ist ganz deiner Fantasie überlassen. Du kannst sie an unsichtbaren Fäden an der Wand schweben lassen. Du kannst ein Wandbild bzw. einen hängenden Garten aus den Luftpflanzen kreieren, indem du einen schönen Rahmen mit einem Metallgitter ausstattest, in das du die Pflanzen setzt. Auch ohne Rahmen ist ein Metallgitter eine schöne Möglichkeit, um Tillandsien an der Wand zu arrangieren. Du kannst für die Pflänzchen auch ein Drahtgestell zur Aufhängung formen oder ein fertiges Draht- oder Metallgestell zur Aufhängung nutzen.

Extra-Tipp: Tillandsien sind auch eine besonders schöne Badezimmerdekoration. Hier fühlen sie sich zudem aufgrund der Luftfeuchtigkeit besonders wohl. Es sollte allerdings ein Badezimmer sein, in das ausreichend Tageslicht einfällt.

4. Ist das noch praktisch oder schon Kunst?

Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden – auch bei der Wandgestaltung ist das möglich. Ich sage nur: Pinnwände! Wer jetzt an die klassischen Rechtecke aus Kork denkt, der kennt einfach noch nicht die zahllosen weiteren Möglichkeiten. Wir geben dir drei schöne Ideen vor:

  • Man nehme eine Holzplatte und streiche sie mit magnetischer Tafelfarbe. Und schon kannst du ein jederzeit wandelbares Kunstwerk erschaffen: Kleine Zeichnungen neben mit hübschen Magneten festgepinnten Postkarten aus aller Welt. Die in Schönschrift per Kreide festgehaltene Einkaufsliste in Kombination mit Erinnerungsstücken wie Theaterkarten… Es ist nur noch deine Fantasie gefragt.
  • Ein Memoboard im industrial Style erhältst du, indem du ein Metallgitter an der Wand befestigst. Hier kannst du Erinnerungsstücke und Zettelwerk einfach hinter klemmen oder mit Hilfe von Magneten befestigen.
  • Ein schöner großer Rahmen, ein paar dünne Hanfschnüre zwischen die Rahmenseiten gespannt und schon kannst du an hübschen Holzklammern Postkarten, Notizzettel, Fotos und ähnliches aufhängen.

5. Gehängt, nicht verlegt

Wandteller als Dekoration sind ein alter Hut und muten für die meisten eher spießig an. Aber wie wäre es denn mit einzelnen Fliesen an der Wand? Wer gerne auf Flohmärkten stöbert, kann fliesentechnisch echte Schmuckstücke entdecken. Auch als Mitbringsel aus dem Urlaub sind hübsch bemalte Kacheln beliebt. Doch was fängt man mit einzelnen Fliesen an, außer sie als Untersetzer zu verwenden? Wenn du in deiner neuen Wohnung ohnehin gerade die Wände in Küche oder Bad neu gestaltest, kannst du die Einzelstücke zwischen dem übrigen einfarbigen Fliesenwerk in Szene setzen. Aber auch in anderen Räumen können hübsch bemalte Fliesen eine schöne Wanddekoration werden. Auf MDF-Platten geklebt, kannst du die Kacheln zum Kunstwerk werden lassen. Oder du setzt sie auf einem schmalen Wandboard in Szene oder hängst sie wie kleine Bilder einfach an die Wand.