Infografik, Umzug für Studenten

Umzug Studenten, Infografik

Wer als Student umzieht, der hat einiges zu beachten. Nicht jeder Ort eignet sich gleich gut um zu leben und für Studenten ist ein Umzug meist eine besondere Herausforderung. Deswegen sollte man hier besonders gut planen.

Praktisch finde ich zu diesem Thema die folgende Infografik, die ich von www.sowohnt.de zur Verfügung gestellt bekommen habe und die ich hier veröffentlichen darf (danke dafür). Die Infografik gibt einen guten Überblick über wichtige Sachverhalte, die bei einem Studentenumzug beachtet werden müssen (ein Klick öffnet die Grafik in einem neuen Fenster und in voller Größe):

Infografik Studentenumzug

So zeigt die Infografik z. B. die Vor- und Nachteile der wichtigsten Wohnmöglichkeiten für Studenten (Wohnheim, WG, eigene Wohnung) auf oder zeigt welches die lebenswertesten Städte in Deutschland sind (natürlich ist München dabei, aber hättet ihr Heidelberg und Stanberg noch vor Städten wie z.B. Berlin erwartet, was die Lebensqualität angeht?) bzw. wo es sich am günstigsten lebt.

Wer als Student einen Umzug plant, der sollte vorab gründlich recherchieren. Ich habe viele Tipps für euch auf meinen Seiten zusammengeschrieben, einen kompletten Überblick findet ihr hier. Hier schonmal die wichtigsten Tipps für alle Studenten im Überblick:

Umzug am Sonntag

Umzug am Sonntag

Ein Umzug kostet Zeit. Und einen Urlaubstag kann und will man sich auch nicht unbedingt zum Kistenpacken und Möbelschleppen nehmen. Daher wird der Umzug gerne auf das Wochenende verlegt. Samstags schnell noch die restlichen Kisten vollstopfen und Sonntags geht es dann ans Möbel schleppen. Ist auch praktisch, weil die meisten anderen am Sonntag auch nicht arbeiten müssen und somit viele fleißige Helfer bereitstehen. Aber darf man das überhaupt? Darf man an Sonn- und Feiertagen umziehen? Die klare Antwort hierauf lautet jein. Unter bestimmten Bedingungen darfst du deinen Umzug auch an einem Sonn- oder Feiertag erledigen. Doch hierfür gibt es ein paar Regelungen zu beachten.

Ein bundesweites Gesetz gegen Umzüge an Sonn- und Feiertagen gibt es nicht. Allerdings gibt es das Feiertagsgesetz. Dies ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und regelt unter Paragraph 4, welche Arbeiten an Sonn- und Feiertagen ausgeführt werden dürfen. Ein Blick in das Feiertagsgesetz des Bundeslandes bzw. der Bundesländer in denen der Umzug stattfindet, kann sich daher lohnen. Meist sind nach dem Feiertagsgesetz unaufschiebbare Arbeiten, die zur Befriedigung dringlicher häuslicher oder landwirtschaftlicher Bedürfnisse erforderlich sind erlaubt. Ein Umzug kann durchaus eine unaufschiebbare Arbeit sein, zum Beispiel, wenn er zu einem bestimmten Stichtag stattfinden muss. Allerdings greifen bezüglich eines Umzugs am Sonntag neben dem Feiertagsgesetz noch weitere Regelungen.

Umzug am Sonntag – Regelungen und Gesetze

Wenn du mit einem sehr großen Haushalt umziehst, kann für dich auch das Sonn- und Feiertagsfahrverbot, das für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gilt, relevant werden. Nur mit einer Sondergenehmigung darfst du an Sonn- und Feiertagen mit einem solchen Schwergewicht unterwegs sein. Kleinere Transporter dürfen auch an Sonn- und Feiertagen bewegt werden. Allerdings nur ohne zusätzlichen Anhänger. Wer das Fahrverbot ohne Sondergenehmigung umgeht, riskiert hohe Bußgeldstrafen.

Außerdem gilt es das Bundes-Immissionsschutzgesetz zu berücksichtigen. Bei diesem Gesetz geht es um die Einschränkung von Lärm. Es ordnet eine Sonn- und Feiertagsruhe an.

Wenn du in ein Mietshaus umziehst, solltest du zudem die Hausordnung beachten. So gilt das Urteil des Bundesgerichtshofs, dass an Sonn- und Feiertagen Hausruhe herrschen soll. Das bedeutet, dass du keine Geräusche über Zimmerlautstärke verursachen darfst. Genauer gesagt: Wenn du am Sonntag mit schweren Schränken durch das Treppenhaus polterst, haben neue und alte Nachbarn bei Beschwerden den Gesetzgeber hinter sich.

An Feiertagen wie dem Totensonntag und Karfreitag ist ein Umzug schon aus Pietätsgründen unangemessen. Zudem greift hier ein allgemeines Verbot für Umzüge.

Zusammenfassend kann man sagen, wenn dir der Umzug an keinem anderen Tag möglich ist, du entweder eine Sondergenehmigung hast oder mit einem kleineren als einem 7,5 Tonnen schweren LKW dein Hab und Gut umziehst, dieses dann ganz leise durch das Treppenhaus des alten und des neuen Hauses schleppst, dann darfst du auch am Sonntag umziehen.

Rücksicht auf die Nachbarn

Man kann auch sagen, dass ein Umzug am Sonntag vor allem etwas mit Rücksicht auf die Nachbarn, die neuen wie die alten zu tun hat. Wenn du an einem Sonn- oder Feiertag umziehen möchtest oder musst, solltest du in jedem Fall die anderen Hausbewohner vorab informieren. Am besten machst du das persönlich, dann können deine Nachbarn dir eventuelle Einwände oder Wünsche („Umzug am Sonntag? Kein Problem, aber bitte nicht um sechs Uhr in der Früh!“) mitteilen und bei deinen neuen Nachbarn kannst du die Anfrage gleich mit einer Vorstellungsrunde verbinden. Wenn du höflich fragst, werden die wenigsten Menschen etwas gegen deinen Umzug am Sonntag einzuwenden haben. Ist es dir nicht möglich, die Nachbarn der neuen Wohnung persönlich aufzusuchen, z.B. weil du in eine andere Stadt ziehst, kannst du auch deinen neuen Vermieter oder die Hausverwaltung bitten, zu vermitteln.

Ein Umzug nach Stuttgart – Leben im Schwabenländle

umziehen nach Stuttgart

Wer noch nie in Stuttgart war, verbindet mit der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt für gewöhnlich eine florierende Wirtschaft, Automobilindustrie und… ja und was eigentlich noch? War da nicht einmal etwas mit Wutbürgern und Stuttgart 21? Wer Stuttgart kennt, der weiß glücklicherweise, dass die Stadt mehr zu bieten hat als Autos und Bahnhöfe. Stuggi – so nennen die Stuttgarter ihre Stadt liebevoll. Und wir zeigen im Folgenden, warum diese gerne unterschätzte deutsche Großstadt einen so liebevollen Kosenamen verdient, warum sich angehende Neustuttgarter auf die Heimat ihrer Wahl freuen können und welche Besonderheiten sie dort erwarten.

Stuttgart im Faktencheck:

Baden-württembergische Landeshauptstadt

Einwohner: 632743 (Stand 2017)

Fläche: 207,4 km²

Bevölkerungsdichte: 3052 Einwohner pro km²

Erstmals urkundlich erwähnt: 1229

Stuttgart gehört zu den Städten mit der höchsten Exportrate in Deutschland.

Seinen Namen verdankt Stuttgart dem Stutengarten, einem Gestüt, von dem man vermutet, dass es im zehnten Jahrhundert den Ursprung der Stadt bildete. Besiedelt wurde die Gegend jedoch schon weitaus früher. Kein Wunder, liefen hier doch schon vor Jahrhunderten wichtige Verkehrs- und Handelswege zusammen.

Wohnen in Stuttgart – jedes Töpfchen…

Stuttgart ist mit seinen gut 610.000 Einwohnern die sechstgrößte Stadt Deutschlands und Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Die Stadt besteht aus 23 Bezirken, die wiederum in 152 Stadtteile aufgesplittet sind. Da wundert es kaum, dass für jeden etwas Passendes dabei ist. Jedes Töpfchen findet hier sein Stadtteildeckelchen. So ist der Stuttgarter Westen bei Singles besonders beliebt. Kleine Geschäfte und Boutiquen, Bars und Cafés beleben das Straßenbild am und um den Hölderlinplatz. Und: Der Schlosspark ist nicht weit. Im Norden und Nordwesten von Stuttgart fühlen sich vor allem Familien und Paare wohl. Am nördlich gelegenen Killesberg liegt ein traumhafter Park und bei Weilimdorf und Feuerbach befindet sich ein großes Naherholungsgebiet, das zu Wochenendausflügen mit Kind und Kegel einlädt. Man ist jedoch nicht nur schnell im Grünen, sondern dank guter Verkehrsanbindungen auch schnell in der Innenstadt.

Wer zum Studieren nach Stuttgart kommt, hat in der Regel ein recht begrenztes Budget für die Miete zur Verfügung. Wer keinen Platz im Studentenwohnheim ergattert, kann in den Außenbezirken wie Botnang oder Möhringen relativ günstig wohnen. Auch hier sind die Verkehrsanbindungen sehr gut, so dass man auch abends rasch bei den beliebten Ausgehmeilen Mitte und Heusteigviertel ist.

Was die Miet- und Immobilienpreise angeht, gibt es in Stuttgart das gleiche Problem wie in allen anderen deutschen Großstädten. Die Preise haben in den letzten Jahren erheblich angezogen. Oder genauer gesagt: Seit 2009 sind die Mietpreise um gut ein Drittel gestiegen.  In Stuttgart liegt der durchschnittliche Mietpreis aktuell um die 11 Euro pro Quadratmeter.

Schwäbisch schwätze

Eine Sache gibt es, an die man sich als Neustuttgarter oder besser gesagt als Neigschmeckter, zunächst gewöhnen muss: den typischen Stuttgarter Dialekt. Verzweifle nicht, wenn du erst einmal kaum ein Wort von dem verstehst, was dein schwäbisches Gegenüber dir erzählt. Die schwäbische Sparsamkeit mag ein Vorurteil sein, wenn es um Geldangelegenheiten geht. Doch beim Sprechen zeigt sich der Stuttgarter durchaus geizig. So spart er hier gerne an Konsonanten, Vorsilben und Endungen. Und das macht die Verständigung nicht unbedingt leichter. Dazu kommt, dass die Schwaben auch die Grammatik zum Teil recht eigenwillig auslegen. Und mit Hanoi ist hier nicht unbedingt Vietnams Hauptstadt gemeint. Darum verraten wir dir an dieser Stelle ein paar wichtige Begriffe und Wendungen:

Zugezogener – Neigschmeckter

Guten Tag – Grissgodd

Auf Wiedersehen – Adele

Wie bitte? – Wasele?

Hanoi! – Das darf doch nicht wahr sein!

Lkw – Leberkäsbrötchen

Mauldasch – Maultaschen

A Guade! – Guten Appetit!

Kehrwoch – Kehrwoche

Ankommen

Wie in anderen Städten auch, hast du in Stuttgart zwei Wochen Zeit, um dich umzumelden. Es gibt 23 Bürgerbüros, die in den verschiedenen Bezirken verteilt sind und bei denen du die Ummeldung kostenlos durchführen kannst. Eine Anwesenheit zur Ummeldung ist erforderlich, da das Formular eigenhändig unterschrieben werden muss. In besonderen Fällen kann natürlich eine Vollmacht für die Erledigung der Formalitäten erteilt werden. Zum Ummeldetermin müssen die üblichen Unterlagen wie Personalausweis oder Reisepass und eine Bestätigung des Wohnungsgebers mitgebracht werden. Nähere Informationen zum Thema Ummeldung findest du auch auf den Internetseiten der Stuttgarter Stadtverwaltung.

Beim Erledigen der Formalitäten solltest du unbedingt daran denken, dass du nicht nur dich selbst, sondern – sofern vorhanden – auch dein Auto ummelden musst. Die richtige Anlaufstelle ist hier die Zulassungsstelle in Feuerbach.

Hundebesitzer müssen zudem ihren Vierbeiner in der neuen Stadt anmelden und die Hundesteuer in der neuen Heimat abführen. Für die Anmeldung von Hunden ist die Stadtkämmerei zuständig.

StuttgartEinleben

Auch in einer Stadt, die von über einer halben Millionen Menschen bevölkert wird, kann man sich einsam fühlen, vor allem als Neuankömmling, der noch keine Kontakte geknüpft hat. Doch glücklicherweise gibt es gerade in einer Großstadt zahlreiche Möglichkeiten, Leute kennenzulernen. Zum einen funktioniert das natürlich über ein Hobby, das du mit anderen ausübst. In Stuttgart gibt es zahlreiche Sportvereine und andere Interessengruppen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung, die du wahrnehmen kannst. Auch über ein Ehrenamt kommst du schnell mit anderen in Kontakt. Nähere Informationen zu ehrenamtlichen Tätigkeiten und Freiwilligendiensten findest du zum Beispiel auf der Homepage der Stadt. Der Vorteil beim Kontakteknüpfen über ein Hobby, einen Verein oder ein Ehrenamt ist, dass du schon einmal über ein gemeinsames Interesse mit den anderen verbunden bist. Es gibt auch ganz explizite Angebote für Neustuttgarter. Die Facebookgruppe „Neu in Stuttgart“ organisiert regelmäßig Treffen für Neigschmeckte und die Gruppe ist groß.

Die Kehrwoche

„Damit die Stadt rein erhalten wird, soll jeder seinen Mist alle Wochen hinausführen.“

So hieß es in einer Verordnung des Stuttgarter Landesherren im Jahr 1492. In dem Jahr, in dem Kolumbus Amerika entdeckte, entdeckten die Württemberger die Reinlichkeit. Die Kehrwoche hielt sich lange. Doch in Stuttgart wurde sie im Jahr 1988 vom damals amtierenden OB abgeschafft. So wird die Reinigungspflicht inzwischen auch in Stuttgart durch Hausordnungen und Mietvertrag geregelt. Und für das Fegen der Bürgersteige und die Schneefreiheit derselbigen ist wie üblich auch in Stuttgart der Hauseigentümer verantwortlich. Dieser kann die Verantwortung auf die Mieter oder einen Hausmeister übertragen. Dabei sind diese Arbeiten vom Gesetzgeber her nach Bedarf durchzuführen und nicht im Rahmen der wöchentlichen Kehrwoch‘, die von vielen Stuttgartern dennoch (im Rahmen von Hausordnung oder Mietvertrag) aufrechterhalten wird.

Entdecken

In und um Stuttgart gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Hier muss sich niemand langweilen. Egal bei welchem Wetter.

Zahlreiche Cafés, Bars und Restaurant bieten etwas für jeden Geschmack. Die Parks und Grünanlagen laden an warmen Sommertagen zum Verweilen ein. Und ganz schnell bist du auch mit dem Fahrrad, den Öffentlichen oder dem Auto raus aus der Stadt und so richtig im Grünen. Hier lässt es sich herrlich wandern zwischen Neckar und Weinbergen. Und ach ja, sowieso, der Wein…

Kultur

Stuttgart wartet mit einem regen Kulturprogramm auf. Staatsoper, Theater, Kleinbühnen. Und die Neue Staatsgalerie öffnet mittwochs sogar kostenfrei ihre Pforten. Hier gibt es Kunst ab dem späteren Mittelalter bis hin zur Moderne zu betrachten.

Freizeitparks und Ausflugsziele

Für Familien und Kinder halten Stuttgart und Umgebung wunderbare Ausflugsziele bereit. Da sind die „Klassiker“ wie der Stuttgarter Zoo Wilhelma und der Märchenpark Ludwigsburg, aber auch moderne Attraktionen wie Tripsdrill bei Cleeborn und der Indoorfreizeitpark Sensapolis. Immer wieder einen Besuch wert sind auch der Freizeitpark Traumland und die Bärenhöhle auf der Schwäbischen Alb. Und die genannten sind nur ein kleiner Ausschnitt der Freizeit-, Tier- und Wildparks, die es in Stuttgart und Umgebung zu entdecken gibt.

Sport und Abenteuer

Wer seine Freizeit gerne aktiv erlebt, der findet zahlreiche Möglichkeiten, in Stuttgart seinen Hobbys nachzugehen oder neue Hobbys zu entdecken. Mit der Freestyle Akademie findet man in Rutesheim die größte Halle für Skifahrer und Skater. Das Café Kraft und das Kletterzentrum Stuttgart bieten Kletterfans alles, was sie brauchen. Und von den Fahrrad- und Mountainbikerouten, den Wanderwegen, Kanutouren und Kletterwäldern der Umgebung wollen wir hier gar nicht erst anfangen.

Sehenswürdigkeiten

Neu in der Stadt? Da gehört es doch zum guten Ton, sich mit den Sehenswürdigkeiten und der Historie vertraut zu machen:

  • Ein wenig außerhalb der Innenstadt steht der Fernsehturm. Wer hier rauffährt bekommt schon mal einen wunderbaren Überblick von oben über die neue Heimat.
  • Auch von der Karlshöhe aus bekommt man einen tollen Ausblick über Stuttgart geboten. Zudem gibt es dort oben Spiel- und Sportplätze. In den Sommermonaten ist der Biergarten auf der Karlshöhe ein beliebtes Ausflugsziel.
  • Selbst als Radfahrer aus Überzeugung kommt man an Autos in dieser Stadt nicht vorbei. Das Porsche- und das Mercedes-Benz-Museum sind in Stuttgart beliebte Ausflugsziele.
  • Im Schloss Rosenstein befindet sich das Staatliche Museum für Naturkunde. Auch der kleine Schlosspark ist eine Besichtigung wert.
  • Das 1746 errichtete Neue Schloss war früher einmal die Residenz von Königen und den württembergischen Herzögen. Inzwischen beherbergt es Ministerien und Verwaltungseinrichtungen. Besichtigen kann man es dennoch im Rahmen einer Führung durch das Gebäude. Zudem lohnt sich ein Ausflug in den zugehörigen Park. Direkt neben dem Schloss liegt das Kunstmuseum Stuttgart. Hier gibt es wechselnde Ausstellungen zu sehen. Ein Fokus liegt auf regionalen Künstlern.
  • An Schlössern mangelt es Stuttgart wirklich nicht. Neben dem Neuen Schloss ist auch das Schloss Solitude sehenswert. Das prächtige Gebäude liegt etwas außerhalb der Stadtmitte leicht erhöht auf einem Hügel. So bietet nicht nur der Bau an sich, sondern auch der Blick vom Schloss großartige Aussichten. Spaß machen besonders die Themenführungen durch das Rokoko-Gebäude.
  • Ein weiteres historisches Highlight ist die Stuttgarter Stiftskirche. Diese steht bereits seit dem 12. Jahrhundert in zentraler Lage der Stadt. Die Führungen durch die Kirche werden kostenlos angeboten. Wer einen Besuch am Samstag einplant, kann diesen mit einem Rundgang über den kleinen Markt verbinden, der wöchentlich vor der Kirche stattfindet.
  • Im Gegensatz zur weitbekannten Stiftskirche ist die Johanneskirche am Feuersee schon beinahe ein Geheimtipp. Dabei ist der Blick auf die Johanneskirche mit den Wasserspielen im Vordergrund auf jeden Fall einen Gang in die Weststadt wert.

Unterwegs in Stuttgart

Mit dem Auto durch Stuttgart fahren kann die Hölle sein. Die Stadt ist berühmt für ihre Staus. Gerade zu den Stoßzeiten ist daher dringend dazu zu raten, das Auto stehen zu lassen – nicht zuletzt der Stuttgarter Luft zuliebe.

Stuttgart Fahrverbot

Die Belastung der Luft durch Stickoxide ist in vielen deutschen Großstädten ein Problem. Stuttgart ist davon leider besonders stark betroffen. Im Jahr 2018 waren die Stickoxidwerte in 35 Städten höher als erlaubt. Am höchsten waren sie mit 71 Mikrogramm pro Quadratmeter in der baden-württembergischen Hauptstadt. Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm pro Quadratmeter. Feinstaub bzw. Stickoxide sind gesundheitsschädlich. Und einer der Hauptverursacher der Luftverschmutzer sind Dieselfahrzeuge. Daher gilt seit dem 1. Januar 2019 ein ganzjähriges Fahrverbot für Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 4/IV und schlechter im gesamten Stadtgebiet.

Wie kommt man sonst in Stuttgart gut von A nach B? Radfahren ist in Stuttgart nicht jedermanns Sache, da es viel auf und ab geht. Da braucht es für längere Wege schon ein wenig Kraft. Eine tolle Alternative ist ein E-Bike. Und Glücklicherweise ist der öffentliche Nahverkehr in Stuttgart sehr gut ausgebaut. Tatsächlich bietet die Stadt eines der am dichtesten ausgebauten Nahverkehrsnetze in Deutschland. Mit dem VVS, dem Stuttgarter Verkehrs- und Tarifverbund, kannst du schnell und bequem in der Stadt unterwegs sein und auch die Anbindung an die umliegenden Gemeinden ist sehr gut – und das auch noch nach ein Uhr in der Nacht. Am 1. April 2019 tritt zudem die große Tarifreform des VVS in Kraft. Durch die Reform soll nicht nur die Aufteilung der Tarifzonen übersichtlicher werden. Für viele Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs wird das Fahren mit Bus und Bahn zudem deutlich günstiger. Auf diese Weise sollen noch mehr Pendler und Gelegenheitsfahrer dazu gebracht werden, vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr umzusteigen.

Das Klima in Stuttgart

Wer nach Stuttgart zieht, kann sich auf ein angenehm gemäßigtes Klima freuen. Die Wetterlage ist hier geprägt von der Lage der Stadt im Neckarbecken, die Abschirmung durch den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und den Schurwald östlich der Stadt sowie durch das Strom- und Heuchelberggebiet im Nordwesten. Das Temperaturmittel liegt bei 10 Grad im Stadtkern und 8,5 Grad in den Randgebieten. Das Klima ist angenehm, doch hat die Stadt ein massives Problem mit Luftverschmutzung durch Feinstaub, das jedoch seit Januar 2019 aktiv durch Fahrverbote angegangen wird.

Mit wenig Zeit nach dem Umzug stilvoll dekorieren – 6 Tipps

Mit wenig Zeit nach dem Umzug stilvoll dekorieren – 6 Tipps

Du bist gerade umgezogen und hast nun endlich alle Kisten ausgeräumt? Dann hast du die meiste Arbeit auf jeden Fall bereits getan und kannst dich nun endlich den schönen Dingen in deinem neuen Zuhause widmen: der Dekoration. Sobald nach einem Umzug das Chaos beseitigt ist und alles seinen neuen Platz gefunden hat, wirkt das neue Zuhause bei vielen recht kühl und unpersönlich. Wo in dem alten Heim noch Andenken, Kerzen und Zeug rumlagen, herrscht häufig im neuen Zuhause sterile Leere. Denn so ordentlich wie du bist, hast du dich natürlich von allem Überflüssigem vor dem Umzug getrennt. Daher wird es jetzt Zeit für neue Dekoration. Wir zeigen dir, wie du auch mit wenig Einsatz eine stilvolle, persönliche Note in dein neues Zuhause bringst.

1. Grün ist schöner – Zeit für Pflanzen

Du stehst auf einen modernen Wohnstil? Da sich dieser vor allem durch gradlinige und zeitlose Deko auszeichnet, solltest du, um für das gewisse Etwas zu sorgen, mit Pflanzen einen Blickfang setzen. Das kann dir zum Beispiel mit Pflanzkübeln gelingen – durch ihre minimalistische Aura passen sie perfekt zu einem modernen Wohnstil. Und das Beste an Pflanzkübeln: Sie verschönern jeden kühlen Raum mit nur wenigen Handgriffen. Du kannst sie bequem online bestellen, mit zwei Handgriffen zusammenbauen, setzt deine Pflanzen ein und fertig. Vor allem für diejenigen, die Haustiere haben, sind Pflanzkübel besonders geeignet, da die kleinen Lebewesen dort nicht so schnell rankommen.

2. Es werde Licht – kleine Lichtquellen sorgen für Gemütlichkeit

Häufig wird beim Dekorieren das Thema Licht völlig außer Acht gelassen. Nach vielen Umzügen hängen auch noch an Monaten die Baulampen von der Decke. Dabei macht Licht so viel aus! Zugegebenermaßen ist das Anbringen von Deckenleuchten nicht immer ein Kinderspiel, aber neben den klassischen Deckenleuchten gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, wie du mit Licht dein Zuhause verschönern kannst: Bodenleuchten, Lichterketten, Stehleuchten, LED Strips. Dies sind nur einige Ideen, die du schnell als Dekoelement platzieren kannst und die aus einem kühlen Raum eine Oase zum Wohlfühlen zaubern.

3. Nicht den Fußboden vergessen – mit Teppichen die Räume abrunden

Beim Thema Dekoration denken wir oft zunächst an Kerzen, Bilder, Vasen, Skulpturen und Krimskrams. Dabei übersehen wir oft das Offensichtlichste. Mit einem Teppich kannst du einen ungemütlichen Raum perfekt abrunden. Er sorgt nicht nur, dass es in einem leeren Raum weniger hallt, sondern lädt richtig zum Wohlfühlen sein. Und die Zeit, einen Teppich auszusuchen und auszurollen, hat doch wirklich jeder.

4. Offene Schränke für eine persönliche Note

HängeregalBevor du gleich die Hände über dem Kopf zusammenschlägst, weil du offene Schränke für Staubfänger hältst – wir meinen Vitrinen oder Schränke mit einer glasähnlichen Tür. Anstatt zum Beispiel deine Bücher-oder DVD-Sammlung hinter geschlossenen Türen aufzubewahren, kannst du diese durch Türen mit einer Glasfront ersetzen und deinem Zuhause so mehr Persönlichkeit verleihen. Im Schlafzimmer kannst du deine Kleidung durch einen Schrank mit einer „durchsichtigen“ Schranktür in Szene setzen – da deine Kleidung natürlich nur als Dekoelement rüberkommt, wenn sie wohl geordnet ist, hast du auch immer gleich einen Anreiz, deinen Kleiderschrank aufzuräumen. Zwei Fliegen mit einer Klappe!

5. Kissenlandschaften nicht nur auf dem Sofa

Nach dem Umzug: Wohnzimmer einrichten - So gelingt es!Falls du bisher auf deinem Sofa lediglich die Kissen liegen hast, die beim Kauf damals dabei waren, kannst du diese zunächst durch weitere ergänzen. Am besten wählst du dafür eine andere Farbe, um einen Akzent zu setzen. So wird dein Sofa zu einer echten Kuschelzone. Zudem kannst du auch noch an vielen weiteren Orten Kissen verteilen, beispielsweise auf Stühlen als zusätzliches Sitzpolster oder in der Nähe deiner Heizung, um dort eine richtige Kissenlandschaft zu errichten.

6. Mit Spiegeln den Raum vergrößern

Vor allem in kleinen Räumen kann Deko schnell unruhig wirken und den Raum chaotisch aussehen lassen. Eine coole Idee, den Raum optisch größer aussehen zu lassen und gleichzeitig durch Deko trotzdem für Gemütlichkeit zu sorgen, sind kleine Spiegelelemente. Diese lassen sich schnell und einfach an die Wand kleben – ganz ohne Bohren und großen Aufwand.

Tipps für den günstigen Hausbau

Tipps für den günstigen Hausbau

Immer wieder finden Umzüge ja vor allem deswegen statt, weil man sich entschließt sesshaft zu werden und selber ein Haus zu bauen. Dieser Beitrag gibt ein paar Tipps für den günstigen Bau eines Hauses.

Die meisten Bauherren starten die Errichtung der eigenen vier Wände mit wenig Eigenkapital und müssen die Kosten im Zaum halten. Dazu bieten sich mehrere Möglichkeiten an, die bereits bei der Planung berücksichtigt werden sollten. Wie Sie Ihr Haus vergleichsweise günstig bauen können, erklären dir die nachfolgenden Tipps.

Gemeinsam mit dem Architekten die Baukosten im Griff behalten

Obgleich ein Architekt für seine Dienstleistungen honoriert werden muss, ist seine Einbeziehung bereits in der Planungsphase vorteilhaft. Mit ihm kann ein Konzept erarbeitet werden, dass den finanziellen Möglichkeiten entspricht und gleichzeitig optimalen Wohnkomfort gewährleistet. Der Fachmann berät zur Wahl des geeigneten Grundstücks und informiert im Vorfeld der Planung über mögliche Einsparpotenziale. Mit dem Architekten halten Sie die Grundstückskosten im vertretbaren Rahmen und vermeiden teure Fehler beim Baukörper.

Mit der richtigen Bauweise sparen

Häuser in Fertigbauweise setzen sich immer mehr durch und verdrängen die aufwendig gemauerten Gebäude. Vorgefertigt und mit Installationen ausgestattet, werden Gebäudeteile heutzutage innerhalb weniger Tage errichtet. Verkürzte Bauzeit trägt maßgeblich zur Kostensenkung bei. Moderne Fertighäuser sind facettenreich vielfältig und haben ihren einstigen Ruf als Eigenheime von der Stange längst abgelegt. Sie bieten geschickte Grundrissaufteilung und erfüllen höchste Ansprüche in Bezug auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Sparpotenzial bei der Finanzierung nutzen

Durch die richtig gewählte Finanzierung wird das Haus spürbar günstiger. Der Baufi 24 Finanzierungsrechner ermöglicht dir, risikolos im Vorfeld verschiedene Szenarien durchzuspielen. Berechnen Sie deine Finanzierung mit unterschiedlichen Darlehensbeträgen bei manuell vorgegebener Sollzinsbindung und Tilgung. Mit etwas Geduld findest du den für deine Situation geeigneten Finanzierungsplan mit verkraftbaren Raten.

Eigenkapital wirkt sich immer positiv bei der Verhandlung mit Kapitalgebern aus. Sie benötigen eigene Mittel zudem immer häufiger zur Deckung der Baunebenkosten. Letztlich neigen Banken bei vorhandenem Eigenkapital öfter zur Bewilligung des Antrags zu niedrigeren Zinssätzen.

Sinnvoll kann es auch sein, außerplanmäßige Tilgungen zu vereinbaren, wenn beispielsweise in absehbarer Zeit eine Kapitallebensversicherung ausgezahlt wird oder eine Erbschaft zu erwarten ist.

Energieeffizient bauen zahlt sich aus

Dach richtig dämmen, DachdämmungOptimale Dämmung von Dach und Wänden ist heutzutage bereits gesetzlich vorgeschrieben. Weitere Möglichkeiten bieten sich bei der Energiegewinnung auf dem eigenen Dach an. Durch eine Solaranlage für den Eigenbedarf senkst du die Energiekosten und damit deine monatlichen Belastungen erheblich. Es gilt, eine optimale Kombination von Sonnenkollektoren und Photovoltaikpanels zu finden, um möglichst unabhängig von externer Energie-Belieferung zu sein. Für derartige Vorhaben gibt es Fördergelder und zinsgünstige Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Eigenleistung kann den Hausbau erheblich verbilligen

Natürlich haben die wenigsten Bauherren ausreichende Kenntnisse, um die eigenen vier Wände ganz in Eigenregie hochzuziehen. Indes können aber einzelne Abschnitte wie beispielsweise der Innenausbau von begabten Bauherren übernommen werden. Böden verlegen oder Wände streichen sind Arbeiten, die durch Zeitaufwand kostenintensiv sind, aber von handwerklich versierten Eigenheimbesitzern selbst durchgeführt werden können. Das Gleiche gilt für die Außenanlagen, der Garten vor und hinter dem Haus lässt sich bei schönem Wetter in der Freizeit nach individuellen Vorstellungen gestalten.

Eigenkapital, Eigenleistungen und die Einbeziehung eines Architekten können den Hausbau erheblich verbilligen. Durch die geschickte Finanzierung werden die monatlichen Raten im verträglichen Rahmen gehalten. Sinnvoll ist in diesem Kontext, Sicherungen für unvorhersehbare Ereignisse wie Krankheit oder Arbeitslosigkeit einzubauen.

Das richtige Umzugsunternehmen finden

Das richtige Umzugsunternehmen finden – Tipps für einen stressfreien Wohnungswechsel

Tipps für einen stressfreien Wohnungswechsel

Wenn du schon einmal umgezogen bist, weißt du sicher, wie schwer so eine Waschmaschine werden kann, wenn sich ihr neuer Arbeitsplatz im vierten Stock befindet. Oder wie viele Umzugskartons du brauchst, um deine DVD-Sammlung sicher in dein neues Zuhause zu verfrachten. Muskelkraft, Zeit und Nerven sind hier gefragt. Naja, und das passende Transportmittel brauchst du natürlich auch. Zum Glück gibt es Profis, die sich für dich darum kümmern. Damit die teure Standuhr von Großtante Heidi ohne Kratzer an ihren neuen Platz gelangt, kannst du ganz einfach ein Umzugsunternehmen engagieren. Wie das geht und was du dabei beachten musst, erfährst du hier.

Umziehen mit Möbelpackern – aber wie?

Bevor es zum Umzug kommt, musst du dir darüber Gedanken machen, was zu tun ist. Dazu gehören natürlich ganz praktische Dinge (Welche Möbel behältst du? Muss entrümpelt werden?), aber auch bürokratische Pflichten (Mietervertrag kündigen? Telefon- und Internetvertrag ummelden?). Das kann dir leider niemand abnehmen. Bei den ganzen Aufgaben den Überblick zu behalten ist nicht leicht. Spezielle To-Do-Listen können dir helfen, deinem Umzug eine Struktur zu geben.
Am großen Tag lautet das gesetzte Ziel: alles muss von A nach B. Wenn du viele starke/flexible Freunde hast und ein Umzugs-LKW vor deiner Haustüre steht, dann heißt es: Ab ins neue Eigenheim! Alles nicht der Fall? Kein Problem, hol dir Hilfe! Mit den folgenden drei W-Fragen findest du den passenden Dienstleister:

1. Was erwartest du von einem Umzugsunternehmen

Zuallererst muss dir klar sein, was so ein Unternehmen für dich tun soll und wo du selbst Hand anlegen willst. Überlege dir diese Modalitäten am besten schon frühzeitig. Eventuell brauchst du gar kein Rundum-Sorglos-Paket und dir reicht eine einfache Spedition für deine Möbel. Beachte: Je mehr du in fremde Hände gibst, desto teurer wird dein Umzug. Auch um die Haftungsbedingungen musst du dir Gedanken machen. Entscheide also umsichtig, ob dein Fokus auf Quantität oder Qualität liegt. Eine Firma, die sich mit Schnelligkeit rühmt, gibt eventuell weniger Acht auf die Sicherheit deines Hab und Guts.

2. Wie finde ich das passende Unternehmen?

Bei Umzugsunternehmen richtig sparenBenutze mehr als einen Kanal, um dich über Anbieter zu informieren. Vielleicht sind Familienmitglieder, Freunde oder Verwandte schon mit Umzugsfirmen in Berührung gekommen. Untersuche die sozialen Netzwerke nach Erfahrungsberichten, z.B. in speziellen Gruppen. Wenn Firma X noch nie einen Flügel transportiert hat, solltest du deinen Steinway für fünfzigtausend Euro besser von einem Profi überführen lassen. Im Internet existieren darüber hinaus etliche Vergleichs- und Bewertungsportale wie dieses, in denen User ihre Zufriedenheit (oder Unzufriedenheit) zum Ausdruck bringen können. Hier und hier gibts weitere Tipps zur Beauftragung von Umzugsunternehmen.

Wo kannst du suchen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Dienstleister zu finden, der deinen Wünschen entspricht. Neben der analogen Suche in Zeitungen oder den üblichen Firmenverzeichnissen (z.B. in Telefonbüchern), bietet dir das Internet die wohl umfassendsten Angebote. Wenn du keine Lust hast, durch hunderte von Seiten zu blättern, kannst du direkt auf ein Branchenbuch zugreifen, das online zur Verfügung steht. Dort erhältst du alle Infos, die du brauchst, um deine Umzugsprofis zu kontaktieren. Eine feste Adresse und eine eingetragene Festnetznummer sind ein gutes Zeichen, so kannst du dir sicher sein, dass das Unternehmen eine gewisse Seriosität an den Tag legt.

Eiliger Umzug – wenn es besonders schnell gehen muss

Eiliger Umzug – wenn es besonders schnell gehen muss

So manches Mal kommt alles wie im Flug. Das Jobangebot ist perfekt, die Stelle kann kurz darauf angetreten werden, allerdings ist sie in einem ganz anderen Bundesland. Manchmal wird auch der Platz an der sehnlichst gewünschten Uni frei, doch um den Platz zu erhalten, ist ein rascher Umzug notwendig. Und schon kommen die Probleme auf. Für gewöhnlich wird ein Umzug in andere Städte oder Bundesländer umfangreich geplant. Aber wie klappt dies, wenn einfach keine Zeit für die Planung da ist? Dieser Artikel gibt Tipps.

Systematisch packen

Meistens muss ein schneller Umzug in wenigen Umzugstagen erfolgen. Wer quer durch die Republik reist, der hat zudem kaum Gelegenheit, häufiger von A nach B zu fahren. Das Packen der Kisten und Koffer muss daher systematisch und sinnvoll erfolgen. Das spart Zeit, Platz und zuletzt auch noch Kosten:

  • Notwendigkeiten – die Notwendigkeiten sind die Dinge, die sogleich am neuen Wohnort zugegen sein müssen. Umziehende sollten diese gesondert bereitlegen und so sortieren, dass sie komplett in das eigene Auto passen. Zu diesen Habseligkeiten gehören Kleidung, Unterlagen, notwendige Elektrogeräte, aber auch Medikamente oder Haustiere samt Zubehör. Diese Kisten, Koffer und Behältnisse werden mit dem eigenen Auto transportiert und können notfalls auch in ein Pensionszimmer.
  • Kisten – längere Umzüge werden zumeist mit einem Umzugsunternehmen oder aber einem gemieteten Wagen durchgeführt. Hier gilt, dass die Umzugskisten systematisch und plausibel gepackt werden. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn der neue Job bereits während des Umzugs angetreten wird. Wer hier nicht sauber packt, der sucht sich später in der knappen Freizeit sprichwörtlich einen Wolf. Grundsätzlich gilt: Kisten nach Räumen sortieren, Kisten beschriften, Kisten tragbar packen. Weitere Tipps zum richtigen Packen beim Umzug.
  • Möbel – hier muss überlegt werden, wie die Möbel am besten transportiert werden können. Das Auseinanderbauen spart Platz im Wagen, bedeutet jedoch einen größeren Zeitaufwand beim Ab- und Aufbauen. Bei zerlegten Möbeln sollten die Einzelteile gut mit Kreppband zusammengeklebt werden. Ein Einfrierbeutel mit den Schrauben wird beschriftet an die Teile geklebt. Beides ist wichtig, denn im Durcheinander ist es sonst schwer, das Regalbrett von der Bettumrandung zu unterscheiden. Und spätestens Schrauben und Inbusschlüssel lassen sich ohne Kennzeichnung kaum noch einem Möbelstück zuordnen.

Generell sind gerade Umzüge über lange Strecken perfekt, um sich neu zu sortieren und aufzuräumen. Es sollte wirklich überlegt werden, welche Möbel, Kleidungsstücke und Habseligkeiten noch mitgenommen werden.

Formalitäten an einem Tag erledigen

Mit einem Umzug in ein neues Bundesland stehen viele Gänge an. Diese lassen sich aber durchaus vorab schon so planen, dass sie möglichst an einem Tag zu erledigen sind:

  • Ummeldung – sie muss im Bürgeramt innerhalb von zwei Wochen erfolgen. Der Vermieter ist verpflichtet, eine Bescheinigung auszustellen. Achtung: Für die Ummeldung ist der Personalausweis notwendig. Ist dieser noch gültig? Wenn nicht, sollte er schon vorab erneuert werden. Es ist einfacher, einen neuen Aufkleber drauf zu kleben, als bei notwendigen Behördengängen erst wochenlang auf den neuen Personalausweis warten zu müssen.
  • Autoauch dieses muss umgemeldet werden. Hier gilt: Prüfen, ob eine Ummeldung online möglich oder wenigstens vorzubereiten ist. Weitere Tipps zur Auto-Ummeldung hier.
  • Bank – hier kommt es darauf an, welche Bank aktuell genutzt wird und ob diese weiterhin behalten werden soll. Bei Post- und Volksbanken, wie auch bei den Sparkassen ist meist ein Umzugsservice möglich. Die alte Bank versendet dafür alle notwendigen Unterlagen an die Filiale der neuen Stadt.

Auf der anderen Seite müssen Verträge gekündigt oder umgeschrieben werden. Auch hier gibt es Optionen:

  • Kündigung – sollen die Verträge gekündigt werden? Das muss rechtzeitig erfolgen, wobei es hier durchaus Online-Services gibt, die diese Aufgabe übernehmen. Der Service kostet zwar eine Gebühr, doch müssen sich Verbraucher sonst um nichts kümmern.
  • Ummeldung – DSL und Telefon kann teilweise mit zum neuen Wohnort genommen werden. Da jedoch beim Telefon zumindest eine neue Rufnummer notwendig ist, muss der Wechsel frühzeitig gemeldet werden. Eine Kündigung wegen Umzug ist übrigens oft nicht möglich, wenn derselbe Anbieter an dem neuen Wohnort auch tätig ist.
  • Neue AnbieterStromanbieter wechseln beim Umzug? Das ist eigentlich schon fast der Normalfall. Eine schnelle Internetsuche mit Anbietervergleich offenbart schnell günstige Tarife. Weitere Tipps dazu habe ich hier zusammengefasst.

Schnell Hilfe organisieren

Kaum jemandem gelingt ein Umzug ohne fremde Hilfe. Auch darf nicht jeder einen Umzugstransporter fahren, sodass hier wieder ein Dritter einspringen muss. Aber was ist in diesem Bereich möglich?

  • Verwandte/Freunde – sie sind natürlich die erste Wahl. Während Verwandte in der Regel ohnehin helfen, bietet es sich trotzdem auch bei ihnen an, sie mit einer Belohnung zu locken. Letztendlich ist jeder Umzug schöner, wenn am Ende ein leckeres Essen wartet. Achtung: Bei Umzügen in andere Bundesländer ist die Unterbringung zu bedenken. Niemand schafft es, an einem Tag von Rostock nach Freiburg und zurück zu fahren.
  • Umzugshelfer – gerade online gibt es ausreichend Portale, die mitunter Umzugshelfer zur Verfügung stellen. Auch über Studentennetzwerke oder Minijobportale lassen sich oft Kräfte finden. Mehr Tipps gibt es hier und hier.
  • Unternehmen – diese Option kostet zwar deutlich, bietet aber einen Rundumservice. Umzugsunternehmen können die alte Wohnung leerräumen und die Möbel direkt zum neuen Ort bringen, ohne dass jemand vor Ort ist. Zudem sind die Habseligkeiten während des Umzugs versichert. Aber auch hier gilt: Die Angebote vergleichen und genau abklären, welche Arbeiten enthalten sind und welche nicht. Hier gibts mehr Infos zu Umzugsunternehmen.

Generell kommt es natürlich darauf an, was eigentlich transportiert werden muss. Wer zum Studium aus seinem Kinderzimmer auszieht und in eine kleine Einzimmerwohnung zieht, der kommt mühelos mit einem üblichen VW-Transporter aus, der mit dem üblichen Führerschein gefahren werden kann. Wer jedoch schon mitten im Leben steht und eine 100-Quadratmeterwohnung ans andere Ende der Republik transportieren muss, der wird mit einem Umzugsunternehmen bessergestellt sein.

Umzugskosten: Was kostet ein Umzug + die besten Spar-Tipps
Gut gepackt ist halb gewonnen – wer platzsparend packt, erspart sich eventuelle Zusatzfahrten.

Fazit – gut geplant ist weniger Stress

Selbst der kurzfristige Umzug kann gut geplant sein, wenn nur systematisch vorgegangen wird. Wichtig ist, zu überlegen, ob der Umzug tatsächlich selbst gestemmt werden kann. Im Ernstfall ist ein Umzugsunternehmen noch immer günstiger, als mehrere hundert Kilometer doppelt und dreifach zu fahren.