Einen Umzug ins Ausland planen – die Herausforderung des Auswanderns richtig angehen

Immer mehr Deutsche entscheiden sich dafür ihre Heimat zu verlassen und ein neues Kapitel in einem anderen Land aufzuschlagen. Dabei können die Gründe für das Auswandern sehr vielseitig sein. Ob ein Job mit besseren Verdienstmöglichkeiten, die große Liebe oder die Sehnsucht nach Veränderung – ein Umzug ins Ausland hat für einige Menschen so einige Vorteile. Dabei lässt sich die Herausforderung eines Umzugs ins Ausland nur mit der richtigen Planung bewältigen. Denn ein die Ausreise kostet oftmals viel Geld und strapaziert die Nerven. Der Neuanfang im Ausland muss an zwei Fronten organisiert werden, wodurch viele Auswanderer wichtige Schritte nicht mit der nötigen Sorgfalt beachten. Die Planungen für das Auswandern sind selten innerhalb von wenigen Wochen zu schaffen. So sollte der Start im neuen Land gut organisiert werden. Aus diesem Grund haben wir Ihnen eine Reihe von Tipps und Tricks zusammengefasst, die dir bei den Planungen für einen Umzug ins Ausland unter die Arme greifen.

Umzug ins Ausland mit spezialisierten Umzugsunternehmen angehen

Internationale Umzüge sollten immer mit einem professionellen Umzugsunternehmen geplant werden. Denn die Hilfe einer Spedition kann die Herausforderung eines Umzugs ins Ausland um ein Vielfaches erleichtern. So sollte man sich schon frühzeitig mit einem spezialisierten Umzugsunternehmen für internationale Umzüge in Verbindung setzen, um die schon bei der Einreise auf sein ganzes Hab und Gut zurückgreifen zu können. Hier bietet es sich vor allem an im Internet nach Umzugsunternehmen Ausschau zu halten. Viele professionelle Unternehmen zeigen mit entsprechenden Referenzen, dass sie schon mehrere Umzüge ins Ausland erfolgreich geplant und bewältigt haben. Umso früher man sich mit einem Speditionsunternehmen austauscht, desto mehr Geld kann man sparen. Auch sollte man ein Vergleich verschiedener Umzugsunternehmen nicht scheuen.

Wichtige Dokumente rechtzeitig anfordern

Vor jedem Neustart ist es wichtig sich über die Aufenthaltserlaubnis, die Arbeitserlaubnis oder notariell beglaubigte Dokumente wie Geburtsurkunden und Heiratsurkunden zu kümmern. Dabei ist ein Umzug in das europäische Ausland meistens mit nicht so großem Aufwand verbunden wie bei einer Ausreise in das nichteuropäische Ausland. Hier sollte man rechtzeitig planen und darauf achten alle Dokumente so schnell wie möglich anzufordern. Denn oftmals benötigt man wichtige Dokumente auch in der Landessprache, wodurch es manchmal zu Wartefristen von bis zu zwei Monaten kommen kann. Bei den Planungen für den Umzug ins Ausland sollten Dokumente deshalb direkt zu Beginn beantragt werden. Auch beim Thema Versicherungen sollte man sich rechtzeitig informieren, um sicherzugehen welche Versicherungen auch im Ausland beibehalten werden können.

Die wichtigsten Worte in Landessprache

Auswanderer, die in ein fremdes Land ziehen und nicht ein Wort der Landessprache verstehen kann ich immer nicht verstehen. Gerade in den ersten Tagen nach den Umzug gibt es so viel zu erledigen (Behördengänge, Kindergarten, Arbeitgeber, …), dass es einfach gut ist wenn man wenigstens die wichtigsten Worte in der Sprache der neuen Heimat sprechen kann und hier keine zusätzliche Hürde vorfindet. Also: Vor dem eigentlichen Umzug, mach doch schon mal einen Sprachkurs. Der hilft vielleicht ja sogar um mit anderen potentiellen Auswanderern in Kontakt zu kommen. Austausch ist immer gut und wer bereits erste Kontakte in Deutschland knüpft hat es später sicher leichter.

Auswandererforen im Internet

Apropos Austausch! Im Internet gibt es zahlreiche Auswandererforen (z.B. www.auswandererforum.de oder https://www.auswandern-webforum.de) Hier kann man sich vorab prima mit anderen Auswanderern kurzschließen und erhält von Leuten die bereits ausgewandert sind wichtige Insidertipps zum neuen Wohnort. Das kann echt eine große Hilfe sein.

Verträge vorab prüfen

Oft kommen mit Beginn des neuen Lebensabschnitts auch zahlreiche Verträge auf einen zu. Ein Mietvertrag wird unterschrieben, ein Arbeitsvertrag, vielleicht Verträge im Rahmen einer selbständigen Tätigkeit. Fast immer sind diese Verträge in Landessprache und nach Landesrecht verfasst. Entsprechend können böse Überraschungen in den Verträgen lauern, die einen auch mal die Existenz kosten können.

Mein Tipp: Lass dir die Verträge am besten rechtzeitig via E-Mail schicken und lass diese von einem Fachmann prüfen. Selbst wenn du Sprachkenntnisse hast: Suche dir jemanden, der vertraglich fit ist in der Sprache und der sich mit den rechtlichen Begebenheiten Vorort auskennt. Keiner will in den ersten Tagen des neuen Lebens auch noch rechtliche Auseinandersetzungen am neuen Wohnort führen!

Wichtig ist auch, sich mit den Arbeitsbedingungen und Arbeitsbestimmungen Vorort auseinander zu setzen. Prüft vorab, ob eure Ausbildungen anerkannt werden und ob ihr überhaupt (und unter welchen Umständen) arbeiten dürft. Klingt eigentlich logisch, doch so mancher Auswanderer ist schon daran gescheitert, dass er erst nach der Auswanderung bemerkt hat wie schwer oder unmöglich es ist eine Arbeitserlaubnis zu erhalten.

Hier helfen die regionalen Botschaften in Deutschland weiter.

Das Hab- und Gut rechtzeitig versilbern

Die meisten Menschen haben etliche Vermögensgegenstände. Bei der Auswanderung kann man viele Dinge nicht mitnehmen und da das Leben in Deutschland beendet werden soll, wird Hab und Gut verkauft um das Startkapital für die Auswanderung zu erhöhen.

Ganz wichtig ist es rechtzeitig zu überlegen, was ihr mitnehmen wollt und was hier bleibt. Je eher ihr wisst was verkauft werden sollt, desto mehr Zeit habt ihr um einen potentiellen Käufer zu finden und um Dinge anzubieten. Das ist gut, denn so kommt ihr nicht in die Verlegenheit euer Auto oder die Wohnzimmereinrichtung am Tag des Umzugs unter „Druck“ an den erstbesten und zum niedrigsten Preis verkaufen zu müssen. Sucht euch also rechtzeitig einen Käufer für eure Wertgegenstände, die hierbleiben sollen.

Ausreichend Budget

Ich habe viele Auswanderungen scheitern sehen, weil das Budget nicht ausreichend war. Ich kenne einige Leute, die sind ohne Sorgen aus dem Leben in Deutschland ausgeschieden und waren nach wenigen Wochen wieder zurück – arm wie die Kirchenmäuse. Sorgt dafür, dass ihr ausreichend Budget habt. Informiert euch, was das Leben in der neuen Heimat kosten wird. Stellt Listen mit den zu erwartenden Ausgaben auf und sorgt dafür, dass ihr mindestens für 10 Monate (eher für 12 Monate) ausreichend Reserven habt um notfalls auch ohne Einkommen klar zu kommen!

Ein Plan B gibt Sicherheit

Verwerft euch nicht mit Freunden oder Bekannten hier in Deutschland. Wenn eine Auswanderung scheitert, seid ihr froh, wenn ihr einen Plan B in der Tasche habt und hier Leute kennt, die euch auffangen und helfen wieder ins Leben in Deutschland zurück zu finden. Oft werden mit dem Entschluss, die Zelte in Deutschland abzubrechen auch die Freundschaften innerlich schon beendet. Der Kontakt wird weniger und man beginnt damit sich auseinander zu leben. Das ist aber falsch, denn Freundschaften sind oft über Jahre gewachsen. Sie helfen nicht nur in der Phase der Auswanderung, sondern können auch während der Auswanderung eine wichtige Stütze sein und bei eventuellen Problemen einen Plan B darstellen.

Also: Pflegt Freundschaften (wenigstens) bis zum Schluss und sorgt dafür, dass diese auch in den ersten Monaten der Auswanderung gut erhalten bleiben – auch wenn ihr wisst, dass eine Beziehung über kurz oder lang eher einschlafen wird.

Kinderbetreuung sicherstellen

In den ersten Wochen der Auswanderung gibt’s viel zu regeln. Die Zeit wird stressig werden. Am besten, ihr kümmert euch schon von Deutschland aus um eine ordentliche Betreuung für eure Kinder um in dieser harten Zeit mit vollem Einsatz an den Problemchen der ersten Tage im neuen Land arbeiten zu können.

Übrigens: Hier gibts viel mehr Tipps zum Umzug ins Ausland. Unbedingt weiterlesen!

Der Weg zur Eigentumswohnung – Darauf solltest du bei der Finanzierung achten

Die Zinsen sind seit einigen Jahren historisch niedrig, sodass viele Menschen über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenken. Die eigenen vier Wände haben zahlreiche Vorteile gegenüber einer Mietwohnung. Nicht zuletzt eignet sie sich hervorragend, um für das Alter vorzusorgen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich selber ein großer Freund von Immobilien-Eigentum bin und mehrere weitere Webseiten (z.B. die-grundstückspreise.de oder grundstueckspreise.net) in diesem Bereich betreibe.

In diesem Artikel möchte ich auch wichtige Aspekte eingehen, damit der Kauf der Eigentumswohnung für dich ein Erfolg wird.

Das eigene Budget richtig kalkulieren

Natürlich haben viele Verbraucher den Wunsch, eine luxuriöse und geräumige Eigentumswohnung zu kaufen. Doch der Kauf einer eigenen Wohnung sollte in erster Linie zum verfügbaren Budget passen. Du solltest dir daher die Frage stellen, welches Budget für die Abzahlung eines Kredits zur Verfügung steht. Dazu sollten alle Einnahmen und Ausgaben übersichtlich gegenübergestellt werden. Die Summe, die bei dieser Rechnung übrig bleibt, kann als Budget in die Eigentumswohnung investiert werden. Es ist jedoch ratsam, einen Sicherheitspuffer einzukalkulieren, falls sich an der Einnahmesituation etwas ändert.

Die Anschaffungskosten und das vorhandene Eigenkapital ermitteln

Kaufinteressenten müssen bei der Anschaffung einer Immobilie beachten, dass nicht nur der reine Kaufpreis aufzubringen ist. Zusätzlich zu den Kaufkosten fallen noch Kaufnebenkosten an. Dazu zählen zum Beispiel die Grunderwerbssteuer und die Notarkosten. Die Kaufnebenkosten müssen in die Gesamtkosten einkalkuliert werden und ergeben letztlich die Anschaffungskosten. Als Kaufnebenkosten solltest du ca. 10 % des Kaufpreises der Immobilie kalkulieren. Sie sind jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich hoch.

Beim Kauf einer Wohnung solltest du zusätzlich den Renovierungsbedarf innerhalb der Eigentumswohnung abschätzen und diesen mit einem großzügigen Puffer planen. Einige Arbeiten kann man sicher selber machen, gerade bei älteren Objekten sind schnell Arbeiten notwendig, die man nicht unbedingt alleine machen kann (bei der Elektrik zum Beispiel oder zur Sanierung von Bädern), diese Kosten solltest du mit kalkulieren! Genauso natürlich die Kosten für deinen Umzug. Wie du Umzugskosten kalkulierst zeige ich dir hier und hier.

Ausserdem spielt die Höhe des Eigenkapitals beim Wohnungskauf eine wichtige Rolle. Damit eine Finanzierung von der Bank nicht zu teuer wird, solltest du ca. 20 % der Anschaffungskosten als Eigenkapital mit in die Finanzierung einbringen. Belaufen sich die gesamten Anschaffungskosten auf 300.000,00 EUR, sollten demnach ca. 60.000,00 EUR als Eigenkapital einfließen. Grundsätzlich gilt, dass mehr Eigenkapital die Gesamtkosten einer Finanzierung deutlich senkt. Hierbei gilt nicht nur, dass bei einem niedrigen Nettokreditbetrag auch weniger Zinsen anfallen, sondern auch, dass man bei einem hohen Eigenkapitalanteil in der Regel einen besseren Zinssatz erhält.

Durch eine gute Preisverhandlung kann der Kaufpreis reduziert werden

Im Rahmen eines Immobilienkaufs ist es wichtig, die Kosten möglichst gering zu halten. Ein entscheidender Kostenfaktor ist natürlich der Kaufpreis. Daher sollte es dein primäres Ziel sein, durch eine gute Preisverhandlung den Kaufpreis zu reduzieren. Tipps für eine erfolgreiche Preisverhandlung habe ich hier für dich zusammengefasst. Kaufinteressenten sollten sich auf das Preisgespräch vorbereiten und beispielsweise die Preise ähnlicher Objekte in der Umgebung recherchieren. Der Preis kann außerdem oftmals durch festgestellte Mängel an der Immobilie reduziert werden. Es ist ratsam, einen Sachverständigen hinzuzuziehen, der den Verkehrswert der Immobilie ermittelt. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Verkäufer die Immobilie unbedingt veräußern möchte und nur wenige Kaufinteressenten vorhanden sind. Das eröffnet einen guten Handlungsspielraum. Durch eine geschickte Preisverhandlung können die gesamten Kosten für den Kauf und die Finanzierung einer Immobilie deutlich reduziert werden.

Die Immobilienfinanzierung clever planen und absichern

Die meisten Darlehensnehmer unterschätzen, dass die Gesamtkosten des Kaufs einer Eigentumswohnung sehr stark von der Immobilienfinanzierung abhängen. Daher ist es wichtig, durch einen Zinsvergleich einen guten Zinssatz für die Immobilienfinanzierung zu bekommen. Diesen Zinssatz sollten Käufer dann möglichst lange festschreiben lassen. In Zeiten niedriger Zinsen können sich Darlehensnehmer die Zinsen sichern, wenn sie eine Zinsfestschreibung von 15 oder sogar 20 Jahren vereinbaren. Sind die Zinsen dagegen hoch, bietet sich eine recht kurze Zinsbindung an.

Weiterhin sollte bei Darlehensabschluss die Tilgung clever geplant werden. Es ist ratsam, sich Sondertilgungsmöglichkeiten in den Kreditvertrag integrieren zu lassen. Marktüblich sind 10 % an Sondertilgungen pro Jahr. Außerdem sollte die Tilgung gerade zu Beginn der Rückzahlung höher angesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt zahlen Kreditnehmer nämlich überwiegend Zinsen an die Bank zurück. Mit einer hohen Anfangstilgung wird der Kreditbetrag schneller reduziert, sodass die Restschuld schon zu Beginn deutlich gemindert werden kann. Ich rate dir zu einer anfänglichen Tilgung von mindestens 2-3%!

In jedem Fall solltest du dir rechtzeitig Gedanken um eine (ggf. notwendige) Anschlussfinanzierung machen. Ich bin kein großer Freund von komplexen Finanzierungskonzepten (Stichwort Forward-Darlehen), rate aber jedem sich rechtzeitig nach Kreditabschluss mit dem Thema Anschlussfinanzierung auseinander zu setzen. Wer weiß schon, wie sich die Zinsen innerhalb der nächsten 10, 15 oder 20 Jahre entwickeln? Käufer die heute eine Finanzierung mit einem Zinssatz von 2% abschließen, bekommen unter Umständen große Probleme, wenn der Darlehensvertrag in 10 Jahren ausläuft und das Zinsniveau sich dann bei 4% oder höher bewegt! Vielleicht macht es Sinn einen Bausparvertrag anzuzahlen um niedrige Zinssätze auch in die Zukunft fortzuschreiben.

DIY – 6 Ideen um Dachschrägen auszunutzen

Wir wohnen unterm Dach, juchhe! Dachgeschosswohnungen sind gemütlich. Vor allem wenn der Regen gegen die Schrägen prasselt, kann man kaum ein wohligeres Plätzchen haben. Ein Nachteil der schrägen vier Wände ist jedoch, dass für Nullachtfünfzehn-Möbel nur bedingt Platz ist. Aber mit ein bisschen Geschick kann man den Raum unterm Dach optimal nutzen und bekommt individuellen und günstigen Stauraum für seine Wohnung. Ich verrate Dir heute sechs easy peasy Möglichkeiten, die Dir helfen, den Raum Deiner Dachgeschosswohnung optimal zu nutzen.

Wer in ein Dachgeschoss zieht, wird feststellen, dass einige der vorhandenen Möbel nicht mehr passen. Oder auch einfach nicht so schön aussehen wie in der alten Wohnung, zu wuchtig, zu klobig und unpraktisch. Und wie schafft man sich unterm Dach am besten Stauraummöglichkeiten? Selbst wenn die neue Dachgeschosswohnung von der Quadratmeterzahl her vielleicht sogar größer ist als die alte Wohnung – einrichtungstechnisch wird sie Dich vor die ein oder andere Herausforderung stellen. Darum hier meine sechs Tipps, wie Du auch unterm Dach aus der Not eine Tugend machst.

Tipp 1: Was nicht passt wird passend gemacht

Kniestockregal
Ein Kniestockregal schafft Stauraum

Bevor Du nun Deine alten Sachen verschenkst, im Keller verrotten lässt oder gar auf den Sperrmüll bringst, um Dir vom Schreiner für viel Geld Spezialmöbel anfertigen lässt: manch ein Möbelstück fügt sich mittels ein bisschen Arbeit und ein paar Handgriffen schnell in die neue Umgebung ein. Ideal geeignet sind hierfür beispielsweise Regale aus massivem Holz. Dein wichtigstes Arbeitsinstrument um aus einem nullachtfünfzehn Bücherregal ein individuelles Kniestockregal zu zaubern: Eine Schmiege und eine Säge.

Eine Schmiege – auch Winkelschmiege genannt oder Schrägmaß – ist ein besonders für Dachgeschossbewohner sehr praktisches Werkzeug und leicht im Fachhandel zu finden. Mithilfe der Schmiege können Winkel ganz einfach übertragen werden.

Säge Dir das Regal einfach so zurecht, dass es optimal unter die Dachschräge geschoben werden kann.

Man kann bei einem Kniestockregal natürlich auch ganz auf Marke Eigenbau setzen. Dies erfordert natürlich ein wenig mehr handwerkliches Geschick und Aufwand. Einfache Anleitungen dazu bekommt man beispielsweise auf Baumarktwebsites.

Tipp 2: Stufenweise

Es gibt spezielle Metallkonsolen für Dachschrägen. Mit Hilfe dieser Konsolen können Regalböden und Wandregalbretter ganz einfach an Dachschrägen befestigt werden. Wer die Bretter übereinander gestuft anbringt und verschiedene Breiten und Längen variiert, bekommt schnell individuellen Stauraum.

Tipp 3: Gleitender Übergang

Glasgleittüren oder auch einfache Schiebegardinen können in Dachgeschosswohnungen für tolle Effekte sorgen. Mithilfe von Schienen lassen sie sich einfach vor der Schräge anbringen. Dahinter kann man gut verbergen, was nicht gleich für jeden sichtbar sein soll. Diesen Sichtschutz kann man auch sehr gut mit Tipp 1 und 2 kombinieren.

Tipp 4: Die Würfel sind gefallen

Wer überhaupt nicht sägen und schrauben möchte, der kann mit Regalwürfeln kreativ werden. Denn diese lassen sich auch unter Schrägen prima stapeln. Dabei müssen es hier nicht die klassischen rechteckigen Regalwürfel aus dem Möbelhaus sein. Denkbar ist zum Beispiel auch ein aus alten Wein- oder Obstkisten passend zurechtgestapeltes Regal. Werden die Würfel oder Kisten dann auch noch in verschiedenen Farben bemalt, kann es besonders hübsch aussehen.

Dachgaube Sitzecke
Nischenplätzchen

Tipp 5: Nischen nutzen

Viele Dachgeschosswohnungen haben durch Dachgauben hübsche Nischenplätzchen. Auch dieser Raum muss nicht ungenutzt bleiben. Stelle einfach eine passende Sitzbank oder eine große Holzkiste mit Deckel, auf den Du ein Polster oder viele schöne Kissen legst in die Nische unter das Fenster: Et voilà – fertig ist der neue Lieblingsleseplatz!

Tipp 6: Den Dingen einen Rahmen geben

Manchmal muss man querdenken – oder schräg. Wer sagt denn, dass man Bilder immer an die graden Wände hängen muss? Besonders wenn man großformatige Bilder oder Fotos entlang einer Dachschräge befestigt, kann das großartig aussehen. U-Profile aus dem Baumarkt, die einfach an die Wand geschraubt werden, halten die Bilder sogar mit Rahmen oben und unten am richtigen Platz.