Ein Umzug nach Dresden – die Besonderheiten

Verena Mai vom Dresdner Immobilien Portal sz-immo.de hat uns in einem Gastbeitrag beleuchtet, was es bei einem Umzug speziell in die Elbestadt Dresden so zu beachten gibt – und warum es sich lohnt, gerade in diese Stadt zu ziehen.

Ein Umzug nach Dresden ist eine gute Wahl

Wer einen Umzug nach Dresden plant, der wird nicht enttäuscht. Die Stadt an der Elbe gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Eine traumhaft schöne Altstadt, Kunstschätze von Weltrang, ein lebendiges Szeneviertel und Anschluss ans internationale Kulturgeschehen in Form von Oper, Konzerten, Tanz und innovativen Ausstellungen. Die Stadt ist sehr grün und das Erholungsgebiet Sächsische Schweiz liegt nur wenige Kilometer vor den Toren der Stadt. Zugezogene finden schnell Anschluss, gelten die Dresdner doch als sehr offenherzig.

Willkommen in Elbflorenz

Dresden ist eine Stadt zum Flanieren. Eine Stadt, die beinahe nahtlos in eine zauberhafte Umgebung übergeht. Die Elbe, der Große Garten, die Dresdner Heide – es ist nicht schwer, in Dresden ins Grüne zu kommen, die Sächsische Schweiz ist gerade mal eine halbe Stunde entfernt. Auch sonst sind alle nötigen Zutaten zum Wohlfühlen vorhanden: ein vielfältiges Kulturgeschehen und die verschiedensten Ortsteile.

Unterschiedliche Stadtviertel prägen Dresden

Die Stadtviertel der Stadt zeichnen sich durch eine hohe Vielfältigkeit aus. So hat jeder Stadtteil sein ganz eigenes Gesicht. Ob es nun die mondäne Altstadt mit Kunst und Kultur oder die beschauliche Lage am Elbhang mit Blick auf die Altstadt oder das lebendige Szeneviertel Dresden Neustadt mit Party bis zum Morgengrauen ist – in Dresden findet jeder sein eigenes Viertel.

Daneben ist Dresden eine der grünsten Städte Europas. Zahlreiche Parks und die wunderbaren Elbwiesen laden zum Entspannen ein.

Mondän, spontan oder doch lieber studentisch

Wer es beispielsweise lieber etwas mondäner mag, der kommt in der Altstadt voll auf seine Kosten. Der Stadtteil ist von prächtigen Barockbauten und profanen Herrschaftsbauten geprägt. Hier befinden sich auch viele der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Zwinger, das Residenzschloss und das Terrassenufer sowie die größte Shoppingmeile der Stadt bis hin zum prächtigen Elbpanorama. Das bringt allerdings auch einige Besonderheiten mit sich: Hier zu wohnen ist alles andere als günstig und die Altstadt wird täglich von zahlreichen Touristen besucht.

Das genaue Gegenteil ist die Neustadt. Hier können sich spontane Typen so richtig ausleben. Das Viertel wird von zahlreichen angesagten Clubs, Bars und Kneipen sowie Bistros bevölkert. Fast überall im Viertel gibt es etwas Köstliches zu Essen. In der Neustadt finden die besten Partys in Dresden statt. Hier leben junge, moderne und aufgeschlossene Menschen – ein buntes Gemisch der verschiedensten Leute.

Ein ganz besonderer Stadtteil ist die Südvorstadt. Hier stehen Plattenbauten und moderne Neubauten sowie Altbauten aus dem 19. Jahrhundert nebeneinander. Auch die Technische Universität befindet sich in dem Viertel. Daher wundert es auch nicht, dass viele Studenten aus der ganzen Welt in der Südvorstadt leben.

Umzug sollte gut geplant werden

Wer einen Umzug nach Dresden plant, der sollte gut vorbereitet sein. So lässt sich viel Stress vermeiden. Neben der rechtzeitigen Beschaffung des Verpackungsmaterials, der Planung von Demontage, Transport und Wiederaufbau von Mobiliar und die Organisation der Umzugshelfer, ist auch an die erforderlichen Behördengänge zu denken. Es besteht auch die Möglichkeit, sich von professionellen Dienstleistern helfen zu lassen. Sehr hilfreich sind auch Foren mit Tipps rund um den Umzug. Eine Übersicht der wichtigsten Behörden in Dresden gibt’s hier.

Übrigens: Im zweiten Beitrag meiner neuen Artikelserie zu lebenswerten Städten in Deutschland gucke ich mir die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn etwas genauer an!

Die erste eigene Studentenwohnung – Finanztipps für den Start

Für Studenten, jedoch auch für Auszubildende, ist die erste eigene Wohnung natürlich ein Traum und der erste selbst erfundene Schritt ins Erwachsenenleben. Doch fällt den Wenigsten die Finanzierung der Wohnung leicht. Miete, Kaution und der spätere Unterhalt belastet das oft magere Budget und können durchaus zu Problemen führen. Dieser Artikel gibt einige Tipps, wie die Hürden überwunden werden können.

Die Mietkaution

Sie reißt ein großes Loch in das Budget, doch an ihr kommt niemand vorbei. Die Kaution trifft Studenten oder Auszubildende noch härter, denn in der Regel müssen sie sich gleichzeitig noch einrichten, was natürlich bedeutet, dass in beiden Bereichen Geld fehlt. Die Höhe der Kaution beläuft sich in der Regel auf drei Monatsmieten, manchmal verlangen Vermieter jedoch auch weniger. Gleichfalls gibt es Genossenschaften, die überhaupt keine Mietkaution verlangen, sondern einen Genossenschaftsanteil, der aber oft niedriger ist, als übliche Kautionen. Dennoch bleibt die Finanzierung. Um das Geld wie vereinbart pünktlich aufzubringen, gibt es jedoch Lösungen:

  • Finanzspritze – eventuell ist es den Eltern oder anderen Familienangehörigen möglich, zumindest einen Teil der Kaution zu zahlen. Ist das Geld in der Familie knapp, können sich auch mehrere Personen zusammenschließen.
  • Kredit – wer als Student arbeitet, kann eventuell von der Hausbank einen kleinen Kredit erhalten. Dieser sollte jedoch höchstens 2.000 Euro betragen und auf eine längere Zeitdauer angelegt sein. Für Studenten ist es sinnvoller, aufgrund der Dauer höhere Zinskosten zu tragen, dafür aber monatlich nur 50,00 oder 80,00 Euro an Raten zu zahlen. Hier findest du übrigens noch ein paar Informationen und Ratschläge zur Null-Prozent-Finanzierung.
  • Kautionsanbieter – es gibt Unternehmen und Anbieter, die sich auf die Stellung von Kautionen spezialisiert haben und diese auch für Studenten übernehmen. Bei diesen Anbietern wird eine Kautionsbürgschaft abgeschlossen, die Kaution wird daher nicht bar dem Vermieter übergeben. Für die Bürgschaft zahlt der Kunde nun monatlich oder jährlich einen Betrag, der auf den Monat umgelegt jedoch bei um die fünf Euro liegt. Der Vermieter erhält die Bürgschaftsurkunde und kann im Notfall darauf zurückgreifen.

Wer die Finanzierung der ersten eigenen Wohnung möglichst selbst übernehmen möchte, ist mit einer Kautionsbürgschaft im Regelfall bessergestellt. Oftmals ermöglichen die Anbieter, dass der Jahresbetrag monatlich gezahlt werden darf, was bei einem knappen Budget natürlich angenehm ist. Weitere Informationen zum Thema Mietkaution findest du übrigens auch in meinen Artikeln:

Die Einrichtung

Ein weiterer großer Kostenpunkt bei der ersten eigenen Wohnung sind die Möbel. Je nach Größe der Wohnung kommt hier einiges zusammen. Was benötigt wird, hängt auch von der Wohnung an sich ab:

  • Küche – in manchen Wohngegenden sind Küchen bereits mit in den Wohnungen integriert. Oftmals handelt es sich zwar um Standardküchen, diese reichen jedoch auch.
  • Schränke – mit etwas Glück beinhaltet die Wohnung sogar den einen oder anderen Schrank. Das trifft gerade auf private Wohnungen zu, in denen vorab mal ein Wandschrank eingebaut wurde.

Oftmals können Studenten und Auszubildende auch einen Teil ihrer Jugendmöbel mitnehmen, sofern diese noch in Ordnung sind. Dennoch muss vieles angeschafft werden. Und da gibt es Sparpotenzial:

  • Vergleichen – die meisten Studenten sind bereits wahre Meister im Vergleichen und Sparen. Auch beim Möbelkauf sollte nach Angeboten geschaut werden. Doch Vorsicht: Bei bestimmten Möbelstücken lohnt es sich, ein wenig mehr zu zahlen. Gerade Polstermöbel sollten eine gute Qualität aufweisen, damit sie einige Jahre halten.
  • Kleinanzeigen – in den Kleinanzeigen von Portalen oder Wochenzeitungen lassen sich oft echte Schnäppchen finden. Gerade die Möbel eines gewissen Möbelhauses werden hier oft in gutem Zustand zu sehr kleinen Kursen oder gar kostenlos abgegeben.
  • Second-Hand-Kaufhäuser – wer speziellere Dinge sucht, kann sich in einem Second-Hand-Kaufhaus in der Stadt umsehen. Hier finden sich oft wirklich schöne Dinge. Gerade für das Rundherum wie Geschirr, Besteck und ein paar Dekorationen sind diese Läden ideal.
  • Wohnungsauflösungen – gerade für Küchen und Küchenmöbel sind Wohnungsauflösungen interessant. Sicher, die wenigsten Küchen von älteren Menschen entsprechen dem Geschmack eines jungen Studenten, doch wurde bei deren Anschaffung oft auf Wertigkeit und Qualität gesetzt. Zudem sind die meisten Angehörigen glücklich, wenn sie die Möbelstücke loswerden, was sich deutlich auf den Preis auswirkt.

Grundsätzlich sollten Studenten vermeiden, für die Möbel einen Kredit aufzunehmen. Ist das nicht möglich, dann ist eine lange Laufzeit bei sehr niedrigen Raten die beste Lösung. Da Studenten selten wissen, wie sich die finanziellen Verhältnisse in der nächsten Zeit entwickeln, müssen die Raten so gewählt werden, dass sie selbst im schlimmsten Fall noch gezahlt werden können. Wer einzelne Geräte, wie beispielsweise die Waschmaschine, auf Raten kauft, verfährt nach einem ähnlichen Prinzip. Es sollten aber nur wenige Gerätschaften auf diese Weise angeschafft werden, da sich die Raten sonst summieren und zu einem echten Problem werden können.

Weitere Tipps

Fast jeder, der in seine erste Wohnung zieht, stutzt über die Kosten, die wirklich anfallen. Oft wird geglaubt, dass es die Möbel sind, die wirklich ins Geld gehen. Nein, vielmehr kosten die kleinen Dinge wie Geschirr und Wäsche, aber auch Haushaltsgegenstände richtig Geld. Findige Studenten können hier natürlich Sparpotenzial finden und die Kosten für die Haushaltsführung insgesamt minimieren:

  • Vorräte – generell ist es günstiger, seltener einkaufen zu gehen und dabei vernünftig vorzuplanen. Das gilt übrigens auch für Putz- und Waschmittel. Die Mittel kosten eigentlich nicht viel Geld, doch gehen die Flaschen immer dann zuneige, wenn im Geldbeutel Ebbe herrscht.
  • Anbieterwechsel – Studenten sollten regelmäßig prüfen, ob ihre Strom- und Telefonanbieter noch günstig sind. Der Vergleich kostet nichts, der Wechsel hingegen kann deutlich Geld im Jahr sparen. Gerade beim Umzug kann man unter Umständen von Sonderkündigungsrechten gebrauch machen. Hier erfährst du alles über die Sonderkündigung des Stromanbieters beim Umzug, hier alles über die Kündigung des Gasanbieters beim Umzug und hier habe ich alle Tipps zur Sonderkündigung von Telefon / Internet beim Umzug zusammengefasst.
  • Stromverbrauch – um allgemein mehr Geld im Geldbeutel zu haben, kann mitunter der Stromverbrauch reduziert werden, was sich im nächsten Jahr natürlich auszahlt.

Fazit – aller Anfang ist schwer

Die erste Wohnung selbst zu finanzieren, ist schwer. Es kommt alles zusammen und in der Finanzplanung treten bei den meisten Personen Lücken auf, weil plötzlich Sachen benötigt werden, an die zuvor gar nicht gedacht wurde. Trotzdem gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, die Mietkaution und auch die Möbelanschaffung finanziell günstig zu stemmen, ohne sich selbst zu übernehmen.