Umzug für Studenten Teil 2: Nebenjob als Umzugshelfer

Im ersten Teil der Artikelserie „Umzug für Studenten“ hast Du gelernt, wie Du als Student am besten wohnst und wie aus einem Umzug ein echtes Event unter Freunden werden kann. Nun geht es darum, wie Du den Umzug anderer Studenten, Familien oder Privatleuten zu Deinem Vorteil nutzen und Dir etwas Taschengeld verdienen kannst – als studentischer Umzugshelfer.

Wer kann als Umzugshelfer arbeiten?

Gerade männliche Studenten arbeiten häufig und gerne als Umzugshelfer, da sie zeitlich flexibel sind sowie jung und kräftig. Prinzipiell kann aber jeder als Umzugshelfer arbeiten, der körperlich gesund und entsprechend versichert ist (hierzu später mehr). Gewiss hast Du sogar schon häufig als helfende Hand bei Umzügen Deiner Freunde, Familie oder Bekannten mit angepackt. Anstatt kostenlos, kannst Du dies nun in Zukunft auch gegen ein attraktives Entgelt tun. Täglich ziehen täglich dutzende Menschen um, denen es an Umzugshelfern fehlt, die sich aber kein professionelles Umzugsunternehmen leisten können oder wollen.

Wieso ist der Job als Umzugshelfer gerade für Studenten attraktiv?

Private Umzugshelfer gibt es viele, ein auffallend großer Anteil hiervon sind aber Studenten. Der Nebenjob als Umzugshelfer scheint für sie also besonders attraktiv zu sein. Weshalb? Der studentische Umzugshelfer ist zeitlich meist deutlich flexibler als ein Arbeitnehmer und zugleich günstiger als ein selbstständiger Möbelpacker, der Steuern zahlen und die Umsatzsteuer abführen muss. Studenten können daher in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Zugleich brauchst Du für den Nebenjob keine besondere Ausbildung oder spezielle Kenntnisse. Du musst lediglich körperlich fit und leistungsbereit sein, eine perfekte Abwechslung zur Denkarbeit an der Uni. Möbel auf- und abbauen, Kartons tragen, Umzugskisten packen, den Transporter fahren…klingt machbar, oder?

Was Du brauchst, um als Umzugshelfer arbeiten zu können:

  1. Werkzeug und Equipment: Wenn Du nicht über eine professionelle Agentur oder ein Umzugsunternehmen geordert wirst, welches das entsprechende Equipment zur Verfügung stellt, solltest Du zumindest über die Grundausstattung an Material verfügen. Wer nämlich Sackkarre, Spanngurte, Werkzeug und sogar ein großes Fahrzeug mit zum Umzug bringt, ist gegenüber der Konkurrenz klar im Vorteil und kann höhere Stundenlöhne verlangen. Allerdings kann sich das gerade ein Student häufig nicht leisten. Es reicht daher auch, wenn Du einfach einen klassischen Werkzeugkoffer besitzt. Bespreche am besten im Voraus mit dem jeweiligen Kunden, was Du zum Umzug mitbringen sollst oder was er gut gebrauchen könnte.
  2. Ausreichende Haftpflichtversicherung: Beim Umzug kann immer ein Sach- oder Personenschaden entstehen, entweder auf Deiner oder der Kundenseite. Ein falscher Schritt und schon ist das Treppengeländer beschädigt und der Schrank hat einen dicken Kratzer. Das Wichtigste, wenn Du als studentischer Umzugshelfer arbeiten möchtest, ist deshalb eine gute Haftpflichtversicherung. Wenn Du ohne Bezahlung bei einem Umzug Deiner Freunde hilfst, erweist Du einen sogenannten „Freundschaftsdienst“, welcher in der Regel durch die Haftpflichtversicherung Deiner Bekannten abgedeckt wird. Nicht so, wenn es sich um eine bezahlte Tätigkeit handelt. Du benötigst daher für Deinen Nebenjob als Umzugshelfer eine extra Berufshaftpflichtversicherung oder einen entsprechenden Zusatz in Deiner privaten Haftpflichtversicherung. Diese sind meist für wenige Euro mehr pro Monat zu haben.
  3. Gewerbeschein: Am einfachsten meldest Du Deinen Nebenjob als Umzugshelfer als Kleingewerbe an. Solange Du nicht mehr als 17.500 Euro pro Jahr einnimmst, musst Du keine Umsatzsteuer ausweisen und kannst dennoch ganz einfach Rechnungen stellen. Entsprechende Vorlagen gemäß der Kleinunternehmerregelung findest Du zum Beispiel unter rechnungen-muster.de. Bleibst Du sogar unter dem Freibetrag von 8.652 Euro pro Jahr, musst Du gar keine Steuern bezahlen. Anmelden musst Du die Tätigkeit trotzdem…

Was verdient ein studentischer Umzugshelfer?

Berechnet wird die studentische Umzugshilfe in der Regel als Stundensatz. Üblich sind rund zehn bis 15 Euro. Du solltest niemals weniger als den gesetzlichen Mindestlohn verlangen!

So kommst Du an einen Nebenjob als studentischer Umzugshelfer

Wenn Du als studentischer Umzugshelfer arbeiten möchtest, hast Du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst Dich zum Beispiel von einer Vermittlungsagentur vertreten lassen, Anzeigen ins Internet oder eine Tageszeitung setzen oder für eine Zeitarbeitsfirma arbeiten. Versetze Dich hierfür am besten einmal in die Arbeitgeberseite hinein: Wo würdest Du nach Umzugshelfern suchen? Als kleine Hilfe kannst Du hierfür im Artikel „(Studentische) Umzugshelfer engagieren: Worauf musst Du achten?“ stöbern…

Umzug für Studenten Teil 1: Umziehen als Student

Studenten ziehen meist sehr häufig um, haben aber gleichzeitig das Problem von absolutem Geldmangel. Da geht es von der einen WG in die nächste, fürs Praxissemester drei Monate nach Berlin, für das fünfte Semester wieder nach Köln und die Abschlussarbeit schreibst Du in München. Nach den drei, fünf oder auch acht Jahren bist Du dann gewiss ein echter Profi in Sachen „Umzug“. Für den Anfang möchte ich Dir aber noch einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben:

Tipp 1: WG-Zimmer zur Zwischenmiete

Als Student hast Du zahlreiche Möglichkeiten, wie Du auch mit geringem Budget und nur für kurze Zeit eine tolle Bleibe findest. Auf Plattformen, wie „WG-gesucht“, kannst Du nach WG-Zimmern in der jeweiligen Stadt suchen, auch zur Zwischenmiete. Der Vorteil: Während der eigentliche Bewohner des WG-Zimmers vielleicht ebenfalls gerade im Praxissemester in einer anderen Stadt ist, kannst Du sein voll möbliertes Zimmer beziehen. Dein eigentliches WG-Zimmer bleibt derweil ebenfalls möbliert und Du kannst es an einen anderen Studenten untervermieten. So ergibt sich ein praktischer Kreislauf unter den Studis, ohne großen Umzugsstress. Wie das möglich ist? In ganz Deutschland sind Start und Ende der Winter- und Sommersemester in etwa gleich – der bunte WG-Tausch ist davon ein positiver Nebeneffekt.

Tipp 2: Studentenwohnheime

Eine weitere Wohnmöglichkeit sind Studentenwohnheime. Diese gibt es in quasi jeder größeren Stadt mit Hochschulen oder Universitäten. Auch hier kannst Du die Zimmer häufig auf Wunsch möbliert anmieten, oder aber Deine eigene Einrichtung mitbringen. Häufig sind die einzelnen Studentenzimmer wiederum in kleine WG’s innerhalb des Wohnheims aufgeteilt. So werden Küchen und Gemeinschaftsräume beispielsweise von je fünf Bewohnern des Studentenwohnheims zusammen genutzt. So lernst Du gleich viele neue Leute kennen und findest sozialen Anschluss in derr fremden Stadt.

Doch beachte: Aufgrund der praktischen Vorteile und günstigen Preise der Studentenwohnheime, sind diese in der Regel stark nachgefragt. Du musst Dich also frühzeitig und fristgerecht auf einen Platz bewerben. Alle Informationen hierzu findest Du beim örtlichen Studentenwerk.

Tipp 3: Ummelden beim Umzug

Auch wenn Du nur für ein, zwei oder sechs Monate umziehst, musst Du Dich bei zahlreichen Behörden ummelden. Hierzu gehören

Ziehst Du nur zur Zwischenmiete um, kannst Du auch deinen Untermieter bitten, Deine Post zu öffnen. Ansonsten musst Du Dich auch bei Deinem Strom-, Gas-, Telefon- und Internetanbieter ummelden oder von Deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Tipp 4: Aus dem Umzug ein Event machen

Wenn Du doch einen großen Umzug planst und kein Geld für ein professionelles Umzugsunternehmen hast, frag einfach einmal Deine Freunde und Kommilitonen um Hilfe. Motivieren kannst Du sie, indem Du aus der langweiligen Umzugshilfe ein echtes Event machst. Sorge für gute Musik, ausreichend Getränke (Bier bitte erst nach Feierabend, aufgrund der Unfallgefahr) und leckeres Essen. So hast Du nicht nur einen effizienten Umzug, sondern zur gleichen Zeit auch eine tolle Abschiedsfeier. Je mehr Personen teilnehmen, desto lustiger wird es…

Tipp 5: Nutze alle Sparvorteile

Auf meinen Seiten findest du viele wertvolle Tipps, mit denen du bei einem Umzug bares Geld sparen kannst. Du erfährst zum Beispiel, wie du günstig mit dem Low-Budget-Transporter aus dem Baumarkt umziehst, wie du Umzugskartons oder den Möbeltransporter richtig und effizient packst, was es für kostengünstige / kostenlose Alternativen zu teuren Umzugskartons gibt und wie du ganz allgemein bei einem Umzug kräftig sparen kannst.

Übrigens: Als Student kannst Du Deine Umzugserfahrung auch nutzen, um Dir mit einem Nebenjob als Umzugshelfer etwas Kleingeld hinzu zu verdienen. Wie? Das verrate ich Dir im zweiten Teil von „Umzug für Studenten“.

Umzug für Senioren Teil 3: So sparst Du beim Umzug richtig Geld

Im zweiten Teil der Artikelserie „Umzug für Senioren“ habe ich Dir erläutert, wie Du ein passendes Umzugsunternehmen finden kannst und weshalb Du vom Komplett-Service der Unternehmen profitierst, die sich auf Seniorenumzüge spezialisiert haben. Allerdings handelt es sich dabei natürlich um eine eher teure Methode des Umziehens. Wenn Du Deinen Umzug stattdessen so günstig wie möglich gestalten möchtest, habe ich jetzt 5 nützliche Tipps für Dich:

1. Den Umzugstermin richtig legen

Nimmst Du die Leistungen eines Umzugsunternehmens in Anspruch oder mietest einen Umzugswagen, kannst Du mit der richtigen Wahl des Umzugstermines viel Geld sparen. Die meisten Umzüge finden nämlich entweder zum ersten oder 15. eines Monats statt. Hier sind die Unternehmen regelmäßig ausgebucht, Du musst den Anbieter früh kontaktieren und hohe Preise bezahlen. Am 8., 10., 18., 23. oder einem sonstigen Termin mitten im Monat, sind die Angebote der Umzugsunternehmen hingegen häufig viel günstiger. Und noch einen Vorteil hast Du gegenüber den Arbeitnehmern und Studenten: Wenn Du dann auch noch anstelle des Wochenendes unter der Woche umziehst, findest Du gewiss echte Schnäppchen. Lass Dir hierzu von mehreren Umzugsunternehmen Angebote unterbreiten.

2. Auch der Umzugswagen kann teuer werden, muss er aber nicht

Ein zweiter großer Faktor bei einem Umzug ist der Umzugswagen. Nimmst Du den Service eines Umzugsunternehmens in Anspruch, ist dieser bereits im Preis inbegriffen. Ziehst Du allerdings auf eigene Faust um, musst Du einen entsprechenden Transporter extern mieten. Bezahlt wird dieser dann meist nach Größe und Mietdauer. Reduzierst Du beide, kannst Du viel Geld sparen. Das bedeutet: Schätze den Umfang Deines Mobiliars richtig ein, transportiere kleine Kartons lieber mit dem PKW und miete den kleinstmöglichen Transporter. Um die benötigte Größe so realistisch wie möglich einzuschätzen, kannst Du auf entsprechende Umzugsrechner im Internet zurückgreifen oder Dir bei einer kostenlosen Beratung durch einen Fachmann helfen lassen. Manchmal muss es dann gar nicht der Kleintransporter sein, sondern der Kombi Deines Schwagers ist vollkommen ausreichend. Mietest Du trotzdem extra ein Fahrzeug, versuch es erst kurz vor dem Umzug zu holen und anschließend direkt zurück zu bringen. Auch hier bist Du übrigens unter der Woche häufig günstiger dran als am Wochenende… Bestimmt ist in diesem Falle auch mein Tipp zum Low-Budget-Transporter aus dem Baumarkt für dich interessant!

3. An Kartons kannst Du sparen

Ja, die Umzugskartons sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, dabei brauchst Du diese nach Deinem Umzug eigentlich nicht mehr. Wieso also solltest Du viel Geld für Kartons ausgeben? Kleidung kannst Du auch in Wäschekörben transportieren und den Rest packst Du kurzerhand in Bananenkartons und Obstkisten. Diese sind häufig sogar stabiler als konventionelle Umzugskartons und zudem absolut kostenfrei. Frag einfach einmal in Deinem Supermarkt um die Ecke nach!

Lies dir auch unbedingt meine Tipps dazu durch, wie man Umzugskartons richtig packt, denn eins ist doch wohl klar: Nur wer das vorhandene Material optimal ausnutzt, der kann kräftig sparen!

4. Den Umzug steuerlich geltend machen

Auch der Staat greift Dir bei Deinem Umzug indirekt unter die Arme, indem Du einige der Umzugskosten von der Steuer absetzen kannst. Behalte daher unbedingt alle Quittungen auf. Ziehst Du als Senior aus gesundheitlichen Gründen um und kannst nachweisen, dass dadurch Deine Lebensbedingungen nachhaltig verbessert werden, hast Du gegenüber „normalen Umzüglern“ nämlich steuerlich zahlreiche Vorteile. Als Werbungskosten oder haushaltsnahe Dienstleistungen kannst Du dann folgende Umzugskosten bei Deiner nächsten Steuererklärung komplett geltend machen:

  • Ummeldegebühren
  • Kosten für den Auf- und Abbau von Haushaltsgeräten
  • Gebühren für Wohnungsannoncen
  • Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung
  • Verpflegungskosten und Trinkgeld für die Umzugshelfer (privat und beruflich) sowie die Möbelpacker

Ergänzende Informationen zum steuerlichen Abzug von Umzügen findest du auch in meinem Tipp zur Umzugskostenpauschale.

5. Zahlreiche Fördermöglichkeiten für Seniorenumzüge

Übrigens hast Du, je nachdem aus welchem Grund Du umziehst, eventuell Anspruch auf Fördergelder von Deiner Krankenversicherung, Pflegekasse oder dem Sozialamt. So werden nicht nur barrierefreie Umbauten von der KfW gefördert, auch gesundheitlich bedingte Umzüge oder der Umzug in ein Pflegeheim werden durch externe Gelder unterstützt. Frage hierfür am besten einmal bei Deiner Krankenkasse nach oder kontaktiere das ortsansässige Sozialamt.

Übrigens: Weitere Informationen zu dem Umzugskosten und andere Sparmöglichkeiten findest du auch in diesem Tipp.

Umzug für Senioren Teil 2: Das richtige Umzugsunternehmen aussuchen

Im ersten Teil der Artikelserie „Umzug für Senioren“ hast Du erfahren, welche Wohnmöglichkeiten es im Alter gibt, was Du vor einem Umzug beachten musst und wie Du Deine Wohnung effizient entrümpelst. Nun sollten nur noch diejenigen Dinge in Deiner Wohnung beziehungsweise in Deinem Haus sein, welche Du auch in die neue Bleibe mitnehmen möchtest. Für den Transport benötigst Du wahrscheinlich ein Umzugsunternehmen. Doch wie findest Du hierfür eigentlich den besten Anbieter?

Was brauchen Senioren bei einem Umzugsunternehmen?

Senioren müssen tatsächlich andere Faktoren bei der Wahl eines Umzugsunternehmens beachten als beispielsweise Studenten. Sie bringen nämlich ein anderes Profil mit: Senioren…

  • …können häufig selbst nicht mehr mit „anpacken“.
  • …möchten mit dem Umzug oft so wenig Aufwand wie möglich haben.
  • …benötigen wichtige Zusatzservices, zum Beispiel Hilfe bei Behördengängen.
  • …können oder wollen ihre alte und neue Wohnung nicht mehr selbst renovieren.

Natürlich könntest Du nun einfach auf eigene Faust Handwerker rufen, Umzugshelfer beauftragen und einen Transportwagen mieten. Das ist aber eigentlich gar nicht notwendig. Wieso? Weil es zahlreiche Umzugsunternehmen gibt, die sich auf Seniorenumzüge spezialisiert haben und einen umfassenden Komplett-Service anbieten.

Auf Seniorenumzüge spezialisierte Umzugsunternehmen

Solche spezialisierten Umzugs-Services haben viel Erfahrung mit den Bedürfnissen von Senioren bei einem Umzug und haben ihr Angebot daher direkt an Deine Wünsche angepasst. Sie nehmen Dir neben dem eigentlichen Transport der Möbel und Kartons auch zahlreiche weitere Tätigkeiten ab:

  • Umzugsplanung und -organisation
  • umfassende Beratung
  • Beschaffung und Lieferung des Verpackungsmaterials und der Kartons
  • Ver- und Entpacken Deines Hab und Guts
  • Aufbau und Montage des Mobiliars
  • Transport mit einem Umzugswagen
  • Verwaltungs- und Behördengänge
  • Nachsendeauftrag bei der Post
  • Ummeldung von Strom, Wasser, Gas, Telefon & Co.
  • Einholen der Parkgenehmigung oder der Halteverbotszone
  • Schwerlasttransporte, z.B. Klavier
  • Verkauf Deiner Altmöbel, solltest Du diese nicht mehr benötigen
  • bei Bedarf die Vermittlung einer Hotelunterkunft
  • Maler- und Renovierungsarbeiten
  • Installation eines Außenaufzugs
  • Dübelarbeiten
  • Vermittlung eines Pflegedienstes für Dein Haustier
  • Wasser- und Elektroinstallationen
  • ausreichender Versicherungsschutz für Schäden
  • Müllentsorgung
  • uvm.

Ein auf Seniorenumzüge spezialisiertes Unternehmen ist daher eine tolle Wahl als Komplettlösung, wenn Du selbst so wenig Zeit und Energie wie möglich für den Umzug aufbringen möchtest. Nach der umfassenden Beratung und Planung Deines Umzugs kannst Du Dich entspannt zurücklehnen und musst nur noch warten, bis Dein neues Zuhause fertig ist.

Das Umzugsunternehmen auswählen

Wenn Du ein passendes Umzugsunternehmen suchst, hast Du verschiedene Möglichkeiten:

  1. Frage Deine Freunde und Bekannten, ob diese Erfahrungen mit Umzugsunternehmen für Senioren haben oder vielleicht sogar eines empfehlen können.
  2. Recherchiere im Telefonbuch nach Anbietern aus Deiner Region und kontaktiere diese für einen ersten Beratungstermin oder lass Dir Informationsmaterial zusenden.
  3. Starte eine Internetsuche unter dem Stichwort „Umzug für Senioren + Deine Stadt“ oder „Seniorenumzüge + Deine Stadt“ und schon wirst Du einige Angebote finden. Häufig kannst Du hier direkt online die unterschiedlichen Leistungen vergleichen.

Hast Du eine Auswahl von mehreren Umzugsunternehmen erstellt, ich empfehle Dir etwa drei bis fünf, so kontaktiere diese und lass Dir ein konkretes Angebot machen. Diesem Angebot sollte ein kostenloser (!) Beratungstermin vorangehen, damit es bereits auf Deine individuellen Bedürfnisse angepasst ist. Anschließend kannst Du Dich für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis entscheiden.

Doch Vorsicht: Achte unbedingt auf ein Angebot mit festem Pauschalpreis, damit es hinterher keine bösen Überraschungen gibt. Frage notfalls noch einmal nach möglichen zusätzlichen oder versteckten Kosten. Ist Dir das allerdings zu teuer, so erhältst Du im dritten Teil der Artikelserie „Umzug für Senioren“ praktische Tipps, wie Du bei Deinem Umzug so richtig Geld sparen kannst…

Umzug für Senioren Teil 1: Wichtiges vor dem Umzug

Auch im höheren Alter ist ein Umzug nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: Gerade jetzt kann er besonders sinnvoll sein, um den Alltag zu erleichtern oder schlicht zu verschönern. Näher zu den Enkelkindern, bessere öffentliche Verkehrsanbindung, günstigere Mieten, barrierefreie Wohnräume oder auch der Umzug in eine neue Wohnart können wichtige Umzugsgründe für Senioren darstellen. In der Artikelreihe „Umzug für Senioren“ möchte ich Dir deshalb zeigen, wie Du die passende Wohnart findest, wie der Umzug möglichst stressfrei ablaufen kann und wie Du richtig Geld sparst…

Moderne Wohnarten: Senioren haben die Qual der Wahl

Je nach Alter und Gesundheitszustand, ist es Senioren nicht immer möglich selbständig in ihren eigenen vier Wänden zu wohnen. Doch heutzutage muss es nicht immer gleich das Alten- oder Pflegeheim sein. Im Gegenteil: Moderne Wohnarten stellen Senioren mittlerweile vor eine schwierige Entscheidung: Möchten Sie alleine leben oder in einer Gemeinschaft? In einer Wohnung oder einem Haus? Benötigen Sie ambulante oder stationäre Pflege? Als neues Zuhause kommen zum Beispiel in Frage:

  • Barrierefreie/s Wohnung, Haus
  • Altendörfer
  • Seniorenresidenz
  • Wohngemeinschaft
  • Seniorenhausgemeinschaft
  • Mehrgenerationenhaus
  • Altenheim
  • Pflegeheim
  • uvm.

So kannst Du individuell Deine Wünsche sowie Bedürfnisse, beispielsweise Barrierefreiheit oder Pflegeleistungen, miteinander kombinieren.

So findest Du die passende Wohnart

Wenn Du herausfinden möchtest, welche die passende Wohnart für Dich ist, solltest Du am besten mit Listen arbeiten. Schreibe auf, was Dir im Alltag zunehmend schwer fällt, was Du Dir wünschst, was Dich stört usw. Gleichzeitig solltest Du auch an die Zukunft denken: Welche Einschränkungen könnten in fünf, zehn, 15 oder 20 Jahren auf Dich zukommen? Inwiefern könntest Du dann in Deinem neuen Zuhause wohnen bleiben? Wichtige Kriterien für die Auswahl der zur Dir passenden Wohnart sind zum Beispiel:

  • Barrierefreiheit
  • Nahverkehrsanbindung
  • Nähe zu Familie und Freunden
  • Pflegedienste (ambulant oder stationär)
  • Soziales Umfeld
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Wohngegend (Lärm, Altersstruktur, Hauptstraßen etc.)
  • Miet- oder Kaufpreis
  • uvm.

Erst einmal entrümpeln…

Du hast Dich für eine Wohnart entschieden und ein passendes neues Zuhause gefunden? Bevor Du nun Deinen Hausstand prüfst und ein Umzugsunternehmen orderst, solltest Du ordentlich entrümpeln. So nimmst Du nur das mit in Deine neue Wohnung, was Du auch wirklich benötigst und sparst Dir damit nicht nur Aufwand, sondern auch bares Geld. Du kannst einen kleineren Umzugstransporter mieten und das Umzugsunternehmen für einen kürzeren Zeitraum buchen.

Entrümpeln will geplant sein

Bei Deiner Entrümpelung solltest Du möglichst strukturiert vorgehen:

  1. Räume die Wohnung gründlich auf.
  2. Beginne systematisch in einem Raum und sammle alle Gegenstände, Kleider, Deko-Artikel, Möbel usw., welche Du nicht mehr benötigst.
  3. Teile die aussortierten Sachen direkt nach der Art ihrer Entsorgung auf. So können Kleider zum Beispiel als Spende zur Diakonie, einem Obdachlosenheim oder einer vergleichbaren Einrichtung gebracht werden, alte Möbel bringen vielleicht auf einem Flohmarkt noch etwas Kleingeld ein oder landen auf dem Sperrmüll, alte Wandfarben müssen in den Sondermüll usw.
  4. Mache anschließend mit dem nächsten Raum weiter.
  5. Hast Du alle Wohnräume entrümpelt, kannst Du zum Schluss noch die Garage, das Gartenhaus, die Scheune oder sonstige Räumlichkeiten ausmisten.
  6. Anschließend entsorgst Du alle entrümpelten Dinge gemäß ihrer Sortierung (Spende, Sperrmüll etc.).

Solltest Du selbst zu einer solch aufwändigen Entrümpelung nicht mehr in der Lage sein, gibt es übrigens zahlreiche ehrenamtliche Einrichtungen, die Dir sehr gerne dabei unter die Arme greifen. Frage hierfür doch einmal bei der Kirche, Seelsorge oder dem Sozialamt nach. Nun bist Du bereit für den Umzug. Doch worauf müssen Senioren eigentlich bei einem Umzugsunternehmen achten und wie kannst Du bei Deinem Umzug so richtig Geld sparen? Das verrate ich Dir im zweiten Teil der Artikelreihe „Umzug für Senioren“.

Auto ummelden: So nimmst Du Dein Kennzeichen mit

Wenn Du umziehst, nimmst Du in der Regel auch Dein Auto mit an den neuen Wohnort. Das bedeutet, dass Du dieses ebenfalls ummelden musst. Dies kannst Du bei der jeweiligen Zulassungsstelle (auch Meldebehörde genannt) tun. Seit dem 1. Januar 2015 wurde dieses System deutschlandweit vereinfacht: Auch wenn Du über Kreisgrenzen hinweg umziehst, kannst Du jetzt Dein altes Kennzeichen mitnehmen.

Auto ummelden leicht gemacht

Immer mehr Meldeämter bieten Dir mittlerweile an, dass Du Dein Auto direkt mit Deiner Anzeige beim Einwohnermeldeamt ummelden kannst. Hierbei sparst Du Dir nicht nur die Zeit für den Gang zur Zulassungsbehörde, sondern auch bares Geld. Frage also am besten bei Deinem Meldeamt nach, ob dieses den Ummeldeservice für Dein Auto anbietet. Ansonsten kostet Dich die Ummeldung bei der Zulassungsstelle je nach Region rund 20 bis 30 Euro.

Diese Dokumente benötigst Du für die Ummeldung

Egal, ob beim Einwohnermeldeamt oder der Zulassungsstelle, diese Dokumente solltest Du für die Ummeldung Deines Autos unbedingt dabei haben:

  • Zulassungsbescheinigungen I (Fahrzeugschein) und II (Fahrzeugbrief)
  • Personalausweis oder Reisepass mit der neuen Adresse
  • Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes
  • Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung durch DEKRA oder TÜV
  • Nachweis über die Abgasuntersuchung
  • Bei einem Firmenfahrzeug benötigst Du zudem einen Handelsregisterauszug beziehungsweise einen Nachweis Deiner Gewerbeanmeldung, beispielsweise den Gewerbeschein
  • Wünschst Du Dir ein neues Nummernschild, so musst Du zudem die alten Schilder zur Ummeldung mitbringen
  • Minderjährige benötigen die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten sowie ihre Ausweispapiere

Die Ummeldung durch einen Vertreter vornehmen lassen

Die Ummeldung Deines PKWs kann auch durch einen Vertreter geschehen. Dieser muss dann zusätzlich eine von Dir unterschriebene schriftliche Vollmacht dabei haben. Hierin enthalten ist auch die Einzugsermächtigung für die KFZ-Steuer. Bringe das Formular in zweifacher Ausführung zur Ummeldung mit. Zudem muss der Vertreter Deinen sowie seinen eigenen Personalausweis oder Reisepass bei der Zulassungsstelle vorlegen. Einen entsprechenden Vordruck findest Du hier.

Neue Autos können jetzt auch online umgemeldet werden

Ebenso seit dem 1. Januar 2015, kannst Du Dein Auto jetzt auch online ummelden. Dies gilt für alle neuen Fahrzeuge, deren Erstzulassung am oder nach dem 1. Januar 2015 eingetragen wurden. Weshalb? Seit diesem Datum erhältst Du bei der KFZ-Anmeldung andere Fahrzeugpapiere, die spezielle Sicherheitscodes enthalten. Für die Online-Ummeldung kannst Du diese ganz einfach freirubbeln und Dich so für die Online-Dokumente auf den Webseiten des Kraftfahrbundesamtes oder der Zulassungsbehörden verifizieren. Beachte allerdings, dass Du hierfür ebenfalls einen elektronischen Personalausweis benötigst. So bringt die Online-Ummeldung Deines Autos gleich zwei Vorteile mit sich:

  1. Sie ist günstiger und
  2. Du sparst Dir den Gang zur Zulassungsstelle.

Vergiss den Plakettenwechsel nicht!

Solltest Du Dich für ein neues Nummernschild entscheiden, musst Du auch entsprechend eine neue Feinstaubplakette an Deinem KFZ anbringen, da hierauf das jeweilige Kennzeichen des Autos vermerkt ist. Auch bei Parkplaketten für Anwohner musst Du eventuell eine aktuelle Plakette mit Deinem neuen Kennzeichen beantragen. Ob und wie diese für Deinen neuen Wohnort erhältlich ist, musst Du direkt vor Ort erfragen. Hierfür kannst Du entweder Deinen Vermieter oder Deine Nachbarn kontaktieren oder einfach direkt beim entsprechenden Amt anrufen.

Du möchtest Dein Kennzeichen behalten?

Dann kannst Du von der seit 1. Januar 2015 gültigen, neuen Regelung Gebrauch machen. Du darfst Dein Kennzeichen jetzt nämlich auch bei einem Umzug behalten, solange Du innerhalb Deutschlands wohnen bleibst. Das bedeutet, dass Du selbst bei einem Umzug von Berlin nach München weiterhin Dein Berliner Kennzeichen verwenden darfst. Ummelden musst Du Dein Auto bei der Zulassungsbehörde aber natürlich trotzdem.

Beachte die Fristen für die KFZ-Ummeldung

Die Ummeldung Deines Autos kannst Du übrigens nicht irgendwann vornehmen, sobald Du nach Deinem Umzug wieder Zeit übrig hast. Der Gesetzgeber hat hierfür nämlich strenge Fristen gesetzt. Gemäß § 27 der Straßenverkehrsordnung muss die Ummeldung zeitnah nach Deinem Umzug erfolgen. Dies ist natürlich eine vage Formulierung. Die genaue Festlegung der Fristen liegt daher im Ermessen der jeweiligen Behörden. Gemeinhin kannst Du Dir als Faustregel merken:

Du solltest Dein Auto spätestens einen Monat nach Deinem Umzug ummelden, besser nach höchstens 14 Tagen.

Wartest Du zu lange, drohen Dir folgende Strafen:

  • bei bis zu drei Monaten nach dem Umzug bleibt es bei einer Verwarnung
  • ab sechs Monaten oder länger zahlst Du mindestens 40 Euro Bußgeld
  • mit längerer Zeitspanne steigt auch die Höhe der erhobenen Bußgelder

Tipp: Vereinbare für die Ummeldung einen Termin

Natürlich ist das Ummelden Deines Autos eine lästige und zeitaufwändige Sache, zumal Du direkt nach Deinem Umzug gewiss sowieso im Stress bist. Du kannst daher viel Zeit sparen, wenn Du mit der Zulassungsbehörde einen Termin ausmachst. Frage einfach bei Deinem Amt nach, ob es diesen Service anbietet, und spare Dir so viel Wartezeit.

Mietaufhebungsvertrag: Wie er aussieht und wann er von Vorteil ist

Manchmal geht es mit einem Umzug schneller als gedacht: Der neue Job winkt oder das Eigenheim ist früher fertig als geplant. Warum auch immer Du vorzeitig ausziehen möchtest – die drei Monate Kündigungsfrist für Mietverhältnisse sind gesetzlich festgeschrieben und müssen daher von Dir eingehalten werden. Eine Ausnahme jedoch gibt es: den Mietaufhebungsvertrag.

Welche Vorteile bringt ein Mietaufhebungsvertrag?

Der größte Vorteil des Mietaufhebungsvertrages liegt in der verkürzten Kündigungsfrist. Stimmt der Vermieter zu, musst Du die gesetzlich festgelegten drei Monate nicht abwarten, sondern kannst zum vereinbarten früheren Termin ausziehen und sparst Dir so die Mietzahlungen. Gleichzeitig kannst Du weitere wichtige Vertragspunkte mit Deinem Vermieter verhandeln, wie die anfallenden Schönheitsreparaturen oder eventuell Pauschalkosten. Manche Vermieter stimmen dem Mietaufhebungsvertrag nämlich nur zu, wenn Du im Gegenzug die Kosten trägst, welche durch Dein „vorzeitiges Ausscheiden“ entstehen. Diese Kosten werden häufig als Pauschale erhoben. Andere Vermieter wiederum wünschen, dass Du selbst einen Nachmieter suchst. Diese und mehr Vertragsbedingungen werden in der Mietaufhebungsvereinbarung festgehalten.

Wie hoch darf eine solche „Kostenpauschale“ sein?

Sollte Dein Vermieter auf eine solche Kostenpauschale bestehen, musst Du sie allerdings nur in der Höhe der tatsächlichen Kosten bezahlen. Das bedeutet: Entstehen durch Deinen vorzeitigen Auszug 500 Euro Zusatzkosten für Deinen Vermieter, er verlangt aber 800 Euro als Pauschale, so musst Du nur 500 Euro bezahlen. Das Problem ist: Du bist in der Beweispflicht. Das bedeutet, dass Du vor Gericht nachweisen musst, dass die tatsächlichen Kosten des Vermieters geringer waren als die erhobene Pauschale. Es lohnt sich also, den Vermieter nach einer exakten Kostenaufstellung für die erhobene Kostenpauschale zu fragen und diese auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Was, wenn nur eine Person aus dem Haushalt auszieht?

Natürlich kommt es auch häufig vor, dass nur ein Teil des Mieterhaushaltes auszieht, beispielsweise bei einer Trennung. Nehmen wir einmal an: Die Frau möchte mit einem Kind ausziehen, ihr Mann mit dem zweiten Kind in der Wohnung bleiben. Rechtlich gesehen müsste hierfür die gesamte Mietergemeinschaft kündigen, denn ansonsten ist die ausgezogene Frau noch so lange für die Mietschulden, Schäden o.ä. ihres Mannes haftbar, bis das Mietverhältnis beendet wird. Rechtlich gesehen bist Du also nur auf der sicheren Seite, wenn Du bei Deinem Auszug einen Mietaufhebungsvertrag mit dem Vermieter vereinbarst, welcher Dich juristisch aus der Haftung entlässt.

Muss der Vermieter einer Mietaufhebungsvereinbarung zustimmen?

Natürlich wurden die Gesetze zu den Kündigungsfristen aber nicht ohne Grund erlassen: Der Vermieter ist nicht verpflichtet, einen Mietaufhebungsvertrag zu unterzeichnen und kann auf die drei Monate Kündigungsfrist bestehen. Du hast also kein grundsätzliches Recht auf eine Mietaufhebungsvereinbarung. Bessere Chancen hast Du daher, wenn Du dem Vermieter einen Anreiz für den Mietaufhebungsvertrag nennen kannst, zum Beispiel ausreichend Zeit für geplante Renovierungen unter finanziellem Ausgleich durch eine Kostenpauschale oder ein finanzieller Anreiz. Möglichkeiten für solche „Anreize“ gibt es viele, jeweils abhängig von Deiner individuellen Situation.

Was, wenn der Vermieter einen Mietaufhebungsvertrag abschließen möchte?

Natürlich kann ein Mietaufhebungsvertrag aber auch auf Wunsch Deines Vermieters abgeschlossen werden. Häufig wird er Dir als Ausgleich eine finanzielle Abfindungszahlung offerieren, in einigen Fällen bis zu mehreren zehntausend Euro. Allerdings solltest Du vorsichtig sein, denn ein solcher Mietaufhebungsvertrag lohnt sich in der Regel für Dich nur dann, wenn

  1. Du sowieso in naher Zukunft umziehen wolltest oder
  2. der Vermieter ansonsten zulässig kündigen könnte, beispielsweise wegen Eigenbedarf oder Renovierung.

Trifft keiner der zwei Fälle auf Dich zu, solltest Du die Vor- und Nachteile der Mietaufhebungsvereinbarung gründlich abwägen. Vergiss schließlich nicht, dass Du so nicht nur Deine günstige, schöne oder praktisch gelegene Wohnung aufgibst, Du wirst auch zusätzliche Kosten haben für

  • Maklerprovisionen,
  • Umzugs- und Transportkosten,
  • eventuell längerer Fahrtweg zur Arbeit und dadurch höhere Benzinkosten,
  • höhere Mietzahlungen für die neue Wohnung,
  • uvm.

Rechne daher das Abfindungsangebot im Detail durch, bevor Du dem Mietaufhebungsvertrag zustimmst.

Das Widerrufsrecht für „Haustürgeschäfte“

Häufig ist die Mietaufhebungsvereinbarung aber das Ergebnis eines Besuchs des Vermieters. Das Angebot kam unerwartet, klang verlockend und Du hast unterschrieben – auf den zweiten Blick jedoch bereust Du diesen Schritt. Vielleicht hast Du Glück und die Mietaufhebungsvereinbarung gilt als „Haustürgeschäft“ nach §§ 312, 355 BGB, denn dann kann sie rückgängig gemacht werden. Hierfür hast Du eine Frist von zwei Wochen bis einem Monat (je nach Zeitpunkt der Widerrufsbelehrung). Lege Deinen Widerspruch dann unbedingt schriftlich ein und sende ihn postalisch per Einschreiben, sodass Du den Eingang Deines Widerrufes im Streitfall vor Gericht beweisen kannst.

Worauf musst Du bei dem Mietaufhebungsvertrag achten?

Ein Mietaufhebungsvertrag kann, ebenso wie ein Mietvertrag, mündlich geschlossen werden. Allerdings ist er dann vor Gericht meist nur schwer zu beweisen. Er sollte deshalb zusätzlich in schriftlicher Form vorliegen. Damit es nicht zu Unklarheiten oder Streit kommt, solltest Du zudem folgende Punkte unbedingt im Mietaufhebungsvertrag festhalten:

  • Lage der Wohnung mit Adressangabe, Stockwerk usw.
  • Vollständiger Name des Mieters
  • Vollständiger Name und Anschrift des Vermieters
  • Vereinbartes Auszugsdatum
  • Vereinbarungen zu den Schönheitsreparaturen
  • Rückzahlungsfrist für die Kaution
  • Fristen für die Nebenkostenabrechnung
  • weitere Vereinbarungen zu Abfindung, Kostenpauschale, Nachmietersuche o.ä.
  • Widerspruchsrecht des Vermieters und Widerrufsrecht des Mieters
  • Ort und Datum
  • eigenhändige Unterschriften von Mieter und Vermieter

Muster für eine Mietaufhebungsvereinbarung

Im Internet findest Du mittlerweile zahlreiche Vorlagen und Muster für einen Mietaufhebungsvertrag, zum Beispiel unter www.jurarat.de. Überprüfe diese lediglich auf ihre Vollständigkeit und passe sie an Deine individuelle Situation an. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass Dein Vermieter der Mietaufhebungsvereinbarung zustimmt…

Neues Meldegesetz: Ab jetzt Wohnsitz Ummeldung nur noch mit Umzugsnachweis

Vor über zehn Jahren wurde das Gesetz abgeschafft, nun ist es seit dem 1. November 2015 wieder zurück: Wer seinen Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt an- oder abmelden möchte, benötigt eine schriftliche Bestätigung des Vermieters. Dieser Umzugsnachweis wird hierbei auch als Vermieterbescheinigung bezeichnet. Was hat es eigentlich damit auf sich?

Welchem Zweck dient das neue Meldegesetz?

Seit die Vermieterbescheinigung abgeschafft wurde, hat der Bund mit einer steigenden Zahl sogenannter „Scheinanmeldungen“ zu kämpfen. Da in Deutschland aber jeder Bürger der Meldepflicht untersteht und daher der Meldebehörde seinen aktuellen Wohnort mitteilen muss, sind solche Scheinanmeldungen illegal. Um diese zu reduzieren, wurde das neue Meldegesetz eingeführt. Nachdem die Meldepflicht bislang Landessache war, gilt das neue Gesetz auf Bundesebene. Demnach ist eine An- oder Abmeldung des Wohnsitzes beim Einwohnermeldeamt in ganz Deutschland nur noch mit einem entsprechenden schriftlichen oder elektronischen Nachweis möglich.

Wie von jeder Regel, gibt es aber auch hier einige Ausnahmen, zum Beispiel wenn Du Dich in einem Pflegeheim oder einer Einrichtung zum Schutz (Zeugenschutz oder häusliche Gewalt) befindest.

Wann muss der Vermieter den Umzugsnachweis ausstellen?

Der Vermieter hat laut Gesetz zwei Wochen Zeit, um Deinen Umzug bei der örtlichen Meldebehörde zu erfassen. Zudem musst Du der Meldebehörde den Umzugsnachweis Deines neuen Vermieters vorlegen. Wird diese Vermieterbescheinigung nicht, nicht rechtzeitig oder nicht richtig ausgestellt und vorgelegt, musst Du mit einer Strafe in Form von Bußgeld (bis zu 1.000 Euro) rechnen. Wer bewusst betrügt, sprich einen Scheinwohnsitz mit einem entsprechenden Dokument belegt, kann gar mit bis zu 50.000 Euro Strafe belangt werden. Diese Strafen gelten übrigens sowohl für den Mieter als auch den Vermieter einer Wohnung. Du musst daher unbedingt innerhalb von zwei Wochen nach Deinem Umzug zum Einwohnermeldeamt.

Übrigens: Auch wenn Du in Deinem Wohneigentum lebst, musst Du dies bei einem Ein- und Auszug bestätigen. Da Du dann „Vermieter“ und „Mieter“ zugleich bist, fordern viele Ämter die Bestätigung Deiner eigenen Angaben via Umzugsnachweis. Einige sehen aus Kulanz davon ab…

Der Umzugsnachweis muss folgende Angaben enthalten:

  • Name und Anschrift des Vermieters
  • Art der Meldung: Ein- oder Auszug?
  • Datum des Vorgangs
  • Vollständige Adresse der Wohnung
  • Name des Mieters

Eine Vorlage für den Umzugsnachweis findest Du unter www.mdr.de

Mieter und Vermieter haben jetzt „Auskunftsanspruch“

Noch eine Neuerung bringt das Meldegesetz mit sich: Der Vermieter besitzt nun fortan einen „Auskunftsanspruch“. Das bedeutet, dass er bei der Meldebehörde jederzeit erfragen kann, ob der Mieter an seinem angegebenen Wohnsitz tatsächlich gemeldet ist. Zugleich muss er auf Nachfrage des Einwohnermeldeamtes seine vollständigen und wahrheitsgemäßen Angaben zu den Mietern in seiner Wohnung offenlegen.

Umzugsgeld im öffentlichen Dienst: Das steht Dir zu

Wer im öffentlichen Dienst tätig ist, profitiert bei seinem beruflich bedingten Umzug vom sogenannten Umzugsgeld. Zahlreiche Berufsgruppen haben Ansprüche auf Leistungen vom Staat, beispielsweise Berufssoldaten, Richter, Beamte o.ä. Was also steht Dir zu und welche Leistungen übernimmt das staatliche Umzugsgeld?

Was ist das Umzugsgeld?

Das Umzugsgeld ist eine gesetzlich geregelte, staatliche Leistung für Personen im öffentlichen und Staatsdienst. Ansprüche haben zudem in verschiedenen Ausnahmefällen auch die Angehörigen dieser Personen sowie jene im Ruhestand. Das Umzugsgeld soll für Auslagen aufkommen, welche durch einen beruflich bedingten Umzug entstehen, aufgrund der Versetzung an einen anderen Dienstort. Das Bundesumzugskostengesetz (BUKG) regelt, wann und in welcher Höhe die staatlichen Leistungen ausgezahlt werden. Beachte aber, dass jedes Bundesland noch einmal individuelle Regelungen zum Umzugsgeld erlassen kann. Hole Dir daher vor Deinem Umzug stets die schriftliche Zusage auf Umzugskostenvergütung ein.

Welche Leistungen umfasst das Umzugsgeld?

1. Entschädigung für Doppelmieten

Überschneiden sich Deine Mietzahlungen für die alte und neue Wohnung, aufgrund einer zu langen Kündigungsfrist, erhältst Du eine Mietentschädigung für Deine alte Wohnung in der Höhe von höchstens sechs monatlichen Mietzahlungen. Diesen Anspruch hast Du sowohl bei einer Mietwohnung, einem Miethaus und einer Garage als auch für eine Eigentumswohnung oder das eigene Haus.

2. Transportkosten

Weiterhin übernimmt der Bund die Kosten für die Beförderung Deines Besitzes in die neue Wohnung. Hierunter fällt Deine komplette Wohnungseinrichtung, auch für alle weiteren Personen in Deinem Haushalt, vor allem Ehepartner/in und Kinder.

3. Gebühren für den Makler

Auch Kosten für einen Makler werden erstattet, wenn Du diesen für die Vermittlung einer Garage oder Wohnung beauftragst. Allerdings gilt diese Regelung nur für „ortsübliche“ Maklergebühren, Du solltest daher unbedingt vorher verschiedene Angebote einholen und Preise vergleichen.

4. Reisekosten für die häusliche Gemeinschaft

Alle Kosten für die Reise von der alten zu neuen Wohnung sowie für Dienstreisen werden vom Bund nicht nur für Dich, sondern auch für Deine „häusliche Gemeinschaft“, sprich Deine Familie, gezahlt.

5. Das Trennungsgeld nach § 12 BUKG

Kann Deine Familie nicht mit Dir umziehen, beispielsweise weil Du an einen Ort außerhalb Deines Wohn- und Dienstortes abgeordnet wirst oder bei einer Versetzung ohne Umzugskostenvergütung, erhältst Du das sogenannte Trennungsgeld. Dieses greift auch, wenn Deine Familie zwar umzugswillig ist, jedoch aufgrund des Wohnungsmangels noch keine neue Wohnung gefunden hat oder wenn Dir das Pendeln aufgrund der großen Entfernung nicht zumutbar ist. In diesem Fall erhältst Du

  • für die ersten 14 Tage das Trennungsreisegeld,
  • anschließend das Trennungstagegeld und
  • zusätzlich das Übernachtungsgeld.

Hinzu kommen sogenannte Reisebeihilfen für Heimfahrten (halbmonatlich oder monatlich) sowie eine Fahrtkostenerstattung, Mitnahme- und Wegstreckenentschädigung, wenn Du Dich für das tägliche Pendeln zwischen neuem Dienst- und altem Wohnort entscheidest. Alle Regelungen zum sogenannten Trennungsgeld findest Du in der Verordnung über das Trennungsgeld bei Versetzungen und Abordnungen im Inland (TGV).

6. Unterrichtsgeld und Sonderfälle

Auch weitere, mit dem Umzug im Zusammenhang stehende, Maßnahmen werden unter Umständen durch das Umzugsgeld abgedeckt. Hierzu gehört zum Beispiel das Unterrichtsgeld für Deine Kinder, wenn diese aufgrund des Umzugs zusätzlichen Unterricht benötigen.

Wie hoch ist das Umzugsgeld?

Das Umzugsgeld wird pauschal und stets individuell berechnet. In der Regel ist es nach Besoldungsgruppen gestaffelt und wird prozentual gezahlt. So beträgt die Pauschalvergütung für den Punkt „sonstige Umzugsauslagen“ folgende Prozentwerte vom Endgrundgehalt der Besoldungsgruppe für Verheiratete und Gleichgestellte (jeweils die Hälfte ist es für Ledige):

  • 28,6 % für C4, B3 und höher sowie R3 bis 10
  • 24,1 % für B1, B2, A13 bis 16, C1 bis 3 und R1, R2
  • 21,4 % für A9 bis 12
  • 20,2 Prozent für A1 bis 8

Wohnungsübergabe: Darauf musst Du als Mieter achten

Immer dann, wenn Du eine neue Wohnung beziehst oder aus Deiner bisherigen Wohnung ausziehst, findet mit dem jeweiligen Vermieter die sogenannte Wohnungsübergabe statt. Hierbei handelt es sich prinzipiell um die Schlüsselübergabe, zugleich wird die Wohnung aber auch auf ihren Zustand überprüft. Wer bei der Wohnungsübergabe Fehler macht, bleibt hinterher eventuell auf Schäden sitzen. Darauf solltest Du deshalb unbedingt achten:

Fall 1: Die Wohnungsübergabe beim Einzug

Wenn Du Dich auf der Suche nach einer neuen Wohnung befindest, solltest Du diese bereits bei der Wohnungsbesichtigung genau unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls noch einmal einen zweiten Besichtigungstermin vereinbaren. Dennoch achtest Du hier meist weniger auf Details als auf die Lage der Wohnung, ihre Ausrichtung, den Balkon, den Mietpreis usw. So hast Du den Mietvertrag häufig schon unterschrieben, bevor Du kleine Mängel überhaupt bemerkst. Die Wohnungsübergabe ist deshalb der optimale Zeitpunkt, noch einmal gezielt in der Wohnung nach Schäden, Schimmel oder Mängeln zu suchen. Werden diese nämlich nicht im Übergabeprotokoll festgehalten, musst Du eventuell später für den Schaden aufkommen, obwohl dieser durch Deinen Vormieter verursacht wurde.

Das Übergabeprotokoll ist stets ein Muss

Das Wichtigste bei der Wohnungsübergabe ist daher stets das Übergabeprotokoll. Dieses gilt später als Nachweis, dass der Schaden bereits beim Einzug vorhanden war, sodass Du diesen nicht verantworten musst. Leider versuchen nämlich viele Vermieter, einen Schaden auf die Kosten des Mieters abzuwälzen. Wichtige Punkte, die Du im Übergabeprotokoll festhalten musst, sind zum Beispiel:

  • Befindet sich die Wohnung im „besenreinen“ Zustand?
  • Schließen Türen und Fenster vollständig oder spürst Du Zugluft?
  • In welchem Zustand sind die Fensterrahmen? Müssen sie eventuell nochmals gestrichen werden?
  • Sind Schäden oder Schimmel an Wänden beziehungsweise Fußböden zu erkennen?
  • Gibt es Bohrlöcher in den Wänden, Böden oder Fließen?
  • Sind Risse oder tiefe Kratzer in Wänden, Böden oder Einrichtungsgegenständen zu erkennen?
  • Funktionieren die elektrischen Geräte, Wasserhähne und Heizungen?
  • Sind Sprünge in der Dusche, Badewanne, Toilette oder dem Waschbecken zu erkennen?
  • Sind Wohnung, Keller, Garage, Mülltonnen etc. leer?
  • Wie viele Schlüssel hast Du erhalten und musst Du dementsprechend zum Ende der Mietzeit zurückgeben?
  • Halte zuletzt stets auch die Strom-, Gas- und Wasserzählerstände fest.
  • Solltest Du direkt vor Ort die Beseitigung der Mängel, Reparaturen oder Renovierungsarbeiten mit dem Vermieter vereinbaren, halte diese unbedingt ebenso im Übergabeprotokoll schriftlich fest.

Eine Vorlage für das Übergabeprotokoll findest Du beispielsweise unter www.mieterverein-meissen.de

Verhaltensregeln für die Wohnungsübergabe

Die Wohnungsübergabe sollte im Hellen stattfinden. Nimm zudem eine zweite Person als Zeuge mit und dokumentiere die Übergabe mit einem Fotoapparat. Fotografiere alle gefundenen Mängel und schreibe sie im Übergabeprotokoll nieder. Das Übergabeprotokoll muss anschließend vom Vermieter und Mieter eigenhändig unterschrieben werden und beide Parteien erhalten eine originale Fassung.

Was, wenn Du einen Mangel erst nach dem Einzug entdeckst?

Es kann durchaus passieren, dass ein Schaden bei der Wohnungsübergabe nicht ersichtlich ist, zum Beispiel weil die Heizung bei Deinem Einzug im Sommer ausgeschaltet war und im Winter plötzlich nicht anspringt. Sobald Du einen Schaden entdeckst, musst Du diesen daher ebenfalls fotografieren und dem Vermieter unverzüglich schriftlich melden. Dieser hat daraufhin eine angemessene Zeitspanne zur Beseitigung des Mangels. Kommt er dieser Pflicht nicht nach oder beeinträchtigt der Schaden den Wohnwert Deiner Wohnung, so kannst Du die Minderung der Miete verlangen. Auch wenn Du den Schaden zwar entdeckst, aber ihn als nicht weiter schlimm empfindest und nicht beheben lässt, musst Du ihn festhalten und schriftlich melden. Ansonsten kommst Du bei Deinem Auszug eventuell in die Pflicht, diesen aus eigenen Mitteln zu beheben.

Fall 2: Die Wohnung beim Auszug richtig hinterlassen

Gleichzeitig musst Du als Mieter Deine alte Wohnung beim Auszug auch stets korrekt hinterlassen, um nicht in Streitigkeiten mit dem Vermieter zu geraten. Auch hier solltest Du unbedingt ein Übergabeprotokoll erstellen. Damit es gar nicht erst zu Problemen kommt, verrate ich Dir, wie Du Deine Wohnung hinterlassen musst:

  1. Je nach Mietvertrag, musst Du die vereinbarten Schönheitsreparaturen durchführen, also beispielsweise die Wände in einer hellen und neutralen Farbe streichen.
  2. Beseitige alle persönlichen Gegenstände aus den gemieteten Räumen. Hierzu gehören neben der Wohnung selbst auch der Keller, die Garage, eine Abstellkammer, der Garten, Balkon o.ä.
  3. Eine detaillierte Grundreinigung der Wohnung ist nicht nötig, doch sie muss „besenrein“ übergeben werden. Das bedeutet, dass Du groben Schmutz beseitigen musst. Die Böden müssen gestaubsaugt sowie Küche, Bad und Zimmer sauber sein.
  4. Wurde die Wohnung durch Dich baulich verändert, also hast Du beispielsweise Einbauschränke installiert oder die Balkonbrüstung erhöht, musst Du diese Veränderungen wieder rückgängig machen. Du kannst allerdings bereits beim Einbau oder vor der Wohnungsübergabe mit dem Vermieter sprechen, ob er diese Veränderungen beibehalten möchte. Gibt er seine Zustimmung, so lasse Dir diese schriftlich bestätigen.
  5. Selbst die Einbauküche musst Du rechtlich gesehen beim Auszug wieder ausbauen. Allerdings passt diese vielleicht nicht in Deine neue Wohnung oder dort ist bereits eine vorhanden. Sprich deshalb im Voraus mit Deinem Vermieter. Häufig hat er Interesse daran, die Küche zu behalten oder Du kannst Sie Dir vom Nachmieter abkaufen lassen.
  6. Überprüfe die nun leere Wohnung auf Abnutzungserscheinungen. Beheben musst Du allerdings nur jene Schäden, die nicht als „üblich“ anzusehen sind. Hierzu gehören beispielsweise Brandlöcher, Bohrungen oder zerkratzte Tapeten durch Deine Katze.
  7. Zuletzt übergibst Du natürlich alle Schlüssel, welche Du von Deinem Vermieter erhalten hast. Vergiss dabei nicht den Briefkasten-, Dachboden- oder Kellerschlüssel.
  8. Halte zudem die Strom-, Gas- und Wasserzählerstände fest und lasse sie Dir im Übergabeprotokoll schriftlich bestätigen.
  9. Anschließend erhältst Du Deine Kaution zurück. Der Vermieter darf diese aber für höchstens sechs Monate ganz oder teilweise einbehalten, um ausstehende Reparaturen oder Nebenkostenabrechnungen zu decken. Achte unbedingt darauf, dass Du Deine Kaution mit samt der Zinsen zurückbekommst. Der Vermieter ist schließlich in der Pflicht, Deine Kaution während der Mietdauer für Dich zinsbringend (zum „üblichen“ Zinssatz) anzulegen.

Grundsätzlich gilt als bei jeder Art der Wohnungsübergabe:

Je mehr und detaillierter Du dokumentierst, desto besser!