Sonderkündigung: Kannst Du Deinen Vertrag für Telefon und Internet bei Umzug fristlos kündigen?

In meinem Artikel „Fitnessstudio – Sonderkündigungsrecht bei einem Umzug?“ hast Du erfahren, dass Du bei einem Umzug häufig recht einfach Deinen Vertrag im Fitnessstudio auflösen kannst. Die Frage ist nun, wie sieht das bei anderen Verträgen aus? Kannst Du dann Deinen alten und sowieso viel zu teuren Telefon- und Internetvertrag auch einfach kündigen? Leider lautet die Antwort: Grundsätzlich nicht!

Kein grundsätzliches Sonderkündigungsrecht bei Internet- und Telefonverträgen

Denn im Gegensatz zum Fitnessstudio, ist die Leistung, welche Du durch den Vertrag in Anspruch nimmst, hier nicht ortsabhängig. Du kannst Deinen Telefon- und Internetvertrag in den meisten Fällen in Dein neues Zuhause mitnehmen, ohne dadurch Einschränkungen zu erleben. Deshalb gibt es bei den Telefon- und Internetanbietern grundsätzlich kein Sonderkündigungsrecht wegen einem Umzug. Das bedeutet:

Du musst Deinen Telefon- und Internetvertrag bei einem Umzug mitnehmen, wenn der Anbieter auch an Deinem neuen Wohnort dieselben Leistungen erbringen kann.

Du kannst andersherum also nur dann von Deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wenn der Anbieter die gebuchte Leistung in Deinem neuen Zuhause nicht anbieten kann, also zum Beispiel der DSL-Vertrag eine geringere Geschwindigkeit hätte. Oder aber Du bist bei einem regionalen Anbieter, welchen es in Deiner neuen Umgebung überhaupt nicht gibt. Häufig hast Du dann eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende. Du solltest deshalb so oder so zum frühest möglichen Termin kündigen.

Was, wenn mehrere Personen zusammenziehen?

Ja, bei den Telefon- und Internetverträgen ist die deutsche Rechtsprechung wirklich fies. Denn selbst wenn Du mit anderen Personen zusammenziehst, zum Beispiel mit Deiner Freundin oder in eine WG, und so mehrere Verträge auf dieselbe Wohnung umgemeldet werden, hast Du laut Gesetz kein Recht zur Sonderkündigung. Zum Glück sind viele Anbieter hier aber kulant, vor allem dann, wenn mehrere Verträge bei ihm gemeldet sind. Es lohnt sich also durchaus, einfach einmal den Kontakt zum Kundensupport zu suchen und gemeinsam eine Lösung zu finden.

Fiese Kostenfalle: Der Umzug kann sogar vom Anbieter berechnet werden

Noch eine gesetzliche Regelung ist derzeit sehr umstritten: Der Vertragsanbieter darf Dir den Umzug des Telefon- und Internetanschlusses sogar noch in Rechnung stellen. Du kommst also nicht nur nicht aus dem Vertrag heraus, Du musst sogar noch Zusatzkosten einplanen. Diese schwanken je nach Anbieter, dürfen aber niemals höher sein als die Kosten für eine Neuschaltung des Anschlusses . Sieh daher doch einfach einmal in Deiner ersten Rechnung nach, wie hoch die Einrichtungsgebühren für Telefon und Internet damals waren. Meistens liegen sie zwischen 20 und 50 Euro.

Eine automatische Verlängerung des Vertrages ist nicht mehr möglich

Es gibt jedoch auch eine verbraucherfreundliche Regelung im neuen Gesetz: Nimmst Du Deinen Anschluss mit in die neue Wohnung, darf sich die Laufzeit des Vertrages anschließend nicht mehr automatisch verlängern. Bei alten Verträgen kann es aber durchaus sein, dass Du noch eine Klausel unterschrieben hast, wonach durch die Neueinrichtung des Telefon- und Internetanschlusses wieder dieselbe Mindestvertragslaufzeit gilt wie zu Beginn. Erkundige Dich hierüber am besten frühzeitig bei Deinem Anbieter und achte in Zukunft darauf, dass neue Verträge keine solche Klausel mehr enthalten.

Wann kannst Du Deinen Vertrag überhaupt kündigen?

Die meisten Internet- und Telefonverträge (oft im Kombi-Paket) haben eine anfängliche Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren. Anschließend verlängern sie sich automatisch um je weitere zwölf Monate, wenn Du sie nicht vorher fristgerecht kündigst. Auch wenn ein Umzug grundsätzlich nicht dazu gehört, gibt es aber dennoch Gründe, die eine außerordentliche Kündigung möglich machen:

  • Änderung von AGB
  • Preiserhöhung
  • Nicht erbrachte Leistung durch den Anbieter
  • Andere Vertragsbedingungen nach Umzug

Zudem sind die Anbieter häufig kulant, wenn

  • Du ins Ausland ziehst,
  • der Vertragspartner Insolvenz anmeldet oder
  • ablebt.

Umzug frühzeitig anmelden

Alles, was Du tun kannst, wenn keiner der Gründe für ein Sonderkündigungsrecht auf Dich zutrifft, ist: So früh wie möglich den Umzug bei Deinem Telefon- und Internetanbieter anmelden. Denn je später Du Bescheid gibst, desto langwieriger wird die Neueinrichtung sein. Leider, und da eilt der Branche ihr Ruf voraus, dauert es dennoch häufig mehrere Tage, manchmal sogar vier bis sechs Wochen, bis Du nach dem Umzug Dein Internet und Telefon wieder in vollem Umfang nutzen kannst. Gib daher allen wichtigen Bekannten, Geschäfts- oder sonstigen Ansprechpartnern schon im Voraus Deine Handynummer.

Tipps:

  • Spreche doch einmal mit Deinem Nachmieter: Du hast nämlich die Option, den bestehenden Vertrag auf eine andere Person zu übertragen. Vielleicht freut sich dieser ja, wenn er sich den Ärger mit der Neueinrichtung von Telefon und Internet sparen kann. Und Fragen kostet ja bekanntlich nichts…
  • Du kannst auch einfach Deinen alten Vertrag kündigen und auslaufen lassen. In der neuen Wohnung installierst Du stattdessen von Anfang an einen neuen Vertrag. Ob das dann nicht doppelt kostet? Nicht, wenn Du ein entsprechendes Angebot nutzt. Bei Unitymedia kannst Du zum Beispiel das Internet bis zu zwölf Monate kostenfrei nutzen, wenn Du noch einen laufenden alten Vertrag bei einem anderen Anbieter besitzt. Bis zu sechs Monate sind es zudem bei Tele Columbus und Kabel Deutschland.
  • Zuletzt kannst Du auch (jetzt oder in Zukunft) einen flexiblen Vertrag ohne Kündigungsfrist abschließen. Diese kosten zwar meist etwas mehr an Grundgebühr pro Monat, sind dafür aber monatlich kündbar und Du kannst jederzeit bei einem Umzug, oder auch einfach um Geld zu sparen, Deinen Vertrag wechseln. Manchmal ist die Flexibilität eben ihre Mehrkosten wert…

Apropos Geld sparen…

…für die meisten Kunden ist dies der Hauptgrund, weshalb sie ihren DSL-, Internet- oder Telefonvertrag kündigen möchten. Tatsächlich wird der Konkurrenzkampf auf dem Markt immer größer, die Anbieter unterbieten sich gegenseitig und die Preise sinken beinahe monatlich. Einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwölf, 24 oder sogar mehr Monaten abzuschließen, ist deshalb in dieser Branche nicht immer vorteilhaft. Um zu sehen, ob und wie viel Geld Du sparen könntest, solltest Du regelmäßig die Preise der unterschiedlichen Anbieter vergleichen – egal, ob Umzug oder nicht.

Hilfe im Streitfall

Wenn es trotz allem nun noch zu Streit mit Deinem Internet- und Telefonanbieter kommt oder Du eine ungerechtfertigt hohe Rechnung erhältst, kannst Du übrigens die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur kontaktieren. Diese führt dann ein außergerichtliches Schlichtungsverfahren durch und prüft, inwiefern der Provider die Telekommunikationsgesetze und den Verbraucherschutz einhält. Dies ist allerdings nicht ganz kostenlos. Der Preis richtet sich nach dem Streitwert, bei 1.500 Euro wird er beispielsweise zu je 65 Euro auf die streitenden Parteien aufgeteilt. Ich hoffe, dass dieser Schritt für Dich nicht notwendig ist, wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Umzug und ausreichend Geduld mit Deinem Telefon- und Internetanbieter…

Kannst du mit deinem Umzug weitere Verträge kündigen?

Die Frage nach dem Sonderkündigungsrecht eines bestehenden Vertrages bei einem Umzug stellt sich in ganz vielen Fällen – daher habe ich eine komplette Artikelserie fertig gemacht und Informationen zu vielen verschiedenen Vertragsarten für dich vorbereitet. Guck doch einfach mal nach, ob du nicht noch einen anderen Vertrag hast, für den ein Sonderkündigungsrecht bestehen kann! Hier sind alle Artikel aus meiner Artikelserie für dich aufgelistet:

Umzug mit Haustieren Teil 5: Vorsicht bei Fischen und Wasserpflanzen

Wie Du mit Fell- und Federtieren umziehst, habe ich Dir bereits in den ersten vier Teilen der Reihe „Umzug mit Haustieren“ erläutert. Bei Wasserbewohnern hingegen, wird der Umzug schnell zur echten Herausforderung. Gerade Fische und Wasserpflanzen sind oft sehr sensibel, reagieren auf Wasserveränderungen, Kälte, Hitze, den Sauerstoffgehalt im Wasser und vieles mehr. Es gibt daher einige sehr wichtige Grundregeln, an welche Du Dich unbedingt halten musst. Ein Risiko jedoch, wird es leider dennoch bleiben. Ich möchte Dir aber helfen, dieses so weit wie möglich zu reduzieren.

Auf die richtige Planung kommt es an

Ein Aquarium kannst Du nicht einfach schnell ins Auto laden und damit zur neuen Wohnung fahren. Im Gegenteil: Den Ab- und Aufbau des Aquariums sowie den Transport der Fische und Wasserpflanzen musst Du ausführlich planen:

1. Den richtigen Termin finden

Kälte oder Hitze sind die größten Gefahren für die Bewohner eines Aquariums. Wenn möglich, solltest den Umzug deshalb auf einen Tag mit gemäßigten Temperaturen legen. Im Sommer ist es zudem eine gute Möglichkeit, am Morgen oder Abend umzuziehen, wenn die Luft noch beziehungsweise wieder etwas kühler ist. Ansonsten musst Du mit dem richtigen Transportbehälter die Außentemperatur von den Fischen und Wasserpflanzen fernhalten.

2. Passende Transportbehältnisse besorgen

Direkte Sonneneinstrahlung, Hitze, Kälte oder gar Frost: All das sind für Deine Fische und Wasserpflanzen lebensbedrohliche Faktoren, welchen Du mit dem richtigen Transportbehälter unbedingt entgegenwirken musst. Eventuell passt Dein kleines Aquarium ja komplett in eine Kühltasche? Diese hält direkte Sonneneinstrahlung ab und hat eine gemäßigte Innentemperatur (elektrische Kühlbehältnisse natürlich im ausgeschalteten Zustand verwenden).

Ansonsten bleibt Dir nichts anderes übrig, als die Fische und Pflanzen einzeln in Plastikbeuteln zu transportieren. Diese erhältst Du im Zoofachgeschäft. Kaufe zudem passende Gummiringe, um die einzelnen Beutel zu verschließen. Zum einfacheren Transport und gegen Temperaturschwankungen solltest Du die Plastikbeutel ebenso in Kühlbehältnisse oder Styroporboxen legen. Letztere erhältst Du auch im Zoofachhandel.

3. Vor dem Umzug

Um die Fische auf den Umzug vorzubereiten, gilt es, ihr Immunsystem zu stärken. Du solltest sie daher schon mehrere Wochen vor dem Umzug ausreichend und abwechslungsreich füttern. Mit einem stärkeren Immunsystem können sie nämlich nicht nur den äußeren Einflüssen vermehrt widerstehen, sie bewältigen auch den Stress besser. Ein bis zwei Tage vor dem Umzug wird es dann Zeit für die letzte große Mahlzeit der Wasserbewohner. Anschließend stellst Du die Fütterung ein, um das Wasser während der Fahrt nicht zusätzlich zu belasten.

4. Die Fische richtig transportieren

Lasse Dir entweder im Zoogeschäft zeigen, wie Du das Wasser mit Sauerstoff anreicherst, oder der Fachmann übernimmt das direkt vor Ort für Dich. Nun befüllst Du jeden der Plastikbeutel zu einem Drittel mit diesem angereicherten Wasser, die anderen zwei Drittel bestehen aus Luft. Das Wasser muss unbedingt die gleiche Qualität haben wie im Aquarium, um die Umstellung für die Tiere so gering wie möglich zu halten. Zudem sollte der Umzug schnell gehen. Das bedeutet: Du nimmst die Fische und Wasserpflanzen erst am Ende des Umzugstages heraus, baust das Aquarium als letztes ab und als erstes in der neuen Wohnung wieder auf.

Wenn möglich, verteilst Du die Fische auf einzelne Beutel, notfalls kannst Du auch zwei bis drei Fische gemeinsam transportieren. Aber nur wenn Du Dir sicher bist, dass diese sich gut verstehen und dass das Transportbehältnis ausreichend groß ist. Es sollten jedoch auch bei kleinen Fischen niemals mehr als sechs pro Beutel sein. Wichtig ist, dass Du die Fische unbedingt stressfrei fängst. Die einzelnen Beutel in der Styropor- oder Kühlbox kannst Du dann durch Füllmaterial, zum Beispiel Stroh, fixieren. Verstaue die Transportbehälter und Styroporboxen schnell und sicher im Fahrzeug und klimatisiere dieses von Anfang an auf eine angenehme Raumtemperatur.

Achtung: Meide unbedingt sogenannte „Sauerstofftabletten“, denn diese können die Kiemen der Fische verkleben.

5. Transport der Wasserpflanzen

Die Wasserpflanzen kannst Du auch, musst Du aber nicht unbedingt, in einem solchen mit Wasser befüllten Plastikbeutel transportieren. Je nach Art reicht es aus, sie während der Fahrt feucht zu halten. Auch der Transport in einem gut verschließbaren Eimer ist möglich. Verstaue auch diese Transportbehälter dann schnell und sicher im klimatisierten Fahrzeug.

6. Das Aquarium ab- und wieder aufbauen

Sind alle Tiere und Pflanzen aus dem Aquarium entfernt, kannst Du den Filter entnehmen. Wichtig ist, dass Du diesen unbedingt ungereinigt und feucht verpackst. Nur so kann er in der neuen Wohnung mit den enthaltenen Filterbakterien sofort wieder seine Arbeit aufnehmen. Lasse nun das Wasser ab, bis es nur noch etwa eine Fingerbreite hoch steht. Das alte Wasser kommt aber nicht einfach in die Toilette oder Badewanne. Es ist der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen und gesunden Umzug. Fülle es deshalb in saubere Kanister ab und nimm es mit ins neue Zuhause.

Schütze Dein Aquarium während des Transportes vor Beschädigungen und entferne gegebenenfalls Steine oder Einrichtungsgegenstände, welche kippen und das Glas beschädigen könnten. Um es zu tragen, stellst Du das Aquarium übrigens am besten auf eine dicke Holzplatte. Die Abdeckung sollte zwar drauf bleiben, doch Aufsteckleuchten, Abdeckscheiben o.ä. werden vor dem Transport abmontiert.

Nun kann die Fahrt losgehen.

7. Nach dem Transport im neuen Zuhause

Im neuen Zuhause angekommen, prüfst Du das Aquarium auf eine mögliche Instabilität durch Schäden, wie Haarrisse oder Steinschläge.

Alles gut? Dann baue das Aquarium schnell wieder auf, befreie es von eventuellen Algen oder Verschmutzungen, platziere die Deko wieder an der gewohnten Stelle und die Pflanzen im noch feuchten Grund. Fülle nun das Wasser ein. Dies sollte mindestens zur Hälfte aus dem alten, mitgebrachten Wasser bestehen, bestenfalls sogar ganz. Nun kannst Du den Filter einsetzen und eventuell einen Bakterienstarter einsetzen. Als letztes kommen dann die Fische wieder ins Aquarium.

8. Die wichtige Eingewöhnungsphase

Jetzt kannst Du die Fische und Wasserpflanzen langsam an das andere Wasser im neuen Zuhause gewöhnen. Gib nach und nach in kleinen Rationen das neue zu dem alten Wasser. Lasse es aber vorher unbedingt mindestens einen Tag abstehen, um eventuelle Bakterien, Viren oder Schädlinge abzutöten. So gewöhnen sich die Tiere und Pflanzen langsam und schonend an die neue Wasserbeschaffenheit.

Auch mit dem Füttern solltest Du noch vorsichtig sein. Am ersten Tag nach dem Umzug fütterst Du am besten noch gar nicht, anschließend beginnst Du vorsichtig und in kleinen Rationen. Dass die Fische zu Beginn noch nicht oder nur wenig essen, ist übrigens normal. Dennoch musst Du sie die nächsten Tage genau beobachten und für den Notfall die Nummer eines kompetenten Tierarztes in der neuen Umgebung heraussuchen.
Wenn Du die acht genannten Grundregeln aber beachtest, solltest Du diese hoffentlich nicht brauchen. Ich jedenfalls wünsche Dir viel Erfolg, ausreichend Geduld und gemäßigte Temperaturen am großen Umzugstag…

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Umzug mit Haustieren Teil 4: Ein Hoch auf die treuen Hunde

Im dritten Teil der Reihe „Umzug mit Haustieren“ hast Du erfahren, weshalb Katzen nicht gerne umziehen und die ersten drei bis vier Wochen nicht einmal die neue Wohnung verlassen dürfen. Für alle Hundebesitzer unter Euch kommt deshalb jetzt die gute Nachricht: Mit einem Hund ist ein Umzug absolut unkompliziert. Die treuen Seelen sind auf ihren Besitzer fixiert und solange Du bei ihm bist, macht ihm in der Regel auch eine neue Umgebung nicht allzu viel aus. Wer da meistens schon eher Probleme macht, sind der Vermieter oder die Nachbarn…

Hundehaltung mit dem Vermieter klären

Du möchtest gewiss nur in eine Wohnung oder ein Haus umziehen, wenn Du Deinen vierbeinigen Freund mitnehmen darfst. Daher solltest Du die Frage der Hundehaltung unbedingt vorher mit Deinem Vermieter klären. Ein generelles Verbot von Haustieren oder Hunden darf vom Vermieter nicht mehr in den Vertrag gesetzt werden. Er muss gemäß der aktuellen Rechtsprechung hingegen stets im Einzelfall entscheiden und dies ausreichend begründen können. Ist die Hundehaltung aber rechtswirksam untersagt, musst Du Dich auch daran halten. Ansonsten musst Du entweder das Tier abgeben oder wieder ausziehen. Zudem kann Dir die Genehmigung zur Hundehaltung entzogen werden, wenn dies eine Belastung für die Nachbarn darstellt, zum Beispiel durch ständiges Bellen. All das sind deshalb wichtige Formalien, die Du dringend vor dem Umzug regeln musst.

Den Hund in die Vorbereitungen einbeziehen

Das klingt nun erst einmal seltsam, denn der Hund kann ja schlecht den Karton tragen oder das Umzugsfahrzeug steuern. Was ich stattdessen meine ist: Nimm den Hund bei der Wohnungsbesichtigung mit. Dies hat gleich zwei Vorteile: Der Vermieter lernt den Hund kennen und kann sich mit dem Gedanken an die Tierhaltung in der Wohnung anfreunden. Hierfür sollte der Hund natürlich gut erzogen sein und weder bellen noch aggressiv oder unkontrolliert durch die Wohnung stürmen. Ich gehe aber in diesem Artikel einfach mal davon aus, dass Du einen lieben und gut erzogenen Hund besitzt. Ansonsten wird es dringend Zeit für die Hundeschule oder einen spezialisierten Hundetrainer. Der zweite Vorteil, wenn Du Deinen Hund zur Wohnungsbesichtigung mitnimmst, liegt darin, dass er die neue Wohnung, eventuell den Garten und die Umgebung bereits kennenlernt und diese später für ihn weniger fremd und bedrohlich erscheinen. Nimm Dir ausreichend Zeit, damit der Hund die neue Umgebung erkunden kann, und mache einen oder mehrere Spaziergänge in der neuen Wohngegend mit ihm.

An das Autofahren gewöhnen

Die meisten Hunde kennen das Autofahren bereits. Sollte dies bei Deinem Tier nicht der Fall sein, solltest Du schon einige Wochen vor dem Umzug damit beginnen, es sanft an den Transport zu gewöhnen. Hierfür gibt es spezielle Käfige für den Kofferraum oder Du spannst ein Sicherheitsnetz zwischen Koffer- und Passagierraum. Bei Fahrzeugen mit kleinem Kofferraum kannst Du den Hund auch auf die Rückbank setzen. Bringe das Sicherheitsnetz dann zwischen Rück- und Vorderbank an, sodass der Hund während der Fahrt nicht nach vorne springen und Dich behindern kann. Bei langen Fahrten musst Du zudem ausreichend Pausen einlegen, sodass Dein Tier sein Geschäft erledigen sowie etwas Essen und Trinken kann. Nimm den Hund in Straßennähe unbedingt an die Leine und lasse ihn nicht zu lange alleine im Auto. Bei einer großen Hitze musst Du unbedingt ein oder mehrere Fenster öffnen (rund 5-10 Zentimeter), sodass kühle Luft hereinströmen kann. Öffne es allerdings nur so weit, dass der Hund nicht versucht hindurch zu klettern und sich dabei lebensgefährlich verkeilt oder entwischt. Im Winter muss das Auto ausreichend warm aufgeheizt werden. Am besten, Du fährst einfach so schnell wie möglich weiter. Ist die Temperatur für Dich angenehm, so ist sie dies normalerweise auch für den Hund.

Nimm Dir Zeit für Deinen Hund

Am Umzugstag selbst hast Du gewiss viel zu tun. Dennoch solltest Du Dir entweder ausreichend Zeit für Deinen Hund nehmen, oder diesen bei einer vertrauten Person in Betreuung geben. Der Stress und die Hektik gehen nämlich auch an den sensiblen Tieren nicht spurlos vorbei und eine Bezugsperson ist heute besonders wichtig. Am besten ist es, wenn Du den Hund als erstes in sein neues Heim bringst, seine gewohnten Spielsachen sowie Futter und Trinken aufbaust und ihn dann zur Betreuung bei einer ihm bekannten Vertrauensperson lässt. So kannst Du Dich in Ruhe um den Umzug kümmern, hältst den Hund von eventuellen Gefahren fern und er kann sich langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Die gewohnten Spielsachen und Gerüche, beispielsweise seines Körbchens oder seiner Lieblingsdecke, helfen dabei.

Apropos Gefahren…

Hast Du keine Möglichkeit, Deinen Hund vom Umzugstrubel fern zu halten, so baue ihm ein gemütliches Nest in erhöhter Position, zum Beispiel auf dem Sofa, damit er die Situation überblicken und beobachten kann. Nimm Dir ausreichend Zeit und bringe viel Ruhe in den Umzug, denn Hunde spüren sofort den Stress bei ihrer Bezugsperson. Achte zudem jederzeit darauf, dass der Hund von möglichen Gefahrenquellen fernbleibt. Bewahre zum Beispiel Lösungsmittelbehälter, Farbtöpfe oder Werkzeuge in einem separaten, verschlossenen Raum auf. Achte zudem darauf, dass viele Zimmerpflanzen für Hunde hochgiftig sind. In der ungewohnten Situation kann es durchaus passieren, dass das Tier bislang ungewohnte Gepflogenheiten an den Tag legt und plötzlich am giftigen Grünzeug knabbert. Auch die Pflanzen sollten deshalb stets außerhalb seiner Reichweite zwischengelagert werden. Für den Notfall hast Du am besten die Nummer des Tierarztes in der Hosentasche oder speicherst sie im Handy ein.

Nach dem Umzug: Eingewöhnung und Organisation

Es ist geschafft: Der Umzug ist gemeistert, Dein Hund und Du sind wohlbehalten im neuen Zuhause angekommen. Nun wird es Zeit, dass Du den Hund in der neuen Gemeinde anmeldest. Zudem solltest Du Dir bestenfalls ein paar Tage frei nehmen und Dich intensiv mit Deinem Hund beschäftigen, in Ruhe die Wohnung einräumen und zur gewohnten Tagesordnung übergehen. Halte wieder die Gassi-, Essens- und Spielzeiten ein, sodass für den Hund alles so gewohnt wie möglich weiterläuft. Einer eurer Spaziergänge kann dann vielleicht auf das örtliche Umzugsamt stattfinden, denn nach dem Umzug muss dein Hund umgemeldet werden, damit auch steuerlich alles okay ist. Muss das Tier bald für einige Stunden in der neuen Wohnung alleine bleiben, so musst Du dies langsam mit ihm trainieren, und zwar auch dann, wenn dies früher immer reibungslos geklappt hat. Neue Umgebung, neue Gewohnheiten – das kann jedenfalls passieren, muss es aber nicht. Jetzt sind deshalb vor allem Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt. Ein Umzug ist damit aber auch eine tolle Chance, seinen Hund noch einmal ganz neu kennenzulernen, zu trainieren und eine noch engere Bindung aufzubauen. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und Freude…

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Umzug mit Haustieren Teil 3: Katzen als echte Herausforderung

Im ersten Teil der Reihe „Umzug mit Haustieren“ habe ich Dir bereits wichtige Tipps für den Umzugstag mitgegeben. Während Kleintiere und auch Hunde meist recht unkompliziert sind, kann der Umzug mit einer Katze zur echten Herausforderung werden. Wieso? Weil Katzen ein festes Revier haben, welches sie sich erkämpfen müssen und an welchem sie sich orientieren. Und dieses Revier ändert sich bei einem Umzug grundlegend. Wie kannst Du die Katze also am besten eingewöhnen und worauf musst Du unbedingt achten? Ich verrate es Dir…

Katzen am Umzugstag

Wie bei allen anderen Haustieren auch, gilt für Katzen: Versuche sie so gut wie möglich vom Trubel des Umzugs zu verschonen. Richte daher in Deiner neuen Wohnung als erstes ein gemütliches Zimmer für Deine Katze ein und bringe sie so früh wie möglich in ihr neues Zuhause. Das Zimmer sollte verschließbar sein, damit die Katze darin ihre Ruhe hat, während Du den Rest der Bude einrichtest. Ein Katzenklo sowie ausreichend Essen und Trinken sollten ebenfalls schon bereit stehen. Beseitige außerdem alle potenziellen Gefahren, wie freiliegende Stromkabel oder offene Fenster. Auch auf laute Musik oder strenge Gerüche, zum Beispiel durch frische Wandfarben, solltest Du wenn möglich verzichten.

Die Katze richtig transportieren

Für Katzen gibt es spezielle Transportboxen, welche Du im Tierfachhandel kaufen kannst. Im Gegensatz zu Hunden, sind Katzen solche Transporte aber in der Regel nicht gewohnt. Wenn überhaupt, geht es in der Box hin und wieder einmal zum Tierarzt. Viele Katzen haben deshalb schlechte Erinnerungen an die Transportbox oder kennen diese überhaupt nicht. Damit sie keine Angst mehr vor ihr hat, solltest Du mit Deiner Katze deshalb regelmäßig den Gang in die Transportbox üben. Lege sie am besten mit einer kuscheligen Decke aus und stelle sie schon einige Wochen vorher in das Katzenzimmer. So kann sich Deine Katze an die Transportbox gewöhnen, ihren Geruch bereits darin verteilen und die Angst vor ihr verlieren. Übe zudem bewusst den Gang in die Box sowie das Verschließen des Gitters. Je gewohnter dieser Vorgang ist, desto weniger Stress bedeutet der Umzug für Deine Katze. Und ein positiver Nebeneffekt ist, dass wohl auch die nächste Fahrt zum Tierarzt für alle Beteiligten einfacher wird. Sichere die Transportbox dann ausreichend mit Gurten im Fahrzeug und halte bei langen Strecken regelmäßig an, um dem Tier ein wenig Wasser und etwas zu Essen zu offerieren.

Eine gewohnte Umgebung schaffen

Natürlich kann es sein, dass der Kratzbaum Deiner Katze sowieso schon total zerfetzt ist und die Gelegenheit für eine Neuanschaffung optimal wäre. Zudem ist der Transport bei großen Modellen manchmal alles andere als einfach. Dennoch: Deinem Haustier zuliebe, solltest Du unbedingt seine alten Möbel, Spielsachen, das Körbchen oder den Kratzbaum mit in die neue Wohnung nehmen. Denn die gewohnten Objekte und der heimische Geruch geben der Katze Orientierung und Sicherheit. Dies vereinfacht ihr die Eingewöhnung. Tausche alte Spielsachen oder Kratzbäume deshalb entweder lange genug vor dem Umzug oder Stück für Stück einige Wochen danach aus. Dies ist auch deshalb besonders wichtig, weil die Katze zu Beginn die Wohnung nicht verlassen darf. Das Körbchen oder der Kratzbaum stellen dann oft den wichtigsten Rückzugsort im neuen Heim dar. Aber wieso darf die Katze zu Beginn eigentlich nicht ins Freie?

Auch Freigänger müssen vorübergehend in der Wohnung bleiben

In der Zeit nach dem Umzug muss Deine Katze unbedingt in der Wohnung bleiben, auch wenn sie normalerweise Freigänger ist. Denn sie muss sich zuerst an ihr neues Zuhause gewöhnen und dieses als solches akzeptieren. Wenn Du sie zu früh rauslässt und sie noch die alte Wohnung als Heimat empfindet, kann es nämlich passieren, dass sich Deine Katze auf den Weg in ihr altes Revier macht, sich verläuft oder große Straßen überquert. Sie darf deshalb erst dann wieder ins Freie, wenn sie Euer neues Zuhause als Heimat und damit als Orientierungspunkt akzeptiert hat. Dies ist in der Regel nach frühestens drei bis vier Wochen der Fall. Katzen sind zwar nicht wie Hunde auf ihren Besitzer fixiert, doch Du stellst eine bekannte Person dar und gibst ihr deshalb Sicherheit. Verbringe also viel Zeit mit Deiner Katze und beobachte sie genau. Dass sie zu Beginn in all der Aufregung nicht frisst, ist übrigens normal. Allerdings sollte das nicht länger als 48 Stunden der Fall sein. Sie muss aber unbedingt ausreichend trinken und regelmäßig das Katzenklo aufsuchen. Tut sie das auch nach 24 Stunden im neuen Zuhause noch nicht, suche besser einen Tierarzt auf. Sicher ist sicher…

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Umzug mit Haustieren Teil 2: Ortswechsel mit Klein- und Nagetieren im Käfig

Im ersten Teil der Reihe „Umzug mit Haustieren“ hast Du erfahren, worauf Du allgemein bei einem Umzug mit Deinen tierischen Familienmitgliedern achten musst, wo eventuelle Gefahren lauern und wie wichtig die Eingewöhnung im neuen Zuhause ist. Nun möchte ich Dir erklären, was Du besonders bei Klein- und Nagetieren in Käfighaltung beachten musst.

Grundsätzlich unkompliziert

An sich verkraften Klein- und Nagetiere, die in einem Käfig gehalten werden, einen Umzug eigentlich sehr gut. Kein Wunder, an ihrem „wirklichen Zuhause“, dem Käfig, ändert sich ja schließlich nichts. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Tierarten. Hamster zum Beispiel, sind nachtaktiv und leiden deshalb besonders unter dem Baulärm und Trubel eines Umzugs. Vögel geraten während dem Transport schnell in Panik, was bei den sensiblen Federtieren bekanntlich lebensbedrohlich werden kann. Wenn Du aber die folgenden Tipps bei Deinem Umzug berücksichtigst, hast Du die Gefahren zumindest schon einmal deutlich minimiert:

Kaninchen, Meerschweinchen & Co am besten im Käfig transportieren

Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Hamster und weitere Nagetiere in Käfighaltung sollten, wenn möglich, auch in diesem transportiert werden. So müssen sie ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen, bei mehreren Tieren haben sie ihre Artgenossen zur Beruhigung und während der Fahrt sind ausreichend Futter und Wasser vorhanden. Dafür musst Du diese natürlich vor dem Transport noch einmal frisch befüllen. Nachtaktive Tiere kannst Du auch tagsüber transportieren, mit etwas Glück verschlafen sie den ganzen Trubel sogar. Halte sie aber unbedingt vom Lärm der Renovierungsarbeiten fern, denn davon könnten sie aufwachen und der Wach- Schlafrhythmus wird gestört. Allgemein gilt aber: Richte in der neuen Wohnung eine ruhige Ecke ein und transportiere die Tiere so früh wie möglich. Halte sie von Lärm, Gerüchen und gefährlichen chemischen Stoffen fern und versuche sie auch während der Fahrt zu schonen. Lege hierfür eine Decke über den Käfig. Dies verringert die Gefahr von Panik, vor allem bei Vögeln. Gleichzeitig hält sie kalte Zugluft ab und verhindert damit eine Erkältung. Achte aber unbedingt darauf, dass genügend frische Luft ins Innere des Käfigs gelangt.

Der Käfig ist zu groß für das Fahrzeug?

Der Käfig ist aber so groß, dass er nicht in Dein Auto passt? Dann setze die Klein- und Nagetiere in spezielle Transportboxen oder notfalls in einen stabilen Pappkarton mit ausreichend vielen und großen Luftlöchern. Lege hierfür passende Streu hinein, am besten bereits verwendete aus dem Käfig, denn dies verbreitet einen gewohnten und beruhigenden Geruch. Nimm aber natürlich nur trockene und saubere Streu. Gerne kannst Du auch frische Streu verwenden und als oberste Schicht einfach noch ein paar Krümel aus dem Käfig hinzugeben. Du kannst gerne auch ein wenig Futter oder Heu in der Transportbox deponieren, manche Tiere lassen sich dadurch beruhigen, viele werden dieses aber nicht anrühren. Bei längeren Fahrten musst Du etwa alle zwei Stunden Pause machen, um den Tieren in einer ruhigen Minute etwas Wasser zum Trinken anzubieten.

Transportmaterial richtig fixieren

Eine schnelle Bremsung oder eine scharfe Kurve, für die Menschen ist das im Auto kein Problem. Wenn der Käfig oder die Transportbox aber kippen, kann das für die Klein- und Nagetiere tödlich enden. Fixiere sie deshalb unbedingt ausreichend im Auto. Verwende hierfür Gurte und notfalls ein wenig Füllmaterial, zum Beispiel ein Kissen zwischen Käfig und Autositzen. Hauptsache, er ist fest. Achte aber darauf, dass die Tiere durch die Gitterstäbe nichts anknabbern können, was für sie giftig wäre. Transportboxen sind oft zu klein für Gurte. Halte diese notfalls während der Fahrt in der Hand. Bei einem richtigen Unfall wird das aber leider auch nicht ausreichend sein, also unbedingt vorsichtig fahren!

Vor Unterkühlung und Überhitzung schützen

Eine Decke reicht leider nicht immer aus, um die Tiere im Winter vor der eisigen Kälte zu schützen. Sind Deine Tiere die Außentemperaturen nicht gewohnt, so packe den Transportbehälter oder Käfig unbedingt ausreichend in Decken ein, achte aber zugleich darauf, dass genügend Luft in das Innere gelangt. Heize das Fahrzeug auf Raumtemperatur vor, ebenso das neue Zuhause, und überwinde die kalten Stellen so schnell wie möglich. Im Sommer hingegen, kann es den Tieren zu heiß werden. Stelle sie deshalb im Auto niemals direkt vor das Fenster, durch welches die Sonne knallt. Achte darauf, dass sich die Tiere im Schatten aufhalten, klimatisiere das Fahrzeug ausreichend und schütze sie durch eine Decke vor direkter Sonneneinstrahlung. Lasse sie zudem niemals alleine im Auto, um beispielsweise an der Tankstelle einen Snack einzunehmen. Denn im Auto wird es schnell einmal 60 oder auch 80 Grad heiß.

Einleben im neuen Zuhause

Ist der Transport gut überstanden, hast Du die größte Hürde erfolgreich genommen. Käfigtiere leben sich in neuen Umgebungen meist sehr schnell und gut ein. Achte aber darauf, dass sie in ähnlichen Bedingungen leben können, wie zuvor. Waren Deine Hasen zum Beispiel in einem Außenstall oder die Meerschweinchen hatten Auslauf auf dem Balkon, so sollte dies nun auch wieder möglich sein. Natürlich geht das nicht immer. Gewöhne dann deine Haustiere schon früh, langsam und schonend um. Hole sie zum Beispiel immer wieder für ein bis zwei Stunden in die Wohnung, dann für eine Nacht, dann für einen Tag mit zwei Stunden Auslauf etc. Der Übergang sollte so harmonisch wie möglich ablaufen. Natürlich müssen die Tiere auch im neuen Zuhause in einer angemessenen Temperatur sowie geschützt vor Zugluft, Lärm und Gerüchen wohnen können. Übrigens: Nicht in jeder Wohnung sind Haustiere erlaubt. Käfigtiere sollten zwar grundsätzlich kein Problem darstellen, bespreche dies aber unbedingt im Voraus mit Deinem neuen Vermieter.

Weitere Artikel aus der Serie „Umzug mit Haustieren“

Dieser Artikel ist Bestandteil einer Artikel-Serie mit insgesamt 5 Artikeln. Vielleicht gefällt ist auch einer der anderen Artikel aus dieser Serie spannend für dich? Hier eine Liste der weiteren Artikel meiner Artikelserie „Umzug mit Haustieren“:

Umzug mit Haustieren Teil 1: Worauf muss ich achten?

Für viele Menschen bedeutet ein Umzug vor allem eines: Stress. Da bleibt nicht auch noch groß Zeit, sich intensiv um das Haustier zu kümmern. Dabei darfst Du aber gerade jetzt nicht vergessen, dass der Umzug auch für Dein Haustier eine sehr anstrengende, ja beängstigende Zeit sein kann. Der Lärm, der Trubel und die neue Umgebung gehen auch an den Vierbeinern in Deiner Familie nicht spurlos vorbei. Gerade Hunde oder Katzen tun sich mit den Veränderungen oft schwer. Gleichzeitig musst Du zahlreiche gesetzliche Bestimmungen beachten, vor allem dann, wenn Du ins Ausland ziehst oder exotische Haustiere mitnimmst. Ich habe deshalb für Dich in der Artikelreihe „Umzug mit Haustieren“ die wichtigsten Punkte für Deinen Umzug mit Haustieren zusammengefasst. Erst einmal möchte ich Dir allgemeine Tipps mit auf den Weg geben:

Betreuung am Umzugstag

Dein Baby oder Deine kleinen Kinder setzt Du am Umzugstag doch bestimmt nicht gnadenlos dem Trubel aus, sondern siehst Dich rechtzeitig nach einem geeigneten Betreuungsplatz um (siehe auch Artikelreihe „Umziehen mit Kindern“). Dies solltest Du deshalb auch für Deine Tiere tun. Kleintiere, welche im Käfig gehalten werden, kommen meist besser mit der Belastung klar, da sich für sie die direkte Umgebung nicht ändert. Viele fremde Gesichter oder starker Lärm können aber auch die kleinen Vierbeiner stark verängstigen. Versuche sie deshalb so gut es geht zu schonen, schon vor dem ganzen Trubel in das neue Zuhause zu bringen oder den Käfig zumindest in einen Raum zu stellen, in welchem es verhältnismäßig ruhig zugeht. Bei freilaufenden Haustieren hingegen, also Katzen oder Hunden, lohnt es sich tatsächlich, für den Umzugstag eine Betreuung zu organisieren. Für sie ändert sich schlagartig das ganze Revier. Manche Haustiere reagieren darauf sehr sensibel, verkriechen sich oder werden gar aggressiv. Am besten ist es deshalb, wenn das Tier den eigentlichen Umzug gar nicht miterlebt. Transportiere es so früh wie möglich in sein neues Zuhause oder organisiere eine Freundin oder jemanden aus der Familie, den das Tier kennt, dem es vertraut und der es für den Umzugstag zu sich nimmt.

Gefahren für Tiere während dem Umzug

Die Tiere so schnell wie möglich aus dem Schauplatz herauszuholen, ist auch auf den zweiten Blick die beste Idee. Denn wenn die Möbel eingepackt, die Waschmaschine demontiert und die Wände gestrichen werden, ergeben sich auch plötzlich zahlreiche neue Gefahren für Deine Tiere. Eine Katze könnte das Stromkabel anknabbern, der Hund die Wandfarbe trinken oder die Meerschweinchen unter den Ausdünstungen der Lösungsmittel leiden. Vergiss nämlich nicht: Tiere haben oft viel ausgeprägtere Sinne als wir Menschen und nehmen daher den Lärm, die Gerüche sowie auch einfach die gestresste Atmosphäre viel intensiver wahr. Du tust deshalb allen Beteiligten einen Gefallen, wenn Du Deine Haustiere umgehend vom Schauplatz entfernst.

Die Haustiere richtig transportieren

Doch dabei wirft sich die Frage auf, wie kannst Du das Tier eigentlich am besten transportieren? Während manche Hunde oder Katzen an das Autofahren gewöhnt sind oder daran sogar Spaß finden, reagieren andere darauf ganz sensibel. Ein Käfig muss zudem vor dem Kippen bewahrt werden und auch die Sauerei aus Einstreu und Futter im Auto möchtest Du Dir gewiss ganz gerne ersparen. Wichtig ist beim Tiertransport in erster Linie, dass er artgerecht ist. Neben dem Käfig zu sitzen und ihn festzuhalten, bringt bei einem Unfall gewiss nicht allzu viel Schutz. Sichere ihn deshalb ausreichend durch entsprechende Gurte oder bringe bei Hunden ein Netz zwischen Kofferraum und Sitzen beziehungsweise der Rück- und der Vorderbank an, damit dieser nicht aus Angst oder Neugier nach vorne springen und den Fahrer behindern kann. Bei längeren Fahrten musst Du unbedingt genügend Wasser und Futter dabei haben. Speichere zudem die Nummer des Tierarztes in Dein Handy ein oder schreibe sie auf einen Zettel und trage diesen für alle Fälle bei Dir. Sorge außerdem dafür, dass Dein Tier eine vertraute Umgebung hat. Packe sein Lieblingsspielzeug ein, die gewohnt riechende Schlafdecke und die üblichen Pflegeutensilien. Auch das Wasser solltest Du in Flaschen abfüllen und erst langsam durch das in der neuen Wohnung auswechseln. Ein zu plötzlicher Wechsel des Trinkwassers kann bei empfindlichen Tieren nämlich zu Verdauungs- und Magenbeschwerden führen. Bei personenbezogenen Haustieren solltest Du zudem während des gesamten Transportes in ihrer Nähe bleiben und sie durch Deine Stimme oder ein zärtliches Streicheln beruhigen. Übrigens: Beruhigungsmittel stellen eine sehr hohe Belastung für den Organismus eines Tieres dar und können im schlimmsten Fall zu bleibenden Schäden oder gar dem Tod führen. Sie sind deshalb eine reine Notlösung und dürfen nur in Absprache mit dem Tierarzt verwendet werden.

Alles neu? Das Haustier sanft eingewöhnen

Der Kratzbaum ist sowieso schon total alt und nimmt beim Umzug auch viel zu viel Platz weg? Dein Hund braucht schon länger ein neues Schlafkörbchen, dann ist dies ja die optimale Gelegenheit? Solche Gedankengänge sind logisch, stellen aber den völlig falschen Denkansatz dar. Versetze Dich einmal in die Lage des Haustieres: Deine komplette Umgebung ist neu, das Revier unbekannt und die Gerüche sind irgendwie seltsam. Schön, wenn Du dann zu Deinem gewohnten Kratzbaum oder der guten alten Kuscheldecke gehen kannst, oder? Genau! Je gewohnter Du die neue Umgebung für Deine Haustiere gestaltest, umso schneller und sanfter werden sie sich eingewöhnen. Bringe deshalb unbedingt die alten Spielsachen, Kratzbäume, Körbchen, Decken oder Käfige mit, auch wenn es eigentlich „unpraktisch“ oder „viel Aufwand“ ist. Dein Tier wird es Dir danken. Diese Dinge sollten dann übrigens auch die ersten sein, welche Du im neuen Heim wieder aufbaust. So kann sich das Tier noch während dem Einzugstrubel im gewohnten Unterschlupf verkriechen.

Ende gut, alles gut?

Nein, denn jedes Haustier reagiert anders auf die neue Umgebung. Katzen beispielsweise, fällt der Revierwechsel viel schwerer als Hunden. Und was ist mit „gefährlichen“ Tieren? Darfst Du die Schlange oder den Kampfhund im neuen Wohnort überhaupt halten? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen wir uns in den nächsten Teilen der Reihe „Umzug mit Haustieren“.

Weitere Artikel aus der Serie „Umzug mit Haustieren“

Dieser Artikel ist Bestandteil einer Artikel-Serie mit insgesamt 5 Artikeln. Vielleicht gefällt ist auch einer der anderen Artikel aus dieser Serie spannend für dich? Hier eine Liste der weiteren Artikel meiner Artikelserie „Umzug mit Haustieren“:

Umzugskosten: Was kostet ein Umzug + Die besten Spar-Tipps?!

Die Kosten für einen Umzug können stark schwanken, je nachdem, wie viele Personen umziehen, wie viele Möbel transportiert werden müssen und wie weit das neue Zuhause entfernt ist. Es ist daher immer gut, bereits im Voraus die Kosten für den Umzug zu berechnen und die Finanzen sinnvoll einzuplanen. Denn wo hohe Kosten sind, kannst Du stets auch viel einsparen. Und du möchtest ja gewiss schon gerne frühzeitig wissen, ob Dich der Umzug 200 oder 2.000 Euro kosten wird, oder? Ich habe Dir deshalb hier alles rund um die Kosten für einen Umzug und hilfreiche Spar-Tipps zusammengetragen.

Welche Kosten kommen überhaupt auf Dich zu?

Die größte Schwierigkeit bei der frühzeitigen Kostenberechnung für einen Umzug liegt darin, alle Kostenfaktoren mit einzuberechnen und abschätzen zu können. Denn vom Makler bis zum Trinkgeld für Handwerker, fallen bei einem Umzug die unterschiedlichsten Kosten an, die wiederum individuell unterschiedlich sind. Hierzu gehören beispielsweise

  • Maklerkosten
  • Mietkaution
  • Renovierungskosten
  • Handwerkerlöhne
  • Trinkgelder
  • Verpflegung am Umzugstag
  • Verwaltungskosten bei den Behörden
  • Umzugskartons und Packmaterial
  • Kosten für Installateure oder Elektriker
  • Parkgebühren
  • Kosten für den Nachsendeauftrag
  • Ummeldung von Internet, Telefon, Strom und Gas
  • Kosten für ein professionelles Umzugsunternehmen
  • Miete eines Transporters oder LKWs für den Umzug
  • Engagieren von externen Umzugshelfern
  • Kaufen von Umzugskartons und Bücherkartons
  • uvm.

Wie kannst Du die Kosten kalkulieren?

Manche Kosten sind unvermeidbar, andere kannst Du guten Gewissens einsparen. Doch auch für einen Umzug in kompletter Eigenregie solltest Du rund 500 bis 1.000 Euro einplanen. Musst Du einen Sprinter mieten, so kommen noch einmal etwa 60 bis 90 Euro pro Tag hinzu, bei einem 2,4 Tonner liegen die Preise zwischen 120 und 190 Euro täglich. Zudem musst Du die Verpflegung der freiwilligen Helfer einberechnen. Du brauchst noch mehr Hilfe, möchtest aber das Geld für eine Spedition sparen? Dann hole Dir doch ein paar studentische Hilfskräfte für etwa zehn bis zwölf Euro pro Stunde. Mit einberechnen musst Du auch die Benzinkosten, Packmaterialien, Schönheitsreparaturen, wie das Streichen der Wände, und ein Polster von 150 Euro für unvorhergesehene Kosten. Bei einem Umzug geht schließlich einmal etwas zu Bruch.

Sobald Du ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragst, wird der Umzug natürlich entsprechend teurer. In der Regel kannst Du dann aus verschiedenen Leistungspaketen wählen. Beim Full-Service-Angebot sind beispielsweise das Verpacken, Ab- und Aufbauen der Möbel mit dabei, doch Du kannst auch lediglich den Transport buchen. Manche Firmen bieten zudem weitere organisatorische Leistungen an, wie die Anmeldung der Parkverbotszone für den Umzugstag. Für eine realistische Kostenkalkulation solltest Du Dir von mehreren Umzugsunternehmen einen Kostenvoranschlag aufstellen lassen und diese vergleichen. Als groben Anhaltspunkt findest Du aber auch im Internet zahlreiche Umzugskostenrechner. So belaufen sich die geschätzten Kosten für ein Umzugsunternehmen bei einem Umzug mit 200 Kilometer Entfernung auf etwa

  • 950 Euro für 50 m²
  • 1.200 Euro für 80 m²
  • 1.375 Euro für 100 m²
  • 1.800 Euro für 150 m²

Wie kannst Du beim Umzug so richtig viel Geld sparen?

Der Vorteil ist: Wo hohe Kosten sind, kannst Du auch immer viel Geld sparen. Deshalb habe ich Dir nun die wichtigsten Spar-Tipps für Deinen Umzug zusammengetragen:

  1. Laderaum genau abschätzen: Je größer das Fahrzeug, desto höher sind nicht nur seine Mietkosten, sondern auch die für das Benzin aufgrund des höheren Verbrauchs. Manche Umzugsunternehmen bieten diesbezüglich einen kostenlosen Vor-Ort-Service an.
  2. Autovermietungen und Umzugsunternehmen vergleichen: Immer dann, wenn ein externer Dienstleister mit ins Spiel kommt, weil Du eine Spedition beauftragst oder einen Transporter mieten möchtest, solltest Du unbedingt mehrere Anbieter vergleichen. Lasse Dir von unterschiedlichen Firmen einen verbindlichen Kostenvoranschlag machen und entscheide Dich dann für das günstigste Angebot.
  3. Auch beim Packen kannst du bereits kräftig sparen! Verwende Materialien, die du kostenlos bekommst. Zum Beispiel Bananenkartons aus dem Supermarkt, sammele kostenlose Tageszeitungen um Material zum Umwickeln von zerbrechlichen Gegenständen zu haben und packe alles so clever zusammen, dass du wenige Kartons benötigst. Hier findest du Spartipps zum cleveren Packen der Umzugskartons und hier findest Infos dazu, wie viele Umzugskartons du für deinen Umzug brauchen wirst. Mit meinem Umzugskartonrechner kannst du zusätzlich schnell und einfach bestimmen, wieviele Kartons du beschaffen musst.
  4. Den richtigen Zeitraum wählen: Die Kosten für eine Spedition oder Autovermietung hängen auch stark vom Wochentag ab. Am Wochenende beispielsweise, ziehen immer viele Menschen um. Ebenso zum Ende und zur Mitte eines Monats, da der Mietbeginn in der neuen Wohnung in der Regel am 1. oder 15. datiert ist. Wenn Du diese Zeiträume also meidest, kannst Du von besonders günstigen Sonderangeboten profitieren.
  5. Schönheitsreparaturen vermeiden: Dein Mietvertrag regelt, ob und inwiefern Du Schönheitsreparaturen beim Auszug aus der alten Wohnung vornehmen musst. Manchmal wurde auch eine anteilige Kostenübernahme für Renovierungskosten vereinbart, dies ist jedoch eher der Sonderfall. Normalerweise musst Du beim Auszug nicht viel mehr machen, als die Wände und eventuell die Decken zu streichen, die Farbe dafür kostet nur rund 25 Euro. Verlangt der Vermieter mehr, so informiere Dich noch einmal ausführlich über Deine Rechte und Pflichten. Viele der Klauseln sind nach dem neuesten Recht nämlich ungültig. So kannst Du die Kosten und den Aufwand für unnötige Schönheitsreparaturen vermeiden.
  6. Strom- und Gasanbieter vergleichen: Bei einem Umzug hast Du normalerweise ein Sonderkündigungsrecht bei dem jeweiligen Strom- und Gasanbieter. Das ist doch die perfekte Gelegenheit, wieder einmal die aktuellen Tarife zu vergleichen, bevor Du neue Verträge abschließt. Dies kann Einsparungen von mehreren Hundert Euro pro Jahr bedeuten.
  7. Günstige Hilfskräfte suchen: Wenn Du noch Bedarf an Hilfskräften hast, gibt es auch günstigere Varianten als das professionelle Umzugsunternehmen. Im Internet beispielsweise, tummeln sich zahlreiche Studenten, die sich gerne etwas als Möbelpacker dazu verdienen würden. Hier musst Du jedoch auf eine ausreichende Versicherung aller Beteiligten achten. Auf Nummer sicher kannst Du beispielsweise auch mit Zeitarbeitern gehen. Hier übernimmt in der Regel die Leiharbeitsfirma selbst das Organisatorische sowie die Versicherungen und Du fährst immer noch deutlich günstiger als mit der Spedition. Am Trinkgeld und der Verpflegung jedoch, solltest Du nicht sparen.
  8. Umzug steuerlich absetzen: Zuletzt kannst Du einige der Umzugskosten auch noch absetzen und so am Ende des Jahres Steuern sparen. Wichtig ist, dass Du Dir deshalb jede Leistung quittieren lässt und die Belege unbedingt aufbewahrst. Bei einem beruflich bedingten Umzug beispielsweise, kannst Du viele Kosten als Werbungskosten in voller Höhe ansetzen und auch bei privaten Umzügen lässt sich Geld über die „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wieder reinholen (z.B. für das Umzugsunternehmen oder Handwerker). Die Transport-, Makler- und Reisekosten lassen sich (bei einem beruflichen Umzug) zudem auch als Werbungskosten geltend machen und selbst bis zu sechs Monatsmieten für die alte und bis zu drei Mietzahlungen für die neue Wohnung lassen sich so ebenfalls steuerlich absetzen, wenn der Mietvertrag nicht rechtzeitig gekündigt werden konnte. Auch 75 Prozent der Kosten für Deinen neuen Herd kannst Du beim Finanzamt einreichen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spaß beim Umziehen und Sparen…